Meinung

Kollektiv statt Stars: Der HSV hat seinen etwas anderen Weg gefunden

Drei Traumtore, ein umjubelter Nachwuchsspieler und ein Trainer, der nach schwierigen Wochen die richtigen Antworten findet. Der HSV hat mit dem 3:1 gegen Borussia Mönchengladbach ein wichtiges Zeichen gesetzt. Doch die Mannschaft bleibt trotz ihrer Qualitäten fehleranfällig und spielerisch limitiert. Das anzuerkennen bedeutet nicht, geringere Ansprüche an ihre Entwicklung zu stellen. Im Gegenteil: Gerade weil dem HSV individuelle Klasse fehlt, muss er andere Stärken entwickeln. Und genau darin könnte die besondere Qualität dieses Teams liegen.

Kollektiv statt Stars: Der HSV hat seinen etwas anderen Weg  gefunden

Es gibt definitiv diese Siege, die sind mehr als drei Punkte wert. Das 3:1 des HSV gegen Borussia Mönchengladbach gehört für mich dazu. Nicht, weil Polzin und Co. plötzlich ein perfektes Bundesligaspiel abgeliefert hätten. Auch am Freitagabend waren bekannte Schwächen zu erkennen, die dringend abgestellt werden müssen. Aber nach drei Pflichtspielniederlagen, einer langen Verletztenliste und zunehmender Verunsicherung war dieser Erfolg ein bemerkenswertes Zeichen. Der HSV hat sich von seiner schwierigen Situation nicht erdrücken lassen, sondern eine Antwort gegeben. Vielleicht ist genau das eine seiner wichtigsten Eigenschaften: Diese Mannschaft fällt immer wieder hin, findet bislang aber auch immer wieder einen Weg, aufzustehen.

Dabei möchte ich einen Gedanken voranstellen, der mir in der Diskussion über die Qualität des HSV besonders wichtig ist. Es ist überhaupt kein Widerspruch, den tatsächlichen Leistungsstand realistisch einzuordnen, die Erwartungen auf ein gesundes Niveau zu bringen und gleichzeitig zu verlangen, dass die Mannschaft besser werden muss. Wer anerkennt, dass dem HSV auf einigen Positionen individuelle Qualität fehlt und der Kader im Vergleich zu vielen Bundesligakonkurrenten begrenzte Möglichkeiten bietet, muss deshalb nicht jeden Fehler entschuldigen. Und wer Verbesserungen fordert, muss nicht so tun, als verfüge der HSV über die Voraussetzungen einer Spitzenmannschaft. Die Ansprüche an Ergebnisse müssen sich an den Möglichkeiten orientieren. Der Anspruch an die eigene Entwicklung darf dagegen niemals nachlassen. Besser zu werden muss für diesen HSV ein tägliches Ziel bleiben, unabhängig von Ergebnissen.

Ich sehe darin eine Art fußballerische Evolution. Entwicklung bedeutet nicht zwangsläufig, irgendwann über dieselben Möglichkeiten wie die Konkurrenz zu verfügen. Sie kann auch bedeuten, aus den eigenen Einschränkungen neue Stärken zu formen. Wer keine Kohle hat, muss kreativer werden. Wer nicht über die notwendige individuelle Qualität verfügt, muss über das Kollektiv kommen. Wer Gegner nicht mit überlegener Technik oder Geschwindigkeit dominieren kann, muss besser organisiert sein, intelligenter zusammenarbeiten und konsequenter auftreten. Genau diesen Weg muss der HSV gehen. Und zumindest bei der Bereitschaft, sich gemeinsam gegen Schwierigkeiten zu stemmen, ist die Mannschaft bereits erstaunlich weit. Das Kollektiv funktioniert noch nicht perfekt, aber die Grundlage ist vorhanden, um auch mit begrenzten Mitteln etwas zu entwickeln.

Taktische Anpassungen und neue Rollen im Mittelfeld

Besonders interessant bleibt deshalb die Rolle von Merlin Polzin. Vor dem Gladbach-Spiel hatten wir darüber diskutiert, wie der HSV seine Defensive stabilisieren und gleichzeitig offensiv gefährlicher werden könnte. Genau darin lag die Königsdisziplin. Sich mit zusätzlichen Verteidigern zurückzuziehen, hätte die Probleme vermutlich kaum gelöst. Der HSV musste im Zentrum mehr Kontrolle entwickeln, früher Druck ausüben und selbst häufiger in gefährliche Räume kommen. Polzin und sein Trainerteam reagierten mit Veränderungen, die deutlich über den Austausch einzelnen Spieler hinausgingen.

