Hinten zu Null, vorne ein Treffer – wichtiger Auftaktsieg für Baumgart mit viel Luft nach oben

by | 25.02.24 | 310 comments

Warmer Sonntagnachmittag – zumindest äußerlich für Steffen Baumgart. Denn der neue HSV-Trainer kam kurzärmelig, wie bei ihm gewohnt. Wobei der neue HSV-Trainer in seinem ersten Spiel innerlich auch mehr als heiß gewesen sein dürfte, beim Debüt mit seiner neuen Mannschaft gegen den starken SV Elversberg zu überzeugen. Sein sehr laufintensives, aufwendiges Offensivspiel mit hohem Pressing sollte Einkehr halten – war aber nur partiell zu erkennen. Nach dem Spiel war Baumgart dann auch mit dem grundsätzlichen Spiel nicht ganz zufrieden, dafür aber mit dem Ergebnis. Denn dieses 1:0 gegen den SV Elversberg lässt ihn einmal kurz durchatmen und bietet ihm eine Menge Anschauung, was hier alles in den nächsten Wochen und Monaten nachjustiert werden muss.

„Die Jungs sind absolut an Grenzen gegangen gegen einen starken Gegner“, sagte Baumgart im Anschluss an das Spiel bei Sky. Es sei ein Spiel auf Augenhöhe gewesen. „Viel gesehen, in beide Richtungen, darauf lässt sich aufbauen“, fügte er hinzu und wirkte auf der Pressekonferenz glücklich über den Sieg – aber unzufrieden mit der Art und Weise. Bestes Beispiel, was ich meine: Ransford Königsdörffer. Der zuletzt unter Tim Walter regelmäßig auf der Bank sitzende, enttäuschende Außenstürmer schoss in der 53. Minute vor 54.190 Zuschauern den Siegtreffer im Volksparkstadion und beendete eine Serie von drei Pleiten daheim in Folge. Ihn zu feiern wäre also das Leichteste. Aber Baumgart macht eben nicht, was alle von ihm erwarten, oder was am einfachsten wäre. Stattdessen kritisierte er Königsdörffer für sein ansonsten eher uninspiriertes Offensivspiel vorsichtig. So, wie die gesamte Mannschaft. Dass nach so wenigen Tagen nicht alles funktionieren kann, sei klar. „Aber die Jungs haben viel angenommen“, sagte er. 

Und das passt sehr gut, wie ich finde. Denn gegen Elversberg tat sich Baumgarts neue Mannschaft  lange schwer. Es wird weiterhin der mühsame Weg für Baumgart werden, den er selbst erwartet hatte bei seiner Vorstellung. Der gebürtige Rostocker sprach vor der Partie von einem „Kindheitstraum“. Der Mut habe zuletzt beim HSV etwas gefehlt, urteilte der 52-Jährige. Aber er lobte auch: „Das ist ein sehr guter Kader, sehr gute Einzelspieler.“ Und nach dem mutigen Beginn der Gastgeber wurden die Gäste aus dem Saarland auch tatsächlich widerstandsfähiger, spielerisch wirkten sie absolut auf Augenhöhe. Zumal der HSV vereinzelt auch die Verunsicherung offenbarte, die ihn in den vergangenen Wochen immer wieder gehemmt hatte. Torwart Raab spielte einen Ball direkt in die Füße der Elversberger. Doch der Fehler blieb folgenlos. Kurz vor der Halbzeit verpassten die Gäste nach einer Direktabnahme von Bayern-Leihgabe Paul Wanner (41.) und Semih Sahin (44.) sogar die Führung.

Aber im Ganzen muss ich festhalten, dass der HSV defensiv weitgehend stabil agierte. Hinten ließ man in der zweiten Halbzeit fast nichts zu. Und vorne traf Königsdörffer – und das reichte zu drei Punkten. Es war ein 1:0, das so in den letzten Jahren extrem selten war – das aber genauso drei wichtige Punkte einbringt wie ein spektakulärer 8:7-Sieg in der Nachspielzeit. Und ein erfolgreicher Start für Baumgart, auf den er aufbauen kann. Dass da noch ordentlich Luft nach oben ist, ist auch gar nicht so schlimm. Vielmehr ist es für Baumgart sogar sehr positiv, dass die Schwächen und Fehler so offensichtlich wurden wie heute. Denn so weiß er genau, wo er ansetzen kann. Und ich bin mir sicher, das wird er auch…

In diesem Sinne, anbei noch die Spielerbewertung, die Statistik und ein paar Stimmen. Bis bald,

Scholle

SPIELERBEWERTUNGEN:


MATHEO RAAB: 
Er darf weiter als Nummer eins ran. Und das, weil er im Strafraum und auf der Linie Vorteile gegenüber Heuer Fernandes haben soll. Allerdings muss sich die gesamte Defensive auch darauf einstellen, dass er eben nicht so hoch steht und fußballerisch nicht so stark ist, wie Heuer Fernandes. Noch gibt es hier sichtbaren Abstimmungsbedarf – aber auch hier gilt (wie bei Reis): er braucht die Spielzeit, um sich zu akklimatisieren. Und da er zweifellos ein guter Keeper für die Zweite Liga ist, wird es mit der Zeit sicher besser werden. Luft nach oben hat er noch. Und auch heute bleibe ich dabei: Ich hätte diesen Wechsel nicht vorgenommen.  Note: 3,5

IGNACE VAN DER BREMPT: Wieder ordentlich. Sowohl nach hinten als auch nach vorn. Ließ defensiv wenig zu und schaltete sich immer wieder mal mit ein, ohne den Elversbergern zu viel anzubieten. Note: 3

DENNIS HADZIKADUNIC: Bei seinem wichtigen Block in der 31. Minute ballte er die Faust – ein ungewöhnlich emotionales Zeichen des Innenverteidigers, der ansonsten oft zu sehr in sich gekehrt und an sich zweifelnd auf mich wirkte. Heute indes war er auch sonst von der Körpersprach her mutiger, lebendiger. Neben Schonlau heute souverän und zweikampfstark in der Innenverteidigung, die wenig zuließ.  Note: 3
SEBASTIAN SCHONLAU: 
Endlich wieder zurück – wenn auch in der ersten Hälfte oft noch zu unsauber im Zweikampf sowie im Passspiel. Aber auch ihm muss man die Eingewöhnung zugestehen, zumal er dieses Vertrauen in der zweiten Halbzeit absolut rechtfertigte. Note: 3

MIRO MUHEIM (bis 80.): Spielte solide zusammen mit seinem neuen Seitenpartner Königsdörffer sowie danach mit Suhonen. Seine Auswechslung war eher nicht sportlicher Natur.  Note: 3

NOAH KATTERBACH (ab 81.): Diese Einwechslung war sportlich fürs Spiel eher nicht förderlich, eher riskant. Aber so demonstrierte Baumgart, dass er nicht nur redet, sondern auch danach handelt und den in Köln von ihm aussortierten Linksverteidiger eine faire Chance einräumt. Und ganz ehrlich: Für jemanden, der so lange nicht gespielt hat, war das auch völlig okay! 

JONAS MEFFERT: Besser als zuletzt, sehr wichtig im Zentrum und als Absicherung, wenn Schonlau wieder offensiv mitmischen wollte, aber auch als Anspielpunkt im Aufbauspiel. Er ist in dieser Verfassung ein nicht wegzudenkender Faktor fürs HSV-Spiel. Note: 3

LUDOVIT REIS (bis 64.): Er will Verantwortung übernehmen, was gut ist! Aber: Er ist einfach noch lange nicht in alter Verfassung. In allen Abläufen langsamer, manchmal zögerlich, mit einer ungewohnt hohen Fehlpassquote – aber er braucht diese Spielzeiten, um wieder der wichtige Faktor zu werden, der er war. Deshalb freue ich mich über jede Minute, die er auf dem Platz steht. Note: 4

LUKASZ POREBA (ab 64.): Eingewechselt, aber nicht im Spiel.

