Flutlicht im Volkspark: HSV will Köln im Abstiegskampf schlagen

Flutlicht im Volkspark: HSV will Köln im Abstiegskampf schlagen

Moin zusammen,

am Samstag spielt der HSV anlässlich des 26. Spieltages um 18:30 Uhr zu Hause gegen den 1. FC Köln. Die Kölner stehen momentan auf Platz 14. Aus den letzten 5 Spielen konnte man lediglich einen Punkt holen. Auf der anderen Seite steht der HSV momentan mit 29 Punkten auf Platz 10 der Bundesliga. Aus den letzten 5 Partien konnten die Rothosen 7 Punkte holen, zuletzt gewann man das wichtige Auswärtsspiel in Wolfsburg mit 1:2. Über dem Spiel steht wieder mal das Wort „Abstiegskampf“ Ähnliches galt auch beim letzten 1.-Liga-Auseinandertreffen im Volkspark 2018. Damals gewannen die Kölner mit 0:2. Die letzte Bundesliga-Partie gewannen die Domstädter zu Hause mit 4:1, das letzte Spiel im Volkspark konnte der HSV gewinnen.

Der 1. FC Köln

Die voraussichtliche Aufstellung der Kölner liest sich folgendermaßen:

Schwäbe – Kraußvan den BergÖzkacarLund – MartelJohannesson – MainaKaminskiS. El Mala – Ache

Viele der Spieler kennt man noch aus der 2. Liga, der aktuell bekannteste Spieler dürfte Said El Mala sein. Er kommt zwar meistens von der Bank, Kwasniok dürfte aber nur wenige Änderungen zum letzten Spiel vornehmen, in dem El-Mala startete. Ersetzen muss Kwasniok auf jeden Fall Simson-Pusey. Laut Kicker wird Özkacar für ihn spielen.

Die Kölner starteten furios in die Saison, teilweise wurde damals von einigen schon das Wort Europa verwendet. Mittlerweile befindet man sich auf einer Durststrecke und auch Trainer Kwasniok steht in der Kritik. Zum einen, da der Effzeh seinen Performances aus der Vergangenheit hinterherläuft, zum anderen, weil Kwasniok auch gerne polarisiert. Das kommt im Verbund mittlerweile nicht mehr so gut an. Teilweise war schon zu hören, dass dieses Spiel Kwasnioks letztes sein könnte, sofern der Effzeh nicht performt. Das hängt wohl nicht unbedingt nur vom Ergebnis ab. Spielt man allerdings so wie in Augsburg, wird die Kritik noch einmal lauter werden.

Personallage beim HSV

Beim HSV schaut die Personallage folgendermaßen aus:

Alexander Roessing-Lelelsiit fehlt weiterhin, auch Jatta ist nach wie vor verletzt. Gestern kam dann noch Poulsen dazu, bei ihm ist es der rechte Oberschenkel, er wird erneut länger pausieren müssen. Capaldo könnte wieder in den Kader rutschen, da muss man schauen, ob man das Restrisiko eingeht oder nicht. Bei Fabio Vieira ist alles gut, es gibt aktuell nichts, was ihn körperlich von einem Startelfeinsatz abhält. Zudem könnte Albert Groenbaek das erste Mal in den Kader rutschen.

Generell konnte man in der Pressekonferenz schon viel heraushören bezüglich der Startelf. Auf den meisten Positionen ist es mehr oder weniger klar, wer spielt.

Im Tor startet Heuer Fernandes

Davor wohl Torunarigha, Vuskovic und Omari. Hier wäre Elfadli auch eine Option, Capaldo würde, wenn, wohl nicht starten.

Links Muheim, rechts Mickelbrencis.

Im Zentrum Remberg neben Lokonga.

Vorne links Dompe, rechts Vieira und im Zentrum dann wohl Downs.

Nochmals zum Verständnis: Ich führe die Elf hier so auf, wie sie nominell auf dem Papier steht. Vieira wird im Spiel den 10er spielen, Mickelbrencis wird dann höher rücken und die rechte Außenbahn bespielen, während Dompe die linke Seite beackert.

Im Sturm wird wohl Downs starten, ich bin mir da aber noch nicht so ganz sicher, denn gegen Köln bedarf es auch gerne mal eines großen Stürmers, sofern man das Spielgeschehen übernimmt, wovon ich ausgehe. Sicherlich stehen die Chancen für Downs aktuell besser, aber irgendwie denke ich, dass Glatzel in diesem Spiel höhere Chancen hat als in anderen Spielen. Eventuell ist das aber auch nur mein Wunschdenken, ich selber würde auf jeden Fall mit einer klaren 9 starten.

