Glatzel aus dem Kader gestrichen – Richtig oder falsch?

by | 20.03.26 | 464 comments

Moin zusammen, heute wurde bekannt, dass der HSV ohne Robert Glatzel nach Dortmund fliegen wird. Aus disziplinarischen Gründen wurde der 32-Jährige aus dem Kader gestrichen.  Eine disziplinarische Maßnahme, nachdem der Angreifer seinen Unmut über seine Situation in einem nicht autorisierten Interview kundtat. Die Frage dahinter: Kann sich der HSV das so erlauben? Scholle iund ich sind da durchaus unterschiedlicher Meinungen. Aber leset selbst:

Grundsätzlich kann ich die Konsequenzen nachvollziehen, immerhin hat Glatzel gegen die internen Leitlinien verstoßen. Dass das ganze mindestens eine Geldstrafe mit sich ziehen würde, war sicherlich auch Robert Glatzel klar, das genau ausmaß liegt am Ende in der Hand der Entscheider. Dennoch ist eine Suspendierung in dieser Phase für mich aus 2 Gründen die falsche Entscheidung. 

Die Thematik um den Sturm herum ist in letzter Zeit immer höher gekocht, die Kritik wird lauter, der Druck von außen wächst. Nicht nur auf Trainer Polzin, sondern auf das gesamte offensive Konstrukt. Jedes Spiel, in dem offensiv wenig passiert, ist ein weiterer Tropfen in einem Fass, das bald zum Überlaufen droht. Nun steht man vor einem Spiel, in dem man so oder so zu wenig Chancen kommt, viele Tore wird der HSV morgen in Dortmund wahrscheinlich nicht erzielen. Eine Niederlage ist nicht ganz unwahrscheinlich. Und genau vor diesem Spiel verursacht man durch so eine Schlagzeile noch mehr Unruhe, als das Interview selbst schon reingebracht hat. Der Druck auf den Stürmern ist so oder so hoch, nach dieser Aktion, ist der HSV morgen fast gezwungen 2 oder 3 Tore zu machen, damit am Ende die Diskussion nicht noch mehr ausartet. Denn mal ganz unabhängig davon, ob Robert Glatzel morgen mehr Einfluss auf das Spiel gehabt hätte, als die Offensivkräfte, die morgen auflaufen, am Ende werden die Stimmen laut, dass es eben genau an diesen Stürmern gelegen hätte. Man baut sich mit dieser Aktion mMn einen neuen unnötigen Druck auf.

Der zweite Punkt, der für mich gegen dieses Verhalten spricht, ist der Fakt, dass man mit Robert Glatzel eine offensive Systematik schon vor Beginn des Spiels streicht. Wäre Poulsen fit, würde das ganze hier wahrscheinlich etwas anders aussehen aber jeder in Dortmund kann sich darauf einstellen, dass der HSV morgen rein die Tiefe sucht und das über 90. Minuten. Sollte der BVB früh in Führung gehen und sich dann, ähnlich wie in einigen anderen Spielen in diesem Jahr hintern reinstellen, hast du in diesem Falle eigentlich schon jegliche Offensiv Strategien des HSV verteidigt. Ich lasse mich gerne positiv überraschen, aber sollte der BVB morgen früh in Führung gehen, wird es für den HSV mMn noch schwerer als ohnehin schon. Vor allem weil die 5er-Kette des BVB in dieser Saison wirklich stabil steht.

Gesamtbetrachtet kann ich eine Strafe des HSV diesbezüglich nachvollziehen. Man hat bestimmte Prinzipien, nach denen die Kultur im Verein gelebt wird und wer sich dagegen stellt erhält Konsequenzen. Vielleicht ist das auch einfach ein ungünstiger Zeitpunkt, aber bei der aktuellen Lage, wo es offensiv sowieso schon nicht läuft, und man nun auf einen Gegner trifft, der sich im gegnerischen Ballbesitz auch gerne mal sehr tief fallen lässt, hätte ich eine Geldstrafe, gerne auch im höheren Bereich bevorzugt. Wie gesagt, eine Strafe ist mMn richtig, das Ausmaß zu diesem Zeitpunkt aber eher nicht gelungen. Sofern das ganze intern keine Unruhe reinbringt, ist das eventuell sogar die richtige Entscheidung. Denn was wäre passiert, wenn Glatzel nach dem Interview morgen doch gespielt hätte? Würden andere Reservisten dann genauso vorgehen? Wir können das ganze natürlich nur von außen betrachten und da bringt das für mich Unruhe in den Verein. Nichtsdestotrotz werden wir schauen was morgen und in den nächsten Wochen passieren wird, wie das Thema intern behandelt wird, wissen wir nicht. 

