Emotionale 180-Grad-Wendung gegenüber Mittwoch - starker HSV schlägt Werder verdient
Was für ein Unterschied innerhalb von nur vier Tagen! Nachdem der HSV am Mittwoch gegen Holstein Kiel ein sicher geglaubtes Pokal-Viertelfinale leichtfertig verschenkt hatte –…

Was für ein Unterschied innerhalb von nur vier Tagen! Nachdem der HSV am Mittwoch gegen Holstein Kiel ein sicher geglaubtes Pokal-Viertelfinale leichtfertig verschenkt hatte – zu wenig investiert, zu viel rotiert, zu harmlos in der Offensive –, zeigte die Mannschaft heute genau das Gesicht, das man sich von Beginn der Saison an gewünscht hatte: Leidenschaft, Mut, Aggressivität, Widerstandskraft und die unbedingte Bereitschaft, dieses Stadion und diese Fans mitzunehmen. Dieses umjubelte 3:2 im Nordderby gegen Werder Bremen war ein echtes Fußballfest , das ich zusammen mit Tom auf der Pressetribüne erleben durfte. Und es gibt allemal genug her, um ihn ebenso einen Spielbericht und Einzelbewertungen schreiben zu lassen. Zumindest kann ich nicht genug von diesem Spiel bekommen., zumal es ein erneuter Beweis dafür war, dass in diesem Volksparkstadion mit dieser Atmosphäre und einer solch geschlossenen, gierigen Spielweise alles möglich ist. Es war die emotionale und sportliche 180-Grad-Kehrtwende zu einem Pokalabend, der viele Fragezeichen hinterlassen hatte. Heute gab es Antworten. Lautstarke. Leidenschaftliche. Und verdiente.
Derby-Drama mit Happy End: Der HSV wirft sich zurück ins Spiel – und setzt ein Zeichen
Vor mal wieder ausverkauftem Haus entwickelte sich ein intensives, teilweise hitziges Derby. Beide Teams starteten nervös, der HSV jedoch engagierter – wenn auch wie zuletzt mit Problemen im Abschluss. Chancen gab es dennoch: Dompe, Vieira und Jatta sorgten für die ersten gefährlichen Momente. Doch kurz vor der Pause schlug Werder zu: Stage nutzte einen Fehler im Hamburger Aufbau und traf trocken zum 0:1 – ein ungeheuer bitterer Moment, weil der HSV zuvor das aktivere Team war.
Aber anstatt einzubrechen, passierte etwas, was man in den vergangenen Monaten nicht oft gesehen hatte: Der HSV kam mit Wut, Power und einer beeindruckenden Geschlossenheit aus der Kabine. Auf dem Platz standen plötzlich elf Spieler, die bereit waren, alles zu investieren. Die Leidenschaft, die im Pokalspiel schmerzlich vermisst wurde, war nun in jeder Aktion spürbar.
Jatta scheiterte zunächst noch am hervorragend reagierenden Backhaus, doch der HSV blieb dran – und wurde belohnt. Nach einem wilden Getümmel im Strafraum schob Lokonga den Ball mit einer herausragend ruhigen Aktion zum 1:1 über die Linie. Das Volksparkstadion explodierte - mal wieder! – und der HSV ebenfalls.
Nur zwölf Minuten später folgte das schönste Tor, des Tages das dieses Derby unsterblich macht: Vuskovic verwandelte eine Freistoßflanke per Hacke (!) zum 2:1. Ein Moment, der sicher noch eine ganze Weile als in Highlight-Video laufen wird. Werder antwortete zwar schnell durch Njinmah, doch dieser HSV ließ sich heute nicht stoppen. Mit unvergleichlicher Wucht drückten die Rothosen weiter und erzielten durch Kapitän Poulsen in der 84. Minute den umjubelten 3:2-Siegtreffer. Muheim flankte – Poulsen traf – das Stadion bebte. Ein Derbytor, wie es in diesem Stadion seit Jahren nicht mehr gefeiert wurde.
