Dienstagabend im Volkspark: HSV braucht Leidenschaft und Perfektion gegen Leverkusen

Dienstagabend im Volkspark: HSV braucht Leidenschaft und Perfektion gegen Leverkusen

Moin zusammen,

Zunächst für euch die Info, dass der HSV-Aufsichtsrat ein Statement zur Causa Stefan Kuntz veröffentlicht hat. Dieses Statement könnt ihr hier lesen: https://www.hsv.de/news/statement-des-hsv-aufsichtsrates

Kommen wir jetzt zum Spiel. Am morgigen Dienstag tritt der HSV zur letzten Partie der Hinrunde in der Bundesliga gegen Bayer 04 Leverkusen an. Anpfiff ist um 20:30 Uhr im Volksparkstadion.

Der Gegner aus Leverkusen steht aktuell mit 29 Punkten auf Platz 4 der Bundesliga-Tabelle. Das letzte Spiel verlor die Werkself am Samstag mit 1:4 zu Hause gegen den VfB Stuttgart. Dennoch konnte man in dieser Bundesliga-Saison bereits 9 Siege einfahren. Im DFB-Pokal muss man gegen St. Pauli ran, in der Champions League liegt man mit 9 Punkten auf Platz 20. Man hat dabei noch minimale Chancen, unter die Top 8 zu kommen, auch ein direktes Ausscheiden ist noch möglich. Ein Ausrufezeichen setzte man, als man auswärts bei Manchester City gewann.

Die letzten beiden Partien zwischen dem HSV und Leverkusen gingen an die Werkself. In der letzten Partie am 17.02.2018 standen die Leverkusener ebenfalls auf Platz 4, während der HSV den 17. Platz belegte. Nun steht der HSV auf Platz 13 und wirkt gefestigter als damals. Vor allem zu Hause ist man stark, in der Heimtabelle steht der HSV mit 14 Punkten aus 8 Spielen auf Platz 7. Die Leverkusener stehen aber auch in der Auswärtstabelle gut da. Aus 7 Spielen konnte man 13 Punkte holen und verlor lediglich 2 Auswärtsspiele.

Bayer 04 Leverkusen

Die voraussichtliche Startelf aus Leverkusen liest sich wie folgt:

Flekken – Quansah – Andrich – Belocian – Arthur – Fernandez – Garcia – Grimaldo – Hofmann – Tillman – Schick

Leverkusen hat einige Spieler, die beim Afrika-Cup gespielt haben. Bis auf Ben Seghir sind aber alle rausgeflogen. Kofane, Tapsoba und Maza werden aber wohl noch nicht starten. Ein Einsatz von der Bank ist aber bei allen möglich bzw. je nach Spielverlauf auch zu erwarten. Auch für die Startelf wäre ein Einsatz möglich. Aufgrund der englischen Woche kann man da aber nichts Genaues vorhersagen.

Bei Leverkusen ist natürlich enorm viel Qualität im Kader. Leverkusen wurde letztes Jahr Vizemeister. 2024 konnte man sogar die Meisterschaft holen. Viele Schlüsselspieler aus der Meisterschaftssaison haben den Verein verlassen. Nichtsdestotrotz trifft der HSV morgen auf eine enorm starke Mannschaft. Aufpassen muss man vor allem auf Patrick Schick und natürlich auf Grimaldo, dessen Standards die m. M. n. gefährlichsten der Liga sind. Der Junge hat vor allem bei direkten Freistößen eine überragende Schusstechnik. Man sollte es vermeiden, einen Freistoß in Tornähe zuzulassen, denn die Dinger sind fast so gefährlich wie ein Elfmeter. Aber auch unabhängig davon ist Leverkusen auf allen Positionen gut aufgestellt.

HSV- Viele klare Personalien, dennoch bleibet einiges offen

Beim HSV sieht es personell so aus, dass Elfadli aufgrund der Gelb-Rot-Sperre nicht zur Verfügung steht. Auch Omari, Poulsen und Anssi Suhonen werden aufgrund von Verletzungen nicht spielen können. Alle anderen sind kaderfit, das garantiert aber dann keinen Kaderplatz. Vor allem bei Glatzel bin ich gespannt, ob er es schon in den Kader schafft oder noch ein Spiel Pause bekommt.

Ich gehe von folgender Startaufstellung aus:

Heuer Fernandes im Tor.

Davor Capaldo, Vuskovic und Torunarigha, das scheint klar.

Links Muheim, rechts wird es spannend. Ich denke, es wird am Ende Gocholeishvili. Das ist aber nicht fakten- oder datenbasiert, sondern einfach so ein Bauchgefühl.

Im Zentrum werden Lokonga und Remberg starten, sofern da nichts dazwischenkommt. Die beiden sollten aber gesetzt sein.

