Emotionaler kann ein Abschied kaum sein – ein letztes Heimspiel wie ein Versprechen

by | 10.05.26 | 122 comments

Es gibt Spiele, die sind mehr als nur ein Ergebnis. Mehr als drei Punkte, mehr als Tabellenkosmetik, mehr als ein sauberer Haken hinter dem letzten Heimspiel einer Saison. Dieses 3:2 gegen den SC Freiburg war genau so ein Spiel. Es war ein Nachmittag, der noch einmal zusammenfasste, warum diese HSV-Saison bis zu diesem Punkt als sehr gelungen bewertet werden darf. Nicht perfekt, nicht frei von Schwankungen, nicht ohne Baustellen. Aber gelungen. Stabil. Reif genug. Und vor allem: emotional wieder voll verbunden mit diesem Verein, diesem Stadion, dieser Stadt.

Der HSV hatte sein großes Ziel bereits erreicht. Der Klassenerhalt war sicher, die ganz große Druckkulisse war weg. Und trotzdem hatte dieses Spiel eine Bedeutung. Vielleicht sogar gerade deshalb. Denn nach Jahren, in denen beim HSV fast jedes Saisonfinale nach Endspiel, Nervenzusammenbruch oder Rechenschieber roch, war dieses letzte Heimspiel plötzlich etwas anderes: ein Durchatmen. Ein Feiern. Ein Danke. Ein Blick zurück auf das, was geschafft wurde – und ein Blick nach vorn auf das, was daraus entstehen kann.

Der Volkspark war wieder ausverkauft, zum 17. Mal in dieser Saison. Alle Heimspiele voll. Das allein erzählt schon sehr viel. Dieser Verein ist nicht nur zurück in der Bundesliga. Er ist auch zurück als emotionales Ereignis. Als Ort, an dem 57.000 Menschen nicht nur Fußball schauen, sondern etwas erleben wollen. Und gegen Freiburg erlebten sie noch einmal fast alles, was diese Saison ausgemacht hat: Leidenschaft, Unruhe, Qualität, Fehler, junge Spieler, große Gefühle, und am Ende diesen unkaputtbaren Glauben daran, dass hier gerade etwas zusammenwächst.

Schon vor dem Anpfiff lag etwas Besonderes in der Luft. Die Mannschaft ging zur Nordtribüne, das Transparent „Gemeinsam unaufhaltsam“ wurde gezeigt, die Wechselgesänge hallten durchs Stadion. Das war keine künstliche Folklore. Das war ein echtes Bild für das Verhältnis zwischen Mannschaft und Fans. Dieser HSV ist nicht Meister geworden, er hat keinen Europapokal erreicht, er hat keine Saison ohne Rückschläge gespielt. Aber er hat etwas geschafft, das für diesen Verein vielleicht genauso wichtig war: Er hat Vertrauen zurückgewonnen.

Und dann begann dieses Spiel mit einem Treffer, der ebenfalls perfekt in diesen Nachmittag passte. Bakery Jatta, dieser Dauerbrenner, dieser HSV-Mensch, erzielte sein erstes Bundesliga-Tor. Es gibt Spieler, deren Tore lauter bejubelt werden als andere. Bei Jatta ist das so. Weil er nicht einfach irgendein Profi ist. Weil seine Geschichte, seine Treue, sein Kampf, seine manchmal wilde, manchmal unperfekte, aber immer ehrliche Art längst ein Teil dieses Vereins geworden sind. Als sein Name durchs Stadion gerufen wurde, war das nicht nur Jubel. Das war Zuneigung in Dezibel.

Dass Freiburg fast sofort antwortete, passte irgendwie auch. Dieser HSV ist noch nicht makellos. Er wird noch besser verteidigen müssen, noch klarer, noch erwachsener in manchen Momenten. Aber genau das macht die Zufriedenheit mit dieser Saison nicht kleiner. Im Gegenteil: Der HSV hat gezeigt, dass er Fehler überstehen kann. Dass er nicht mehr bei jedem Rückschlag auseinanderfällt. Dass er nach Gegentoren, nach Phasen der Stille, nach schwierigen Minuten wieder zurückfindet.

Und diese Stille gehörte an diesem Nachmittag ebenfalls dazu. Wegen medizinischer Notfälle auf der Nordtribüne wurde die Unterstützung zwischenzeitlich eingestellt. Der Volkspark, sonst ein Ort des Lärms, wurde plötzlich leise. Das war beklemmend, aber auch richtig. Denn Fußball ist wichtig, der HSV ist wichtig, dieser Nachmittag war wichtig – aber Menschen sind wichtiger. Auch das war ein starkes Bild: ein Stadion, das laut feiern kann, aber auch versteht, wann es still sein muss.

Nach der Pause kam der HSV mit mehr Schwung zurück. Und dann kam der Moment, der diesen Nachmittag endgültig in Richtung Erinnerung verschob. Luka Vuskovic. Natürlich Luka Vuskovic.

Es gibt Leihspieler, die kommen, spielen, gehen – und man erinnert sich später kaum noch an sie. Und dann gibt es Spieler wie ihn. Spieler, die nur eine begrenzte Zeit bleiben und trotzdem etwas hinterlassen, das größer ist als ihre Vertragslaufzeit. Vuskovic war in dieser Saison nicht nur ein guter Innenverteidiger. Er war ein Ereignis. Ein Spieler, der mit 19 Jahren auftrat, als hätte er schon ein halbes Fußballleben hinter sich. Wuchtig, mutig, kompromisslos, aber zugleich mit einer erstaunlichen Ruhe am Ball. Einer, der verteidigte, als würde er jeden Zweikampf persönlich nehmen – und der nach vorn eine Qualität entwickelte, die für einen Innenverteidiger fast absurd wirkte.