Fazit

Ich habe es ja bereits in dieser Woche angedeutet. Ich gehe davon aus, dass der HSV in diesem Spiel spielerisch mehr zeigt als gegen Wolfsburg. Am Ende kommt es aber einfach nur darauf an, dieses Spiel zu gewinnen. Mit Kampfeswillen und Überzeugung muss man dieses Spiel angehen. Ich denke, der HSV wird versuchen, das Geschehen in die Hand zu nehmen und somit dann auch mehr den Ball haben. Wichtig ist, dass man mit dem Ball dann auch was anfängt. Mit Dompe hat man auf der linken Seite jemanden, der so ein Spiel entscheiden kann. Auch Vieira und Lokonga müssen in diesem Spiel zeigen, was für eine Klasse sie haben.

Es ist mal wieder ein Topspiel im Volkspark. Flutlicht, mit Köln, ein geiler Gegner und ein ausverkauftes Stadion. Das ist doch genau das, worauf wir uns in der Bundesliga gefreut haben. Wenn die Jungs auf dem Feld alles reinwerfen und die Fans das Stadion wieder zu einem absoluten Kessel machen, ist hier auf jeden Fall etwas drin für den HSV.

Tom

Der HSV braucht mehr Schultern – nicht mehr Rückholaktionen

Der HSV braucht mehr Schultern – nicht mehr Rückholaktionen

Beim HSV ist nach dem Aus von Sportvorstand Stefan Kuntz Anfang Januar zunächst einmal das eingetreten, was sich viele im Umfeld lange gewünscht haben: Ruhe. Sportlich ist man auf einem sehr ordentlichen Weg und könnte mit einem Sieg am Sonnabend gegen den 1. FC Köln einen riesengroßen Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen. Folgerichtig sind alle ruhig. Es gibt keine täglichen Personaldebatten, keine hektischen Entscheidungen, keine öffentlich ausgetragenen Machtkämpfe. Sportdirektor Claus Costa hat mehr Verantwortung übernommen, Finanzvorstand Eric Huwer hält den wirtschaftlichen Kurs stabil. Der HSV wirkt derzeit geordnet.

Doch genau diese Ruhe birgt auch eine Gefahr: Sie darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die aktuelle Struktur auf Dauer zu schmal ist. Ein Bundesliga-Klub – und erst recht einer mit der Strahlkraft des HSV – ist längst ein hochkomplexes Unternehmen. Sportliche Strategie, Kaderplanung, wirtschaftliche Steuerung, Kommunikation, Politik, Sponsoren, Fans: All das lässt sich nicht dauerhaft auf zwei Schultern verteilen. Übergangsweise mag das funktionieren. Als langfristiges Modell wäre es fahrlässig.

Interessant ist in diesem Zusammenhang ausgerechnet der Hinweis von Jonas Boldt. Der ehemalige HSV-Sportvorstand warnte in der Sendung Sky90, es sei „gefährlich“, wenn ein Klub nur mit einem Vorstand oder Geschäftsführer arbeite. Das Geschäftsmodell Fußball sei inzwischen so komplex, dass man es kaum auf zwei Schultern verteilen könne. Diese Einschätzung ist absolut richtig.

Sie wirkt allerdings auch ein wenig doppeldeutig. Schließlich war es Boldt selbst, der während seiner Amtszeit ein drittes Vorstandsmitglied beim HSV eher verhindert als befördert hat. Dass er heute die Notwendigkeit eines breiter aufgestellten Führungsteams betont, zeigt zumindest eines: Selbst aus dieser Perspektive ist inzwischen die Erkenntnis gereift, dass ein moderner Klub mehrere starke Schultern braucht.

Parallel taucht nun wieder ein Name auf, den man in Hamburg natürlich kennt: Jonas Boldt selbst.


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Im Mai 2026 werden es zwei Jahre sein, seit der ehemalige Sportvorstand den HSV verlassen hat. Zuletzt wurde sein Name im Zuge der Suche nach einem Nachfolger für Stefan Kuntz wieder in den Raum gestellt. In der Sendung Sky90 erklärte Boldt dazu: „Der HSV lässt einen nie los, deswegen verfolgt man das natürlich.“ Gespräche gebe es derzeit allerdings keine. Der Aufsichtsrat wisse schon, „was er da machen will, mit wem er spricht und wie der HSV in Zukunft voranschreiten möchte“, so Boldt, der aktuell bei einer Berater-Agentur arbeitet.

Dass sein Name dennoch wieder kursiert, passt ins bekannte Muster dieses Vereins. Beim HSV tauchen bekannte Gesichter früher oder später fast immer wieder auf. Ganz ehrlich: Von einer Rückkehr Boldts halte ich ungefähr so viel wie von den bisherigen Rückholaktionen des HSV. Und deren Bilanz ist – freundlich formuliert – überschaubar.

Natürlich gibt es einen wichtigen Unterschied: Spieler zurückzuholen ist etwas völlig anderes als Führungskräfte zurückzuholen. Verantwortung, strukturelle Wirkung und langfristige Konsequenzen sind nicht vergleichbar. Trotzdem zeigt die Geschichte des HSV immer wieder, dass Nostalgie selten ein guter Ratgeber ist.