Links denke ich, dass Dompe startet, im Zentrum Downs und auf rechts Philippe. Auch hier eher so ein Bauchgefühl. Sicherlich kann auch Vieira starten. Aber mit Philippe in der Startelf und Vieira von der Bank hat es gegen Stuttgart auch geklappt. Ähnliches würde dann auch für Dompe und Roessing-Lelesiit gelten. Hier ist die Situation auch ähnlich wie gegen Stuttgart, wobei Dompe wohl fitter ist als damals. Deshalb erwarte ich Dompe auf links. Und im Zentrum dann Downs. Er konnte in Freiburg wenig Akzente setzen, bekam aber auch selten die Chance dazu. Ich denke, er bekommt noch einmal die Chance von Anfang an.

Ein Auftritt wie gegen Dortmund und Stuttgart ist gefragt

Spielerisch hoffe ich auf einen ähnlichen Auftritt wie gegen Stuttgart und Dortmund. Defensiv griffig und im Umschaltspiel dann zügig nach vorne. Anders als am Samstag muss der HSV dann auch die Intensität wieder ins Spiel bringen. Im Normalfall hat der HSV das zu Hause immer gut hinbekommen, aber es muss dann auch der Anspruch sein, dass man mindestens genau das gleiche Pensum abliefert, denn das braucht der HSV, um in dieser Liga zu bestehen. 
Ein Faktor, den es morgen wieder braucht, ist das Stadion. Zusammen mit den Fans hat der HSV in diesem Jahr schon so einige Punkte geholt. Der Kessel muss brennen, vor allem bei den Temperaturen an einem Dienstagabend. Also schauen wir, was passiert. Ich hoffe natürlich wie immer auf einen positiven Spielausgang für den HSV.

Habt ihr Ergebnis-Tipps für das Spiel? Schreibt sie gerne rein.

Tom

HSV verliert durch umstrittenes Tor: Schiedsrichter kein Alibi für eigene Fehler und Defizite

HSV verliert durch umstrittenes Tor: Schiedsrichter kein Alibi für eigene Fehler und Defizite

Moin zusammen,

das Spiel von gestern wird noch immer kontrovers diskutiert. Immer mehr Leute äußern sich und es ergibt sich das klare Bild, dass vor allem das zweite Tor hätte abgepfiffen werden müssen. Hier wird immer der Vergleich mit dem Spiel in Köln gezogen, den finde ich aber ehrlicherweise nicht ganz so passend, denn das sind am Ende zwei verschiedene Schiedsrichter mit verschiedenen Linien und der Schiedsrichter gestern hat die Intensität anders bewertet als der Schiri in Köln. Das liefert meiner Meinung nach aber keine Grundlage, das Ding da abzupfeifen. Vor allem, weil es ein Kopftreffer ist und man dann eh abpfeifen muss.   So wird mir das auf jeden Fall immer erklärt. Schlimmer fand ich aber, dass im Vorhinein der Flankengeber überhaupt die Flanke schlagen durfte. Sofern ich das richtig in Erinnerung habe, nimmt dieser den Ball klar mit der Hand bzw. dem Arm an. Ohne diese Aktion wäre der Ball im Toraus gelandet. Aber da das nicht zur unmittelbaren Torerzielung gehört, wird es sich nicht angeschaut. Da gibt es auf jeden Fall Potenzial nach oben, was den Videoschiri angeht. Ich bin ja eh immer ein Fan von der Zeit ohne VAR gewesen. Denn ich sehe das so: Fehler sind menschlich, das passiert. Die Diskussion hätte es auch ohne VAR gegeben, aber sie ließe sich schlüssiger erklären als das, was da gestern passiert ist. Wenn der Schiri das in der Situation nicht sieht, okay, aber der Video-Schiri muss das überstimmen. Zumindest ist das meine Meinung. Denn selbst ich, der eigentlich immer die Fehler im Spiel und nicht beim Schiri sucht, finde es leicht skandalös, dass das Ding zählt.  

Der Schiri war schlecht, darf aber kein komplettes Alibi sein

Aber gut, wir müssen das akzeptieren, und ich bin eher der Typ, der dann gerne die Dinge anspricht, die der HSV von selbst verbessern kann. Und da gab es gestern wieder ein paar. Denn der HSV hat sicherlich auch durch Hilfe des Schiris Nachteile gehabt, man hat aber Fehler gemacht, die man in Zukunft abstellen muss. Zum einen die Passivität in der ersten Halbzeit. Kompaktstehen ist gut, aber wenn man trotz kompakter Defensive immer wieder den gegnerischen 8er vor der 5er-Kette freistehen lässt, ist da was falschgelaufen. Ähnlich wie der Ball, der zum Elfmeter führt. Der darf da einfach nicht so gespielt werden. Da muss man früher zupacken, den Pass unterbinden oder notfalls den Gegner auch mal foulen. Das hat der HSV in vielen Spielen in diesem Jahr gut gemacht. Gestern gelang das weniger. Das kann mal passieren, darf aber eben nicht zur Gewohnheit werden. Der zweite Fehler, der meiner Meinung nach am Ende das Spiel kostet, ist, dass beim HSV Spieler, die gelb-rot gefährdet sind, zu lange auf dem Platz bleiben. Gestern war es Elfaldi, der nach 35 Minuten mit Pech schon runtergeht, gegen Stuttgart war es Roessing-Lelesiit und in Köln wurde auch Vieira in der Halbzeit gesagt, dass er sich nichts mehr erlauben darf. Beide gelben Karten sind vielleicht nicht unbedingt gelbe Karten, aber man provoziert es teilweise und riskiert damit, dass man einen Mann weniger ist. Gegen Stuttgart hätte es eine weitere Rangelei oder ein normales Foul im Zentrum zu gelb-rot geführt, in Köln würde man eventuell die gelb-rote Karte von Vieira nachvollziehen können, wenn Pherai nicht 2 Minuten vorher runter gemusst hätte.

