Ganz unaufgeregt: Die Wahrheit über den „Muheim-Skandal“
Frei nach Waggerl nehme ich es daher auch hier niemandem übel, wenn sie/er im Glauben, etwas zu wissen, derartige Falschmeldungen verbreiten wie in den Kommentaren unter dem…

„Nichts ist gefährlicher als die Ahnungslosigkeit eines unverdorbenen Herzens.“
Zitat von Karl Heinrich Waggerl
Frei nach Waggerl nehme ich es daher auch hier niemandem übel, wenn sie/er im Glauben, etwas zu wissen, derartige Falschmeldungen verbreiten wie in den Kommentaren unter dem Muheim-Blog. Denn Fakt ist: Die Behauptung, dass ich hier von exklusiven Inhalten der BILD oder einem anderen Medium abgeschrieben habe, ist falsch. Und das hat eine ganz simple Erklärung, denn die Runde mit Miro Muheim war wie immer für alle Medien gleichermaßen zugänglich. Oder anders formuliert: Alle haben zusammen mit Muheim am Trainingsrand gesprochen und somit auch ALLE Fragen und ALLE Antworten gleichermaßen mitbekommen und verwerten können. Exklusiv, wie hier ein BILD-Interview beispielsweise dargestellt wurde, war daran rein gar nichts. Im Gegenteil!
Dass ich im Urlaub weile, verhinderte aber nicht, dass ich an diese Gespräche herankomme. Und um hier für Euch einen Neuen vorzustellen, habe ich meinen Urlaub neuerlich unterbrochen und mir über meine Kontakte sowohl die Runde Muheims mit den TV-Teams als auch die Runde mit den Print-Journalisten zuschicken lassen. Ganz offiziell und ohne Geheimniskrämerei. Dass so dann auch viele identische Kommentare übernommen und im Text wiedergegeben wurden wie in anderen Medien – LOGISCH! Ich habe schließlich auch die identischen Antworten wie alle meine geschätzten Kollegen auch gehabt. Einziger (nicht unwesentlicher) Unterschied: Ich konnte leider nicht selbst Fragen stellen. Aber das nur als Erklärung für alle die, die sich hier beschwert haben.
Es gab kein „exklusives“ Muheim-Interview
Dass ich den Muheim-Artikel erst am Donnerstagmorgen online gestellt habe, hatte für mich vielmehr den Hintergrund, dass ich wusste, am Donnerstag ebenso wie am Freitag tagsüber nicht mehr scheiben zu können. Deshalb habe ich den Artikel zwar am Mittwochabend und in der Nacht zu Donnerstag schon geschrieben – aber erst am Donnerstag veröffentlicht. Ich wollte Euch nicht ohne Blog dastehen lassen, was ich für die Zukunft anders handhaben werde. Ich dachte zwar, Euch mit meiner Urlaubsankündigung ausreichend vorbereitet zu haben – aber das war offen bar nicht der Fall. Das muss ich mir ankreiden. In Zukunft werde ich derlei Auszeiten vorher klar kommunizieren und einhalten. Wahrscheinlich ist das eh eine Win-Win-Situation - denn dann habe ich hier und in der Familie weniger Dissonanzen zu erwarten…
So viel zu diesem von einigen wenigen hier aufgedeckten „Skandal“. Dass ich darüber nicht mehr nur schmunzeln kann, will ich dabei gar nicht verhehlen. Aber ich werde es eben auch nie verhindern können. Daher kümmere ich mich lieber um alles das, was ich direkt beeinflussen kann. Und das ist heute definitiv meine Familie. Meiner Frau und meinen Kindern habe ich für die Blogs der letzten 14 Tage wider mein Versprechen übrigens die Zeit gestohlen, die ich zum Schreiben benötigt habe. Auch jetzt sitzen sie alle am Frühstückstisch und warten – ohne zu meckern übrigens. Sie kennen mich eben…
Unser Umgang hier wird sich ändern müssen
Aber okay, nichts für ungut. Lasst uns bitte trotzdem für die Zukunft einen Schulterschluss herstellen und zusehen, hier weiterhin respektvoll miteinander umzugehen. Sollte jemand so einen „Skandal“ erkannt haben – kein Problem. Im Gegensatz zu anderen herrscht hier Meinungsfreiheit. Und das werde ich so beibehalten. Sie oder er können mich darauf gern im Kommentarbereich ansprechen und fragen. Jede/r kann mich auch persönlich über [email protected] anschreiben. Aber im Namen unserer Admins soll ich Euch auch ankündigen, dass wir uns auch das Recht vorbehalten, Kommentatoren zu sperren, die wiederholt ungeprüft und fahrlässig derartig falsche Vorwürfe in den Kommentarbereich einstellen. Denn das Recht hat niemand. Und niemand muss so etwas einfach so hinnehmen.
In diesem Sinne, bis morgen! Sofern heute nichts Außergewöhnliches mehr passiert, werde ich diesen Tag mit meinen Kindern genießen. Ich wünsche Euch allen jetzt erst einmal einen richtig schönen Tag und hoffe, dass ich möglichst viele von Euch morgen im Stadion bzw. im Anschluss an die Saisoneröffnung hier im Blog begrüßen darf.
Bis dahin,
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