Das beste Beispiel dafür ist Dietmar Beiersdorfer. In seiner ersten Amtszeit war er aus meiner Sicht der mit Abstand stärkste Sportvorstand, den der HSV in den vergangenen 26 Jahren hatte. Seine zweite Amtszeit allerdings hat gezeigt, dass selbst ein zuvor erfolgreicher Rückkehrer nicht automatisch wieder funktioniert. Die Rahmenbedingungen ändern sich, die Dynamiken im Klub sind andere – und die Erwartungen meist noch größer.

Genau deshalb sollte der Blick des HSV jetzt nach vorne gehen.

Und gerade dafür ist die aktuelle Ruhe im Verein extrem wertvoll. Aber sie ersetzt keine Struktur. Wenn der HSV langfristig stabil arbeiten will, braucht er eine Führung, die breit genug aufgestellt ist, um Verantwortung zu teilen, Entscheidungen zu reflektieren und unterschiedliche Perspektiven einzubringen.

Bei allem ehrlich gemeinten Respekt vor der Arbeit von Eric Huwer: Je mehr Perspektiven, Erfahrungen und Wissen am Ende eine Entscheidung beeinflussen, desto besser wird sie in der Regel sein. Ein einzelner Vorstand – auch dann nicht, wenn ihn Claus Costa ergänzt – kann die Verantwortung für einen Klub wie den HSV dauerhaft nicht alleine tragen.

Ein großer Verein braucht mehr als Ruhe. Er braucht Struktur, Austausch und mehrere starke Schultern. Genau deshalb sollte der HSV jetzt nach vorne schauen. Nicht zurück. Denn eines hat die Vergangenheit dieses Vereins immer wieder gezeigt:

Der HSV wird nicht stärker, wenn er alte Geschichten wiederholt.

In diesem Sinne: Nutzt die aktuelle Situation, um eine langfristig stabile, tragbare Konstellation auf Führungsebene herzustellen. Denn abgesehen von dem Ausblick des HSV ist auch der Blick von außen auf den HSV aktuell sehr attraktiv. Auch und vor allem für richtig gute Führungskräfte.

Scholle

HSV vor Köln-Spiel: Drei Punkte wichtiger als schöner Fußball

HSV vor Köln-Spiel: Drei Punkte wichtiger als schöner Fußball

Moin zusammen,

nachdem der 25. Spieltag abgehakt ist, kann man zusammenfassend sagen, dass der HSV mit dem Sieg in Wolfsburg wichtige Punkte geholt hat. Denn auch St. Pauli und Bremen haben gepunktet, der Abstand auf Platz 16 Bleibt bei 5 Punkten. Das kann man sowohl negativ als auch positiv sehen, denn man hat zwar nur 5 Punkte zwischen sich und Platz 16, allerdings hat man noch 5 Teams zwischen Platz 10 und 16, die in der nächsten Zeit direkt gegeneinander spielen und sich Punkte klauen. Heidenheim ist mit 14 Punkten schon sehr weit weg und auch Wolfsburg ist mit 9 Punkten Rückstand und einem sehr harten Schlussprogramm erstmal auf Abstand.
Aber am Ende ist das auch egal, der HSV muss auf sich selber schauen. Und dieser Blick richtet sich dann auch schon wieder in Richtung Samstag um 18:30 Uhr, wo man zu Hause gegen Köln ran muss.

Spielerische Entwicklung ist wichtig, aber nicht auf kosten von Punkten

Ich bin selber jemand, der gerne eine Entwicklung sehen möchte, aber ich bin auch ganz ehrlich: Am Samstag gilt dasselbe Motto wie gegen Wolfsburg. Irgendwie 3 Punkte einfahren. Am besten mit gutem Fußball, aber am Ende zählt in dieser Phase nur die Punkteausbeute. Wenn man sich den Verlauf des HSV anschaut, sehe ich da eine Entwicklung. Sicherlich auch mit ein paar Dellen zwischendurch, aber für mich ist der HSV von einer Mannschaft, die mit einer defensiven Mauer ums Überleben kämpft, zu einer Mannschaft geworden, die, wenn sie an ihr Leistungsmaximum kommt, vielen Mannschaften in dieser Liga gefährlich werden kann. Aber am Wochenende geht es gegen Köln darum, die Punkte zu holen. Wenn der HSV am Ende durch eine glückliche Standardsituation in Führung geht und den Rest der Zeit jeden Ball nur hinten rauskloppt, ist das für mich okay, solange am Ende der Sieg steht. Denn in dieser Phase ist es nicht wichtig wie, sondern dass die Punkte auf das Konto kommen.

Ich möchte eine spielerische Entwicklung z.B. gegen Freiburg, Augsburg und Hoffenheim zu Hause sehen. Das sind meiner Meinung nach die Spiele, in denen du zeigst, wie gut du Fußball spielen kannst. Aber in Spielen gegen direkte Konkurrenten, die im Abstiegskampf sowieso alles tun, um dein Spiel zu zerstören, finde ich es in Ordnung, dass man die Entwicklung etwas hintenanstellt, solange die Punkte auf das Konto gehen.