Ein Spiel, das zeigt, wie der HSV sein muss – immer
Dieser Sieg war nicht nur wichtig für die Tabelle, sondern ein Signal vor allem an die Mannschaft selbst: Der HSV kann solche Spiele gewinnen, wenn er genau diese Energie abruft. Aggressiv gegen den Ball, mutig im Anlaufen, konsequent in den Zweikämpfen und emotional getragen von den unfassbaren Fans. Ich muss ehrlich sagen, dass sich die Stimmung im Stadion gegenüber den herausragenden letzten Jahren noch al gesteigert hat. Auch, weil Stübi mit seiner mitreißenden Art der Stadionshow einfach alle von Beginn an abholt. Aber vor allem, weil die Fans merken, welche Bedeutung sie für solche Siege haben.
Werder war zweifellos ein stärkerer Gegner als die tapfer kämpfenden Kieler am Mittwoch, aber heute stand ein völlig anderer HSV auf dem Platz. Der HSV, der am Mittwoch Mut, Tempo und Zielstrebigkeit vermissen ließ, zeigte heute, wozu er in der Lage ist, wenn (fast) alle an ihre 100 Prozent kommen.
Ein Auftritt, der mahnte, aber gleichzeitig Hoffnung macht: Die Mannschaft besitzt das Potenzial, Bundesliga-Fußball zu spielen – wenn sie diese Leidenschaft auf den Platz bringt.
Nach dem Pokal-Frust: Ein Sieg, der die Seele auflädt
Während das Pokal-Aus gegen Kiel eine Mischung aus Mutlosigkeit, fehlender Struktur und riskanter Rotation war, zeigte der HSV heute ein Kollektiv, das sich wehrte, zurückkam, fightete und sich schließlich mit dem Derbysieg belohnte. Eine bessere Antwort hätte es nicht geben können.
Dieses Team hat heute gezeigt, wie es aussehen muss, wenn man die Klasse halten will – und wie es aussehen kann, wenn die Mannschaft emotional komplett am Anschlag spielt.
Dieses Nordderby war ein Fest!
Der HSV war leidenschaftlich, wild, mutig – und am Ende verdienter Sieger. Und vielleicht war dieser Abend mehr als "nur" ein Derbysieg. Vielleicht war er aber auch einer dieser Momente, die eine Mannschaft über eine Saison hinweg tragen können, weil sie klar zeigen, wie es geht. Vor allem aber: Das es geht!
DIE EINZELBEWERTUNGEN:
Daniel Heuer Fernandes: Er musste zweimal (chancenlos) hinter sich greifen und war ansonsten wie zuletzt fehlerfrei. Note: 3
Nicolas Capaldo: Fataler Ballverlust vor dem 0:1. Ansonsten wie immer sehr zweikampfstark und enorm aktiv. Trotz des bitteren Fehlpasses hat er sich in der restlichen Zeit eine gute Note „erkämpft“. Note: 2
Luka Vuskovic: Schwache erste Halbzeit mit viele Wacklern und einfachen Ballverlusten. Schade, dass er ausgerechnet im Nordderby seine bislang schwächste Leistung ablieferte – aber umso geiler, dass er dann so einen Treffer beisteuerte und sich am Ende wieder fing, als es darauf ankam. Stand lange auf einer Fünf – am Ende wurde es noch die Note: 3
Jordan Torunarigha: Er wird immer besser, weil sicherer. Rettete nach einer Viertelstunde stark als letzter Mann gegen Werders Topp und bügelte im er wieder Fehler der Kollegen aus. Bester Mann in der Defensive! Das war heute richtig gut! Einziger Wehrmutstropfen war der verlorene hohe Zweikampf vor dem 2:2. Ansonsten: Herzlich Willkommen, Herr Torounarigha! Sie sind endlich angekommen! Note: 2
Aboubaka Soumahoro (bis 59.): Überraschende Nominierung. Mal Links hinten, mal zentral im Mittelfeld, aber immer zu viel rückwärts. Er nahm mit seinen andauernden Rückpässen vielen Angriffen das Tempo. Nach so langer Pause muss man ihm Eingewöhnung zugestehen – aber das war heute (noch) nichts. Ich erspare ihm eine schwache Note.
