Analyse

Alles bereit für Samstag: HSV hofft auf Auswärtssieg in Heidenheim

Am Samstag steht das nächste Bundesliga-Spiel des Hamburger SV an. Um 15:30 Uhr gastieren die Rothosen in Heidenheim anlässlich des 21. Spieltages. Tabellarisch trifft hier der…

Alles bereit für Samstag: HSV hofft auf Auswärtssieg in Heidenheim

Moin zusammen

Am Samstag steht das nächste Bundesliga-Spiel des Hamburger SV an. Um 15:30 Uhr gastieren die Rothosen in Heidenheim anlässlich des 21. Spieltages. Tabellarisch trifft hier der 18. auf den 13. Es ist bereits die 3. Partie in dieser Saison. Das Spiel in der Hinrunde konnte der HSV zu Hause mit 2:1 gewinnen, die Partie in der 2. Runde des DFB-Pokals konnte der HSV ebenfalls für sich entscheiden. Das 0:1 war der erste Auswärtssieg des HSV in Heidenheim und bisher auch der einzige Auswärtssieg in regulärer Spielzeit in der Saison 25/26. In der Bundesliga konnte der HSV auf fremdem Platz noch nicht gewinnen, man holte lediglich 3 Punkte. Während der HSV in der Auswärtstabelle Platz 18 belegt, belegt Heidenheim in der Heimtabelle Platz 18. Lediglich 9 Punkte konnte man aus 10 Spielen holen. Dabei entstand ein Torverhältnis von 10:22.

Der FC Heidenheim

Die voraussichtliche Aufstellung des FCH liest sich wie folgt:

Ramaj – Busch – Mainka – Siersleben – Traore – Niehus – Dorsch – Behrens – Dinkci – Pieringer – Honsak

Dabei fallen ein paar Namen direkt ins Auge. Ramaj, der aus Dortmund ausgeliehen ist, Niklas Dorsch und natürlich Eren Dinkci, der ja als Gerücht beim HSV gehandelt wurde. Am Ende entschied sich Dinkci für Heidenheim, dort spielte er auch schon früher einmal. Ein weiterer Name, der mir persönlich immer wieder in den Kopf kommt, ist Honsak, der schon das ein oder andere Tor gegen den HSV erzielte. Das ist auf jeden Fall jemand, auf den man aufpassen muss, auch wenn Honsak wohl eher über den Flügel bzw. den Halbraum kommt, als direkt aus der Sturmzentrale. Denn hier wird wohl Pieringer starten. Der letzte Bundesliga-Sieg der Heidenheimer ist gelang am 13. Spieltag, als man Freiburg zu Hause bezwingen konnte. Anschließend holte man aus den folgenden 7 Spielen lediglich 2 Punkte. In Heidenheim ist man sich aber auch bewusst, dass die Kaderqualität nicht unbedingt der der Konkurrenten entspricht und man sich über Kampf und Wille Punkte erarbeiten muss.

Personal des HSV

Der HSV muss am Wochenende auf Alexander Roessing-Lelesiit, Fabio Balde und Nicolás Capaldo verzichten. Capaldo fehlt wegen einer Gelbsperre, Balde und Roesing-Lelesiit sind verletzt bzw. angeschlagen. Jean-Luc Dompe ist weiterhin suspendiert. Auch bei Albaert Groenbaek muss man schauen, wie weit er jetzt schon gehen kann, da er relativ wenig Spielzeit in Genua sammeln konnte. Philip Otele ist voll im Saft.

Ich gehe von folgender Aufstellung aus:

Heuer Fernandes im Tor

Davor Elfadli, Vuskovic und Omari.

Links Muheim, rechts Jatta.

Im Zentrum Remberg und Lokonga.

Davor kann ich mir vorstellen, dass Otele auf links startet und Vieira nominell rechts außen spielt. Im Sturm erwarte ich zunächst Robert Glatzel.

Das Ganze wird sich dann hoffentlich wieder so ergeben, dass Vieira vom nominellen Flügel auf die 10 rückt und von da das Spiel gestaltet, um Otele und Jatta in der Tiefe zu suchen. Das wäre meiner Meinung nach das, was sich aus dem aktuell zur Verfügung stehenden Kader ergibt. Otele und Jatta müssen dann dafür sorgen, dass Glatzel bedient wird. Und auch wenn ihr es nicht gerne hört, aber ich glaube, wenn Glatzel im Sturm spielt kann auch Jatta ihn bedienen.

Weniger passiv, mehr aktiv

Spielerisch hoffe ich, dass der HSV das Spiel, ähnlich wie im Pokal, übernimmt. Dann hätte man mit Vieira den Spielgestalter und mit Glatzel einen Finisher im Sturm. Dann müssen die Flügel noch dafür sorgen, dass Glatzel auch die Bälle bekommt. Wenn das der Fall ist, hat der HSV meiner Meinung nach gute Chancen, Punkte zu holen.

Polzin sagte in der Pressekonferenz, dass er Heidenheim Frank Schmidt-typisch aggressiv erwartet. Sollte das so eintreffen, muss der HSV schnell umschalten, genau wie gegen Bayern. Keine unnötigen Pässe, sondern zügig nach vorne. Mit Otele hat man nun jemanden, der über sehr viel Tempo verfügt und auch gerne den Abschluss sucht. Also wäre es eine Möglichkeit, Otele häufig in der Tiefe zu suchen.

Polzin erwähnte ebenso, dass man Heidenheim sehr männerorientiert erwartet. Das würde natürlich eine Spielweise wie am Samstag begünstigen. Frank Schmidt ist aber auch jemand, der sich den Gegnern gelegentlich anpasst, und wird sicherlich auch Mittel suchen, das Mann-orientierte Defensivverhalten dementsprechend anzupassen.

Ich bin gespannt, wie sich das Spiel am Wochenende entwickelt, aber ich habe richtig Lust auf Samstag. An alle, die vor Ort sind: Gute Fahrt und macht ordentlich Stimmung.

Tom

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