Ich hätte mir in Wolfsburg ein mutigeres Verhalten von vornherein gewünscht. Dominantes Auftreten mit einer klaren 9, um zu zeigen: Wir sind der HSV und wir werden heute die Punkte mitnehmen. Aber wer weiß, ob das genauso zu Punkten geführt hätte. Eventuell hätte der HSV dann dominant gespielt und am Ende ähnlich wie im Hinspiel verloren. Das Spiel am Samstag war nicht unbedingt überragend, aber es hatte genau das, was es in solchen Spielen in so einer Phase benötigt. Die richtige Herangehensweise, um zu gewinnen. Und wenn es am Ende Glück war, so what. Fragt keiner mehr nach. In dieser Phase sind Kampf, der Kopf und Punkte gefragt. Klar, schöner Fußball wäre auch gut, aber ist m. M n. optional, solange der HSV in diesen Spielen die Punkte holt.

Ich erwarte am Samstag dennoch einen dominanteren HSV als in Wolfsburg, der vor heimischer Kulisse Köln in die Knie zwingen will. Sicherlich auch mit höherem Pressing und mit mehr Balldominanz, aber wie gesagt: Am Ende zählt in so einem Spiel das Ergebnis, nicht die Entstehung.

Tom

Big Points im Abstiegskampf: HSV gewinnt nervenaufreibendes Spiel in Wolfsburg

Big Points im Abstiegskampf: HSV gewinnt nervenaufreibendes Spiel in Wolfsburg

Moin zusammen,

der HSV hat das Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg gewonnen. Nach einer hart umkämpften Partie und 3 Elfmetern holt der HSV am Ende drei ganz wichtige Punkte und vergrößert den Abstand auf die Wolfsburger damit auf 9 Punkte. Mit dabei waren mehr als 10.000 HSV-Fans, die das Spiel mal wieder zu etwas Einzigartigem gemacht haben. Das ist Zusammenhalt, das war überragend. Leider gab es vermehrt Probleme sowohl beim Einlass als auch im Stadion, sowohl im neutralen als auch im Gästebereich. Ich hoffe, allen Beteiligten geht es so weit gut.

Das richtige Fazit – spät und lang…

Ich denke, eine Komplettanalyse jeder einzelnen Aktion ist heute nicht notwendig, denn es ging hier heute nicht um schönes Spielen oder gute Statistiken. Dieses Spiel war knallharter Abstiegskampf und am Ende zählt da nur der Spielausgang und das ist ein Sieg für den HSV. Dennoch wollen wir natürlich ein wenig durch die wichtige Szene des Spiels gehen.

Viele Wechsel, verhaltener Start

Der HSV startete mit Lokonga, Mickelbrencis, Torunarigha, Otele, Muheim und Dompe im Vergleich zum Leverkusenspiel. Wieder begann man mit einem kleineren, schnelleren Stürmer in Königsdörffer. Der HSV kam nicht gut ins Spiel und lud Wolfsburg unverständlicherweise immer wieder ein. Eine harmlose Wolfsburg-Mannschaft wurde in der ersten Halbzeit stark gemacht. Und so fiel auch direkt das 1:0 durch einen Elfmeter. Torunarigha verschätzte sich, Heuer Fernandes ließ den anschließenden Schuss aus der Distanz prallen und Elfadli versuchte, den Ball, ohne zu gucken, wegzuhauen. Er übersah seinen Gegner im Rücken, hohes Bein, Elfmeter. Für mich ist die Sache auch nach Ansicht der Bilder klar, das ist Elfmeter.

Danach kam der HSV besser ins Spiel und versuchte, mehr Druck auszuüben. Allerdings trat man nun gegen einen Gegner an, der durch den Führungstreffer an Sicherheit gewann. Glücklicherweise wurde Vuskovic nach einem Freistoß von Muheim im Strafraum gefoult. Auch hier gab es m. M. n. völlig zu Recht Elfmeter. Einige hätten dort gerne die rote Karte gesehen. Ich denke, aufgrund der Dynamik ist gelb da okay. Vuskovic trat selber an, schoss das Ding in die Mitte und traf, nachdem Grabara diesen eher leicht zu haltenden Elfmeter nicht parieren konnte. Er war schon auf dem Weg in die andere Ecke. Der Elfmeter war symbolisch für die bedrückende Lage des VFL. Und dieser Treffer zeigte ebenso Wirkung. Der VFL wollte weiter nach vorne, war aber weniger selbstbewusst als vor dem Gegentreffer. Der Treffer war in dieser Phase des Spiels sehr wichtig. Wäre Wolfsburg mit einer Führung in die Pause gegangen, hätte die zweite Halbzeit sicherlich anders ausgesehen.

