HSV muss ersten Test absagen - zu wenig Spieler fit
Ich hatte mich darauf gefreut, morgen wieder Fußball live sehen zu können. Der erste Test des HSV stand an. Bis ich folgende Nachricht vom Pressesprecher des HSV bekam:

Ich hatte mich darauf gefreut, morgen wieder Fußball live sehen zu können. Der erste Test des HSV stand an. Bis ich folgende Nachricht vom Pressesprecher des HSV bekam:
+++ Geplantes Testspiel gegen Altglienicke abgesagt +++
Das für den morgigen Freitag geplante Testspiel des Hamburger SV gegen die VSG Altglienicke kann nicht stattfinden. Aufgrund der aktuellen Personalsituation bei den Rothosen war eine Absage unumgänglich. Abgesehen von den Langzeitverletzten fehlten heute kurzfristig auch Sonny Kittel (Magen-Darm), Sebastian Schonlau (Wadenprobleme) und Daniel Heuer Fernandes (nach Corona-Impfung) im Teamtraining. Zudem konnten unter anderem Miro Muheim (Zerrung im Oberschenkel), Toni Leistner (nach Corona-Erkrankung) und Jeremy Dudziak (nach Knöchelproblemen) nur individuell trainieren und kämen damit ebenso wenig für einen Einsatz in Frage wie beispielsweise David Kinsombi (nach Routine-Eingriff am Schienbein). Statt des Testspiels wird nun eine weitere Trainingseinheit absolviert, insgesamt stehen damit für den morgigen Freitag zwei Schichten auf dem Plan.
Der HSV bedankt sich für den verständnisvollen Austausch mit der VSG Altglienicke.
Für mich tatsächlich besonders ärgerlich, da ich den HSV auch nicht ins Trainingslager begleiten werde. Im Zuge der Vorbereitung in Südbayern stehen die nächsten zwei Testspiele an, die ich leider verpassen werde. Wobei, streicht das „Leider“ – immerhin geht es in den Familienurlaub. Das ist alles andere als „leider“. Aber auch für den HSV ist das natürlich alles andere als optimal. Wobei die Kaderplanung natürlich auch noch nicht allzu weit fortgeschritten ist. Und das beißt Trainer Tim Walter und Co. jetzt das erste Mal. Hoffen wir mal, dass zumindest die beiden feststehenden Neuzugänge Ludovit Reis und Robert Glatzel zeitnah einsteigen und mithelfen können, dass die Vorbereitung effektiv genutzt werden kann.
Ein anderer Neuer hat heute nach dem Training eine kleine Presserunde abgehalten: Jonas Meffert. Und der Ex-Kieler will sich beim HSV ganz in den Dienst der Mannschaft stellen. „Ich falle nie groß auf, bin aber ein Teamplayer und mache das, was für die Mannschaft wichtig ist“, sagte der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler heute in einer Medienrunde am Volksparkstadion. Sein Ziel sei es, auch im Training „immer 100 Prozent zu geben“, betonte Meffert, der von der KSV Holstein aus Kiel an die Elbe gewechselt ist. Große Stücke hält Meffert auf den neuen HSV-Coach Tim Walter, den er schon seit Jahren bestens kennt. „Er verlangt immer die beste Lösung, das hat mich überzeugt“, sagte der Rechtsfuß über den Trainer, mit dem er in der Spielzeit 2018/19 in Kiel zusammengearbeitet hatte.
Apropos große Stücke: Davon war im Spiel de Deutschen gestern leider nicht viel zu sehen. Im Gegenteil. Und ich befürchte, dass die Leblosigkeit, die von der Lame Duck Joachim Löw ausgeht sich auch auf die Mannschaft überträgt bzw. die Mannschaft so nicht ausreichend heiß macht. Ich zumindest fühlte mich gestern im Spiel gegen Ungarn ein wenig an ein typisches HSV-Spiel erinnert: Dominant aber anfällig für Rückschläge. Und mit einem Trainer der zu spät reagiert…
Aber was soll ich mich hier jetzt ärgern. Immerhin sind Manuel Neuer und Co. ja ins Achtelfinale gekommen und das als Tabellenzweiter hinter dem Weltmeister und vor dem Europameister. Klingt doch eigentlich ganz gut, oder…?
In diesem Sinne, bis morgen!
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