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Noah Katterbach zurück bei den HSV-Profis: Einsichtig, reflektiert, fokussiert

gestern durfte Noah Katterbach erstmal nach seiner Degradierung und die U21 wieder am Training der Profis teilnehmen. Der 24-Jährige wurde vor 3 Wochen als „Reaktion auf ein…

Noah Katterbach zurück bei den HSV-Profis: Einsichtig, reflektiert, fokussiert

Moin zusammen,

gestern durfte Noah Katterbach erstmal nach seiner Degradierung und die U21 wieder am Training der Profis teilnehmen. Der 24-Jährige wurde vor 3 Wochen als „Reaktion auf ein Fehlverhalten“ in die U21 des HSV geschickt. Diese Pause sollte zunächst bis zur Länderspielpause gehen, ehe es ein weiteres Gespräch gab. Dieses Gespräch fiel wie zu erwarten positiv aus und so darf Katterbach seit gestern wieder bei den Profis mitspielen. Katterbach trainierte nicht nur bei der U21, sondern spielte auch mit. Insgesamt kam er auf 3 Einsätze und 261 Minuten in der Regionalliga Nord. Allerdings kam der Linksverteidiger auf keine Torbeteiligung. Nun ist Kattebrach zurück bei den Profis und kämpft, wie jeder andere auf dem Trainingsplatz, um eine Kadernominierung für das Spiel in Leipzig. Nach der heutigen Trainingseinheit sprach Katterbach in einer Medienrunde über die Gründe der Degradierung und über seine Art mit solchen Dingen umzugehen.

"Enttäuscht, dass es nicht so schnell ging, wie ich es mir vorstellte"

Noah Katterbach riss sich im Januar 2025 zum bereits zweiten Mal das Kreuzband und verpasste somit die Rückrunde der Aufstiegssaison des HSV. Laut Polzin war Katterbach dennoch immer nah an der Mannschaft dran und versuchte, zu helfen, wo er nur konnte. Überraschenderweise kam Katterbach bereits am 19. Juli beim Testspiel in Graz wieder zum Einsatz. Sein Comeback kam früher als erwartet. Für die Bundesliga hat es aber noch nicht gereicht.  Er kam bis jetzt nur auf eine Kadernominierung. Minuten konnte der 24-Jährige in der höchsten deutschen Spielklasse noch nicht sammeln. Genau das war laut eigener Aussage ein Grund für seine Enttäuschung: „Ich habe Gas gegeben, dass ich rechtzeitig zur Vorbereitung wieder einsteigen kann. Ich war dann im Nachhinein ein bisschen enttäuscht, dass alles nicht so schnell ging, wie ich es mir vorgestellt hatte.“

 Anschließend kam Katterbach in eine negative Haltung. Er sei ein wenig enttäuscht über seine Situation gewesen. Katterbach selbst stellte klar, dass er in keiner Sekunde weniger Energie auf dem Trainingsplatz gab. Zudem fügte er an, dass er sein Ego auch für den HSV hintenanstelle. Dennoch ärgerte sich der in Smmerath Geborene innerlich darüber, dass er auf so wenig Einsatzzeit kam. Und dies ließ sich in seiner negativen Haltung wiedererkennen. Daraufhin folgten die Konsequenzen.

"Ist eigentlich nicht meine Art"

Katterbach zeigte sich einsichtig: „Ich sehe auch ein, dass das nicht der Weg ist, vor allem als Person. Ich habe mich selbst reflektiert, das ist auch eigentlich nicht meine Art.“   Und auch selbst ist er über sein Verhalten enttäuscht. Denn normalerweise ist Katterbach immer einer, der alles gibt und sich nur Gedanken darüber macht, was er selber beeinflussen kann. Dieses Mal hat das aber nicht so gut geklappt. Für den 180 cm großen Verteidiger ist dies nicht der erste Rückschlag, dennoch kam Katterbach immer wieder optimistisch zurück. Und auch dieses Mal blieb Katterbach trotz der Degradierung positiv. Katterbach akzeptierte die Entscheidung und versuchte wie immer, das Beste draus zu machen: „Das hat mir gutgetan, da zu spielen. Die Jungs sind alle top und Spielzeit ist auch wichtig. Für mich persönlich waren das auch gute Spiele. Individuell und als Mannschaft." Bezüglich der Perspektive sieht es bei Katterbach nun so aus wie bei jedem anderen Profi. Er kann sich unter der Woche im Training beweisen und Argumente dafür liefern, dass er am Wochenende spielen sollte. Der 24-Jährige versucht nun, wieder alles zu geben, positiv zu bleiben und immer weiterzumachen, egal ob er am Wochenende im Kader steht oder nicht. Sofern er nicht für den Kader nominiert werden sollte, zieht er selbst die Möglichkeit, bei der U21 zu spielen, in Betracht, sofern das für ihn selbst hilfreich wäre. Über einen Wechsel denkt Katterbach aktuell aber nicht nach. Laut eigener Aussage zieht er im Winter ein Fazit, wie die Zeit nach seinem Kreuzbandriss gelaufen ist, und schaut dann, was passiert.

Schreibt doch gerne mal rein, wie ihr die ganze Sache bewertet. Wie findet ihr Katterbachs Einstellung zu dem ganzen Thema?

Tom

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