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Nach Glatzel bleibt auch Reis - und Ramos kommt

Es geht los. So richtig. Denn nachdem Robert Glatzel gerade seinen Vertrag verlängerte, verfällt jetzt auch die Ludovit Reis jetzt Abstand davon, seine Ausstiegsklausel zu…

Nach Glatzel bleibt auch Reis - und Ramos kommt

Es geht los. So richtig. Denn nachdem Robert Glatzel gerade seinen Vertrag verlängerte, verfällt jetzt auch die Ludovit Reis jetzt Abstand davon, seine Ausstiegsklausel zu ziehen. Der niederländische Mittelfeldspieler bleibt – so heißt es. Wobei hier auch abzuwarten bleibt, ob sich im Laufe der nächsten Wochen doch noch ein Verein mit einem entsprechenden Angebot beim HSV meldet. Soll heißen: Wenn Reis jetzt noch gehen wollen sollte, wäre eine Ablösesumme aus HSV-Sicht frei verhandelbar.

Angesichts der bevorstehenden U21-EM, die Reis mit den Niederlanden spielt, ist die Bühne für den HSV-Mittelfeldspieler dafür zwar weiter gegeben. dennoch bekannte sich Reis heute mehr als deutlich zum HSV: „Ich muss nicht betonen, wie sehr mir der HSV, die Mannschaft und die unglaublichen Fans in den vergangenen zwei Jahren ans Herz gewachsen sind. Ich fühle mich beim Verein und in der Stadt sehr wohl, trotz der kurzen Zeit ist es wie ein Zuhause geworden. Deshalb habe ich mich für einen Verbleib beim HSV entschieden und freue mich schon jetzt, in der neuen Saison gemeinsam mit meinen Kollegen alles zu geben.“

Parallel zu dieser (erst einmal) sehr guten Nachricht für den HSV gab es heute auch den ersten Neuzugang. Denn der HSV hat den portugiesischen Abwehrspieler Guilherme Ramos von Arminia Bielefeld verpflichtet. Der 25-Jährige erhält beim HSV einen Vertrag bis 2026 und ist durch den Abstieg der Arminia ablösefrei. „Er ist sehr schnell in Deutschland angekommen, hat sich gut entwickelt und uns speziell in der Rückrunde bis zu seiner Schulterverletzung fünf Spieltage vor Saisonende und seinem vorzeitigen Saison-Aus nicht nur mit seinen fußballerischen Stärken, sondern auch mit seiner positiven Ausstrahlung und seiner großen Energie überzeugt“, sagt Sportdirektor Claus Costa, „wir sind froh, ihn mit seiner Schnelligkeit sowie seiner Zweikampf- und Kopfballstärke künftig in unserem Team zu haben.“

Ramos wurde in der Nachwuchsabteilung von Sporting Lissabon ausgebildet und wechselte über die portugiesischen Zweitliga-Clubs CD Mafra und CD Feirense vor zwei Jahren nach Bielefeld. Ramos selbst lobte den HSV naturgemäß als großen Klub, den er in den direkten Duellen auch so wahrgenommen habe. „Als Gegner habe ich ja schon miterleben können, welch großartige Atmosphäre im Volksparkstadion herrscht.“ Jetzt hat er sie alle zwei Wochen.

Die Verstärkung der Abwehr ist in dieser Transferphase eine der Kernbaustellen. Dementsprechend soll noch mindestens ein weiterer Innenverteidiger geholt werden. Zudem werden Alternativen für die rechte und linke Abwehrseite gesucht. Warum mich der Ramos-Transfer trotz des vielversprechenden Nachnamens zumindest ein wenig überrascht, werde ich Euch morgen mit Hilfe der umfangreichen Analyse von Createfootball genauer erläutern. Aber erst einmal heißt es jetzt auch von uns:

Herzlich Willkommen, Guilherme Ramos!

Und parallel dazu heißt es: Auf Wiedersehen, Christina! Denn die bisherige HSV-Stadionsprecherin Christina Rann, eine unheimlich sympathische Erscheinung, verlässt den HSV. Die TV-Reporterin und der HSV beenden nach drei Jahren ihre Zusammenarbeit, wie der Club am heute mitteilte. Gemeinsam mit unserem Blogfreund Christian Stübinger hatte Rann bei Spielen im Volksparkstadion durch die Stadionshow geführt. Von der kommenden Saison an wird Rann für Sport1 die Live-Spiele der Fußball-Bundesliga der Frauen kommentieren. Rann war zuvor bereits für DAZN, MagentaSport und Sky tätig. Glück für uns: Zumindest „Stübi“ bleibt.

Aus HSV-Sicht ergibt sich aus dem aktuellen Kader somit nur noch eine wirklich fragliche Personalie: Torwart Daniel Heuer Fernandes. Der Keeper ist weiterhin im Fokus anderer Klubs (auch aus seinem Heimatland Portugal) und könnte bei einem entsprechenden Angebot auch aus HSV-Sicht irgendwann nicht mehr zu halten sein. Aber auch hier scheint ein Verbleib mehr als wahrscheinlich. UND: Das sage ich trotz meiner Begeisterung für Heuer Fernandes’ Qualitäten: Auf der Torwartposition hat man mit Matheo Raab einen hochtalentierten zweiten Mann, dem ich genauso eine tragende Rolle im Kasten des HSV zutrauen.

Aber, um noch mal auf Reis‘ Verbleib zurückzukommen: Hier scheint der HSV gerade sehr viel richtig zu machen. Erst Glatzel, jetzt Reis – DAS ist genau die Konstanz, mit der der HSV wachsen kann, behaupte ich! Das Schlusswort hat heute aber ein anderer, Jonas Boldt: „Mit diesem Commitment haben wir ein weiteres ganz wichtiges Zeichen in unserer Kaderplanung für die kommende Saison setzen können. Ludo ist ein Paradebeispiel für unseren eingeschlagenen Weg: Er hat sich im Vergleich zur Vorsaison noch einmal gesteigert und in Zahlen mit 14 Torbeteiligungen seinen Wert aus seiner ersten Spielzeit verdoppelt.“ Hoffen wir alle mal, dass diese Entwicklung so weitergeht…

In diesem Sinne, 

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