Lieber HSV – bitte erinnere Dich…

von | 22.01.21 | 73 Kommentare

Es wird dreckig – sagen alle. Und damit meinen die meisten sicherlich das Geschachere um den Misstrauensantrag gegen den Vizepräsidenten des HSV e.V., Thomas Schulz. Ich aber werde mich heute komplett und zu 100 Prozent auf das konzentrieren, was da morgen auf uns zukommt, wenn der HSV in Braunschweig um die nächsten drei Punkte kämpft: Auf Fußball. Und das wird in Braunschweig schon dreckig genug – also rein optisch betrachtet. Denn der Platz in Braunschweig wird morgen witterungsbedingt umgepflügt werden und die Klamotten entsprechend schmutzig. Genau so, wie ich es früher immer wieder mal geliebt habe als Amateurkicker – Kämpfen bis zum Umfallen…

Die Pressekonferenz mit HSV-Trainer Thioune vor dem Spiel in Braunschweig

Normalerweise hätte ich vor so einem Spiel wie dem in Braunschweig kein wirklich gutes Gefühl. Solche Partien, zumal noch so trostlos ohne Zuschauer in dem weiten Braunschweiger Rund, waren in der Vergangenheit oft Genickbrecher für den HSV. Und wenn ich ganz ehrlich bin, hatte ich auch vor dem Spiel gegen Osnabrück Befürchtungen, dass sich Geschichte wiederholen und der HSV schwach auftreten könnte – zum Glück unberechtigt. Mehr noch, die ersten 15 Minuten, von denen ich noch immer schwärme, waren so dominant und stark, dass ich hier gern die Messlatte anlegen würde für alles, was in dieser Saison noch kommt. Denn diese 15 Minuten glänzte der HJSV nicht mit Torgefahr, sondern mit einer brutalen Physis und einem Tempo im Umschalt- wie im Offensivspiel, dass ich behaupte: So bekommt der HSV jeden Gegner klein.

Zumindest aber zeigt man jedem Gegner so schon mit Anpfiff, wo die Reise hingeht. Frei nach Bernd Hollerbachs Motto: „Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder der Ball kommt an mir vorbei – oder Du. Aber ganz sicher nie beide“ demonstriert man seine Dominanz und demotiviert den Gegner, der mit großen Vorhaben angetreten ist. Und genau das war es auch, was die Osnabrücker früh gekillt hat. Und spätestens, nachdem der HSV den Kurzzeit-Schock beim nicht gegebenen Handtreffer ohne jede Auswirkung verdaut hatte, war mir (und wahrscheinlich auch den Osnabrückern) klar: Hier gewinnt nur der HSV.

Bitte so, wie in den ersten 15 Minuten gegen Osnabrück!

Was ich damit sagen will: Ich hoffe stark, dass der HSV morgen wieder mit dem Tempo von Jatta vor Vagnoman über rechts und der defensiven Konsequenz von Leistner/Ambrosius im Zusammenspiel mit Heyer agiert. Ich hoffe sehr, dass ein Dudziak wieder so fleißig mit nach hinten arbeitet und ein Kinsombi als Zweikämpfer wie auch als Ballverteiler agiert. Wenn dann ein Leibold sein Tempo nach vorn aufnimmt und Kittel in gute Schusspositionen kommt – dann hängt es tatsächlich ausschließlich am HSV selbst, wie das Spiel ausgeht. Und das sage ich trotz großen Respekts vor Eintracht Braunschweig!

