HSV erkämpft Remis in Mainz – strittige Szenen sorgen für Ärger
das Spielfazit kommt heute etwas später, da Scholle krank ist und ich erst heute morgen um 7 Uhr aus Mainz zu Hause angekommen bin. Dennoch wollen wir euch hier natürlich ein…

Moin zusammen,
das Spielfazit kommt heute etwas später, da Scholle krank ist und ich erst heute morgen um 7 Uhr aus Mainz zu Hause angekommen bin. Dennoch wollen wir euch hier natürlich ein Spielfazit liefern und ich beginne mal damit, dass aufgrund der Umstände nicht wirklich viel mehr als ein Punkt drin war. Das Ganze begann mit der verspäteten Anreise des HSV aufgrund eines Staus in Mainz. Die Vorbereitung war etwas hektisch und am Ende wurde das Spiel um 20:40 Uhr, also 10 Minuten später als geplant, angepfiffen Zudem kam ein Schiedsrichter, der wieder einmal im Mittelpunkt stand, da er in einigen kritischen Aktionen sehr kritische Entscheidungen traf. Aber beginnen wir von vorne.
Strittige Szene zu Beginn- Mainz geht in Führung
Der HSV begann mit einer komplett umgestellten 3er-Kette. Torunarigha rückte für Vuskovic ins Zentrum, dafür ging Capaldo in den linken Halbraum, sodass Omari auf der rechten Seite spielen konnte. Davor besetzte Polzin den HSV wie gegen Union Berlin.
Das Spiel begann bereits in der 12. Minute mit einer strittigen Szene, als Silas Omari oberhalb des Knöchels traf. Schiedsrichter Robin Braun gab Gelb. Sicherlich eine vertretbare Entscheidung, hier kann man aber auch bereits die rote Karte zeigen. Vor allem, wenn man die Entscheidungen, die in dieser Saison beim HSV schon zu roten Karten geführt haben, betrachtet. Viel verehrender ist aber, dass Silas nach 2 weiteren Fouls immer noch auf dem Platz stehen darf.
Der HSV kam nach dieser Aktion besser ins Spiel und hatte 2 Chancen durch Omari und Glatzel. Dann übernahm Mainz wieder ein wenig, und in der 42. Minute war es dann besagter Silas, der das 1:0 für Mainz einleitete Mit einer Aktion auf der rechten Außenbahn spielte er Da Costa frei, welcher die Flanke in den Strafraum brachte.
Die Flanke findet auf Höhe des ersten Pfostens Nadiem Amiri, welcher den Ball sehr elegant ins lange Eck setzt. Für Heuer Fernandes nichts zu machen. Vieira verpasste es vorher, den Ball zu blocken. Die Flanke muss im Vorhinein verhindert werden.
Wieder Chaos, HSV kommt zurück
Zur Pause wurde Silas erwartungsgemäß ausgewechselt. Die zweite Halbzeit begann aber ähnlich wie die erste Halbzeit. Kohr sah bereits Ende der ersten Halbzeit die gelbe Karte und hielt in der 53. Minute voll auf Muheims Fuß drauf. Offene Sohle, klare gelbe Karte. Doch wieder durfte der Mainzer weiterspielen.
Der HSV begann, ein wenig das Spielgeschehen zu übernehmen, doch die nicht gegebenen roten Karten schienen ein wenig Wirkung zu zeigen. Der HSV hatte zwar den Ball, schaffte es aber selten, mit diesem effektiv nach vorne zu kommen. Zu viele technische Fehler und falsche Entscheidungen erschwerten die Kombinationen durch die kompakt stehende Defensive der Mainzer.
In der 62. Minute hatte dann Remberg eine gute Idee und spielte Capaldo an, welcher ca. 25 Meter vor dem Tor gefoult wurde. Den anschließenden Freistoß schoss Vieira. Er versuchte, den Ball unter die Mauer zu schieben, setzte aber zu hoch an und so wurde der Ball von der Mauer ins Tor abgefälscht, 1:1.
