Analyse

Euphorie nach Bremen: HSV bereit für das nächste Ausrufezeichen?

der heutige Tag und noch einige weitere stehen unter dem Motto „Derbysieger!“ Was für ein geiles Spiel! Dieses Spiel hatte wirklich alles. Eine krasse Atmosphäre, viele Tore…

Euphorie nach Bremen: HSV bereit für das nächste Ausrufezeichen?

Moin zusammen,

der heutige Tag und noch einige weitere stehen unter dem Motto „Derbysieger!“ Was für ein geiles Spiel! Dieses Spiel hatte wirklich alles. Eine krasse Atmosphäre, viele Tore und dann noch das Ding von Vuskovic. Hier muss ich meine Sichtweise von gestern verbessern. Vuskovic musste natürlich nicht nur den Fuß reinhalten. Das hat er richtig geil gemacht, sicherlich das Tor des Monats - und das könnt Ihr über unsere Freund von "Hands of God" jetzt sogar als Weihnachtsgeschenk erwerben, wenn ihr etwas weiter unten im Blog den Link unter dem Bild anklickt!

An der Stelle Sorry für diese Formulierung, das war mein Fehler. Und ich bleibe bei meinem Punkt, dass der HSV viel gefährlicher bei Standards wird, wenn die Bälle aus solchen Positionen wie der Freistoß mit voller Kraft auf den zweiten Pfosten gezogen werden. So kann eine kleine Berührung den Ball entscheidend ins Tor abfälschen. Oder der Torwart lässt den Ball prallen und man staubt ab. Ich persönlich würde Freistöße rund um den 16er immer von einem Spieler schießen lassen, der den Ball mit seinem starken Fuß auf das Tor zieht und nicht vom Tor wegflankt.

Das hat der HSV gestern gemacht und schon trifft man. Auch wenn beim Tor der maßgebliche Kontakt klar von Vuskovic ausgeht, kommt der Ball überhaupt erst dahin, weil Vieira den Ball mit Kraft in den 16er haut. Muheim machte die kurze Zeit vorher bereits einmal. Der Ball ging etwas über das Tor, aber wäre der einen halben Meter tiefer gekommen, wäre auch der sehr gefährlich geworden.

Mit gleicher Intensität nach Hoffenheim

Wenn der HSV jetzt nach Hoffenheim fährt, ist er sicherlich nicht der Favorit. Die Hoffenheimer sind in dieser Saison gut drauf und stehen weit oben in der Tabelle. Der HSV kann hier aber sicherlich mithalten, wenn man mit vollem Fokus und voller Intensität rangeht. Und das ist mMn in dieser Saison das Zünglein an der Waage. Der HSV kann gegen jeden Gegner das Spiel lange offenhalten, wenn die Mannschaft alles reinhaut. Und den Kontrast zwischen halber und voller Intensität haben wir in dieser Woche knallhart aufgezeigt bekommen.

Gegen Kiel, wo keiner den extra Meter machen wollte, verliert man völlig unnötig und verschenkt ein Viertelfinale. Gegen Stuttgart und Bremen haut man alles rein und wird belohnt. SO einfach kann es gehen. Sicherlich kann es auch am Wochenende sein, dass der HSV verliert, weil man qualitativ schlechter ist. Das ist dann aber nichts, was man der Mannschaft oder dem Trainer vorwerfen kann, solange alle alles versucht haben, um das Spiel auf die HSV-Seite zu ziehen. So war es auch in Leipzig. Hier hat sich am Ende die Qualität durchgesetzt. Doch die Jungs haben 90 Minuten alles auf dem Platz gelassen und wurden am Ende dafür fast noch belohnt.


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Soll heißen: Wenn der HSV alles reinhaut und Vollgas gibt, ist in jedem Spiel etwas möglich. Sofern die Bayern keinen schlechten Tag haben, nehmen wir die mal raus, aber gegen die anderen 16 Mannschaften kann der HSV immer Punkte holen. Und das sollte nun die Marschroute sein. Man hat gestern gesehen, was Spieler wie Lokonga oder teilweise auch Vieira für eine Qualität in das Spiel bringen können. Das können sie aber auch nur, wenn die anderen Spieler sich freilaufen und ihnen den Rücken freihalten.

Ich bin sehr gespannt auf das Spiel in Hoffenheim. Aber ich denke, wenn die Spieler über 90 Minuten alles reinhauen und die 10.000+x HSVer die Jungs nach vorne schreien, so wie gestern, ist für den HSV in Hoffenheim alles möglich.Was genau den HSV erwartet, besprechen wir im Laufe der Woche. Heute wollen wir nochmal den Derbysieg genießen, ehe es spätestens Mittwoch mit vollem Fokus in Richtung Hoffenheim geht.

Tom

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