5:2 gegen Nürnberg – Hrubesch-Debüt lässt weiter hoffen

5:2 gegen Nürnberg – Hrubesch-Debüt lässt weiter hoffen

Der HSV hat in seinem ersten Spiel unter Interimstrainer Horst Hrubesch die Minimalchance auf die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga gewahrt. Mit dem 5:2-Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg rückt man nach zuvor fünf sieglosen Spielen mit numehr 55 Punkten vorbei an Fortuna Düsseldorf auf Platz vier der 2. Liga vor. Greuther Fürth auf dem Relegationsplatz liegt drei Punkte vor den Hamburgern, könnte von ihnen in den verbleibenden beiden Spielen aber noch abgefangen werden. „Das war eine riesige Woche, hat Spaß gemacht“, sagte der erschöpfte Hrubesch, „vielleicht haben wir noch eine Chance.“ Die Nürnberger mussten nach sieben Spielen ohne Niederlage die erste Pleite seit dem 7. März hinnehmen. „Eine verdiente Niederlage“, sagte FCN-Torhüter Christian Mathenia, „der HSV hat viel Leidenschaft reingepackt.“

Hrubesch’s Mission: Wenig Zeit , große Ziele

Hrubesch’s Mission: Wenig Zeit , große Ziele

Eigentlich muss man nichts mehr sagen. Man muss auch nicht mehr schreiben, worau f es jetzt ankommt. Denn das wissen alle. Also auch die, die das nocht zeigen konnten und können. Und hätte heute nicht die erste Pressekonferenz mit Horst Hrubesch angestanden, wahrscheinlich hätte ich es mir leicht gemacht und geschrieben: Nur ein Sieg zählt. Alles andere ist zu wenig. „Es macht auf jeden Fall keinen Sinn mehr, Spiele zu verlieren“, fasste es Hrubesch heute gewohnt einfach und kurz zusammen, worauf es ankommt. Auch deshalb klammern sich beim HSV klammern Fans, Vereinsführung und selbst die Profis an die letzte Hoffnung: Horst Hrubesch. Die 70 Jahre alte Vereinsikone soll in nur drei Wochen schaffen, woran seine Vorgänger Hannes Wolf, Dieter Hecking und Daniel Thioune in knapp drei Jahren gescheitert sind.

Einfach mal machen!

Einfach mal machen!

Hätte Düsseldorf ein Tor mehr und Fürth eines weniger – es wäre  noch besser gewesen. Und obgleich ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis schon einige habe, die es gern anders gesehen hätten, weil sie sich einfach nicht mehr an die theoretische...

Kein guter Tag für den HSV

Kein guter Tag für den HSV

Es ist 19.11 Uhr und ich komme gerade erst jetzt dazu, diesen Blog zu schreiben. Und das mit mächtig wenig guter Laune. Zum einen, weil die Meldungen vom HSV von heute wieder viel Unruhe vermuten lassen. Zum anderen, weil ich gerade sehe, wie stark Holstein Kiel spielt. Dienstag erst gegen Sandhausen souverän – heute gegen gar nicht mal schwache Paulianer nicht minder. Das ist schon stark, das muss jeder anerkennen. Damit liegen die Kieler vier Punkte mit noch immer einem Spiel weniger vor dem HSV. Ergo: Schwer wird’s für Horst Hrubesch und seinen Mannen, die erst am Montag eingreifen. Dann übrigens nach dem dritten Nachholspiel der Kieler binnen sieben Tagen, das direkt vor dem HSV gespielt wird. Mit anderen Worten: Für Hrubesch kann sich das Thema Aufstieg schon so gut wie erledigt haben, bevor er überhaupt das erste Spiel absolvieren konnte – zumal auch Fürth schon am Sonntag spielt und dementsprechend vorlegen kann.

Thioune: Wir waren noch nicht am Ende unserer Entwicklung

Thioune: Wir waren noch nicht am Ende unserer Entwicklung

Gestern hatte ich erste Zitate vom inzwischen beurlaubten Trainer im Blog – heute früh folgt das ganze Interview mit dem inzwischen beim HSV freigestellten Extrainer Daniel Thioune, der sich die Mühe gemacht hat, auf die schriftlich eingereichten Fragen zu antworten. Um das Ganz etwas chronologischer zu halten, beginne ich hier mit dem Antrittsinterview Daniel Thiounes vor etwas mehr als einem Jahr. Danach folgt das schriftliche Interview von MoinVolkspark mit Thioune. Aber seht und lest selbst:

Thiounes Abgang mit Stil – und Verwunderung

Thiounes Abgang mit Stil – und Verwunderung

Der Abschied von der Mannschaft verlief kurz. Zwei Minuten lang sprach der inzwischen geschasste Trainer Daniel Thioune bei den HSV-Profis in der Kabine, bedankte sich für die Zusammenarbeit. Schließlich verabschiedete sich der Ex-Coach bei jedem HSV-Profi persönlich. Ein Abgang mit Stil, der sich bei dem Ex-HSV-Coach angedeutet hatte – und heute in Teilen verwirklichte. Dem Abendblatt verriet Thioune, dass er es als legitim erachte, vom HSV freigestellt worden zu sein, um einen anderen Impuls setzen will. „Trotzdem hat es mich am Sonntag, als ich darüber informiert wurde, überrascht“, sagte der 46 Jahre alte Coach dem „Abendblatt“ (Donnerstag).

Baumgart Kandidat Nr.1  –  HSV sucht stabileres Korsett

Baumgart Kandidat Nr.1 – HSV sucht stabileres Korsett

Das liest man doch gern. Fußball-Profi Nils Petersen drückt dem HSV im Kampf um den Bundesliga-Aufstieg die Daumen: „Ich hätte den HSV gerne wieder oben, die waren lange genug weg von der Bildfläche. Für die Bundesliga ist es interessanter, wenn Hamburg hochgeht als Fürth oder Kiel», sagte der Angreifer des SC Freiburg der Mopo. Dem 32-Jährigen fehlen die Duelle im Volksparkstadion: „Ich liebe es, dort zu spielen, es ist halt ein Kultklub. Der Vater ist dort schon hingegangen, jetzt das Kind mit seinem Kind. Man steht zum HSV, egal, wie scheiße es läuft.“ Auch, dass es sch… gelaufen ist, fügt Petersen hinzu: „Es geht immer um Geld, um Macht, um mehr“, sagt Petersen, der aber auch zugibt: „Natürlich sitze ich mit im Boot, ich verdiene gutes Geld, und man würde sich natürlich ungern sein eigenes Grab schaufeln. Aber der Fußball muss aufpassen, dass er die Basis nicht verliert.“

Der letzte Trumpf – HSV geht mit Hrubesch „all-in“

Der letzte Trumpf – HSV geht mit Hrubesch „all-in“

„Es ist sehr, sehr schade. Es ist kein Geheimnis, dass ich nach wie vor sehr viel in ihm sehe. Aber wir haben festgestellt, dass die Dynamik in den letzten Tagen deutlich schneller und dramatischer geworden ist. Wir laufen große Gefahr, von unserem Weg abzukommen. Das wollen wir nicht und das werden wir nicht. Deswegen haben wir es als zwingend angesehen, eine größere Justierung vorzunehmen. Es ist sehr bedauerlich, dass es so gekommen ist. Es gab aufgrund der letzten Ereignisse keine andere Möglichkeit. Ich möchte mich bedanken bei Daniel Thioune für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten Monaten.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.