Analyse

HSV trifft auf Heidenheim: Ausblick auf das Bundesliga-Spiel

Moin zusammen,die Aufarbeitung des Spiels in München ist mehr oder weniger abgeschlossen. Nun gilt es, den Blick nach vorne zu richten, und zwar auf das Spiel gegen…

HSV trifft auf Heidenheim: Ausblick auf das Bundesliga-Spiel

Moin zusammen,
die Aufarbeitung des Spiels in München ist mehr oder weniger abgeschlossen. Nun gilt es, den Blick nach vorne zu richten, und zwar auf das Spiel gegen Heidenheim.
Bevor wir starten, gibt es eine schöne Sache zu erzählen: Gui Ramos ist gestern Vater geworden. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch und alles Gute an die ganze Familie!

Blick Richtung Heidenheim

Ramos war natürlich heute nicht beim Training. Auch Poulsen fehlte. Lokonga und Dompe hörten etwas früher auf, allerdings war dies so geplant. Beim HSV muss man nun den Blick Richtung Samstag richten und sich einen Plan überlegen, damit man am Wochenende das erste Bundesliga-Tor seit 7 Jahren schießt und optimalerweise 3 Punkte holt. Um nichts anderes wird es am Samstag gehen. Anders als im Spiel gegen Bayern wird der HSV in diesem Spiel wahrscheinlich die balldominierende Mannschaft sein. Heidenheim wird als Gast wohl eher selten hoch pressen und den Ball haben wollen. Schließlich hatte man in den ersten 3 Bundesliga-Spielen jeweils einen Ballbesitzwert von 25%; 34% und 49%. Die Spielen waren Dortmund(H), Leipzig(A) und Wolfsburg(H). Der HSV muss nun also schauen, welche Schlüsse man aus dem Spiel in München ziehen kann und wie man es schafft, die Abwehr der Heidenheimer zu knacken. Sicherlich gehört Heidenheim zu den qualitativ schwächeren Mannschaften der Liga, dennoch verfügt das Team von Frank Schmidt über ordentlich Erfahrung im Abstiegskampf und sie wissen genau, was es braucht, um in einem solchen Spiel in Hamburg zu bestehen.  Auf dem Papier mag das Spiel für einige in die Richtung des HSV fallen, doch ich glaube, das Spiel wird deutlich enger als viele denken. Bis jetzt verlor der HSV nur 1 der 5 gespielten Heimspiele gegen Heidenheim. Am Samstag sollte kein zweites verlorenes Spiel dazukommen, ansonsten findet man sich nach 4 Spielen auf Tabellenplatz 18 wieder.  Der HSV trat in eben diesen Spielen immer dominant auf. Ähnliches braucht es sicherlich auch am Samstag. Mats Beckmann sagte im Video gestern: „Der HSV muss in Führung gehen.“ Wenn man hinten liegt, wird's enorm schwer. Wenn du gegen Heidenheim mit 0:1 in Rückstand gerätst wird Heidenheim alles tun um das Ergebnis zu halten. Dann schwindet die Wahrscheinlichkeit auf einen Sieg mit jeder Minute. Und in Anbetracht der ersten drei Spiele, würde es dem HSV enorm helfen, wenn man hier nicht nur einen sondern gleich 3 Punkte holt.

Offensive Aktionen müssen her

Es wird am Samstag darauf ankommen, den Ballbesitz durch kreative Ideen in Torchancen umzumünzen. Bis her versuchte man es eher über Umschaltmomente, am Samstag muss man versuchen aus dem Ballbesitz das Maximum herauszuholen. Der HSV steht in den Kategorien "Schüsse gesamt" und "Torschüsse" jeweils an der 17. Stelle(30/21). In beiden Kategorien ist nur Heidenheim schlechter. Es wird also Zeit hier ein wenig aufzuholen. Ein wichtiger Spieler im offensiven Bereich wird höchstwahrscheinlich Fabio Vieira sein. Seine Kreativität und sein Spielwitz sind gefragt. Auch wichtig wäre, dass Dompe wieder fit ist. Dompe ist auf dem linken Flügel einfach nicht zu ersetzen, weil sein 1-gegen-1 und seine Flanken für den HSV einen erheblichen Mehrwert bringen. 

Fraglich ist, wer am Wochenende im Sturm spielt. Durch den tiefstehenden Gegner wird Königsdörfer seine Räume nicht so ausnutzen können wie in Gladbach oder München. Es bedarf normalerweise eines großen Stürmers wie Poulsen oder Glatzel. Poulsen scheint immer noch nicht fit, deshalb würde meine persönliche Wahl auf Glatzel fallen. Bei ihm kommt noch positiv hinzu, dass er schon länger mit Dompe zusammenspielt und genau weiß, wo Dompe's Flanken hinkommen. 

Wir sind gespannt, wie der HSV am Samstag antritt. 

Schreibt doch mal rein, wie ihr an dieses Spiel rangehen würdet.

Bis dahin

Tom

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