Heiße Debatte: Fans diskutieren über Klaus Michael Kühne

Heute ist Klaus Michael Kühne hier mal wieder das Thema. Nicht, weil ich irgendwelche neuen Kenntnisse habe. Meine Meinung ist auch heute nicht so entscheidend, die werde ich an selber Stelle morgen begründen. Nein, stattdessen hat mein Blogfreund und Gastautor Frank Ockens von der Initiative #fuerdenhsv sich seine Gedanken gemacht und diese auf Papier gebracht. Die Kollegen haben diesen auch schon aufgegriffen und ihn als Brandrede bezeichnet. Ich habe diesen Artikel als Anlass genommen, hier noch einmal eine sachliche Diskussion über das Thema loszutreten. Dass ich dafür auch die andere Sichtweise brauchte, logisch! Die hatte mit Marc Osigus schon vor längerer Zeit einmal zugeschickt. Seither hatte ich Kühne hier leider nicht mehr als Kernthema, daher ist der Artikel bislang nur via LinkedIn erschienen. Aber nachdem mir Frank Ockens seinen Artikel zugeschickt hatte, sah ich den Moment als den richtigen gekommen, um die Sichtweise des Gründers und CEO’s von Auffhäuser Investment Banking hier mit unterzubringen. Zwei Sichtweisen, aus denen sich für mich sehr viele logische Argumente ziehen lassen. Oder wie seht Ihr das? Anbei die beiden Sichtweisen:

Der Communitytalk ist zurück – die alten Probleme bleiben

Der Communitytalk ist zurück – die alten Probleme bleiben

Was für ein verkorkstes Jahr. Nicht allein für die Nationalmannschaft, sondern auch für den Aufsichtsrat des HSV. Denn der wird – egal wie – auch nach der Neubesetzung nicht zur Ruhe kommen. Das wird jetzt schon deutlich. Wie auch, wenn Marcell Jansen als Aufsichtsratsboss und Quasi-Alleinentscheider (er vertritt 75,1 Prozent der Stimmen als e.V.-Präsident) aktuell der am meisten diskutierte Funktionär ist. Nicht allein, weil Klaus Michael Kühne ihn anschießt.

Ein beschämend schwacher Auftritt mit Vorgeschichte

Ein beschämend schwacher Auftritt mit Vorgeschichte

Meine Meinung, dass man es als HSV nicht so weit kommen lassen darf, dass ein Tim Walter Bedingungen an seine Vertragsverlängerung knüpft, teilen hier nicht alle. Eher die Minderheit. Und das ist völlig okay. Vielleicht habe ich da auch einfach ein falsches Bild davon, wie man einen Verein wie den HSV führen muss. Aber ich bleibe weiterhin dabei, dass nicht der Trainer dem Verein vorschreiben darf, wer selbigen führt. Im Gegenteil: Der Vorstand muss Walter immer kontrollierend im Blick haben und losgelöst von etwaigen Sympathien seine Einschätzungen treffen. Das aber sehe ich beim Duo Boldt/Walter in dem Moment nicht mehr, wo die beiden ihre Verbleibe jeweils mit der Zukunft des anderen verknüpfen. aktuell nicht. Aber okay, so ist das eben mit dem Fußball – es lässt sich prächtig darüber diskutieren. Auch über das erste Spiel der DFB-Elf heute!

Die Koppelung Walter/Boldt (und andersrum) ist fragwürdig

Die Koppelung Walter/Boldt (und andersrum) ist fragwürdig

Wer sich in den letzten Tagen die Berichterstattung rund um den HSV angesehen hat, der wird erkannt haben, dass er nichts verpasst. Es passiert einfach wenig. Die USA-Reise ist ein netter Gruppenausflug und wird jetzt noch mal etwas hochtrabend für seinen Teambuilding-Faktor überhöht bewertet. Aber das ist auch okay. In der Regel ist alles, was die Mannschaft näher zusammenrücken lässt, erst einmal förderlich. Daraus muss man jetzt keinen Saisonschwur ableiten, wie es die Kollegen machen werden. Aber es kann helfen. Und vor allem: Die DFL bezahlt den ´ganzen Bums. Von daher war die Entscheidung, diese Reise zu machen, sicher nicht falsch.

