VAR schaut weg, HSV verliert: Bittere 1:2-Pleite in Freiburg

by | 10.01.26 | 181 comments

Es war ein bitterer, ein schmerzhafter Start ins Jahr 2026 – und einer, der beim HSV ein Gefühl zurücklässt, das weit über eine „normale“ Auswärtsniederlage hinausgeht. Dieses 1:2 beim SC Freiburg*fühlt sich nicht einfach verloren an. Es fühlt sich genommen an.

Dabei begann dieser Samstag in Freiburg schon unter schwierigen Vorzeichen. Schnee, Chaos auf den Bahnstrecken, gestrandete Fans in Hannover – und trotzdem war der Gästeblock gut gefüllt. Weil dieser Verein, diese Mannschaft, diese Fans auch dann da sind, wenn es ungemütlich wird. Und genau das passte zum Spielverlauf.

Der HSV brauchte lange, um in diese Partie zu finden. Freiburg war dominant, aggressiv, körperlich präsent. Früh klatschte ein Kübler-Abschluss an die Latte, Daniel Heuer Fernandes musste mehrfach retten – und biss trotz sichtbarer Schulterprobleme bis zum Schluss auf die Zähne. Hamburg hatte Mühe, sich zu befreien, die Abstimmung auf der linken Seite wackelte, lange Bälle verpufften, Damion Downs hing vorne zunächst in der Luft. Zur Wahrheit gehört: In den ersten 40 Minuten war Freiburg näher an der Führung als der HSV.

Und trotzdem arbeitete sich die Mannschaft von Merlin Polzin hinein. Kurz vor der Pause gab es die ersten eigenen Nadelstiche, ein Freistoß von Vieira, ein Abschluss von Capaldo, ein Moment, in dem man spürte: Hier geht noch was.

Und dann kam diese zweite Halbzeit. 48. Minute: Ecke Muheim – Kopfball Luka Vuskovic – Tor! Die erste Auswärtsführung dieser Saison. Der Ball hinter der Linie, die Torlinientechnik eindeutig – und der Gästeblock explodiert im Schneetreiben. Endlich. Endlich einmal vorne. Endlich einmal belohnt.

Was danach folgte, ist der Kern dieses Spiels – und der Grund für den blanken Frust.

Nur wenige Minuten später der Elfmeterpfiff gegen den HSV. Ja, Daniel Elfadli trifft Lucas Höler minimal an der Hacke. Ja, man kann Elfmeter geben, wenn man den Entscheidungen der letzten Monate und Jahre treu bleibt. Inzwischen reicht ja der bloße Kontakt schon – unabhängig davon, ob dieser den Gegner beeinflusst oder nicht. . Aber Gelb-Rot? Nach einer frühen, diskussionswürdigen Verwarnung? In dieser Spielphase? In diesem Spiel? Es war der sechste Platzverweis der Saison – zu viele, keine Frage. Und trotzdem blieb das Gefühl: Hier wurde maximal hart gegen den HSV entschieden.

Grifo verwandelt sicher. 1:1. Und plötzlich verteidigt der HSV über 35 Minuten in Unterzahl mit allem, was er hat. Leidenschaft, Laufbereitschaft, Leidensfähigkeit. Die Mannschaft stemmt sich gegen die Niederlage, wirft sich in jeden Ball, hält lange stand.

Bis zur 83. Minute. Hereingabe, Abschluss, Tor durch Igor Matanovic. Der Freiburger Jubel – und dann diese Szene im Vorfeld: Manzambi geht mit dem Ellenbogen in den Zweikampf, trifft Torunarigha ganz deutlich erkennbar im Gesicht. Ein klares Foul. Ein klarer Treffer. Eine Szene, die man sehen muss. Und der VAR? Tut: nichts. Unfassbar! Bei einem Foul, das ihr hier auf diesem Bild auch noch einmal deutlich sehen könnt. Trotzdem:  Kein Eingriff des VAR. Kein Review. Kein Korrigieren.

Und genau hier liegt der Punkt, an dem dieses Spiel kippt – nicht allein sportlich, sondern emotional. Der HSV verliert dieses Spiel nicht nur, weil er erneut in Unterzahl gerät. Nicht nur, weil er auswärts weiter auf den ersten Sieg wartet. Sondern auch, weil an dieser entscheidenden Stelle die gleiche Konsequenz fehlt, die zuvor gegen den HSV angewendet wurde.

Wenn beim Elfmeter Millimeter reichen, dann muss ein Ellenbogen im Gesicht reichen, um zumindest hinzuschauen.

Dass es ausgerechnet Matanovic ist, ein gebürtiger Hamburger, macht es nicht leichter. Dass der HSV trotz aller Widrigkeiten bis zum Schluss alles versucht, macht diese Niederlage nicht weniger schmerzhaft. Und dass die Mannschaft nach Abpfiff mit leeren Händen, aber erhobenem Kopf vom Platz geht, sagt viel über diesen Auftritt.

Ja, der HSV muss über Disziplin reden. Über Platzverweise. Über Auswärtsauftritte. Aber genauso deutlich muss man sagen: Dieses Spiel wurde nicht allein auf dem Rasen entschieden.

Für die mitgereisten Fans, die trotz Sturm, Schnee und Bahnchaos da waren, bleibt ein bitterer Samstag. Für den HSV bleibt das Gefühl, dass man sich viel erarbeitet hat – und am Ende trotzdem leer ausgeht.

In drei Tagen wartet Bayer Leverkusen im Volkspark. Zuhause. Dort, wo der HSV zuletzt gezeigt hat, wer er sein kann. Und wo man Antworten geben will – sportlich. Und emotional. Ohne Daniel Elfadli, der gesperrt ist und mit Vuskovic, der seine vierte Gelbe Karte gesehen hat und bei der nächsten Verwarnung ein Spiel aussetzen muss.

Aber okay. Denken wir an andere, schönere und/oder wichtigere Dinge. Kevin Keegan hat von dieser Stelle schon die allerherzlichsten Genesungswünsche geschickt bekommen – was ich aber nur zu gern noch einmal wiederhole! Und auch Euch Das habe ich am Ende des Videos auch noch einmal gemacht und Euch noch ein paar Worte gesprochen, die von Herzen kommen.

In diesem Sinne: Bleibt gesund, bleibt hoffnungsfroh – und wir sehen uns spätestens nach dem Bayer-Spiel am Dienstag an dieser Stelle wieder.

Scholle

DIE EINZELBEWERTUNGEN:

Daniel Heuer Fernandes: Auch am Elfer von Grifo war er dran. Hoffentlich ist das mit der Schulter nicht zu schlimm. Ihn braucht dieser HSV. Note: 3

Miro Muheim: Zusammen mit Dompé defensiv grausam in der ersten Halbzeit. Hätte der SCF mehr diese Seite bespielt, sie hätten sich Chancen können. Offensiv hat er Qualitäten (die heute nicht zum Tragen kamen), defensiv ist er zu schwach. Note: 4,5

Nicolas Capaldo: Er ackert und rackert, ist aber zu oft einfach noch zu wild und ohne die nötige Übersicht. Dass er in den letzten Minuten immer noch derjenige ist, der Dampf macht, zeichnet ihn aus. Note: 3,5

Luka Vuskovic: Brauchte ein wenig, um zu seiner Stärke zu finden. Dann traf er sogar. Note: 3

Daniel Elfadli: Er hatte schon in der ersten Halbzeit ein paar knifflige Situationen, die offenbarten, dass es für ihn gefährlich wird nach der ersten Gelben Karte. Der Elfer war dumm, extrem hart – und sein Ende. Note: 5

Jordan Torunarigha (ab 57.) : Bim 1:2-Gegentreffer hätte er konsequenter zum Ball gehen können – aber eben auch ein Foul gegen sich gepfiffen bekommen können. Note: 4

Bakery Jatta (bis 80.): Er versucht, die einfachen Dinge zu machen, um Fehler zu vermeiden. Und das ist okay so. Läuferisch heute besser als zuletzt – aber seine Flanken und Schüsse waren, sind und bleiben eine Katastrophe. Note: 4

Giorgi Gocholeishvilli (ab 80.): War keine Verstärkung.

