Verrücktes Finale im Volksparkstadion – HSV holt Sieg für die Moral

von | 11.09.21 | 331 Kommentare

Trainer Tim Walter hatte es angekündigt: Der HSV wird weiter seinen intensiven, spektakulören Offensivfußball spielen. Dass das zu kuriosen Spielverläufen führen kann, haben wir bereits gesehen. Dass es am Ende aber ein so verrücktes Spiel wie das heutige wird – alle Achtung! Denn dieses Spiel hätte gefühlt 8:0 ausgehen müssen, stand aber bis tzur 96. Minute nur 1:1 – und wurde doch noch 2:1 gewonnen. Moritz Heyer traf in der Nachspielzeit, nachdem David Kinsombi den HSV per Foulelfer in Führung gebracht hatte. „Nach dem 1:0 haben wir gesehen, das die Köpfe angefangen haben zu rattern“, befand Kapitän Sebastian Schonlau nach dem Spiel, „das war nicht gut. Daran müssen wir dringend arbeiten. Aber man hat auch gesehen, wie sehr wir diesen Sieg wollten und wie viel uns dieser Sieg hier heute bedeutet.“ Ein hochverdienter Sieg übrigens…

Der Kapitän selbst hatte das muntere Scheibenschießen auch eingeläutet. Sein Pass wurde von Jonas Meffert auf Kinsombi verlängert, der wiederum den Ball direkt in den Lauf von Glatzel prallen ließ. Allerdings verzog der Angreifer dann doch recht deutlich drüber (6.). Kinsombi hatte auch zwei Minuten später wieder eine gute Idee, als er von rechts mit seinem schwächeren linken Fuß den Ball auf den zweiten Pfosten schlug, wo Moritz Heyer knapp am 1:0 vorbeirutschte (9.). Und um die bislang noch sehr ausbaufähige Quote beizubehalten vergab wiederum nur eine Minute später erneut eine gute Gelegenheit deutlich.

HSV dominiert von der ersten Sekunde an

Der HSV machte Tempo, und die Gäste? Die fielen durch Härte (Ritzmaier kassierte so schon nach zehn Minuten die erste Gelbe) und bei hohen Bällen auf, wo der HSV noch immer nicht so souverän wirkt, wie es Trainer Tim Walter fordert. Andererseits dürfte der Coach mit der Intensität seiner Mannschaft sehr zufrieden gewesen sein in dieser Anfangsphase, die erneut viel Ballbesitz – und weitere Torchancen besaß.

Wintzheimer, der heute den Vorzug vor Bakery Jatta erhalten hatte, machte über rechts Dampf und bereitete zunächst vor, ehe er in der 18. Minute selbst die erste große Chance hatte, den Ball aber nicht am Sandhäuser Keeper Drewes, der zuvor schon einmal stark gegen Leibold (12.) geklärt hatte, vorbei bekam. Gleiches Szenario in der 25. Minute, als Wintzheimer allein auf Drewes zulief. Diesmal ignorierte er den mitgelaufenen Sonny Kittel, ehe er aus kurzer Distanz an Drewes Reflex scheiterte. Spätestens diese Szene hätte das 1:0 sein MÜSSEN!

Aber: Der HSV spielte stark – es fehlte eben „nur“ das Tor. Oder besser gesagt: die Tore, die hier definitiv möglich gewesen wären. Die heute überraschend gebrachten Kinsombi (für Reis) und noch deutlicher der starke Wintzheimer (statt Jatta) rechtfertigten ihre Aufstellungen zweifellos. Der HSV lieferte eine erste Halbzeit, die ein wenig an die erste Hälfte gegen Dresden erinnerte. Ein Dauerfeuerwerk – allerdings ohne den erhofften Erfolg, weil Glatzels Ballablage Kittel so überraschte, dass er gar nicht erst reagierte (31.). Bitter, denn den hätte Kittel mit Sicherheit gemacht…

Erst in der 34. Minute hatte Sandhausen seine erste gute Chance, als Ajdini aus zentraler Position einfach mal abzieht und Heuer Fernandes zur Seite abwehren kann. Dass Sandhausen hier nicht das Spiel machen würde, war klar. Aber so passiv hätte ich sie nicht erwartet. Herausgespielte Torchancen hatte der Gast keine – allein Fehler im Aufbau des HSV sorgten für den Hauch von Gefahr. Das 0:0 zur Halbzeit aber war mehr als schmeichelhaft für den Diekmeier-Klub aus Baden Württemberg.

12:3 Torschüsse und 68 Prozent Ballbesitz bei einer starken Passquote von 85 Prozent standen nach 45. Minuten zu Buche. Und ich muss zugeben, dass ich angesichts der Fülle ausgelassener Gelegenheiten normalerweise den Nackenschlag befürchte. Dieses Gefühl hatte ich gegen Dresden beispielsweise – aber heute nicht. Zumal die zweite Halbzeit genauso weiterlief. In der 49. Minute hätte Meffert einen Abpraller nach Glatzel-Kopfball verwerten können. Aber: Es schlichen sich immer wieder kleine und größere Fehler im Aufbauspiel ein, die eine richtig gute Mannschaft wahrscheinlich besser genutzt hätte, als Sandhausens Keita-Ruel zu Beginn. Der zweiten Hälfte, als er sich von Schonlau abgrätschen ließ. 

Kinsombi bringt HSV in Führung – der Beginn der verrückten Phase

Die erste schwache Szene des HSV kam in der 61. Minute – und zwar vom Trainer. Denn der nahm den bis hierhin besten HSVer, Manuel Wintzheimer vom Platz und brachte dafür Bakery Jatta. Für mich komplett unverständlich, da Wintzheimer alles andere als müde wirkte. Und: Sein Gesichtsausdruck ließ erahnen, dass auch Wintzheimer selbst gern weitergemacht hätte… Allerdings war auch Jatta sofort mitten im Geschehen und machte seinerseits nicht weniger Druck als sein Vorgänger.

