HSV Update: Nationalspieler unterwegs – kommt Kehl nach Hamburg?
die neue Woche ist gestartet und trotz der anstehenden Länderspielpause ist wieder viel los. Zunächst kommen wir einmal zu den Spielern, die auf Länderspielreise sind. Philip…

Moin zusammen,
die neue Woche ist gestartet und trotz der anstehenden Länderspielpause ist wieder viel los. Zunächst kommen wir einmal zu den Spielern, die auf Länderspielreise sind. Philip Otele steht im Aufgebot der nigerianischen Nationalmannschaft, Miro Muheim spielt für die Schweiz gegen Deutschland. Giorgi Gocholeishvili läuft für Georgien auf, Vuskovic für Kroatien. Dazu gibt es noch 4 Spieler, die zu U-Nationalmannschaften eingeladen sind. Dazu zählen Hannes Hermann (Deutschland U20), Fabio Balde (Deutschland U20), Damien Downs (U21 Amerika) und Otto Stange, der bei der deutschen U19-Nationalmannschaft bei der Eliterunde zur U19-EM für Deutschland im Aufgebot steht.
Mein Fazit zu BVB-HSV
Zum Thema 27. Spieltag ist meine Meinung, dass in diesem Spiel gegen diesen BVB aus der 2. Halbzeit maximal defensivere Außenverteidiger geholfen hätten. Auf rechts hätte ich spätestens nach dem 1:2 Gocholeishvili, mit dem Risiko, dass man aus dem Halbfeld noch den einen oder anderen Freistoß gegen sich kassiert hätte, eingewechselt. Auf der anderen Seite hätte es m. M. n. auch noch eine defensivere Variante gebraucht, um die Flanken von außen zu verhindern. Aber die Möglichkeit hat man nicht, da man für links nur Muheim oder gegebenenfalls Katterbach hat, die beide ihre Stärken eher in der Offensive als in der Defensive haben. Ein Vieira hätte m. M. n. nicht den Ausschlag gegeben, dass man am Ende mehr aus dem Spiel holt. Er bekam offensiv kaum Bälle, wenn er sie bekam, wurde er von 3 Mann gepresst. Die restliche Zeit wurde er sowohl von den Dortmundern als auch vom HSV überspielt. Natürlich wechselt man dann aber nicht Damion Downs ein, der noch nie Impact auf das Spiel des HSV hatte. Ich hätte Stange gebracht, aber auch da bin ich mir nicht sicher, ob das am Ende etwas verändert hätte. Ebenso hätte ein defensiver Wechsel nicht weniger Druck rausgenommen, weil man dem BVB noch mehr Platz auf dem Feld gegeben hätte. Im Nachhinein wissen wir es ja irgendwie alle besser. Wir können ja leider nicht sagen, was passiert wäre, wenn Dinge anders gehandhabt worden wären.
Gesamtbetrachtet war der BVB m. M. n. in der 2. Halbzeit so überlegen, dass es nur wenige Szenarien gegeben hätte, in denen der HSV aus dem Spiel Punkte mitnimmt. Die Wechsel haben definitiv nicht geholfen und waren nicht gut, aber ich sage, dass das am Ende keinen Unterschied gemacht hätte. Einzig wenn man bis zur 80. Minute irgendwie die 0 gehalten hätte, wäre was gegangen, aber ob das selbst mit einem Vieira auf dem Platz gehalten hätte, bezweifle ich. Am Ende war Dortmund in der 2. Halbzeit zu gut und die Leistung des HSV insgesamt nicht gut genug, um dort gegenzuhalten.
Kehl als neuer Sportchef?
Bleiben wir beim Thema BVB/HSV, kommen wir direkt zur nächsten Personalie. Sebastian Kehl wurde als Sportdirektor beim BVB entlassen, sein Nachfolger wird Ole Book aus Elversberg. Nun wird Sebastian Kehl beim HSV noch heißer gehandelt, es könnte in der Tat dazu kommen, dass Kehl das Amt des Sportdirektors beim HSV übernimmt. Das ist zum aktuellen Zeitpunkt aber noch alles Spekulation, es gibt auch Gerüchte über ein Engagement bei Tottenham. Ich habe mir mal die Transferhistorie von Sebastian Kehl angeschaut. Zum einen sind dort gute Transfers, zum anderen sind natürlich auch Flops dabei. Positiv sind sicherlich die Transfers von Schlotterbeck, Guirassy und im Nachhinein auch die Transfers von Maxi Beier und Felix Nmecha. Beier und Nmecha brauchten Anlaufzeit, ähnliches könnte auch bei Jobe Bellingham passieren. Zum aktuellen Zeitpunkt zählt der Transfer des Engländers aufgrund der Gebühr von über 35 Millionen Euro aber nicht zu einem guten Transfer. Weiterhin holte Kehl Waldemar Anton und auch Füllkrug, mit dem man am Ende Gewinn machen konnte. Auf der anderen Seite stehen Transfers wie Niklas Süle, das Versäumnis rund um Ian Maatsen im Verbund mit dem Yan-Couto-Transfer und auch der Transfer von Chukwueuemeka ist nach wie vor in der Kritik. Auch wurde immer wieder über die Personalie Modeste diskutiert. Am Ende war der BVB auch dank seiner Hilfe noch bis zum letzten Spieltag Tabellenführer, als man die Meisterschaft am 34. Spieltag wieder hergab. Ähnliches galt auch bei Haller, er war aber m. M. n. der ausschlaggebende Punkt, warum der BVB am Ende überhaupt noch Chancen auf den Titel hatte. Auch das Champions-League-Finale erreichte der BVB unter Kehl. Man schaffte es aber bis jetzt immer noch nicht, mit Schlotterbeck zu verlängern, und ich denke, man hätte diesen auch verloren, wenn Upamecano nicht bei Bayern verlängert hätte.
Insgesamt also ein durchwachsenes Bild. Wenn ich mir aber mal die gesamte Historie der Transfers unter Kehl anschaue, wirkt das auf mich doch positiver, als die kritischen Stimmen es hergeben, da ich da schon viele gute Transfers sehe. Dennoch verpasste man es z. B. bei Karim Adeyemi, ihn für gutes Geld nach England zu verkaufen. Auch wenn es zum Zeitpunkt des Angebots klug erschien, ihn nicht zu verkaufen, schaut man da hinterher sicherlich anders drauf. Am Ende hatte man in der Zeit einen Transferverlust von ca. 8 Millionen Euro. Man hat mit Adeyemi, Guirassy, eventuell Schlotterbeck und Nmecha aber mittlerweile auch Spieler mit großem Marktwert im Verein. Und natürlich die neue Küche für 11 Millionen Euro. Das ist natürlich kein Transfer eines Spielers, aber diese Anekdote darf hier nicht fehlen.
Schreibt doch gerne mal eure Meinungen zum Thema Kehl in die Kommentare.
Tom
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