Sechs Saisontore für einen Verteidiger sind kein Zufall. Das ist eine Waffe. Und sein Freistoß gegen Freiburg war deshalb mehr als nur das 2:1. Es war fast schon ein Symbol für seine HSV-Zeit: kraftvoll, direkt, ein bisschen wild, nicht komplett glatt – aber am Ende drin. Der Ball wurde abgefälscht, ja. Aber wen interessiert das in so einem Moment? Der Volkspark sah nur Vuskovic, diesen jungen Kroaten mit der Nummer 44, der sich das Trikot vom Leib riss und es vor der Nordtribüne hochhielt.

Dieses Bild wird bleiben

Weil es wie ein Abschied aussah. Weil es wie ein Dankeschön aussah. Weil es aussah, als wüsste er selbst, dass dieser Moment mehr war als ein Torjubel. Vuskovic hielt nicht einfach ein Trikot hoch. Er hielt ein Stück dieser Saison in die Luft. Seine Saison. Die Saison eines Leihspielers, der gekommen war, um dem HSV zu helfen – und der am Ende zu einem der emotionalen Gesichter dieses Klassenerhalts wurde.

Man kann den Wert eines Spielers manchmal an Statistiken messen. Zweikampfquote, Passquote, Tore, abgefangene Bälle, Kopfballduelle. Bei Vuskovic erzählen diese Zahlen sicher viel Gutes. Aber sie erzählen nicht alles. Sie erzählen nicht, was passiert, wenn ein Spieler in kurzer Zeit eine Kurve erobert. Sie erzählen nicht, warum sein Nachname mit einer Lautstärke durchs Stadion ging, die sonst nur ganz wenigen vorbehalten ist. Sie erzählen nicht, warum 57.000 Menschen bei seiner Auswechslung aufstanden. Sie erzählen nicht, warum dieser Abschied schon weh tat, obwohl er offiziell vielleicht noch gar keiner war.

Vuskovic hat dem HSV etwas gegeben, was Aufsteiger besonders dringend brauchen: Präsenz. In einer Liga, in der du nicht mehr jede Woche der Favorit bist, brauchst du Spieler, die nicht kleiner werden, wenn der Gegner größer wird. Spieler, die Räume verteidigen, Bälle attackieren, Verantwortung übernehmen. Spieler, die dem Rest der Mannschaft das Gefühl geben: Wir halten das aus. Wir können das. Wir gehören hierher.

Genau dieses Gefühl hat Vuskovic verkörpert. Er war kein vorsichtiger Gastarbeiter auf Leihbasis. Er spielte nicht so, als müsse er nur seine Minuten sammeln, um dann zu Tottenham zurückzukehren. Er spielte, als sei Hamburg seine Aufgabe. Sein Verein. Seine zweite Heimat, wie er selbst sagte. Und vielleicht war genau das der Grund, warum die Verbindung so stark wurde. HSV-Fans haben ein feines Gespür dafür, ob einer nur das Trikot trägt – oder ob er es annimmt.

Vuskovic hat es angenommen.

Und deshalb war dieser Jubel nach dem Freistoß so emotional. Weil alle wussten: Die Chance, dass er bleibt, ist klein. Sehr klein sogar. Tottenham hat ihn verliehen, nicht verschenkt. Eine Kaufoption gibt es nicht. Und wer gesehen hat, wie dieser Junge in der Bundesliga verteidigt, trifft, führt und reift, der weiß: Solche Spieler verschwinden normalerweise nicht unter dem Radar. Sie werden größer. Teurer. Unerreichbarer.

Aber vielleicht macht genau das die Sache so schön und so bitter zugleich. Der HSV durfte ihn für eine Saison haben. Eine Saison, in der er half, die Bundesliga-Rückkehr abzusichern. Eine Saison, in der er aus einem Aufsteiger eine Mannschaft machte, die sich wehren konnte. Eine Saison, in der er nicht nur sportlich wichtig war, sondern emotional fast unverhältnismäßig groß wurde.

Sein Gang zur Nordkurve nach dem Spiel wirkte deshalb wie ein kleines Ritual. Die Mannschaft schickte ihn vor, die Fans feierten ihn, und für einen Moment stand da kein Leihspieler mehr. Da stand einer von ihnen. Einer, der vielleicht weiterzieht, aber etwas dagelassen hat. Und das ist im Fußball selten geworden. In einer Zeit, in der Verträge, Optionen, Marktwerte und Karrierepläne vieles bestimmen, war Vuskovic beim HSV etwas angenehm Unmodernes: ein Spieler, der einfach echt wirkte.

Auch Fabio Vieira gehört in dieses Abschlussbild. Natürlich anders, leiser vielleicht, weniger brachial in der Wirkung als Vuskovic. Aber auch er war Teil dieser Saison, Teil dieser Entwicklung, Teil dieses letzten Applauses. Vieira brachte spielerische Idee, Tempo, Kreativität und Momente, in denen man spürte, was dieser Mannschaft guttat: mehr Mut am Ball, mehr Lösungen zwischen den Linien, mehr Qualität in engen Räumen. Sein Pfostenschuss gegen Freiburg war so ein Moment, in dem das Stadion kurz den Atem anhielt. Auch er wurde verabschiedet, auch er bekam seinen Applaus, auch bei ihm wusste man: Das könnte es gewesen sein.