Der HSV muss in Zukunft solche Spieler früher vom Platz nehmen, dafür ist die Intensität gegen den Ball einfach zu hoch. Und gestern, in einem Spiel, in dem man in der zweiten Halbzeit erwartbar ähnlich viel gegen den Ball arbeitet wie in Halbzeit 1, ist das Risiko meiner Meinung nach zu hoch, um Elfadli in Halbzeit 2 auf den Rasen zu schicken. Torunarigha ist in letzter Zeit auch gut drauf, und in diesem Spiel hätte Torunarigha Elfaldi adäquat ersetzen können, da der HSV eben viel mehr gegen den Ball arbeitete und Elfadlis Aufbauqualitäten nicht wirklich zur Geltung kamen. Ich möchte hier einmal anmerken, dass die Junges auf dem Platz vor allem nach der gelb-roten Karte alles gegeben haben und sich mit voller Intensität gewehrt haben. Das muss auch weiterhin so bleiben, das gefällt mir. Man hat wenig Spiele, in denen das Spiel schon frühzeitig beendet ist. Bis auf das Spiel in München und in Hoffenheim schaffte man es weitestgehend jedes Spiel offen zu halten. Und das ist vor allem für den Zusammenhalt des Teams eine wichtige Sache, denn auch wenn es gestern nicht gelang: Der HSV kann vor allem zu Hause immer zuschlagen. Und das ist ein wichtiges Detail, welches vor allem zum Ende der Saison noch wichtig werden kann.

Fazit

Der HSV hat gestern durch ein irreguläres Tor verloren, die Schiedsrichterleistung darf aber kein Alibi sein, mit dem man alles in diesem Spiel gutredet. Man muss die Fehler vor dem 1:1 und in den ersten 35 Minuten analysieren und daraus Schlüsse ziehen. Diese muss man dann am Dienstag positiv umsetzen. Es bringt jetzt nichts, sich noch über das Spiel oder den Schiedsrichter aufzuregen. Aufgrund der englischen Woche heißt es jetzt: Mund abwischen und voller Fokus Richtung Dienstag. Denn auch wenn der Gegner mit Leverkusen ziemlich groß klingt, muss der HSV alles raushauen und auch am Dienstag versuchen, die 3 Punkte zu holen. Das, das ist das einzige, um das es geht.

Info

Nachdem am heutigen Sonntag ein Bericht der BILD-Zeitung veröffentlicht wurde, indem HSV-Mitarbeiterinnen Stefan Kuntz sexuelle Belästigung vorwerfen, hat dieser sich dazu geäußert und weist die Vorwürfe zurück. Er hat eine Anwaltskanzlei eingeschaltet, um dagegen vorzugehen. Weitere Informationen sind aktuell nicht bekannt. Aus diesem Grund beziehen wir dazu keine Stellung. Sollte es nähere Information geben, werden wir nochmal auf das Thema eingehen

VAR schaut weg, HSV verliert: Bittere 1:2-Pleite in Freiburg

VAR schaut weg, HSV verliert: Bittere 1:2-Pleite in Freiburg

Es war ein bitterer, ein schmerzhafter Start ins Jahr 2026 – und einer, der beim HSV ein Gefühl zurücklässt, das weit über eine „normale“ Auswärtsniederlage hinausgeht. Dieses 1:2 beim SC Freiburg*fühlt sich nicht einfach verloren an. Es fühlt sich genommen an.

Dabei begann dieser Samstag in Freiburg schon unter schwierigen Vorzeichen. Schnee, Chaos auf den Bahnstrecken, gestrandete Fans in Hannover – und trotzdem war der Gästeblock gut gefüllt. Weil dieser Verein, diese Mannschaft, diese Fans auch dann da sind, wenn es ungemütlich wird. Und genau das passte zum Spielverlauf.

