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HSV verlängert mit Claus Costa- ist das die richtige Entscheidung?

n den letzten Tagen haben Tom und ich wieder einmal stundenlang über den HSV gesprochen – so, wie man es eben nur mit jemandem kann, der denselben Pulsschlag für diesen Verein…

HSV verlängert mit Claus Costa- ist das die richtige Entscheidung?

In den letzten Tagen haben Tom und ich wieder einmal stundenlang über den HSV gesprochen - so, wie man es mit jemandem macht, der denselben Pulsschlag für diesen Verein hat. Von Spiel zu Spiel, von Stimmung zu Stimmung, von Hoffnung zu Zweifel. Es war eine dieser Gespräche, in denen man merkt, wie sehr einem der HSV am Herzen liegt: wo Begeisterung und Skepsis nebeneinanderstehen, wo man laut lachen, leise fluchen und am Ende trotzdem gemeinsam weiterdenken kann. Und genau aus diesem Mix aus Emotion und Klarheit ist der Impuls entstanden, die Entwicklung rund um Claus Costa nicht nur zu feiern, sondern auch zu hinterfragen. In Form von zwei Kommentaren. Und das nicht, weil wir nörgeln wollen – sondern weil wir wissen, wie viel dieser Klub gewinnen kann, wenn er die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit trifft. Und andersrum...

Selbstverständlich wollen wir vor allem wissen, was Ihr von dieser Vertragsverlängerung haltet. Von daher schreibt uns bitte fleißig Eure Meinung. Bis dahin legen wir aber erst mal los. Und weil ich der Jugend hier bei MoinVolkspark mehr und mehr Raum einräumen möchte, beginnt an dieser Stelle selbstverständlich unser lieber Tom! Los geht's:

Moin zusammen,

heute war der Vorverkauf für das Spiel gegen Kiel im Pokal. Ich bin ehrlicherweise davon ausgegangen, dass es noch Karten für den freien Vorverkauf geben würde, aber Pustekuchen. Das Spiel war direkt wieder ausverkauft. Man ist es ja beim HSV gewohnt, dass das Stadion voll ist, aber nachdem das Spiel auf einen Mittwoch um 20:45 Uhr terminiert wurde, bestand die Möglichkeit, dass der Andrang etwas geringer ist. Doch dieses Phänomen beschreibt ganz gut, was momentan beim HSV los ist. Das Stadion ist jedes Spiel ausverkauft und wer kein Mitglied ist, hat gar keine Chance, an Karten zu kommen. Und selbst wenn man Mitglied ist, heißt das nicht, dass man garantiert Karten bekommt. Die Menschen haben nach wie vor Bock, zum HSV zu gehen. Und das merkt man auch jedes Mal beim Spiel. Die Stimmung ist heiß und das Volksparkstadion mutiert alle 2 Wochen zu einem Kessel. Und ich denke, das ist auch genau das, warum so viele immer ins Stadion kommen. Die Atmosphäre ist überragend und zusätzlich spielt der HSV auch wieder ansehnlichen Fußball. Ich habe es schon häufig gesagt, aber in dieser Saison hat man selten das Gefühl, dass der HSV stark unterlegen ist. Und das gepaart mit der Atmosphäre sind sicherlich die Hauptfaktoren, warum der Andrang nach wie vor so hoch ist.

Claus Costa verlängert

Ein weiteres Ereignis, welches sich schon längere Zeit angekündigt hatte, ist die Vertragsverlängerung von Claus Costa. Sein Vertrag als „Direktor Fußball“ lief ursprünglich im Sommer 2026 aus. Nun wird der Vertrag vorzeitig bis voraussichtlich 2028 verlängert. Sportvorstand Stefan Kuntz sagte: „Claus hat entscheidend dazu beigetragen, dass wir die Rückkehr in die Bundesliga geschafft haben. Für mich stand früh fest, dass wir den Vertrag verlängern möchten."