Miro Muheim (ab 60.): So geht das! Endlich mal durchgezogen und sehr stark das 3:2 vorbereitet! Deutlich stärker als sein Vorgänger. Zeiget eine gute Reaktion auf seine offenbar disziplinarische Denkpause heute. Note: 2
Albert Lokonga: Sensationelle Grätsche als Rettungsaktion in der 30. Minute, auch ansonsten sehr präsent. Sensationelle Ruhe am Ball – perfekt zu sehen bei seinem stark gemachten Treffer zum 1:1. Note: 2
Fabio Vieira (bis 82.): Auch wenn das noch ausbaufähig ist – seine Position ist die auf der Zehn. Das zeigte er heute wieder. Note: 3
Yusuf Poulsen (ab 82.): Was für eine Einwechslung. Sekunden auf dem Platz und den Siegtreffer zu 3:2 erzielt! Sensationell! Mehr konnte man nicht erwarten!
Nicolai Remberg: Er ist aus dem Zentrum nicht mehr wegzudenken. Ein absoluter Vorkämpfer und Stabilisator. Bekommt irgendein Kollege einen ab – er rächt ihn! Was für ein geiler Typ, der auch noch richtig gute kicken kann! So einen will jeder in seinem Team haben! Note: 1
Jean-Luc Dompé (bis 90.): Er ist der einzige Außenstürmer beim HSV, der wirklich Gefahr bringt. Leider fehlt zumeist der Abnehmer für eine Flanken. Note: 2
Fabio Baldé (ab 90.): Durfte auf dem Platz mitjubeln!
Bakery Jatta (bis 82.): Ewigkeiten hat er gar keine Rolle gespielt, jetzt wird er gegen Kiel eingewechselt, trifft und darf im Nordderby von Beginn an ran. Defensiv war das okay – aber er sollte offensiv Schwung bringen, und das gelang ihm zu selten. Wobei auch klar ist: Kann er sein Tempo nicht einbringen, hat er nahezu null Mehrwert. Machte es in der zweiten Halbzeit besser. Note: 3,5
Giorgi Gocholeishvili (ab 83.): Kann er nicht ein paar Prozente seines Adrenalins an Philippe weitergeben? Er hat eh mehr als genug davon! So wünscht man sich Einwechselspieler – war sofort on fire!
Rayan Philippe (bis 59.): Jetzt durfte er endlich im Zentrum ran – und dann so eine erste Halbzeit. Das ist einfach zu wenig, Herr Philippe! 50 Prozent reichen einfach nicht! Ganz schwach. Note: 5
Ransford Königsdörffer (ab 60.): So geht das, Herr Philippe!!Er brachte schon in seinen ersten drei Minuten mehr Schwung rein, als Philippe zuvor über eine ganze Stunde. Gute Vorarbeit beim 1:1 von Lokonga. Er war ein wesentlicher Faktor, dass der HSV dieses Spiel noch gewonnen hat! Note: 2
Tom's Bewertung des Spiels
Das Spiel beginnt mit Bremern, die versuchen, das Spiel zu übernehmen. Der HSV wirkt etwas unsicher, kommt aber ab der 10. Minute besser rein. Vor allem nach schnellen Ballverlagerungen schafft es der HSV, endlich schneller nach vorne zu spielen. Die Boxbesetzung passt allerdings nicht. In der 16. Minute endet ein Weitschuss von Capaldo in einem Konter, in dem Keke Topp 1-gegen-1 gegen Torunarigha ist, doch Torunarigha verteidigt die Situation gekonnt weg. Danach übernimmt der HSV dann auch die Spielführung. Sie schaffen es immer wieder, Dompe freizubekommen, der auch gute Flanken schlägt. In der 22. Minute spielt Dompe eine überragende Flanke, allerdings verpasst Rayan Philippe knapp und der Ball segelt ins Aus.
Der Schockmoment folgte in der 45. Minute. Capaldo verliert im Aufbauspiel an der Seitenlinie den Ball, und plötzlich steht Stage im Zentrum völlig frei. Remberg kommt nicht mehr hinterher und so zieht der Bremer aus knapp 20 Metern ab und verwandelt zum 0:1.