Der HSV brauchte lange, um in diese Partie zu finden. Freiburg war dominant, aggressiv, körperlich präsent. Früh klatschte ein Kübler-Abschluss an die Latte, Daniel Heuer Fernandes musste mehrfach retten – und biss trotz sichtbarer Schulterprobleme bis zum Schluss auf die Zähne. Hamburg hatte Mühe, sich zu befreien, die Abstimmung auf der linken Seite wackelte, lange Bälle verpufften, Damion Downs hing vorne zunächst in der Luft. Zur Wahrheit gehört: In den ersten 40 Minuten war Freiburg näher an der Führung als der HSV.

Und trotzdem arbeitete sich die Mannschaft von Merlin Polzin hinein. Kurz vor der Pause gab es die ersten eigenen Nadelstiche, ein Freistoß von Vieira, ein Abschluss von Capaldo, ein Moment, in dem man spürte: Hier geht noch was.

Und dann kam diese zweite Halbzeit. 48. Minute: Ecke Muheim – Kopfball Luka Vuskovic – Tor! Die erste Auswärtsführung dieser Saison. Der Ball hinter der Linie, die Torlinientechnik eindeutig – und der Gästeblock explodiert im Schneetreiben. Endlich. Endlich einmal vorne. Endlich einmal belohnt.

Was danach folgte, ist der Kern dieses Spiels – und der Grund für den blanken Frust.

Nur wenige Minuten später der Elfmeterpfiff gegen den HSV. Ja, Daniel Elfadli trifft Lucas Höler minimal an der Hacke. Ja, man kann Elfmeter geben, wenn man den Entscheidungen der letzten Monate und Jahre treu bleibt. Inzwischen reicht ja der bloße Kontakt schon – unabhängig davon, ob dieser den Gegner beeinflusst oder nicht. . Aber Gelb-Rot? Nach einer frühen, diskussionswürdigen Verwarnung? In dieser Spielphase? In diesem Spiel? Es war der sechste Platzverweis der Saison – zu viele, keine Frage. Und trotzdem blieb das Gefühl: Hier wurde maximal hart gegen den HSV entschieden.

Grifo verwandelt sicher. 1:1. Und plötzlich verteidigt der HSV über 35 Minuten in Unterzahl mit allem, was er hat. Leidenschaft, Laufbereitschaft, Leidensfähigkeit. Die Mannschaft stemmt sich gegen die Niederlage, wirft sich in jeden Ball, hält lange stand.

Bis zur 83. Minute. Hereingabe, Abschluss, Tor durch Igor Matanovic. Der Freiburger Jubel – und dann diese Szene im Vorfeld: Manzambi geht mit dem Ellenbogen in den Zweikampf, trifft Torunarigha ganz deutlich erkennbar im Gesicht. Ein klares Foul. Ein klarer Treffer. Eine Szene, die man sehen muss. Und der VAR? Tut: nichts. Unfassbar! Bei einem Foul, das ihr hier auf diesem Bild auch noch einmal deutlich sehen könnt. Trotzdem:  Kein Eingriff des VAR. Kein Review. Kein Korrigieren.

Und genau hier liegt der Punkt, an dem dieses Spiel kippt – nicht allein sportlich, sondern emotional. Der HSV verliert dieses Spiel nicht nur, weil er erneut in Unterzahl gerät. Nicht nur, weil er auswärts weiter auf den ersten Sieg wartet. Sondern auch, weil an dieser entscheidenden Stelle die gleiche Konsequenz fehlt, die zuvor gegen den HSV angewendet wurde.

Wenn beim Elfmeter Millimeter reichen, dann muss ein Ellenbogen im Gesicht reichen, um zumindest hinzuschauen.

Dass es ausgerechnet Matanovic ist, ein gebürtiger Hamburger, macht es nicht leichter. Dass der HSV trotz aller Widrigkeiten bis zum Schluss alles versucht, macht diese Niederlage nicht weniger schmerzhaft. Und dass die Mannschaft nach Abpfiff mit leeren Händen, aber erhobenem Kopf vom Platz geht, sagt viel über diesen Auftritt.

Ja, der HSV muss über Disziplin reden. Über Platzverweise. Über Auswärtsauftritte. Aber genauso deutlich muss man sagen: Dieses Spiel wurde nicht allein auf dem Rasen entschieden.

Für die mitgereisten Fans, die trotz Sturm, Schnee und Bahnchaos da waren, bleibt ein bitterer Samstag. Für den HSV bleibt das Gefühl, dass man sich viel erarbeitet hat – und am Ende trotzdem leer ausgeht.

In drei Tagen wartet Bayer Leverkusen im Volkspark. Zuhause. Dort, wo der HSV zuletzt gezeigt hat, wer er sein kann. Und wo man Antworten geben will – sportlich. Und emotional. Ohne Daniel Elfadli, der gesperrt ist und mit Vuskovic, der seine vierte Gelbe Karte gesehen hat und bei der nächsten Verwarnung ein Spiel aussetzen muss.

Aber okay. Denken wir an andere, schönere und/oder wichtigere Dinge. Kevin Keegan hat von dieser Stelle schon die allerherzlichsten Genesungswünsche geschickt bekommen – was ich aber nur zu gern noch einmal wiederhole! Und auch Euch Das habe ich am Ende des Videos auch noch einmal gemacht und Euch noch ein paar Worte gesprochen, die von Herzen kommen.