Aber Fakt ist auch: Durch Kinsombis Wiederauferstehung hat Trainer Daniel Thioune im Mittelfeld wirklich wieder alle Optionen. Kinsombis Allroundqualitäten können je nach Spielverlauf abgerufen und eingesetzt werden. Ergebnis: Der HSV ist so flexibel im Mittelfeld wie in der ganzen Saison noch nicht. Im Endeffekt ist man sogar so flexibel, dass man nicht einmal einen Amadou Onana einsetzen muss – so gern ich ihn auch in JEDEM Spiel von Beginn an sehen würde. Aber wenn ein Heyer so spielt, wie in den letzten beiden Heimspielen – dann gibt es hier keinen Grund, irgendwas zu ändern. Dennoch, dass Onana wieder dabei ist, ist für mich beruhigend. Denn seine Spielart kann dem HSV mit seiner Einwechslung noch einmal neue Impulse geben. Und wer die Möglichkeit hat, sich das Gespräch mit Amadou Onana im neuen „HSVlive“ durchzulesen, der sollte das machen. Denn dieser Junge ist nicht nur ein riesengroßes Fußballtalent, dessen Potenzial ich ehrlich gesagt noch gar nicht abschließend beurteilen will. Vielmehr ist der Junge auch noch mächtig klar im Kopf. Mit anderen Worten: Wie die Voraussetzungen vor dem Auswärtsspiel in Braunschweig  sind auch bei Onana die Voraussetzungen bestens.

Dass ich ein Fan von den Potenzialen von insbesondere Vagnoman und Onana bin, ist hinlänglich bekannt. Vagnoman verfügt über eine rohe Kraft, wie ich sie früher bei dem ganz jungen Jerome Boateng gesehen habe. Auch Boateng wirkte hin und wieder etwas schläfrig und machte unglaubliche Fehler. Aber er deutete immer auch an, was er draufhat – und das war mehr als bei fast allen anderen HSV-Verteidigern. Ähnlich ist das aktuell bei Vagnoman – auch wenn der Weg hier sicher noch ähnlich weit ist wie für Onana, für den Fleiß mehr zählt als Talent. Denn das wiederum sei „nur ein sehr kleiner Teil von den notwendigen Faktoren einer erfolgreichen Karriere.“ Sagt der 19-Jährige, der sich in Hamburg dem Vernehmen nach pudelwohl fühlt. „Ich habe im Training hart gearbeitet und habe den Trainern und meiner Mannschaft gezeigt, dass ich kämpfen kann und dass ich alles für das Team gebe. Dadurch habe ich viele Einsätze gehabt“, sagte der selbstbewusste Onana weiter. Und schob selbstkritisch hinterher: „Das ist sehr okay für den Anfang. Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass ich noch sehr viel Arbeit vor mir habe.“

Aber eben auch noch extrem viel Zeit. Und ich hoffe, dass der HSV ihm diese Zeit mit Einsatzminuten zur maximalen Entwicklung gönnt. Nie gegen das Leistungsprinzip – sondern immer auch im Sinne des mannschaftlichen Erfolges. Aber hier sehe ich einen Onana in Bestform eh immer in der Startelf. Allein schon seine raumgreifenden Schritte und langen Beine, mit denen er den Gegner auch schier unerreichbare Bälle noch vom Fuß nimmt – um mal im Vergleichsmodus mit Weltstars zu bleiben: Er erinnert mich an Patrick Viera. Und, nur um hier gleich allem „Jetzt setzt den Jungen doch nicht so unter Druck“-Geblubber vorzubeugen: Natürlich ist Onana noch zehn Level darunter – aber mit einem unfassbaren Potenzial für mehr. Und wenn es nach mir ginge, dann würde er die Zet bekommen, sich mit allem was dazugehört – mit Fehlern wie mit tollen Leistungen – dorthin zu entwickeln.

Der HSV entwickelt gerade Talente – sogar sehr effektiv

Warum ich das schreibe? Weil ich in den letzten Tagen hier und da immer auch das Thema hatte, dass der HSV keine jungen Spieler entwickeln würde. Ich selbst hatte im Sommer laut gemeckert, dass  der HSV seinen Umbruch nicht krass genug umsetzen würde. Inzwischen aber habe ich etwas einlenken müssen. Denn Fakt ist auch, dass man den Talenten eine bessere Entwicklungschance gibt, wenn sie in gefestigte Mannschaften reinwachsen. Soll heißen: Drei Talente in ein erfahrenes, funktionierendes Mannschaftsgerüst einzubauen, funktioniert besser, als wenn man gleich fünf junge Spieler in eine unsicher agerende Mannschaft reinpresst. Jüngstes Beispiel dafür war der Auftritt des FC Bayern bei Holstein Kiel, wo FCB-Trainer Hansi Flick etwas zu viel rotierte.

