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Öztunali hat “Bock” auf den HSV - und den Aufstieg

Er ist wohl der namenhafteste Neuzugang des HSV diese Saison - und wird dies aller Voraussicht nach auch bleiben, egal wer in dieser Transferphase noch kommen sollte. Im…

Öztunali hat “Bock” auf den HSV - und den Aufstieg

Er ist wohl der namenhafteste Neuzugang des HSV diese Saison - und wird dies aller Voraussicht nach auch bleiben, egal wer in dieser Transferphase noch kommen sollte. Im Testspiel gegen Viktoria Pilsen glänzte der Enkel von Uwe Seeler bereits mit einem Tor und einem Assist. Der 27-Jährige deutete an, dass er dem HSV gut tun wird. Unabhängig von der schönen Geschichte und des Mythos um seinen legendären Großvater. Denn Levin ist mehr als nur Uwes Enkel. Neben seiner technischen Begabung ist er vor allem eines: Vielseitig. Bis auf Innen- und Linksverteidiger hat Levin Öztunali im Profibereich bereits jede Feldspieler-Position bekleidet.

“Im Jugendbereich habe ich öfter im Zentrum gespielt, bei den Profis dann häufiger außen. Es ist ja nicht verkehrt, flexibel zu sein”, betonte der Rechtsfuß. Heute präsentierte dieser sich erstmals in einer Medienrunde - höflich, geduldig, bescheiden. Dennoch hat er mit dem HSV große Ziele: “Ich wusste, dass ich Bock auf den HSV und die Spielidee hab. Aufzusteigen ist natürlich eine Aufgabe, aber ich habe Lust darauf”.

Mit der Rückkehr zum HSV erfüllt er sich nämlich ein weiteres Ziel. “Es war für mich klar, dass ich nochmal beim HSV spielen möchte. So etwas kann man nur schwer planen, aber jetzt hat es geklappt und ich bin froh hier zu sein”, erklärte er. Vergangene Saison hatte er bei Union Berlin einen schweren Stand und kam nur auf insgesamt acht Einsatzminuten (ein Assist). “Man hat zwar auch die Reize im Training, natürlich sind Trainingsminuten aber anders als Spielminuten. In der Vorbereitung hat man dafür die Testspiele, um wieder voll reinzukommen. Ich denke, dass die Vorbereitung reicht, um wieder die Wettkampfpraxis zu kriegen”, bewertete er die wenigen Einsatzminuten bei Union. Dass der HSV ihm wirklich etwas bedeutet, glaube ich ihm.

Zum Stadtderby vergangene Saison war er sogar privat im Volksparkstadion. “Ich bin mit dem HSV ein Stück weit aufgewachsen. Dort habe ich meine Jugend verbracht und ich denke, wenn man in Deutschland spielt, bekommt man immer etwas über den HSV mit. Die letzten Jahre war es immer sehr knapp, ich hätte mich natürlich gefreut, wenn es letztes Jahr schon mit dem Aufstieg geklappt hätte. Ich hoffe, dieses Jahr ist es dann soweit. Dann hätten wir alles etwas zu feiern”. Ich denke, jeder HSVer gönnt ihm einen erfolgreichen Start.

Auf dem Trainingsplatz war heute erstmals ein weiterer Neuzugang zu sehen. Dennis “Hadzi” Hadzikadunic war bei der Nachmittagseinheit im Einsatz und fügte sich gut ein. “Er ist ein sehr aggressiver Zweikämpfer. Etwas was wir benötigen. Es war immer die Frage, ob er sich die zweite Liga vorstellen kann. Er hat signalisiert, dass er sich - falls er sich mit dem HSV beschäftigt - nicht rumeiert. Deshalb ging das alles recht schnell”, kommentierte Sportvorstand Jonas Boldt heute bei einer weiteren Medienrunde den Transfer des Bosniers.

Ein ereignisreicher Montag endet. Fünf Tage sind damit absolviert, fünf weitere folgen.

Bis morgen und an dieser Stelle nochmal alles Gute an Scholle zu seinem Geburtstag!

Euer Cornelius!

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