Aber es bedurfte dann doch der Hilfe der Gäste, dass der HSV in Führung gehen konnte. Zenga foulte Sonny Kittel stumpf mit einem Tritt an den Kopf (71.) – und David Kinsombi verwandelte den Elfmeter sicher zum 1:0 (74.), nachdem es zuvor sogar noch eine Gelbrote Karte für Sandhausens Ritzmaier gegeben hatte. Der hatte den Elfmeterpunkt mit dem Fuß bearbeitet – aber der heute gute Schiedsrichter Bastian Dankert hatte die unsportliche Szene mitbekommen. Doppelte Strafe also für Sandhausen, wo im Anschluss Dennis Diekmeier eingewechselt wurde.

Aber auch der konnte das Spiel nicht verändern. Stattdessen ballerte der HSV weiter unter aufs Tor der Sandhäuser – und verfehlte wie Schonlau per Kopf (79.) und  Jatta in der 80. Minute aus 15 Metern freistehend. Oder anderes formuliert: Der HSV blieb sein ärgster Gegner am heutigen Tag. Plötzlich kam wieder der Kopf ins Spiel, denn der HSV ließ Sandhausen noch einmal kommen. So, dass tatsächlich passierte, was nicht passieren durfte: Sandhausen traf. In Unterzahl. Sonny Kittel ließ sich vom Ex-St.-Pauli-Profi Conteh viel zu einfach wegschieben, der hatte Platz über außen und bediente in der Mitte den freistehenden Bachmann, der den Ball zum 1:1 einschieben konnte (88.). Bitter. Weil es die erste wirklich schlecht verteidigte Szene im HSV-Spiel war…

Brutales Finish – Heyer trifft zum Sieg

Abe der HSV gab nicht auf. Er fightete bis zur allerletzten Sekunde und verdiente sich diesen so wichtigen Sieg redlich. Der eingewechselte Reis flankte auf den zweiten Pfosten, wo Freund und Feind am Ball vorbeisprangen und Moritz Heyer an den Ball kommen ließen. Dieser nahm den Ball an, schaute kurz und schob ihn rein!! Das 2:1 in der sechsten Minute der Nachspielzeit – ein erlösender Treffer, der von den 20.000 Zuschauern zurecht frenetisch gefeiert wurde. Denn dieser Sieg war sowas von verdient, dass eine Punkteteilung schon eine zu harte Strafe gewesen wäre…

24:9 Torschüsse und 74 % (!!) Ballbesitz machen deutlich, wie einseitig diese Partie war. Und ich hoffe, dass der Ausgang dieses Spiels vor allem in seinem Zustandekommen der Mannschaft einen Schub gibt, den sie mit ins Nordderby am kommenden Sonnabend gegen Werder Bremen nimmt. Von mir jedenfalls gibt es heute neben dem Tadel für die vergebenen Torchancen nur Lob. Der Einsatz und die Laufbereitschaft waren eine glatte 1, hinten haben sie bis auf eine Szene stark verteidigt, im Mittelfeld haben sie gut gestanden und nach vorn mehr als genügend Torszenen erarbeitet. Wenn ich dann noch sehe, wie ein Mikkel Kaufmann nach Schlusspfiff jubelt, obwohl er wieder nur ein paar Minuten auf dem Platz stehen durfte – dann muss ich einfach sagen: Das hat gepasst!

„Es ist natürlich immer geil ein Spiel kurz vor Schluss zu gewinnen. Trotzdem müssen wir den Sack früher zumachen. Wir reden immer von Entwicklung, aber diese Entwicklung haben wir heute gesehen. Die Fans haben richtig Gas gegeben, so laut habe ich das Stadion noch nie gehört“, fasste Heyer bei „Sport1“ zusammen und fügte zum zwischenzeitlichen 1:1 an: „Grundsätzlich darf man so ein Tor nicht kassieren, aber wir wollen das Positive mitnehmen. Wir haben bis zum Ende an uns geglaubt. Die drei Punkte sind sehr wichtig. In der letzten Zeit ist viel auf uns eingeprasselt, aber wir haben an uns geglaubt.“ Das Schlusswort gebührt heute allerdings dem zuletzt viel gescholtenen Trainer Tim Walter: „Das hat die Mannschaft richtig gut gemacht. Wir freuen uns über den Sieg, weil er mehr als verdient war. Wir haben es immer probiert, auch in der Nachspielzeit. Wir haben vor dem Tor noch zwei Großchancen gehabt. Am Ende haben wir uns zurecht belohnt. Ich bin sehr zufrieden mit dem Team. Wir sind hier der verdiente Sieger.“ Stimmt.

In diesem Sinne, Euch allen einen schönen Abend und bis Montag!

Scholle

Das Spiel im Stenogramm:

HSV: Heuer Fernandes – Gyamerah (67. Reis) , David, Schonlau, Leibold – Meffert, D. Kinsombi, Heyer – Wintzheimer (61. Jatta), Glatzel (89. Kaufmann), Kittel (89. Muheim)

SV Darmstadt 98: Drewes – Ajdini (75. Diekmeier), Höhn, Zhirov, Okoroji (61. Soukou) – Zenga, Bachmann, Esswein (75. C. Kinsombi), Ritzmaier, Sicker – Keita-Ruel (75. Benschop)

Tore: 1:0 D. Kinsombi (74, FE), Bachmann (88.), 2:1 Heyer (90.+6.)

Zuschauer: 19.950 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Bastian Dankert (Rostock)

Gelbe Karten: – / Ritzmaier (11.), Esswein (69.), Zenga (71.)

Gelb-Rote Karten: – / Ritzmaier (72.)

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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HSV-WOLLE
2 Monate zuvor

Zum Vorblog: „Gurken Truppe – Idioten – Drecks-Versager“ – herrlich, diese Kommentare! Jeder blamiert sich wirklich selbst, so gut er kann und in dieser Rangliste steht ihr ganz oben! An eurer Stelle würde ich mir den HSV und dessen Spiele nicht antun – habt ihr denn keinen Friseur, der sich für eure wunderbaren Weisheiten interessiert? Wenn ihr HSVer seid, dann schämt man sich, einem solchen Kreis anzugehören!