Im Ergebnis verlor man überraschend m DFB-Pokal und für die jungen, eingesetzten Talente gab es kein gutes Zeugnis. Im Gegenteil: Sie wurden von Flick übervorteilt. Ähnlich der Situation in Testspielen, wo Trainer nur zu gern sagen: Heute können sich mal alle zeigen, die sonst hintendran sind. Dort stehen  dann acht von elf Spielern auf dem Platz, die nicht im Rhythmus sind – und das sieht man dann auch. Denn diesen fehlenden Rhythmus sieht man im Spiel – und das zieht alle runter.

Ergo: Auch Nachwuchsarbeit bedarf einer Form von Geduld – intern wie extern. Denn am Ende ist es effektiver, ein oder zwei Talente für den Moment weniger ins Team reinpressen, um dafür die Qualität der Ausbildung der wenigen Talente auf dem Feld exponentiell zu erhöhen. Das ist es übrigens auch, weshalb Sportvorstand Jonas Boldt im Sommer nach Verpflichtungen von älteren Akteuren immer wieder davon sprach, dass man den Faktor Ausbildung sehr wohl auch hochhalte, wenn man zu dem jungen Kader eben diese „Säulenspieler“ hole. Denn funktionieren diese dann so gut wie ein Leistner zuletzt oder ein Terodde über die gesamte Saison – dann machen die eingesetzten Talente drumherum deutlich größere Schritte, als es für Talente in den letzten erfolglosen HSV-Jahren möglich war.

Zumal man eines nie vergessen darf: Erfolg macht selbstbewusst. Und wenn ich vergleiche, wie ein Vagnoman nach seinem ersten Profieinsatz (0:6 beim FC Bayern) und jetzt nach seinem erste Treffer gesprochen und auf mich gewirkt hat – dann kann ich sagen: Dazwischen liegen Welten! Aber noch einmal zurück zum Spiel morgen! Dort wird neben Vagnoman hoffentlich noch einmal die Startelf der letzten drei Spiele beginnen. Denn auch in dieser Konstanz sehen ich einen wichtigen Faktor der letzten Erfolge.  Und sollte jetzt keiner der ersten Elf besonders müde oder angeschlagen sein, sollte Thioune auch nichts verändern. Variabel genug ist man mit dieser Startelf eh, um auf alles tu reagieren. Zumindest, wenn man nicht wieder in der Lage ist, dem Gegner eine Reaktion aufzuzwängen. Wie das geht, wissen ja seit Osnabrück auch alle…

In diesem Sinne, bis morgen! Da melde ich mich wieder mit einem Blitzfazit sowie dem Blog nach dem Spiel. Bis dahin hoffe ich, dass Fürth und Düsseldorf (Fürth ist zum Zeitpunkt dieser Zeilen gerade in Führung gegangen) sich gegenseitig Punkte abnehmen und der HSV seinen Job erledigt.

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Jörg Brettschneider
3 Monate zuvor

Das Einlenken finde ich super, Scholle. Die Selbstkritik kommt gut an.

Vielleicht ja auch bald in Sachen e.V., der seine Berechtigung als Hauptanteilseigner eines im 21. Jahrhundert angesiedelten professionellen Fussballclubs nicht erst gestern verloren hat.

Eine digitale Mitgliederversammlung könnte Wunder bewirken. Das ist eine Riesenchance für mutige Mitglieder, die entsprechende Anträge zur Erneuerung unseres HSV einbringen könnten.

Nur Mut!

Uwe Öztunali
3 Monate zuvor

Hättest du im zwoten Absatz im 3. Wort statt „samml“ besser „bann“ geschrieben hättest du den (Un)Geist der Zeit besser getroffen ..