Albert-Sambi Lokonga: Wenig falsch gemacht – aber auch wenig bewirkt.  Das war einfach nicht sein Spiel. Note: 4,5

Nicolai Remberg: Schnelle, wenige Mittelfeldspieler bereiten ihm Probleme – aber er fightet sich immer wieder ins Spiel. Note: 4

Jean-Luc Dompé: So sehr ich seine Offensivkünste schätze, so untragbar ist auf Erstliganiveau sein Defensivverhalten, das heute in der 9. Minute fast den Rückstand gekostet hätte, weil er den Weg nach hinten schlicht verweigerte. Es gibt nur sehr wenige Trainer, die so ein mannschaftsundienliches Verhalten dulden. Polzin ist einer davon. Heute auch aus Mangel an Alternativen. Aber: Wenn er offensiv so wenig bringt wie heute, dann ist das nichts. Note: 5,5


Damion Downs (bis 78.): 
Erstes Spiel – und gleich Startelf. Aber: noch ohne richtige Bindung. Die wird kommen, da bin ich mir sicher. Aber heute war das zu wenig. Note: 

Alexander Rössing-Lelesit (ab 78.): Ihn in Unterzahl zu bringen war mutig.

Fabio Vieira (bis 78.): das Trainerteam will ihn auf dem Platz sehen, was auch richtig ist. Auf der Seite ist der Feinfuß verschenkt. Aber Note:

Guilherme Ramos (ab 78.): 

Merlin Polzin: Was für ein Fehler!! Schon wieder! Elfadli auf dem Platz zu lassen, war lange vorhersehbar falsch. Und es wurde bestraft Ich habe schon vor der Halbzeit gesagt, dass das zu gefährlich ist. Ein entscheidender Fehler! Note: 5

Schiedsrichter Timo Gerach (Landau): Sowas nennt man „Heim-Schiri“. Dieser Elfer ist extrem hart. Gelbrot dann vielleicht logisch erklärbar – aber es verschärft die diskutable Entscheidung. Seine Wertungsspanne für Gelbe Karten war aber dramatisch schlecht – und zu Lasten des HSV.  Das 2:1 gelten zu lassen, war falsch! Im Mittelfeld wird so ein Arm-Einsatz sogar bei weniger gepfiffen. Verstehe ich langsam alles nicht mehr. Matanovis Handspiel in der Nachspielzeit ließ er laufen – auch hier wurde die Entscheidung wieder zu Gunsten des SC Freiburg ausgelegt. Am Ende muss man festhalten, dass er und der VAR im Verbund ihren Job einfach nicht gemacht haben. Gemeinsame Note: 6

DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

SC Freiburg: Atubolu – Kübler, Ginter, Lienhart (46. Jung), Günter – M. Eggestein, Manzambi (90.+4 Höfler), Treu (79. Beste), Y. Suzuki, Grifo (65. Osterhage) – Höler (65. Matanovic)

HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, Vuskovic, Elfadli – Jatta (80. Gocholeishvili), Sambi Lokonga (90.+2 Königsdörffer), Remberg, Muheim – Vieira (79. Ramos), Downs (78. Rössing-Lelesiit), Dompe (57. Torunarigha)

Tore: 0:1 Vuskovic (48.), 1:1 Grifo (53./FE), 2:1 Matanovic (83.)

Zuschauer: 34.700 (ausverkauft)    

Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau-Queichheim)

Gelbe Karten: Treu, Lienhart, Osterhage / Elfadli, Vuskovic, Heuer Fernandes, Polzin, Rössing-Lelesiit

Gelb-Rote Karten: – / Elfadli

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Darmzotte
5 Tage zuvor

Für die HSV-Verantwortlichen ist das Spiel gar nicht so schlecht gelaufen.

Man war zwar klar unterlegen, hatte keinen Plan und kaum offensive Aktionen, die Sturmproblematik scheint immer noch nicht gelöst, aber man kann sich hinter dem Schiedsrichter verstecken, denn das maximal sedierte Fanvolk nimmt dies gerne an. Der äußere Feind ist der beste Freund der Sekte namens HSV.

Niemand wird über Jatta reden, der nichts in einer Bundesligamannschaft verloren hat. Niemand wird die Fehler Polzins thematisieren, obwohl dies abendfüllend wäre und niemand wird sich mit der Faulheit und Tatenlosigkeit eines Costa beschäftigen.

Peter Ariel
5 Tage zuvor

Ich war sicherlich nie ein Verfechter oder gar Befürworter von Stefan Kuntz. Aber mit seinem Weggang ist der letzte Hauch von Fußball-Sachverstand aus dem Volkspark verschwunden.
Die beiden Taugenichtse Claus Costa und Merlin Polzin können nun allmächtig, unbehelligt und seelenruhig ihr Werk vollenden und den HSV wieder in die Niederungen der 2. Liga zurückführen.
Ein Trauerspiel, was in diesem Verein abgeht. Es ist so, als wenn man ungebremst mit 180 km/h gegen eine Wand rast ohne zu bremsen. Jeder sieht das Dilemma, aber die zwei Kardinalfehler beim HSV werden nicht korrigiert (der AR sollte sich was schämen). Niemand kann, darf oder will handeln. Es wäre sooo einfach.
Da niemand Polzin und Costa in ihrem Tun kontrollieren oder gar maßregeln wird, bin ich felsenfest davon überzeugt, dass der HSV den Klassenerhalt nicht schaffen wird. Das ist umso schlimmer als dass die Mannschaft an sich durchaus das Potenzial hätte, in der Liga zu bleiben. Dafür braucht es aber einen bundesligatauglichen Trainer, der dieses Potenzial entwickelt und nicht immer die gleichen Aufstellungs-, Einstellungs-, Taktik- und Matchfehler begeht und einen Sportdirektor, der die Mannschaft auf den für den Klassenerhalt entscheidenden Stellschrauben personell ergänzt bzw vor allem verbessert. Beides wird nicht passieren. Der Verein ist fein mit sich und einem erneuten Abstieg in die 2.Liga. Dort können sich dann alle wieder ganz lieb haben und zur Krönung ihren Ziehvater Jonas Boldt (vielleicht hat Timmi W. ja auch wieder Bock) zurückholen. Der HSV ist sowas von im Arsch! Eine Kerze für etwas mehr Professionalität 🙏.

Last edited 5 Tage zuvor by Peter Ariel
Darmzotte
5 Tage zuvor

Man muss auch mal über diese linke Seite reden. Muheim ist defensiv taktisch so unfassbar schlecht, dass es weh tut und das one trick pony Dompe ist heute mehr ins Schleudern geraten als mit seinem Auto.
Diese erste Chance von Freiburg, wo der Ball an die Latte geht – was Muheim da macht, das ist so unfassbar schlecht. Und hier wurde immer erzählt, dass das natürlich vom Trainerteam angesprochen würde. Ich glaube das nicht. Sollte es dennoch so sein, dann ist Muheim lernresistent.

Polkateddy
5 Tage zuvor

Das Spiel hat eine lange Fehlerkettengeschichte.