Und dann Fabio Baldé. Wieder so ein Bild, das besser kaum hätte passen können. Ein Eigengewächs trifft im letzten Heimspiel. Drei Minuten nach Vuskovic. Erst der vielleicht gehende Leihspieler, dann der junge Hamburger Hoffnungsträger. Vergangenheit dieses einen Jahres und Zukunft dieses Vereins in einem Doppelschlag. Fußball kann manchmal kitschig sein. Aber wenn er so kitschig ist, darf er das.

Dass Freiburg noch einmal herankam, störte am Ende kaum. Dieses Spiel musste nicht perfekt enden. Es musste nur richtig enden. Und das tat es. Mit Applaus. Mit Gesängen. Mit Umarmungen. Mit einem jungen Otto Stange, der auf dem Balkon weiterfeierte. Mit Fans auf dem Rasen. Mit einer Mannschaft, die sich feiern lassen durfte, weil sie sich diese Feier verdient hatte.

Denn genau darum geht es bei der Bewertung dieser Saison: Der HSV hat sein Ziel erreicht. Und er hat es nicht irgendwie erreicht. Er hat es mit einer Mannschaft erreicht, die sich entwickelt hat. Mit einem Trainerteam, das nicht nur verwaltet, sondern geprägt hat. Mit jungen Spielern, die Minuten bekommen und Geschichten geschrieben haben. Mit erfahrenen Spielern, die Verantwortung übernommen haben. Mit einem Stadion, das wieder wie ein echtes Zuhause wirkt.

Natürlich bleibt Arbeit. Sehr viel sogar. Noch mehr als vor dieser Saison! Wer in der Bundesliga bleiben will, muss besser werden, auch nach einem erfolgreichen Jahr. Der Kader wird sich verändern. Leihspieler werden gehen. Neue Entscheidungen müssen getroffen werden. Die Defensive muss weiter stabilisiert, die Offensive weiter geschärft, die Breite verbessert werden. Aber all das darf den Blick auf das Erreichte nicht verstellen.

Dieser HSV ist nicht mehr der HSV, der sich selbst im Weg steht. Zumindest nicht in dieser Saison. Dieser HSV hat gelernt, dass gute Entscheidungen, Geduld und Zusammenhalt eine Wucht entwickeln können. Man sah es gegen Freiburg in fast jeder Szene nach dem Schlusspfiff. Es war nicht die große Euphorie eines Aufstiegs. Es war etwas anderes. Ruhiger vielleicht. Reifer. Fast schöner. Es war die Freude darüber, angekommen zu sein.

Und wenn man für diese Saison ein Abschlussbild suchen müsste, dann wäre es vermutlich genau dieses: Luka Vuskovic vor der Nordtribüne, das Trikot mit der 44 hoch in der Hand, das Stadion in einem einzigen Rausch aus Liebe, Dankbarkeit und Wehmut. Daneben der Applaus für Fabio Vieira. Die Tore von Jatta und Baldé. Der ausverkaufte Volkspark. Eine Mannschaft, die ihr Ziel erreicht hat. Ein Verein, der wieder spürt, was möglich ist.

Der HSV musste an diesem Sonntag nichts mehr beweisen. Er hat es trotzdem getan.

Und vielleicht ist das die stärkste Botschaft dieses letzten Heimspiels: Diese Saison war kein Ende. Sie war ein Anfang.

DIE EINZELBEWERTUNGEN:

Daniel Heuer Fernandes: Ob er beim HSV bleibt, ist weiterhin unklar. Aber dass er eine absolute Nummer eins auch im Erstligafall ist, hat er heute wie auch im Rest der Saison immer wieder bewiesen. Für mich gibt es keinen vernünftigen Grund, ihn gehen zu lassen – im Gegenteil: Es wäre eine Schwächung, denn Heuer Fernandes ist ein entscheidender Faktor auf dem Weg zum Klassenerhalt gewesen, den man halten muss.  Note: 2 

Albert Grönbæk: Mit Startschwierigkeiten, was das Tempo betraf. Offensiv wie defensiv hätte er gleich mal etwas mehr Adrenalin benötigt. Kein Wunder, dass der erste Gegentreffer über seine Seite fiel, weil er und Omari wiederholt schlecht abgestimmt verteidigten. Nach dem Gegentor fing er sich und war offensiv an einigen guten Aktionen beteiligt  Note: 2,5

Luka Vuskovic (bis 90.): Was für ein geiler Typ! Dass er heute sein Tor bekommt, ist einfach verdient. Verdient, weil er immer Vollgas geht und dem HSV eine Qualität verliehen hat, wie man sie nicht erwarten durfte. Auch heute war er hinten wieder die Sicherheit in Person. Und das mit einer Leichtigkeit, die mich immer wieder aufs Neue beeindruckt! Schade bei allem ist natürlich immer der Nachgeschmack, ihn nicht länger halten zu können. Und dass seine Nachbesetzung die vielleicht schwierigste Aufgabe für den HSV seit Jahren wird. Den n eines ist auch klar: Diese Qualität braucht der HSV defensiv, um erstligatauglich zu sein! Er war DER Wegbereiter des HSV zum Klassenerhalt! Diesen Abgang heute hat er verdient! Note: 1+

Shafiq Nandja (ab 90.): Was für ein Geschenk des Trainers! Ab heute ist er ein Erstliga-Profi – wenn auch noch ohne jeden Ballkontakt…

Nicolas Capaldo: Er war den entscheidenden Schritt zu langsam beim 1:1 durch seinen Gegenspieler Matanovic, aber davor und danach mit gefühlt 180 Puls wieder der gewohnte Aggressor. Guter Vorkämpfer – auch heute wieder. Note: 2,5

