Terminhatz? Quarantäne? Fangt bitte nicht an, zu jammern!

Terminhatz? Quarantäne? Fangt bitte nicht an, zu jammern!

Unerwartet kamen die Nachrichten aus der Zentrale der Deutschen Fußball Liga in Frankfurt/Main nicht mehr. Heute teilte die DFL mit, dass die Zweitliga-Partie des HSV am kommenden Dienstag gegen den Karlsruher SC und das Spiel von Holstein Kiel am Mittwoch beim SV Sandhausen abgesetzt werden. Wenig später kamen die neuen Termine für fast alle noch nicht terminierten Spiele. Und der Verdacht, dass diese Saison abgebrochen werden könnte, ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Insgesamt sind in der 2. Bundesliga wegen mehrerer Corona-Fälle schon neun Partien nachzuholen. So müssen wegen etlicher positiver Corona-Befunde die Spieler und die Trainer-Teams von Holstein Kiel und des KSC bis zum Dienstag in häuslicher Quarantäne bleiben. Die Spieler des SV Sandhausen noch bis zum Sonntag. Beim Karlsruher SC sind zwei weitere Spieler während der Isolation positiv auf das Coronavirus getestet worden – einer davon soll HSV-Leihspieler Xavier Amaechi (Gute Besserung von hieraus! Übrigens an Xavier ebenso wie an alle anderen Erkrankten!) sein. Für die betroffenen Akteure verlängert sich die Quarantäne sogar bis zum 25. und 26. April.

Kabinen-Zoff: Deswegen musste Wood vorzeitig gehen

Kabinen-Zoff: Deswegen musste Wood vorzeitig gehen

Was in den letzten Jahren irgendwie zum Running Gag geworden war, hat sich auf den allerletzten Metern seines Vertrages dann doch noch erfüllt: Bobby Wood hat seinen Vertrag beim HSV vorzeitig aufgelöst. Nach etlichen Versuchen der HSV-Sportchefs, die Wood sogar unter Zugaben einer Abfindung bei anderen Vereinen angeboten hatten, löst Bobby Wood seinen Vertrag beim HSV in beiderseitigem Einvernehmen auf. Zwar nur etwas mehr als einen Monat vor dem Ende seiner letzten Saison beim HSV, aber der US-Amerikaner wechselt per sofort in die USA, wo er bei Real Salt Lake City bereits einen Vertrag unterzeichnet hatte. Und das nicht ganz freiwillig. Im Gegenteil: Vorausgegangen war dieser Trennung ein Streit mit Trainer Daniel Thioune, der es für beide Seiten unabänderlich machte, sich per sofort zu trennen. Aber der Reihe nach. Denn zunächst einmal ließ der HSV in seiner Pressemitteilung von gestern Vormittag folgendes verlauten:

Das Kapitel Wood nimmt ein vorzeitiges Ende

Das Kapitel Wood nimmt ein vorzeitiges Ende

Der HSV hat einen Spieler verloren: Bobby Wood ist nach vielen Irrungen und Wirrungen nicht mehr länger Spieler des HSV. Am Mittwochmorgen soll der Angreifer seine Sachen aus der Kabine zusammensuchen können, um sich im Anschluss daran von seinen Kollegen zu verabschieden. In einer Pressemitteilung ließ der HSV heute früh verlauten, dass sich beide Seiten auf eine vorzeitige Vertragsauflösung geeinigt hätten. Aber lest selbst:

Mal was anderes: Thioune hat es sich verdient

Mal was anderes: Thioune hat es sich verdient

„Kriegt Bochum jetzt die Aufstiegs-Flatter?“ das fragt die regionale Ausgabe der BILD beim VfL Bochum heute, nachdem der Tabellenführer am Sonnabend beim SC Paderborn mit 3:0 verloren hatte. Also die gleiche Frage, die sich hier in Hamburg viele stellen, nachdem der HSV zuletzt zweimal Punkte liegengelassen hat. Und es ist ja auch nicht von der Hand zu weisen, dass der HSV gerade in den letzten zehn Spielen mit je drei Siegen, drei Remis – aber eben auch drei Niederlagen. Wobei ich das Hannover-Unentschieden sogar noch als Niederlage mit durchgehen lassen würde. Und dennoch sehe ich einfach keinen Grund, diese Mannschaft sportlich mit denen aus den Vorjahren zu vergleichen.