1. Wir treten in den ersten 35 Minuten genauso schwach auf, wie beispielsweise in Augsburg und werden von Freiburg am Leben gehalten.
2. Nach 3 Minuten sieht Elfadli gelb, für ein Foul, in dem beide Spieler rangeln und folgerichtig zu Boden gehen. Freistoß Freiburg wäre korrekt gewesen.
3. Vor der Pause macht Elfadli ein Foul, welches als Aufforderung zum Wechsel verstanden werden sollte.
4. Beim 2:1 gibt es den Ellenbogen, der für den Schiri vielleicht schwer zu sehen war, aber genau dafür gibt es ja der Keller
https://x.com/Rohrnaldo7/status/2010028793289904479
5. Die Wechsel waren aus der Hölle. Die Aufstellung war aus der Hölle. Gocholeishvili draußen zu lassen für Jatta ist ein Tritt in die Eier für jeden Fussballer! Und Jatta dann noch die gleiche Note zu geben wie Remberg, holy shit!
6. Diese defensiv ausgerichtete Spielweise wird einem Bundesligaklub nicht gerecht. Prinzipiell widerspricht so eine Herangehensweise dem Aufstellen von Spielern wie Viera und Dompe, die dadurch nur hinten gebunden sind und da natürlich Schwächen haben.

Fazit: Verdiente Niederlage, die der Trainer deutlich mehr zu verantworten hat, als der Schiedsrichter. Er sollte das anerkennen und nicht die Schuld dem Schiri anlasten.

AlterSchwede
5 Tage zuvor

Wieso zählt das 2. Freiburger Tor? Der Spieler geht mit dem Ellenbogen in Torunarighas Gesicht! Hamburger Tore wurden diese Saison schon für weniger klare Vergehen zurück genommen.

IvanAusKass
5 Tage zuvor

Warum schützt Polzin Mannschaft und Spieler Elfadli nicht ?
Er hatte gelb und eine mündliche Verwarnung vom Schiri in Halbzeit 1.

Dazu kommt immer wiederkehrende Enteierung von Spielern. Beispiel Katterbach, Glatzel, Willi ,… und blinde Treue zu Königsdorffer, Jatta, früher Schonlau und Meffert.
Polzin ist überfordert und Walter-Stur, wird mt Chaos-Costa absteigen.
Für viele ist jetzt der Schiedsrichter oder der Keller schuld, kann man so machen und sich auf Liga 2 freuen.

Bruno Michele
5 Tage zuvor

Ich hab die Schnauze voll: Polzins Dreierketten-Wahn radiert uns aus! 🤮
Leute, ich kann es nicht mehr hören. „Prozess“, „Anpassung“, „Systemflexibilität“… Guckt euch doch die Tabelle an! Gestern in Freiburg war wieder die Krönung. 1:2, die nächste unnötige Niederlage im Gepäck, und warum? Weil wir uns mit dieser Pseudo-Dreierkette jedes Mal selbst ins Knie schießen.

1. Das „System“ ist reiner Selbstbetrug
Polzin schickt da eine Formation aufs Feld, die auf dem Papier nach 3-4-3 aussieht, aber in Wahrheit ein ängstliches 5-4-1 ist. Capaldo als Innenverteidiger? Ernsthaft? Wir fangen uns früh fast das Ding von Kübler ein, weil die Abstimmung zwischen Muheim und Elfadli hinten links überhaupt nicht stimmt. Da weiß die linke Klebe nicht, was die rechte tut. In einer normalen Viererkette hast du klare Zuständigkeiten – bei Polzin haben wir nur „Raum-Chaos“.

2. Daffeh auf der Schiene? Ich bitte euch!
Mit seinen 38 Jahren muss er zwei Jobs gleichzeitig erledigen und kriegt keinen davon gebacken. Offensiv hängt er in der Luft, und defensiv fehlt ihm (noch) das Profil für diese Rolle. Wäre er 15 Jahre jünger, würde ich sagen: Schult ihn um! Wie auch immer: Unsere Schienenspieler trauen sich nicht vor, weil sie Angst vor dem Loch hinter sich haben. Wir berauben uns unserer eigenen Stärken!

3. Aufbau-Verweigerung und Bolz-Modus
Gegen den Ball stehen wir so tief, dass die Entlastung gleich Null ist. Und wenn wir den Ball mal hatten? Dann wurde das Ding lang auf Downs gebolzt, der seine liebe Not mit dem Ball hatte und zeigte, warum er bestenfalls ein ordentlicher Zweitligaspieler ist. Warum? Weil unsere Dreierkette im Aufbau keine Progression hinkriegt. Zwei von drei Leuten da hinten sind positionsfremd oder nicht pressingsicher. Das ist kein Fußball, das ist Verzweiflung.

4. Disziplinlosigkeit ist Systemversagen
Schon wieder Gelb-Rot! Elfadli fliegt in der 51. Minute vom Platz. Warum kommen wir ständig zu spät? Weil die Abstände in diesem passiven 5-4-1 überhaupt nicht passen. Wir laufen den Freiburgern im Halbraum nur hinterher, bis einer die Nerven verliert. Der Platzverweis war mal wieder der Wendepunkt, der uns das Genick gebrochen hat. Polzin reagiert dann mit Torunarigha für Dompé – noch tiefer, noch defensiver. Super, so gewinnt man natürlich Spiele… nicht.

Deshalb: Schluss mit den Experimenten! Zurück zum 4-2-3-1! 🛑
Polzin, wach auf! Wir haben den Kader für ein stabiles 4-2-3-1, nicht für dieses taktische Wirrwarr.

Diese Dreierkette ist beim HSV kein Stabilitätsmodell, sie ist eine Ausrede mit drei IVs. Du hast entweder Schienenspieler, die wirklich Schienenspieler sind, oder du machst aus Flügelspielern Not-Sprinter, die gleichzeitig Außenverteidiger und Flankengeber sein sollen. Jatta als rechter Schienenspieler ist genau so eine Idee, die auf dem Taktikzettel hübsch aussieht und auf dem Platz dazu führt, dass Abstände reißen und du kaum saubere Entlastung bekommst. Freiburg hatte früh dicke Chancen, Kübler trifft die Latte, Höler scheitert mehrfach. Das steht nicht unter „Pech“, das ist „du wirst hinten reingedrückt“. 

Viererkette jetzt: Gocholeishvili/Mikelbrencis, Vušković, El Fadli, Muheim. Klare Kante, klare Zonen.
Zentrum stärken: Lokonga und Remberg auf die Doppel-Sechs.
Vieira ins Zentrum: Der Junge versauert irgendwo rechts vorne im 3-4-3. Er muss die Bälle verteilen, er ist unser Verbindungsspieler!
Flügel besetzen: Rayan rechts, Dompé links. Lasst sie das machen, was sie können, statt sie als Hilfs-Außenverteidiger zu verheizen.

Was sich in den nächsten 3 Spielen ändern MUSS:
1. Kein Halbraum-Slalom mehr für den Gegner.
2. Keine dämlichen Platzverweise durch Notbremsen oder Ungeschicklichkeiten wg. falscher Positionierung. Ja, man kann über die Härte der ersten Gelben diskutieren. Aber wenn du als Trainer weißt, dass dein Team in Auswärtsspielen schon ohne Platzverweise ständig wackelt, dann musst du ein Spiel so führen, dass du nicht nach 51 Minuten mit zehn Mann dastehst. Das ist inzwischen der sechste Platzverweis der Saison, und irgendwann ist „Unerfahrenheit“ keine Erklärung mehr, sondern ein Muster. 

Und dann kommt Polzin nach dem Spiel wieder mit dem Schiedsrichter und den übersehenen Ellbogenkontakt, und der VAR greift nicht ein. Kann sein. Kann auch ein klarer Fehler sein. Nur ist das nicht die Geschichte des Spiels, das ist die letzte Szene einer langen Liste von Gründen, warum du dort überhaupt in dieser Lage bist.

Was macht Pausbacke? Er nimmt Dompé kurz nach der Halbzeit runter und bringt Torunarigha. Das ist das Eingeständnis: Dieses System braucht so viel Absicherung, dass du deinen besten Stürmer opferst und dann praktisch nur noch hoffst, dass Freiburg sich selbst verwaltet oder über die eigenen Füße stolpert.  