IMMANUEL PHERAI: Bei seinem Laufpensum muss er einfach mehr rumkommen. Aber: Er wurde im Verlaufe der zweiten Halbzeit besser, insbesondere nach dem 1:0, hatte er endlich auch offensiv bessere Aktionen. 3,5

BAKERY JATTA (bis 80.): Ähnlich wie Pherai ist auch er eigentlich immer fleißig – aber bei seinem Tempo muss er offensiv einfach gefährlicher sein als heute. Ich werde eh nie verstehen, weshalb er so oft – wenn er den Raum vor sich komplett frei hat – plötzlich das Tempo drosselt, anstatt Vollgas zu gehen. Note: 3,5

LEVIN ÖZTUNALI (ab 81.): Weit weg von allem, was mit Profifußball zu tun hat – war er vorher. Und auch heute wirkte das, als würde er sich auf dem Platz nicht wohlfühlen. Eine Note ersparen wir ihm für diese paar Minuten.

RANSFORD KÖNGSDÖRFFER (bis 64.): Hätte zum ersten Mal schon nach viereinhalb Minuten die Geschichte schreiben können, die hier alle erwarten: Seinen Aufschwung unter dem neuen Trainer. Zuerst vergab er freistehend vor dem SVE-Keeper und scheiterte auch danach mehrfach aussichtsreich, eher er mit einem Traumtor zum 1:0 (53.) den Siegtreffer erzielte. Aber bei aller Freude über diesen Treffer und die Tatsache, dass er diesen schnurgeraden Weg zum Tor hat, war er heute oft noch zu zögerlich. Ansonsten hätte er heute mehr als nur die eine Geschichte schreiben können. Fakt ist: Er ist und bleibt ein sehr physischer Außenstürmer mit technischen Mängeln, die im engen Eins gegen Eins immer wieder deutlich werden. Aber am wichtigsten neben seinem Siegtreffer: Er dürfte heute einen Schritt nach vorn gemacht haben. Note: 3,5

ANSSI SUHONEN (ab 64.): Wichtiges Comeback. Der Finne ist einfach ein belebender Faktor. Manchmal noch etwas zu hektisch und übermotiviert, aber er bringt immer Schwung rein. So, wie man es von einem Wechsel erhofft.

ROBERT GLATZEL (bis 74.): Pressing ist nicht seine Kernqualität und Flanken in den Sechzehner waren zu selten. So holte er sich oft tief die Bälle und bereitete mehr vor (auch den Siegtreffer), als dass er selbst zum Abschluss kam. Das war so sicher nicht sein Spiel heute, zumindest dürfte er sich selbst andere Spielverläufe wünschen. Note: 4

ANDRAS MEMETH (ab 75.): Er machte als „Wandspieler“ ein paar Bälle fest, kam einmal zum Abschluss – und war damit schon auffälliger als zuletzt. Das allerdings ist noch kein ausreichendes Kompliment. Denn auch er muss sich noch mächtig steigern, wenn er hier irgendwann mal Ansprüche auf einen Startelfplatz anmelden will. 

TRAINER STEFFEN BAUMGART: Er dürfte erst einmal froh sein, dass seine Mannschaft defensiv gut stand und problemlos die Null gehalten hat. Über das Wie wird er aber sicher auch noch mal mit seiner Mannschaft sprechen wollen, intern. Denn gegen zweite Halbzeit nachlassende, einfallslosere Elversberger hatte sein Team offensiv heute ausreichend Räume – aber deutlich zu wenig Durchschlag. Note: 3,5

STIMMEN ZUM SPIEL:

Ransford Königsdörffer: „Wir haben als Mannschaft super verteidigt und gepresst. Wir haben ein echte Einheit gebildet. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich der Mannschaft mit meinem ersten Saisontor helfen konnte. Für mich persönlich war das ein sehr wichtiges Tor. Ich hätte noch mehr Treffer erzielen können, dann ist der gefühlt schwerste Abschluss reingangen. Es war ein intensives, anstrengendes Spiel. Wir werden uns mehr und mehr an das neue Spielsystem gewöhnen. Wir wollen mehr pressen und weniger Chancen zulassen.“

Sebastian Schonlau: „Zu Beginn der Saison haben wir viele Heimspiele gewonnen, zuletzt waren es drei Niederlage in Serie. Da tut ein Heimsieg natürlich wieder sehr gut. Wir hatten viel hohe Ballgewinne und  dadurch prompt Torchancen. Wir haben Elversberg dadurch beeindruckt und sie zugleich weitestgehend vom Tor ferngehalten. Wir brauchen natürlich noch etwas Zeit, um die Spielidee von Steffen Baumgart mehr und mehr zu verinnerlichen. Wir hatten erst eine Woche gemeinsam und trotzdem hat man von der Energie und Intensität Steffens Handschrift gesehen. Bei mir persönlich hat heute alles gehalten, ich habe mich gut gefühlt und bin zuversichtlich, dass das so bleibt.“

Matheo Raab: „Über allem steht der Sieg. Dass wir zu null gespielt haben, ist natürlich überragend. Wir haben heute als Team enorm gut verteidigt – das fängt ganz vorne an. Im Hinblick auf die Chancenverwertung können wir noch besser sein, aber es war insgesamt ein guter Anfang. „Ransi“ hat sich heute endlich belohnt, wir freuen uns sehr für ihn. Das zeichnet uns als Mannschaft aus, dass wir uns füreinander freuen können.“ 

Robert Glatzel: „Wir sind vorn etwas mehr draufgegangen, haben versucht, direkter zu spielen. Es war klar, dass sich unter dem neuen Coach etwas am Spielsystem verändert, für den Anfang war das ein ordentlicher Schritt. Wir haben die Fans gleich mitgenommen, etwas Euphorie entfacht. Ein neuer Trainer bedeutet immer eine Umstellung, vor allem, weil wir zweieinhalb Jahren das gleiche Spielsystem gewohnt waren. Wir sind noch am Anfang, es liegt ein hartes Stück Arbeit vor uns. Der Abschluss von ‚Ransi‘ war super. Wir freuen uns sehr für ihn, er hatte bisher keine leichte Saison. Das goldene Tor zum Sieg wird ihm guttun.“

Noah Katterbach: „Ich bin überglücklich, dass ich nach zehn Monaten wieder hier im Volksparkstadion spielen durfte. Wir haben jetzt eine Woche mit Steffen zusammengearbeitet, es dauert sicherlich noch, bis die Abläufe perfekt laufen. Dafür brauchen wir noch etwas Zeit und müssen daran hart arbeiten. Heute war es wichtig, die Null zu halten. Der Fokus in der Trainingswoche lag auf der Defensive.“   

Ludovit Reis: „Es ist ein guter und verdienter Heimsieg. Wir hatten viel Energie und Intensität im Spiel, besonders beim Anpressen. Wir haben viel Druck ausgebüt, sind viel gelaufen. Es gibt uns ein gutes Gefühl, dass wir unter dem neuen Trainer direkt mit einem Sieg starten. Jetzt geht´s darum, an diesen Erfolg anzuknüpfen.“