Statt Albert Sambi Lokonga weiterhin allein vor der Abwehr agieren zu lassen, bildete der Belgier mit Miro Muheim eine Art Doppelsechs. Albert Grønbæk und Martin Adeline bewegten sich davor in offensiveren Positionen, während Muheim im Pressing wiederholt nach vorne schob, um Gladbachs Innenverteidiger Kō Itakura unter Druck zu setzen. Zahlreiche Positionswechsel erschwerten den Gästen zusätzlich die Zuordnung. Das war keine Abkehr von Polzins Spielidee, sondern eine intelligente Anpassung an die vorhandenen Spieler und den Gegner. Genau diese Flexibilität hatte ich mir gewünscht. Wenn der HSV seine Gegner nicht dauerhaft mit individueller Klasse dominieren kann, muss er andere Wege finden, Kontrolle auszuüben.

Vor allem Lokonga profitierte diesmal davon. Der Belgier hatte zuletzt viel Kritik einstecken müssen, auch von mir. Als alleiniger defensiver Organisator konnte er den Ausfall von Nicolai Remberg nicht kompensieren. Gegen Gladbach durfte er häufiger nach vorne rücken, wodurch seine Technik, Übersicht und strategischen Fähigkeiten besser zur Geltung kamen. Lokonga erklärte selbst, dass seine bevorzugte Position etwas höher liege. Die neue Aufteilung mit Muheim ermöglichte ihm dort wieder mehr Einfluss. Das war wichtig, weil dem HSV zuletzt neben Zweikampfstärke auch spielerische Lösungen fehlten. Allerdings entstanden durch die offensivere Ausrichtung neue Risiken in der Restverteidigung. Auch daran muss Polzin arbeiten. Entwicklung bedeutet schließlich nicht, ein Problem zu lösen und dafür das nächste hinzunehmen.

Spektakuläre Treffer und wichtige Schlüsselspieler

Dass Muheim mit seinem dritten spektakulären Fernschusstreffer dieser Saison die Führung erzielte, passte perfekt. Aus 30,4 Metern jagte der Schweizer den Ball mit 129,4 Stundenkilometern ins Gladbacher Tor. Die statistische Torwahrscheinlichkeit betrug gerade einmal 1,9 Prozent. Inzwischen fordern ihn die Zuschauer im Volkspark beinahe schon ritualisiert zum Schuss auf, sobald er in aussichtsreicher Position an den Ball kommt. Und Muheim liefert. Dass er seinen linken Fuß intensiv trainiert, zeigt, dass solche Abschlüsse nicht ausschließlich Glück sind. Trotzdem bleiben drei außergewöhnliche Treffer innerhalb weniger Wochen eine Besonderheit. Der HSV darf sich über diese Qualität freuen, eine dauerhaft funktionierende Offensive aber nicht allein darauf aufbauen.

Ähnliches gilt für Grønbæk, der für mich zu den entscheidenden Spielern gehörte. Der Däne war beweglich, technisch stark und brachte seine Gegenspieler mit geschickten Drehungen immer wieder in Schwierigkeiten. Er bereitete Shafiq Nandjas 2:1 vor und erzielte aus 27,5 Metern selbst das 3:1 – bei einer Torwahrscheinlichkeit von lediglich 2,1 Prozent. Er holte die Gelbrote Karte heraus und ließ sich auch von vielen unglücklichen Abschlussaktionen in der ersten Halbzeit nicht entmutigen. Bemerkenswert war Yussuf Poulsens Hinweis, der Grønbæk in der Halbzeit zu mehr Abschlüssen ermutigt hatte. Offenbar genau der richtige Impuls. Schon zuvor gehörte der Däne zu den wenigen, die offensiv Verantwortung übernehmen wollten. Gegen Gladbach wurde er belohnt. Für seine Resilienz, für seinen Willen. Der HSV besitzt also durchaus besondere individuelle Fähigkeiten. Entscheidend ist, dass Polzin die Spieler regelmäßig in Positionen bringt, in denen sie diese einsetzen können.