Costa selbst ist seit 2019 beim HSV aktiv. Begonnen hatte er als Chefscout. Seit 2023 ist er Kaderplaner, ist aber weiterhin auch in das Scouting eingebunden. Nachdem die Transfers des Sommers bis jetzt überwiegend überzeugen, steht Costa als Kaderplaner natürlich sehr positiv im Rampenlicht und deshalb ist die Verlängerung definitiv nachvollziehbar. Vor allem die Transfers von Vieira, Lokonga und Vuskovic stechen in diesem Sommer heraus. Logischerweise wollen wir aber hier die gesamte Amtszeit betrachten.

Zahlend, Daten, Fakten

Um das Ganze etwas gezielter anzugehen, gehe ich im Folgenden nur auf seine Amtszeit als „Direktor Fußball“ ein, denn in dieser Funktion wird Costa weiterhin tätig bleiben. Seit seinem Antritt in der aktuellen Position im März 2023 sind also insgesamt 2,5 Saisons vergangen. Als Costa diese Rolle übernahm, hatte der HSV einen Kaderwert von 42,15 Millionen Euro. Heute steht der Kader bei einem Wert von 106,45 Millionen Euro. Hier muss man natürlich einberechnen, dass der HSV damals in der zweiten Liga spielte. Dennoch ergibt sich hier eine Steigerung des Kaderwertes von 152,2 %.

Die Transferbilanz in dieser Zeit beträgt −7,55 Millionen Euro. (Quelle: Transfermarkt.de) Der HSV konnte in den Saisons 22/23 und 23/24 sein Ziel nicht erreichen. Zunächst scheiterte man in der Relegation gegen Stuttgart, ein Jahr später konnte man lediglich Platz 4 erreichen. In der Saison 24/25 schaffte man dann endlich den Aufstieg. Maßgeblich hierfür war Davie Selke, der im Sommer ablösefrei an die Elbe wechselte. Weiterhin konnte man in Costa's Zeit Immanuel Pherai, Daniel Elfadli, Adam Karabec, Aboubakar Soumahoro und Alexander Roessing-Lelesiit verpflichten.  

Namhafte Abgänge waren László Bénes, Ludovit Reis und Sonny Kittel. Das sind natürlich nicht alle Zu- und Abgänge, sondern nur die m. E. nennenswertesten. Für alle Zu- und Abgänge seit 2023 schaut gerne bei Transfermarkt.de vorbei, die haben das ganz gut aufgelistet.

Streitthema Innenverteidigung

Nun ist Claus Costa derjenige, der als Planer des Aufstiegskaders in die Geschichte des HSV eingeht. Und auch aktuell läuft es relativ gut mit dem Kader. Doch ein Punkt, der immer wieder zu einem Streitthema führte, war die Position des Innenverteidigers im Zusammenhang mit Mario Vušković. Ende 2022 wurde Vuskovic gesperrt. Bis zum Aufstieg hat man es nicht gebacken bekommen, einen Innenverteidiger zu verpflichten, der dem HSV akut weiterhilft. (Bezüglich der Saison 22/23 hat Costa nur als Teil des Scoutingteams an Transfers teilgenommen.)

Und auch wenn es im letzten Jahr am Ende geklappt hat, konnte ich nie nachvollziehen, warum der HSV sich keinen Innenverteidiger mit Tempo holt. Jahr für Jahr bekam der HSV dieselben Gegentore: langer Ball über die hoch aufgerückte Kette, die Innenverteidiger kommen nicht hinterher und der Gegner schießt das Tor. Zudem beraubte man sich mit dieser Strategie der eigenen Stärken. Als Symbolbild gilt für mich Sebastian Schonlau.