Bramfelder
2 Monate zuvor

Moin zusammen,

zurück aus dem Stadion. Noch 1-2 solche Spiele und ich werde zum Alkoholiker – wobei es gibt ja kein echtes Bier im Stadion. Jetzt weiß ich auch warum. 😂

Sehr schön heute die Aktionen rund um „Ossi Maik“. RIP. Wieder eine Legende weniger. Ausnahmsweise stimmungsvoller Pyroeinsatz und Feuerwerk – außerhalb des Stadiums. Und weil heute viele Ultras wieder im Stadion waren, war wieder richtig Stimmung in der Hütte. Nach dem 2:1 hattest du das Gefühl es waren 60.000 Fans oder mehr da. Dazu Dauersupport und immer wieder die Motivation für uns „normale Fans“ mitzumachen. Das hat Spaß gemacht und heute waren die 20.000 Fans auch wirklich der 12. Mann.

Ja, zum Spiel. Was soll man da sagen? Eine komplett überlegender HSV walzte über Sandhausen nieder. Die Jungs vom SVS haben in den ersten 2-3 Minuten ganz gut gepresst. Danach überrollte sie der HSV. Mit einem Terodde, Duksch oder Hoffmann hätte der HSV 5:0 geführt. Zur Halbzeit. Letztlich war es klar, dass Wintzheimer ein guter Stürmer ist aber auf Außen ist er verschenkt. Wintzheimer als 9er und Jatta/Meißner auf RA. Dann klappt das auch mit 1-2 Toren mehr in so einem Spiel. Oder in einem 4222 mit Glatzer und Wintzheimer als Stürmer. Aber trotzdem – dieses permanente Offensivpressing gegen hoffnungslos überforderte Sandhäusener war schon beeindruckend. Der Unmut im Stadion war zwischendurch doch zu spüren – immerhin kannten wir das schon von den Spielen gegen Dresden, Darmstadt und Heidenheim. Aber heute wurde der Bock umgestoßen weil die 15. Ecke (und gefühlt 16. kurz gespielte Ecke) doch zum 2:1 führte.

Loben möchte ich Kinsombi für seinen Mut den Elfer auszuführen und für seine Coolness bei dieser Theatershow samt gelb-roter Karte von SVS. Dazu einen Meffert der immer mehr zurecht die 23 trägt. Und: wir haben einen Jatta. Was der Junge in zwei Minuten schon anrichtete war sagenhaft. Jatta kann immer ein Unterschiedsspieler sein. Heute war er es. Ja, er hat seine Herausforderungen. Aber der Typ löste noch einmal komplett Alarmstimmung bei Sandhausen aus. So eine Power gepaart mit genialen Ideen und wirklich guten Pässen. Ich behaupte: selbst Horst Hrubesch in Jogging-Hose hätte heute ein Tor erzielt – bei 1-2 Jatta-Flanken. Wenn er im Strafraum geblieben wäre. Womit wir wieder beim aktuellen Dauerthema Chancenverwertung wäre. Lösen könnten das mittelfristig noch einige Spieler (Meißner, Kaufmann, Doyle oder 2er-Sturm). Klappt das, dann könnten wir durchaus eine Serie starten. Selbst wenn, wir alle wissen ja: Herbstmeisterschaft bedeutet beim HSV nichts. Das Ende ist wichtig. Daher: step by step. Das Spiel heute wurde gewonnen, es wurden diverse Großchancen herausgespielt und SVS war eigentlich komplett chancenlos.

Ach ja, was für eine Pfeife war eigentlich der RV bei Sandhausen? Ist der denen bei der Autobahnraststätte zugelaufen? Da hättest du auch Diekmeier im Rollator bringen können – der wäre besser gewesen. Egal, es war zum Schluß ein wirklich geiler Sieg mit viel Emotion im Stadion. So will ich Fußball sehen und so will ich den HSV kämpfen sehen. Am besten bis zum Schluss. Wenn es sein muss bis zur 96. Minute Btw, das Spiel gegen Werder wird einfach dagegen. Denkt an meine Worte. Bremen hat so eine schlappe Abwehr. 1-2 halbhohe Steckpässe auf Jatta oder Kittel oder ein paar nette Walter-Rochaden. Ok, ich höre ja schon auf. Zur Feier des Tages trinke ich mein Ratsherrn aus. Cheers Leute. Nur dieser wahnsinnige HSV. Gruß, Michael

P.S. Ich habe Moritz Heyer vergessen. Wie kann ich nur. Im ZM begonnen, dann als RV nach hinten gerückt (weil Reis für Jambo kam). Und dann macht dieser Wahnsinnige das Tor ganz cool auf LA-Position. Jetzt hat er drei Tore in vier Spielen erzielt. Und hat schon fast jede Position belegt. Kann er eigentlich auch Torwart und Schiedsrichter? Wahrscheinlich. Und beides so gut, dass man ins Grübeln kommt. Was dann? Manager, Trainer, Scout, Busfahrer und Wurstverkäufer? Alles an einem Tag. Für Moritz Heyer müssen wir uns nochmal ganz brav bei Daniel Thioune bedanken. Danke, lieber Daniel. Hast Du super gemacht. Und jetzt endgültig: Tschüss. Also ich, nicht Daniel.😁

Last edited 2 Monate zuvor by Bramfelder
Bastrup
2 Monate zuvor

Moin zusammen,

dieser Verein macht mich fix und fertig! Ich bin’n Wrack!