Der schlichte WM-Boykott ist zu wenig

Der schlichte WM-Boykott ist zu wenig

Ich habe heute auch gelesen, dass die Einschaltquoten für diese WM so hoch sein könnten, wie lange nicht mehr. Weil das Public viewing wegfällt, weil es vielen wie mir mit dem Homeoffice ergeht. Und ich weiß, was der Autor damit meinte, denn ich habe heute Homeoffice gehabt. Das ist nicht selten der Fall, sogar immer häufiger. Aber selten läuft dabei der Fernseher parallel. Meistens läuft ja auch tagsüber wenig interessanter Sport. Anders als heute. Da standen (bis jetzt Stand 18.20 Uhr) zwei WM-Spiele auf dem Plan. England gegen den Iran und aktuell die Niederlande gegen Senegal. Und so wenig es mich vorher interessiert hat, so schwer ist es für mich als Fußballfan, jetzt wegzuschlagen. Weil mich der Sport interessiert.

Wolfgangs WM-Auftakt: Es gibt kein Bier in Katar…

Wolfgangs WM-Auftakt: Es gibt kein Bier in Katar…

Auch Wasser wird zum edlen Tropfen, mischt man es mit Malz und Hopfen. Schön wäre es, Wasser gibt es genug in Katar, aber kein Bier. Jedenfalls nicht in gewohnter Form für uns Deutsche und vor allem Engländer, die eine bittere Nachricht hinnehmen mussten: In den WM-Stadien ist Alkohol verboten, ob wohl das bisher anders zwischen der Fifa und dem Emirat vereinbart war. Doch am Freitag musste sich die Fifa dem Druck der Katarer beugen und die Bierstände an den Stadien abbauen. Bier gibt es für die Fans nur beim FIFA-Fanfest. Schön, es gibt Wichtigeres in der Welt als das fehlende Bier in Katar, obwohl das sogar von DFB-Direktor Oliver Bierhoff (sein Name hat nichts mit dem Getränk zu tun) in der Pressekonferenz zum Thema gemacht wurde. Das kurzfristige Bierverbot sei ein Beweis mehr für das unglückliche Agieren der Fifa. Zehn Jahre hatten die Zeit sich vorzubereiten und zwei Tage vor WM-Beginn kommt das Verbot. Also auch für uns Journalisten kein Bier. Wo ist das Problem?
Gut, wir könnten ja mal am Abend zum Fanfest gehen. Nur so, aus reinem journalistischem Interesse. Tilmann Mehl, mein WG-Partner in unserer kleinen Bude in Doha, war sofort dabei.

Letztes Testspiel – letzter HSV-Sieg in 2022

Letztes Testspiel – letzter HSV-Sieg in 2022

Der HSV hat sein letztes Testspiel bestritten. Jetztb geht es für Spieler und Trainer darum, den Fitnessstand halbwegs stabil zu halten. Allerdings alles ohne größeren Aufwand bis nach Weihnachten. Das zweite Testspiel während der USA-Reise gegen den viertklassigen Ventura Club Fusion auf der College-Anlage in Ventura/Kalifornien endete erwartungsgemäß deutlich mit 7:0 (2:0). Die Tore auf dem mit Football-Linien markierten Kunstrasen erzielten Filip Bilbija (16. Minute), Xavier Amaechi (19.), Tom Sanne (72.), Jean-Luc Dompe (87.) und Robert Glatzel mit einem Doppelpack (64./83.). Gegen die unterklassige Mannschaft aus Ventura setzte Walter einige Nachwuchskräfte wie Tom Sanne (18 Jahre), Bent Andresen (19) und Valon Zumberi (19) ein.

Hat Walter einen ersten Vertragsentwurf abgelehnt?

Hat Walter einen ersten Vertragsentwurf abgelehnt?

Der HSV ist noch bis Dienstag in den USA. Anschließend soll hier in Hamburg noch ein wenig ausgelaufen werden, ehe es für Mannschaft und Trainer in eine erstaunlich lange Winterpause geht, wie ich finde. Erst nach Weihnachten geht es wieder auf den Platz, also auch erst nach der WM, zu der ich auch gleich noch kurz kommen möchte. Aber vorher noch ein kurzes Update zu der einen von zwei wichtigen Personalien (Vuskovic ist die andere) in diesem Winter: der Vertragsverlängerung des Duos Tim Walter/Jonas Boldt. Oder andersrum.

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.