In diesem Sinne: Bleibt gesund, bleibt hoffnungsfroh – und wir sehen uns spätestens nach dem Bayer-Spiel am Dienstag an dieser Stelle wieder.

Scholle

DIE EINZELBEWERTUNGEN:

Daniel Heuer Fernandes: Auch am Elfer von Grifo war er dran. Hoffentlich ist das mit der Schulter nicht zu schlimm. Ihn braucht dieser HSV. Note: 3

Miro Muheim: Zusammen mit Dompé defensiv grausam in der ersten Halbzeit. Hätte der SCF mehr diese Seite bespielt, sie hätten sich Chancen können. Offensiv hat er Qualitäten (die heute nicht zum Tragen kamen), defensiv ist er zu schwach. Note: 4,5

Nicolas Capaldo: Er ackert und rackert, ist aber zu oft einfach noch zu wild und ohne die nötige Übersicht. Dass er in den letzten Minuten immer noch derjenige ist, der Dampf macht, zeichnet ihn aus. Note: 3,5

Luka Vuskovic: Brauchte ein wenig, um zu seiner Stärke zu finden. Dann traf er sogar. Note: 3

Daniel Elfadli: Er hatte schon in der ersten Halbzeit ein paar knifflige Situationen, die offenbarten, dass es für ihn gefährlich wird nach der ersten Gelben Karte. Der Elfer war dumm, extrem hart – und sein Ende. Note: 5

Jordan Torunarigha (ab 57.) : Bim 1:2-Gegentreffer hätte er konsequenter zum Ball gehen können – aber eben auch ein Foul gegen sich gepfiffen bekommen können. Note: 4

Bakery Jatta (bis 80.): Er versucht, die einfachen Dinge zu machen, um Fehler zu vermeiden. Und das ist okay so. Läuferisch heute besser als zuletzt – aber seine Flanken und Schüsse waren, sind und bleiben eine Katastrophe. Note: 4

Giorgi Gocholeishvilli (ab 80.): War keine Verstärkung.

Albert-Sambi Lokonga: Wenig falsch gemacht – aber auch wenig bewirkt.  Das war einfach nicht sein Spiel. Note: 4,5

Nicolai Remberg: Schnelle, wenige Mittelfeldspieler bereiten ihm Probleme – aber er fightet sich immer wieder ins Spiel. Note: 4

Jean-Luc Dompé: So sehr ich seine Offensivkünste schätze, so untragbar ist auf Erstliganiveau sein Defensivverhalten, das heute in der 9. Minute fast den Rückstand gekostet hätte, weil er den Weg nach hinten schlicht verweigerte. Es gibt nur sehr wenige Trainer, die so ein mannschaftsundienliches Verhalten dulden. Polzin ist einer davon. Heute auch aus Mangel an Alternativen. Aber: Wenn er offensiv so wenig bringt wie heute, dann ist das nichts. Note: 5,5


Damion Downs (bis 78.): 
Erstes Spiel – und gleich Startelf. Aber: noch ohne richtige Bindung. Die wird kommen, da bin ich mir sicher. Aber heute war das zu wenig. Note: 

Alexander Rössing-Lelesit (ab 78.): Ihn in Unterzahl zu bringen war mutig.

Fabio Vieira (bis 78.): das Trainerteam will ihn auf dem Platz sehen, was auch richtig ist. Auf der Seite ist der Feinfuß verschenkt. Aber Note:

Guilherme Ramos (ab 78.): 

Merlin Polzin: Was für ein Fehler!! Schon wieder! Elfadli auf dem Platz zu lassen, war lange vorhersehbar falsch. Und es wurde bestraft Ich habe schon vor der Halbzeit gesagt, dass das zu gefährlich ist. Ein entscheidender Fehler! Note: 5

Schiedsrichter Timo Gerach (Landau): Sowas nennt man „Heim-Schiri“. Dieser Elfer ist extrem hart. Gelbrot dann vielleicht logisch erklärbar – aber es verschärft die diskutable Entscheidung. Seine Wertungsspanne für Gelbe Karten war aber dramatisch schlecht – und zu Lasten des HSV.  Das 2:1 gelten zu lassen, war falsch! Im Mittelfeld wird so ein Arm-Einsatz sogar bei weniger gepfiffen. Verstehe ich langsam alles nicht mehr. Matanovis Handspiel in der Nachspielzeit ließ er laufen – auch hier wurde die Entscheidung wieder zu Gunsten des SC Freiburg ausgelegt. Am Ende muss man festhalten, dass er und der VAR im Verbund ihren Job einfach nicht gemacht haben. Gemeinsame Note: 6

DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

SC Freiburg: Atubolu – Kübler, Ginter, Lienhart (46. Jung), Günter – M. Eggestein, Manzambi (90.+4 Höfler), Treu (79. Beste), Y. Suzuki, Grifo (65. Osterhage) – Höler (65. Matanovic)

HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, Vuskovic, Elfadli – Jatta (80. Gocholeishvili), Sambi Lokonga (90.+2 Königsdörffer), Remberg, Muheim – Vieira (79. Ramos), Downs (78. Rössing-Lelesiit), Dompe (57. Torunarigha)

Tore: 0:1 Vuskovic (48.), 1:1 Grifo (53./FE), 2:1 Matanovic (83.)

