Spielbericht

90+4 und in Unterzahl - Vieira schießt HSV ins Glück

der HSV hat sein Heimspiel gegen den VfB Stuttgart gewonnen! Nachdem man eine Führung aus der Hand gibt und knapp 10 Minuten in Unterzahl spielt, ist es ausgerechnet Fabio…

90+4 und in Unterzahl - Vieira schießt HSV ins Glück

Moin zusammen,

der HSV hat sein Heimspiel gegen den VfB Stuttgart gewonnen! Nachdem man eine Führung aus der Hand gibt und knapp 10 Minuten in Unterzahl spielt, ist es ausgerechnet Fabio Vieira, der im entscheidenden Moment goldrichtig steht und den Ball zum 2:1 in der Nachspielzeit reinmacht. Doch der HSV nimmt aus diesem Siel nicht nur 3 Punkte sondern eventuell auch die Erkenntnis, dass die Lösung des Stürmerproblems vielleicht schon lange auf der Hand lag. Doch wie genau das alles zustande kam lest ihr in den folgenden Absätzen.

Überraschende Aufstellung und heupriger Start

Bereits vor Beginn des Spiels gab es Verwirrung, zumindest bei mir. Der HSV startete ohne Dompe, Gocholeishvili und Königsdörffer. Dafür begannen Roessing-Lelesiit, Mickebrencis und Robert Glatzel, der zum ersten Mal in der Bundesliga von Anfang an spielte. Auch Stuttgart rotierte. Undav und Stiller saßen zunächst auf der Bank, Vagnoman durfte bei seinem alten Arbeitgeber wieder von Anfang an ran.

Das Spiel fing zerfahren an. Stuttgart hatte den Ball, der HSV versuchte, über Umschaltmomente zu kommen. Stuttgart suchte häufig die Tiefe, der HSV machte diese aber gut zu. Eine erste Annäherung der Schwaben gab es in der 5. Minute, als Vagnoman sich auf der rechten Seite durchsetzte und den Ball in den Rückraum spielte. Aber im Verbund konnte die HSV-Abwehr den Ball klären. Wenig später setzte Glatzel das erste Zeichen für den HSV. In einem Umschaltmoment behielt Glatzel den Ball und schloss aus sehr spitzem Winkel ab. Der Ball wurde abgefälscht und landete auf der Latte.

HSV übernimmt und geht in Führung

Danach übernahm der HSV ein wenig mehr das Spielgeschehen. Stuttgart lief an, aber der HSV konnte vor allem mit den langen Bällen auf Glatzel immer wieder an Feldanteilen gewinnen. In der 17. Minute gelang dann ausgerechnet Robert Glatzel das 1:0. Roessing-Lelesiit setzte sich auf der rechten Bahn gut durch und spielte den Ball auf Robert Glatze, der dank Philippe, welcher den linken IV auf sich zog, freie Bahn Richtung Tor hatte. Glatzel schloss ins kurze Eck ab und überwand Alexander Nübel. Es sollte nicht das letzte Mal sein.

Ab der 25. Minute übernahm wieder Stuttgart das Heft des Handelns. Aber die Tiefe, welche die Schwaben vermehrt suchten, stellte der HSV gut zu. In die Kombinationen kamen die Stuttgarter selten. In der 33. Minute musste beim HSV Glatzel dann verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Gute Besserung an der Stelle!   Königsdörffer kam rein und bekam direkt die erste gute Chance. Roessing-Lelesiit ging Richtung 16er und spielte in den Rückraum. Allerdings vergab Königsdörffer.

Danach ging es in die Pause.

Stuttgart mit mehr Kombinationen und dem Ausgleich

Die zweite Halbzeit begann mit etwas mehr Druck von Stuttgart. Die Schwaben brachten Leweling auf die Schiene und versuchten nun, mehr Passstafetten einzubauen. Der HSV bekam das so weit gut wegverteidigt, ehe dann in der 54. Minute das 1:1 fiel. Nachdem Capaldo einen Vorstoß wagte, wurde er defensiv nicht richtig abgesichert und so entstand Chaos auf der rechten Seite. Leweling setzte sich durch und stand gute 25 Meter vor dem Tor frei. Er zog ab, Heuer Fernandes konnte den Ball nur nach vorne abwehren und Undav staubte aus 5 Metern ab.