Darmzotte
3 Monate zuvor

Mit List und Tücke über die Brücke zu zwei Punkten.

Darauf ein Singha.

Stuermer
3 Monate zuvor

Sehr gut, Punkteteilung in Düsseldorf

Jürgen Linnenbrügger
3 Monate zuvor

Scholle, nun interpretier mal nicht soviel in Bayerns Niederlage in Kiel, von 10 Spielen gewinnt Bayern 9 Spiele gegen Kiel, egal in welcher Aufstellung, im Pokal wars eben das „Eine“. Kiel hatte hier nun mal das Glück des Tüchtigen. So kann man Säulenspieler im nachhinein auch schön schreiben, und dahinter ein Konzept vermuten, nachhaltig ist dieses jedoch nicht ,weil sich keine Mannschaft entwickeln kann . Oder meinst Du das Leistner, Gjasula, Terodde, Ulreich, Hunt bei einem evtl. Aufstieg noch in der Mannschaft sind ?
Also fängt wann wieder bei Null an. Ich wäre auch vorsichtig bei Onana, Vagnoman und Ambrosius , Sie haben als Leistungsnachweis noch nicht einmal eine komplette 2. Liga Saison gespielt. Sorry, Vagnomann etwas mehr. Ich bin der Meinung eine Mannschaft sollte sich im Kern 2 Jahre entwickeln können, Sie dann punktuell verstärken, nicht mit „Säulenspielern“ sondern mit guten hungrigen Spielern die
zur Mannschaft passen. Dieses bedingt aber auch ein gutes Scouting, welches ich beim HSV z. Zt. nicht erkennen kann wie die Verpflichtungen zeigen. Um diese Spieler zu verpflichten braucht man weder einen Sportvorstand noch einen Sportdirektor. Ich wundere mich überhaupt wie ein Verein der 2. Liga einen Sportdirektor benötigt. Geld ist jedoch scheinbar genug vorhanden.
Dieser Weg dauert jedoch evtl. etwas länger wäre meiner Meinung nach jedoch nachhaltiger.

Jonny 1
Jonny 1
3 Monate zuvor

Ich lese gerade den Linnebrügger Satz : „ . Ich wundere mich überhaupt wie ein Verein der 2. Liga einen Sportdirektor benötigt. Geld ist jedoch scheinbar genug vorhanden.“

Eine junge Ehefrau spricht im Golfclub mit den Frauen der Sportskameraden ihres Man es , sie erfährt das die Herren Mittags gerne mal gemeinsam in den Puff gehen.

Aufgeregt und wieder zu Hause stellt Sie den Gatten zur Rede, stimmt es, daß ihr Golfer oft mal mittags in den Puff geht?
Verlegen druckst er rum und gesteht dann kleinlaut.

Erleichtert sagt sie : „ Gott sei dank, ich hatte schon Angst das wir es uns vielleicht nicht leisten können.
^

Eckart Seeger
3 Monate zuvor

Morgen 3 Punkte in Braunschweig und Bochum gewinnt am Sonntag nicht, dann können wir etwas beruhigter nach Düsseldorf fahren, denn die waren heute stark gegen Fürth.
NURDERHSV

Jonny 1
Jonny 1
3 Monate zuvor

Ich freue mich immer, wenn meine Zoten sogar einen Darm erfreuen

DJ-Gerd
3 Monate zuvor

Ich wohne und lebe in Braunschweig und freue mich wenn mein HSV hierher kommt. Im Moment bin ich einfach nur traurig wegen Corona, dass ich nicht ins Stadion kann. Aber, und da bin ich mir sicher, die Mannschaft und das Trainerteam werden alles daran setzen mich mit dem Schlusspfiff wieder fröhlich zu stimmen.
.

