Der HSV und das liebe Geld…

Der HSV und das liebe Geld…

Man kann das Rad nicht neu erfinden. Heißt es. Und trotzdem versuchen sich immer wieder große Menschen daran. Zumindest kündigen sie große Veränderungen an. Eine gewisse Zeit funktioniert das Vorhaben dann auch. Verschiedene Dinge werden neu und anders gemacht und manchmal erscheint alles ganz neu und toll zu sein. Ist es aber nicht. Es ist nur äußerlich neu – aber im Kern verändert sich nicht viel. So, wie es beim HSV seit vielen, vielen Jahren der Fall war  – und in Teilen auch jetzt wieder ist. Stichwort: Finanzen.

Beweist endlich, dass ihr gelernt habt!

Beweist endlich, dass ihr gelernt habt!

„Sport ist Mord“ – das stand in großen Lettern an unserer alten Schulturnhalle vom Gymnasium Ohmoor auf der Seite, von der ich morgens die Schule betreten habe. Und ich habe mir wirklich jedes Mal gedacht: Was für ein Quatsch! Ein Leben ohne Sport war damals für mich absolut gar nicht vorstellbar. Und zumindest mit Letzterem habe ich Recht behalten – ich kann einfach nicht ohne Sport. Aber ich muss leider immer häufiger erkennen, dass mein Körper eben lange nicht mehr das macht, was mein Kopf gern möchte. Allein an diesem Wochenende hatte ich ein Punktspiel und ein Turnier. Kein Fußball mehr, weil die Knie das nicht mitmachen und ich nicht eine ganze Mannschaft in Situationen hängen lassen und sagen muss: „Ging gerade mal nicht…!“

Ein großer HSVer wird 70 – alles Gute, Fummel!

Ein großer HSVer wird 70 – alles Gute, Fummel!

44 Jahre HSV – Bernd Wehmeyer ist sicher nicht nur für mich der Inbegriff für Treue zum Verein. Erst als Spieler, dann als Sportdirektor, Teammanager und nun als Vizepräsident ist er dem Club verbunden geblieben. Trotz seiner Verdienste drängt es ihn auch heute noch nicht nach vorn. Dabei zählen sein Wort, seine Kontakte in die Wirtschaft und seine Kontakte zu den Ehemaligen immer wieder als Faustpfand für die jeweils aktuell Führenden Vorstände und Sportdirektoren. Aber, ganz im Stile des ruhigen Bernd „Fummel“ Wehmeyers, feiert er seinen 70. Geburtstag heute in aller Ruhe. Und wir vom Team MoinVolkspark gratulieren einem der ganz großen HSVer von ganzem Herzen.

Viel los beim HSV: Zwei Neue, Boldt degradiert Mutzel, und Uwe Seeler stürzt

Viel los beim HSV: Zwei Neue, Boldt degradiert Mutzel, und Uwe Seeler stürzt

Sportvorstand Jonas Boldt hat übereinstimmenden Berichten zufolge Sportdirektor Michael Mutzel degradiert. „Michael ist seinem Führungsauftrag aus meiner Sicht nicht nachgekommen“, sagte Boldt am Freitag nach Angaben von „abendblatt.de“ und „kicker.de“. Demnach soll sich der 42 Jahre alte Mutzel laut Boldt weiter als Sportdirektor um Transfers kümmern. Er soll aber keinen Kontakt mehr zur Mannschaft und zum Trainerteam haben. Zuvor hatte es ein erwartetes Krisengespräch zwischen ihm und Mutzel gegeben. Eine offizielle Stellungnahme zu dem Vorgang gebe es nicht, teilte der Verein auf Anfrage mit. Mit Boldts Entscheidung endet vorerst ein Machtkampf in der sportlichen Führung des HSV. Sollte man meinen. Ich behaupte aber, dass diese Lösung überhaupt keine Lösung darstellt – im Gegenteil: Mutzel weiter die Mannschaft zusammenstellen zu lassen und ihm parallel dazu das Vertrauen zu entziehen ist nicht nur widersprüchlich, sondern schließt sich eigentlich aus. Zumal es zwischen dem 40-Jährigen und Mutzel schon seit Monaten Spannungen geben soll.

Glatzel bleibt, Raab kommt – aber die HSV-Baustellen bleiben

Glatzel bleibt, Raab kommt – aber die HSV-Baustellen bleiben

Der Top-Torjäger bleibt: Robert Glatzel bleibt trotz eines unterschriftsreifen Angebots aus der Bundesliga beim HSV. In der abgelaufenen Saison hatte der Angreifer mit 22 Treffern maßgeblich dazu beigetragen, dass die Hamburger Tabellendritter wurden und es in die Aufstiegsrelegation schafften. Jetzt verlängerte der 28-Jährige seinen bis 2024 laufenden Vertrag vorzeitig bis 2025, teilte der HSV heute mit. „Robert ist sportlich wie charakterlich sehr wichtig für unsere Mannschaft“, sagte Sportvorstand Jonas Boldt, der für Glatzel auch die eigene Gehaltsobergrenze deutlich verschob. Anstelle der bisherigen 600.000 Euro, mit denen Glatzel die Gehaltsobergrenze erreicht hatte, soll der Torjäger ab sofort 1,3 Millionen Euro verdienen. 

Der HSV darf seine Spieler nicht aus den Augen verlieren

Der HSV darf seine Spieler nicht aus den Augen verlieren

Eigentlich wollte ich heute keinen Blog schreiben. Aber da ich von Kollegen aus Hannover darauf aufmerksam gemacht wurde, dass dort Jan Gyamerah als ablösefreier Neuzugang gehandelt wird, möchte ich doch ein paar Zeilen schreiben. Genau genommen sind es ein paar verwunderte Zeilen, da ich (noch) nicht verstehen kann, weshalb man Gyamerah ziehen lassen will. Vor allem nicht angesichts der Tatsache, dass man auf der rechten Seite aller Voraussicht nach Josha Vagnoman auch noch abgegeben wird. Zumindest planen das alle so ein und setzen sogar darauf, mit den Einnahmen arbeiten zu können.

Viel Zeit bleibt dem HSV nicht

Viel Zeit bleibt dem HSV nicht

Ich gebe zu, dass ich heute fremdgegangen bin. Ich wollte unbedingt das Match von Sascha Zverev gegen den neuen Superstar im Tennis, den Spanier Carlos Alcaraz, sehen. Und diesen Luxus habe ich mir auch geleistet. Parallel zum Schreiben läuft hier gerade auf dem iPad das Viertelfinale in Paris – ein sehr geiles Match! Warum ich Euch das alles so erzähle? Weil es beim HSV vergleichsweise ruhig ist. Und das ist gut – bezogen auf die Gremien im Klub, die sich nicht alle in den Armen liegen – die aber im Sinne der Sache zusammenarbeiten. So, wie es Aufsichtsratsboss Marcell Jansen gestern auch noch einmal deutlich gesagt hatte. „Beide Vorstände haben uns ein ganz anderes Bild vermittelt als das in den Medien geschilderte und versichert, dass es ihnen ebenfalls nur um den HSV geht und persönliche Befindlichkeiten keine Rolle spielen.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.