Dann brachte Stuttgart noch Stiller, um die Präsenz im Zentrum zu erhöhen. Das gelang, aber auch der HSV hatte immer wieder seine Phasen, in denen er das Spiel übernahm oder mit Kontern Zeichen nach vorne setzte. In der 67. Minute brachte Polzin Vieira, Balde und Gocholeishvili, um den Druck nach vorne zu erhöhen. Das klappte weitestgehend, der HSV kam wieder zu einer Chance von Königsdörffer in der 69. Minute.

Verlorenes Momentum endet im Glücksrausch

Danach schwappte das Spiel ein wenig dahin. Stuttgart beherrschte den Ball, kam aber zu wenigen Chancen. Der HSV berief sich auf Umschaltmomente, konnte aber auch kaum gute Chancen herausspielen. Nach einem Standard kam Vuskovic an den Ball, konnte diesen aber nicht im Tor unterbringen. Die entscheidende Szene geschah dann in der 81. Minute. Nach einem versprungenen Ball ging Roessing-Lelesiit , welcher bereits kit Gelb verwandt war, hinterher und traf dabei den Gegenspieler. Zumindest aus Sicht des Schiedsrichters. Gelb-Rot!Sicherlich muss man diese Karte nicht geben, aber das Einsteigen war unklug. Fortan spielte der HSV mit einem Mann weniger und legte den Fokus klar auf die Defensive.

Der Moment, der den Volkspark dann zum Beben brachte, geschah in der 94. Minute. Nachdem Vieira durch einen unnötigen Ballverlust einen Freistoß am eigenen Strafraum verursacht hatte. Diesen wollten die Stuttgarter kurz ausführen, Capaldo las aber die Idee und leitete den Konter ein. Fabio Balde legte einen überragenden Sprint hin, vertendelte den Ball im 16er der Stuttgarter und irgendwie lag der Ball dann auf dem starken linken Fuß vom aufgerückten Vieira. Dieser schloss aus 5 Metern ab und ließ den Volkspark ein weiteres Mal nach dem 1:1 gegen Dortmund beben. Der komplette HSV-Staff rannte Richtung Nordtribüne und jubelte ausgelassen, denn kurze Zeit später war das Spiel beendet.

Fazit- Der Wille führt zum Sieg

Der HSV gewinnt ein Spiel in Unterzahl, welches eigentlich nicht mehr zu gewinnen schien. Doch der unbändige Wille, den die Mannschaft schon häufiger in dieser Saison getragen hat, trug ihn auch heute in der 94. Minute vor das Tor der Stuttgarter und endete im 2:1-Siegtreffer. Der HSV zeigt ein weiteres Mal, dass er zu Hause auch gegen die großen Mannschaften der Liga mithalten kann, auch wenn diese wie heute nicht den besten Auftritt hinlegen. Der HSV gibt in dieser Saison nicht auf und kämpft bis zum Ende. Und das bringt wie in diesem Spiel auch Punkte ein.

Ein weiterer Punkt, der dem HSV in Zukunft positiv zu stehen kommen kann, ist, dass die Idee mit Glatzel im Zentrum funktionierte. Man schaffte es heute, mehr Variabilität ins Spiel zu bringen, und brachte den Gegner dabei immer wieder in Gefahr. Vielleicht lag die Lösung des Stürmerproblems seit Wochen auf der Hand.

Für das Spiel gegen Kiel ist Glatzel wohl raus. Je nachdem, wie schwer seine Muskelverletzung ist, fehlt er eventuell noch gegen Bremen.

Schreibt doch gerne mal eure Meinung rein.