3. Ballbesitz, der den Namen verdient, statt nur „Langer Hafer“.
4. Vieira muss den Ball sehen!

Wenn Polzin wirklich liefern will, dann macht er es endlich simpel: Viererkette als Basis, klare Zuständigkeiten, Vieira dahin, wo er Fußball spielen kann, nicht als Alibi-Flügel, und vor allem ein Matchplan, der Auswärtsspiele nicht schon vor der Halbzeit zu einem Abwehrseminar erklärt.

Wenn wir so weitermachen, steigen wir gleich wieder ab, während Freiburg und Co. über uns lachen. Es reicht langsam!

Flotti McFlott
5 Tage zuvor

Laut Bild hat Cunts eine oder mehrere HSV Mitarbeiterinnen dazu nötigen wollen, sich an seinem Prengel zu delektieren … Dieser Verein lässt wirklich nichts aus. 🤦🏾‍♂️

HSV 1887
5 Tage zuvor

Ganz schlimme Niederlage !
Wer stellt diesen Jatta und Muheim immer wieder in die Startelf ?
Da wir Kuntz nun auch verloren haben, werden wir mit Herrn Costa und Herrn Polzin wohl wieder in die zweite gehen müssen.
Warum der AR einfach das Dilemma begleitet, hat was von Dackelzüchterclub.
Warum kriegt der HSV seit Jahren keine professionelle Struktur zum Stande ?

Nur der HSV.

Blumi64
5 Tage zuvor

Wir können jetzt über den Schiedsrichter meckern der tatsächlich ein Heimschiedsrichter war.
Aber zur Ehrlichkeit gehört auch, dass die ersten 35 Minuten ein Klassenunterschied war und diese ständigen Minusleistungen in der Ferne kann das Volksparkstadion auch nicht mehr kompensieren.
So gewinnen wir in der Rückrunde höchstens noch 2 bis 3 Spiele.
Und wie riskant es war, Perez zu vergraulen haben wir heute gesehen.
Heuer fast raus und wahrscheinlich hat er angeschlagen weitergespielt und somit auch das 2:1 mitverbockt

Hessenhrubesch
5 Tage zuvor

„Aber Gelb-Rot? Nach einer frühen, diskussionswürdigen Verwarnung? In dieser Spielphase? In diesem Spiel? Es war der sechste Platzverweis der Saison – zu viele, keine Frage. Und trotzdem blieb das Gefühl: Hier wurde maximal hart gegen den HSV entschieden.“

Elfadli war schon vor der Pause gelb/rot-gefährdet und hätte dementsprechend zur Halbzeit gegen Torunarigha ausgewechselt werden müssen. Das werfe ich Polzin vor

Jörg Brettschneider
5 Tage zuvor

Was man dem HSV zugute halten darf:

– der Schiedsrichter war der Heimmannschaft gewogen, der Sky-Kommentator ebenfalls

– in der ersten Halbzeit war man defensiv einigermaßen stabil, Freiburg tat sich trotz Lattenschuss schwer

– vor dem Platzverweis war der HSV auf einem etwas besseren Weg

– gegen Ende des Spiels kam man mit neun Feldspielern noch nach vorne

Was man dem HSV ankreiden muss:

– in der ersten Halbzeit nach vorne nicht präzise und mutig genug, einfach zu harmlos bzw. zu schlecht

– Trainerentscheidungen teilweise nicht nachvollziehbar
(spielerische Qualität komplett ausgewechselt, Jattas Aufstellung sehr fragwürdig, Taktik-Dogma)

– im Offensivspiel fehlt eindeutig Qualität, ggf. muss noch ein vernünftiger Stürmer kommen

– Dummheit beim Elfer und Platzverweis kostet wieder Punkte, ähnlicher Verlauf wie in Köln

– Heimschiedsrichter darf keine Ausrede sein, der HSV muss einmal mehr bei sich die Fehler suchen

Fazit:

Der HSV hat die Niederlage überwiegend selbst zu verantworten. Gegen nicht gerade überragende Freiburger hätte man trotz Heimschiri etwas mitnehmen müssen!
Wenn der Klassenerhalt gelingen soll, muss Polzin seine Entscheidungen überdenken und Verstärkung geholt werden. Ein Stürmer – vielleicht im Vorgriff auf die nächste Saison – sollte noch kommen.
Außerdem muss man zwingend cleverer werden. Die Naivität, mit der man teilweise spielt (dieses Mal Elfadli), ist nicht bundesligatauglich. Unglaublich eigentlich.

Ausgerechnet jetzt fehlt ein Sportvorstand…
Der müsste Polzin beratend zur Seite stehen, ihn ggf. korrigieren, Seriosität einfordern und den Kader smart verstärken. Costa wird das nicht hinbekommen. Da fehlt nicht zuletzt die Autorität.

Air Bäron
5 Tage zuvor

Ein sehr frustrierendes Spiel und Ergebnis.

Sprockhöveler HSV
5 Tage zuvor

Was mich mega nervt, ist, dass die Schiedsrichter nicht ihre technischen Möglichkeiten nutzen.
Guckt er sich die Szene vom Elfmeter nochmal an, sieht er, dass Elfadli den Fuß klar zurück zieht.
Guckt er sich die Szene vom 2:1 nochmal an sieht er ein klares Foul an Touringhariga.
Unsere SR sind so unfassbar schlecht !

ABER, und das sag ich auch ganz deutlich:
Hauptverantwortlicher für die Niederlage ist unser Trainer-Lehrling, der in der Pause zwingend den rot-gefährdeten Elfadli gegen Ramos oder Touringhariga hätte tauschen MÜSSEN !
Warum macht er das nicht, wer berät ihn da ?
Polzin hat die Niederlage zu verantworten.

Hallenser
5 Tage zuvor

Bleibt Polzin Trainer steigen wir ab, so einfach ist das! Taktik,Aufstellung und Wechsel – es sind einfach zuviel Fehler und er scheint einfach nicht lernfähig! Viera immer wieder auf die falsche Position zu stellen, Jatta wieder in die Startelf zu bringen und wieder fast eine Hälfte ohne die richtige Einstellung – es sind einfach zu viele Fehler und leider scheint er auch nicht lernfähig zu sein! Der Schiedsrichter war schwach, der Trainer des HSV war richtig schlecht!! 6 Platzverweise machen auch deutlich das er die Mannschaft bei entscheidenden Fragen nicht richtig erreicht, Sorry Merlin, diese Liga ist eine Nummer zu hoch für Dich und wenn Deine Liebe zum Verein wirklich so groß ist(was ich durchaus glaube!) dann solltest Du Platz machen oder Dir einen erfahrenen Trainer an die Seite holen!!

Peter Barfuß
5 Tage zuvor

Alles Ober- und Trainerexperten hier ….jetzt darf Polzin nicht aufs Tablet schauen, das macht jetzt einen guten oder schlechten Trainer aus ?

Ich möchte jetzt keine Namen nennen, aber hier war Kwasniok immer hoch im Kurs. Schaut der auch aufs Tablet oder hat er nur einen bunten Weihnachtspullover an ?

Fakt ist, Kwasniok hat 7 Spiele nicht gewonnen und alles ist verpufft ….

Das ist nur ein Beispiel, da gibt es mehrere. Es ist immer sehr einfach bei Misserfolg die Fehler des Trainers zu konstruieren. Für mich stehen da erstmal 11 Spieler auf dem Platz.

HSV-Titanic
5 Tage zuvor

Ein Hauch einer Berührung reicht für einen Elfmeter + Platzverweis aber ein Ellenbogencheck gegen den Verteidiger vom HSV reicht für kein Foulspiel? Willkommen in der Bundesliga in 2026!

