Analyse

HSV vs. Heidenheim: Vorschau auf das Bundesliga-Spiel am Samstag

am Wochenende steht bekanntlich das erste 15:30-Uhr-Spiel seit 7 Jahren an. Der HSV trifft am Samstag auf Heidenheim. Tabellarisch spielt hier Platz 17 gegen Platz 18. Vor dem…

HSV vs. Heidenheim: Vorschau auf das Bundesliga-Spiel am Samstag

Moin zusammen,

am Wochenende steht bekanntlich das erste 15:30-Uhr-Spiel seit 7 Jahren an. Der HSV trifft am Samstag auf Heidenheim. Tabellarisch spielt hier Platz 17 gegen Platz 18. Vor dem Spiel stand heute wie vor jedem Spiel die Pressekonferenz an.

Personalien: Torunarigha und Poulsen raus- Dompe und Lokonga im Kader

Zunächst wurde wieder mit der Personalie begonnen.

Jordan Torunarigha wird am Wochenende nicht spielen. Wer für ihn spielt, gab Polzin nicht preis. Er sagte allerdings, dass Elfadli auf der linken Innenverteidigerposition definitiv eine Option sei. Deshalb gehe ich auch davon aus, dass Elfadli am Samstag neben Vuskovic auflaufen wird. Neben den beiden würde aller Voraussicht nach dann Omari spielen.

Auch Poulsen ist immer noch nicht fit. Er wird ebenfalls für das Spiel am Samstag ausfallen.

Dompe ist für das Spiel am Samstag fit. Allerdings würde man hier schauen, ob man mit Dompe beginnt, oder ihn später reinbringt. Grund hierfür sei die Intensität des Gegners. Auch Sambi Lokonga ist laut Polzin „Eine Option für den Kader“. Das klingt noch nicht nach Startelf. Wir werden sehen, wer am Samstag auf dem Spielberichts-Bogen steht.  

In den Blogs, die die Pressekonferenzen behandeln, gebe ich ja immer meine Meinung dazu ab, wen ich am Wochenende in der Startelf sehe. Momentan würde ich so aufstellen:

Ferro im Tor

Davor, Elfadli, Vuskovic und Omari.

Die Flügelverteidiger wären bei mir Muheim und Mickelbrencis.

Im Zentrum würde ich mit Meffert und Remberg starten.

Links Dompe, rechts Vieira und im Zentrum Glatzel.

Mickelbrencis hat seine Sache in München offensiv relativ ordentlich gemacht. Da Heidenheim wahrscheinlich sehr tief stehen wird, könnten die offensiven Qualitäten bei Mickelbrencis m.M.n. noch etwas mehr bewirken als die bis jetzt gezeigten offensiven Qualitäten von Gosholeishvili. Hier sehe ich das Duell aber bei 50 : 50.

Elfadli ergibt sich aus meiner Meinung im letzten Blog und dem Spiel in München.

Im Zentrum braucht der HSV am Wochenende jemanden, der das Spiel sortiert. Da ich nicht denke, dass Lokonga von Anfang an spielt, würde ich hier Meffert aufstellen. Neben ihm braucht man dann jemanden, der sich in jeden Ball reinhaut. Nach dem Bayern-Spiel würde ich erstmal auf Remberg setzen.

Dompe sollte m. M. n. beginnen. Wenn er platt ist, kann dann ein frischer Roessing-Lelesiit auf der linken Bahn wirbeln.

Wie gestern bereits erwähnt würde ich im Sturmzentrum auf einen kopfballstarken Stürmer setzen. Da Poulsen nicht dabei ist, fällt meine Wahl auf Glatzel.

Schreibt wie immer gerne rein, wie ihr aufstellen würdet.

Ein Sieg muss her


Bezüglich einer Frage, ob das Spiel gegen Heidenheim ein Endspiel sei, sagte Polzin, dass er am 4. Spieltag nicht von einem Endspiel sprechen würde. Nichtsdestotrotz sei die Marschroute klar: „Fest steht, dass wir in jedes Spiel reingehen und es gewinnen wollen.“ Auch Elfadli sprach ja am Dienstag davon, dass man dieses Spiel gewinnen müsse. Klar, nach dem 4. Spieltag wird noch nichts entschieden, dennoch wird dieses Spiel aller Voraussicht nach richtungsweisend für die nächsten Wochen sein. Es kommt die Frage auf: „Wenn nicht gegen Heidenheim, gegen wen dann?“ Man muss aber ehrlicherweise sagen, dass der HSV in den letzten Jahren vor allem in den Spielen gegen vermeintlich schwächere Gegner häufig gepatzt hat. Diese Woche darf das nicht passieren. Es bedarf 100 % Konzentration und voller Intensität. Polzin selbst fügte hinzu: „Wenn wir nicht an unser Maximum gehen, dann ist es völlig egal, wie der Gegner heißt. {…} Gerade in der Bundesliga müssen wir an unser Maximum gehen. Das haben wir vor. Wir freuen uns sehr, den Samstag gemeinsam mit den Fans anzugehen.“

Heidenheim kommt geschwächt und mit einem alten bekannten

Heidenheim reist als Tabellen-18er an die Elbe. Bis jetzt konnte man ein Tor in der Bundesliga-Saison erzielen. Heidenheim verlor alle drei Spiele seit Saisonauftakt. Mit Leo Scienza und Paul Wanner verlor man im Sommer zudem zwei Spieler, die am Ende der letzten Saison einen elementaren Anteil daran hatten, dass Heidenheim die Klasse hielt. Hinzu kommt, dass Stürmer Budu Zivzivadze gesperrt ist. Der erst vor kurzem verpflichtete Lead Paqarada wird am Wochenende auch ausfallen. Der Kosovare zog sich am letzten Wochenende einen Kreuzbandriss zu. An dieser Stelle natürlich alles Gute und eine schnelle Genesung!

Heidenheim wird voraussichtlich im normalen 4-2-3-1 oder einer abgewandelten Version auflaufen. So spielte man auch die letzten beiden Spiele.

Heidenheim tauschte immer wieder durch. Elementarer Bestandteile der ersten 3 Spiele waren Arijon Ibrahimovic und Diant Ramaj. In der Defensive sollen vor allem Mainka und Gimber für Stabilität sorgen.

Im Sturmzentrum wird eventuell ein altbekannter auf den HSV treffen. Mickel Kaufmann könnte der Ersatz für Zivzivadze sein. Er spielte von 2021 bis 2022 für ein Jahr in Hamburg. Kaufmann schoss unter anderem das zwischenzeitliche 1:3 am 34. Spieltag in Rostock, welches den HSV in die Relegation 2022 brachte.

Dortmund spielte letzte Woche in Heidenheim. Die Borussen kamen vor allem immer wieder durch Bälle in die Tiefe zu Torchancen. Die Dortmunder versuchten immer wieder mit Tempo die Außenbahnen zu bespielen und dies klappte auch des häufigeren. Hier könnte der HSV ansetzen. Mit Dompe, Königsdörffer und Philippe hätte man mindestens mal drei Spieler, die die Heidenheimer Abwehrreihe mit Tempo attackieren könnten.

Wie genau das Spiel aussieht, können wir aber natürlich wie immer erst am Spieltag sehen.

Am Samstag könnt ihr hier natürlich wieder die fundierte Spielanalyse von Scholle lesen. Zusätzlich könnt ihr das Ganze auch in Videoform auf YouTube begutachten. Also vergesst nicht, am Samstagabend hier und auf YouTube.com/MoinVolkspark vorbeizuschauen.

Wir hören uns.

Tom

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