Warmed Omari: Er war am Anfang etwas fahrig, steigerte sich aber dann und spielte endlich wieder eine Partie, wie man sie von ihm immer erwarten kann. Das war nämlich wirklich gut! So bitte in die neue Saison starten und das dann kompensieren! Note: 2

Bakery Jatta (bis 65.): Er schoss sein allererstes Erstligator. Auch nach hinten machte er es gut, seine Seite war dicht. Wenn da nicht immer wieder diese Aussetzer wären, die jeden Zuschauer an seiner fußballerischen Eignung zweifeln lassen. Heute war das absolut in Ordnung . aber für die Zukunft muss der HSV hier etwas verändern. Note: 3

Fabio Balde (ab 65.): Er kam, lief und traf. Was für ein Einstand! Aber er pennte auch beim 2:3 der Freiburger, als er Matanovic nur begleitete und nicht störte. Note: 3

Nicolai Remberg: Er war im Zentrum der aktivste beim HSV, ackerte, erkämpfte und schleppte Bälle. Und das wie immer bis zur allerletzten Minute. Das Kraftpaket hat sich beim HSV längst unverzichtbar gemacht und ist ein absoluter Top-Transfer für den HSV geworden. Note: 2

Albert Sambi Lokonga (bis 80.): Er ist wichtig, weil er zum einen defensiv stabilisiert und Ruhe ins Spiel bringen kann – zum anderen aber auch das Spiel nach vorn initiieren kann. Von beidem lieferte er in der ersten Hälfte etwas – aber auch bei ihm waren es heute ein paar Prozentpunkte weniger Einsatz als sonst. Dass es trotzdem ordentlich war, spricht für seine Qualität. Note: 3

Yussuf Poulsen (ab 81.): Durfte noch kurz ran und hatte eine gute Szene. 

Fabio Vieira (bis 90.): Er war anspielbar, verteilte die Bälle, suchte den Abschluss – das war wirklich gut. Schade, dass er im Abschluss ein wenig Pech – unter anderem mit dem Pfosten – hatte, auch er hätte sich einen Treffer in seinem vielleicht letzten Spiel für den HSV verdient gehabt. Aber: Sollte der HSV hier den Preis von 10 Millionen erkennbar senken können, sollte er ihn holen. Dass er immer wichtiger und besser geworden ist, zeigt, dass da noch etwas ist. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn er nächste Saison vielleicht doch wieder im HSV-Trikot aufläuft. Heute war das auf jeden Fall gut! Note: 2

Louis Lemke (ab 90.): Geile Geschichte und ein toller Moment für den gerade erst 16 Jahre jungen Nachwuchskicker!! Von ihm werden wir sicher in den nächsten Jahren noch mehr hören – und hoffentlich auch sehen!

Ransford Königsdörffer: Sein Spiel lebt von der Intensität, vom Anlaufen, freilaufen, Räume öffnen. Wenn man dann ein paar Prozentpunkte weniger investiert, siehts so aus, wie es heute in der ersten Hälfte aussah: schwach. Dafür begann er die zweite Hälfte gleich mit einer Riesenchance – die er allerdings knapp verzog (52.). Note: 3

Otto Stange (bis 65.): Er konnte sich endlich mal von Beginn an präsentieren und war heiß, das war erkennbar. Aber seine Spielweise ist in zu vielen Punkten noch zu jung, zu naiv, als dass man jetzt schon dauerhaft auf ihn setzen könnte. Aber: Auch wenn er einige Bälle verlor, weil er zu langsam war in seiner Entscheidungen – seine Vorstöße über links waren gut, sein Zug zum Tor macht mir Spaß. Viel mehr Offensivaktionen hatte Glatzel zuletzt auch nicht, Philippe schon gar nicht. Note: 3

Ryan Philippe (ab 65.): Wenn man seine Laufbereitschaft heute schon lobend erwähnt, weiß man, wie niedrig seine Messlatte inzwischen hängt. Spielte unglücklich und ist für mich die vielleicht größte Enttäuschung, weil er grundsätzlich so viele Fähigkeiten zu einem richtig guten Stürmer in sich hat – aber eben nur theoretisch, nie auf dem Platz. Dass er das 4:2 nicht machte – es passte zu seiner Saison, die einfach schlecht war. Note (heute): 4

DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic (90.+5 Nandja), Omari – Jatta (65. Balde), Remberg, Lokonga (80. Poulsen), Grönbaek, Fabio Vieira (90.+5 Lemke) – Stange (65. Philippe), Königsdörffer

SC Freiburg: Atubolu – Kübler (68. Scherhant), Ginter (71. Jung), Ogbus (68. Lienhart), Treu – M. Eggestein, Manzambi (58. Höfler), Beste (58. Makengo), Höler, Grifo – Matanovic

Tore: 1:0 Jatta (14.), 1:1 Matanovic (16.), 2:1 Vuskovic (64.) 3:1 Balde (67), 3:2 Matanovic (87.)

Zuschauer: 57.000 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin) 

Gelbe Karten: Vuskovic, Capaldo / Kübler, Höler

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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MeinVerein2021
15 Stunden zuvor

Ich war im Stadion. Es war ein schöner und emotionaler Fußballnachmittag.

Vielleicht war Freiburg etwas müde. Der HSV war es nicht.

Ja, Jatta macht unerklärlich schlechte Dinge. Aber er hat auch sein erstes Bundesligator geschossen. Heute ist nicht der Tag, sich an ihm abzuarbeiten.

Heute ist ein Tag der Freude, Dankbarkeit und etwas Wehmut.