HSV-Titanic
5 Tage zuvor

Wer diese Aussagen und Interviews dieses Schiedsrichters hört, dem kann nur schlecht werden. So jemand hat im Profifußball absolut nichts, aber auch gar nichts verloren. Einen klaren Ellenbogenschlag ins Gesicht einfach laufen zu lassen, dann feige zu behaupten, man habe es nicht gesehen, und dem VAR auch noch aktiv einzureden, es sei kein Foul gewesen – das ist kein Versagen mehr, das ist eine Farce. Das ist eine Bankrotterklärung für den gesamten Schiedsrichterapparat. Ein Mann, der Spieler nicht schützt und offensichtliche Gewalt auf dem Platz ignoriert, ist eine Gefahr für den Fußball. Dieser Schiedsrichter darf nie wieder ein Spiel pfeifen – weder im Profibereich noch irgendwo sonst!!!!

Rudi Kargus 73
5 Tage zuvor

Übrigens schaut euch die Gurkentruppe von Leverkusen an. Also vergesst jetzt schon mal eure geliebten Ausreden: wie der Gegner ist unschlagbar usw.
Ach ja: das war mir klar Scholle: jetzt ist der Schiri schuld. Warum erwähnst du nicht deinen Liebling Königsdorfer, der in der Nachspielzeit eine Riesenchance kläglich vergeben hat , Ach ja er hat wenigstens den Ball dem Torwart in die Arme geschossen.
Tatsache ist:
1. Schwächste Auswertsmannschaft
2. Schwache Offensive
3. Die meisten Platzverweise

Last edited 5 Tage zuvor by Rudi Kargus 73
Ralf Gleitsmann
5 Tage zuvor

Was für ein arroganter Schnösel dieser Schiri und der VAR gleich noch mit. Heute wurde jede Aktion gegen den HSV gepfiffen. Was soll’s, es muss weiter gehen.

MeinVerein2021
5 Tage zuvor

Es bleibt ein schaler Nachgeschmack.

Was der Schiedsrichter und der VAR gesehen oder nicht gesehen und sich so gedacht haben, kann ich nicht verstehen. Nach meinem Eindruck klar gegen den HSV. Es war jedenfalls relevant für den Spielausgang.

Der HSV hatte aber auch Chancen (okay, Freiburg hatte mehr). Königsdörffer z. B. hätte noch das 2:2 machen können.

Das Positive: Der HSV hätte nicht unbedingt verlieren müssen.

Das Negative: Wieder zwei unterschiedlich konsequente Halbzeiten. Wieder eine rote Karte (Elfadli hätte nach der gelben Karte raus müssen)
Wieder auswärts nichts geholt.

Im sportlichen Bereich fehlt Stefan Kuntz. Wer coacht jetzt Polzin? Wer spricht zur Mannschaft, um der Mannschaft den Kick zu geben?

Polzin ist unerfahren. Er ist der Aufstiegstrainer. Ich glaube, dass er das ohne Kuntz nicht geschafft hätte. Der HSV ist „ein Brett“. Es könnte für Polzin allein mit seinem ebenfalls unerfahrenen Team „zu dick“ sein.

Wer entscheidet jetzt eigentlich über einen etwaigen Trainerwechsel und weitere Transfers?

Aber der AR sieht keinen Handlungsdruck🫣

Und Leverkusen hat heute verloren. Mich besorgt das. Die kommen mit Wut im Bauch. Das ist nicht gut.

Last edited 5 Tage zuvor by MeinVerein2021
Sven Feldmann
5 Tage zuvor

Bei dem HSV gibt es keinen VR! Bei den Bayern auf alle Fälle 😺

Last edited 5 Tage zuvor by Sven Feldmann
MeinVerein2021
5 Tage zuvor

https://www.fussballdaten.de/news/medienbericht-vorwurf-gegen-kuntz-sorgte-fuer-hsv-aus-60f46704/

Die haben wohl von der Bild abgeschrieben.

Der Vorwurf der sexuellen Belästigung wiegt schwer. Nach diesem Bericht hat der HSV alles richtig gemacht.

Es fängt damit an, dass die Mitarbeiterin den Mut hatte, ihren Arbeitgeber zu informieren. Das spricht für ein vertrauensvolles Arbeitsumfeld. Das ist nicht überall so.

Marco N
5 Tage zuvor

Haben mich der Aufstieg und die kurze Anfangseuphorie in der Bundesliga vorsichtig optimistisch gemacht, wird jetzt wie gewohnt alles wieder eingerissen. Skandale, Schlagzeilen, Belästigung, Intrigen, Jatta in der Startelf aus PR-Zwecken. Wir sind wieder da, wo wir vor 8 Jahren aufgehört haben. Bei diesem Verein wird sich nichts mehr ändern und für Unterhaltung ist nur hinter den Kulissen gesorgt…

Bruno Michele
4 Tage zuvor

Wenn an den Berichten stimmt, dass Stefan Kuntz den HSV überstürzt verlassen musste, weil es Vorwürfe sexueller Belästigung gegenüber Mitarbeitern gibt, dann ist das nicht „privat“, sondern ein massiver Führungs- und Kulturbruch. BILD und Sport BILD berichten über entsprechende Vorwürfe und interne Vorgänge. Das ist bislang kein gerichtsfester Befund, aber als Risiko für den Verein ist es real.

Und genau da liegt mein Punkt als HSV-Fan und Kuntz-Kritiker: Selbst wenn sich am Ende herausstellt, dass die Vorwürfe nicht tragfähig sind, bleibt der Schaden schon jetzt riesig, weil der Verein offiziell „familiäre Gründe“ kommuniziert hat und die Trennung „einvernehmlich“ als saubere Lösung verkaufen wollte. Genau so steht es in der HSV-Mitteilung vom 2. Januar.

Was ich daran unerträglich finde:

Erstens: Timing. Der Mann geht am 2. Januar, mitten in einer sportlich und wirtschaftlich heiklen Phase, nachdem man gerade wieder Bundesliga spielt. Das ist keine Randnotiz, das ist Führungsausfall. Offiziell heißt es „familiär“, praktisch ist es ein Loch im Maschinenraum.

Zweitens: Die Machtfrage beim HSV. Aufsichtsratschef Papenfuß stellt sich hin und sagt sinngemäß, es gebe „keinen Zeitdruck“, man sei „handlungsfähig“. Das ist genau die Arroganz, die uns seit Jahren verfolgt: Man tut so, als sei Sportvorstand nur eine Zierleiste. Wer so redet, hat nicht verstanden, wie schnell ein Bundesligist kippt, sportlich wie finanziell.

Drittens: Die Notlösung als Normalzustand. Finanzvorstand Huwer betont öffentlich, dass er keine Kabinenansprachen halten werde, und verweist auf Costa und das „Team“ im Hintergrund. Das ist nett, aber es ist eben auch das Eingeständnis: Es gibt gerade keinen echten sportlichen Kopf im Vorstand, der Autorität, Kontrolle und Richtung hat. Genau das braucht man nach einem Aufstieg.

Viertens: Kuntz selbst. Wer als Vorstand in einem Profiverein auch nur in die Nähe von solchen Vorwürfen gerät, hat seinen Beruf nicht verstanden. Ein Sportvorstand ist nicht nur Transferplaner, sondern Vorbild, Arbeitgeber, Machtperson. Wenn da Grenzverletzungen im Raum stehen, ist das nicht „Fehltritt“, sondern potenziell Amtsunfähigkeit. Und wenn es nicht stimmt, dann ist die Kommunikation trotzdem miserabel, weil der HSV mit „familiär“ eine Nebelkerze zündet, statt transparent zu klären, was Sache ist.