Tom 


Glatzel sorgt für Unruhe – und trifft den falschen Zeitpunkt

Die Ausgangslage ist schnell erzählt: Beim 1:1 des HSV gegen Köln kam Robert Glatzel erneut nicht zum Einsatz. Während Poulsen verletzt fehlte, setzten die Verantwortlichen auf andere Optionen, Glatzel saß 90 Minuten auf der Bank. Inzwischen ist der langjährige Torjäger im internen Sturm-Ranking offenbar nur noch die Nummer fünf – eine Entwicklung, die für einen Spieler mit seiner Vergangenheit beim HSV alles andere als leicht zu akzeptieren ist.

Kurz darauf meldete sich der 32-Jährige in einem Interview mit der Hamburger Morgenpost zu Wort. Ein Interview, das nicht über den Verein lief und damit nicht den üblichen Abläufen entsprach. Beim HSV – wie im Profifußball generell – werden Gespräche mit Medien in der Regel abgestimmt und vor Veröffentlichung gegengelesen. Glatzel hat sich bewusst darüber hinweggesetzt und seinen Frust öffentlich gemacht. Inhaltlich ging es um seine geringe Einsatzzeit, um Gespräche mit Trainer Merlin Polzin und um sein fehlendes Verständnis für die aktuelle sportliche Situation.

Dass ein Spieler in so einer Lage unzufrieden ist, überrascht nicht. Im Gegenteil: Es wäre eher ungewöhnlich, wenn ein Stürmer mit dieser Vita und diesem Selbstverständnis die Situation einfach kommentarlos hinnimmt. 73 Tore in 115 Spielen sprechen für sich. Glatzel hat über Jahre geliefert, hat den HSV mitgetragen und geprägt. Dass er sich nun außen vor fühlt, ist menschlich absolut nachvollziehbar. Und vielleicht hätte eine klarere, frühere Kommunikation intern an der einen oder anderen Stelle sogar geholfen, die Situation zu entschärfen.

Und trotzdem bleibt ein entscheidender Punkt: der Zeitpunkt.

Der HSV befindet sich in der entscheidenden Phase der Saison. Zwei Monate vor Schluss geht es nicht mehr um langfristige Perspektiven oder persönliche Rollen, sondern ausschließlich um Punkte. Der Klassenerhalt ist greifbar, aber noch nicht gesichert. In genau dieser Phase muss sich alles dem einen Ziel unterordnen: die nötigen Punkte holen und die Liga halten. Jede Diskussion, jede Schlagzeile, jede Unruhe von außen lenkt im Zweifel genau davon ab.

Vor diesem Hintergrund wirkt das Interview wie ein unnötiger Störfaktor. Denn Glatzel ist kein junger Spieler, der aus der Emotion heraus handelt. Er kennt das Geschäft, er kennt die Dynamiken, er weiß, welche Wirkung öffentliche Aussagen in einer solchen Phase haben können. Deshalb darf man zumindest die Frage stellen, warum er diesen Weg genau jetzt gewählt hat. Warum nicht in ein paar Wochen? Warum nicht nach gesichertem Klassenerhalt? Warum nicht ausschließlich intern?

Glatzel selbst betont, er wolle kein Feuer legen oder sich über die Mannschaft stellen. Faktisch ist aber genau das passiert. Die Diskussion hat sich verschoben – weg von der sportlichen Situation, hin zu Personalfragen und Rollenverteilungen. Fans diskutieren nicht mehr nur über Punkte und Gegner, sondern über Glatzel, Downs und die Stürmerhierarchie. Das mag menschlich verständlich sein, hilft der Mannschaft in dieser Phase aber nicht.

Und genau hier liegt das Problem. Bei aller Sympathie für Glatzel und bei allem Verständnis für seine Lage: In dem Moment, in dem ein Spieler seine persönliche Situation öffentlich über das große Ganze stellt, wird es schwierig. Der Eindruck entsteht, dass individuelle Interessen über die mannschaftliche Aufgabe gestellt werden – und genau das kann sich ein Team im Abstiegskampf nicht leisten.