Viele Grüße aus der Löwenstadt

joejoe
3 Monate zuvor

Es wäre zu geil wenn der HSV mit 2 Siegen in Folgeden Vorsprung auf Düsseldor auf 8 Punkte ausbauen könnte

Jonny 1
Jonny 1
3 Monate zuvor

Aha Düsseldorf darf also die nächsten 2 Spiele nicht mitspielen, haben die geschummelt und die Königsallee nach Kölle
verscherbelt ? joejoe hast Du von Cellos Klötenlack genascht ?

Jonny 1
Jonny 1
3 Monate zuvor

Ich habe ja ein Herz für Angeschossene, von daher sende ich Grüße und Gute Besserungswünsche meinem größten Verehrer
Ulli Metadon

Das ist übrigens der traurigste aller HSV Fans , ein Ausgestoßener.

Das war jetzt allerdings mein letzter Gruß an diesen grandiosen Märchebuchautor,
Ein zweites Mal wird es nicht geben, versprochen !

Jonny 1
Jonny 1
3 Monate zuvor

Moin Don Flott, liebst Du den HSV ?

Jonny 1
Jonny 1
3 Monate zuvor

Is ja noch son beten zäh hier, Flotti vergeht sich an Cellos Klöthendestilat für den gepflegten Herren und erzählt überall das schafft
viel besser als Escoreal Grün und Ratzeputz. Nun ist er eingepennt, hoffentlich atmet er nicht in Richtung einer brennenden Kerze aus.

Dann hat es bumm gemacht 🤣💥🔥

NurDerHSV
3 Monate zuvor

…Zumindest aber zeigt man jedem Gegner so schon mit Anpfiff, wo die Reise hingeht. Frei nach Bernd Hollerbachs Motto: „Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder der Ball kommt an mir vorbei – oder Du. Aber ganz sicher nie beide“ …
Das waren noch Zeiten. Aber die Entwicklung unserer Defensive in den letzten Wochen geht in die richtige Richtung, es besteht also berechtigte Hoffnung, dass man die Richtige Mischung gefunden hat und man defensiv gefestigt ist.
Und man muss nicht wieder befürchten, dass nach einer guten Phase wieder ein „längerer Einbruch“ kommt.
Ich zumindest bin positiv gestimmt für das Spiel in Braunschweig und freue mich auf das Spiel!

AlterSchwede
3 Monate zuvor

Schöner Blog Scholle, schöner Blog.
Braunschweig wird heute eine zähe Nummer, fürchte ich. Ähnlich wie gegen Nürnberg. Hoffentlich mit dem besseren Ende für uns.

Thorsten Lade
3 Monate zuvor

In Braunschweig zählt nur ein dreier.Wenn man Aufsteigen will musst du so ein Spiel gewinnen. Ich weiss drei Euro ins Phrasenschwein aber wir kennen den HSV wenn es um die dreckigen Spiele geht verdaddeln sie gerne mal.Nur der HSV

Paulinho
3 Monate zuvor

Ja, die Kieler! Wie gegen uns in der letzten Sekunde der Ausgleich. Zeugt schon vom Glauben an sich, aber beide, HSV und Bayern, hätten das nicht zulassen dürfen, dann sieht die Bilanz der Kieler recht bekleckert aus. Die werden sich auch nach und nach ein paar Plätze tiefer ansiedeln. Wenn der HSV in Braunschweig hellwach und gierig auftritt, sollten drei Punkte nach Hause kommen. Aber, und das ist es, es gibt immer noch ein Aber. Dazu die elenden Revierkämpfe in den oberen Etagen…………grrrr, fürchterlich, dass das in Hamburg nicht mal aufhört. Denen empfehle ich mal nach Leverkusen, MG oder Frankfurt zu schauen, geräuschlos hält man sich stets in der Nähe der Europaplätze, so schauts aus! So macht man das! Fähige und uneitle Leute an den Schalthebeln, so geht das , so muss das!

Baresi
3 Monate zuvor

Wenn wir unsere Leistung abrufen, kann Braunschweig spielen, wie sie wollen. In dem Falle werden wir gewinnen.