Freude über den Klassenerhalt und einen erfreulichen Tabellenplatz.
Freude über unseren HSV, der zumindest meine Erwartungen übertroffen hat.
Dankbarkeit für eine neue Erstligasaison.
Dankbarkeit für die Mannschaft mit ihren herausragenden Spielern Vieira und Vuskovic.
Dankbarkeit, dass Vuskovic beim HSV war und ihm sehr geholfen hat.
Wehmut, dass Vuskovic nicht zu halten ist. Bei Vieira hoffe ich noch.

Ich wünsche euch einen schönen Abend.

Polkateddy
17 Stunden zuvor

Grönbaek läuft leider etwas unter dem Radar, wie ich finde. Das sieht man tendenziell auch an seiner Bewertung, die vollkommen unberücksichtigt lässt, dass er für die Position des linken Schienenspielers absolut nicht verpflichtet wurde und eigentlich nur die desaströsen Kaderplanungen kaschiert, indem er es so gut macht, wie er es eben kann. Was allerdings auch auffällt ist , wie Viera ihn braucht, wenn es sauber nach vorne gehen soll. Mit Dankbarkeit und Demut beobachte ich, wie die beiden das Spielgerät über den Platz treiben und die Räume sinnvoll bespielen. Daran kann man erkennen, dass es im Fußball nicht darum geht Publikumsliebling oder Anläufer/Raumschaffer zu sein, sondern es geht immer um den Ball. Immer!

Flotti McFlott
16 Stunden zuvor

„Und dann begann dieses Spiel mit einem Treffer, der ebenfalls perfekt in diesen Nachmittag passte. Bakery Jatta, dieser Dauerbrenner, dieser HSV-Mensch, erzielte sein erstes Bundesliga-Tor. Es gibt Spieler, deren Tore lauter bejubelt werden als andere. Bei Jatta ist das so. Weil er nicht einfach irgendein Profi ist. Weil seine Geschichte, seine Treue, sein Kampf, seine manchmal wilde, manchmal unperfekte, aber immer ehrliche Art längst ein Teil dieses Vereins geworden sind. Als sein Name durchs Stadion gerufen wurde, war das nicht nur Jubel. Das war Zuneigung in Dezibel.“

Was für ein Geschwurbel über diesen talentfreien Maltafuß, wirklich schwer erträglich. Aber bei „immer ehrliche Art“ musste ich dann doch schmunzeln, dreht es sich hier doch um den überführten Identitätsbescheißer Daffeh/Jatta.

Fussballtrainer
5 Stunden zuvor

Mit diesem Blog ist alles gesagt!

Mit diesem letzten Heimspiel der Saison 25/26 hat die HSV-Mannschaft die verdepperten Dauerpester Dünnschiss und Darmluft und Co. abgewatscht!
Die sich permanent in den Kommentaren gegenseitig Hoch bewerten.
Dies „Fußballkenner“, die außer Rumgeschwafel und Niedermachen nichts dazu beitragen, ein Fußballspiel oder eine Mannschaft oder eine Taktik wirklich kritisch zu hinterfragen oder positiv zu bewerten.

Ein Tritt in den Hintern der Verdauungs-User, deren Exkremente in Form von beleidigenden und auch rassistischen Kommentaren hier Woche für Woche den Moinvolkspark-Blog beschmutzen!

Welch eine Genugtuung!

Und auch hier wieder die gleiche menschenverachtenden Beiträge, schon hochgevotet durch die anderen Fäkalienausgießer und Dauernörgler.

HSV, von der Mannschaft über das Trainerteam und bis in den Vorstand: Alles richtig gemacht!
Das Scouten von Vuskovic, Vieira, Omari, Remberg, Capaldo, Sambi & Co., belegt durch den Erfolg, zeigt, dass die Bereiche des HSV funktionieren.

Ich hoffe auf eine wunderbare Saison 26/27 mit hoffentlich neuen leistungsstarken Neuzugängen.

Super Blog Scholle!

Und für die Fäkalabteilung, besorgt euch endlich mal Toilettenpapier damit es hier im Kommentarbereich nicht so stinkt!

Nur der HSV!

Aleksandar
17 Stunden zuvor

Im schlechtesten Fall 12 und im besten Fall Platz 10 – ein sehr gutes Liga-Ergebnis. 

Das hätte ich so nicht erwartet!

Darmzotte
17 Stunden zuvor

Jattas Treue? Bei Totti konnte man davon vielleicht sprechen. Seeler natürlich. Alte Zeiten. Aber bei einem Spieler, der über seine Verhältnisse bezahlt wird, und das deutest du Scholle ja noch bei der Benotung an, darf man nicht von Treue reden.

Jörg Brettschneider
14 Stunden zuvor

Fabio Vieira hat sehr viele Punkte für den HSV geholt. Ohne ihn wäre man genauso abgestiegen wie ohne Vuskovic.

Vuskovic ist nicht zu halten, Vieira theoretisch schon.

Man darf erwarten, dass der HSV eine Lösung findet, Vieira zu halten.
Wer soll seine Scorer-Punkte ersetzen?

Die Ablöse lässt sich bestimmt drücken. Einen Spieler, der ähnliche Qualitäten mitbringt, bekommt man auf dem Markt nicht zu annähernd vernünftigen Konditionen.

Vieira macht den Unterschied und holt Punkte. Das lässt sich belegen.
Die Kreativität der Clubführung ist gefragt. Vielleicht hat Frau Krüger mit ihrer großen Bayern-Erfahrung eine Lösung parat.

