Spielbericht

Unterirdische Leistung! HSV verliert in Fürth mit 0:1

Das war – GAR NICHTS! Der HSV hat in Fürth seine bislang schwächste Saisonleistung auf den Platz gebracht und mit 0:1 verloren. Nach einem abseitsverdächtigen Treffer…

Unterirdische Leistung! HSV verliert in Fürth mit 0:1

Das war – GAR NICHTS! Der HSV hat in Fürth seine bislang schwächste Saisonleistung auf den Platz gebracht und mit 0:1 verloren. Nach einem abseitsverdächtigen Treffer sicherlich – aber ebenso sicher ist, dass man mit einer so unfassbar uninspirierten Leistung nichts anderes als null Punkte verdient hat.  Es fehlten Ideen, Kreativität und Präzision. Es ist ernüchternd – mal wieder. Nachdem gerade in den letzten beiden Spielen der Wille und das konstant hohe Tempo beim HSV lobend hervorzuheben war, verdienten sich alle HSVer heute die Gesamtnote sechs – weshalb auch die Einzelkritik obsolet ist.

Der HSV hatte in den letzten Minuten sogar noch einen Mann mehr auf dem Platz, weil der Fürther Timothy Tillman nach üblem Foul an Xavier Amaechi zurecht die Rote Karte (88.) sah. Doch auch das half heute nichts. „Wir haben alles vermissen lassen. Wir haben es einfach nicht verdient, zu gewinnen“, äußerte sich Torhüter Daniel Heuer Fernandes. Und ja, es fehlte wirklich alles heute. „Es gibt Tage, an denen man nichts hinkriegt“, sagte Trainer Tim Walter. „Wir haben heute keine Energie auf den Platz bekommen. In beiden Spielhälften ist uns wenig bis gar nichts gelungen.“ Und Kapitän Sebastian Schonlau fügte desillusioniert hinzu: „Das war überhaupt kein gutes Spiel von uns, insgesamt einfach zu wenig.“

Man müsste bei der Bewertung sicher Heuer Fernandes herausnehmen und könnte auch bei Ludovit Reis und Laszlo Benes auf eine 4-5 gehen. Aber die Gesamtleistung bei dieser nun schon fünften Saisonniederlage war heute einfach so extrem schwach, dass ich das lasse. So, wie ich die Mannschaft zuletzt für ihre Geschlossenheit gelobt habe – so wird sie heute geschlossen bewertet. 

Das einzig Positive: Der HSV bleibt zwar trotzdem auch nach dem 16. Spieltag auf dem direkten Aufstiegsplatz zwei, der 1. FC Heidenheim auf Relegationsrang verkürzte den Rückstand allerdings mit einem glücklichen 4:3-Erfolg beim SV Sandhausen aber auf einen Zähler. Somit mischt Heidenheim wieder mit Vehemenz im Aufstiegskampf mit. Auf den vierten Platz liegt Hannover 96 mit vier Zählern hinter dem HSV, während Spitzenreiter Darmstadt 98 sich am Donnerstag (20.30 Uhr) zum Abschluss des 16. Spieltags mit einem Sieg beim 1. FC Magdeburg von seinen Verfolgern absetzen könnte.

DIE DATEN ZUM SPIEL:

SpVgg Greuther Fürth: Linde - Griesbeck, Michalski (75. G. Jung), Haddadi - Asta (90.+1 Meyerhöfer), Christiansen, Raschl, John - Hrgota - Ache (75. Abiama), Sieb (65. T. Tillman)
HSV: Heuer Fernandes - Königsdörffer, Vuskovic, Schonlau, Muheim - Reis (73. Suhonen), Meffert (81. Sanne), Benes - Kittel (81. Bilbija), Glatzel, Dompé (58. Amaechi)

Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck (Freiberg am Neckar) - Zuschauer: 13.266
Tor: 1:0 Sieb (8.)
Gelbe Karten: Christiansen (3), Michalski (1), Griesbeck (5), Hrgota (3) / Dompé (1), Kittel (2), Benes (2), Meffert (2), Heuer Fernandes (2), Amaechi (1)
Rote Karte: T. Tillman (87./grobes Foulspiel) / -

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