Steffen Baumgart: „Wir freuen uns über den Heimsieg, den wir uns mit einer kompakten und mannschaftlichen Leistung erarbeitet haben. Ich bin aber insgesamt mit unserer Leistung nicht so ganz zufrieden, weil mir bei jedem einzelnen Spieler doch noch das eine oder andere gefehlt hat. Wir haben ein Spiel erlebt, in dem jeder sehen konnten, warum man immer vor der SV Elversberg warnt. Sie haben eine sehr gute Struktur und immer wieder gute Umschaltmomente, da sind wir in der ersten Halbzeit einige Male in Gefahr geraten und hätten auch durchaus hinten liegen können. Für mich war es wichtig, dass die Jungs bis zum Ende in höchster Intensität gespielt haben und immer wieder raufgegangen sind. Dadurch haben wir den Gegner unsererseits zu Fehlern im Aufbau gezwungen und so auch unsere Chancen herausgearbeitet. Diese hohe Intensität haben wir 90 Minuten durchgehalten, auch wenn man dadurch am Ende gemerkt hat, dass die Luft etwas ausgegangen ist. Umso glücklicher sind wir, dass wir dieses 1:0 über die Zeit bringen konnten, auch wenn wir kurz vor dem Ende noch einmal das nötige Quäntchen Glück hatten.“

Horst Steffen (Trainer SV Elversberg): „Ich habe gemischte Gefühle. Ich hatte das Gefühl, wir können hier mithalten und wir können unsere Situationen noch besser spielen, als wir es getan haben. Mit ungenauem Passspiel haben wir den Gegner relativ häufig zu Chancen eingeladen. Das lag zum einen am Anlaufen des Gegners, aber zum anderen auch an unserer Ungenauigkeit. Demensprechend bin ich mit unserer Leistung nicht einverstanden. Das können wir besser. Wir konnten das Spiel zwar bis zum Schluss offenhalten und mit etwas Glück kriegen wir in der 88. Minute den Ausgleich hin, aber das wäre nicht unbedingt verdient gewesen.“

DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

HSV: Raab – Van der Brempt, Schonlau, Hadzikadunic, Muheim (80. Katterbach) – Meffert, Reis (64. Poreba), Pherai – Jatta (80. Öztunali), Glatzel (75. Nemeth), Königsdörffer (64. Suhonen)

SV Elversberg: Kristof – Vandermersch, Pinckert, Le Joncour, Sicker (80. Boyamba) – Fellhauer, Sahin (80. Stock), Feil (67. Martinovic), Wanner (80. Jacobsen), Rochelt (88. Koffi) – Schnellbacher

Tore: 1:0 Königsdörffer (53.)

Zuschauer: 54.190

Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover)

Gelbe Karten: Reis, Katterbach / Vandermersch

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Polkateddy
1 Monat zuvor

„Niemals Freund, niemals Helfer.

Ganz Hamburg hasst die Polizei“

Der Grund weshalb ich mich nicht mehr in die Kurve stelle. Hintergrund: In Mannheim gibt es eine Wemserei zwischen Hamburgern und Dortmundern. Die Staatsanwaltschaft stellt den Anfangsverdacht des schweren Landfriedensbruch fest, weswegen die Bundespolizei in Zusammenarbeit mit der Hamburger Polizei einen Zug aus Rostock kommend überprüft und die Personalien feststellen musste. In diesem, für alle Unbeteiligten nervigen Prozess, konnten einige Gewalttäter festgenommen werden.

Polizisten für die Ausübung ihrer Pflichten öffentlich zu beleidigen, ist hochgradig asozial. Die Kurven nehmen sich zu
viel raus, dieser Tage! Man kann bereits ohne großen Einsatz eigener kognitiver Ressourcen erkennen, dass Ursache und Wirkung irgendwie immer falsch beklagt wird. Warum ist man nicht von den Hools abgefuckt und distanziert sich von denen?

Flotti McFlott
1 Monat zuvor

Meine Erkenntnisse und Gedanken nach Spiel 1 unter SB:

– es wird ein langer Weg für Baumgart, den Ballerinas und Maltafüßen Feuer unterm Arsch zu machen und ihnen den tumben Walterball auszutreiben

– Baumwart hält das alberne Tedi-Tiki-Taka seines Vorgängers für das was es ist: selbstgefälliger Mumpitz eines arroganten und bornierten Scharlatans

– für sich selbst überschätzende Schönwetter-Kicker brechen schwere Zeiten an: Torschütze Sandschurz-Königspilsener wurde sogleich in der PK eingenordet, indem SB sein zuvor mangelhaftes Spiel anprangerte. Wenn der Junge das annimmt, wird ihn das weiterbringen

– PK sind zukünftig keine Fremdschamveranstaltungen mehr, Baumgart nimmt seine Gegenüber von der Presse ernst, selbst wenn sie doofe Fragen stellen. Er scheut sich dabei nicht sich anmerken zu lassen, wenn er eine Frage für doof hält, wirkt dabei aber nicht wie ein arroganter Prolet ohne Manieren. Erfrischend!

Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht und ob Baumgart sich traut irgendwann heilige Kühe zu opfern und zb den rüstigen Altgambier endlich dauerhaft der Start11 fernzuhalten …

In den‘ Sinne
Euer Flotti 👋

Darmzotte
1 Monat zuvor

Eine Wohltat auch die PK nach dem Spiel. Keine Fremdscham-Momente mehr wie bei Walter. Keine dummen Sprüche wie „Wir bleiben bei uns.“.
Ein Glück, dass wir von Teil 1 der Probleme des HSV erlöst wurden und jetzt ein Trainer haben, der für Klarheit steht.

YNWA
1 Monat zuvor

Also ich denke mal, das kollektive Aufatmen hat man heute nicht nur im Stadion gespürt sondern auch vor dem heimischen TV, vor dem ich heute wirklich bis zur letzten Sekunde des Spiels im Stehen gebangt habe.

Beim Walterball bin ich zuletzt immer fast eingepennt…Puls konstant bei 60!

Baumgart will den Spielern wieder Ihre Stärken vermitteln, die sie offenbar verlernt haben. Königsdörfer sieht er nicht mit Hacke, Spitze 1,2,3 – sondern geradeaus mit sofortigem Abschluss. Der Torwart soll das Tor hüten und nicht den 10er imitieren. Halleluja…endlich ist dieser katastrophale Abschnitt vorbei und endlich haben wir wieder ein Trainer, der das erkennt was eigentlich jeder Trainer der ersten und zweiten Liga beherzigt und verinnerlicht hat.

Das war natürlich erst der erste Schritt und es ist noch ein weiter Weg aber nun glaube ich erstmals ehrlich an den Wiederaufstieg. Baumgart wird das schaffen!

Einzig, dass dies nicht bereits zur Winterpause umgesetzt wurde ist das, was man einen Boldt vielleicht mal fragen sollte! Aber egal, Baumgart ist da und allein das zählt!

A Sunday to remember! Nur der HSV & der LFC 😉

Töftinger
1 Monat zuvor

Auch wenn sich einige mit der Bewertung des Gegners Elversberg noch schwer tun, muss man schon anmerken dürfen, dass die Mannschaften von Tabellenplatz 2 bis 7 in dieser Saison bereits Punkte gegen Elversberg verloren haben und warum das so ist konnte man auch heute Ansatzweise erkennen.

Ich fand unser Spiel absolut O.k. und in der zweiten Hälfte auch sehr abgeklärt. Das es nicht deutlicher wurde lag u.a. daran, dass Pherai mehrmals den letzten Pass nicht gut gespielt hat. Dafür das wir heute erstmals seit ewigen Zeiten mit Schonlau, in Kombination mit Hadzikadunic und vorne mit Königsdörffer gespielt haben war das schon ordentlich.
Drei Heimniederlagen in Folge sorgen auch nicht zwingend für großes Selbstvertrauen.

Raab hat einige kleine Wackler bei hohen Bällen, wobei Hadzikadunic ihn mehr stört als hilft. Ich finde er ist sehr mutig bei hohen Bällen und klebt nicht auf der Torlinie. Das kennen wir von seinem ängstlichen Vorgänger so überhaupt nicht. Dementsprechend gibt es auch keinen Grund ihn kurzfristig wieder rauszunehmen.