Unabhängig davon:
Selbst 20 Mio sind heutzutage im Profifußball kein ganz großes Geld. Der HSV hat neben den TV-Geldern noch einige Einnahmen. Es wäre nicht nachzuvollziehen, würde man keine wirtschaftlich tragbare Lösung für Vieira finden.

Wie gesagt; wer soll die Scorer-Punkte von Viera halbwegs ersetzen und kostet wesentlich weniger? Wer?

Ich erwarte, dass man diesen Spieler hält. Zur Not mit privaten Geldgebern. Otele kann man dafür gerne zurückgeben. Diese 5 Mio zusätzlich zu der bereits gezahlten siebenstelligen Leihgebühr wären wirklich rausgeworfenes Geld.

Nordisch
17 Stunden zuvor

Wenn man Dinkci für einen vernünftigen Kurs haben kann (und weiter mit einer RA Position plant), sollte man mal überlegen.

Zum Spiel: Nicht überragend spielerisch, aber sehr positiv dass es diesmal kein Fürth gab. Zu Anfang wieder sinnlose lange Bälle ohne Glatzel, und weder Grönbäk noch Omari sind Linksverteidiger, aber dann und sonst eine brauchbare Leistung, die die Saison (zuhause) versöhnlich beendet. Muss man sehen wie Gladbach und Union spielen werden, aber Platz 11, 12, 13, unteres Mittefeld, entspricht unserem Potential diese Saison, also kommen wir tatsächlich mal so ins Ziel, wie man es erwarten kann und darf. Das freut mich. Die üblichen, übergeordneten Kritikpunkte bleiben bestehen, aber sei’s drum, heute. Ich freue mich einfach — alles in allem eine vernünftige Saison.

Last edited 16 Stunden zuvor by Nordisch
Peter Barfuß
16 Stunden zuvor

Ich schrieb ja nach dem.30. Spieltag: Die größte und wahrscheinlichste Möglichkeit die letzten notwendigen 3 Punkte zu holen, ist Freiburg. Nach 3 englischen Wochen.

Das vorher Frankfurt auch so eine schlechte Phase bekommt konnte man kaum ahnen, da stimmt ja nichts.

Ich werde aber nächste Saison mich mehr an Peter Ariel anlehnen, der sich selber auf die Schulter klopfende immer richtige Voraussager 🤣

Ne dieses Gespamme und milde werden nach positiven überraschenden Siegen, diese #raus Scheiße braucht niemand kommende Saison.

Einfach mal ein bißchen normal bleiben und grau als Farbe anerkennen. Dazu ein wenig Yin und Yang …..

Last edited 5 Stunden zuvor by Peter Barfuß
Tom Daniel
17 Stunden zuvor

Lieber Peter Ariel,

Deine Prognosen waren diese Saison einfach komplett daneben. Woche für Woche wurden große Ankündigungen gemacht, sichere Vorhersagen getroffen und am Ende lagst du fast immer falsch. Klar kann niemand jedes Spiel richtig tippen, aber wenn man sich ständig als Experte präsentiert, muss man auch mit Kritik leben können.
Besonders anstrengend ist dabei weniger, dass die Prognosen falsch waren, sondern die Art, wie sie verkauft wurden – als wären sie unumstößliche Fakten. Viele hier lesen mit, diskutieren ernsthaft über die Themen und nehmen solche Einschätzungen auch irgendwo ernst. Wenn dann fast alles daneben geht, verliert das Ganze irgendwann einfach an Glaubwürdigkeit.
Deshalb die ehrliche Bitte: Fahr das nächste Saison vielleicht etwas zurück. Weniger große Ansagen, weniger „ich wusste es vorher“-Mentalität und dafür mehr sachliche Diskussion. Das Forum wäre deutlich angenehmer, wenn man nicht nach und in jedem Spiel wieder dieselben völlig verfehlten Prognosen lesen müsste.

Goczol
17 Stunden zuvor

Die Ablöse muss von 20 Millionen runter gehandelt werden und wenn Vieira nicht bei jedem Faul den sterbenden Schwan machen würde könnte er sogar beim HSV den Marktwert erhöhen. Zum Spiel wie man sich das letzte Heimspiel wünscht, ich fand Königsdörffer ganz schwach falsche Laufwege kein Ball festgemacht und von hohen Anlaufen habe ich nichts gesehen. Den einen Abschluss den er hatte muss er Otto auflegen. Dann setzt Polzin noch den Sieg aufs Spiel mit der Einwechselung von Poulsen und Phillipe. Warum darf Otele nicht noch mal mit Grönbaek zusammen spielen? So genug gemeckert wenn wir mit der Einstellung in Leverkusen spielen ist auch was drin.

JEANLUCHH
14 Stunden zuvor

Momentaufnahne:
Es war ein wunderbarer Sonntagnachmittag aus Sicht des HSV!

Aber: Ich glaube nicht dass der HSV was in Pillenkusen reißt. Hat auch letzte Saison nicht die Radkappe geholt, nachdem nach dem feststehenden Aufstieg der Druck abfiel. Jetzt nach heute ist, so glaube ich, die Luft raus beim HSV. Neben Vuskovic gehen einige, es wird ein bisschen trainiert werden, und es wird Umarmungen und Abschiede geben.

Werde mir am Samstag das St Pauli Spiel gegen Wolfsburg anschauen, wird bestimmt interessanter. Im Abstiegskampf ist nach dem Heidenheim Sieg und der Mainzer Niederlage (Mainz spielt in Heidenheim) richtig die Wurst heiß!
Was ein Finale!