Meine Wahrnehmungen des Spiels heute:

  1. Der HSV spielt gut. Es entstehen hochkarätige Torchancen im Fünfminutentakt. Und das obwohl der Gegner Beton anrührt.
  2. Kinsombi hat wieder Bock auf Fußball.
  3. Der HSV hat keinen Knipser (mehr).
  4. Der HSV ist insgesamt total ungefählich vor dem gegnerischen Tor. (in Bezug auf die Verwertung der vorhandenen Chancen)
  5. Die Spieleröffnungen von Heuer Fernandez sind gut. Teilweise sogar großartig. Die wenigen Aussetzer blieben zum Glück ohne Folgen.
  6. Sandhausen hatte heute einen Keeper auf Weltklasseniveau.
  7. Die gesamte HSV Mannschaft verweigert unmittelbar nach dem Führungstor, geschlossen die Arbeit. Nichts geht mehr. Der Gegner kann gar nicht anders als auszugleichen. Der HSV findet in dieser Phase überhaupt nicht mehr statt. Trotz Überzahl. 
  8. Nach dem Ausgleich spielt der HSV wieder mit. 
  9. Durch die Verletzung des Sandhausen Keepers trudelt ein recht harmloser Ball des HSV ins Tor. Ohne die Zerrung des linken Oberschenkelbeugers hätte er auch diesen Ball gehalten. 
  10. Der HSV gewinnt letztlich mit Glück ein Spiel ganz knapp, das schon zur Halbzeit hätte deutlich entschieden sein müssen.

Am Ende kann es noch mal ganz wichtig werden, dass dieses Spiel gewonnen wurde. Die Truppe ist jung. Sie hat heute sicher einiges gelernt. Man darf ja durchaus Fehler machen. Gut ist es, wenn man sie nicht wiederholt.

Unterm Strich:

3 Punkte!

Yeah!

Allen ein schönes Restwochenende!
B.

Nico
2 Monate zuvor

Nach 2 jähriger Vorfreude war es gestern Abend endlich wieder so weit – ich war im Stadion! Was für ne Stimmung, schön, dass das (gestern hart erarbeitete) Glück auf unserer Seite war. Was für ein Finish, welches für den Abschluss einen gelungenen Fußballabends sorgte. Danke dafür.

DENNOCH ging ich mit sehr gemischten Gefühlen nach Hause. Auf den Plätzen von meinem Kollegen und mir saßen schon Jungs, die zu ein größerer Gruppe gehörten. Die fragten auch ob sie sich woanders hinsetzen sollten, aber weil es eh genug freie Plätze drum rum gab, war es für uns kein Problem, war alles cool. Die Gruppe von ca. 7 jungen Männern (ca. 17-21) hat auch ordentlich Stimmung gemacht, was mein Kollege und ich generell sehr feierten. Gegen Ende der Partie fingen einige der Jungs dann allerdings an die Spieler aufs übelste zu beleidigen. Muss man nicht feiern, aber wird irgendwie toleriert. Die Spitze des Eisberges war dann aber, dass mehrere Spieler konstant mit dem N-Wort beleidigt wurden (das Wort kaum aus allen Ecken, nicht nur von der Gruppe neben uns). Nachdem der Typ neben mir das Wort zum dritten mal in Richtung eines HSV Spielers schrie, habe ich ihn gefragt was das soll, dass das da unten unsere Jungs seien und das dieses Wort gar nicht ginge. Er tat so als hätte er mich akustisch nicht verstanden und ich habe es ihm beim vierten Versuch die Worte zu vermitteln fast in sein Ohr geschrien. Ich denke er hat es gehört. Das war kurz vor dem 1:1, danach war der zum Glück ruhig, bis auf den Jubel beim Siegtreffer.

Ich weiß, dass solche Rassisten nur einen kleinen Teil der Fangemeinde ausmachen, aber irgendwie war ich in den letzten Jahren der Illusion unterlegen, dass sowas beim HSV nicht mehr vorkommt. Wenn ich bei einem Spiel mindestens 4 verschiedene Menschen, dieses Wort schreien Höre (ich saß in der Westkurve 20C), will ich nicht wissen, was in der Nordtribüne oder in Kneipen teilweise abgeht. Vor allem.. wie kann man bei so einem Kampfgeist, den die Jungs gestern an den Tag gelegt haben, überhaupt anfangen sie zu beleidigen und dann auch noch mit solchen rassischem S….ß. Waaahnsin man, mehr fällt mir dazu leider nicht ein. Umso schöner, dass die „N“ Jatta und Reis (so nannte mein Sitznachbar sie und etliche andere) nach ihren Einwechslungen durch ihre guten Leistungen mit zum Sieg geholfen haben.

Denke nicht, dass sich in der Sicht des Typen etwas geändert hat, aber vielleicht passt er im Stadion die nächsten Male auf, neben wem er sowas von sich gibt.

Naja wollte das irgendwie nur mal mit der Community teilen, weil es mich seit gestern Nacht beschäftigt. Schönen Abend euch noch.

Last edited 2 Monate zuvor by Nico
Maozen
2 Monate zuvor

Sorry, aber bei der Bewertung bin ich ausnahmsweise bei der Mopo:

Wintzheimer: Bekam mal wieder eine Chance in der Startelf, nutzen konnte er sie nicht, Hatte unfassbar viele Szenen in der Offensive, daraus machte er viel zu wenig. Note 5

61. Jatta: War nach seiner Einwechslung direkt drin im Spiel und wurde zum Aktivposten. In der zweiten Hälfte der beste HSV-Spieler.

Das wird das Problem für den Rest der Saison bleiben, Glatzel und Winsheimer können kaum Tore schießen, Kaufmann und Meissner dürfen nicht…

Tatortreiniger
2 Monate zuvor

Auf Transfermarkt.de wird diskutiert, ob Heyer vor dem 2:1 womöglich im Abseits stand. Spoiler: stand er nicht, in der Mitte war ein Abwehrspieler auf gleicher Höhe!