Schonlau hat noch nicht die Pässe, mit denen mindestens eine Linie überspielen kann, gespielt. Das wird aber noch kommen und uns helfen.

Man dürfte heute auch gerne mal erwähnen, dass mit Benes unser mit Abstand torgefährlichster Mittelfeldspieler und bester Vorbereiter gefehlt hat. Das Pherai ihn qualitativ nicht vollwertig ersetzen kann, haben wir heute vor allem beim Passspiel gesehen.

Immerhin fällt Scholle 11 Spieltage vor Saisonende auf, dass Jatta die Sprints verweigert.
Gut gesehen, wobei man dies auch schon vor zwei Jahren hätte sehen können.

Wer auf Öztunali einhackt lieber Scholle, der sollte doch auch langsam erkennen müssen wie erbärmlich schlecht ein Nemeth in dieser Saison durchgehend ist. Tja, aber da reicht es scheinbar aus ein paar festgemachte Bälle (waren mir garnicht aufgefallen) positiv zu erwähnen.

Warum Poreba nicht im Spiel gewesen sein soll erschließt sich mir auch nicht. Ich habe durchaus sehr hilfreiche Pressingaktionen mit gewonnenen Bällen von ihm gesehen.
Auf jeden Fall war er definitiv nicht schlechter als ein Reis.

Dann ist uns Scholle leider noch schuldig geblieben warum Kattersbach Einwechselung nicht hilfreich war. Dann will ich es mal auflösen und das in der Tat mit einem leicht geschwollenen Hals. Denn ich habe überhaupt kein Verständnis dafür, dass man bei dem Spielstand und auf der Position unnötigerweise so offensiv agiert. Katterbach hat leider noch nicht verstanden was in solch einer Phase des Spieles erforderlich ist.

Ich fand Königsdörffer heute schon ganz o.k.
Man sollte auch bedenken das er sich zwei weitere (fast) Torchancen durch Geschwindigkeit und Gradlinigkeit erarbeitet hat.
Machen wir uns doch nichts vor, ein Jatta ist blind und weiß doch in der Regel nicht in welche Räume er starten muss und ein Dompe muss den Ball erstmal fünf mal berührt haben und mindestens dreimal mit Arsch gewackelt haben, bevor es dann mal in Richtung Tor geht.
Seit heute brennt zumindest wieder Licht bei Königsdörffer‘s.

Baumgart hat frühzeitig gewechselt Suhonen und Poreba gebracht und damit für Stabilität gesorgt.

Ingesamt hätte ich aber einen Öztunali, einen Nemeth und einen Katterbach nicht gebraucht. Es sei ihm aber zugestanden sich diese Leute mal anzuschauen.

Nächste Woche wird es (nochmal ohne Benes) nicht wesentlich leichter, aber mir würde auch ein erneutes 1:0 allemal reichen.

Scorpion
1 Monat zuvor

Am besten haben mir die Worte von Baumgart, die er in der PK nach dem Spiel gesagt hat, gefallen.
In dieser Form wurde die Walterball in der Öffentlichkeit noch nie zerlegt.

Das macht mir für die nächsten Spiele Hoffnung auf Besserung.

Kosinus
1 Monat zuvor

Gerade die PK und Interviews gehört. Meine Erwartung an Baumgart ist zu 100% erfüllt. Er hat sich vom Walterball in der PK recht klar distanziert uns sieht sich vom Spielstil als deutlich konservativer. Er „lässt so spielen wie gefühlt alle anderen der 18 Teams“.
Endlich nicht mehr der Zwang zwingend was Besonderes machen zu müssen, egal ob sinnvoll oder nicht.
Auch die Kritik an Königsdörffer finde ich gut, bei Walter hätte es das nicht gegeben.

Es war ein seriöser Auftritt, weniger Spektakel, aber insgesamt deutlich stabiler und erfolgsversprechender als die Wochen zuvor.

Chapeau Baumgart! Genau das ist der richtige Weg.

Manche hier müssen mal entspannter werden, da wird die Mannschaft/ der Trainer schon nach ein paar Minuten Spielzeit niedergeschrieben…..

Kosinus
1 Monat zuvor

Mein Lieblingssatz heute:
„Wenn sie 18 Mannschaften in der 2. Liga beobachten, spielen die meisten das, was ich spiele. Hin- und herkreuzen, das ist überhaupt nicht mein Ding. Wenn der Innenverteidiger dann der ist, der flankt, habe ich ein Problem damit.“

Klare Ansage, Walterball ist Geschichte. Auch zu erkennen, dass der HSV heute die meisten Sprints in der Saison durchgeführt hatte.

Polkateddy
1 Monat zuvor

Was ist eigentlich los in den Kurven?

Genau genommen hat es diese Art Rebellion schon immer gegeben. Die Fankurve zeichnete sich schon immer durch ein gewisses elitäres Gehabe aus. Schließlich kommt man aus der geileren Stadt, als die bedauernswerten Gegner. Zudem hat man in jedem Stadion Sonderrechte, letztlich kommen alle wegen ihrer Gesänge und Choreos ins Stadion, nur ganz wenige verlorene Seelen wollen Fussball sehen. Apropos Fussball- und jetzt wird meine Geduld endlich. Ein aktiver Eingriff in die Geschehnisse auf dem Platz, durch ferngesteuerte Vehikel, oder Wurfgeschosse jeglicher Art, welche zu diesen elendige Unterbrechungen führten, zeugten bereits von der Bereitschaft in die sportlich ausgetragenen Begegnungen einzugreifen, auch unter Inkaufnahme von Punktabzügen durch Spielabbrüche. Das Nachgeben der DFL war ein Signal, welches ich nicht gesendet hätte, aber potenzielle Investoren haben wahrscheinlich eh die Lust verloren. Das Problem dabei: Die Kurve hört nicht auf. Das trotzige Kind(kein Wortspiel)hat jetzt richtig Gefallen daran gefunden, seine Macht zu demonstrieren. Und die Botschaften werden immer radikaler. In Mannheim wird die Polizei als „tödlichste Gang der Stadt“ betitelt. In Hamburg ist die Botschaft ebenfalls mehr als widerlich, für meinen Geschmack. Und genau hier ziehe ich meine Konsequenzen. Mit asozialem Gesocks teile ich mir ungern freiwillig die Atemluft. Deswegen werde ich keinen Fuß mehr in eine Fankurve setzen, auch wenn es woanders keine Tickets mehr gibt. Diese Form der Botschaften wurde auch vom Rest des Stadions geräuschlos hingenommen, was einer schweigenden Zustimmung entspricht. Spieler, Trainer, Vorstand? Niemand distanziert sich von so einer verfassungsfeindlichen Botschaft. Die Vereine schauen tatenlos zu, wodurch sich das Verhältnis zunehmend erschwert. Diese Seuche werden wir so schnell nicht mehr los. Ich fürchte jetzt nimmt der Kindergarten erst richtig Fahrt auf und niemand ist da, der mal auf die Finger haut.

Lars K
1 Monat zuvor

Schön und gut, ich freue mich auch über einen neuen Aufbruch. Aber nach einem wackligen 1:0 gegen Elversberg ist auch noch nicht alles super und der Aufstieg reine Formsache. Wir liegen immer noch hinter Kiel und skandalös weit weg von Pauli. Insofern bitte erstmal gegen Osnabrück und Düsseldorf nachlegen und dann reden wir weiter. Was ich jetzt schon wieder in der Presse lese… Königsdörfer als symbolfigur… Katterbach und Schonlau preisen den neuen Trainer… da will man doch gleich wieder dazwischen hauen. Erstmal bitte wieder arbeiten!