HSV kämpft sich rein und kommt zur Führung
In der 2. Halbzeit kam Bremen mit Rückenwind aus der Kabine und versuchte, sich in der Hälfte des HSV festzusetzen. Doch von Minute zu Minute kämpfte sich der HSV zurück und bekam in der 54. Minute auch die erste richtig gute Torchance. Dompe flankte Richtung zweiter Pfosten, wo Jatta auftauchte. Backhaus, im Tor der Bremer, konnte allerdings parieren.
In der 59. Minute brachte Polzin dann Königsdörffer und Muheim. Und prompt fiel das 1:1, nachdem Königsdörffer im Bremer Strafraum den Ball gut abschirmte. Lokonga behielt unter Druck die Ruhe, schlug noch einen Haken und schloss ab.
Der HSV versuchte, direkt weiterzumachen, kam aber nicht zu entscheidenden Situationen. In der 75. Minute war es dann Vuskovic, der nach einem Freistoß von Vieira mit der Hacke traf. Vieira haute den Ball endlich mal scharf in den 16er und so konnte Vuskovic seine Hacke nutzen, und netzte überragend ein.
Der prompte Gegentreffer- doch der HSV gibt nicht auf
Kurze Zeit später fiel dann aber auch direkt das 2:2. Nach einem Fehler im Umschaltspiel kamen die Bremer über die rechte Seite. Remberg, der seinen Gegenspieler im Rücken verlor, konnte nicht mehr eingreifen und so war es Njinmah, der den Ball am Ende über die Linie drückte.
Nun war das Spiel offen und es gab kleinere Möglichkeiten auf beiden Seiten. Den entscheidenden Treffer erzielte schlussendlich Yussuf Poulsen, der kurz vorher eingewechselt worden war. Nachdem Muheim sich im Zentrum überragend gegen 3 Bremer durchgesetzt hatte, behielt er die Übersicht und Poulsen schoss mit seinem ersten Ballkontakt das Tor.
Danach begann der HSV die Defensivschlacht. Alle hauten alles rein, zu Kontern kam man nicht mehr. Aber auch die Bremer hatten wenige Aktionen. Lediglich eine Aktion in der 90. Minute gab es, als Gocholsieshvili im Strafraum mit der Hand am Ball war. Eine strittige Situation, in der man sicherlich auch auf Elfmeter entscheiden kann. Doch Stegemann ließ weiterspielen, für ihn war die Entfernung zum Ball zu gering.
Nach 96 Spielminuten war es dann endlich geschafft, und der HSV schaffte es erstmal seit 2017 wieder, gegen Bremen zu gewinnen.
Fazit
Der HSV erkämpft sich einen 3:2-Derbysieg, der am Ende deutlich knapper war, als er hätte sein müssen. In der ersten Halbzeit konnte man die Vorteile nicht nutzen. Hinzukam, dass die Bremer sehr effizient agierten und die Tore zu den richtigen Zeitpunkten erzielten. Doch der HSV gab sich in diesem Spiel nie auf, kämpfte sich immer wieder zurück und wurde am Ende belohnt. Die vorher angesprochene Verbindung zwischen Stadion und Spieler wurde über 90 Minuten geschaffen und so rang der HSV die Bremer am Ende nieder. Der HSV war über die meiste Spielzeit das bessere Team und so ist der Derbysieg am Ende auch verdient. Jeder einzelne Spieler nahm den Kampf heute an und im Verbund schaffte es der HSV, die gemeinsame Stärke in einen Sieg umzuwandeln.