DIE EINZELBEWERTUNGEN VON TOM:

Daniel Heuer Fernandes: Seine Abschläge gelangen heute eher weniger. Den Torschuss vor dem 1:1 muss er anders parieren. Sonst wenig zu tun. Note: 3

William Mickelbrencis: Viel Arbeit nach vorne, warf sich in jeden Ball. Gutes Spiel Note: 2,5

Nicolas Capaldo: Läuft, arbeitet, gewinnt fast jeden Zweikampf. Er ist nicht mehr aus der 3er-Kette wegzudenken. Note: 2

Luka Vuskovic: Vor allem in der 2. Hälfte alles wegverteidigt. Im Aufbau hat er Heuer Fernandes ab und zu in Bedrängnis gebracht. Note: 2,5

Jordan Torunarigha: Defensiv super, sein Spielaufbau lässt zu wünschen übrig. Machte aber mehr progressive Läufe in den freien Raum, das ist gut. Note: 3

Miro Muheim: besser als letzte Woche, offensiv mit Roessing-Lelesiit ein solides Duo Note : 3

Albert-Sambi Lokonga: Gut in den Zweikämpfen, spielte die Pässe heute leider eher in den Fuß, als in den freien Raum Note: 3

Nicolai Remberg: Gut in den Zweikämpfen, heute teilweise etwas zurückhaltend, wegen seiner 4 gelben Karten. Manchmal stand er zu offensiv und öffnete so den Raum zwischen Abwehr und Mittelfeld. Im Aufbau wieder solide. Note: 3

Alexander Roessing-Lelesiit: Bis zu seiner Vorlage eher unglücklich, vor allem in der 2. Halbzeit viel gearbeitet. Die Vorlage macht er natürlich überragend. Er warf sich rein und ackerte in jedem Zweikampf. Gepaart mit seinem Dribbling viel Potential, da geht aber noch mehr. Die gelb-rote war unklug. Note: 3

Robert Glatzel: Zwei Schüsse, ein Tor. Machte die Bälle gut fest. Super Spiel bis zu seiner Verletzung. Aufgrund der geringen Spielzeit nur 1,5 Note: 1,5

Rayan Philippe: Viel Tempo, viel Spielwitz, manchmal noch zu wenig.Note: 3

Fabio Vieira: kam zu einem Zeitpunkt, in dem Stuttgart das Spiel machte. Musste eher defensiv arbeiten. Eiskalter Abschluss vor dem Tor, Note 2,5

Fabio Balde: Ihm gelang wenig. Wenn er vorne war, verlor er den Ball. Den Sprint vor dem 2:1 macht er überragend, die Vorlage aber eher glücklich, als gewollt. Note: 3

Gocholeishvili: Machte seinen Job defensiv solide. Note: 3

Ramos: unauffällig Note: 3

Königsdörffer: „Er agiert unglücklich, aber arbeitet mittlerweile auch zu wenig.“ Da ist Luft nach oben. Note: 4


EINZELBEWERTUNGEN VON SCHOLLE:

Daniel Heuer Fernandes: Bis zum 1:1 wie immer gut. Aber, das Ding darf ihm so nicht passieren. Egal wie sehr der Ball da flatterte, den hätte er zur Seite abwehren müssen. Ansonsten fehlerfrei und gut. Note: 3,5

William Mikelbrencis (bis 67.): Er sollte im Mittelfeld sein Tempo einbringen. Wenn das aufgegangen sein soll, wie Polzin es bei der Pressekonferenz andeutete, dann habe ich es übersehen. Der Franzose weiß auch immer noch nicht, wann er wo hinlaufen soll und wie er sich in Zweikämpfen zu verhalten hat. Ebenso wenig weiß er, wann er dribbeln und wann er passen sollte. Zweikämpfe defensiv gewinnt er auch nicht - ergo: Mit ihm ist der HSV (fast) jedes Mal ein Mann weniger. Völlig unerklärlich, welchen Narren die Trainer an ihm gefressen haben. Dass er beim Gegentor pennt – es passt. Note: 4

Giorgi Gocholeishvili (ab 67.):  Okay, zugegeben: Ich mag ihn einfach. Ich mag seine unaufhaltsam aggressive, hundertprozentige Art. Diesen Spielertyp braucht jede Mannschaft. Ich mochte solche Spieler schon in meiner aktiven Zeit gern neben mir auf dem Platz haben. Solchen Spielern verzeiht man Fehler am ehesten – und bei solchen Vorzeige-Kämpfern freut man sich doppelt, wenn sie gute Aktionen haben! Er hatte sie heute und ist minestens eine Liga besser als sein heutiger Ersatz. Note: 2

