Transfer

Eine schöne Geschichte: Uwe Seelers Enkel kehrt zurück

Dieser Wechsel kam aus dem Nichts. Den hatte wirklich niemand so auf dem Zettel – dabei ist er zumindest schon eine sehr schöne Fußballgeschichte. Der Enkel von Club-Idol Uwe…

Eine schöne Geschichte: Uwe Seelers Enkel kehrt zurück

Dieser Wechsel kam aus dem Nichts. Den hatte wirklich niemand so auf dem Zettel – dabei ist er zumindest schon eine sehr schöne Fußballgeschichte. Der Enkel von Club-Idol Uwe Seeler kommt zurück zum Hamburger SV: Levin Öztunali kehrt ablösefrei vom 1. FC Union Berlin zehn Jahre nach seinem Weggang aus Hamburg zurück zum HSV und erhält hier einen Vertrag bis 2026.

Der 27-Jährige U21-Eropameister von 2017 spielte von 2006 bis 2013 in den HSV-Nachwuchsteams, ehe er zur U19 von Bayer Leverkusen wechselte. Später spielte er noch bei Werder Bremen und Mainz 05 in der Bundesliga, eher er zu Union Berlin kam. Öztunali auf der HSV-Homepage: „Ich habe den HSV natürlich immer verfolgt, war aber bislang nur als Gegner oder Fan im Volksparkstadion. Jetzt hier als HSV-Spieler auflaufen zu dürfen, ist für mich ein absoluter Traum. Deshalb freue ich mich einfach, wieder da zu sein.“

Für den Hamburger ist seine Rückkehr auch das Treffen mit einem alten Bekannten: Sportvorstand Jonas Boldt. Den kennt Öztunali noch aus seiner eigenen Zeit in Leverkusen. „Meine gemeinsame Geschichte mit Levin begann vor zehn Jahren – umso mehr freue ich mich, dass wir Levin jetzt nach Hause holen konnten“, freut sich Boldt. „Mit seiner professionellen Einstellung, seiner Power und der hohen Identifikation mit dem HSV stellt Levin einen wichtigen Faktor in unserer Kaderzusammenstellung da.“

Öztunali bestritt 212 Profi-Pflichtspiele in den vergangenen zehn Saisons. Er erzielte dabei zwar nur 13 Treffer und bereitete 29 Tore vor. In der abgelaufenen Saison konnte sich Öztunali bei Union nicht durchsetzen. Er war nur viermal im Bundesliga-Kader und spielte insgesamt ganze 8 Minuten. Dennoch feiern die Kollegen der Mopo diesen Transfer als „Transferhammer“. Und viele Bekannte sowie andere Journalisten schließen sich diesem Jubel an. Mir fällt das allerdings noch schwer.

Denn dieser Transfer ist vor allem eines: Ein Wechsel mit jeder Menge Pathos. Dementsprechend wird er in den HSV-Fanlagern auch gefeiert. Ich hoffe daher, dass sich dieser Wechsel letztlich auch sportlich auszahlt. Bis dahin bleibt es erst einmal eine schöne Fußballromanze. Allerdings noch ohne Happy End. Denn das muss erst noch geschrieben werden -auf dem Platz…

Euch allen eine gute Nacht!

Scholle

P.S.: Parallel zu diesem Zugang vermeldete der HSV leider auch den Abgang eines alten bekannten dieses Blogs: Bastian Reinhardt wechselt aus der HSV-Jugend als Cotrainer zum Drittliga-Aufsteiger VfB Lübeck.

Viel Erfolg, Basti!

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