Zuschauer: 34.700 (ausverkauft)    

Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau-Queichheim)

Gelbe Karten: Treu, Lienhart, Osterhage / Elfadli, Vuskovic, Heuer Fernandes, Polzin, Rössing-Lelesiit

Gelb-Rote Karten: – / Elfadli

Bundesliga 15:30 Uhr: HSV zu Gast in Freiburg – Analyse und Erwartungen

Bundesliga 15:30 Uhr: HSV zu Gast in Freiburg – Analyse und Erwartungen

Moin zusammen,

gestern haben wir uns schon mit einer möglichen Startelf beschäftigt, heute schauen wir noch einmal auf den Gegner. Der HSV tritt morgen um 15:30 Uhr beim SC Freiburg an. Das Spiel könnt ihr als Einzelspiel bei Sky schauen, in der Konferenz gibt es das Spiel bei DAZN.

Freiburg steht aktuell auf Platz 9 der Bundesliga. Aus 5 Siegen, 5 Unentschieden und 5 Niederlagen ergeben sich 20 Punkte. Freiburg spielt auch noch in der Europa-League und im DFB-Pokal. In der Europa-League steht man aktuell auf Platz 5, im Pokal muss man im Viertelfinale zur Hertha nach Berlin. Man ist also in allen Wettbewerben solide bis gut dabei. Freiburg ist ja bekanntlich ein Verein, der vor allem auf der Trainerposition auf Kontinuität setzt. Man wird im Breisgau selten hektisch. Das hat bisher häufig gut geklappt und so wird man auch jetzt nicht unruhig. Man hat aktuell 6 Punkte auf das internationale Geschäft. Das letzte Spiel vor der Pause gewannen die Freiburger in einem ansehnlichen Spiel beim VfL Wolfsburg mit 3:4.

Das letzte Aufeinandertreffen zwischen Freiburg und dem HSV fand in der Vorbereitung auf die aktuelle Saison statt. Dort musste sich der HSV am Ende mit 1:5 geschlagen geben. Das Spiel wurde in 2 Halbzeiten bzw. Spiele aufgeteilt. In der ersten „Halbzeit“ hielt der HSV gut mit, ging früh in Führung und kassierte kurz vor Schluss mit dem einzigen Torschuss der Freiburger das 1:1. In der 2. „Halbzeit“, als man durchrotierte, gewann der SC Freiburg mit 4:0. Das Ergebnis scheint also klar. Wenn man sich die einzelnen Halbzeiten und das Personal aber anschaut, blickt man da eventuell etwas anders drauf.

Das letzte Pflichtspiel bestritten die beiden Mannschaften im DFB-Pokal der Saison 24/25. Damals gewann Freiburg mit 2:1 in einem Spiel, in dem für den HSV mehr drinnen gewesen wäre. Freiburg war am Ende effizienter und der HSV schaffte es nicht, den Druck in ein 2:2 umzumünzen, um in die Verlängerung zu gehen. Am Ende sagen auch die Statistiken, dass das Spiel ausgeglichen war, lediglich der xGoals-Wert spricht klar für Freiburg, die allerdings auch einen Elfmeter hatten, bei dem der xGoals-Wert durchschnittlich bei 0,77 liegt.

Der HSV trifft mit Freiburg auf eine Mannschaft, die wahrscheinlich in einem 4-2-3-1-System auflaufen wird. Das ist natürlich nur die Grundformation. Im Spiel verändert sich das ja auch gerne mal.

Die voraussichtliche Startelf ist in der Defensive relativ klar. Atubolu startet im Tor. Vor ihm wird die 4er-Kette wohl aus Kübler, Ginter, Lienhart und Günter bestehen. Lienhart würde dann für Jung in die 4er-Kette rücken.

Davor begannen in Wolfsburg Osterhage und Eggestein. Davor bestand die 3er-Reihe aus Manzambi, Suzuki und Treu. Höchstwahrscheinlich wird Grifo wieder in die Startelf rücken, die Frage ist, für wen. Einige erwarten Grifo auf der rechten Seite für Treu. Gegen Wolfsburg wurde Grifo allerdings für Osterhage eingewechselt. Auch ich erwarte Grifo eher weiter vorne. Im Sturm wird dann wohl wieder Höler beginnen.