Nicolas Capaldo: Der Aushilfsverteidiger gibt immer 110% - das ist top. Aber er hat seine Probleme, seine Dynamik richtig zu dosieren. Es sei ihm aber alles verziehen, solange er die entscheidende Szene so einleitet wie heute. Sein cleverer Ballgewinn vor dem 2:1-Siegtreffer, sein schnelles Umschalten – so macht man das! Note: 2

Luka Vuskovic: Der Orchestrator einer extrem defensiv eingestellten Mannschaft hat eine sehr schwere Aufgabe. So defensiv und mit so wenig Entlastung schaffen es die allerwenigsten Teams, die Null zu halten. Auch der HSV nicht. Und das, obwohl Vuskovic es saugut macht. Beim Ausgleichtreffer war er leider zu langsam, deswegen keine 1. Aber ansonsten war er top und auf der anderen Seite – wörtlich genommen – war er als letzter echter Kopfballspieler die größte Hoffnung bei Standards für den HSV.  Note: 2

Jordan Torunarigha: Wie schon mal geschrieben: Wenn der HSV so tief steht und die Räume hinten sehr eng macht, kann er funktionieren. Aber: Er ist unfassbar behäbig und schon so antrittsschwach, dass ich mich allein deshalb schon sehr über diesen Transfer wundere. Aber: Er versucht jetzt, mutiger zu spielen. In der 80. Minute. Note: 3

Miro Muheim: Relativ unspektakuläres Spiel für ihn, da es die Stuttgarter vor allem über die Mikelbrencis-Seite probierten. Er hatte die linke Seite gegen einen sehr inaktiven Vagnoman im Griff. Note: 3

Albert-Sambi Lokonga (bis 67.): Gute Präsenz zu Beginn. Baute stetig ab. Note: 3,5

Fabio Vieira (ab 67.): Endlich hat er seine entscheidende Szene. Es sind auch seine fußballerischen Qualitäten, die heute dafür sorgten, dass der HSV von 27 % Ballbesitz in der zweiten Hälfte auf 75% Ballbesitz wechselte. Note: 2

Nicolai Remberg: Ganz wichtiger Spieler. Selbst wenn er unauffällig agiert, ist er ein Fixpunkt. Anspielbar, in en Zweikämpfen ein Aggressive-Leader – einfach gut.  Note: 2

Alexander Rössing-Lelesit: Seltsame Idee, ihn beginnen zu lassen. Bis zu der ersten starken Szene, in der er sich gut durchsetzte und den Pass auf Glatzel zu dessen Treffer spielte, wirkte er überfordert – danach auch wieder. Hat ein mega Tempo - spielt aber einfach zu naiv. Das reicht einfach noch nicht. Er hätte längst ausgewechselt sein müssen, als er für ein aus meiner Sicht harmloses Foul im Mittelkreis (!!!!) die gelbrote Karte sah. Einen Kimmich, da lege ich mich fest, hätte ein Bundesliga-Schiri für eine solche Szene runtergestellt. Note: 4
Robert Glatzel (bis 33.): 
Er weiß einfach, wo das Tor steht. Das bewies er nach acht Minuten das erste Mal, als er sich im Laufduell gut durchsetzte und per abgefälschten Schuss die Latte traf. Neun Minuten später nutzte er dann die schöne Vorarbeit von Youngster Lelesit cool zum 1:0. Wie ein Mittelstürmer halt. Extrem bitter, dass ausgerechnet er nach einer guten halben Stunde verletzt runter musste. Aber er hat gezeigt, dass man von ihm sehr viel mehr erwarten kann als die Trainer es bislang vermutet und geäußert haben. Hoffentlich ist er schnell wieder fit… Note: 2