Meaty
1 Monat zuvor

Es wurde dringend ein neuer Impulse benötigt, und diesen hat Steffen Baumgart der Mannschaft sichtbar gegegeben!
Okay, dass der Trainer an vier Trainingstagen der Mannschaft die zweieinhalb Jahre Walterball nicht komplett austreiben konnte, war logisch! Nur leider scheinen das hier einige Unbelehrbare nicht zu kapieren!
Natürlich war es kein schönes Spiel des HSV, dafür aber ein sehr intensiv geführtes Spiel,und das von beiden Mannschaften!

Matchwinner Ransford Königsdörffer, den ich selten unter Walter so agil und zweikampfwillig gesehen habe, meinte:

„Es war ein intensives, anstrengendes Spiel. Wir werden uns mehr und mehr an das neue Spielsystem gewöhnen. Wir wollen mehr pressen und weniger Chancen zulassen.“

.
und deutet damit schon richtig an, dass das auf die Grundtugenden ausgerichtete Spielsystem des Steffen Baumgart, zukünftig intensiver und anstregender für jeden einzelnen Kicker sein wird!

Und damit kehrt endlich diese Art kämpferischer Fußball beim HSV ein, der in dieser 2. Liga so dringlich erforderlich ist, wenn man oben mitspielen will!

Kosinus
1 Monat zuvor

Ganz Hamburg liebt die Polizei!

Thomas Blum
1 Monat zuvor

Also,
ich versteh ja ehrlich gesagt nicht, warum alle auf Raab rumhacken. Zum einen hat er uns kurz vor Schluß den Sieg festgehalten. Aber gut, solche Moment hatte Heuer Fernandes auch. Aber wenn ich den Zusammenstoß mit Hadzikadunic sehe, das war vielleicht etwas unglücklich, aber gut, dass er da überhaupt hin geht. Auch in der ersten Halbzeit, als ein Elversberger alleine in den 16er rannte, als sich Raab in bester Tim-Wiese-Manier in den Ball geworfen hat: so was hat mir von Heuer Fernandez immer gefehlt. Es ist sicher noch viel Luft nach oben, aber Raab versucht wenigstens den 16er zu beherrschen.

Arne Petersen
1 Monat zuvor

Das Spiel geht absolut in Ordnung. Relativ sicher ein 1:0 nach hause gebracht. Wenn jetzt noch 2-3 Leistungsträger Normalform bringen, werden wir noch stabiler. Damit meine ich vdBrempt, Meffert, Glatzel. Muheim ist kein Verteidiger, er nimmt keinen Zweikampf an. Entweder er geht ins MF oder raus. Dann Katterbach bringen oder Heyer auf links. Oder mal Meffert raus und Heyer für ihn rein. Meffert stopf nach wie vor im zentralen MF nicht die Löcher.
Danke S Baumgart für Ihre klare Haltung und sachliche Analyse.! Endlich vorbei das inhaltsleere Geschwafel.
Noch mehr Biss und Zweikampf, dann klappt es auch gegen Osnabrück. Es geht nur um Punkte!

Rotkaeppchen1966
1 Monat zuvor

Immerhin – das erste Spiel unter dem neuen Trainer hat der HSV knapp, aber nicht unverdient gewonnen.
Es lag schon eine gewisse Spannung über dem auch diesmal von mir besuchtem Volkspark, zumal die Partie ja auch plakativ nicht mit einer unterstützenden Choreo eingeläutet wurde, sondern mit einer Botschaft, die die wahre und widerliche Gesinnungsethik der Ultras offenlegt, unabhängig von den sicherlich zu untersuchenden Vorfällen im/am/um den Zug des Rostock-Spiels.
Elversberg erwies sich von Beginn als „kniffeliges“ eingespieltes Team, das sich nicht versteckte und anfangs, wenn auch wirklungslose spielersiche Akzente setzte.
Aber bereits nach 5min konnte auch der HSV-Fan die Spielidee von Baumgart erahnen, als der -für mich überraschend aufgebotene Königsdörffer- durchbrach, allerdings seinen Abschluss zu unplatziert setzte.
Es ist schon eine Art Stilbruch, der vollzogen wird unter dem Mann mit der bereits ausverkauften Schiefermütze und der HSV braucht und wird noch eine Zeit der Gewöhnung brauchen, bis dieses System vollends implementiert sein wird. So waren es nach ereignisreicher Anfangsphase eher die Elversberger, die spielerischer daher kamen, wo selbst der „gemeine“ Fan sehen konnte, dass Abläufe einstudiert sind, die Saarländer schlichtweg eingespielter wirkten als der „neue“ HSV.
Dieser wurde im Bemühen das vertikalere Spiel umsetzen desöfteren hektisch und ungenau und die zum „Durchstarten“ bereiten Königsdörffer und Jatta wurden das ein oder andere Mal schlichtweg in ihrer günstigen Umschaltposition übersehen.
Immerhin – hintenrum wurde nicht wie unter Walter „rum gedaddelt“ und der Gegner damit nicht geradezu zum Pressen und Anlaufen eingeladen wie unter dem Ex-Trainer. Im Mittelfeld versuchte auch der von mir oft gescholtene Meffert durchaus mal den tiefen Pass zu spielen und hatte dabei nicht so eine schlechte Qoute wie Reis, der doch mit einigen Fehlpässen -wohl auch noch auf der Suche nach seiner Form vor der Verletzung- negativ auffiel.
Ich hatte schon gehofft, dass der HSV noch aggressiver presst, aber insbesondere Glatzel mit Ausnahme vor Vorbereitung des Siegtreffers, zeichnete sich hier nicht gerade durch hohe Intensität aus. Trotz seiner 15 Tore ist von der Dynamik, die ihn anfangs der Saison auszeichnete, nicht viel übrig geblieben. Er erarbeitete sich im Gegensatz zum wenn auch verunsicherten und manchmal unglücklich agierenden Königsdörffer keinen Abschluss, wurde allerdings auch nicht häufig über die Flügel in Szene gesetzt.
Ein schöner Konter brachte dann den Siegtreffer und der HSV erarbeitete sich ein Übergewicht, dass kurz danach fast noch durch einen zweiten Treffer von Königsdörffer gekrönt worden wäre.
Die Elversberger agierten in Halbzeit 2 immer noch gefällig aber weil der HSV im Deckungsverbund umsichtig (Schonlau mit starkem Comeback nach Verletzung) agierte, kamen sie nur noch zu einer Großchance nach einer vermeidbaren Ecke. Raab, der ansonsten meiner Ansicht nach aber auch nicht zwingend Sicherheit ausstrahlte, rettete im Stil eines Handballtorhüters reflexartig.
Der zurückgekehrte Schonlau könnte in der Abwehrkette zum Trumpf werden, der seinem Partner in der IV Sicherheit vermittelt und seine Schnelligkeitsdefizite durch überragendes Stellungsspiel und geschicktes Zweikampfverhalten ausgleicht. Mein Tribünennachbar versteifte sich sogar zu der Bemerkung „wenn er (Schonlau) gesund geblieben wäre, würde Walter auch noch Trainer sein.
Insgesamt, wie geschrieben ein nicht unverdienter Sieg des HSV, der meiner Ansicht nach ein leichtes Chancenplus verzeichnete und bis auf zwei Möglichkeiten nicht viel einer Elversberger Mannschaft zuließ, die sich als unter Horst Steffen als wirklich eingespielte, reife Truppe präsentierte, die sich völlig zu Recht fern aller Abstiegssorgen platziert.
Ich bin gespannt, wie das HSV Team in den nächsten Wochen den Baumgart-Fußball annimmt, nachdem man ja 2,5 Jahre so völlig anders daher kam.
Der eingewechselte Suhonen mit seiner Dynamik könnte wie Königsdörffer zu einem Faktor werden. Zu hoffen bleibt natürlich auch, dass Benes nach Ablauf seiner Rotsperre mit seinen fußballerischen Fähigkeiten mehr Präzision in das vertikale Spiel bringt und auch Okugawa noch zu einer Alternative auf den Flügeln wird. Dies kann man nach dem erneut erschütternden Auftritt von Ötztunali wohl nicht mehr erwarten. Er verlor in seinem Kurzeinsatz ja gefühlt jeden Ball.
Dass viele Bälle nicht ankamen, war schon gewöhungsbedürftig, auf der anderen Sinne im positiven Sinne, dass ausgerechnet unter Baumgart, der auf der PK schon eine Andeutung machte, wie viele Spiele seiner Teams eben nicht ausgehen, mal wieder „zu Null“ gespielt wurde, stimmt mich verhalten optimistisch.