Aber davon mal ab: gibt es eigentlich eine Position, die Heyer nicht spielen kann? Ich finde den Jungen klasse: sicher kein Riesentalent, aber so flexibel einsetzbar und richtig klug spielend. Schaut euch nochmal den Siegtreffer an, wie er die Lücke anvisiert und dann zielgenau den Ball durch die Gasse schiebt. Was hätten wohl Wintzheimer oder Jatta gemacht? Ja, genau!

Vamodrive
2 Monate zuvor

Was soll eigentlich immer dieses hinterher Gejammer nach Terodde? Der Vertrag kam nicht zustande so what und ob das wirklich die Schuld von Boldt war weiß eh keiner aber die Wiederholung einer Behauptung wird so zur Wahrheit.

Sen Rossi
2 Monate zuvor

Die Beurteilung von Wintzheimer wurde direkt von den Sky Reportern übernommen, oder wie?

Der Junge ist heute völlig zu Recht als erster vom Platz gegangen. Der Einsatz hat wie immer gestimmt, aber sonst hat er doch nichts auf die Kette gekriegt und haufenweise falsche Entscheidungen getroffen. Verstehe gar nicht, wie man das anders sehen kann. Als Jatta reinkam, war doch auch direkt mehr Alarm vorne.

Ansonsten natürlich ein hochverdienter Sieg, nachdem ich mich aber zum wiederholten Male frage, wie blöd man sich anstellen muss, hier noch den Ausgleich zu kriegen. Da sollte man das Thema Mentalcoach nochmal angehen. 😉

In diesem Sinne … Schönen Sonntag!

Fussballtrainer
2 Monate zuvor

Der Bremer Laxersatzblog kriegt sich gar nicht mehr ein und kotzt und kotzt und kotzt ob der 96. Minute!
M. Heyer ich danke dir dafür und HSV vielen Dank für dieses süsse Kotzmittel.

Spike
2 Monate zuvor

2 Punkte hinter dem Tabellenzweiten und 4 Punkte hinter dem Tabellenführer… noch ist nix entschieden oder gar verloren…

Kuchi
2 Monate zuvor

Ich fand, Jonas David hat gestern ein richtig gutes Spiel hingelegt.

Will keiner glauben, muss auch nicht.

Tobi Petersen
2 Monate zuvor

Und Terodde netzt weiter.
Danke Herr Boldt – für Nichts👍

Fuxi
2 Monate zuvor

Neues von den Frauen:

Die Regionalliga kennt den HSV nun als alleinigen Spitzenreiter, nach einem 2:0 beim SV Meppen II. Beide Tore erzielte Sophie Nachtigall, einmal in der Nachspielzeit der ersten Hälfte und das zweite kurz nach Wiederbeginn. Dabei hatte sich die Mannschaft wohl von den Profis inspirieren lassen, denn die Chancenanzahl hätte deutlich mehr Treffer zugelassen. Am Mittwochabend im Pokal hatten sie dem Landesliga-Tabellenführer FC St. Pauli II. noch zehn Stück eingeschenkt. Tabellenzweiter ist Hannover 96 nach einem 6:2-Sieg gegen die 1. Frauen des FC St. Pauli, der als Dreizehnter einen Abstiegsplatz belegt.

Die Zweite des HSV zog mit einem 9:1-Kantersieg beim Ligakonkurrenten SC Egenbüttel in die nächste Lotto-Pokalrunde ein. Hannah Diekhoff schlug vierfach zu, die eingewechselte Jennifer Albert doppelt. Neben Egenbüttel mussten auch zwei weitere Oberligisten die Segel streichen, Bergedorf 85 unterlag im Ligaduell dem SC Victoria mit 0:3 und Union Tornesch flog überraschend beim Landesligisten SC Alstertal-Langenhorn mit 4:6 raus.

Ein Tor von Pia Topel, die per Zweitspielrecht vom SV Eichede beim HSV spielt, bescherte den B-Juniorinnen des HSV in der Bundesliga Nord/Nordost beim 1. SC Neubrandenburg 04 einen 1:0-Auswärtssieg. Sie blieben damit dem VfL Wolfsburg auf den Fersen und überholten Union Berlin, die beim SV Meppen 1:5 untergingen.

Meppen war dieses Wochenende irgendwie ein wiederkehrendes Thema. In der 2. Bundesliga gingen die Ex-HSVerinnen Saskia Schippmann, Cathérine Knobloch und Vera Homp mit Aufsteiger SV Henstedt-Ulzburg zuhause gegen den Bundesliga-Absteiger SV Meppen mit 1:7 unter.

Töftinger
2 Monate zuvor

🤔Wintzheimer der beste Mann? Bestenfalls in den ersten 25-30 Minuten, danach war gefühlt jeder Ballkontakt mit einem Ballverlust in Verbindung zu bringen. Die Auswechselung war überfällig.

Schlimm war das eierlose Ballgeschiebe in den fünfzehn Minuten nach dem Elfmeter. So bettelt man gegen 10 Leute um den Ausgleich. Van Drongelen Gedächtnisrückpässe ohne Ende.

Vorne sind wir einfach zu blind, meinetwegen auch grob fahrlässig. Das wird uns in dieser Saison auch auf Abstand zu den Aufstiegsplätzen halten.

Jörg Brettschneider
2 Monate zuvor

Unabhängig vom Ergebnis war das Spiel ein weiterer Beleg für die fehlende Effektivität und Qualität der Truppe im Bereich Torabschluss/“Tore machen“.

Der betriebene Aufwand steht in keinem Verhältnis zu den erzielten Toren und Punkten. Ein Versäumnis, das auf dem Transfermarkt nun nicht mehr korrigieret werden kann und der Mannschaft sowie dem Trainer absehbar noch große Probleme bescheren wird.

Zur Einordnung:
Sandhausen ist nun wirklich eine schlechte Zweitliga-Truppe. Auch wenn am Ende drei Punkte geholt wurden (ich weiß, darauf kommt es letztlich an); die Art und Weise ist besorgniserregend.
Um ein Haar wären die Punkte wieder weg gewesen. Und das zu Hause gegen Sandhausen…

Bremen wird angesichts dieser „Effektivität“ und der insgesamt riskanten Spielweise eine Nummer zu groß für den HSV.