Elfmeter zur Führung und ordentlich Dusel

In diese kam der HSV besser rein als in die erste, es war aber nach wie vor ein offenes Spiel. In der 57. Minute pfiff Schiri Exner wieder Elfmeter für den HSV. Wieder wurde Vuskovic gefoult. Diesmal klammerte Adjetey übermäßig lange. Auch hier gibt es keine Diskussionen: klarer Elfer. Total unnötig aus meiner Sicht, vor allem weil der Schiri freie Sicht auf den Zweikampf der beiden hatte. Hier lag wohl eine schlechte Zuteilung der Wolfsburger im Vorfeld vor. Dieses Mal durfte Dompe vom Elfmeterpunkt ran. Er schoss in die, aus seiner Sicht, linke Ecke und verwandelte. Der HSV war plötzlich vorne und keiner wusste so richtig wie. Danach versuchte Wolfsburg noch einmal alles nach vorne, es gab aber viele Aktionen, die zur aktuellen Lage der Wölfe passten. Ein Kopfball aus drei Metern, am leeren Tor vorbei, an den Pfosten, eine wuselnde Ecke, die ihren Weg nicht hinter die Linie fand, und Wechsel von Trainer Daniel Bauer, die ich nicht verstanden habe. In einer Phase, wo Wolfsburg auf Flanken spielt und am Drücker ist, nimmt er Pejcinovic mit einer Größe von 1,90 Metern raus und wechselt Amoura ein, welcher eigentlich ein Spieler für das Umschaltspiel ist. Nur war der VFL am Drücker und kam keineswegs, auch nicht erwartbar, zu Umschaltsituationen. Dennoch schaffte es der VFL einige Male, durchzubrechen. Kurz vor Schluss tauchte Shiogai plötzlich vor Heuer Fernandes auf. Dieser schaffte es im Verbund mit Torunarigha aber, die Situation irgendwie zu lösen. Diese Aktionen waren aber eher ein Zufallsprodukt in Kombination mit einer schlechten Absicherung als ein wirklich guter Angriff, und ich denke, das beschreibt das Spiel eigentlich ganz gut.

Fazit- Egal wie Hauptsache gewonnen

Keiner hatte im Spiel wirklich gute Torchancen, die aus dem Spiel herauskamen. Viel passierte durch Standards und Zufall. So eben auch die beiden Elfmeter für den HSV. Keiner weiß so richtig, wie das Ergebnis zustande gekommen ist, und eine ordentliche Portion Glück war auch dabei. Aber so ist das manchmal. Im Hinspiel wusste auch keiner so richtig, warum Wolfsburg dieses Spiel mit 0 Gegentoren beendet, aber das ist Fußball. Fußball ist ein Ergebnissport und am Ende fährt der HSV hier heute mit 3 Punkten nach Hause. Wolfsburg war nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft, aber sie schafften es eben nicht, mehr Tore zu erzielen als der HSV. Zum Schluss gab es auf dem Platz und in der Kurve des VFL nochmal richtig Radau. In Wolfsburg ist man über das Ergebnis ziemlich enttäuscht, aber ich sage es nochmal: So ist Fußball. Mal bist du nicht unbedingt die bessere Mannschaft und gewinnst, mal sind die anderen nicht besser, aber du verlierst. Und ich denke, das ist das Motto des Tages. Egal wie, Hauptsache gewonnen.

Ich war dieses Mal wieder im Gästebereich, deshalb kann ich keine vernünftig argumentierten Spieler-Noten vergeben. Schreibt eure Noten gerne mit Begründung rein.

Ich kann am Ende sagen, dass ich mir ein deutlich selbstbewussteres Auftreten der Mannschaft von Anfang an gewünscht hätte. Man hätte den Wölfen hier mMn früh den Hahn zudrehen können, wenn man direkt vorangegangen wäre. Aber am Ende hat es ja geklappt und das ist das, was zählt. Wer weiß, vielleicht hätte ein dominanteres Auftreten einen negativen Ausgang zur Folge gehabt. Jetzt bin ich erstmal froh, dass der HSV diese wichtigen 3 Punkte mit nach Hamburg nimmt. Schreibt eure Meinung gerne unten rein: Was hätte besser laufen können, was hat euch gefallen?

Das Blitzfazit von Scholle folgt übrigens morgen, er ist noch auf dem Weg aus dem Urlaub und am Samstag für euch wieder vor Ort im Volksparkstadion. Ich hoffe ich habe ihn für euch ansatzweise vertreten können!

Tom

Wochen der Wahrheit: HSV vor entscheidendem Spiel in Wolfsburg

Wochen der Wahrheit: HSV vor entscheidendem Spiel in Wolfsburg

Moin zusammen,

heute wurde bekannt, wie die Diagnose für Bakery Jatta ausfällt. Jatta hat eine Verletzung im hinteren linken Oberschenkel, er wird mehrere Wochen ausfallen. Eventuell ist er nach der Länderspielpause wieder zurück, das wird man aber sehen. Somit wird die rechte Schiene in den nächsten Wochen zwischen Mickelbrencis und Gocholeishvili entschieden, auf links wird nach wie vor Muheim spielen. Das kommt wohl auch auf den Gegner an, aber ehrlicherweise lieferten beide in den letzten Wochen nicht unbedingt viele Argumente, um sich in die Startelf zu spielen. Ich sehe aber momentan Mickelbrencis vorne.

