Analyse

Neuzugang für das Mittelfeld: Martin Adeline kommt an die Elbe

Der Transfer von Martin Adeline zum HSV nimmt Fahrt auf. Wir werfen einen Blick auf das Profil des französischen Spielmachers und analysieren, wie er in das System passen könnte.

Neuzugang für das Mittelfeld: Martin Adeline kommt an die Elbe

Ein neuer Spielmacher für den HSV

Moin zusammen, im letzten Blog sind wir ja lose auf das Gerücht rund um Martin Adeline eingegangen. Nun ging alles ganz schnell, Adeline machte heute seinen Medizincheck und wurde bereits offiziell vorgestellt. Der 22-jährige Franzose wechselt von Troyes aus der Ligue 2 (seit dem Aufstieg 25/26, Ligue 1) für eine Sockelablöse von rund 4 Millionen Euro an die Elbe. Hinzu kommen noch ein paar Boni, die bei bestimmten Zielen gezahlt werden müssen. Adeline hat aktuell einen Marktwert von 10 Millionen Euro. Sein Arbeitspapier in Frankreich lief aber nur noch bis zum 30.06.2027, weshalb der HSV zu so geringen Konditionen zuschlagen konnte.

Leistungsdaten und Stärken

In der vergangenen Saison war Adeline der Spielmacher in Troyes und kam auf 36 Pflichtspieleinsätze (32 in der Ligue 2, 4 im Coupe de France). Dabei erzielte er 11 Tore und bereitete 13 weitere Treffer vor. Positionstechnisch ist er im zentralen sowie im offensiven Mittelfeld zu Hause.

Seine Stärken liegen klar im Passspiel: - Passquote über das gesamte Feld: 84 % - Quote bei langen Bällen: 70 % - Quote bei Chip-Pässen: 64 % - Durchschnittlich 1,9 entscheidende Pässe pro Spiel - 12 kreierte Großchancen in der vergangenen Saison

Herausforderung Intensität

Lauftechnisch erreicht Adeline einen durchschnittlichen Sprintwert von 34 km/h, allerdings kam Adeline in der aktuellen Saison nur auf durchschnittlich 8,7 Kilometer pro Spiel. Hinzu kommen 14,8 Sprints pro Spiel. Diese Werte muss Adeline beim HSV auf jeden Fall verbessern, denn der HSV spielt mehr gegen den Ball und möchte in dieser Saison ja vermehrt auf Intensität setzen.

Taktische Einordnung

Kommen wir nun zum Positions-Thema. Adeline hat in der Ligue 2 vorwiegend auf der zentralen Mittelfeldposition oder zentral offensiv gespielt. Die zentrale Mittelfeldposition gibt es so im HSV-System nicht, man spielt mit zwei klaren defensiven Spielern, also einer Doppel-6. Für die 6er-Position ist Adeline wahrscheinlich nicht robust genug in den Zweikämpfen, also bleibt im Prinzip nur die 10er-Position hinter dem Stürmer. Der HSV wird voraussichtlich mit 2 10ern hinter einer Spitze agieren. Der Adeline-Transfer soll wohl eine Vieira-Verpflichtung aber nicht ausschließen. Heißt, man hat am Ende 3 10er für 2 Positionen. Wenn wir uns jetzt mal die Heatmap anschauen, zeigt sich, dass sich Adeline vorwiegend in den linken Halbräumen aufhält, also ähnlich der Positionierung von Albert Groenbaek.

Adeline agiert bevorzugt in den linken Halbräumen, was ihn in seinem Profil ähnlich wie Albert Grønbæk positioniert.

Ob sich hier ein taktisches Dilemma ergibt oder ob die Breite im Kader für den nötigen Konkurrenzkampf sorgt, bleibt abzuwarten. Sollte Vieira kommen, hätte man für die Zehn sowie für die spielmachende Sechs (Lokonga) entsprechende Optionen. Wir dürfen gespannt sein, wie der HSV taktisch an die neue Konstellation herangeht. Tom

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Diskussion

2 Kommentare

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DU
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Meatyvor 41 Tg.
Back Again! Schön, dass man seinen meist (un)qualifizierten Blödsinn wieder ablassen darf! Freu mich nach dieser Fifa(Mafia)-WM auf die neue Bundesligasaison! Zum neuen Spieler Adeline kannn ich nun überhaupt nichts beitragen. Wenn man aber immer noch mit einer Vieira Verpflichtung liebäugelt, macht diese doch hohe Transfersummeeigentlich keinen Sinn und gibt einem zu denken! Ob der HSV da den richtigen Weg einschlägt oder wieder Gelder verbrennt, wie bei den Transfers von Soumahoro und Rossing-Lelesiit (ca. 6 Mio.) wird sich dann noch zeigen.
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Meatyvor 40 Tg.
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