Eventuell habe ich da meine eigene Meinung, aber Schonlau hat neben Vuskovic super funktioniert, weil er sich im Notfall darauf verlassen konnte, dass Vuskovic den Gegner noch einholt. Sicherlich war Vuskovic kein Usain Bolt, aber sein Tempo reichte meistens aus, um die brenzligen Situationen zu entschärfen. Nicht ohne Grund hatte man bis zur Sperre von Vušković die beste Abwehr der 2. Liga. Seitdem Vuskovic aber gesperrt war, schaffte man es nicht, einen vernünftigen Innenverteidiger mit Tempo an die Seite von Schonlau zu stellen. So sah dieser auch immer wieder deutlich schlechter aus, als es hätte sein müssen. Denn Schonlau war nie der Sprinter, sondern einer, der die Abwehr dirigierte und die Schnittstellen zustellte. Neben so einem Spielerprofil brauchst du einen Innenverteidiger, der den Gegenpart liefert, und das passierte unter der Leitung von Costa eben nicht. Der Höhepunkt war zu dieser Zeit der Transfer von Lucas Perrin.

Im Aufstiegsjahr wurde man indirekt zu seinem Glück gezwungen, als Elfadli zurück in die Innenverteidigung rücken musste und zusammen mit Hadzikadunic spielte.

Aufstieg und aktuelle Situation

Aber man muss auch sagen, dass man es über die Zeit geschafft hat, den Kader immer fast komplett zusammenzuhalten. Es gab nie einen großen Umbruch und so schaffte man die Basis für den Aufstieg. Spieler wie Ludovit Reis, Miro Muheim und Daniel Heuer Fernandes blieben und wurden zu Schlüsselspielern in der Aufstiegssaison.

Und auch zum aktuellen Zeitpunkt muss man festhalten: Trotz der miserablen Vorbereitung und einiger Transfers, bei denen man sich fragte, warum gerade dieses Spielerprofil verpflichtet wurde, funktioniert das System. Costa hat es geschafft, mit Vuskovic und Remberg zwei Säulen zu verpflichten, die das Spiel des HSV vorantrieben.

Sicherlich profitierte man beim Vuskovic-Transfer erheblich von der Vorgeschichte, dennoch spielt Vuskovic nun beim HSV und zeigt in jedem Spiel gute Leistungen. Auch die Transfers von Remberg und Capaldo ergaben am Anfang weniger Sinn. Nun spielen die beiden auf ihren Positionen eine enorm wichtige Rolle. Vor allem Remberg ist nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken. Der Transfer von Vieira ist m. M. n. weniger der Planung als dem Glück zuzuschreiben. Costa selbst sagte ja, dass man Vieira eigentlich nicht auf dem Zettel hatte. Hier war der Zufall wahrscheinlich maßgeblich. Die Transfers von Philippe, Torunarigha, Peretz, Omari, Lokonga und Gocholeishvili machen für mich vom Spielerprofil her Sinn. Wie die Jungs dann am Ende auf dem Platz performen, kann Costa ja kaum beeinflussen. Der einzige Transfer, der für mich vom Spielerprofil her weniger Sinn ergeben hat, ist der Poulsen-Transfer. Hier hätte man mit Selke einen ähnlichen Spielertypen gehabt, der schon in den Kader integriert war. Aber wir wissen auch nicht, wie das Ganze im Hintergrund abgelaufen ist und inwieweit die Transfers von Selke und Poulsen zusammenhängen.

Fazit

Zusammenfassend macht es für mich Sinn, mit Costa zu verlängern. Ich kann nach wie vor nicht verstehen, warum man es bis zum Aufstieg nicht geschafft hat, einen Innenverteidiger mit Tempo an die Elbe zu holen. Und sicherlich hat auch außerhalb von dieser Diskussion nicht alles gepasst, aber es waren eben auch gute Transfers dabei. Und auch aktuell muss man sagen, dass die verpflichteten Spieler gut miteinander funktionieren. Nur die Diskussion um den Sturm ist aktuell ein Problem. Hier erhoffe ich mir, dass sich der HSV bezüglich des Wintertransferfensters gut vorbereitet und dann richtige Maßnahmen trifft. Zudem ist Costa derjenige, der den Aufstiegskader gebaut hat und mit Elfaldi und Selke die richtigen Spieler an Land zog. Eine Verlängerung macht also aus dieser Sicht Sinn. Und man muss auch immer schauen, wer überhaupt die Alternative wäre. Costa ist im Zusammenspiel mit dem Scouting-Team und Stefan Kuntz eingespielt und so macht es m. M. n. Sinn, hieran anzuknüpfen. Die Sommer-Transferphase war, zum aktuellen Zeitpunkt, ein guter Schritt nach vorne und ich denke, man sollte jetzt schauen, dass man daran anknüpft. Deshalb macht es für mich nur Sinn, den Vertrag zu verlängern. So kann das eingespielte Team weiterarbeiten und man geht unnötigem Trubel aus dem Weg.