P.S.
Jedes Terodde-Tor tut weh und führt die Inkompetenz von Boldt und Mutzel vor Augen.

Last edited 2 Monate zuvor by Jörg Brettschneider
Töftinger
2 Monate zuvor

Mag sein das wir mit den jüngsten Kader haben. Gestern und in Heidenheim habe ich nicht so viel davon gesehen. Überwiegend spielten doch wieder die 26-28 jährigen.

Der Blödsinn mit „Meißner hat noch Rückstand“ ist was für die Naiven im Blog. Gegen Groningen hat er 60 Minuten gespielt, ohne in irgendeiner Form leistungsmäßig abzufallen.
Gestern reicht es dann nichtmal für die obligatorischen 5 Kaufmann-Minuten?
Das ist lächerlich.

Ich zweifle auch schonmal leicht an, dass Walter in absehbarer Zeit Vuskovic einbauen wird. Auch Doyle werden wir vermutlich nur in der „walterischen Dosierung“ zu sehen bekommen. Soviel zum Thema „Walter“-Entwicklung.

Das Walter ein Trainer ist der bedingungslos auf junge Talente setzt, halt ich Stand heute für ein Gerücht. Im Zweifelsfall spielt eher der Erfahrene. Das muss grundsätzlich in der 2.Liga auch nicht falsch sein, aber dann sollen die Verantwortlichen auch nicht den großen Strahl mit der angeblich so jungen Mannschaft (mit der man Geduld haben muss) machen. Aktuell sehe ich die Jungen überwiegend hinter dem Tor bei Aufwärmübungen.

Daran wird sich vermutlich auch in absehbarer Zeit nichts ändern.

Christian Mönsters
2 Monate zuvor

Was mir gestern aufgefallen ist.
irgendwie hat jeder gegnerische Keeper gegen uns seinen besten Tag 😂

Rautenhopper
2 Monate zuvor

Die drei Punkte sind sehr wichtig und das HSV-Spiel sah phasenweise ziemlich gut aus. Hinten nicht viel anbrennen lassen und auch david scheint langsam reinzukommen. In den ersten Spielen wirkte er recht nervös aber mittlerweile spielt er mutiger und geht auch in die zweikämpfe.

Aber der hsv muss noch vor dem tor cleverer werden in der ersten halben stunde hätten sie mindestens 2 tore machen müssen und nachdem dem elfer und der roten karte hätten sie auch das spiel besser aufziehen müssen unnötig kamen sie unter druck und leider viel dann auch noch das 1-1. die mannschaft wirkte nervôs. aber dank heyer gab es doch noch was zu bejubeln.

Obwohl er bei der letzten aktion manchmal die falsche entscheidung traf hat mir wintzi gut gefallen und ich fände es auch mal gut wenn kaufmann eine chance bekommt.

Meaty
2 Monate zuvor

Darf man das Spielchen: „Was-Wäre-Wenn“ bemühen, um auszudrücken, was gestern im Spiel passiert wäre, wenn ein Terodde noch im HSV Sturm gestanden hätte?

Gestern hätte man einen richtigen Knipser gut gebrauchen können, wenn man sieht, wie fahrlässig und teilweise stümperhaft mit den Großchancen in der ersten HZ umgegangen wurde! Positiv natürlich, dass sich die Mannschaft überhaupt eine solche Flut von Torchancen erarbeitet hat und den Sandhäusern damit kaum Luft zum Atmen ließ!

In der zweiten HZ verflachte das H S V Spiel nach vorne leider etwas, auch weil der Ball nicht mehr so zielstrebig durchs Mittelfeld gespielt wurde!
Natürlich war es klar, dass unsere Mannschaft dieses Daueranlaufen nicht 90. Minuten durchhalten würde!

Jedoch lag es mMn gar nicht so sehr an der Kondition unserer Mannschaft, sondern hatte eher damit etwas zu tun, dass es den Abwehrspielern vermehrt an Anspielstationen im Mittelfeld fehlte!
Spieler wie Meffert spielten plötzlich mehr in als zwischen den gegnerischen Abwehrriegeln und weil der sehr starke Heyer und ein guter Kinsombi immer mehr über die Flügel kamen oder sich hinter der zweiten Abwehrkette von Sandhausen versteckten, fehlte eben diese Anspielstationen im zentralen Mittelfeld!

Riesige Löcher zwischen den Sandhäuser Abwehrreihen wurden nicht mehr bespielt, weil kaum mehr ein HSVer sich mehr bemühte, sich aus dem Deckungsschatten seines Gegners raus zu bewegen!
Dieses wurde erst besser, als der frische Ludovit Reis sich sehr lauffreudig immer wieder in diese Bereiche bewegte und irgendwie überall zu sein schien?!
Nicht verwunderlich, dass der quirlige Reis dann auch die Flanke zum Siegtreffer gab!

Leider blieb für die Aufbauspieler in der 2. HZ oftmals nur der lange Hafer hinten raus. Das noch nicht mal der hochverdiente Führungstreffer mehr Stabilität und Ruhe ins HSV Aufbauspiel brachte, macht mich wirklich sehr nachdenklich!
Schonlau verrät im sky Interview, dass der Kopf plötzlich anfing zu rattern!
Okay, das kennen wir aus den letzten Spielzeiten auch schon, das HSV Spieler plötzlich keinen Ball mehr normal stoppen konnten, weil sie glaubten, etwas in der Hand zu halten und dann Angst bekamen, es wieder zu verlieren!
Die Diskussion um einen Mentaltrainer wird damit erneut eröffnet!

Eines darf man aber mit Sicherheit von der Mannschaft sagen, dass sie eine irre Moral hat! Es kam in den letzten Jahren nicht selten vor, dass man genau diese Art von Spielen noch in den Sand setzte, um sich dann nach dem Spiel die Massen an ausgelassenen Großchancen mit fehlender Qualität im Kader und schlimmeren Urteilen von einige (Dauernörglern!) Usern anhören zu müssen!