Mein Blick geht schon nach vorn Richtung Ende Sommerpause, Bekanntgabe neuer Transfers, Saisonvorbereitung, und Testspiele.
Die Karten werden neu gemischt, wir dürfen gespannt sein.

Ach ja: und dann geht ja schon in vier Wochen unter anderem im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und Zölle der Fußballwahnsinn weiter.

So ganz langweilig wird es also nicht zwischendurch und ohne HSV.

Zu Polzin: die Tabelle gibt ihm Recht. Ende der Diskussion, erstmal.

Zu Costa: wir dürfen gespannt sein mit welchen Personalentscheidungen und -veränderungen uns der Unantastbare zu erfreuen versuchen wird.

Uns allen einen schönen Wochenstart morgen!

Last edited 13 Stunden zuvor by JEANLUCHH
Tatortreiniger
12 Stunden zuvor

Es wird viel darüber diskutiert, wie weit sich der HSV für Fabio Vieira finanziell aus dem Fenster lehnen sollte. Gerechnet wird dabei aber immer nur mit der Ablösesumme. Auch die Presse berichtet ausschließlich darüber, dass der HSV die Ablöse verhandeln und drücken will.

Vergessen wird aber das Gehalt des Portugiesen, das bei Arsenal 5 Millionen pro Jahr beträgt laut salary sport. (Link)

ChatGPT nennt mir eine (nicht vom Verein bestätigte) Gehaltsgrenze des HSV von aktuell 1,8 Millionen, die „nur von 2 oder 3 Spielern erreicht wird“.

Also mehr als 3 Millionen Differenz.

Arsenal weiß auch um die gute Saison von Fabio beim HSV und wird erstmal abwarten, ob nicht doch ein Verein die 20 Millionen zahlen wird, die sie gerne hätten. Und Vieira selbst hat sich beim HSV zwar sichtbar wohlgefühlt, wird jedoch einen Wechsel nach Spanien oder Portugal, möglichst zu einem europäisch spielenden Club, ganz sicher priorisieren. In die Premier League passt er einfach nicht mit seinem Stil und seinem zierlichen Körper.

Nordisch hatte es bereits früher geschrieben: der HSV darf nicht den Fehler machen, sich für einen Spieler – egal wen – finanziell total zu verausgaben. Es gibt enorm viele Baustellen im Kader und es braucht einiges an Geld, um die abzuarbeiten.

Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass man zu einer für den HSV vernünftigen Einigung mit Arsenal, aber auch mit Vieira kommt.

So weit sind wir noch nicht wieder.

Last edited 12 Stunden zuvor by Tatortreiniger
Kai Lorenzen
15 Stunden zuvor

Ja, selbstverständlich freue ich mich über das erreichte Ziel. Aber dieses Spiel heute so euphorisch zu beurteilen, kann ich leider nicht ernst nehmen und ist von Scholz auch kein seriöser Journalismus.

Wir haben gegen eine zurecht müde wirkende Mannschaft knapp gewonnen, was natürlich schön ist, mehr aber auch nicht. Trotzdem darf man heute natürlich feiern.

Aber schon in den nächsten Tagen wird sich vieles entscheiden können, in welche Richtung unser Verein in der nächsten Saison steuert. Darauf muss jetzt das Hauptaugenmerk liegen.

Einen Vuskovic werden wir nicht behalten können, bei Vieira sollte man an eine Schmerzgrenze gehen.

Und auch sonst wird der Kader 2026/27 ziemlich verändert zum Jetzigen sein, insofern ist es eigentlich ziemlich egal, wie das heutige Spiel abgelaufen ist.

Arbeit, Arbeit, Arbeit!

AlterSchwede
6 Stunden zuvor

Der HSV hat 21 Punkte in der Rückerunde geholt. In diesen 21 Punkten sind die Last Minute Punkte gegen Stuttgart und Dortmund zuhause übrigens nicht mit inkludiert. Soll heißen: Man hat in der Rückrunde – trotz einer mehrwöchigen Delle – wirklich solide Arbeit abgeliefert.

Was jedoch ein großes Thema sein MUSS: Die Fitness und die Laufwerte sowie bundesligataugliche Außenverteidiger.

Last edited 6 Stunden zuvor by AlterSchwede
Abseits
4 Stunden zuvor

Danke Scholle, für diesen sehr emotionaler Blog! Das hast du sehr gut rübergebracht!

Bergischeraute
17 Stunden zuvor

Alles gesagt Scholle 👍

HeinSeinVerein
16 Stunden zuvor

Jattaaaaaaaaaaaaa Fußballgott!!!!!!!! 😎

Peter Barfuß
6 Stunden zuvor

Hier wird sich mehr an vermeintlichen Schreibfehlern aufgegeilt als sich mit dem Inhaltlichen auseinander zu setzen.

Die Destruktivis werden nervös und versuchen abzulänken 🤣😉😊

Das hätte ich so nicht erwahrtet 😊☝️

(So Jungs, Rotstift raus und korrigieren)

Peter Barfuß
5 Stunden zuvor

Hier wird ja des öfteren die Effizienz unseres NLZ’s thematisiert.

Antwort:

Stange
Baldé
Lemke
Nandja

Geduld ist eine Tugend. ☝️

Fussballtrainer
4 Stunden zuvor

Mal Hand aufs Herz, wenn ich jetzt im Vorstand wäre, ich würde auf Knien nach Schindellegi rutschen und Kühne um die Ablöse für Vieira und vor allem Vuskovic zu bitten.

Er kann ja zu 50% am Gewinn beteiligt werden falls wir sie wieder abgeben.