Immens wichtiges Spiel in Wolfsburg

Auf den HSV wartet jetzt ein entschiedenes Spiel in Wolfsburg. Verliert man hier, sieht es wirklich richtig düster aus. Gewinnt man aber in Wolfsburg, kann man erneut einen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Die nächsten beiden Wochen könnten schon mit entscheidend sein. Mit Wolfsburg und Köln trifft man auf 2 direkte Gegner. Danach folgt Dortmund und dann wieder Augsburg und Bremen. Das werden die Wochen der Wahrheit.

Da wir schon wieder Donnerstag haben, können wir direkt den Blick Richtung Wolfsburg und die potentielle Startelf richten.

Heuer Fernandes im Tor ist klar, die 3er-Kette davor scheint noch unsicher. Ich würde mit Torunarigha, Vuskovic und Elfadli spielen. Omari hat mMn die Qualität, um in der Startelf zu stehen, aber nicht zum aktuellen Zeitpunkt. Er wirkte in den letzten 3 Spielen unsicher. Bei so einem wichtigen Spiel wie dem in Wolfsburg würde ich das nicht riskieren. Links dann Muheim und rechts Mickelbrencis. Die Doppelsechs mit Lokonga und Remberg, vorne dann auf rechts Vieira. Mal sehen, wer dann auf links und im Zentrum ran darf. Ich würde gerne Glatzel/Poulsen und Dompe sehen. Auf links konnte sich aktuell niemand s richtig beweisen. Ich denke, Dompe kann am ehesten mit seiner reinen Qualität zurück in sein Spiel finden. Zudem könnte Wolfsburg mMn ein Gegner sein, der Dompe nicht so energisch doppelt wie andere Teams. Vorne drinnen bedarf es mMn eines Zielspielers, der einerseits den Ball festmacht, andererseits im Zentrum präsent ist.

Ich bin ehrlich, ich habe ein mulmiges Gefühl, wenn ich auf das Spiel am Wochenende schaue. Einerseits besteht die große Chance, einen weiteren Konkurrenten im Abstiegskampf so richtig unten reinzudrücken, andererseits kann Wolfsburg auch wieder auf 3 Punkte ranrücken. Die Situation ist ähnlich wie im Hinspiel: Wieder steht der Trainer der Wölfe kurz vor dem Rauswurf, wieder wird das Spiel gegen den HSV zu einem Entscheidungsspiel.

Ich habe meine Gedanken mal in einem externen Video rausgelassen. Da es nicht unbedingt zu unserem Content auf YouTube passt, habe ich das auf meinem eigenen Kanal hochgeladen. Ihr könnt ja gerne mal reinschauen, falls ihr Zeit habt, und reinschreiben, ob ihr solche Videos auch auf dem MoinVolkspark YouTube Kanal sehen wollt.

Tom

Verdiente Heimniederlage gegen Bayer: HSV findet kein Mittel gegen Leverkusen

Verdiente Heimniederlage gegen Bayer: HSV findet kein Mittel gegen Leverkusen

Moin zusammen,

der HSV hat auch sein zweites Heimspiel in Serie verloren. In einem chancenarmen Spiel verlieren die Rothosen am Ende wieder einmal verdient ein Spiel, weil man nach vorne erst wieder in der Nachspielzeit gefährlich wird. Man schaffte es zu selten, zu guten Chancen zu kommen, und verliert am Ende ein weiteres Mal verdient ein Spiel. Leverkusen zeigte bei weitem nicht die beste Leistung, war aber über das komplette Spiel die klar bessere Mannschaft.

Leverkusen bestimmt das Spielgeschehen

Die erste Halbzeit begann mit einer Torchance für Bayer Leverkusen. Die Werkself kam über die rechte Seite, der Kopfball nach der Flanke flog aber am Tor vorbei. Leverkusen machte weiter und kam zur ersten dicken Chance in der 12. Minute. Eine Flanke, dieses Mal über rechts, fand in der Mitte Terrier, der den Ball an die Latte setzte. In der 14. Minute gab es dann einen Pfiff und die Entscheidung auf Elfmeter für Leverkusen. Allerdings wurde das Foul außerhalb begangen, deshalb gab es Freistoß aus 16 Metern. Grimaldo schoss den Ball aber in die Mauer. Den ersten Abschluss des HSV hatte Königsdörffer in der 19. Minute aus der Distanz. Er hätte in einer Umschaltsituation sowohl links als auch rechts eine Anspielstation gehabt, zog aber selber ab. Der Ball wurde geblockt. Der HSV hatte noch ein paar Umschaltmomente, spielte diese aber nicht konsequent aus.

