So kann es kommen. Eben noch diskutieren wir die Bedeutung von Jonas Meffert für den HSV – und schon droht er auszufallen. Nach einem Zusammenprall mit Emir Sahiti brach sich der Mittelfeldspieler die Nase und musste operiert werden. Im...

So kann es kommen. Eben noch diskutieren wir die Bedeutung von Jonas Meffert für den HSV – und schon droht er auszufallen. Nach einem Zusammenprall mit Emir Sahiti brach sich der Mittelfeldspieler die Nase und musste operiert werden. Im...
Der H SV hat im Kurztrainingslager auf Mallorca bei strahlendem Sonnenschein seine erste Trainingseinheit absolviert. Auf dem Gelände von RCD Mallorca musste Trainer Merlin Polzin auf Immanuel Pherai und Dennis Hadzikadunic verzichten. Pherai blieb mit Fieber im Hotel, Hadzikadunic verfolgte das Training vom Seitenrand. Der Abwehrspieler hatte sich beim 0:0 gegen die SV Elversberg die Schulter ausgekugelt. Doch der erste Eindruck war sehr positiv. Coach Merlin Polzin über die intensive Einheit am Montag: „In unserer Trainingsstruktur war das der Reinkomm-Tag. Da brauchst du nach einem freien Tag eigentlich Zeit, musst wieder in Bewegung kommen, und es ist ein bisschen schläfrig alles. Heute war das definitiv nicht so.“
Es ist ja immer so, dass man im Fußball unterschiedliche Meinungen haben kann. Und dann gibt es hierfür immer auch die etwas besonderen Fälle – beim HSV beispielsweise Jonas Meffert, dessen Spielweise die einen feiern und die anderen hassen oder...
Es war wie erwartet: Ein richtig schweres Spiel für den HSV gegen einen Aufsteiger, der taktisch die aus meiner Sicht best eingestellte Mannschaft dieser Liga ist. Die SV Elversberg war zumindest der bisher stärkste Gegner im Volksparkstadion und das Unentschieden war vermeidbar – aber es ist nicht ungerecht. Denn auch die Elverberger hatten gute Szenen und hätten ihrerseits treffen können. „Es ist eine sehr spielstarke Mannschaft auf uns zu gekommen. Es war unter meiner Regie die bis dato schwierigste Aufgabe, die wir hier daheim zu lösen hatten“, befand auch HSV-Trainer Merlin Polzin nach Spielschluss. „Wir haben es trotzdem geschafft, im Laufe der Partie immer wieder für Torchancen zu sorgen. Wir haben auch durch unsere Wechsel nochmal extrem Schwung rein bekommen und uns zum Ende des Spiels weitere Torchancen erarbeitet, auch wenn uns das nötige Quäntchen Glück im Abschluss gefehlt hat. Mir ist es wichtig, dass es extrem schwer ist, uns zu schlagen. Wir sind klar auf unserem Weg und wissen zugleich, dass uns jedes Spiel in der 2. Liga alles abverlangen wird. Das hat man heute gesehen. Deshalb arbeiten wir inhaltlich weiter und machen damit morgen weiter.“
Das Spiel des HSV am Freitagabend gegen die SV Elversberg wird – wie fast immer, aber manchmal eben noch ein wenig mehr – ein Duell der Trainer. Horst Steffen, das muss man so anerkennen, hat mit seiner SVE bislang eine sehr starke Saison gespielt. Zu spüren bekommen hat das der HSV im Hinspiel, damals noch unter Steffen Baumgart, dessen Spielweise nicht viel mit der aktuellen unter Merlin Polzin und Co. praktizierten Fußball-Philosophie des HSV gemeinsam hat. Im Gegenteil: Der HSV-Fußball von heute wird zunehmend ausbalancierter. Die Defensive wirkt – auch durch personelle Veränderungen – stabiler, während die Offensive ihre immer vorhandene Qualität beibehalten und noch effektiver geworden ist.
Das HSV-Frauenspiel wirkt nach – und das ist gut so. Denn die Begeisterung, die sich im Stadion sowie im Internet entwickelt hat, sollte und möchte der Frauenfußball für sich und seine eigene Entwicklung nutzen. Die Frauen des Hamburger SV hoffen,...
Jubel auf der einen, Trost auf der anderen Seite: Während die Spielerinnen von Werder Bremen ihre Final-Shirts überstreiften und den Moment mit ihren mitgereisten Anhängern feierten, sammelten die Hamburgerinnen nach einer Ehrenrunde Applaus von den eigenen Fans. In einem mitreißenden Pokal-Halbfinale setzten sich die Bremerinnen vor einer Rekordkulisse von 57.000 Zuschauern im ausverkauften Volksparkstadion gegen einen, bis an seine absoluten Grenzen gehenden, HSV mit 3:1 nach Verlängerung durch. Trotz der Niederlage boten die Zweitliga-Frauen des HSV den Erstligistinnen aus Bremen über weite Strecken Paroli. Sicher ist: Sie dürfen stolz auf ihre Leistung sein – auch, weil der eigentliche Gewinner an diesem historischen Nachmittag der Frauenfußball selbst gewesen sein dürfte. „Ich bin sprachlos. Ich bin eigentlich nicht so der emotionale Typ, aber das hier war der absolute Wahnsinn. Ein echter Krimi“, erklärte Werder-Kapitänin Lina Hausicke, nach dem Abpfiff bei Sky. Der Erfolg gegen den HSV, bei dem Bremen lange in Unterzahl spielen musste, habe das Team viel Kraft gekostet.
Über Moin Volkspark
Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.
Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.
Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.
Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.