Die Freiburger starten ihr Pressing im Durchschnitt ca. 41 Meter vor dem Tor und lassen beim Gegner ca. 14 Pässe zu, bevor sie mit einem Tackling oder Ähnlichem eingreifen. Die Freiburger haben im Verhältnis zur Bundesliga nur durchschnittlich viele hohe Ballgewinne, prozentual endet aber jeder 5. hohe Ballgewinn in einem Torschuss. Bis jetzt haben die Freiburger aus hohen Ballgewinnen 3 Tore erzielt. (Ein hoher Ballgewinn hat keine genaue Definition, wird aber meist als Ballgewinn zwischen Mittellinie und 16er des Gegners gesehen). Der HSV sollte hier also wachsam sein und den Ball nicht in der eigenen Hälfte verlieren.

Warum der HSV schnell spielen sollte

Auf die Startelf bin ich gestern im Detail eingegangen, ich erwarte die Mannschaft folgendermaßen: Heuer Fernandes – Gocholeishvili – Capaldo – Vuskovic – Elfadli – Muheim – Lokonga – Remberg – Viera – Königsdörffer – Dompe.

Ich hatte ja gestern geschrieben, dass der HSV effizient in die Tiefe kommen muss. Was meine ich damit? Der HSV muss mit so wenigen Kontakten wie möglich in die Tiefe und Richtung Tor kommen, da man so am ehesten die unsortierte Defensive des Gegners ausspielen kann. Sicherlich sollte der HSV vor allem im Abschluss und in der Ausführung dieser effektiv sein, das ist ja aber ein Zusammenspiel. Effektiv im Angriff, effizient in der Ausführung des Angriffes. Alle Mannschaften, abgesehen von Bremen, die unterhalb der Ballbesitzmarke von 50 % liegen, spielen mehr Pässe nach vorne als der HSV (33 % Pässe vorwärts). Der Wert sagt natürlich nicht direkt aus, dass der HSV nicht schnell umschaltet, aber er gibt wieder, dass andere Mannschaften mit ungefähr gleichem Ballbesitz strikter den Ball nach vorne tragen. Der HSV spielt prozentual die 5. meisten Pässe nach hinten. Das ist kein Killerkriterium, aber wer sich die Spiele des HSV anschaut, sieht, dass der HSV des Öfteren wieder nach hinten spielt, wenn man die erste Pressinglinie überspielt hat. Faktisch gesehen hat man nach Überspielen der ersten Pressing-Line weniger Gegner vor sich, als wenn man wieder von hinten aufbaut. Und das ist das, was ich damit sagen will. Der HSV muss, nachdem er den Ball gewinnt oder die erste Pressinglinie überspielt, sofort in die gefährlichen Zonen kommen. Ohne viel Schnickschnack. Sicherlich muss man da auch hin und wieder einen Gegner ausspielen, um die Möglichkeit eines Passes in die gefährliche Zone vor dem Tor zu eröffnen, aber man muss hier eben so effizient wie möglich handeln, damit man dem Gegner weniger Zeit zum Sortieren gibt.

Ich nenne mal das Beispiel des Tores von Dompe gegen Mainz. Auch gegen Frankfurt kam man zu guten Möglichkeiten, als man den Ball zügig nach vorne brachte.

Sofern der HSV mit Königsdörffer startet, muss man versuchen, diesen in der Tiefe einzusetzen. Wenn man Flanken in den 16er schlägt, während die gegnerische Kette sortiert vor dem Tor steht, wird es für Königsdörffer mit 1,82 m schwer, viele Kopfballtore zu machen. MMn sollte man möglichst versuchen, ihn flach in Szene zu bringen.

Mit Downs hat man sich dieses Element zumindest von der Größe her in den Kader geholt. Mit ihm kann man sicherlich auch Flanken einstreuen, aber auch hier sollte man vorwiegend versuchen, Downs‘ Tempo auszuspielen. Das gelingt aber nur, wenn die Räume in der Tiefe da sind und man diese auch ausspielt. Diese Räume sind aber häufig nur dann da, wenn der Gegner den Ball hoch verliert oder hoch anläuft. Wenn der Gegner sortiert hinten steht, ergeben sich meistens keine großen Tiefenräume, die belaufen werden können.

Damit der HSV diese Räume aber bespielen kann, muss man den Gegner, gerade wenn er unsortiert ist, schnell attackieren und dann am besten den Ball im Tor versenken.

Schön wäre aber auch mal ein Tor nach einer Ecke. Das gelang bisher noch nicht. Polzin sagte nach dem Trainingsstart, dass man sich hier logischerweise verbessern wolle. Mit Vuskovic hat man jemanden, der den Ball reinköpfen kann, und auch mit Downs holt man sich Größe dazu. Der HSV muss es jetzt aber auch hinkriegen, diese Spieler in Szene zu setzen, indem man den Ball auf ihren Kopf bringt und die Jungs am besten vorher freiblockt, natürlich im legalen Rahmen.