Leverkusen presste den HSV immer wieder hoch, so dass dieser den Ball lang schlug. Man fand vorne aber keinen Abnehmer und gab den Ball so immer wieder aus der Hand. Mit dem Ball waren die Leverkusener besser, sie machten am Ende aber zu wenig draus.

Leverkusens Dominanz endet in verdienter Niederlage

In der 2. Halbzeit hätte es nach 50 Minuten bereits einen Elfmeter geben können. In einem Kopfballduell stempelte Vuskovic Kofane, Schiri Storks entschied sich dagegen. In der 54. Minute kam dann Tapsoba gefährlich vor das Tor. Er lauerte am zweiten Pfosten und köpfte den Ball aus kurzer Distanz, doch Heuer Fernandes hielt. Der HSV kam in der 55. Minute zu einer guten Chance. Nach einem Einwurf war es am Ende Remberg, der aus der Drehung abzog. Allerdings hielt Blaswich den Ball fest.

Dann war das Spiel lange ruhig, Leverkusen dominierte den Ball. In der 73. Minute gelang der Werkself dann der Führungstreffer. Leverkusen kombinierte sich durch das Mittelfeld. Der HSV war nicht griffig genug und die Kombination endete in einem Chip-Ball von Maza auf Kofane. Vuskovic war zu weit weg und Kofane netzte ein.

Leverkusen dominierte weiter ohne große Mühen. Der HSV konnte sich gegen das Anlaufverhalten der Leverkusener nicht effektiv lösen. Erst zu absoluter Crunch-Time war der HSV vorne präsent. Otto Stange brachte etwas Wind auf den Platz und in der 90. Minute kam der HSV mal vor das Tor. Richtig gefährlich wurde es in der allerletzten Minute, als Vuskovic nach einer Flanke und einem Kopfball von Stange plötzlich ca. 5 Meter vor dem Tor stand. Er zog ab. Blaswich hielt aber aus kurzer Distanz. Den Abpraller köpfte Vuskovic an die Latte. Danach war Schluss.

Fazit- Mal wieder zu wenig Zugriff

Der HSV verliert ein weiteres Mal ein Spiel, weil er keinen Zugriff zum Geschehen hat. Leverkusen brauchte heute keine Top-Leistung, um das Spiel dominant und ruhig zu gestalten. Sie besetzten offensiv die richtigen Räume und liefen den HSV defensiv so clever an, dass dieser überfordert war, den Ballbesitz zu halten. Der HSV selbst fand wieder einmal keine Lösung gegen das Pressing des Gegners. Für die langen Bälle fand bzw. hatte man keinen Abnehmer und über Kombinationen entstanden eher Umschaltmomente für Leverkusen als gefährliche Situationen für den HSV.

Der HSV rutscht damit weiter unten rein. Das angepriesene „Nachholspiel“ war am Ende nichts weiter als ein Dämpfer. Nun ist der HSV in der Pflicht, gegen Wolfsburg zu punkten. Schafft man das nicht, wird es 10 Spiele vor Schluss nochmal richtig eng. Fest steht, dass es eine erhebliche Leistungssteigerung braucht, wenn man in Wolfsburg punkten will. Die Spiele gegen Leipzig und Leverkusen sind keine Spiele, in denen du gewinnen musst, so eines folgt aber nun in Wolfsburg. Mit einer Leistung wie gegen Leverkusen und Leipzig wird das aber auch sehr schwer. Der HSV hat jetzt nur 2 Tage Zeit, um sich auf das so wichtige Spiel in Wolfsburg vorzubereiten. Es bleibt zu hoffen, dass sie aus den beiden Heimspielen gelernt haben.

DIE EINZELBEWERTUNGEN:

Daniel Heuer Fernandes: Dank des Handspiels von Tapsoba weitestgehend fehlerfrei, das Gegentor war nicht sein Ding. Er rettete einmal sehr gut gegen Grimaldo und einmal gegen Tapsoba, am Ende eine durchschnittliche Leistung.

Note: 3–

Bakery Jatta (bis 29.):

Er machte seine Meter, die gefährlichen Chancen Leverkusens liefen aber alle über seine Seite. In der Offensive hat er sein Tempo, heute aber keine großen Momente.

Note 4

Warmed Omari (bis 65.): Wirkt verunsichert, das ist einfach nicht gut, da war fast keine durchschnittliche Aktion dabei. Zumindest gab es keinen Fehler, der ein Tor zur Folge hatte.

Note: 5–

Luka Vuskovic:

Leverkusen hat sich auf ihn eingestellt, er hielt teilweise zu lange den Ball, wirkte heute einfach nicht auf der Höhe.   Beim Gegentreffer muss er näher an Kofane dran sein. Den Ball in der 90. Werfe ich ihm nicht vor, das ist Pech. Aber der Kopfball kann gerne mal reingehen.