Und für Vuskovic ein richtig gutes Gehalt lässt sich sicher nach dieser Saison auch noch aufbringen durch andere Sponsoren!

Auf der anderen Seite:

Wenn man aber sieht, dass höchstverschuldete Vereine wir Schalke oder Eintracht Frankfurt oder Leipzig oder Leverkusen oder oder, immer wieder tief in die Tasche greifen und sich hochdotierte Stars aus den anderen Ligen holen, dann sollten doch mal 70 Millionen kein Thema sein!

BVB hat eine Verschuldungsquote von nahezu 90%, Frankfurt über 500%, Leipzig 300%.

Der gekaufte Spieler selbst, ist als Kapital zu werten und ausreichend als Sicherheit., Abgesichert durch eine ordentliche Versicherung der Hanse-Merkur als Sponsor, wären Verletzungen abgedeckt. Besseres Sponsoring gibt es nicht!

Und in 2-3 Jahren, Verkauf und Kapital zurück gewinnen…

Ein bisschen Risiko wäre angebracht!

Nur der HSV!

Fleischwolf
3 Stunden zuvor

Da mir an diesem schönen Sonntag spontan das Privileg in den Schoß fiel, das Spiel von einem VIP-Platz, also relativ dicht am Spielfeld zu beobachten, konnte ich mir nochmal einen besseren Eindruck von der Präsenz eines Vuskovic machen. Das alles, was Scholle schon ausgeführt hat, kann ich nur bekräftigen. Etwas überzeichnet formuliert wirkt er auf mich teilweise unterfordert und scheint den Job achselzuckend spielerisch zu erledigen.
Kein Zweifel, dieser junge Mann ist einfach eine Erscheinung und wird ganz sicher ein Weltklasse-IV.

Was den tollen und emotionalen Nachmittag abgerundet hat, war vor dem Anpfiff der faire und lange Applaus für den SC Freiburg als Glückwunsch zum Erreichen des Euroleague-Finals. Das hat mir sehr gefallen.

Hessenhrubesch
2 Stunden zuvor

Dieses Heimspiel ist doch ein schöner Ausklang der Saison, in welcher der HSV doch überraschend früh und sicher den Klassenerhalt feiern durfte.
Heute hat mich bis auf Königsdörffer die ganze Startelf überzeugt und auch die Einwechsler – bis auf Philippe und die natürlich nicht zu bewertenden Lemke und Nandja – waren gut.

Insgesamt hat sich der HSV gut geschlagen, auch gegen vermeintlich übermächtige Gegner den ein oder andernen Punkt geholt, andererseits auch einige Punkte vermeintlich leichtfertig hergeschenkt. Aber mit 37 Punkten als Aufsteiger kann und will ich nicht meckern.
Warten wir mal ab, wie es in der kommenden Saison wird, ohne Vuskovic und vermutlich auch ohne Vieira. Zudem hoffe ich, dass Polzin insgesamt ein glücklicheres Händchen beim Umgang (Glatzel, Katterbach) und bei der Einschätzung einzelner Spieler hat (Mikelbrencis, Downs).

Marcel Jacobs
57 Minuten zuvor

Oh mein Gott,da freut man sich grade noch und dann muß man lesen das Mikelbro mehrere Angebote hat und wahrscheinlich wechseln wird. Uns bleibt auch nichts erspart. 😭😭😭😭😭. Nicht auszuhalten wenn er innerhalb der Liga wechselt und wir seine Künste dann auch noch wöchentlich bestaunen dürften.

Bastrup
17 Stunden zuvor

Ganz starker Blog Scholle! Danke! 👍

Hier kam ich ganz kurz ins Stocken:

Und vielleicht ist das die stärkste Botschaft dieses letzten Heimspiels: Diese Saison war kein Ende. Sie war ein Anfang.

Angesichts der Abgänge unserer Leihspieler ist die Vorbereitung des Kaders auf die nächste Saison eine Herkulesaufgabe. Es werden ganz signifikante Verstärkungen in allen Mannschaftsteilen benötigt. Hoffentlich hat dieser Club das richtige Personal für diese Aufgabe! ✊

tomsoccer
17 Stunden zuvor

Der Abstiegskampf hat am nächsten Wochenende beste Voraussetzungen für ein Drama. Selbst wenn Pauli gegen Wolfsburg gewinnen sollte, bedeutet das nicht automatisch die Rettung, denn im Falle eines gleichzeitigen Sieges von Heidenheim, müsste die Tordifferenz beim Sieg von Pauli, um mindestens ein Tor höher ausfallen als der Sieg von Heidenheim.

Polkateddy
17 Stunden zuvor

Schöne Geste vom Trainerteam, dass die jungen Nandja und Lemke eingewechselt wurden. Zwar haben sie dem Regionalliga-Team gegen Pauli gefehlt, aber es dürfte sich finanziell lohnen. Zunächst einmal werden sie die Auflaufprämie erhalten und zudem eine Siegprämie. Desweiteren wird die Mannschaft eine Prämie zum Erhalt der Klasse bekommen, an der die beiden auch beteiligt sein dürften. Ganz gut bezahlt, der Kurzeinsatz😉☝️

Hamburger-Jung
2 Stunden zuvor

Was für ein schöner und emotionaler Saisonabschluß im Volkspark.
Aufgrund der sehr emotionalen Umarmungen auf dem Spielfeld, und wie er dann von einigen Mitspielern getröstet werden mußte, gehe ich aber mal davon aus, dass H-F den HSV verlassen wird. Vielleicht interpretiere ich das falsch, aber ich denke schon.

Last edited 2 Stunden zuvor by Hamburger-Jung