Aleksandar
1 Monat zuvor

GANZ HAMBURG SCHÄMT SICH FÜR DIE FANS VOM HSV

Wenn die Jungs und Mädels mit Ihrem Klingelbeutel für die Choreo vorm Spiel durchs Stadionrund tingelten, habe ich so manchen 40 Euroschein gerne beigetragen.

Ich weiß, es ist nicht viel, aber ich kann nur jeden, der es gut mit diesem Klub meint, auffordern, diese Art von Spendenaufrufen der netten Jungs und Mädels wie rumänischen Bettelbanden einfach zu ignorieren. 

Euer Geld wird für Straftaten verwendet.

YNWA
1 Monat zuvor

Alter was ein Tag! HSV 1:0 und LFC holt sich den ersten Pokal, in einem wirklich unfassbaren und unglaublichen Spiel!

Last edited 1 Monat zuvor by YNWA
Air Bäron
1 Monat zuvor

Ich sehe Baumgart noch nicht als Erlöser, aber er hat sichtbar Impulse gesetzt.

Und: Gute, klare, bissige Antworten von Baumgart in der Pressekonferenz.
Das Gesülze von Walter ist endlich passé.

Jetzt erwarte ich gegen den Tabellenletzten (15 Punkte lol) Osnabrück den nächsten „Knotenlöser“, und dann, ja DANN werde ich mir vielleicht erlauben, hoffnungsfroh Richtung Spieltag #30 gegen Kiel zu sehen.

Bis dahin ist noch viel Arbeit. Einige blinde (Halb)Flanken und Pässe (u.a. Jatta…🙄) und zum Teil sinnloses Zögern und planloses Raumspiel, das wir heute wieder gesehen haben, gilt es abzustellen.
Genau deshalb bekam Elversberg auch immer wieder Zugriff.

Auf jeden Fall tut ein Sonntag mit Heimsieg zu null samt inklusive – im Vgl. zu sonst – guter Laufleistung mal wieder gut. 👍

Bin gespannt auf die nächsten Spiele. Schönen Sonntachabend allen!

Last edited 1 Monat zuvor by Air Bäron
AlterSchwede
1 Monat zuvor

Öztunali spottet weiter jeder Beschreibung.

Maik Lange
1 Monat zuvor

Es bleibt schwierig. Das Spiel war ein weiterer Beleg, dass der Trainerwechsel längst überfällig war. Der indoktrinierte Walter-Stil hat seine Spuren hinterlassen. Es wird dauern, bis das aus den Köpfen und Beinen der Spieler raus ist. Bleibt zu hoffen, dass es nicht zu lange dauert.
Ansatzweise ist jedoch schon zu erkennen, dass sich zB ein Hadzikadunic mit der „konservativen“ Spielweise eines IV deutlich wohler fühlt.
Auch bei Königsdörffer sollte man bei aller Kritik nicht vergessen, wie der nach guter erster Saison immer mehr enteiert wurde und deswegen auch erst wieder Zeit braucht, um sein Leistungsniveau, ein Niveau, das er im Vergleich zu Nemeth, Öztunali Jatta jedenfalls hat, voll abzurufen.
Gerade unser Vorzeigeflüchtling kommt mir in den Bewertungen immer zu gut weg. Was der in weiten Teilen für eine Nicht-Leistung auf den Rasen bringt, gerade nachdem JB ihn überzeugen konnte, keines der vielen Angebote aus der Bundesliga anzunehmen, ist schon frech.
Persönlich fand ich Muheim gestern auch sehr schwach, weshalb ich die Einwechslung von Katterbach nachvollziehen kann. Von Glatzel kam gestern deutlich zu wenig, aber leider fehlt hier eine Alternative. Reis stets bemüht aber sehr fehlerhaft. Entgegen Scholle‘s Auffassung fand ich Poreba da eher besser und auch Suhonen deutlich belebend.
Das ewige Loblied auf Meffert, das Scholle so gern trällert, kann ich auch nicht mitsingen.
Insgesamt ein Arbeitssieg gegen ordentliche Elversberger. Darauf aufbauend sollte man gegen Osnabrück nachlegen und so sukzessive wieder an Selbstvertrauen und Stabilität gewinnen. Dann kann es noch was werden mit einem Trainer, der, und das sollte nun jedem klar geworden sein, alles andere ist als Walter 2.0. Und das ist gut so!

Peter Ariel
1 Monat zuvor

Hauptsache gewonnen heute gegen starke Elversberger. Defensiv sah das endlich mal wieder stabiler aus. Offensiv aber zum Teil noch ernüchternd. 3 Punkte, mehr nicht. Das zählt. Aber ich habe Hoffnung, dass es ab dem nächsten Spiel auch fußballerisch wieder besser wird. Ich bin froh, dass der HSV mit Baumgart endlich einen guten Trainer hat. Unter Walter hätte der HSV wahrscheinlich so ein Spiel wie heute gegen einen „typischen“ Zweitligisten in der 2. Halbzeit noch klassisch verloren. Nur hab ich ein wenig Sorgen, dass der Trainerwechsel evtl. zu spät kam. Denn das heutige Spiel hat auch gezeigt, dass noch viel Arbeit auf Baumi wartet bis er diesen ideologisierten blödsinnigen Walter-Fußball aus der Mannschaft vertreibt. Aber es gibt Hoffnung, da Baumi ja auch gesagt hat, dass er dieses eine Spiel heute brauchte, um überhaupt erstmal Rückschlüsse für die Zukunft ziehen zu können. Ich denke, im nächsten Spiel gegen Osnabrück sehen wir dann schon mehr vom Baumi-Fußball. Herrlich erfrischend übrigens auch die PK nach dem Spiel vom Coach. Die versteckte Kritik an Walter (sehr gut!) und die offene Kritik an Königsdörffer und Teile der Mannschaft fand ich richtig. Vorbei mit der Wohlfühloase HSV. Es zählen ab jetzt nur Leistungen und der Aufstieg!!!

Last edited 1 Monat zuvor by Peter Ariel
Thomas Blum
1 Monat zuvor

@Nordisch, @Hessenhrubesch, danke für Eure Aufklärung bzgl. „Nordkorea-Blog“ im Vorblog. Ich hab‘ tatsächlich mal reingeguckt, aber alles, was ich dazu sagen kann: „Laaangweilig!“
Aber dieser Rautenball ist klasse!

Polkateddy
1 Monat zuvor

Achtung!!!!! Hirnlosen ist wach! Ich habe das Verlangen mir meine Augen mit Nagellack zu reinigen, nachdem ich versucht habe seine beitragsähnlichen Konstrukte zu dechiffrieren!

