Heiße Debatte: Fans diskutieren über Klaus Michael Kühne

Heute ist Klaus Michael Kühne hier mal wieder das Thema. Nicht, weil ich irgendwelche neuen Kenntnisse habe. Meine Meinung ist auch heute nicht so entscheidend, die werde ich an selber Stelle morgen begründen. Nein, stattdessen hat mein Blogfreund und Gastautor Frank Ockens von der Initiative #fuerdenhsv sich seine Gedanken gemacht und diese auf Papier gebracht. Die Kollegen haben diesen auch schon aufgegriffen und ihn als Brandrede bezeichnet. Ich habe diesen Artikel als Anlass genommen, hier noch einmal eine sachliche Diskussion über das Thema loszutreten. Dass ich dafür auch die andere Sichtweise brauchte, logisch! Die hatte mit Marc Osigus schon vor längerer Zeit einmal zugeschickt. Seither hatte ich Kühne hier leider nicht mehr als Kernthema, daher ist der Artikel bislang nur via LinkedIn erschienen. Aber nachdem mir Frank Ockens seinen Artikel zugeschickt hatte, sah ich den Moment als den richtigen gekommen, um die Sichtweise des Gründers und CEO’s von Auffhäuser Investment Banking hier mit unterzubringen. Zwei Sichtweisen, aus denen sich für mich sehr viele logische Argumente ziehen lassen. Oder wie seht Ihr das? Anbei die beiden Sichtweisen:

Die Trainer-Thematik beim HSV beschäftigt uns

Die Trainer-Thematik beim HSV beschäftigt uns

Ich habe leider seit gestern keine Stimme mehr. Zumindest reicht sie nicht, um einen neuen Communitytalk aufzusetzen. Den aber wird es in dieser Winterpause wieder geben. Zumal beim HSV wieder genug passiert. Bis dahin aber werde ich weiterhin immer wieder mal einen Post auswählen, der aus meiner Sicht interessante Thesen beinhaltet, auf die ich reagiere. So, wie diesmal auf den Post von Jörg Meyer, der mich indirekt damit angesprochen hat und dem ich sehr gern antworte. Zwar maximal kontrovers – aber sehr gern. Denn um genau diesen Austausch geht es mir hier auch. Um den bei Euch untereinander – und wie heute auch mal direkt. Jörgs Text in fetten Lettern:

Es geht nicht darum, ob – sondern wie Walters Vertrag verlängert werden sollte

Es geht nicht darum, ob – sondern wie Walters Vertrag verlängert werden sollte

Zum Fall Mario Vuskovic selbst ist alles gesagt. Sollte sich sein Dopingvergehen erwartungsgemäß mit der B-Probe bestätigen, wird er gesperrt. Leider auch völlig zurecht. Allein die Folgen sind dramatisch – für ihn – aber auch für den HSV, der neben der eingeplanten und erhofften Millionen-Ablöse für seinen aufstrebenden Innenverteidiger auch die gerade investierte drei Millionen Euro Ablösesumme an Hajduk Split in den Sand gesetzt hat und dazu auch noch Ersatz suchen muss. Und der wird sicher nicht kostenfrei zu bekommen sein.

Beim HSV stehen Personalentscheidungen an

Beim HSV stehen Personalentscheidungen an

Der unter Dopingverdacht stehende Mario Vuskovic ist vorläufig gesperrt worden. Erwartungsgemäß. Wie DFB mitteilte, wurde die Suspendierung im Rahmen einer einstweiligen Verfügung ausgesprochen. Sie gilt vorläufig und bis zur Entscheidung des DFB-Sportgerichts. Beim HSV selbst wurde Vuskovic eh schon aus dem laufenden Spiel- und Trainingsbetrieb genommen worden. Auch bei der momentan stattfindenden USA-Reise ist der Kroate nicht dabei. Die Öffnung der B-Probe ist ebenfalls beantragt. Bis zur Auswertung dieser B-Probe ist und bleibt Vuskovic ein Verdachtsfall. Ein Punktabzug droht dem HSV wohl nicht: Strafen gegen einen Verein sollen nur dann erfolgen, „wenn dem Club ein Verschulden nachgewiesen werden kann oder mehr als zwei Spieler der Mannschaft gegen die Anti-Doping-Bestimmungen verstoßen haben“.

Doping! Staatsanwaltschaft und DFB ermitteln gegen Vuskovic

Doping! Staatsanwaltschaft und DFB ermitteln gegen Vuskovic

Er war nicht dabei. „Aus privaten Gründen“ hieß es von Seiten des HSV offiziell, fehlte Mario Vuskovic im Kader des HSV beim letzten Hinrundenspiel gegen den SV Sandhausen. Leider aber, so erfuhren wir von MoinVolkspark nach gemeinsamen Recherchen mit dem Hamburger Abendblatt am Vormittag, hatte die Abstinenz durchaus ernste Gründe und wohl leider auch sehr langfristige Folgen für Spieler wie Verein. Denn am Freitag hatte die Kripo den HSV aufgesucht und in der Mannschaftskabine den Umkleideschrank des Kroaten durchsucht. Dem Verdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sah sich Vuskovic ausgesetzt, gefunden wurde zunächst einmal nichts.

Gegen Sandhausen steht noch mal alles auf dem Prüfstand

Gegen Sandhausen steht noch mal alles auf dem Prüfstand

Die Mannschaft von Trainer Tim Walter hat sich als Tabellenzweiter noch immer gut positioniert im Aufstiegsrennen zur Bundesliga. Das steht fest. Dass sie Zweiter bleiben, dagegen nicht. Denn Heidenheim lauert nur einen Punkt (bei besserer Tordifferenz) direkt hinter dem HSV, um diesen abzulösen. Und unabhängig von allem, was gesagt wird: Die Niederlage am vergangenen Mittwoch bei Greuther Fürth hat allemal Fragezeichen hinterlassen. Zum einen, warum der HSV in der Anfangsphase (7 Gegentor ein den ersten 15 Minuten) ist. Zum anderen, warum der HSV in Fürth zuletzt so leblos aufgetreten ist.  Walter fordert „Haltung und Respekt“ vor der Aufgabe auf dem Rasen und vor den Fähigkeiten des Gegners von seinen Spielern. Und er meint damit sicherlich auch, dass seine Mannschaft eine durchaus vertretbar selbstbewusste Coolness mit Tatenlosigkeit verwechselt hatte. Denn zwischen beiden Haltungen ist es oft nur ein schmaler Grat.

Walter fordert mehr Haltung von seinen Spielern

Walter fordert mehr Haltung von seinen Spielern

Tim Walter hatte es gestern noch ganz ernst formuliert, heute versuchte er das Thema mit Humor zu nehmen. „Samstagmorgen gehen wir ins Schwimmbad, schmeißen sie alle ins Wasser, dann sind sie wach“, scherzte der Coach heute auf der Pressekonferenz, als er darauf angesprochen wurde, dass sein Team nun schon zum wiederholten Male früh in Rückstand geraten war. Die Schwimmbad-Variante ist zwar lustig gemeint, hat aber einen durchaus ernsthaften Hintergrund. Denn in sechs Spielen ist Walters Team diese Saison schon in den ersten Minuten in Rückstand geraten. Dreimal konnte er die Partie drehen, dreimal verlor er. Besorgniserregend: Gerade in den vergangenen vier Spielen kassierten die Hamburger immer ein frühes Gegentor.

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.