Dass das Trainerteam darauf reagiert hat, überrascht daher nicht. Für die Partie bei Borussia Dortmund am Sonnabendabend wurde Glatzel nicht nominiert – eine Entscheidung, die man als klares Signal und zugleich als gerechte Konsequenz werten kann. Nicht als Strafaktion im klassischen Sinne, sondern als Hinweis darauf, dass es in dieser Phase um Disziplin, Geschlossenheit und das Einhalten gemeinsamer Regeln geht.

Die Reaktion von Trainer Merlin Polzin insgesamt fällt entsprechend aus: Verständnis für die Emotion, aber klare Kritik am Vorgehen. Intern wurde das Thema angesprochen und aufgearbeitet. Sportlich wird sich dadurch zunächst wenig ändern – entscheidend bleibt weiterhin, was der Mannschaft insgesamt am meisten hilft.

Und genau darum muss es jetzt gehen. Der HSV hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass er konkurrenzfähig ist. Die Defensive steht, die Punkteausbeute ist ordentlich, die Ausgangslage ist stabil. Es wäre fahrlässig, diesen Weg jetzt durch Nebengeräusche zu gefährden.

Deshalb kann es nur eine klare Haltung geben: Dieses Thema intern klären, sauber aufarbeiten – aber die volle Konzentration auf die letzten Spiele richten. Alles andere kann und sollte warten.

Am Ende wird niemand mehr darüber sprechen, wer wann welches Interview gegeben hat. Entscheidend ist allein, ob der HSV die Klasse hält.

Und genau darauf muss jetzt der gesamte Fokus liegen.

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Nicolai Alexander
27 Tage zuvor

Klar war das Interview ohne vorherige Genehmigung ein Regelverstoß, der geahndet werden muss.

Hier fehlt es allerdings an der Verhältnismäßigkeit.

die Geldstrafe hätte vollkommen ausgereicht. So wie ich es vernommen habe, hat Glatzel lediglich sein Unverständnis zu seinen Nicht-Nominierungen ausgedrückt. Sollte er zwar nicht öffentlich tun, aber soooo schlimm finde ich es auch nicht. Er hat bisher immer den Mund gehalten und nicht genörgelt.

Im Endeffekt hat Polzin mit der jetzigen Strafe das Fass erst richtig aufgemacht und sorgt damit für viel mehr Unruhe, als es das Interview alleine hervorgebracht hätte. Darüber hätte man in ein paar Tagen kaum noch gesprochen.

Ganz, ganz schwach, Herr Polzin!

Aleksandar
27 Tage zuvor

Falsch!

Ich halte von dieser Entscheidung überhaupt nichts, nicht weil ich an die offensiven Fähigkeiten von Robert Glatzel in der Bundesliga glaube, sondern eher, weil ich die Suspendierung für eine überzogene Reaktion des Trainers halte – allerdings beruhen meine Informationen dazu leider nur auf Berichten aus der Presse.

Dass der Trainer eine klare Linie verfolgen muss, ist verständlich. Doch dass Glatzel aufgrund seines Interviews auf dieselbe Stufe gestellt wird wie Katterbach oder den alkoholbedingten Vorfall von Dompe, kann ich mir nicht vorstellen.

Wie gesagt, ich glaube nicht an die offensiven Qualitäten von Robert Glatzel. Er ist zu langsam, und seine technischen Fähigkeiten sind eher begrenzt. Trotzdem hätte ich mir vom Trainer Polzin gewünscht, dass er dieses Feuer für die Bank bewahrt und Glatzel bei Bedarf rechtzeitig einwechselt – mit den Worten: „Robert, nun kannst du zeigen, was in dir steckt. Beweise es dir und uns allen.“ Vielleicht wäre das eine Waffe gewesen.

Ein offensives Konzept wie das von Polzin, bei dem er Stürmer vor allem nach ihrem Anlaufen, Nachlaufen und Raumzulaufen beurteilt und nicht nach herausgespielten Großchancen oder Toren, ist aus meiner Sicht kein wirkliches offensives Konzept. Genau das denke ich Woche für Woche, wenn ich die Spielweise der Mannschaft sehe, bei der Tore überwiegend durch großartige Einzelaktionen entstehen, meist nicht durch die Stürmer.

