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Leistner-Streit gipfelt in sofortiger Freistellung

Um 14.42 Uhr verkündete der HSV offiziell, was vorher schon durch alle sozialen Netzwerke verbreitet worden war: Ton Leistner wurde freigestellt. „Toni Leistner wird in der…

Leistner-Streit gipfelt in sofortiger Freistellung

Um 14.42 Uhr verkündete der HSV offiziell, was vorher schon durch alle sozialen Netzwerke verbreitet worden war: Ton Leistner wurde freigestellt. „Toni Leistner wird in der Vorbereitung auf das kommende Zweitligaspiel des HSV beim 1. FC Heidenheim am Sonnabend und auch für die weitere Saisonplanung keine Rolle mehr spielen“, hieß es in der Erklärung. Der 31-Jährige soll sich einen neuen Verein suchen.

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Mit der sportlichen Führung soll es in den vergangenen Wochen mehrere Gespräche über die „ihm zugedachte Rolle innerhalb der Mannschaft“ gegeben haben. Der Innenverteidiger ist in dieser Saison in vier Punkt- und einem Pokalspiel keine Minute eingesetzt worden. Leistner wollte dies nicht akzeptieren und hatte auf Einsatzzeiten gedrängt. „Daraufhin ist man zu dem Entschluss gekommen, dass es besser ist, ihn für eine Vereinssuche freizustellen, um den Fokus und die Energie des Teams und des gesamten Clubs auf das bevorstehende Spiel beim 1. FC Heidenheim und die weiteren Aufgaben zu richten“, teilte der HSV mit.

Die Pressemitteilung im Wortlaut: 

TONI LEISTNER FÜR VEREINSSUCHE FREIGESTELLT

DER 31-JÄHRIGE ABWEHRSPIELER KANN SICH NICHT MIT SEINER ZUGEDACHTEN ROLLE ANFREUNDEN UND SOLL SICH EINEN NEUEN CLUB SUCHEN.

Toni Leistner wird in der Vorbereitung auf das kommende Zweitligaspiel des HSV beim 1. FC Heidenheim am Sonnabend und auch für die weitere Saisonplanung keine Rolle mehr spielen. Der 31-jährige Abwehrspieler wurde vom Club für eine Vereinssuche freigestellt. 

Hintergrund ist der gemeinsame Austausch in den vergangenen Tagen. In ergebnisoffenen Gesprächen zwischen den Verantwortlichen des HSV und Toni Leistner wurde zunächst über die sportliche Situation des Innenverteidigers und die aktuell ihm zugedachte Rolle innerhalb der Mannschaft gesprochen. Diese wollte er in der vorgetragenen Form nicht annehmen und hinterlegte seinerseits noch einmal deutlich den Wunsch auf mehr Spielzeit in dieser Saison, in der er an den ersten vier Spieltagen und der ersten Runde im DFB-Pokal noch nicht zum Einsatz kam. Daraufhin ist man zu dem Entschluss gekommen, dass es besser ist, ihn für eine Vereinssuche freizustellen, um den Fokus und die Energie des Teams und des gesamten Clubs auf das bevorstehende Spiel beim 1. FC Heidenheim und die weiteren Aufgaben zu richten. 

Offen ist natürlich, welche Rolle man Leistner genau vorgeschlagen hat. Dem Vernehmen nach wollte man ihn als Backup dabei behalten. Offiziell zumindest. Denn man hatte ihm wohl schon im ersten Gespräch signalisiert, dass man ihn bei einem Vereinswechsel unterstützen würde. Und das wiederum gefiel Leistner, der vor einem Jahr noch als großer Hoffnungsträger für die HSV-Defensive verpflichtet worden war, überhaupt nicht. Logisch. Ob er letztlich die Instagram-Mail geschrieben hat oder nicht – es hätte an der Situation nichts geändert. Es hat die Trennung nur noch ein Stück weit forciert.

Ich will und werde jetzt an dieser Stelle nicht noch einmal die Leistner-Diskussion eröffnen. Sportvorstand Jonas Boldt, Sportdirektor Michael Mutzel und Trainer Tim Walter werden sich in den nächsten Tagen und Wochen daran messen lassen müssen. Sie werden in dieser Transferphase noch mal personell nachlegen müssen – egal wie oft sie betonen, mit dem aktuellen Kader schon zufrieden zu sein. Dass man heute die schon länger feststehende Vertragsverlängerung von Robin Meißner (unterschreibt bis 2024) verkündet – das erfreut mich. Ebenso die Unterschrift von Nachwuchskeeper Leo Oppermann (19) bis 2025. Der Zeitpunkt dieser Verkündungen darf dabei durchaus als Stilmittel verstanden werden.

Und auch ich werde hier bis zum Ende der Transferphase keinen Stab brechen. Das machen schon genügend Experten und solche, die es gern wären. Fakt ist, dass die HSV-Verantwortlichen noch eine Wiche Zeit haben, den Kader für die eigenen Ziele tauglich zu machen.

Apropos Tauglichkeit: Da ich als letzter in unserer Familie leider seit heute auch mit Halsschmerzen und einer heranrauschenden Grippe flachliege, schon mal der dezente Hinweis, dass es gut passieren kann, dass der MorningCall morgen ausfällt. Ebenso wie der CT, den heute noch etwas optimistisch auf morgen verschoben hatte. Deswegen ist der heutige Blog auch etwas kürzer. Aber wer weiß schon, was morgen ist? Sollte es mir da doch wieder besser gehen, wird es sowohl den MorningCall als auch den Communitytalk geben. Und natürlich den Blog am Abend.

In diesem Sinne, bis dahin! 

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