Fazit

Der HSV sollte mMn schnell spielen und die Unsortiertheit des Gegners ausnutzen, weil ich darin die besten Chancen sehe, um ein Tor zu schießen. Anhand der Aussage von Polzin gestern, dass man mit Downs noch mehr die Tiefe attackieren wolle, interpretiere ich, dass er das ähnlich sieht, und hoffe, dass der HSV das auch so umsetzt.

Schreibt doch gerne mal rein, was ihr morgen vom Spiel erwartet, und schreibt auch gerne rein, ob ihr Karten habt und wie der Status eurer Anreise aussieht.

Tom

HSV-Auswärtsspiel in Freiburg: Wer startet, wer fehlt, wer bringt Tempo?

HSV-Auswärtsspiel in Freiburg: Wer startet, wer fehlt, wer bringt Tempo?

Moin zusammen,

zunächst möchte ich einmal alles Gute an Kevin Keegan raussenden. Dieser ist leider schwer erkrankt. An dieser Stelle alles Gute! Keegan spielte insgesamt 90 Bundesliga-Spiele für den HSV und erzielte dabei 32 Tore. Er legte 7 weitere auf. Der Engländer wurde mit dem HSV einmal deutscher Meister, erreichte das Finale des Europapokals der Landesmeister und wurde während seiner Zeit 2-mal mit dem Ballon d’Or ausgezeichnet.

Kevin Keegan gehört mit Sicherheit zu den Legenden des HSV und hat die großen Zeiten geprägt. Ich selber durfte ihn leider nicht live im Stadion erleben, aber auch wenn man die Highlights sieht, war sein Einfluss auf die damalige Truppe schon enorm. Auch wenn man sagen muss, dass diese Truppe einfach generell überragend war. Immer wieder höre ich die Geschichten aus der Zeit und bin echt neidisch auf alle, die das erleben durften. Hören tat ich auch das ein oder andere Mal „Head Over Heels in Love“. Immer wieder eine lustige und schöne Erinnerung an die alten Zeiten.

Alles Gute, viel Kraft und eine schnelle Genesung!

Downs in Freiburg dabei

Heute stand die Pressekonferenz bezüglich des Auswärtsspiels des HSV in Freiburg an. Personell muss der HSV auf einige Spieler verzichten. Glatzel und Omari waren im Vorfeld ja schon mehr oder weniger klar, aber auch Fabio Balde, Anssi Suhonen, Aboubaka Soumahoro und Rayan Philippe werden nicht spielen. Dafür wird wohl Alexander Roessing-Lelesiit wieder in den Kader rücken.

Damion Downs wird im Kader stehen und wohl auch Minuten bekommen. Pozin sagte: „Er wird im Kader sein und ist auch eine Option für mehr Spielzeit..“ Und führte weiter aus: „Dass er in der englischen Woche 3 Spiele über 90 Minuten machen kann, wird eher weniger der Fall sein.“ Je nachdem, wie Polzin plant, wird Downs dann Samstag wohl zunächst von der Bank kommen. Das kann sich aber natürlich abhängig von Polzins Plan ändern.

Mit Downs will der HSV laut Polzin noch mehr die Tiefe attackieren. Ich bin gespannt, ob und wie das im Spiel umgesetzt wird. Die Tiefe attackiert der HSV nämlich nur dann effizient, wenn man den Ball nach Ballgewinn schnell in die Tiefe bringt.

Mögliche Startelf nach der Pressekonferenz

Ich gehe davon aus, dass Polzin mit Vieira, Königsdörffer und Dompe vorne startet und dann mit Downs eine Veränderung ins Spiel bringt. Entweder im 1-zu-1-Wechsel mit Königsdörffer oder Downs ins Zentrum: Königsdörffer auf rechts und Vieira ins Zentrum, je nachdem, wie das Spiel läuft. Natürlich kann Polzin aber auch überraschen und Downs direkt von Anfang an bringen.

Die Doppel-8 erschließt sich aus den ersten 15 Spielen mit Remberg und Sambi Lokonga. Auf links Muheim und rechts erwarte ich Gocholeishvili. Für mich ist Mickelbrencis eher der offensivere Part und Gocholeishvili der defensivere. Ich denke, Polzin geht dann eher auf die Defensive. Aber auch Jatta ist mittlerweile wieder eine Option. Ich gehe dennoch von Gocholeishvili aus.

In der 3er-Kette stellt sich neben Vuskovic und Capaldo lediglich die Frage, wer hinten links aufläuft. Da erwarte ich persönlich Elfaldi, da er seinen Job bisher souverän erledigt hat und dem HSV-Aufbauspiel, mit seinen progressiven Läufen, nochmal ein anderes Element verleiht als alle anderen Innenverteidiger beim HSV. Natürlich besteht aber auch die Chance, dass Toruanrigha startet.

Im Tor wird logischerweise Heuer Fernandes starten, dessen Ersatzmann an diesem Wochenende dann entweder Hannes Herrmann oder Fernando Dickes sein wird.

Wie würdet ihr aufstellen? Schreibt es gerne in die Kommentare!

Tom