DIE EINZELBEWERTUNGEN:
Daniel Heuer Fernandes: Heuer Fernandes hatte wenig zu tun. Einen Ball nach der Halbzeit parierte er sehr gut, bei den Gegentoren kann er wenig machen. Eventuell kann er beim 0:1 einen kleinen Schritt nach links machen, der Fehler lag aber im Vorhinein. Note: 3
Nicolas Capaldo: Er arbeitet viel und gewinnt fast jeden Zweikampf. Er gibt jedes Spiel alles und das spiegelt sich auch in seiner Leistung wieder. Das erste Gegentor muss er aber auf seine Kappe nehmen, da darf er den Ball nie so hergeben. Note: 2,5
Luka Vuskovic: Heute bis zum tor etwas schwächer. Defensiv war er wieder gut und verteidigte das meiste weg. Allerdings hatte er wieder einige Fehler im Aufbau. Nach seinem Tor kam er zurück zu seiner alten Leistung. Note: 3
Jordan Torunarigha: Er war defensiv der beste Mann. Vor allem das 1-gegen-1 mit Topp verteidigt er super. Sein Aufbauspiel ist nach wie vor ausbaufähig, aber er wird immer besser. Note: 2
Aboubaka Soumahoro:
Er spielte inverser, um die Bremer im Zentrum zu binden. Spielte die meisten Bälle zurück, um sich Sicherheit zu holen. Er hat Talent und er wird noch kommen, aber heute war seine Leistung leider nicht so gut. Note: 4,5
Albert-Sambi Lokonga: Er spielte heute sein bisher bestes Spiel für den HSV. Er bringt die Ruhe rein und leitet mit Remberg zusammen den Spielaufbau. Zudem ist er vor dem Tor gut und ackert auch defensiv. Heute gewann er viele wichtige Zweikämpfe Note: 1,5
Nicolai Remberg: Remberg ist der wichtigste Mann im HSV-System. Er arbeitet alles ab holt jeden Ball aus der Luft und verlagert super. Heute hat er bei beiden Toren nicht gut ausgesehen, das restliche Spiel aber wieder überragend. Note: 2,5
Jean-Luc Dompé:
Er kann wieder der alte werden, ihm fehlt leider der Abnehmer im Zentrum. Seine Flanken waren heute sehr gut, mit einem Stoßstürmer hätte er heute vielleicht 2 Vorlagen gehabt. Note:3
Fabio Vieira:
Er konnte sich vorne mehr einbringen und löste enge Situationen gut auf. Auch die Vertiekalität bringt er mit rein. Er war ein gut aber nicht auffällig. Note: 3
Rayan Philippe: Er machte heute zu wenig aus der Chance im Sturm. Man hat bei ihm manchmal das Gefühl er will nicht. Er hätte 3,4 gute Situationen einleiten können zog aber nicht durch. Sonst war er sehr unauffällig Note: 4
Königsdörffer(59.):
Er arbeitete viel und konnte seine Qualitäten heute auch endlich mal wieder einbringen. Erst ist in den wichtigen Situationen leider vom Pech verfolgt. Häufiges Pech ist manchmal aber auch ein Qualitätsproblem Note: 3
Bakery Jatta: Er wuselte sich durch konnte in der ersten Halbzeit seine Stärke des Tempos weniger ausspielen. Das wurde dann in der zweiten Halbzeit besser Note: 3
Poulsen(82.):
Erster Kontakt, entschiedenes Tor. Das muss ein Stürmer machen. Danach versuchte er die Angriffslinie zu koordinieren. Machte all das was er machen konnte Note: 2
Muheim (59.):
Endlich setzte er sich offensiv wieder so durch wie wir es kennen. Super aktion vor dem 3:2. Defensiv ist leider nach wie vor anfällig, ihm fehlt manchmal das richtige Timing und Stellungsspiel. Note: 3
Balde (90.): Kam zum Schluss, hatte kaum Aktionen Note Keine Note
Gocholeishvili (82.):
Hatte auch wenig Zeit, bringt aber immer eine gewisse Grund Aggressivität mit. Das war heute wichtig. Note: 3
DIE STATISTIK ZUM SPIEL:
HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Jatta (82. Gocholeishvili), Sabi Lokonga, Remberg, Soumahoro (60. Muheim) – Vieira (82. Poulsen), Philippe (60. Königsdörffer), Dompe (90.+2 Balde)
SV Werder Bremen: Backhaus – Sugawara, Pieper, Coulibaly, Friedl – Lynen, Stage – Puertas (79. Boniface), Schmidt, Grüll (87. Mbangula) – Topp (68. Njinmah)
Tore: 0:1 Stage (45.), 1:1 Sambi Lokonga (63.), 2:1 Vuskovic (75.), 2:2 Njinmah (78.), 3:2 Poulsen (84.)
Zuschauer: 56.300 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Sascha Stegemann (Niederkassel)
Gelbe Karten: Vuskovic, Remberg / Stage, Topp, Grüll, Friedl, Coulibaly, Schmid
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