Da das übrigens gegen nahezu alle Gegner in Liga 2 der Fall ist und auch in den vergangenen beiden Saisons der Fall war, dürfen sich Thiounes Vorgänger Wolf und Hecking durchaus als rundum gescheitert betrachten (wobei diese Art der Sebstreflexion wohl insbesondere Hecking abgehen dürfte).

Bei Thioune habe ich die Hoffnung, dass er es schaffen kann, den Leistungslevel und vor allem die Leistungsbereitschaft der Truppe auch nach komfortablen Siegen hoch zu halten. Das heutige Spiel wird in dieser Hinsicht ein wichtiger Fingerzeig sein.

Auf geht’s, Thioune: Heute kannst Du zeigen, dass Du ein Guter bist!

Jonny 1
Jonny 1
3 Monate zuvor

Heute ist nicht entscheidend, trotzdem denke ich an ein 1:4 , ich bin ja nicht unbescheiden 😉
Auf gehts HSV

Jonny 1
Jonny 1
3 Monate zuvor

Baresi, recht hast Du, Gier kannten sie bissher nur bei der Kohle

Aleksandar
3 Monate zuvor

also, ich hätte gerne die Möglichkeit mit einem Torwart spielen zu können.

Rossbacher
3 Monate zuvor

tja so schnell kann es gehen, schade!!!

HD1887
3 Monate zuvor

Kittel…. Mein lieber Scholli, stark 💪

NDHSV!!!
3 Monate zuvor

Auf den HSV ist Verlass. Meine gerade einsetzende Aufstiegshoffnung wird wieder konsequent im Keim erstickt.

Ivan69
3 Monate zuvor

Das ist bislang zu defensiv! Die 10er-Position nicht besetzt, da Dudziak überall rumturnt, nur nicht auf seiner Position.
Kinsombi sehe ich zumeist eher auf der 6 als als 8er. Der muss weiter vor oder (noch besser) Hunt rein!

Jonny 1
Jonny 1
3 Monate zuvor

Ein Spiel dauert mindestens 90 Minuten und der Ball ist rund .

Noch ist alles drin, wie in den Frikadellen

Das Runde muß in das Eckige

Und werden sie weggputzt

Ivan69
3 Monate zuvor

Vagnoman und Jatta raus???
Jetzt hat Thioune endgültig den Verstand verloren.

Der Grantler
3 Monate zuvor

Dieses Spiel zu drehen, insbesondere nach der überzeugenden Leistung vom letzten Wochenende , würde dem HSV gut tun. ☝️

Jonny 1
Jonny 1
3 Monate zuvor

Der Thioune ist doch nicht klar im Kopf, der wechselt einfach Jatta und Vagnoman aus und dafür den S I E G ein

Rossbacher
3 Monate zuvor

tja so schnell kann es gehen, einwandfrei!!!

Jonny 1
Jonny 1
3 Monate zuvor

Heute hat Daniel Thioune seine Reifeprüfung in Taktik mitBravur bestanden .

Summa cum laude !!!

Ivan69
3 Monate zuvor

Es ist natürlich immer etwas albern, nach Sieg und Tabellenführung rumzunörgeln.
Dennoch: Wir gewinnen z.Z. die Spiele aufgrund guter Chancenverwertung.
Die Zahl der herausgespielten Chancen ist jedoch unterirdisch – insbesondere gegen einen Abstiegskandidaten.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese viel zu defensive Spielweise die ganze Saison lang gutgehen wird.