Dann plätscherte das Spiel wieder ein wenig dahin, Mainz versuchte es über Spielkontrolle, der HSV mit schnellen Gegenstößen. So richtig heiß wurde es erst wieder in der Schlussphase, als Sheraldo Becker in der 88. Minute einen Ball am 5-Meter-Raum direkt nahm und nur knapp verfehlte.
Der HSV versuchte, noch einen Konter zu setzen. Vieira bediente Gocholeishvili auf der Außenbahn. Dieser legte sich den Ball am Mainzer vorbei. Anstatt weiter zu rennen, ließ er sich aber fallen und holte einen Freistoß raus. Dieser brachte aber mal wieder nichts ein, da der Ball wieder in die Mitte gehoben wurde, anstatt mal den Ball mal mit 100 Sachen in Richtung des 2. Pfostens zu hauen.
Somit beendete Schiedsrichter Braun das Spiel nach 95 Minuten.
Fazit
Leistungstechnisch ist das 1:1 ein gerechtes Ergebnis, da beide Mannschaften die Momente verpassten, um ihre Überlegenheit in Zählbares umzuwandeln. Allerdings darf bzw. muss die Frage gestellt werden, was passiert, wenn der HSV das Spiel spätestens ab der 53. Minute in Überzahl spielt. Insgesamt war dies ein intensives Spiel mit vielen Fouls, vor allem auf Mainzer Seite. Nichtsdestotrotz darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass der HSV in diesem Spiel nicht auf dem Level war, um Mainz zu schlagen. Defensiv war das in Ordnung, auch wenn Omari zeitweise etwas überfordert wirkte. Nach vorne hin schaffte man es nicht, Umschaltmomente zu kreieren. Man fand sich am Ende wieder beim alten Problem, dass man die Angriffe lieber abbricht, als sie konsequent auszuspielen.
Allerdings ist das ein Punkt, den man als HSV mitnimmt. Der HSV bleibt weiter ungeschlagen in der Rückrunde und hat nun aus den letzten 3 Auswärtsspielen 5 Punkte geholt. Das ist im Verhältnis zur Hinrunde definitiv ein positiver Trend. Es war nicht das beste Auswärtsspiel des HSV, aber es ist am Ende ein Unentschieden, mit dem man einen Konkurrenten im Abstiegskampf auf Abstand hält. Nun folgen zwei Heimspiele, in denen der HSV trotz der Gegner (Leipzig & Leverkusen) versuchen wird, Punkte zu holen. Da ich gestern im Gästebbereich war und ehrlicherweise keine vernünftigen, gut argumentierten Noten vergeben kann, verzichte ich dieses Mal drauf. Schreibt gerne eure Einzelbewertungen in die Kommentare!
Abschließend noch einmal ein Dank an alle, die gestern wieder mitgefahren sind. Die Stimmung war wieder einmal einzigartig.
Tom
Zeig deine Farben
Unsere Freunde von HANDS OF GOD setzen ikonografischen Momenten und Legenden der Vereinsgeschichte ein künstlerisches Denkmal.
Shirt HAMBURG ALLSTARS
Eine Startelf aus Hamburger Legenden, großflächig auf dem Rücken.
39 €
Bei HANDS OF GOD ansehen ↗
Print HAMBURG ALLSTARS
Dieselbe Startelf als Fine-Art-Print — A3 oder 50 × 70.
40 €
Bei HANDS OF GOD ansehen ↗
Print COMEBACK DES DINOS
Mai 2025, das 6:1 — nach sieben Jahren zurück in der Bundesliga.
40 €
Bei HANDS OF GOD ansehen ↗
Print UNS UWE
Uwe Seeler nach dem verlorenen Wembley-Finale 1966.
40 €
Bei HANDS OF GOD ansehen ↗
Wir sind Partner von HANDS OF GOD und bekommen eine Provision, wenn du über diese Links kaufst — für dich ändert sich am Preis nichts. Gezeigt werden nur Motive, die wir selbst aufhängen würden.
Lies weiter
Meinung
HSV-Blamage- Die Taktik war das geringste Problem
Weiterlesen

Diskussion
0 KommentareDiskutier mit!
Registriere dich kostenlos — dann kannst du unter den Beiträgen mitdiskutieren, antworten und liken.
Jetzt kostenlos registrierenAnmelden