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Parallelen zur Clubführung des HSV findet ihr hier:

https://www.bild.de/sport/fussball/schalke/nachgehakt-kolumne-dilettanten-schalke-04-ohne-clemens-toennies-gehts-bei-schalk-87302822.bild.html

Das passiert, wenn Vereinsmeier/Ultras/Fans einen Proficlub regieren wollen…

Man kann nur hoffen, das irgendwer im HSV erkennt, was unwiderruflich kommt, wenn in die Clubführung keine Fach- bzw. Fußballkompetenz einzieht.

Derzeit ist auch beim HSV kein einziger ehemaliger Profispieler Mitglied der Clubführung (Vorstand oder Aufsichtsrat)! Woher sollen die entsprechenden Erfahrungen und das Fachwissen dann kommen?

Thomas Franz
1 Monat zuvor

Da biegen sich die Anti-Walter-Hetzer aber einen zurecht.
Das Spiel gegen einen mutigen, aber insgesamt biederen Aufsteiger war trotz des Sieges und der Null hinten keinen Deut besser als die meisten Spiele unter TW.
Dass hinten solider agiert wurde, lag vor allem an Schonlau. Die 3 für den Kapitän sind ein absoluter Witz.
Schonlau ist für mich der einzige, der es bei Pauli in die Startelf schaffen würde. Ansonsten ließ die Ball-und Passsicherheit bei fast allen Akteuren zu wünschen übrig. Allein durch Kampfkraft und Zweikampfstärke, die TW dem Team beigebracht hat, gelangen einige vielversprechende Offensivaktionen. Insgesamt wurde einfach zu viel leichtfertig verdaddelt.
Jetzt kommt Osnabrück, die besser sind als der Tabellenplatz, wie der Erfolg gegen Hannover gezeigt hat.
Das Spiel muss gewonnen werden.

JEANLUCHH
1 Monat zuvor

Endlich ist dieses Herumgeeiere im eigenen 16er Geschichte! Olé Olé! Wir sind wieder da!

Hessenhrubesch
1 Monat zuvor

Trotz des Sieges wartet auch noch eine Menge Arbeit auf Baumgart und das Trainerteam.
Königsdörffer war trotz des Tores nicht gut, aber er wirkte deutlich befreiter, er könnte ein Gewinner des Trainerwechsels sein.

Gut fand ich in der PK, dass er nicht alles schönredete wie Walter

Aradia
1 Monat zuvor

👩Moin….

Für mich lag die Spannung in der Arbeit des Mittelfeldes
und der Abwehr.
Das Glatzel 20 Chancen braucht um zu netzen wird
zum Problem. Von daher war seine Auswechselung
ein Zeichen!

Bei Jattas Angst vor dem eigenen Fuss, ist wohl der Grund
seiner Rückpässe. Man sollte seine Angst mit einem
Bierchen in der Kabine zerstreuen.

Beim Torwart, zu null gespielt, alles richtig gemacht.

Tja, die Abwehr.
Daumen drücken, Luft anhalten, Augen zu….ja
so überlebt man ein Spiel.

Und dann, ab zum Auto und den Kampf auf Hamburgs
Strassen aufnehmen ( Muss zur Stadtmitte) um völlig
erledigt an zu kommen, und eine Stunde Tiefschlaf ist dann
ein Muss!

Das war mein erstes Erlebnis mit unserem Baumgart.
Hurra, wir haben Elversberg geschlagen.💪

Fuxi
1 Monat zuvor

Hey Scholle!

Ich hab das Spiel nicht gesehen – kein Sky -, aber so einige andere im Free-TV, und was Deine Bemerkung über Jatta angeht,

Ich werde eh nie verstehen, weshalb er so oft – wenn er den Raum vor sich komplett frei hat – plötzlich das Tempo drosselt, anstatt Vollgas zu gehen.

steht für mich – völlig wertneutral – eine Frage im Raum: Hat er denn Anspielstationen in der Mitte?

Klar, er ist schnell, aber nun auch nicht so eine Granate, dass er sich locker zwei nachrückenden Gegenspielern entgegenstellen und das Tor machen könnte. Rücken denn in den Situationen, in denen er abstoppt, überhaupt Mitspieler nach? Und haben sie das in der Vergangenheit immer getan? Oder ist es möglich, dass beim Ankommen an der Torauslinie in der Mitte nur ein Mitspieler gegen vier Gegner steht und dann der Ball (entweder per Flanke oder weil er sich damit in eine Ecke manövriert hat, in der er den Zweikampf nicht gewinnen kann) verloren geht, wenn er einfach nur „blind“ mit Ball losrennt?

Kosinus
1 Monat zuvor

Der HSV macht derzeit verdammt viel richtig, jetzt aber nicht nachlässig werden ☝️

Frank Müller
1 Monat zuvor

AUSGEGANGEN….
bin ich davon, dass SB sofort eine Ein-
stellungsänderung beim Team hinkriegt.
Im Sinne von:
Läßt einfacher spielen mit mehr wumms.
Wunschdenken?
Mehr Siegeswille war nicht zu erkennen.
War nicht viel besser als sonst.
Wodurch soll sich das ändern?
Wenn bei den ersten 4 keine absoluten
Einbrüche vorkommen,rechne ich mit
dem 3. oder 4.Platz.
Nach Stand der Dinge hieße das evt.
Relegation gegen Köln.
So oder so ähnlich.

Meaty
1 Monat zuvor

Wo steht geschrieben, dass der HSV nur aufgrund seiner glorreichen Vergangenheit immer schönen, ansehnlichen Fußball spielen lassen muss?
Unter Daniel Thioune gab es häufig die Aussage, „wir können im Spiel auch eklig sein“, und so trat das Team auch überwiegend in den Spielen auf!
Unter Steffen habe ich keine HSV Mannschaft in den letzten Jahren gesehen, die so hart und eklig dem Gegner gegenüber trat!

Last edited 1 Monat zuvor by Meaty
Kuchi
1 Monat zuvor

Wenn ich die Kommentare hier richtig verstehe, ging es den Leuten nur darum, dass einer kommt, der quasi den Leute aus der Seele spricht. Egal, ob das Spiel gut oder schlecht war, was zuvor zumindest mal wichtig gewesen ist.

Elversberg, ein starker Gegner, auf Augenhöhe? Na, dann sind wir ja mal richtig im Sumpf der 2. Liga angekommen. Das Spiel war lange Phasen Standfussball. Mir sind dabei mehrmals die Augen zugefallen. Das Tor kam völlig überraschend.

Die IV hat ausschließlich aus Hadzikadunic bestanden. Schonlau turnte nach alter Waltermanier ständig in der Gegend rum. Das wäre bei einem starken Gegner nicht gut gegangen.

Auffällig ist sicherlich, dass vor dem 16er der Ball nicht ständig hin- und hergeschoben wird, sondern eher nach dem Motto „Hau weg das Ding“ verfahren wird. Nach fortschrittlicher Entwicklung klingt das erstmal nicht gerade. Kommt ja vielleicht noch.

Wenn man betont, dass die ganze Liga so spielen würde – was gar nicht stimmt – dann sollte man auch erwähnen, dass 15 Vereine sich in der Tabelle unter uns eingereiht haben und die halbe Liga sich mit ihrem Zweitligafussball gegen den Abstieg stemmt.

Mir ist es nach wie vor völlig egal, welcher Trainer dort rumläuft. Dafür habe ich schon so viele gesehen, die es alle irgendwie anders oder genauso gemacht haben und uns dennoch nicht weiterbrachten. Jeder hatte die Chance, sich ein Denkmal zu setzen. Auch Baumgart hat jetzt diese Chance. Wenn nur die Aufstieg zählt, ist alles andere Gedöns.