Ich wünsche mir für Polzin einen führungserfahrenen Vorgesetzten, der ihm in solchen Situationen einen Ausweg aus dem Laptop und seiner zweifellos hochentwickelten rhetorischen Kunst zeigt und ihm mit seiner Erfahrung verdeutlicht, dass Fußball eigentlich sehr einfach ist: Stürmer müssen Tore schießen, sonst sind es eben keine Stürmer.

Dem Verein HSV, dem Trainer und der Mannschaft fehlen eindeutig die Erfahrung sowie die professionelle und besonnene Stärke, die ein Mann wie Stefan Kuntz in der entscheidenden Phase des Aufstiegs eingebracht hat. Polzin steht derzeit sehr allein da und macht meiner Ansicht nach mehr Fehler als richtige Entscheidungen.

Niemand ist größer als der Verein – auch Polzin nicht.

Last edited 27 Tage zuvor by Aleksandar
Darmzotte
27 Tage zuvor

Es ist völlig unerheblich, ob Glatzel dieses Spiel verpasst oder nicht. Er hätte eh nicht gespielt.
Also geht es nur um eine symbolische Bestrafung.
Was das Interview von Glatzel, einem ruhigen Vertreter seiner Zunft, allerdings verrät, ist, wie gefrustet er ist, dass er trotz dieser Blindfische vorne keine faire Chance bekommt.
Und das kann ich absolut verstehen.

Olli1887
27 Tage zuvor

Glatzel aus dem Kader zu streichen, ist FALSCH! Weil er Recht hat, mit seinen Aussagen!

Andreas Jensen
27 Tage zuvor

Die ganze Geschichte zeigt wie sehr ein vernünftiger Sportvorstand not tut.
Das M.Scholz nichts auf den ehemaligen Walterlehrling und seine Kumpels kommen lässt war zu erwarten.

Flutschfinger
27 Tage zuvor

Es ist schon absurd: Mittlerweile müssen Spieler sogar vor dem Spiel Interviews geben, außerdem nach dem Spiel. In internationalen Wettbewerben ist in der Pre-Match PK immer der Trainer und ein Spieler verpflichtend anwesend.

All diese Interviews sind auch nicht „autorisiert“, sondern entstehen „live“.

Natürlich, alle Spieler erhalten Medientraining und lernen die immergleichen PR-Sprüche auswendig („XY ist ein starker Gegner“, „Z war der erwartet starke Gegner“).

Was ist das? Austauschbares, nichtssagendes TV Geblubber um auf keinen Fall die hübschen Fassaden zu beschmutzen.

Worauf das hinausläuft? Genau darauf: Profifussballer, Personen des öffentlichen Lebens, werden hingehängt wenn sie einmal die Wahrheit sagen. Und das nicht mal besonders überspitzt sondern sachlich und seriös.

Das ist verlogen und beschämend. Polzin war nie mein Freund und wird es auch nicht mehr werden. Straftäter Dompè darf spielen, Spieler die einfach mal die Wahheit sagen, nicht.

Aber mir ist schon klar, warum: Glatzel braucht man nicht. Dompé schon. Dompé hätte ich in die Wüste geschickt, bei einem Verein der „Werte“ vor sich herträgt wie eine Monstranz.

Dieser Opportunismus kotzt mich an.

Kann ich nicht nachvollziehen.

Last edited 27 Tage zuvor by Flutschfinger
Dennik Weis
27 Tage zuvor

Der Zaubertrick, in der zweiten Halbzeit die Offensive einzustellen, war Weltklasse.
So hat man sich drei Dinger gefangen, kann aber bis in alle Ewigkeit von der geilen ersten Halbzeit reden.

Achso, habt ihr mal beobachtet, wie geil Downs anläuft und wie toll alles ohne Vieira läuft?

Kuchi
27 Tage zuvor

Tja, Merlin – da haste mit deinen seltsamen Einwechselungen den möglichen Sieg regelrecht weggeworfen. Das geht auf dein Konto

Tatortreiniger
27 Tage zuvor

Ich bin ganz bei Scholle: Glatzel hat vor dem heissen Saisonfinale seine Problematik über die Ziele der Mannschaft gestellt. Damit hat er für Unruhe gesorgt und dem Projekt Klassenerhalt geschadet. Die Verantwortlichen haben immer wieder betont, dass genau das in keinster Weise geduldet wird.