Auch wenn man sich erneut einige HSV Spieler rauspicken könnte, die keine 40% ihrer Zweikämpfe gewannen, muss man sagen, dass der Sieg des H S V gg. Sandhausen als Kollegtiv erarbeitet wurde und damit hochverdient war!
Das am Ende auch ein wenig Glück benötigt wurde, interssiert morgen niemanden mehr! Wollen wir es mal als „Glück des Tüchtigen“ verbuchen!

Nur das Glück wird uns nächste Woche bei den Grünen nicht weiter helfen!
Da wird es wieder um jeden verdammten Zweikampf und um jede kleinste Torchance gehen! Daher hoffe ich, dass das Trainerteam um Tim Walter aus dem verlorenen Stadtderby jede Menge gelernt hat!?

Nachtrag: Zweite HZ darf man natürlich nicht vergessen zu erwähnen, dass ein Jatta von der Bank wirklich sofort frischen Wind ins Spiel brachte!
Gegen müde werdende Gegner kann der schnelle und technisch mäßige Jatta ehr seine Stärken einbringen!

Last edited 2 Monate zuvor by Meaty
Bramfelder
2 Monate zuvor

Moin zusammen,

ich schaue mir gerade noch einmal entspannt das Spiel in Re-Live an. Nach 30 Minuten muss ich jetzt noch einmal Kinsombi, Meffert und Heyer loben – und von hinten Jambo. Diese Spieler schieben fast jeden Angriff an und sind überall. Heyer auf ZM und LA; Kinsombi ist eigentlich überall. Als 6er, RV oder 8er halblinks oder halbrechts. Dazu Jambo und Meffert im permanenten Aufbauspiel von hinten. Jambo zieht häufig zentral in die Mitte und Kinsombi ist dann so eine Art RV. Eines wird aber auch klar: Wintzheimer ist der bessere Mittelstürmer als Glatzer – im Moment. Von daher gehört Wintzheimer als zentraler MS in die Box. Fakt ist: diese fluide Spielweise stresst jeden Gegner. Am Anfang war Sandhausen noch relativ locker drauf. Aber je länger das Spiel dauerte umso genervter und fehlerbehaftet wurde das Spiel von Sandhausen. Der Walter-Fußball verdient wirklich ein Re-Live. Weil es Spaß macht eine Mannschaft, wie unser HSV, zu sehen die permanent den Ball nach vorne schiebt und bei Ballverlust sofort in das Gegenpressing geht. Das so eine Spielweise anstrengend ist, dass muss jeden klar sein. Hast du das erstmal verinnerlicht (sowie aktuell bei Heyer, Meffert und Kinsombi), dann kommt der Erfolg automatisch. Wir brauchen nur mehr Coolness im Abschluss. Also: Wintzheimer zentral und Meißner langsam aufbauen. Gruß, Michael

Paulinho
2 Monate zuvor

Hier werden ja bald (und auch zurecht)große Aufsätze geschrieben, wie sich der HSV verbessern muss. Ich versuch es mal mit der Kurzformel: wenn man gefühlt zehn klare Torchancen herausspielt, müssen davon mindestens drei versenkt werden und wenn man dem Gegner gefühlt vier Torchancen zulässt, dann muss man davon zwei verhindern. Summa summarum jedes Spiel endet drei zu zwei und man steigt auf. So einfach ist das!

kbe1
2 Monate zuvor

Blitzfazit hat mir gefallen. Dank Moritz Heyer ein Spiel mit Happyend.

Frederix
2 Monate zuvor

Bei Deiner Beurteilung von Wintzheimer, bin ich ganz und gar nicht Deiner Meinung. Hat oft die falsche Entscheidung getroffen und ist mehrfach in den Mann gerannt. Einsatz ist vorhanden, aber ich denke auf rechts ist er keine Verstärkung. Es wurde klar, das wir einen Wühler in der Box brauchen, warum nicht mal da, statt Glatzel.

Meaty
2 Monate zuvor

Der HSV hat hochverdient aber nicht souverän gegen Sandhausen
mit 2:1 gewonnen!

ENDE!

Maik Lange
2 Monate zuvor

Es war über weite Strecken ein gutes und dominantes Spiel, bei dem jedoch auch (mal wieder) ersichtlich war, dass es einigen Spielern an der letzten Qualität für höhere Ansprüche fehlt.

Nordisch
2 Monate zuvor

Hab den Sieg natürlich gefeiert. Und das ist genauso gut wie schlecht: So spannend hätte es nie sein dürfen.

Wenn wir die von Scholle ziterten Stats (24:9 Torschüsse, 74% Ballbesitz) brauchen um haarscharf in der Nachspielzeit zu gewinnen, haben wir ein gewaltiges Problem. Ich hoffe, das ist kein Fingerzeig. Unser Problem war immer, Potential nicht in Leistung umwandeln zu können, aber wenn wir jetzt auch noch Probleme haben, Leistung in Punkte umzuwandeln, sind wir aber mal so was von weit weg von vorne dass ich eher besorgt nach hinten blicke.

Alle erzählen mir, lieber jetzt mäßig und dafür in der Rückrunde gut … und was wenn wir stattdessen in der Rückrunde trotzdem unseren jährlichen Einbruch haben, nur diesmal starten wir von Platz 10?

Glatzel als Terodde-Ersatz überzeugt mich bisher nicht. Vielleich mal Kaufmann probieren. K.a. was er kann, aber die Chance hat doch wohl verdient?

Hessenhrubesch
2 Monate zuvor

Zuallererst: hochverdiente drei Punkte für die Moral.
Ich frage mich aber, warum Tim Walter so lange mit den Wechseln zögert.
Wintzheimer war gestern zwar bemüht (wie alle), ab äußerst unglücklich in seinen Entscheidungen., da hätte er Jatta früher bringen sollen, ebenso auch Kaufmann, denn Glatzel hatte ebenfalls nicht seinen besten Tag.