Diese Diskussion wird sicherlich etwas heißer werden. Schreibt eure Meinung unbedingt in die Kommentare, aber bitte bleibt dabei sachlich. Jeder soll und darf seine Meinung haben und diese dann auch kundtun. In diesem Sinne viel Spaß beim Diskutieren.

Tom

Vielen Dank, Tom!! Ich sehe es so....

...dass ich in nicht wenigen Punkten mit Dir übereinstimme. Aber ich sehe auch einige Punkte kritischer als Du, gerade was den Zeitpunkt für Claus Costas Vertragsverlängerung betriff. Und das möchte ich auch gern ausführlich erläutern: 

Die Begeisterung rund um den HSV ist unübersehbar. Das ausverkaufte Pokalspiel gegen Kiel – trotz der unglücklichen Ansetzung an einem Mittwochabend um 20:45 Uhr – zeigt, wie sehr die Menschen diesen Verein wieder fühlen. Das Volksparkstadion kocht, die Stimmung ist ein eigener Faktor geworden, und der HSV spielt endlich wieder Fußball, der nach Bundesliga aussieht. Diese Hinrunde hat vieles richtig gemacht: Emotional, energetisch, atmosphärisch. Aber Stimmung ist nun mal kein sportliches Argument. Und auch keine Prognose. Und vor diesem Hintergrund möchte ich die frühzeitige Vertragsverlängerung mit Claus Costa diskutieren.

Niemand bestreitet, dass Costa eine große Rolle in der aktuell positiven Entwicklung spielt. Seit 2019 im Verein, hat er sich hochgearbeitet, Netzwerke aufgebaut und Transfers verantwortet, die den Kader verbessert haben. Die Wertsteigerung des Teams ist enorm, und mehrere neue Spieler haben eingeschlagen. Das ist alles korrekt und muss erwähnt werden. Ebenso aber auch, dass etwas mehr als 40 Millionen dieses Marktwertes durch Spieler beigetragen werden, die nur geliehen sind und deren Zukunft beim HSV nicht klar ist.

Noch fehlt der Beweis, dass Costa die Bundesliga planen kann

Für mich gilt: Eine gute Phase ist kein gleichbedeutender Beweis für nachhaltige Qualität. Und Kontinuität ist kein Selbstzweck. Denn die Bilanz unter Costa ist nicht frei von Leerstellen:

  • Zwei verpasste Aufstiege, ehe der dritte Anlauf endlich gelang.
  • Eine chronisch schwache Innenverteidigung, die über Jahre nicht geschlossen wurde und jetzt von einem Spieler angeführt wird, der nur geliehen und schwer bis gar nicht zu halten ist
  • Transferphasen, in denen manche Lösungen eher nach Zufall als nach Plan aussahen.
  • Schlüsselbaustellen, die erst spät oder gar nicht adressiert wurden.

Die Innenverteidigung ist hierfür das beste Beispiel: Ein strukturelles Problem wurde über mehrere Saisons ignoriert bzw. nicht ausreichend bearbeitet. Geschwindigkeit in der letzten Linie war ein Dauerdefizit, das der HSV teuer bezahlen musste. Und auch jetzt ist man hinten nicht schnell. Costa hat es bis heute nicht gelöst – auch deshalb scheiterte der Wiederaufstieg des HSV Jahr für Jahr an denselben Fehlern. Und: Wenn ein Problem drei Jahre lang sichtbar ist, ist es kein Problem mehr – es ist eine Entscheidung, und zwar eine falsche.