Fünftens: Der Aufstieg als Schutzschild. Ja, unter Kuntz ist der HSV wieder hoch. Aber Aufstieg ist kein Freibrief, schon gar nicht für Personalführung. Im Gegenteil: Gerade nach dem Aufstieg muss die Führung stabiler werden, nicht wackliger. Und was passiert? Wir reden jetzt über Gerüchte, über interne Aufarbeitung, über Nachfolgekandidaten. Das ist ein Verein, der wieder ins Schlingern kommt, weil oben niemand sauber führt.

Was folgt daraus, wenn man es ernst meint?

Der HSV braucht eine externe, saubere Aufklärung und zwar ohne Vereinsfolklore, ohne „intern geregelt“. Wenn die Vorwürfe stimmen, gehören arbeitsrechtliche Konsequenzen und, falls strafrechtlich relevant, eine Anzeige auf den Tisch. Wenn sie nicht stimmen, muss der Verein das ebenso klar sagen und Kuntz muss das sauber ausräumen. Dieses Dazwischen ist Gift.

Und ganz praktisch: Der Aufsichtsrat muss endlich verstehen, dass „wir haben keinen Zeitdruck“ beim Sportvorstand kompletter Unsinn ist. Genau in solchen Momenten zeigt sich, ob ein Klub professionell geführt wird oder ob wieder die üblichen Kreise „beraten“ und am Ende doch nur ihre Macht sichern.

Last edited 4 Tage zuvor by Bruno Michele
Peter Barfuß
5 Tage zuvor

https://www.bild.de/sport/fussball/hsv-vorwurf-sexuelle-belaestigung-warum-stefan-kuntz-wirklich-gehen-musste-69610046fa56382de1f649bc

wenn da was dran ist sollten Einige hier mal Ihr Urteilen ohne Details vom Sofa aus überdenken.

Frank70
5 Tage zuvor

Polin hätte Elfadli zur Halbzeit runternehmen müssen. Da kann es gar keinen Zweifel geben. Elfadli hatte früh Gelb und blieb weiter sehr aggressiv in der Nachvorne-Verteidigung. Hatte danach ja noch ein etwas härteres Foul.

Tourunarigha wäre qualitativ keine Schwächung gewesen – und nicht am Rande eines Platzverweises.

Dazu stellt sich Elfadli beim Elfmeter auch ungeschickt und übermotiviert an. Wieder nur den Ball im Blick – wie der Stier das rote Tuch. Anstatt die Innenbahn zuzumachen und sich zwischen Gegner und Tor zu positionieren.

Aber Polzin hätte ihn gar nicht in diese Situation bringen dürfen. Solche Coaching-Fehler dürfen einfach nicht passieren. Dafür ist es unten zu eng.

Jan Wagner
5 Tage zuvor

Was passiert hier gerade?🤦‍♂️Da guckt man 2 Tage mal nicht nachFußballl und dann solche Headlines.

Und die ersten Gedanken, ohne die ersten Artikel gelesen zu haben, waren … Schon wieder der HSV, sofort dachte ich an Peters Rucksack. Und es was ich gerade las,war erschütternd, aber irgendwas sagt mir, dass diese Nummer bis zum Himmel stinkt.

Viel schlimmer als der Verdacht an Kuntz ist, dass ich dem HSV in seiner jetzigen Konstellation auch alles zutraue. Es ist schon wieder so typisch HSV!

Blogfan
5 Tage zuvor

Solange Sturheit und Selbstherrlichkeit weiterhin gepflegt wird, steigt der HSV ab !!
Wenn Mulheim und Mikelbrencis ihre Abwehrunfähigkeiten immer wieder zeigen dürfen
und ein Vieira als wartender Spieler auf RA auf ein Anspiel hofft, wird die notwendige
Punktzahl sehr schwer zu erreichen sein.
Mit Down ist dem „Direktor 🤣“ erneut wieder ein „Transferkunstgriff“ gelungen!!
Ein Poulsen und nun noch Down zeigen erneut die ganze Kompetenz von Costa !!

Wann stellt sich dieser Verein in der Führung endlich mal professionell auf ??

Eine Bitte an die Blogschreiber, fangt jetzt nach Ende der Hinrunde endlich mal an
das Süßholz beiseite zu legen und werdet bitte realistischer.

Last edited 4 Tage zuvor by Blogfan
InLikeFlynn
5 Tage zuvor

Das Ergebnis ging 100% auf den SR.
Ein Hund.

ABER:
Nur, weil Freiburg so schwach war – die werden diese Saison noch Probleme bekommen, vielleicht nicht Abstiegskampf, aber fußballerisch ist das ganz traurig dünner Strahl – haben wir nicht schon früh ein Gegentor gefangen, als Miro M. auf der Position von Sambi L. rumlungerte, statt seine Seite dichtzumachen.

1) RECHTE SCHIENE MIT MUHEIM IST EIN PROBLEM.

Defensiv war er schon nicht zweitligatauglich, wie kann man erwarten, dass er dann in Liga 1 reicht.
Er hat schon mehr Gegentore verursacht, als unsere ST vorne Tore geschossen haben. Traurig.

—> SOFORT UPGRADEN, JETZT!

DIE RA-POSITION IST EIN PROBLEM

Vieira hat dort nichts zu suchen, ist dort veschenkt.

Das Balkan-Hemdchen Sahiti ist ein trauriger Witz für einen Erstligisten.

Baldé hat Potential, man kann aber nicht mit ihm als Stamm planen.

—> SOFORT UPGRADEN, JETZT!

3) RECHTE SCHIENE IST EIN PROBLEM

Jatta ist sicher ein lieber Kerl, aber den kannst du nicht allen Ernstes in der 1.Fussball Bundesliga bringen.

Mikelbrencis spielt defensiv an der Grenze zur arbeitsrechtlichen Relevanz.

Gocholeishvili MUSS gesetzt sein, Polzin hat hier klare Anweisungen zu erhalten.

4) SYSTEM IST EIN PROBLEM

Die Balance stimmt nicht. Jeder ST – unsere B-Ware natürlich erst recht – hat Probleme, wenn keine Bälle kommen. Der Gegner braucht nur Dompé zuzustellen und auch Kane würde verhungern.

Ja, man muss in Liga 1 defensiv solide stehen. Aber nicht zu lasten jeglicher Offensivstärke.

Für das drecks 541 fehlen uns die Spieler. Wir brauchen das 433 oder meinetwegen 4231, nur diese beiden Systeme bringen unsere Kaderstärke zur Geltung.

—> SOFORT UPGRADEN, JETZT!

5) Notwendige Transfer JETZT IM WINTER:

1x Stamm LV
1x Stamm RA

Mindestens.

Eigentlich auch noch einen ST, der Bälle festmachen und sich in der Box durchsetzen kann.

Dummerweise hat man mit Downs einen Spieler geholt, der Ransi ähnelt.
Nur ohne das Anlaufen und Rackern vorne.

Frank Müller
5 Tage zuvor

Gute Blitzanalyse.
Alles richtig. Schiri ungenügend, vom VAR verschaukelt.
Nur nichts über´s taktische Konzept.
Seit Köln gilt: eine ganze HZ nur gegen den Ball ohne Eigeninitiative.
Wenn ich in Freiburg in min 37 das erste Mal überhaupt
in der gegnerischen Hälfte auftauche, darf ich mich nicht wundern,
in der Auswärtstabelle Letzter zu sein.
Wenn ich ab min 75 Power mache, warum spiele ich dann nicht
vorher mit? Natürlich gibt es mehrere Teams, die besser sind.
Aber auch nur an guten Tagen.
Wenn ich mich gg Augsburg hinten reinstelle, ist das unterwürfig
und bringt vor allem keine Pkte.
Polzin taktisch nach wie vor bockig.Dies Spiel vercoach-> ElFadli.
Er greift nicht ein wenn Muheim/Dompé gg das Leistungsprinzip
verstoßen.Einwechslungen wie bei Walter: Hauptsache Frischfleisch.
Er nimmt mit Vieira/Lokonga genau die raus, die noch für ein Tor
gut wären.Vorne muß noch ein Stürmer kommen -> aus dem Spiel
heraus gelingt nichts.Professionelle Analyse.
Ohne Tore steigen wir ab.