Die schönste Geschichte schrieb diesmal allerdings ein anderer: Shafiq Nandja. Nach seinen Fehlern gegen Frankfurt hatte der 19-Jährige viel Kritik einstecken müssen. Trotzdem hielten Polzin und Loïc Favé an ihm fest und schenkten ihm zum vierten Mal in Folge das Vertrauen für die Startelf. Mit seinem ersten Bundesligator zahlte Nandja es zurück. Besonders bemerkenswert fand ich Polzins Erklärung, dass genau diese Entwicklung zur Hamburger Philosophie gehöre: Nachwuchsspieler sollen nach Fehlern nicht aussortiert werden, sondern daraus lernen und daran wachsen dürfen.

Auch das gehört zu jener Evolution, die ich mir beim HSV wünsche. Wer finanziell nicht mit den großen Bundesligaklubs mithalten kann, muss eigene Talente entwickeln und ihnen Perspektiven bieten. Natürlich darf man einen 19-Jährigen für schwere Fehler kritisieren. Aber wer Entwicklung fordert, muss ihm auch die Chance geben, diese Fehler wiedergutzumachen. Nandja is dafür ein sehr gutes Beispiel. Dass er bis zur U15 Stürmer war, macht sein Tor noch schöner. Inzwischen hat auch U20-Nationaltrainer Hannes Wolf persönlich mit ihm telefoniert und ihn erstmals auf Abruf für die Länderspiele nominiert. Noch keine feste Berufung, aber eine deutliche Anerkennung seiner Entwicklung. Nach den schwierigen Tagen dürfte das für Nandja eine enorme Bestätigung sein.

Defensive Baustellen und realistische Ansprüche

Bei aller Freude bleibt allerdings festzuhalten, dass beim HSV noch vieles fehlt. Schon in der ersten Halbzeit waren wieder jene defensiven Unsicherheiten zu erkennen, die zuletzt so viele Probleme verursacht hatten. Die Hamburger erspielten sich gute Chancen, ließen aber auch gefährliche Gladbacher Aktionen zu. Muheims Fehlpass leitete den Ausgleich ein, später funktionierte die Absicherung ebenfalls nicht immer. Durch die offensiveren Rollen von Lokonga und Muheim entstanden Räume, die Gladbach hätte nutzen können. Die taktische Veränderung brachte mehr Angriffskraft, aber eben auch Risiken.

Zudem hatte Itakuras Platzverweis kurz nach der Halbzeit erheblichen Einfluss. Natürlich war die Gelbrote Karte auch eine Folge der Hamburger Aktivität, insbesondere von Grønbæks Beweglichkeit. Gegen zehn Gladbacher wurde es aber deutlich einfacher, das Spiel zu kontrollieren. Dass der HSV die Überzahl konsequent nutzte, spricht für ihn. Trotzdem wäre es falsch, daraus abzuleiten, dass sämtliche Probleme gelöst seien. Der HSV wird nicht regelmäßig in Überzahl spielen, und zwei Fernschusstore mit jeweils rund zwei Prozent Torwahrscheinlichkeit wird es ebenfalls nicht jede Woche geben. Die Balance zwischen offensiver Dynamik und defensiver Stabilität bleibt eine zentrale Aufgabe.

Damit schließt sich der Kreis zu den richtigen Ansprüchen. Niemand sollte erwarten, dass diese Mannschaft jede Woche dominanten, technisch herausragenden Bundesligafußball spielt. Dafür fehlen momentan die Voraussetzungen. Aber man darf erwarten, dass sie aus Fehlern lernt, Abläufe verbessert und ihre Stärken konsequenter nutzt. Einen Spieler aufgrund begrenzter Möglichkeiten nicht an internationalen Topstars zu messen, bedeutet nicht, auf seine Weiterentwicklung zu verzichten. Realistische Erwartungen sind keine Ausrede für Stillstand. Und berechtigte Kritik widerspricht nicht der Anerkennung dessen, was diese Mannschaft bereits leistet. Beides gehört für mich untrennbar zusammen.