Muheim wurde vor dem Nordderby aus der Startelf gestrichen, weil er im Training einen Mitspieler beleidigt hatte. Dompé saß letzte Saison einmal auf der Bank, weil er zu spät zum Treffpunkt kam. Und bei Bobby sollen alle Augen zugedrückt werden? Das kannst du in keiner professionellen Gemeinschaft mit klaren Regeln machen. Polzin hatte absolut keine andere Wahl, als Glatzel mit der Mindestsperre von einem Spiel zu belegen. Anderenfalls hätte sich das Trainerteam unglaubwürdig gemacht.

Vielleicht hat Glatzel den Zeitpunkt auch bewusst gewählt, um einer weiteren Schmach zu entgehen. Denn für das schwere Auswärtsspiel in Dortmund war seine Kadernominierung keinesfalls sicher, weil seine Qualitäten im Hochtempo-Spiel im Westfalenstadion kaum gebraucht werden. Und gestrichen zu werden, während Youngster Otto Stange (zu Recht!) mitfährt, das musste er sicher nicht haben.

Immer wieder war in letzter Zeit zu lesen, dass Glatzel einfach keine Chance bekommen hätte, sich einmal zu beweisen. Das stimmt aber gar nicht: Bobby stand vor der englischen Woche gegen Berlin und Mainz zweimal in der Startelf. Gegen Berlin gelang ihm ein Assist (Kicker-Note 4), gegen Mainz lief nicht viel (Kicker-Note 5).

Und noch eine Anmerkung: der Vorwurf „Downs spielt so schlecht und Bobby sitzt auf der Bank“ ist unsinnig. Die beiden sind völlig unterschiedliche Spielertypen, keine Konkurrenten. Eher müssten sich Philippe, Otele oder Stange fragen, warum sie nicht statt Downs spielen.

Ich mag Glatzel als Menschen wirklich sehr, hätte auch nicht gedacht, dass er sich zu so einer Dummheit hinreißen lässt. Es ändert ganz sicher nicht meine hohe Meinung von ihm, aber das war Mist, Bobby!

Last edited 27 Tage zuvor by Tatortreiniger
Meaty
27 Tage zuvor

Wenn ein Glatzel gesehen hätte, dass ein Downs, Poulsen, Königsdörffer oder auch ein Otto Stange auf dem Feld regelmäß gute Leistungen abgeliefert hätten, dann wäre es sicherlich nicht zu diesem Interview gekommen und er hätte seinen Mund gehalten.
Glatzel ist ein fairer Sportsmann, aber leider – bzw. glücklicherweise – nicht blind und so blöd nicht zu erkennen, dass das Trainerteam gerne Spieler bevorzugt, die nicht alleine duch das Leistungsprinzip in die Startelf kommen!

Und so ist nun genau das passiert, was irgendwann passieren musste, wenn Spieler ihre spielerischen Fähigkeiten dauerhaft mit denen ihrer Konkurrenten vergleichen und irgendwann bemerken, dass die über Wochen und Monate auf dem Platz meist nur Müll abliefern und er selber als altgedienter Spieler, nie wirklich eine Chance über 5-6 Spiele erhält – da hinterfragt man eben irgendwann das System!

Auch ein Katterbach hat vermutlich ähnlich seine konkurrierenden Mitspieler eine länger Zeit beobachtet und musste feststellen, dass die keinen spielerischen Deut besser sind als er selbst, aber vom Trainerteam trotzdem immer berücksichtigt werden!

Die Geschichten um Jatta u./o. Rossing-Lelesiit haben doch deutlich gezeigt, dass das Polzin-Trainerteam gerne ihrer eigenen Agenda folgt und persönliche Symphatien heranzieht und auch überteuerte Transfergelder gerechtfertigt werden sollen, anstatt nach dem Leistungsprinzip aufzustellen!

Wenn einige User dann hier schreiben, dass ein Glatzel bei seinen 2-3 Einsätzen auch nur durschnittliche Leistungen ablieferte, dann ist das mMn nur die halbe Wahrheit, denn man muss hier das Gesamtgebilde eines Spiels bewerten und auch die Leistungen der Mitspieler von Glatzel miteinbeziehen! Ein Königsdörffer hat z.B im Spiel gegen Union zwei Tore gemacht und von Glatzels purer Boxpräsenz deutlich profitiert!

