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Sondertrikot in Anlehnung an glorreiche Zeiten- Der HSV muss trotzdem bodenständig bleiben

anlässlich des 1887. Bundesligaspiels am Samstag hat der HSV ein Sondertrikot herausgebracht, in welchem der HSV aller Wahrscheinlichkeit nach am Freitag in Mainz auflaufen…

Sondertrikot in Anlehnung an glorreiche Zeiten- Der HSV muss trotzdem bodenständig bleiben

Moin zusammen,

anlässlich des 1887. Bundesligaspiels am Samstag hat der HSV ein Sondertrikot herausgebracht, in welchem der HSV aller Wahrscheinlichkeit nach am Freitag in Mainz auflaufen wird. Das Motto lautet "1887 x Sturm und Glanz" Ein schöner Anlass, um mit so einem Trikot zu spielen. Erwerben könnt ihr es am morgigen Dienstag ab 10 Uhr online oder in den HSV-Fanshops. Bezüglich des Designs hat wahrscheinlich jeder seine eigene Meinung. Ich finde die goldenen Akzente sehr geil. Das erinnert irgendwie an die glorreichen Zeiten, in denen der HSV erfolgreich war.

Glorreich könnte man die aktuelle Zeit auch im Hinblick auf die letzten Jahre betrachten. Der HSV steht auf Platz 9 mit 6 Punkten Abstand auf den Relegationsplatz und einem Spiel weniger. Das ergab bei einigen Fans und auch bei den Medien Anlass, das Wort Europa“ in den Mund zu nehmen.

Ich denke und hoffe, dass das alles heiße Luft ist, denn der HSV tut gut daran den Blick nach unten zu werfen. Immerhin sind es auch nur 6 Punkte auf Platz 16 und wir wissen alle, dass die Abstiegskandidaten, vor allem in den letzten Spielen der Saison, immer ordentlich Punkte holen. Im Moment steht der HSV gut da, aber das ist eben auch nur eine Momentaufnahme. In 3 Wochen, wenn der HSV auch sein Nachholspiel gegen Leverkusen gespielt hat, kann das alles wieder ganz anders aussehen. Und das Spiel gegen Leverkusen garantiert ja auch keinen Punktgewinn. Es ist lediglich eine Chance mehr, Punkte aus einem Spiel zu holen, mit denen man Abstand auf Platz 16 gewinnen kann. Ich möchte niemanden verbieten Träume zu haben, aber ich denke die überwiegende Mehrheit sieht das Thema ähnlich wie ich. Es geht darum so schnell wie möglich genügend Punkte zu holen, um am Ende die Klasse zu halten. Einige gehen immer noch mit der 40-Punkte-Marke, ich denke wer am Ende der Saison 34-35 Punkte hat, wird die Liga halten. Und darum wird es für den HSV gehen. Man hat mit Stuttgart, Dortmund, Frankfurt und auch Bremen noch richtig schwere Auswärtsspiele, Mainz und Wolfsburg werden nicht weniger schwierig. Und auch zu Hause warten in den nächsten Wochen Leipzig und eben Leverkusen. Der HSV tut gut daran auf sich selber zu schauen und jedes einzelne Spiel wie ein Endspiel anzugehen. Was dann am Ende daraus wird, sehen wir dann. Man hat sich nach 21. Spielen eine gute Grundlage aufgebaut, jetzt muss man zusehen, dass man diese Grundlage solide weiterführt und die Klasse hält. Gerne schon vor dem 34. Spieltag, aber das ist auch nur Bonus. Wenn der HSV am 24. Spieltag über dem 16. Platz steht ist das gut. Das ist der Anspruch des HSV in diesem Jahr. Dann kann man weiterschauen, aber wenn man sich in einer Liga etablieren will, ist der erste Schritt in dieser Liga zu bleiben und das ist die Aufgabe des HSV in dieser Saison. Einen Schritt näher würde man diesem Ziel kommen, wenn man am Freitag mit dem Sondertrikot in Mainz gewinnt. Leider ohne Vuskovic, wer ihn ersetzen könnte, besprechen wir noch in dieser Woche.

Ambitionierte Ziele sind dennoch richtig

Ich finde es unabhängig von der aktuellen Situation richtig, dass man ambitionierte Ziele hat. Ob man diese jetzt öffentlich kommunizieren muss, ist diskutabel, aber dass der HSV das Ziel hat, in 5 Jahren wieder europäisch zu spielen, ist m.Mn. nicht überheblich, sondern normale strategische Planung.

Und andersherum will man ja auch immer der Beste in einem Wettbewerb sein. Das würde der HSV nicht so kommunizieren, aber der Ausdruck „das Maximum herausholen“ ist im weitesten Sinne eine Umschreibung von „Wir wollen jedes Spiel gewinnen“, was im Endeffekt bei Erfüllung des Satzes heißt, dass man Erster wird. Das sollte nicht der Anspruch des HSV in den nächsten Jahren sein, aber das ist mMn ganz normales Wettbewerbsdenken. Wenn ich an einem Wettbewerb teilnehme, will ich Erster werden. Das ist mein persönlicher Anspruch. Wenn ich Spieler bei Kap Verde bin, gebe ich alles, um im Sommer möglichst Weltmeister zu werden. Das ist meine Sichtweise im Hinblick auf Wettbewerbe.

Schreibt doch mal rein, wie ihr zu dem Ganzen steht.

Tom

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