Auch im Sommer 2025 wirkte nicht alles geplant. Der Vieira-Transfer war ein Geschenk des Zufalls - das Costa selbst so beschreibt. Andere Transfers waren erklärbar, aber nicht unbedingt stringent. Ein funktionierender Kader ist oftmals ein Mix aus guter Arbeit und glücklicher Fügung. Genau das ist beim HSV derzeit zu beobachten.

Einzelne Treffer sind kein Beweis für eine funktionierende Gesamtstrategie

Glück ist kein Konzept Natürlich hat Costa auch Gutes geleistet. Der Kader wurde zusammengehalten, Schlüsselspieler blieben, und am Ende stand der Aufstieg. Aber gerade jetzt, in der Bundesliga, braucht es weniger Intuition und mehr Struktur, weniger Momentum und mehr Planbarkeit. Und genau deshalb ist die vorzeitige Verlängerung kritisch zu hinterfragen. Denn:

  • Die Gegenwart ist noch nicht gesichert.
  • Die Rückrunde entscheidet über den Erfolg dieser Saison.

Und die nächste Transferphase sagt mehr über Costa aus als jede Phase zuvor.

Warum also jetzt verlängern? Warum jetzt, wo weder klar ist, ob der HSV stabil durch die Saison kommt, noch ob Costa die nächste Transferperiode strategisch fundiert vorbereitet und umgesetzt hat? Die Sommerfenster der letzten Jahre zeigen: Man kann es schaffen - aber man kann auch stolpern. Und die Bundesliga verzeiht kein Stolpern. 

Meine feste Überzeugung ist: Dieser Vertrag bis 2028 ist kein Vertrauensbeweis - er ist eine Wette. Und noch ist niemandem klar, worauf man wettet.

Warum hat man sich nicht noch etwas Zeit gegeben?

Costa kann der Richtige sein. Vielleicht ist er es sogar. Aber die Entscheidung wäre deutlich überzeugender, wenn man die Rückrunde und die erste Transferphase unter seinem Lead abgewartet hätte. Erst dann weiß man, ob er wirklich einen Plan hat - oder ob er auf den nächsten glücklichen Moment wartet.

Leider ist der HSV immer dann bei solch langfristigen Entscheidungen zu schnell, wenn die Emotionen positiv sind. In diesem Fall ist es auch ein bisschen das Eigenlob von Stefan Kuntz, der diese Verlängerung initiiert. Er stellt damit den aktuellen Erfolg so dar, dass man darauf aufbauen kann. Und das nicht ganz uneigennützig, denn er ist logischerweise ein Teil dieses "Erfolgs-Tandems", wie er in jedem lobenden Satz über Costa betont. Da man parallel mit einem Aufsichtsrat ohne jegliche sportliche Substanz ausgestattet ist, hat das auch mächtig gute Aussichten auf Erfolg, was seine eigene Vertragsverlängerung betrifft, denn der Moment ist auf Kuntz und Costas Seite. Und beim HSV werden insbesondere in solchen Phasen seit vielen Jahren immer wieder vorschnelle Entscheidungen getroffen und durchgewunken, die im schlimmsten Fall früh revidiert und mit Abfindungen noch teuer bezahlt wurden. Jetzt gestattet man sich wieder die Gefahr, dass sich ein solches Szenario wiederholt. 

Mein erster Instinkt in der Causa Costa wäre: Abwarten und schauen, ob sich diese positiven Eindrücke der bisherigen Saison manifestieren und der HSV zudem einen Plan erhält, der die Erstligazugehörigkeit und die Weiterentwicklung realistisch abzusichern weiß. Erfolge der Vergangenheit sind für mich lange kein Freifahrtschein. Im Gegenteil: Die Zukunft muss entscheidend sein - nicht der schnelle Moment.

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