Note: 4

Daniel Elfadli: Er machte keine groben Fehler, war aber manchmal zu ungestüm und zu aggressiv. Er stach allerdings nicht wirklich hervor.

Note: 4

Giorgi Gocholeishvili: „Er gibt immer alles, wirft sich in jeden Ball rein, aber er ist zu wild.“ Zu wild im Spiel nach vorne und zu aggressiv im Defensivverhalten. Ihm fehlt teilweise das Verständnis, wann er energisch draufgeht und wann nicht. Wenn er nach vorne läuft, trifft er dann häufig die falschen Entscheidungen.

Note 4

Fabio Vieira: Durch den hohen Ballbesitzanteil von Leverkusen hatte er wenige Chancen, das Spiel zu leiten. Er fiel nicht wirklich auf, konnte kaum Akzente setzen.

Note: 4–

Nicolai Remberg: Er war mit Abstand der beste HSVer auf dem Platz. Er wurde vor allem kämpferisch seiner Rolle als Kapitän gerecht. Im Umschaltspiel fehlt ihm manchmal das Gefühl für den richtigen Pass, aber er ist nach wie vor einer der wichtigsten beim HSV.

 Note: 3

Rayan Philippe (bis 65. ):

Er warf sich mehr rein als sonst, aber in den entscheidenden Momenten nicht genug Dampf. Ich bin mittlerweile nicht mehr sicher, ob da wirklich noch mehr drinsteckt. Das muss am Ende Scholle bewerten, er hatte ihn ja gefordert.

Note: 4–

Ransford Königsdörffer (bis 81.):

Er wirkte heute platt. Zudem traf er im Umschaltspiel die falschen Entscheidungen. Sein Impact wird sich in den folgenden Spielen mehr zeigen als heute. Heute war das nichts.

Note: 4–

Damion Downs (bis 65.): Er hat sich wieder ein Stück verbessert. Traf heute auch gute Entscheidungen bei den Verlagerungen. Jedoch fehlte er nach Ballgewinn häufig im Zentrum und am Ende sprang offensiv nichts dabei raus. Es hätte heute einen Kopfballstarken Stürme gebraucht, um die Bälle abzunehmen.

 Note 4

Albert Sambi Lokonga (ab 81):

Er hatte wieder wenig Zeit. Er wird am Samstag sicherlich länger spielen. In dieser Zeit versuchte er deutlich zu viele Tricks, die am Ende sowohl Zeit als auch Ballverluste kosteten.

Note: 5

Jean-Luc Dompe (ab 65.):

Er arbeitete endlich mal ein wenig mit nach hinten, hatte nach vorne aber keinen Impact. Das lag einerseits daran, dass er gedoppelt wurde, andererseits stand auch im Zentrum bis zur 90. Minute kein guter Abnehmer für seine Flanken.

Note: 4

William Mickelbrencis (ab 28.):

Er arbeitet nach vorne viel, aber das ist dann auch häufig zu viel Tam-Tam. Er muss nach vorne strikter spielen und defensiv besser werden. Mickelbrencis lässt zu viele Flanken zu und: Er muss sein Kopfballspiel verbessern.

Note: 4–

Jordan Torunarigha (ab 65.):

Er war besser als gegen Leipzig, aber hatte keinen großen Einfluss. Manchmal wartet er zu lange und zieht nicht an. Nach vorne konnte er aufgrund des Spiels wenig Einfluss nehmen.

Note: 4

Otto Stange (ab 65.):

Er brachte frischen Wind rein und veränderte ein wenig die Statik des Spiels. Das ist immer noch ziemlich wild, aber Potenzial ist definitiv da. Er sorgte für die erste gefährliche Aktion in der zweiten Halbzeit und leitete die Großchance von Vuskovic ein. Er hat noch viel Luft nach oben, aber für den Moment war das okay.

Note: 3–

Noch ein Wort zum Schiedsrichter. Ich fand die Linie, die er heute hatte, sehr gut. Er hat sich nicht auf die losen Kontakte eingelassen und das Spiel einfach laufen lassen. Viele 50/50 Duelle, die sonst wegen irgendeinem Mist abgepfiffen wurden, ließ er laufen, weil es eben ein Kontaktsport ist. Das ist mittlerweile selten, aber ich persönlich finde es gut, dass nicht jeder Kontakt gepfiffen wird. 

DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

HSV:

Heuer Fernandes – Gocholeishvili – Elfadli – Vuskovic – Omari (Torunarigha 65.) – Jatta (Mickelbrencis 28.) – Remberg – Vieira – Philippe (Dompe 65.) – Downs (Stange 65.) – Königsdörffer (Lokonga 81.)

Leverkusen:

Blaswich – Tapsoba – Andrich – Quansah – Garcia – Palacios – Terrier (Tilman 69.) – Grimaldo – Maza (89. Fernandes) – Culbreath (Poku 80.) – Kofane

Zuschauer: 57000

Schiedsrichter: Sören Storks

Gelber Karten: Garcia (40.), Palacios (90.)