Mut macht mir vor allem Polzins Umgang mit Rückschlägen. Der junge Trainer hat mehrfach gezeigt, dass er schwierige Phasen nicht nur verwaltet, sondern konkrete Konsequenzen daraus zieht. Nach den Niederlagen gegen Paderborn und Frankfurt hätte er angesichts der Verletztenliste viele Entschuldigungen finden können. Stattdessen suchte er mit seinem Trainerteam nach Lösungen, veränderte die Taktik und gab Spielern neue Aufgaben. Nicht jede Entscheidung wird funktionieren, auch Polzin wird weiterhin Fehler machen. Aber seine Bereitschaft, eigene Überlegungen zu hinterfragen und seinen Ansatz weiterzuentwickeln, ist für mich eine seiner größten Stärken.

Das Kollektiv als Fundament und Blick nach vorn

Dass diese Lernfähigkeit auch innerhalb der Mannschaft vorhanden ist, halte ich für genauso wichtig. Die Erfolge gegen Hoffenheim und Stuttgart waren bereits Antworten auf schwierige Phasen, das 3:1 gegen Gladbach passt dazu. Der HSV ist noch längst nicht stabil genug, macht zu viele Fehler, verliert phasenweise die Kontrolle und hängt auf einigen Positionen stark von einzelnen Leistungsträgern ab. Trotzdem besitzt er offenbar die Mentalität, sich aus Schwierigkeiten herauszuarbeiten. Im Kampf um den Klassenerhalt ist das enorm wertvoll.

Das Kollektiv ist die vielleicht größte Stärke dieses HSV.

Das Zusammenspiel funktioniert noch nicht immer, aber die Bereitschaft, füreinander zu arbeiten, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und nach Rückschlägen nicht auseinanderzufallen, ist erkennbar. Ein Verein ohne die finanziellen Möglichkeiten für herausragende Einzelspieler auf jeder Position muss genau daraus seine Stärke entwickeln. Die Mannschaft muss in der Summe besser sein, als es die individuellen Fähigkeiten zunächst vermuten lassen. Dafür braucht es Vertrauen, Disziplin, klare Abläufe und die Bereitschaft, eigene Interessen dem gemeinsamen Erfolg unterzuordnen. Dass der HSV auf diesem Weg bereits ein gutes Stück vorangekommen ist, gehört für mich zu den erfreulichsten Entwicklungen.

Dazu kommt die besondere Verbindung zum Publikum. Ich zahle weiterhin gerne ins Phrasenschwein ein: Der Volkspark ist für den HSV tatsächlich ein zusätzlicher Spieler. Die Unterstützung nach dem Ausgleich, die Begeisterung für Nandja und die Atmosphäre nach den Toren zeigten erneut, welche Kraft dieses Stadion entwickeln kann. Allerdings muss der HSV seine Leistungen auch ohne diese außergewöhnliche Unterstützung abrufen. Schließlich wartet als nächste Bundesligaaufgabe das Nordderby in Bremen.

Vorher steht ein emotionales Ereignis bevor: Am 15. November soll Mario Vušković nach vier Jahren Sperre im Testspiel gegen seinen Jugendverein Hajduk Split erstmals wieder für den HSV auflaufen. Nach dem Gladbach-Spiel feierten ihn die Fans bereits mit Sprechchören. Auch innerhalb der Mannschaft ist die Vorfreude groß. Polzin berichtete, dass Vušković selbst während der freien Tage weitertrainieren möchte und hoch konzentriert auf seine Rückkehr hinarbeitet. Das ist unabhängig von seiner künftigen sportlichen Rolle eine außergewöhnliche Geschichte.

Dennoch müssen auch hier die Erwartungen realistisch bleiben. Vier Jahre ohne Pflichtspielpraxis lassen sich nicht mit wenigen Trainingseinheiten aufholen. Vušković wird Zeit benötigen, um wieder an das Tempo und die Anforderungen der Bundesliga heranzukommen. Perspektivisch könnte er der Defensive zusätzliche Qualität geben, eine sofortige Lösung sämtlicher Probleme darf man aber nicht erwarten. Polzin muss ihn behutsam integrieren und gleichzeitig die gesamte Mannschaft weiterentwickeln.