Leider bevorzugt das Trainerteam um Polzin die besten Anläufer und nicht die besten Stürmer. Was macht eigentlich der Schipplock aktuell so . . .?

Last edited 27 Tage zuvor by Meaty
Peter Ariel
27 Tage zuvor

Das war heute der absolute Tiefpunkt unter diesem Trainer. Es gab wohl kaum ein Spiel, das ausschließlich ein Trainer so eklatant verloren hat. Erst Glatzel rasieren und dann zeigen, dass man taktisch NICHTS drauf hat. Ich schäme mich dafür, dass so eine Versager-Wurst Trainer meines Vereins ist. Pfui Pfui Pfui. Ich hoffe dass der Gegenwind gegen diesen Idioten nun immer größer wird.

Polkateddy
27 Tage zuvor

Es kann ja nur falsch sein, wenn wir uns 19 Stunden vor dem Anpfiff über so eine Nichtigkeit unterhalten müssen. Und Robert Glatzel ist noch ein vergleichsweise ruhiger Vertreter seiner Zunft.. Wenn der Verein sich entwickeln will, dann werden erfahrungsgemäß auch andere Kaliber aufschlagen. Dann würde ich mir eine geschicktere Moderation wünschen, wenn mal einer unzufrieden ist.

Polkateddy
27 Tage zuvor

Laut Mats Beckmann hat Damion Downs mit 6 % die drittschlechteste effektive Pressingquote der Liga.
Für den Trainer ist das aber das Totschlagargument. Nach meinem Verständnis haben wir ein klassisches Problem!

Jörg Brettschneider
27 Tage zuvor

Bei Polzin fehlt einfach die Lernkurve.

Simple Man
27 Tage zuvor

Richtig und sogar zwingend.

Bei allem Verständnis für die Situation an sich. Vor allem, wenn ein Knipser wie Glatzel sich Woche für Woche die Minusleistungen von Downs mit ansehen muss.

Wer jedoch zu diesem Zeitpunkt der Saison, obendrein in dieser sportlichen Situation, sein Ego über den Verein stellt und damit für eine Unruhe zur absoluten Unzeit sorgt, gehört temporär auf die Tribüne verbannt. Das ist für mich nahezu alternativlos.

Um eines klarzustellen:
Ich hätte mir auch mehr Einsatzzeit für Glatzel gewünscht und Downs die letzten Spiele nicht gebracht. Damit wäre diese Situation vermutlich gar nicht entstanden.

Aber darum geht es bei der Frage hier nicht.

Schönes Wochenende. Und heute Abend fröhliches Daumendrücken.

JEANLUCHH
27 Tage zuvor

Robert Glatzel sollte sich bis zum Ende der Saison mit Depressionen krank schreiben lassen. Und sich einen neuen Verein suchen. Jeder andere Verein ist für ihn besser als der HSV.

CoburgerMohr
27 Tage zuvor

Offensichtlich ist Polzin mit der Situation intellektuell überfordert und schlägt nun wie ein beleidigtes Kleinkind wild um sich. Dabei ist sein Verhalten ursächlich für diese Eskalation. Ein guter Trainer versucht seine Spieler bei Laune zu halten. Bei unseren Stürmern wäre es für Polzin ein leichtes gewesen, Glatzel regelmäßige Spielzeit zu geben. Stattdessen lässt er ihn ohne vernünftige Begründung auf der Bank schmoren. Da muss man sich nicht wundern! Polzin muss weg!

Buffy
27 Tage zuvor

Egal, wie es am Ende steht: Merlin Polzin hat einfach mehr Ahnung von Fußball, als Peter Ariel.

Marcel Jacobs
27 Tage zuvor

Ich wollte echt nicht mehr meckern aber so viel Blödheit auf so vielen Ebenen ist schon bemerkenswert.

Peter Ariel
27 Tage zuvor

Polzin Raus
Polzin Raus
Polzin Raus
Polzin Raus
Polzin Raus
Polzin Raus
Polzin Raus
Polzin Raus
Polzin Raus
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Polzin Raus
Polzin Raus
Polzin Raus
Polzin Raus
Polzin Raus
Polzin Raus

Der SARGNAGEL des HSV. Die Mannschaft spielt unter diesem Versager seit Wochen wie ein Absteiger!!