Ransford Königsdörffer (ab 33., bis 87.): Er geht gut damit um, dass er so viel diskutiert wird. Denn auf dem Platz ist er immer gleich viel unterwegs, ackert und versucht viel. So viel zum Positiven. Auf der anderen Seite fehlt ihm die richtige Position, denn als Mittelstürmer ist er nicht effektiv. Note: 3,5 

Rayan Philippe (bis 68.): Er bringt einfach keine 100 Prozent ein! Weder läuferisch noch zweikampftechnisch. Sich allein auf den einen oder anderen entscheidenden Moment zu verlassen ist zu wenig. So auch heute. Heute wurde er regelmäßig abgelaufen und war wirkungslos. Mal wieder. Note: 5

Fabio Baldé (ab 68.): Dass er vor Dompé eingewechselt wurde, verwunderte und muss an einer Verletzung Dompés liegen. Defensiv arbeitet er vergleichsweise ordentlich mit. Wenn er dann wie heute die entscheidende Situation so erfolgreich umsetzt, ist das gut. Ich hoffe mal, dass ihm diese Szene so viel Selbstvertrauen gibt, dass er kpnftig mutiger spielt und nicht mehr zögert. Note: 2

Trainer Merlin Polzin: Er hat eine Mannschaft zur Verfügung, die mit Teams wie Stuttgart normalerweise nicht und sowieso nur dann mithalten kann, wenn sehr viel sehr gut funktioniert. Eine Art Mängelverwaltung, die der junge HSV-Coach mit seinen Assistenten im bisherigen Saisonverlauf gut hinbekommt. Das wiederum verkennen hier sehr viele, die der Meinung sind, zwei von Arsenal gekommene Spieler wären ausreichend, um in der Bundesliga richtig mitstinken zu können. Denn das ist mitnichten so.

Glatzel zu bringen ging definitv auf und dürfte gezeigt haben, dass man auch mit dem eher weniger sprintstarken Glatzel sehr wohl Erstligafußball spielen kann.  Sollte die zweifellos schöne Vorarbeit zum 1:0 allein reichen, dann ging es bei Lelesit auch auf. Aber ansonsten waren die Wechsel – und da beziehe ich mit ein - heute nicht förderlich. Warum nicht mal den außen wirkungslosen Philippe ins Zentrum und den besten Außenstürmer auf die Außenbahn stellen, anstatt Königsdörffer einzuwechseln?

Den jungen, naiv agierenden Lelesit so lange gelbverwarnt auf dem Platz zu lassen, ging leider nach hinten los - im Gegensatz zum Spielergebnis. Das wiederum tut ihm ebenso wie der Mannschaft (und uns allen!) sehr gut. Und wenn man nach guten, aber erfolglosen Spielen die Punkteausbeute als Kritikpunkt anführt, muss man Polzin heute folgerichtig gratulieren. Völlig unabhängig davon, wie sich der Verein auf dieser Position im Saisonverlauf aufstellen muss, werde ich mich bei Polzins grundsätzlicher Bewertung weiterhin mehr an seiner Entwicklung als am Punkteschnitt orientieren. Und ich bleibe dabei: Der HSV ist absolut im Soll. Mehr als man erwarten durfte.

DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

HSV: Heuer Fernandes – Mickelbrencis (67. Gocholeishvili) – Capaldo – Vuskovic – Torunarigha – Muheim – Remberg – Lokonga (67. Vieira) – Philippe (67. Balde) – Glatzel (34. Königsdörffer, 88. Ramos)– Roessing-Lelesiit

VfB Stuttgart: Nübel – Al-Dakhil – Chabot – Hendriks (87. Mittelstädt)– Stenzel (45. Leweling) – Chema – Nartey (58. Stiller)– Vagnoman – Führich (40. Undav)– El Khannouss – Bouanani (87. Jovanovic)

Tore: 1:0 Glatze (17.), 1:1 Undav (54.), 2:1 Vieira (90+4.)

Gelb-rote-Karte: Roessing-Lelesiit (81.)

Zuschauer: 57 000 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Sören Storks, Thorben Siewer (1. A), Fabian Maibaum (2. A), Florian (4. O), Sascha Stegemann (VAR)

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