Verletzungssorgen beim HSV: Jetzt kommt das laufstärkste Team
das Spiel gegen Hoffenheim rückt immer näher und heute begann dann auch offiziell die neue Trainingswoche. Alexander Roessing-Lelesiit war wieder mit auf dem Platz. Poulsen und…

Moin zusammen,
das Spiel gegen Hoffenheim rückt immer näher und heute begann dann auch offiziell die neue Trainingswoche. Alexander Roessing-Lelesiit war wieder mit auf dem Platz. Poulsen und Lokonga trainierten auf einem anderen Platz individuell. Luka Vuskovic wird weiterhin außerhalb des Platzes behandelt, dort wird viel im Wasser gemacht. Es sind nach wie vor nicht alle Bewegungen schmerzfrei möglich. Claus Costa sagte, dass Vuskovic auf jeden Fall in dieser Saison nochmal für den HSV auflaufen wolle. Es gehe aber einerseits um die ärztlichen Gutachten und andererseits das Schmerzempfinden des Spielers selber. Auch bei Muheim ist die Verletzung schwerer, es droht das Saisonaus. Costa sagte aber auch, dass er nicht ausschließe, dass alle Jungs nochmal eingreifen können. Ich denke, bei Muheim wird das nicht mehr der Fall sein. Bei Vuskovic hängt es viel von der Entwicklung der Verletzung ab. Dompe, Roessing-Lelesiit, Poulsen und Lokonga werden wohl nochmal für den Kader infrage kommen.
Wie geht es jetzt weiter?
Auf der linken Schiene wird es jetzt wohl erstmal mit Mickelbrencis weitergehen, auf der rechten Seite wohl Jatta. Natürlich gibt es auch Gocholeishvili und Katterbach, aber die scheinen momentan hinten dran zu sein Lemke und Balde sind dann die ganz Jungen, aber das muss man schauen, wie das passt. Der Druck ist immens, aber so überragend haben die Außenverteidiger halt auch nicht gespielt. Also vielleicht ist es dann doch mal eine Idee, Lemke reinzuschmeißen. Defensiv wird dann Torunarigha die Zentrumsrolle übernehmen, rechts Capaldo und links dann Omari oder Elfadli. Omari hat seine Sache in Bremen besser gemacht als in den Spielen vorher, aber mehr war das auch nicht. Das macht sich am Ende wohl nicht viel. Im Zentrum ist dann die Frage, ob Lokonga spielt oder nicht. Je nachdem wird sich dann die Position von Vieira entscheiden. Die Mentalität von Vieira hat mir am Wochenende überhaupt nicht gefallen, aber er ist nun mal der beste Spieler im HSV-Kader. Er kann aus einer einzigen Chance das entscheidende Tor erzielen.
Laufintensive Duell
Am Samstag kommt das laufstärkste Team in den Volkspark. Hoffenheim hat die meisten Kilometer abgespult, die meisten intensiven Läufe und die zweitmeisten Sprints der gesamten Liga. Der HSV ist in allen drei Statistiken Tabellenletzter. Das zeigt sich ja schon über die ganze Saison und auch im Hinspiel wurde der HSV in Grund und Boden gelaufen. 123 zu 112 Kilometern sprechen für sich.
Der HSV versucht ja gerne, den Ball lang zu spielen, um dann die zweiten Bälle zu erobern. Das wird gegen so eine laufintensive Mannschaft, die fast jeden Lauf in einen Sprint zieht, natürlich nicht einfacher als vorher.
Im Hinspiel standen die Hoffenheimer sehr hoch und der HSV kam zu guten Momenten, als man die Tiefe attackierte. Und auch über die Saison hinweg ist Hoffenheim, nach Bayern, die Mannschaft, die am frühesten mit dem Pressen anfängt (44 Meter vor dem Tor). Zudem hat man mit 436 Pressing-Sequenzen die meisten der Liga. Das heißt, den HSV erwartet hier ein laufstarkes, intensives Pressing-Team, das wohl wie im Hinspiel mit langen Bällen in der Tiefe attackiert werden muss. Entweder setzt Polzin dann auf zwei schnelle Stürmer oder er macht es wie in Bremen und stellt Glatzel als Kopfballspieler hin, welcher dann den Ball festmacht und tief spielt oder direkt in die Tiefe verlängert. Alles in allem ist natürlich klar, dass der HSV in diesem Spiel alles reinwerfen muss. Sicherlich ist ein Plan immer gut, aber am Ende geht es in solchen Spielen kurz vor dem 34. Spieltag meistens eher darum, wer es mehr will. Also muss am Samstag eine absolute Energieleistung auf den Platz gebracht werden.
Tom
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