Analyse

Eine letzter Schritt muss noch gegangen werden - HSV ist trotz Personalsorgen bereit!

Nach sieben Jahren Zweitklassigkeit, sechs gescheiterten Anläufen und unzähligen Rückschlägen hat der Hamburger SV am kommenden Samstag im ausverkauften Volksparkstadion die…

Eine letzter Schritt muss noch gegangen werden - HSV ist trotz Personalsorgen bereit!

Nach sieben Jahren Zweitklassigkeit, sechs gescheiterten Anläufen und unzähligen Rückschlägen hat der Hamburger SV am kommenden Samstag im ausverkauften Volksparkstadion die Chance, seine lange Bundesliga-Abstinenz zu beenden. Der 4:0-Auswärtssieg bei Darmstadt 98 am vergangenen Wochenende war mehr als ein Befreiungsschlag – er war ein Statement. Ein deutliches Signal an die Konkurrenz, aber vor allem an sich selbst: Der HSV ist bereit.

Davie Selke brachte es auf den Punkt: „Wir haben gezeigt, dass wir eine Einheit und absolut gefestigt sind.“ Was nach einer Phrase klingt, hatte in Darmstadt Hand und Fuß. Der HSV präsentierte sich – erstmals seit Wochen – wieder mit der klaren Körpersprache eines Aufstiegskandidaten. Defensiv stabil, geduldig im Spielaufbau und gnadenlos effizient im Abschluss. Trainer Merlin Polzin verzichtete auf Hurra-Fußball und setzte auf Struktur – mit Erfolg. Ludovit Reis, Ransford-Yeboah Königsdörffer, Selke selbst und Robert Glatzel sorgten für die Treffer.

Selkes Zukunft beim HSV ist weiter unklar

Dabei war Selke derjenige, der sich nicht nur in die Torschützenliste eintrug, sondern auch ein anderes Spiel spielte. Mal auf den Flügel ausweichend, mal tief ins Pressing eingebunden, wurde der 1,95-Meter-Mann zum taktischen Werkzeug. „Ich hatte heute ein anderes Spiel“, gab er hinterher zu – und lobte das Trainerteam ausdrücklich.

Auffällig: Auch nach dem Sieg blieb der HSV demütig. Sportvorstand Stefan Kuntz mahnte: „Wir haben noch nichts erreicht. Bis zum Gipfel ist es noch ein Stück.“ Worte, die nach sechs missglückten Anläufen mehr als angebracht sind. Kuntz war in den Tagen zuvor nah dran am Team, sprach mit verunsicherten Spielern, wirkte als Motivator und Psychologe. Der HSV scheint begriffen zu haben, dass Aufstieg nicht nur über Spielpläne, sondern vor allem über Haltung entschieden wird.

Die aktuelle Tabellenlage unterstreicht das Momentum: Zwei Spieltage vor Saisonende steht der HSV mit 56 Punkten auf Rang eins, vier Punkte vor dem Relegationsplatz – und mit der besten Tordifferenz der gesamten Liga. Der direkte Aufstieg ist aus eigener Kraft möglich. Gewinnt der HSV am Samstag gegen Ulm, ist der Wiederaufstieg perfekt. Elversberg (52 Punkte) und Paderborn (ebenfalls 52) müssten in ihren Partien zur Mittagszeit patzen, damit der HSV sogar schon vor dem Anpfiff aufsteigen kann.

Legendäre HSV-Momente  – wenn Fußball Geschichte schreibt und Kunst sie bewahrt

Es gibt Spiele. Es gibt Tore. Es gibt Momente. Und dann gibt es diese Augenblicke, die sich für immer einbrennen – ins kollektive Gedächtnis, in unsere Herzen, in unsere Stadt.

Mit „Hamburg Legends“ hat die großartige Kreativschmiede „HANDS OF GOD“ genau diese Momente festgehalten – nicht einfach als Abfolge von Szenen, sondern als emotionale Kunst, die Gänsehaut auslöst. Szene für Szene ein Stück HSV-DNA. Leidenschaft, Stolz, Geschichte.

Wir von MoinVolkspark durften eng mit HANDS OF GOD zusammenarbeiten, als es darum ging, die passenden Motive auszusuchen. Es war uns eine Herzensangelegenheit – denn wer könnte besser spüren, was HSV-Fans bewegt, als wir gemeinsam?

Ob die Magie von Athen, der Zauberfuß von Kevin Keegan, der Wahnsinn von Karlsruhe, das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte oder Derbys im Volkspark – jede Szene auf diesem Bild erzählt mehr als ein Spiel. Sie erzählt von Hoffnung. Von Scheitern. Vom Wiederaufstehen. Von dem, was den HSV ausmacht: große Siege, bittere Niederlagen – und die bedingungslose Liebe seiner Fans.

„Hamburg Legends“ ist nicht nur ein Bild. Es ist ein Denkmal. Und dafür machen wir an dieser Stelle sehr gern Werbung!  Für alle, die mit dem HSV gelitten, gejubelt, gezittert – und nie aufgehört haben zu glauben.