Last edited 27 Tage zuvor by Peter Ariel
Darmzotte
27 Tage zuvor

Mikelbrencis ist eine einzige Katastrophe. Gegentor letzte Woche verschuldet. Heute Elfmeter und dieser lächerliche Einwurf.

Bin gespannt wie Hirnlosen das aus Trainersicht erklärt. 🤣

Blogfan
27 Tage zuvor

Völlig vercoacht !
Hoffe die Blogschreiber bringen das klar und deutlich zu Papier,

Don Toben
27 Tage zuvor

Dieser scheiss Verein macht einen kaputt!,
Ich könnte so kotzen. Was soll die 2. Halbzeit, was sollen die Wechsel?..
Sorry Polzin das war übel…..
Glückwunsch an Dortmund völlig verdient….

Schwede
27 Tage zuvor

Ein 2:3 hätte ich vor dem Spiel sofort unterschrieben. Aber das gerade war schlimmer als ein 0:4. Völlig vercoachtes Spiel. Dazu Remberg gegen Augsburg gesperrt. Aber was am Schlimmsten ist, dass man fürchten muss, Polzin wird immer wieder diese falschen Entscheidungen während eines Spiels treffen…

Michael Jung
27 Tage zuvor

Die Mannschaft hat erhebliche Konditions- und somit Konzentrationsprobleme , und wenn dazu noch Downs eingewechselt wird, spielt man in Unterzahl… ich sehe schwarz für die restlichen Partien…

Don Toben
27 Tage zuvor

Find ich ärgerlich. Einen Glatzel brauchen wir aktuell und sowas ist einfach nur ärgerlich und unnötig Merlin !

Peter Ariel
27 Tage zuvor

2:2. Das heutige Spiel zeigt abermals, dass Polzin kein Spiel lesen kann und durch seine abstrusen Auswechslungen jeden Keim von Erfolg zerstört. Nach den Einwechslungen gehts komplett dahin. Schmeißt endlich das Rotbäckchen raus. Die zweite Halbzeit ist taktischen eine katastrophale Leistung. Pfui

# Polzin Raus .

harrybooth75
27 Tage zuvor

Man führt zur Halbzeit 2:0. Die Führung hätte höher ausfallen müssen.
Dann leistet man sich 3 (!) dumme Elfmeter, Mikelbrencis mit komplett dummen Aktionen. In der 2. Halbzeit steht man nur hinten drin und dann nimmt man den besten Spieler vom Platz um Downs und Balde zu bringen? Das ist unfassbar. Sicher geglaubte Punkte sind weg und morgen sind es u.U. nur noch 4 Punkte zu Platz 16.

Andreas Griem
27 Tage zuvor

Wie kann man nur seinen technisch besten Spieler rausnehmen und Downs bringen? Sowas von vercoacht. Aber das wird Scholle nie so sehen. Jetzt muss es gegen Augsburg 3 Punkte geben.

Peter Ariel
27 Tage zuvor

Ich erwarte von Scholle, dass er in seinem Blog jetzt ernsthaft und endlich thematisiert, was für eine Flachpfeife Polzin ist. Mit einem vernünftigen Trainer wäre der HSV schon lange gesichert. Die Schönrednerei ist vorbei. Polzin ist kein Bundesliga-Trainer und sollte zurück in den Amateurbereich gehen. Tut Scholle das nicht, kann ich ihn hsv-bezogen nicht mehr ernst nehmen.

#Polzin RAUS

Ederraute
27 Tage zuvor

Es bleibt dabei: Solange die Kraft reicht kann die Truppe gut mithalten. Leider reicht es nicht mehr für 90 Minuten und wir können auch von der Bank nicht mehr nachlegen.
Für die Defensive haben wir ohnehin keine Wechseloptionen.
Die offensiven Wechsel verpuffen allesamt.
Wie in jedem Spiel wird es mit den Wechseln nur immer schlechter.
Spieler wie Mikelbrencis und Muheim stellen sich in der Defensive immer wieder einfach zu dusselig an.

Drei Elfmeter in einem Spiel verursacht, das spricht für sich.

zanderwilli
27 Tage zuvor

Was denkt sich ein Vieira wohl, wenn er extra für ein solches Gestümper vom Platz geholt wird?
Die Wechsel von Polzin sind doch immer wieder „überraschend“.

Andreas Griem
27 Tage zuvor

Vercoacht ganz klar. Viera raus war der größte Fehler.