Thioune: „Es gibt nur zwei Möglichkeiten…“

Thioune: „Es gibt nur zwei Möglichkeiten…“

Eigentlich hatte ich diesen Blog schon abgehakt. Ich habe heute Nachmittag mit meiner Tochter spontan einen schönen Papa-Tochter-Couch-Tag eingeläutet. Und eigentlich wollte ich den durchziehen. Aber, wie so oft, es geht eben nicht ohne HSV. Ich kann mich ja nicht an einem Tag nach einem solchen Spiel einfach rausziehen. Zumal ich die VAR-Diskussion gestern selbst thematisiert habe und das heute für einige Diskussion in unseren Foren sorgte. Vor allem aber konnte ich mich nicht einfach rausziehen, weil ich der Meinung bin, dass man gerade dann Präsenz zeigen muss, wenn es am wenigsten läuft. Und die Partien in Hannover und jetzt Darmstadt haben hier in Hamburg rund um den HSV schon wieder eine Depression ausgelöst, wie ich sie nicht verstehen will. Und nicht verstehen kann.

Nächster Rückschlag – HSV (und Kölner Keller) vergeigen  gegen Darmstadt

Nächster Rückschlag – HSV (und Kölner Keller) vergeigen gegen Darmstadt

Es nervt wirklich nur noch. Was genau? Irgendwie alles. Ich habe lange mit mir gekämpft, ob ich mit dem Hexenschuss überhaupt ins Stadion fahre. Vernünftig war es nicht – aber ich musste hin. Die Schlussphase der Saison kann nicht vernachlässigt werden. Und ich kann ja nicht einerseits von den Spielern 110 Prozent fordern und dann selbst schwächeln. Von daher hin ins Stadion! Ich konnte ja nicht ahnen, dass ich am Ende noch genervter aus dem Stadion abziehen würde, als es hinging. Denn dieses 1:2 des HSV gegen Darmstadt 98 war genauso unnötig wie das 3:3 nach 3:0-Führung in Hannover.

Zahlt sich Thiounes Führungsstil im Saisonfinale aus?

Zahlt sich Thiounes Führungsstil im Saisonfinale aus?

Kurz vor dem Heimspiel gegen Darmstadt 98 hat HSV-Trainer Daniel Thioune die Diskussionen beim HSV noch einmal geordnet. Nicht die Corona-Pandemie, die immer mehr in den Spielplan der Zweiten Liga eingreift, sondern das nächste Spiel am morgigen Freitag (18.30 Uhr/Sky) gegen einen zweifelsfrei unangenehmen Gegner aus Darmstadt soll das beherrschende Thema im Volkspark sein. „Das ist unser tägliches Brot. Wir müssen zusehen, dass wir uns nur darauf konzentrieren“, mahnte der Coach. Die Spielverlegung gegen Sandhausen (ursprünglich 16. April) und die mögliche Absage gegen den Karlsruher SC (20. April) sollen unmittelbar vor dieser Partie keine Rolle spielen.

Corona-Alarm – Spielplan für den HSV wird eng

Corona-Alarm – Spielplan für den HSV wird eng

Zittern bis zum Schluss - der Zweiten Liga drohen im Saisonendspurt Terminengpässe. Neben dem Team des Karlsruher SC hat sich jetzt auch die Profi-Mannschaft des SV Sandhausen in eine 14-tägige Quarantäne begeben müssen. Insgesamt können damit fünf...

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.