Hier könnt Ihr dieses schöne Bild - und noch andere tolle Motive mit rund ohne HSV-Bezug - bestellen: https://shop.handsofgod.football/collections/hamburg?bg_ref=Y836dNtJ4Y

ÜBRIGENS: Ihr helft mit Eurem Kauf auch uns! Von jeder Bestellung über diesen Link geht eine kleine Provision an MoinVolkspark. Vielleicht schaffen wir es ja so, uns ein erstes Set für unser geplantes Podcast-Studio zu finanzieren...!

In diesem Sinne, Danke an HANDS OF GOD für dieses Meisterwerk! Und danke an Euch, die ihr den HSV zu dem macht, was er ist: unser Verein. Unsere Leidenschaft. Unser Volkspark. 

Scholle

Trainer Polzin war es, der nach dem Spiel in Darmstadt seinen Spielern zwei freie Tage anbot – doch das Team lehnte ab. „Das ist das Mindset, das wir über die Monate entwickelt haben“, sagte er im NDR-Interview. Tatsächlich hat Polzin etwas geschafft, was vor ihm kaum einem HSV-Trainer gelungen ist: Er hat eine resiliente Mannschaft geformt. Ein Schlüsselspieler dabei: Miro Muheim. Nach drei Wochen Verletzungspause zurück auf dem Platz, lieferte er prompt die Vorlage zum 1:0. Es war bereits die siebte Torbeteiligung nach einem Muheim-Standard – Liga-Rekord! Auch er zeigt sich kämpferisch: „Wir wollen nichts anders machen. Einfach bei uns bleiben.“

Hadzikadunic-Ausfall droht - Ersatzmann Schonlau ist gesperrt

Bitter: Ausgerechnet Kapitän Sebastian Schonlau wird das Ulm-Spiel gelbgesperrt verpassen. Sein Ausfall trifft schwer, zumal auch bei Dennis Hadzikadunic Verletzungssorgen bestehen. Was genau Hadzikadunic hat, soll sich am morgigen Montag nach eingehenden Untersuchungen im Unikrankenhaus Eppendorf herausstellen. Wer im Falle einer zu erwartenden Verletzungspause des Bosniers neben Daniel Elfadli verteidigt, ist derweil komplett offen. Kandidaten hierfür: Silvan Hefti, Jonas Meffert oder auch der junge Joel Agyekum, der jüngst mit einem Profivertrag ausgestattet worden ist. Apropos Verletzung: Auch neben dem Platz blieb leider nicht alles ruhig. Beim Spielersatztraining am Sonntag verletzten sich sowohl Immanuel Pherai (Fuß) als auch Tom Mickel (Schulter) bei einem Zusammenstoß. Noch ist unklar, wie schlimm es beide erwischt hat.

Abseits des Rasens steht zudem eine historische Chance im Raum: Der Doppelaufstieg. Auch die HSV-Frauen stehen kurz vor dem Sprung in die Bundesliga. Sollten beide Teams ihr Ziel erreichen, wäre eine gemeinsame Feier am Rathausplatz geplant – mit möglichem Balkon-Jubel wie zuletzt 1987. Doch beim HSV bleibt man vorsichtig. "Wir planen keine Aufstiegsfeier. Erst mal müssen wir das zu Ende bringen", so Kuntz. Die Fans indes sind längst bereit. Und sie dürften am Samstagabend für eine Atmosphäre sorgen, wie sie der Volkspark lange nicht erlebt hat.

Fazit: Der HSV steht so nah vor dem Aufstieg wie seit 2018 nicht mehr. Was zählt, ist jetzt: kühlen Kopf bewahren, die Klarheit behalten – und den einen, letzten Schritt gehen. Sonnabend, 20:30 Uhr, im Volksparkstadion: Es ist angerichtet. In diesem Sinne, ich freue mich darauf!

Bis dahin Euch allen noch einen schönen Sonntag. Wir melden uns am Montag dann mit der Spieltagsanalyse mit Ex-HSV-Profi Stefan Schnoor an dieser Stelle wieder!

Scholle

P.S.: Leider gab es auch negative Schlagzeilen. Auf der Rückreise aus Darmstadt randalierten einige HSV-Anhänger im ICE und attackierten das Zugpersonal. Die Polizei ermittelt. Solche Vorfälle überschatten die sportliche Leistung – und passen nicht zum Bild eines Clubs, der gerade dabei ist, sich neu zu definieren.

Anzeige · Partner

Zeig deine Farben

Unsere Freunde von HANDS OF GOD setzen ikonografischen Momenten und Legenden der Vereinsgeschichte ein künstlerisches Denkmal.

Alle Hamburg-Motive bei HANDS OF GOD

Wir sind Partner von HANDS OF GOD und bekommen eine Provision, wenn du über diese Links kaufst — für dich ändert sich am Preis nichts. Gezeigt werden nur Motive, die wir selbst aufhängen würden.

Diskussion

0 Kommentare

Diskutier mit!

Registriere dich kostenlos — dann kannst du unter den Beiträgen mitdiskutieren, antworten und liken.

Jetzt kostenlos registrierenAnmelden
DU
Bleib fair — wir moderieren mit Augenmaß.
Noch keine Kommentare — sei der/die Erste.
Lies weiter Meinung HSV-Blamage- Die Taktik war das geringste Problem Ein Tag nach der Pleite sitzt der Frust tief. Neben taktischen Mängeln fehlte vor allem eins: die Bewegung und der Wille, den Ball zu fordern. Das Problem war viel tiefer als die reine Herangehensweise Weiterlesen