Bruno Michele
4 Tage zuvor

Ich habe weder dem HSV noch Kuntz abgekauft, dass sein überstürzter Abgang „familiäre Gründe“ hatte und volle Transparenz gefordert angesichts Millionen von Fans. Die eoken Gutmenschen hier haben mich deshalb als „Fascho“ beschimpft. Ekelhaft.

Flutschfinger
4 Tage zuvor

Die Personen, die die Kuntz-Story jetzt an die Presse durchstecken gehören in die Wüste geschickt, egal wie sie heißen. Es ist ein „Unding“ (wie Polzin sagen würde.)

Ein solches Vorgehen sorgt für eine öffentliche Vorverurteilung. Ich gehe davon aus, genau das war auch beabsichtigt. Da in Deutschland nach wie vor die Unschuldsvermutung gilt, ist ein solches Verhalten schon Verleumderisch. Es scheinen ja keine Ermittlungen zu laufen.

Auf der anderen Seite geht eine solche Nummer auch mal katastrophal nach hinten los, siehe die Affäre rund um den Politiker Gelbhaar in Berlin vor Kurzem. Erweisen sich die „Anschuldigungen“ im Nachgang als haltlos oder gar konstruiert, ist der Imageschaden wohl vorerst nicht reversibel. Ich weiß es nicht, aber beim HSV-Intrigenstadel würde mich nichts wundern.

Ich gehe zudem davon aus, dass für Eingeweihte Verschwiegenheit gilt. Also haben sie auch dagegen verstoßen.

Was für eine schäbige Bande.

Über Kuntz äußere ich mich nicht, niemand weiß was vorgefallen ist oder was nicht. (Und genau das ist das Problem). Auch wenn er seit der Kinder-Beinstell-Nummer bei mir verschissen hatte.

Egal, ob sich jetzt Kuntz übergriffig verhalten hat, oder ob jetzt hier Verantwortliche Informationen an die Presse stecken. Beide Szenarien sind wenig erfreulich. Wo findet der HSV nur immer wieder solche Personen mit eingebautem Fremdschäm-Faktor?

Last edited 4 Tage zuvor by Flutschfinger
Kuchi
5 Tage zuvor

Ich möchte mal gerne wissen, warum in jedem dritten Spiel einer vom Platz fliegt.
Das ist ja wie eine Seuche

Bastrup
5 Tage zuvor

Ich fand Downs heute erschütternd! 🫣
Die Vakanz im Sturm ist keinesfalls gelöst bzw besetzt!

Buffy
5 Tage zuvor

Es kommt selten vor, aber ich stimme mit deinen Einzelbewertungen heute durchweg überein, Scholle! Wie kommt’s?

Tatsächlich finde ich Dompe oft überbewertet, seine zwei, drei hellen Momente im Dribbling reichen mir nicht, er ist in der Arbeit gegen den Ball ein Schwachpunkt. Die Note heute passt.

Und ja, auch Jatta hast du heute korrekt und fair bewertet. Damit bist du hier im Blog ziemlich der einzige. Ich halte seine Aufstellung auch für vertretbar.

Nordisch
5 Tage zuvor

Bild schreibt, dass Kuntz wegen Anschuldigungen der sexuellen Belästigung gehen musste. Wenn hier mal etwas konzentriert sinnvoll glattliefe wäre es ja auch nicht mehr mein HSV.

InLikeFlynn
5 Tage zuvor

Ich kann den neuen BILD Artikel über Kuntz nicht lesen, weil BILDplus.
Und irgendwie bin ich sehr froh darüber. Das kann doch nicht wahr sein.

https://m.bild.de/sport/fussball/hsv-vorwurf-sexuelle-belaestigung-warum-stefan-kuntz-wirklich-gehen-musste-69610046fa56382de1f649bc

Darmzotte
5 Tage zuvor

Hahahaha, familiäre Gründe. Alles klar.

Da bin ich ja mal gespannt, wie die Beschwichtiger, die in altbekannter Manier jeden, der Zweifel an dieser Version anmeldete, mit der Moralkeule abgebügelt haben, das jetzt erklären. Aber wahrscheinlich gehen Leute wie Tato, Always und Hirnlosen erstmal auf Tauchstation.

Wie schrieb AlwaysHSV doch so schön:

„Mal wieder typisch für einige Leute eine Erklärung von Anfang an erst einmal in Frage zu stellen ohne den geringsten Anhaltspunkt für einen anderen Grund nennen zu können.

Finde ich irgendwie ziemlich schäbig immer nur nach negativen Dingen zu suchen um dann entweder auf Kuntz oder der AR mit Dreck schmeißen zu können. Wenn Stefan Kuntz erklärt, dass es gelegentlich auch Dinge gibt die wichtiger als der Fußball sind und eben über diesem stehen dann kann man das doch nur unterstreichen. Es muss ja nicht in jedem Fall, so wie bei Familie Diekmeier, gleich alles öffentlich gemacht werden.

Dies entscheidet jeder für sich und da gibt es auch kein richtig oder falsch.“

Zitat Ende.

Insgesamt ist diese Geschichte maximal unappetitlich. Und so wie dieser Verein agiert, halte ich beide Versionen, also die von Vereinsseite und die von Kuntz, für gleich wahrscheinlich.

Warum man Kuntz solange noch im Amt belassen hat, obwohl diese Vorwürfe bekannt waren, frage ich mich. Egal. Damit müssen sich jetzt andere befassen.

Last edited 5 Tage zuvor by Darmzotte
Sam Quint
5 Tage zuvor

Sexuelle Belästigung, oder:

„Vielmehr handele es sich um eine Verleumdungskampagne. Das Motiv: angeblich Geld. Durch den geschlossenen Aufhebungsvertrag und die so erfolgte Trennung spare der Verein einen Millionenbetrag, heißt es aus dem Kuntz-Umfeld. Durch den Aufstieg im vergangenen Sommer hätten sich die Konditionen seines Vertrags nämlich deutlich verbessert.“

Egal wie es ausgeht, es wird schmutzig.

Peter Ariel
5 Tage zuvor

Die ewigen Schiedsrichter-Diskussionen und nun die Causa Kuntz lenken nun natürlich perfekt ab vom sportlichen Dauerversagen von Polzin und Costa, die den HSV wahrscheinlich in die Niederungen der 2 Liga zurück bringen. Es fehlt jegliche Kontrolle. Mich interessiert in erster Linie das Sportliche. Und hier ist, wie schon gesagt, der HSV komplett im Arsch. Ich gehe jede Wette ein, dass es Dienstag gegen Leverkusen die erste richtige Heimklatsche diese Saison gibt. Die Rahmenbedingungen sind prädestiniert dafür.

Albrecht Merck
5 Tage zuvor

Die Niederlage war trotz der fragwürdigen Umstände bei beiden Toren absolut verdient.
Der HSV fand in den ersten 40 Minuten so gut wie nicht statt und das zum wiederholten Male.
In der 9. Minute wear Muheim überhaupt nicht zu sehen, was zum ersten Tor für Freiburg hätte führen können wenn nicht gar müssen.
In Auswärtsspielen kann man Dompé nicht bringen, weil er einfach nicht verteidigt. So ist Muheim links total überfordert, zumal er kein richtiger linker Verteidiger ist.
Elfadli hat sich wie ein absoluter Dillletant verhalten. Nach der ersten gelben Karte hat er noch vor der Halbzeit ein weiteres Foul begannen, was zu einer gelb-roten Karte hätte führen können.
Ihn hätte Polzin zur Halbzeit auswechseln müssen.
Der Spielplan war nicht zu verstehen.
Wenn man nur hinten drin steht, kann man kein Spiel gewinnen.
Nach der Pause wurde es kurz etwas besser, weil man mitspielen wollte.
Nach dem Platzverweis hat die Mannschaft fast besser gespielt als zuvor.
Bis zuletzt hat sie gekämpft und versucht, noch wenigstens einen Punkt zu holen.
Insgesamt muss die Mannschaft auch auswärts unbedingt mutiger auftreten, sonst wird der Klassenerhalt schwer zu erreichen sein.
Warum spielt man auswärts vollkommen anders als daheim?
Sich auf die Heimspiele zu verlassen wird wohl nicht reichen.

