Meinung

Noch diesen einen Schritt! Dieser Aufstieg gehört uns allen...!

Es sind nur noch wenige Stunden, bis wir endlich das erreichen können, worauf hier in Hamburg derv allergrößte Teil der Fußballfans gewartet hat. Und dazu zählen auch wir von…

Noch diesen einen Schritt! Dieser Aufstieg gehört uns allen...!

Gleich ist es soweit. Dann können wir endlich das erreichen, worauf hier in Hamburg der allergrößte Teil der Fußballfans gewartet hat. Und dazu zählen auch wir von MoinVolkspark uns. Auch wir haben hier durchaus schwierige Tage gehabt, an denen man sich fragte, ob das alles noch Sinn macht. Und wie Ihr sind auch wir immer wieder zu der einen, alternativlosen Antwort gekommen : Ja - es macht Sinn! Immer!


Anbei ein paar Gedanken zu dem, was wir uns alle für heute Abend wünschen. Ein paar Worte an alle, die den HSV im herzen tragen:

„Dieser Aufstieg gehört uns allen“

Liebe HSVerinnen und HSVer,

liebe Weggefährten,

dieser Tag, dieses Spiel – sie bedeuten so viel mehr als 90 Minuten Fußball. Sie stehen für etwas, das man nicht messen kann. Nicht in Punkten. Nicht in Tabellen. Nicht in Titeln.

Es geht um Treue in Zeiten, in denen es keine Siege zu feiern gab. Um Glauben, wo andere nur Gelächter sahen. Es geht um das Durchhalten, das Schweigen, das Zittern, das Weitermachen. Sieben Jahre lang.

Sieben Jahre voller Rückschläge. Sechs gescheiterte Anläufe. Und trotzdem: Kein Fan hat sich abgewendet. Kein Herz hat aufgehört, für den HSV zu schlagen.

Wir alle – auf der Tribüne, am Radio, vor den Fernsehern, auf dem Heimweg nach einer bitteren Niederlage – wir alle haben diesen Verein getragen. Wir haben ihn gehalten, als er schwankte. Wir haben ihn verteidigt, als andere ihn verspotteten.

Und jetzt? Jetzt stehen wir an der Schwelle. Die Tür zur Bundesliga steht offen – und es liegt an uns, sie durchzuschreiten.

Dieser Aufstieg wäre kein Geschenk. Er wäre kein Zufall. Er wäre das Ergebnis von Kampf. Von Demut. Von einem neuen Geist in diesem Verein – und vom unerschütterlichen Willen seiner Anhänger.

Denn wir haben nie aufgehört zu glauben.

Nie aufgehört zu hoffen, dass aus all dem Schmerz etwas Neues entstehen kann. Und jetzt, da es zum Greifen nah ist – jetzt wissen wir: Dieser Aufstieg gehört uns allen.

Er gehört...

... den Alten, die in den 80ern Europapokalsieger wurden.

...den Jungen, die nie Bundesliga erlebt haben.

...den Eltern, die ihren Kindern den HSV erklären mussten, ohne von Pokalen erzählen zu können.

Er gehört den Ehrenamtlichen in Niendorf, in Wilhelmsburg, in Barmbek und überall sonst, die mit ihrem Engagement den HSV lebendig halten. Er gehört jedem, der je mit Tränen in den Augen das Stadion verließ – vor Stolz, vor Wut, vor Liebe. Und deshalb, Hamburg, lasst uns nicht nur aufsteigen. Lasst uns aufstehen. Für einen HSV, der den ersten großen Schritt in eine bessere Zukunft gehen kann. Einen HSV, der hoffentlich auch danach noch weiß, woher er kommt – und wohin er will.

Dieses Spiel gegen Ulm ist mehr als ein Spiel. Es ist der Moment, in dem Geschichte geschrieben wird. Und jeder von uns ist ein Teil davon.

In diesem Sinne, wer sieben Jahre immer auch ein Stück weit durch die Hölle geht, der darf jetzt auch mal ans Himmelstor klopfen.

Nur der HSV. Alle zusammen!

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