Die Offensive gewinnt Spiele – mit der Defensive gewinnt man Meisterschaften

Robert Glatzel fand nach dem 2:0 bei Hansa Rostock anerkennende Worte für die eigene Defensivabteilung. „Wir standen hinten richtig gut drin und haben uns in jeden Ball geschmissen, da kann man ein Riesenlob an die komplette Defensive aussprechen“, so der Toptorjäger des HSV, der mit 13 Treffern auch die Torjägerliste der Zweiten Liga anführt und dem sein Mannschaftskapitän Sebastian Schonlau inhaltlich zur Seite sprang. „Das Glück in der Defensive haben wir uns erarbeitet, weil wir uns in jeden Ball reingeworfen haben.“

HSV gewinnt wildes Spiel in Rostock – Neuzugang Nemeth trifft

HSV gewinnt wildes Spiel in Rostock – Neuzugang Nemeth trifft

Der fast schon traditionelle Rückrunden-Einbruch des HSV ist vorerst noch nicht in Sicht. Dagegen wird es für den Nordrivalen Hansa Rostock noch eine schwere Zeit in der 2. Fußball-Bundesliga. Der HSV feierte mit dem 2:0 (1:0) im Nordduell beim Team von der Ostsee den zweiten Sieg im zweiten Spiel des zweiten Saisonabschnitts und ist weiter auf Kurs Richtung Bundesliga. Die Treffer zum insgesamt verdienten Erfolg erzielten Ludovit Reis (40.) per Flipper-Tor und der eingewechselte Winter-Zugang Andras Nemeth in der Nachspielzeit. Beim zweiten HSV-Treffer waren die Rostocker in Unterzahl, nachdem Damian Roßbach (81.) die Gelb-Rote Karte gesehen hatte.

Heute nur Fußball: HSV reist zu Hansa Rostock

Heute nur Fußball: HSV reist zu Hansa Rostock

Das Spiel gegen den HSV ist für Hansa Rostocks Sportvorstand Martin Pieckenhagen besonders. „Grundsätzlich ist es immer etwas anderes, wenn man gegen einen Verein spielt, wo man früher selbst aktiv war“, sagte der 51-Jährige 18 Jahre nach seinem letzten Auftritt als Keeper des HSV. Insgesamt 100-mal stand der heutige Rostocker zwischen 2001 und 2005 für den HSV in der Bundesliga im Kasten. Schon deshalb sei es für ihn alles andere als ein ganz normales Zweitligaspiel.

Vuskovic vor Gericht – Kühne-Vertreter sorgt für „neue Eskalationsstufe“

Vuskovic vor Gericht – Kühne-Vertreter sorgt für „neue Eskalationsstufe“

Der erste Tag ist beendet – und Mario Vuskovic hofft weiterhin darauf, das schier Unmögliche doch noch zu schaffen. Nach den bersten Zeugenaussagen und der Beweisaufnahme hat das DFB-Sportgericht im Dopingfall des HSV-Profis Mario Vuskovic den ersten Verhandlungstag nach vier Stunden beendet. Ob bereits am nächsten, für Donnerstag angesetzten Verhandlungstag ein Urteil fällt, ist offen. Aber der Vorsitzende des Sportgerichts, Stephan Oberholz, kündigte an, der Prozess könne auch länger dauern, wenn „irgendwelche leisen Zweifel“ blieben, die Vuskovics Anwälte versuchten, zu wecken.

Vuskovic, Aufsichtsrat – und auch ein bisschen Fußball

Vuskovic, Aufsichtsrat – und auch ein bisschen Fußball

Der Tabellenplatz? Mit Rang zwei absolut im Soll! Der Kader? Keine Sorgen! Sportlich gab es für HSV-Trainer Tim Walter vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) bei Hansa Rostock kaum Neuigkeiten zu berichten. Und so musste sich der 47-Jährige bei der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag mit Fragen zu zwei anderen Themenkomplexen beschäftigen, die nicht zu seinem eigentlichen Kernaufgabenbereich gehören: der parallel stattfindenden Sitzung der Anteilseigner der Fußball AG und der für Freitag angesetzten mündlichen Verhandlung gegen den unter Dopingverdacht stehenden HSV-Profi Mario Vuskovic „Wir werden alles morgen sehen, aber dem kann ich nicht vorgreifen“, sagte der HSV-Coach vor dem ersten von zwei angesetzten Verhandlungsterminen vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt/Main. Dennoch ist er in Gedanken bei seinem derzeit gesperrten Spieler: „Ich hoffe auf was Gutes für uns und vor allem für den Jungen.“

Wieder einer dieser Tage…

Wieder einer dieser Tage…

Heute ist es sehr spät geworden. Zu spät eigentlich. Und vor allem dreht sich tatsächlich alles um die Veranstaltung, die morgen stattfindet. Wie immer vor solchen Sitzungen positionieren sich alle Seiten. Und ich habe nullkommanull Bock darauf, da mitzuspielen. Daher in aller Kürze: Morgen trifft sich die Hauptversammlung, die aus allen Aktionären der HSV AG besteht, und bestimmt unter anderem den neuen Aufsichtsrat in seiner neuen Konstellation. Und ich mache es heute sehr kurz, weil ich gar nicht erst anfangen werde, die politisierte Diskussion hier von meiner Seite zu befeuern. Ich gebe einfach meine (nicht allzu gewagte) Vermutung ab, dass Andreas Peters und Lena Schrum den Aufsichtsrat verlassen müssen, während Henrik Köhnke und Block-House-Geschäftsführer Stephan von Bülow neu zu dem restlichen rat dazustoßen.

Ich nehme gern auch langweiligere HSV-Siege

Ich nehme gern auch langweiligere HSV-Siege

Tim Walter selbst war mit dem Auftakt gegen Eintracht Braunschweig sichtlich und hörbar zufrieden. Drei Punkte, 4:2 Tore, und ein ordentliches Spektakel vor 56.507 Zuschauern – das war alles nach dem Geschmack des HSV-Trainers. Doppeltorschütze Robert Glatzel fand den Auftaktsieg ebenfalls gut, relativierte es aber auch: „Es war ein geiles Spiel für die Fans. Es ist mächtig was los gewesen und es hätten noch mehr Tore sein dürfen. Aber es war nicht alles perfekt“, sagte der 29-Jährige im NDR.  „Aber es ist gut, so positiv starten zu können.“

Ruhe in Frieden, Herr Vizepräsident!

Ruhe in Frieden, Herr Vizepräsident!

Ich habe im Laufe der letzten mehr als 20 Jahre beim HSV sehr viele Menschen kennengelernt. Manche intensiver, manche weniger intensiv. Und wie überall im Leben, war es auch hier so, dass man sich mit einigen Menschen gut verstanden hat, während das bei anderen nicht so der Fall war. In den allermeisten Fällen war das aber gar nicht so wichtig, da sich die Kontakte auf einer professionellen Ebene abspielten und das auch beiden Seiten so klar war. Heute aber muss ich von einem Menschen viel zu früh Abschied nehmen, der mir in seiner Zeit nach dem HSV tatsächlich richtig ans Herz gewachsen ist, weil er wirklich Gutes im Sinn hatte, als er sein Amt beim HSV bekleidete: Henning Kinkhorst.

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.