Olli1887
5 Tage zuvor

⚓️⚫️⚪️🔵⚓️

Last edited 5 Tage zuvor by Olli1887
Jan Minow
5 Tage zuvor

Eines gleich mal vorweg:
Nach so einem Spiel dem Zauberlehrling einen Vorwurf zu machen, er habe Elfadli nicht geschützt, ist für mich ein Unding. Ich nehme Merlin selten in den Schutz, aber du kannst nicht jeden Spieler mit Gelb belastet schützen.
Das Spiel zu bewerten ist echt schwierig mit diesem Schatten vom Schiedsrichter. Das Spiel fing schlecht für den HSV an und ich erinnere mich z.B. an eine Szene von Jatta mit falschen Einwurf. Mir war damit sofort klar, das wird heute wieder schwere Kost von meinem Verein. Da frage ich mich echt, wie kann das nach ca. 10 Minuten Spielzeit passieren? Zweite Frage: Haben wir wirklichen keinen besseren Spieler auf dieser Position? Dritte Frage: Was macht dann unser Campus für einen Sinn?
Egal, ich dachte so nach der ersten Halbzeit, das es ganz gut gelaufen war für den HSV mit der recht mäßigen Leistung von den üblichen Patienten. Ja wir haben nichts auf die Reihe bekommen, außer die letzten 10 Minuten von HZ1, aber wen interessiert das jetzt noch? HZ2 beginnt traumhaft und wir gehen in Führung. Genau so musst du als Aufsteiger agieren. Die wenigen Chancen die du hast, also Standrads etc. musst du bei stärkeren Gegner nutzen, dann geht was. Was dann kam, ist ja bekannt und erübrigt sich zu analysieren. Das macht es eigentlich doch schade. Ich hätte gerne gewusst, ob der HSV in der Lage gewesen wäre, dieses 1:0 auf faire Art zu bestätigen oder auszubauen. Freiburg schien gestern auch nicht so übermächtig in HZ 2, das sie uns an die Wand gespielt hätten. Diese zwei Entscheidungen entscheiden das Spiel und das macht den Fußball dann sehr unattraktiv.
Ich hoffe das die Mannschaft diese Nackenschläge gut verdaut und hoffe auf eine Trotzreaktion. Man muss sich das auch einmal vor Augen halten, jedes Spiel muss man sich neu orientieren mit der Dosierung der Zweikämpfe und wenn du so einen Schiedsrichter wie gestern hast, dann verstehe ich jeden Spieler, der da ein Motivationsproblem hat das ganze Spiel über. Da muss man den Jungs vielleicht mal Respekt zollen, das sie da so ruhig bleiben. Ich hoffe nicht das diese Punkte aus solchen Spielen uns später noch fehlen in der Endabrechnung. Leider wird einem bei solchen Spielen immer schnell wieder bewusst, wie klein unser HSV doch schon geworden ist. Mit einem FC Bayern, Bayer Leverkusen oder BVB wären diese häufigen Schiedsrichter Eskapaden nicht möglich. Wir sind halt nur der HSV! Schönen Sonntag euch allen.

Bruno Michele
4 Tage zuvor

Der HSV braucht zunächst und vor allem: einen CEO! Kein Großklub der Welt mit hohen Zielen käme auf die Schnapsidee, seine Führung dem Finanzchef und einem Sportdirektor zu überlassen.
Was sich beim HSV abspielt, ist eine beispiellose Farce!

Jovanic Hugental
4 Tage zuvor

Jonas Boldt (43) wäre zum gegenwärtigen Zeitpunkt wahrscheinlich einer der wenigen die bereit wären in der Geschäftsstelle des HSV als Vorstand anzufangen ohne Angst haben zu müssen, dass seine Reputation darunter leiden könnte.

Boldt kann zudem zweite Liga, was nach der erneuten Auswärtspleite beim SC Freiburg eine realistische Option für die Saison 26/27 darstellt.

Hinzukommt, dass der HSV weder beim DFB noch den Schiedsrichtern viele Freunde zu haben scheint.

Der Fall Kuntz wiegt schwer in der Welt des Profifußballs die seit jeher literweise von Testosteron durchtränkt und geprägt ist. Das was Kuntz bislang öffentlich vorgeworfen wird hat so oder in ähnlicher Form sicherlich bereits schon bei vielen Proficlubs stattgefunden.

Doch im Gegensatz zu anderen Clubs ist es dem HSV nicht gelungen, die bislang juristisch unbestätigten Vorwürfe unter dem Deckel zu halten.

Ich persönlich halte Kuntz nicht für einen durchgeknallten Einzeltäter sondern für einen Ex-Profi der seine Art des Umgangs mit großen Teilen seiner Generation teilt.

Hierbei sei an die legendäre Weihnachtsfeier des FC Bayern München erinnert:

Zitat:  „Zunächst wurde in der Öffentlichkeit breitgetreten, dass Beckenbauer 1999 sein viertes Kind mit der FC-Bayern-Sekretärin Heidrun Burmester auf der legendären Bayern-Weihnachtsfeier zeugte. Sohn Joel-Maximilian erblickte im August 2000 das Licht der Welt.“

Zitatende

Quelle: n-tv.de

Möglicherweise hat der HSV die falsche Örtlichkeit für seine Weihnachtsfeier gewählt?

Fußballer sind grundsätzlich an Konkurrenz orientiert und der Kaiser ist seit jeher nun einmal der Kaiser.

Ich hoffe, dass es allen betroffenen Angestellten auf der Geschäftsstelle gut geht und das keine tiefgreifenden psychologischen oder anderweitige Schäden entstanden sind.

Rotkaeppchen1966
5 Tage zuvor

Die Noten könnt ihr euch auch schenken wenn immer bei 2-3 Spielern diese fehlt weil der Text mal wieder ohne Gegenlesen rein gekloppt wurde.

Aleksandar
5 Tage zuvor

Ich denke die nächste Trainer Entscheidung könnte der Herr Boldt für den HSV treffen!

Sven Feldmann
5 Tage zuvor

Moin, ich muss heute sagen: wir haben uns heute super auswärts verkauft. Jetzt aber aber, wir haben keinen fähigen Trainer der die Situation erkennt! Heute war mindestens ein Punkt drin ,der kläglich durch Passivität verschenkt wurde.

Last edited 5 Tage zuvor by Sven Feldmann
Flutschfinger
5 Tage zuvor

Das 2:1 für Freiburg sollte man nicht geben. Eine schlechte Entscheidung.

Der Elfmeter zum 1:1 ist vertretbar, eine Verwarnung logische Konsequenz.

Im Grunde lenkt es vom eigentlichen Problem ab: Polzin ist zu sehr Fan als professioneller Übungsleiter.

Jatta aufzustellen ist im Grunde schon dreist. Königsdörffer erst in 90. +2 einzuwechseln, jedoch Rössing-L. schon vorher ein- und Downs viel zu spät auszuwechseln, ist eine noch viel krassere Fehlleistung als beim 2:1 die SR-Entscheidung auf Tor.

Wenn es nicht so ernst wäre, würde man glauben, irgendein Satire-Magazin hat Polzin eingeschleust um zu sehen, wie lange es braucht, bis es auffällt.