Peter Ariel
27 Tage zuvor

Polzin ist mittlerweile in einer Riege mit Zinnbauer & Konsorten. Einer der schkechtesten Trainer der Vereinsgeschichte. Ich schäme mich für so einen Trainer. Schmeißt endlich diesen NICHTSNUTZ raus.

rautenfuetty
27 Tage zuvor

Das ist so enttäuschend – sieht keiner das dieser Trainer eine Qual ist?

Jörg Brettschneider
27 Tage zuvor

Warum schauen alle zu, wenn der Trainer solche Böcke schießt? Warum???

Wo ist ein korrigierender Sportvorstand???

YNWA
27 Tage zuvor

Mega! Was für ne 2te HZ? Ich könnte echt kotzen…

Dennik Weis
27 Tage zuvor

Warum genau hat man in Halbzeit 2 die Offensive eingestellt? Dachte Merle „kein Ding unsere Abwehr ist so genial, wir können ’ne Halbzeit Dortmund wegmauern und vorne läuft Downs an und zur Not verlassen wir uns auf Heuer*?“ – Unfassbar.

*auf den konnte man sich auch als Einzigen verlassen, aber ALLES kann der nun auch nicht halten

Brathering
27 Tage zuvor

Wenn Vieira nicht direkt vom Stadion auf den Operationstisch gefahren wird, verstehe ich diese Auswechslung nicht.

Aleksandar
27 Tage zuvor

Wir werden uns das weiter anschauen müssen und in jedem Spiel auf Spielglück hoffen. Dem Trainerteam fehlt eine regulierende Führung – ein Traum, so arbeiten zu können wie Polzin!

InLikeFlynn
27 Tage zuvor

Vieira ist der einzige, der Kontet initiieren kann. Und den nimmt Perle Prollzin raus. Chapeau, Bäckchen!

Schwede
27 Tage zuvor

Sky gerade: „Der HSV nicht nur mit null Torschüssen, sondern auch mit null Strafraumaktionen in der gegnerischen Hälfte.“ Moderator: „…kann mich nicht erinnern, dass uns das schon einmal untergekommen ist!“

abraeumer
27 Tage zuvor

Die Mittelstürmer des HSV stehen in der Kritik. Für mich stellt sich die Frage, wieviele Tore Kane bei der Mauertaktik von Polzin bisher erzielt hätte.

MeinVerein2021
27 Tage zuvor

Also Downs ist nicht in der Startelf. Das ist ja schon mal eine richtige Entscheidung. Lokonga wieder dabei.

Hoffentlich gibt’s keine Klatsche. Das Torverhältnis ist nicht egal.

Ganz tief in mir hoffe ich auf einen Punkt.

Peter Ariel
27 Tage zuvor

Das war sicherlich die beste Halbzeit der Saison vom HSV. Respekt. Hätte ich nicht erwartet. Aber das Ding ist noch lange nicht durch. Dortmund wird reagieren, zum Beispiel mit Guirassy, Brandt Silva. Das wird noch hammerschwer gegen die gelbe Wand. Wäre mit einem Punkt immer noch zufrieden.

Aber was viel viel viel entscheidender ist: warum spielt der HSV nicht so oder so ähnlich, aggressiv, leidenschaftlich und taktisch gut eingestellt auch gegen die Mannschaften im unteren Tabellenbereich, wo es im Abstiegskampf drauf ankommt, zum Beispiel letzte Woche Köln oder davor Gladbach, St Pauli usw. Dann wäre der HSV schon längst gesichert. Das will mir einfach nicht in den Kopf.

Last edited 27 Tage zuvor by Peter Ariel
Aleksandar
27 Tage zuvor

Starke erste Halbzeit, wie ich sie mir nicht erträumt hätte. Mikelbrencis ist wirklich bärenstark!

Bruno Michele
27 Tage zuvor

Noch hat Polzin 25 Minuten Zeit, das Spiel zu vercoachen.

Andreas Griem
27 Tage zuvor

Nein doch nicht Viera runter nehmen. Das darf nicht wahr sein

Bruno Michele
27 Tage zuvor

Vieira runterzunehmen, ist IMMER ein Fehler. Downs zu bringen, ist IMMER ein Fehler.

Peter Ariel
27 Tage zuvor

Wenn das noch schief geht, geht das ganz klar auf die Kappe von Polzin. Unglaublich diese Wechsel