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Tag Drei: Ein Holländer kehrt zurück, ein anderer fehlt

Der dritte Tag des Trainingslagers neigt sich dem Ende zu. Zwei fast zweistündige Einheiten spulten die Spieler des HSV in der prallen Tiroler Sonne ab. Ein freudiges…

Tag Drei: Ein Holländer kehrt zurück, ein anderer fehlt

Der dritte Tag des Trainingslagers neigt sich dem Ende zu. Zwei fast zweistündige Einheiten spulten die Spieler des HSV in der prallen Tiroler Sonne ab. Ein freudiges Wiedersehen gab es nach der Vormittags-Einheit zu feiern. Ludovit Reis kehrte nach seinem Engagement bei der “Elftal” im Rahmen der U21-EM heute zur Mannschaft zurück. Bei der zweiten Einheit des Tages mischte Reis bereits mit und glänzte durch seine elegante Technik. Sein Landsmann Immanuel Pherai blieb heute jedoch den ganzen Tag über dem Trainingsgelände fern: Der 22-Jährige hatte über Unwohlsein geklagt und war daher im Teamhotel geblieben. Ebenso Sebastian Schonlau, Miro Muheim und Jonas Meffert waren heute nicht auf dem Rasen zu entdecken. Schonlau und Muheim haben derzeit mit Wadenproblemen zu kämpfen, Meffert beklagte Knieprobleme. Jonas David verließ nach Trainingsende mit bandagiertem Knie den Platz - ob es sich um eine Verletzung oder nur eine Vorsichtsmaßnahme handelt, werden wir wohl erst morgen erfahren.

Die Intensität in der zweiten Tageseinheit war hoch. Gerade die Torhüter um Heuer Fernandes, Raab, Mickel und Hermann zeigten sich ehrgeizig und fluchten über jeden verloren Ball. Trotz des mannschaftsinternen Wettkampfes und der körperlichen Herausforderung war ein gewisser Spaßfaktor zu erkennen: Nach einer Übung wurde die unterlegende Spielergruppe vom Trainerstab dazu verdonnert, in einer “Schubkarrenhaltung” auf Händen einmal das Feld zu überqueren. Diese “Bestrafung” kam auch auf den Zuschauerplätzen gut an. An dieser Stelle muss ich mich noch einmal bei all den aufgeschlossenen und sympathischen HSVern bedanken, mit denen ich heute ins Gespräch gekommen bin. Ich bin jedes Mal wieder begeistert, was ihr alles auf euch nehmt, um diesen Verein zu unterstützen. Einige sind nur für wenige Tage extra für das Trainingslager angereist. Generell freue ich mich jedes Mal, mit euch ins Gespräch zu kommen - egal ob im Volksparkstadion, in der Stadt oder auch hier in St. Johann.

Apropos St. Johann. Nachdem ich Kulturbanause nun endlich die österreichische Betonung des Ortsnamen draufhabe, werde ich mich voraussichtlich heute Abend weiter mit der Tiroler Kultur auseinandersetzen: St. Johann feiert heute schon den ganzen Tag über ein Volksfest. Die ohrenbetäubend lauten Schlagerlieder sind bereits seit 10:00 morgens im gesamten Hotel zu vernehmen. Der Hotelier erklärte mir auf Nachfrage, dass es nachts erst so richtig los gehen werde. Anstatt mich vergeblich früh ins Bett zu legen, werde ich mich deshalb wohl lieber unter das Tiroler Partyvolk mischen.

Euch einen tollen Samstagabend und bis morgen,

Cornelius

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