Jenson-button
1 Monat zuvor

Ich hatte am We das Vergnügen das Spiel Kiel vs STP zu sehen und musste feststellen, dass neben einigen einstudierten Spielsituationen auch bei diesen „Top-Mannschaften“ oft das Stilmittel „langer Hafer“ genutzt wird, um einerseits sich aus dem Gegenpressing zu befreien, andererseits um einfach das Spiel in die gegnerische Hälfte zu verlagern. Entweder der Ball gelangte zum Zielspieler oder man baute das Gegenpressing auf. Ansonsten entstanden über konsequentes Umschaltspiel die gefährlichsten Situationen und die Tore. Wenn nun SB genau auf diese Stilmittel, die offenbar sehr erfolgreich in der 2. Liga sind, zurückgreift, könnte ich mir vorstellen, dass unsere Mannschaft doch noch zumindest den 2. Tabellenplatz erreicht. Das noch nicht alles abgestimmt ist, nach 5 Tagen SB, versteht sich von selbst und Befreiungsschläge sehen auch nicht schön aus. Die Ansätze waren aber erkennbar und es war wenig Ballgeschiebe um den eigenen Sechzehner zu sehen. Bin gespannt auf Osnabrück.

DerNordfriese
1 Monat zuvor

Endlich mal wieder bei der Laufleistung mit dem Gegner auf Augenhöhe!
Baumgart passt !

Folker Mannfrahs
1 Monat zuvor

Glückwunsch Klopp

Norbert Schröder
1 Monat zuvor

Spiel 1/12 und gewonnen.
Die Taktik Spezialisten werden Veränderungen gespürt, ja auch gesehen haben.
Elversberg war der ideale Gegner, anspruchsvoll und zugleich aufbauend. Keine Mauertaktik, sondern dem HSV wurden alle Spielsituationen abgefordert.
Der Trainer konnte alles sehen und wird seine geradlinigen Konsequenzen ziehen, peu à peu !
Die Transformation wird Zeit erfordern. Zeit, wieder Fussball zu spielen den die Mannschaft kann.
Das Entscheidene für mich !!
Ich erkenne, hier ist ein Trainer, der die Spieler einsetzt wo sie hingehören und keiner dogmatischen Spielphilosophie unterordnet. Das Team und die Spieler stehen im Focus.
Ich bin mir sicher, der einzelne Spieler wird stärker werden. Baumgart wird ein Team formen das weiß worauf es ankommt.
Ich fand die zahlreichen Wechsel sympathisch, Chance für jeden sich zu zeigen und ich hoffe weiterhin auf Sanne.

Stefan Marquardt
1 Monat zuvor

War wirklich alles falsch unter Tim Walter? Mit hoher Wahrscheinlichkeit, hätte die gleiche Startelf auch unter ihm begonnen. An der Ausrichtung des Spiels wurde nicht großartig rumgedoktort, schließlich ist das Personal ja auch identisch gewesen.
Was war anders heute? Schonlau hat die Abwehr wieder stabilisiert und Hadzikadunic hat zu mehr Sicherheit neben ihm gefunden. Königsdörfer wirkte befreiter und hat letztendlich das wichtige 1:0 geschossen, das uns wertvolle 3 Punkte gebracht hat. Das Spielglück ist zurück, sonst wäre in der 87. Minute der Ausgleich gefallen und die Betrachtungsweise zum Spiel würde entsprechend negativer ausfallen.
Im ersten Spiel waren 3 Punkte Pflicht, um auch den Druck zu nehmen. das ist gelungen, darauf gilt es jetzt weiter aufzubauen, das Ziel mindestens Platz 2 ist durch die Niederlage der Kieler wieder in Reichweite.

Last edited 1 Monat zuvor by Stefan Marquardt
Optimist
1 Monat zuvor

Jetzt gerade zurück aus Hamburg!

Verdient gewonnen. Allerdings phasenweise tatsächlich langweiliger.
Königsdörfee öfters mit falschen Entscheidendungen und auch wieder einen Rückpass..- allerdings auch ein schönes Tor. Klasse Sprint von Glatzel vorher

Polkateddy
1 Monat zuvor

Übrigens, heute Training, morgen frei, danach jeden Tag Training. Schluss mit 2 Tage off!

Micky
1 Monat zuvor

Früher war mehr Lametta !

Naja, nimmt man gerne hin, das zu Null.
Freut mich für Steffen. Aber Elversberg war auch stark. Haben sich nicht unterkriegen lassen und gewehrt. Erstaunliche Truppe aus so’nem 7000 Leute Ort.

Aber sonst wie gehabt und, Glatzel mal wieder nix zustande gekriegt. Bis auf den Pass auf Köngsdörffer brotlose Kunst. Zum Glück hat Steffen gemerkt, dass man den rausnehmen muss.
Mal sehen, wie sich die nächsten Spiele entwickeln.
Hier nun mit einer Portion Glück drei Punkte mitgenommen. Mehr nicht.

Kosinus
1 Monat zuvor

Ach herrlich, den ganzen Tag schon mit einem Dauergrinsen in der Kauleiste unterwegs. 😊

Stellt euch vor, wir holen auch gegen starke Osnabrücker einen 3-er, dann hätten wir mit Baumgart wohl bis dato den erfolgreichsten Trainer aller Zeiten.

Einen 3-Punkteschnitt hatte nämlich noch kein Trainer, vermutlich sogar weltweit. 😊🙏
Und bisher haben wir unter Baumgart auch immer zu Null gespielt.☺️

Kosinus
1 Monat zuvor

Die Stellungnahme vom HSV finde ich richtig und wichtig. Nur weil 2-3 Chaoten so einen Spruch raushauen, kann man nicht den Rest in Sippenhaft nehmen.
Von 100000 Mitgliedern sind sicherlich 99 % extrem vernünftig und haben kein Problem mit der Polizei.

FRANZ HOELSCHER
1 Monat zuvor

„vorher“ (mitTW) lagen wir 7 Punkte hinter Pauli, jetzt (mit Steffen Baumgart) nach einem 1:0 gegen den 10 der Liga nur noch einen Zähler hinter dem Zweiten….. wie die Journalisten Stimmung machen…!!!

abraeumer
1 Monat zuvor

Unser ehemaliger Spieler Gyamfi ist der schnellste Spieler der 1. und 2. Bundesliga.

Kurz bevor sein Vertrag beim HSV auslief, habe ich ein Spiel der 2. Mannschaft gesehen, in dem er und Zumberi die Innenverteidigung bildeten. Gyamfi war klar der Bessere der beiden. Der HSV hat sich aber für den schwachen Zumberi entschieden und Gyamfi ablösefrei zu Osnabrück ziehen lassen.

abraeumer
1 Monat zuvor

Laut Presse beschäftigt sich Königsdörffer mit einem Abschied. Er soll im letzten Sommer ein Angebot von Sturm Graz gehabt haben, die bereit waren, 3 Mio. Ablöse zu zahlen. Boldt hat abgelehnt.

Aus meiner Sicht ist Königsdörffer ein guter Spieler mit großem Potenzial. Aber Walter hat ihn hier komplett enteiert. Walter hat ihn kurz vor der Entscheidung über die WM-Nominierung als RV aufgestellt. Das war nicht seine Position und kompletter Unfug von Walter. Königsdörffer ist nicht mit zur WM gefahren.

Ich kann nicht verstehen, warum Boldt ihn nicht zu Graz ziehen ließ, wenn er auf Walter als Trainer setzt und weiß, dass Walter nicht auf Königsdörffer setzt. Das Königsdörffer mit diesen beiden Verantwortlichen nicht immer glücklich war, kann ich verstehen.

FRANZ HOELSCHER
1 Monat zuvor

wenn der Trainer „schnörkellos nach vorn“ spielen lässt haben wir wahrscheinlich die richtigen Spieler, oder ?