Am 22. November wartet dann Werder Bremen. Schon nach dem Gladbach-Spiel stimmte die Nordtribüne die Profis auf das Derby ein. Neben der emotionalen Bedeutung wird die Partie auch sportlich zum wichtigen Gradmesser. Dort muss sich zeigen, ob die neue Rollenverteilung im Mittelfeld, die offensivere Ausrichtung und das verbesserte Pressing auch gegen einen Gegner funktionieren, der andere taktische Aufgaben stellt. Polzin weiß, dass sich die Gladbacher Lösung nicht einfach auf jedes Spiel übertragen lässt.

Diskussion

7 Kommentare

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DU
Bleib fair — wir moderieren mit Augenmaß.
Brian Cloughvor 23 Min.
O welch wundersame Kunst, aus einer mittelmäßigen Darbietung einen Triumph des Geistes zu machen! Herr Scholz scheint sie zur Meisterschaft gebracht zu haben. Wo das nüchterne Auge Schwächen erkennt, erblickt sein liebendes Herz die weise Hand des Herrn Polzin. Doch die Zahlen wollen sich der schönen Erzählung nicht fügen. Siebzehn Torschüsse für Hamburg, achtzehn für Gladbach! Und dies, obgleich der Gegner eine ganze Halbzeit mit zehn Mann bestehen musste. Auch die erwarteten Tore, 1,90 zu 1,86, zeigen Gleichheit. Wo also verbirgt sich jene Überlegenheit, die uns als Frucht höherer Trainerkunst erscheinen soll? Gewiss, Grønbæk verstand es, dem Gegner die zweite Verwarnung abzuringen. Soll dies nun schon als taktische Großtat gelten? Mir scheint, wir haben einst andere Tugenden des Fußballs bewundert. Und welch herrliche Tore Muheim und Grønbæk erzielten! Allein, dass beiden Schüssen eine Wahrscheinlichkeit von kaum zwei Prozent beschieden war, sollte selbst den glühendsten Verehrer des Herrn Polzin zur Besinnung bringen. Das Außergewöhnliche mag ein Spiel entscheiden, doch es taugt schlecht zum Beweis einer wohlgeordneten Spielkunst. Vollends rätselhaft bleibt die Kunst des Auswechselns. Herr Nandja, eben noch Torschütze, musste weichen, während Herr Omari sein zweifelhaftes Wirken fortsetzen durfte. Auch der treffliche Adeline wurde geopfert, um Herrn Moffi Gelegenheit zu neuerlicher Enttäuschung zu geben. Welch verborgene Weisheit diesen Entschlüssen innewohnt, bleibt Sterblichen verschlossen. Die Süddeutsche Zeitung urteilt, Hamburg habe gewonnen, ohne wirklich besser gewesen zu sein als der Tabellenletzte. Ein klares Urteil! Drei Punkte sind gewonnen, und darüber wollen wir uns freuen. Doch hüten wir uns, das Glück für Können und die Gunst der Umstände für die Größe eines Trainers zu halten. Und Herr Scholz? Möge ihm seine Zuneigung erhalten bleiben. Allein, wo Liebe das Urteil führt, hat die Vernunft bisweilen einen schweren Stand.
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Mottivor 22 Min.
👍
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JeanLuc_HHvor 15 Min.
Sehr geil!
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Schwedenhrubeschvor 34 Min.
Es wäre schön, wenn der HSV dann auch mal entwicklungsgähige Spieler verpflichten würde und nicht nur fertige Spieler. Elversberg ist da das leuchtende Gegenbeispiel, wie es geht. Auch Polzin ist es nicht verboten , Spieler und die Mannschaft zu verbessern. Das Spiel gegen Gladbach war besser als die Spiele vorher, aber es war halt gegen den 18. der Tabelle. Ich glaube, Du lügst dir in die eigene Tasche, Scholle
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H
HSV95vor 1 Std.
Die Defensive ist die klare Schwachstelle. Da wird Mario Vuskovic direkt zum Stabilisator!
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Darmzottevor 4 Min.
Das wird sich zeigen.
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Polkateddyvor 1 Min.
"Das Kollektiv als Fundament" Auf diesen Rückschluss muss man nach einem durch 2 Sonntagsschüsse gewonnenen Spiel erstmal kommen.🤔
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