Transfer

HSV-Fazit zur Hinrunde: Defensiv stabil, offensiv ausbaufähig – Fokus Wintertransfers

nun ist das erste halbe Jahr Bundesliga für den HSV beendet und ich finde, man hat sich mit einem soliden Ergebnis gegen Frankfurt verabschiedet. Sicherlich wäre mit ein wenig…

HSV-Fazit zur Hinrunde: Defensiv stabil, offensiv ausbaufähig – Fokus Wintertransfers

Moin zusammen,

nun ist das erste halbe Jahr Bundesliga für den HSV beendet und ich finde, man hat sich mit einem soliden Ergebnis gegen Frankfurt verabschiedet. Sicherlich wäre mit ein wenig Glück auch mehr drin gewesen, aber gut, so ist das nun mal. Wenn ich mir die Spiele in der Vorbereitung anschaue und sie mit den Spielen jetzt vergleiche, sehe ich einen deutlichen Fortschritt. Und das lag damals nie an den Ergebnissen, sondern an der Spielweise, wie diese 5er-Kette in den Vorbereitungsspielen agierte. Aber man muss sagen, der häufig angepriesene Prozess hat vor allem defensiv Wirkung gezeigt. Und auch offensiv fand ich das Spiel am Wochenende in der ersten Halbzeit sehr gut. Man hat es endlich mal umgesetzt, schnell zu spielen und hohe Flanken zu vermeiden. Das hat mir sehr gefallen. Durch die andauernden Rotationen hat man es geschafft, den Gegner aus der Sortierung zu locken und so gute Chancen zu erspielen. Defensiv fängt man sich dann ein Tor durch einen individuellen Fehler. Das ist extrem schade, aber das passiert. Man hört aber nicht auf, sondern spielt weiter und erzielt im Gegenzug fast direkt wieder die Führung. Auch hier wieder schnell und direkt nach dem Ballgewinn. Ein geiler Abschluss von Philippe, der leider ein wenig zu viel Kraft nutzt, und dann muss der Ball nach Balde’s Flanke zurück auf Lokonga gelegt werden, anstatt aufs Tor zu köpfen. Aber dennoch wieder ein schneller, sauberer Angriff. Das hat mir gut gefallen.

In der zweiten Halbzeit hat Frankfurt dann wirklich ernst gemacht, aber man hat gut gegengehalten. Muheim sagte selber, dass man Frankfurt zu viel machen ließ. Dem stimme ich zu. Aber dennoch hat jeder alles reingeworfen und ich sage es immer wieder: Wenn jeder alles reinwirft, respektiere ich das und dann kann ich nur die spielerischen Elemente kritisieren. Aber selbst das stimmte ja weitestgehend.   Und dann hat man da wieder diesen magischen Volkspark-Moment. Ich war ja dieses Mal wieder als Fan vor Ort und schrie schon, als Vieira den Ball auf seinen linken Fuß legte. Als das Netz zappelte, explodierte das Stadion wieder komplett. Eigentlich macht Königsdörffer alles richtig: Er wartet ab, bis Vieira den Sprint ansetzt, und steckt dann durch. Leider eine halbe Sekunde zu spät. Kann man jetzt wieder kritisieren, aber ganz ehrlich: Ich hätte den Ball genau im gleichen Moment gespielt. Bei mir wäre er wohl nur nicht angekommen …

Die Transferziele sind klar- Erster Kandidat?

Während für die meisten nun die Feiertage anstehen, wird es bei den HSV-Verantwortlichen sicherlich nicht ganz so ruhig zur Sache gehen. Die Winter-Transferphase ist wohl eine der wichtigsten in den letzten Jahren. Aber sie ist meiner Meinung nach auch eine der eindeutigsten. Bei den Abgängen stehen die Kandidaten, man ist aber nicht in der Pflicht, jemanden abzugeben.

Auf der Zugangsseite muss man einen Stürmer holen. Und mMn auch einen weiteren Flügel, sofern dieser auf dem Markt ist. Einer, der den Unterschied machen kann. Einen zweiten Dompe für die rechte Seite. Kein Ersatz, sondern einen klaren Stammspieler. Ob es so einen im Winter gibt, weiß ich nicht, aber es wäre mMn auch gut, noch einen geilen Flügel zu holen. Das ist der Gedanke, der mir da in den Kopf kommt. Vorschläge habe ich aktuell noch nicht, aber ich werde dazu bald nochmal einen externen Blog machen. Falls ihr Vorschläge habt, schreibt diese gerne in die Kommentare.

Bezüglich der Stürmer-Position hat man ja angeblich eine Liste von 30 potentiellen Kandidaten. Da hat man also schon Vorarbeit geleistet und hoffentlich auch schon erste Gespräche geführt. Klar ist: Einen Stürmer, der einem 15 Tore für die Rückrunde garantiert, wird man höchstwahrscheinlich nicht bekommen, aber es gibt sicherlich gute Alternativen. Ein angeblicher Kandidat soll Damien Downs sein. Downs hat in der aktuellen Saison nicht viel gespielt, würde vom Profil aber wohl passen. Denn Downs ist einerseits relativ schnell (ca. 33,5 km/h) und groß (192 cm).  Vom Profil passt er also um das Umschaltspiel anzutreiben. Er kann aber auch Flanken abnehmen. Downs hat sich allerdings in der 2. englischen Liga bis jetzt nicht durchsetzen können. Aufgrund der WM im Sommer will der Amerikaner natürlich nochmal beweisen, was er kann, und das wird er in England wohl nicht schaffen. Ob es dann für die Bundesliga reicht, ist fraglich. Auch wenn Downs in Köln in den letzten Spielen um den Abstieg 23/24 einen guten Eindruck machte. Vom Profil her passt Downs also, aber er muss dann auch performen. Und ob das funktioniert, wenn man schon in der Hinrunde nicht häufig traf, ist fraglich. Immerhin hat Downs schon in der Bundesliga um den Abstieg gespielt und muss sich wohl nicht lange einleben.

Noch ist nichts in trockenen Tüchern, aber laut der MOPO soll der HSV durchaus Interesse haben.

Schreibt doch mal gerne, wie ihr das Ganze betrachtet und wen ihr gerne im Volkspark sehen würdet.

Tom

Anzeige · Partner

Zeig deine Farben

Unsere Freunde von HANDS OF GOD setzen ikonografischen Momenten und Legenden der Vereinsgeschichte ein künstlerisches Denkmal.

Alle Hamburg-Motive bei HANDS OF GOD

Wir sind Partner von HANDS OF GOD und bekommen eine Provision, wenn du über diese Links kaufst — für dich ändert sich am Preis nichts. Gezeigt werden nur Motive, die wir selbst aufhängen würden.

Diskussion

0 Kommentare

Diskutier mit!

Registriere dich kostenlos — dann kannst du unter den Beiträgen mitdiskutieren, antworten und liken.

Jetzt kostenlos registrierenAnmelden
DU
Bleib fair — wir moderieren mit Augenmaß.
Noch keine Kommentare — sei der/die Erste.
Lies weiter Meinung HSV-Blamage- Die Taktik war das geringste Problem Ein Tag nach der Pleite sitzt der Frust tief. Neben taktischen Mängeln fehlte vor allem eins: die Bewegung und der Wille, den Ball zu fordern. Das Problem war viel tiefer als die reine Herangehensweise Weiterlesen