Spielbericht

Peinlicher Auftritt! Der HSV verliert verdient in Elversberg

Der HSV hat den ersten herben Dämpfer der Saison kassiert. Wobei es herbe noch viel zu milde ausdrückt. Denn das, was der HSV beim Aufsteiger SV Elversberg ablieferte, war…

Peinlicher Auftritt! Der HSV verliert verdient in Elversberg

Der HSV hat den ersten herben Dämpfer der Saison kassiert. Wobei es herbe noch viel zu milde ausdrückt. Denn das, was der HSV beim Aufsteiger SV Elversberg ablieferte, war ideenlos. Fast schon seelenlos, da die Mannschaft über die komplette Spielzeit lethargisch agierte und verunsichert wirkte – spätestens nach dem kapitalen Bock des unterirdisch agierenden Denis Hadzikadunic. Am Ende verlor die Mannschaft von Trainer Tim Walter beim krassen Außenseiter SV Elversberg völlig verdient mit 1:2 und stürzte damit von der Tabellenspitze, die sich Fortuna Düsseldorf und Extrainer Daniel Thioune nach einem 3:1-Sieg bei Hansa Rostock dank der besseren Tordifferenz sichern konnte. Heute Abend und morgen können zudem noch Magdeburg und Holstein Kiel vorbeiziehen. 

Kurz und bündig zum Spiel: Der HSV kam durch eine Unaufmerksamkeit des Neuzugangs Hadzikadunic früh auf die Verliererstraße und fand absolut kein Mittel und keinen Weg, um diese Straße wieder zu verlassen. Es war der erste Gegentreffer nach zuvor drei Zu-Null-Spielen. Für den HSV, der wie in den letzten Jahren auch heute wieder viel Ballbesitz hatte – aber eben keine Ideen, daraus etwas zu entwickeln.  Und das in der zweiten Halbzeit noch mehr als in der ersten, in der dem HSV zwei Tore durch Robert Glatzel und Jean-Luc Dompé wegen Abseits beziehungsweise eines vorausgehenden Foulspiels aberkannt wurden.

Bitterer Zusatz zu diesem absolut gebrauchten Nachmittag: Erst musste Miro Muheim zu Beginn der zweiten Halbzeit angeschlagen raus. Und kurz darauf folgte das 0:2 aus HSV-Sicht. Der Anschlusstreffer durch Moritz Heyer (89.) kam zu spät. Und so gern ich diesen Ausgleich auch gesehen hätte – so unverdient wäre er gewesen.

In diesem Sinne, allen Spielern (mit Ausnahme Heuer Fernandes und in Teilen Dompé, Reis sowie Einwechselspieler Pherai) heute eine 6 zu geben würde es treffen. Aber das erspare ich mir. Anbei stattdessen das Blitzfazit zum Spiel. 

STATISTIK ZUM SPIEL:

SV Elversberg: Kristof - Vandermersch, Jäkel, Conrad (72. Antonitsch), Neubauer - Sickinger (46. Stock), Jacobsen, Sahin, Wanner (65. Feil), Rochelt - Schnellbacher (72. Faghir)

HSV: Heuer Fernandes - van der Brempt, Hadzikadunic (63. Königsdörffer), Schonlau (74. Ambrosius), Muheim (50.) - Meffert, Reis, Benes (46. Pherai) - Jatta (63. Nemeth), Glatzel, Dompe

Tore: 1:0 Rochelt (9.), 2:0 Schnellbacher (60.)

Zuschauer: 10.000 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Patrick Schwengers (Limburg)

Gelbe Karten: Sickinger, Vandermersch / Hadzikadunic, Meffert

Anzeige · Partner

Zeig deine Farben

Unsere Freunde von HANDS OF GOD setzen ikonografischen Momenten und Legenden der Vereinsgeschichte ein künstlerisches Denkmal.

Alle Hamburg-Motive bei HANDS OF GOD

Wir sind Partner von HANDS OF GOD und bekommen eine Provision, wenn du über diese Links kaufst — für dich ändert sich am Preis nichts. Gezeigt werden nur Motive, die wir selbst aufhängen würden.

Diskussion

0 Kommentare

Diskutier mit!

Registriere dich kostenlos — dann kannst du unter den Beiträgen mitdiskutieren, antworten und liken.

Jetzt kostenlos registrierenAnmelden
DU
Bleib fair — wir moderieren mit Augenmaß.
Noch keine Kommentare — sei der/die Erste.
Lies weiter Meinung HSV-Blamage- Die Taktik war das geringste Problem Ein Tag nach der Pleite sitzt der Frust tief. Neben taktischen Mängeln fehlte vor allem eins: die Bewegung und der Wille, den Ball zu fordern. Das Problem war viel tiefer als die reine Herangehensweise Weiterlesen