JEANLUCHH
3 Monate zuvor

Am Ende souverän. Aber die beiden Gegentore waren fahrlässig, genauso hat Braunschweig durch Patzer Tore zugelassen. Somit ist das Ergebnis wunschgemäß, aber nichts worauf die sich was spielerisch einbilden können! (…der Wille war vorhanden)

kbe1
3 Monate zuvor

Bin ich froh, dass es noch gut ausgegangen ist. DT hat mit der gleichen Startelf wie gegen Osnabrück begonnen. In der 1. Hälfte hatte ich das Gefühl, bei Jatta und Vagnoman läuft es irgendwie nicht. DT hat ja in der Pause auch entsprechend reagiert und Ausgewechselt, und Hunt und Onana gebracht. Damit hat DT dem Spiel auch eine andere Dynamik gegeben, die letztlich dazu geführt hat, dass noch der 4:2 Sieg eingefahren werden konnte. Okay nebenbei auch noch den „Teletabi-Titel“ – „Hinrunden-/oder Herbstmeister“ mitgenommen. Und jetzt sonniges Wochenende genießen.

alwaysHSV
3 Monate zuvor

Kinsombi schein ja endlich doch noch zu seiner Form aus alten Kieler Zeiten zu finden. Den kann man fast als Neuverpflichtung betrachten die den HSV deutlich besser macht. Sehr erfreulich.
Auch Kittel jetzt mit der zweiten guten Leistung in Folge. Wenn das so bleibt ist es auch klasse.
Die Abwehr heute nicht ganz so überzeugend wie zuletzt aber dies war hoffentlich nur ein Ausrutscher.
Dazu kommt Gyamerah zurück als weitere Alternative, auch van Drongelen spllte bald wieder einsetzbar sein und dann fehl allein Gjasula noch wegen einer Verletzung – das sieht alles sehr gut aus.
Jetzt nicht auf den Lorbeeren ausruhen sondern weiter Vollgas geben und den Aufstieg so früh wie möglich sicherstellen.

Horst-Uwe71
3 Monate zuvor

Sehr schön, Spiel gedreht, allerdings gegen erschreckend schwache Braunschweiger. Aus meiner Sicht sollte DT Heyer in die Innenverteidigung zurück ziehen, Leistner auf die Bank und Onana auf der Sechs aufstellen. Die Auftritte in dieser Konstellation waren bisher immer souveräner und die Defensive wäre aus meiner Sicht insgesamt wesentlich schneller.

HD1887
3 Monate zuvor

Trotzdem beten das Terodde nicht mal ausfällt oder so..! Alleine seine Präsenz da vorne, ist nicht zu ersetzen. 🙏

Odenwaldrothose
3 Monate zuvor

Und wo ist Scholle? Feiert er noch oder wo bleibt das Fazit? :÷)

fan17
3 Monate zuvor

Auch wenn noch sehr viel besser werden muss: Guter Blick von Scholle, dass sich im Nachwuchsbereich doch etwas tut, was hier ja von den Dauerkritikern verneint wird.
Aber keine Frage: Da muss noch deutlich mehr passieren! Auch hier muss man Hrubesch attestieren: An seinem Einsatz wird es nicht scheitern – wie auf dem Platz damals!
Ein Baustein: Der Gewinn von Tom Sonne, 16 Jahre, von St. Pauli, der die U17 zuletzt abgeschossen hat.
Abendblatt:
„Sanne hatte den HSV im vergangenen September nachhaltig beeindruckt, als ihm beim 4:0-Sieg des FC St. Pauli im Derby der B-Junioren-Bundesliga binnen neun Minuten ein Hattrick gegen den Lokalrivalen gelang. Das vierte Tor hatte Sanne dann selbst vorbereitet. Bis zum Lockdown gelangen dem Mittelfeldspieler bei fünf Einsätzen insgesamt sieben Tore.
Sanne war 2019 vom Niendorfer TSV zum FC St. Pauli gewechselt. Der Kiezclub soll ihm einen Vierjahresvertrag angeboten haben mit der Perspektive, im letzten Vertragsjahr in den Profikader aufzurücken.
Letztlich soll aber HSV-Ikone Hrubesch in einem persönlichen Gespräch das Toptalent von einem Wechsel an den Volkspark überzeugt haben.“

Aleksandar
3 Monate zuvor

Freuen und an den Fehlern weiterarbeiten, der Trainer zeigt das er es kann….