Zuki
2 Monate zuvor

Das war in der Tat ein typisches HSV Drama, zum Glück mit dem besseren Ende für uns. Ich möchte mir nicht ausmalen was los wäre wenn unser neuer Goalgetter Heyer nicht zugeschlagen hätte.

Glatzel gefällt mir nicht wirklich. Bisher sehe ich eine miserable Schusstechnik und ein unglückliches Stellungsspiel. Möchte nicht wissen wieviel Tore Terodde bei der neuen Ausrichtung machen würde.

Ich bin gespannt wie das gegen Bremen aufgeht. Mir sind es noch immer zu viele Aktionen,in denen nur einer hinten absichert.Sandhausen war zu limitiert um daraus Kapital zu schlagen.

Walter Wienrank
2 Monate zuvor

Moin moin,
Schönes Spiel mit ganz viel Laufintensität, mehr aber auch nicht! Ich bin immer noch dafür das Walter nicht der richtige Trainer ist. Glatzel erlaubt sich Woche für Woche Abschlüsse vor dem Tor die nicht mal Regionalliga würdig sind. Sehr viele Trainer hätten da schon längst mal einen Meißner gebracht (wenn man denn schon solch Jungen hat) aber TW lässt Ihn Aussen vor, warum auch immer? Kaufmann ist geliehen damit er Spielpraxis bekommt wird aber auch nur sporadisch in den letzten Minuten eingewechselt. Ich bin mal gespannt wenn Ambrosius wieder fit ist ob David dann endlich mal seine Pause bekommt denn David ist der große Unsicherheitsfaktor in der Defensive. Wenn Ich vom Reporter höre, dass er 92% Passquote hat dann sind das schon mal 90% die er zum Torwart oder Nebenmann bringt. Zu häufig lässt er sich überlaufen oder steht falsch zum Gegenspieler, dass mag auch seiner Jugend schuldig sein doch gibt es in seinem Alter genug Spieler die Mutiger und Schlauer agieren als David. Jatta hat frischen Wind gebracht aber seine Flanken sind unterirdisch. Dieses Offensivspiel von TW kann und wird nicht über die ganze Saison funktionieren, zuviele unnötige Ballverluste, durch dauernde Positionswechsel werden die Automatischen Laufwege kaputt gemacht. Um solch ein Spiel durchzuziehen braucht man auch Technisch versierte Spieler von denen wir nur sehr wenige haben…. Es war ein Sieg, darüber bin Ich froh mehr aber auch nicht.

Schluder82
2 Monate zuvor

Das Spiel hat einfach Spaß gemacht. Viel Power, viel Tempo keiner würde müde im Pressing und das Passspiel war weites gehend vorwärts gerichtet.

Bei der Einzelspielerbewertung bin ich ganz nah bei der Mopo. Glatzel war für so viele Strafraumaktion viel zu wenig zu sehen. Wintzheimer aktiv ja, auf dem Flügel einfach zu ineffizient. Jatta strahlt direkt mehr Gefahr aus.

Kinso endlich mal wieder mit starkem Spiel. Das hat mich richtig gefreut.

Also gegen Bremen, Wintzheimer vorne rein und Jatta den Flügel besetzen. Gegen Bremen gibt’s auch mehr Räume. Sandhausen fand ich tatsächlich nur im eigenem Strafraum stark. Ansonsten kam da nicht viel.
Bremen ist im Aufwind und hat keinen schlechten Kader. Wird ne spannende Kiste..

Tobi Petersen
2 Monate zuvor

Das einzig Positive waren gestern die 3 Punkte. Alles andere bleibt erschreckend schwach. Wohl gemerkt gegen das zweitschwächste Team der Liga (nur Ingolstadt schätze ich noch schwächer ein).
Vor allem die Einordnung des Spiels durch die Entscheidungsträger (Walter, Boldt) macht mich sprachlos. Ich hoffe, sie reden intern anders. Jeder andere Gegner hätte gestern 3 Punkte aus dem Volkspark mitgenommen.
Ich bleibe dabei, der Kader ist einfach nur schlecht zusammengestellt. Wenn ich an das nächste Spiel in Bremen denke, wird mir mulmig.
Und ich bin auch dringend dafür, dass Spieler wie Leibold, Kittel, Glatzel, Kinsombi oder Gyamerah endlich mal Platz auf der Bank nehmen und durch junge Spieler wie Mulheim, Kaufmann, Meißner, Doyle und Vuskovic zumindest versuchsweise ersetzt werden.
Der eingeschlagene Weg heißt Jugend und Entwicklung – dann sollte dieser vom Trainer nun endlich auch umgesetzt werden. Gestern auf dem Platz war es nun wirklich nicht die „junge“ Mannschaft, die uns Boldt und Walter verkaufen wollen (Blabla…)

HSVPapa
2 Monate zuvor

Ich fand es richtig Winzheimer auszuwechseln. Er hatte sich abgearbeitet und einfach kein Glück gestern.

Kuddel
2 Monate zuvor

Verdient gewonnen; der Wille hat sich durchgesetzt!
Was mir auffällt ist, dass der Ballführende auf Außen oft die ärmste Sau im Stadion ist. Das Mittelfeld mach einfach zu wenig mit. 30 Meter vor dem Tor und trotzdem 50 Meter oder zum eigenen Torwart zurückspielen ist nicht mein Fußball. Der Gegner kann sich in aller Ruhe aufbauen. Null Überraschungsmomente – kein Ausnutzen wenn der Gegner mal die Ordnung verliert.
An Kampf und Einsatz gab es aber nix zu mäkeln.

Simple Man
2 Monate zuvor

Moin,

grundsätzlich bin ich mit der Leistung der Mannschaft zufrieden gewesen. Was mir nicht gefallen hat:

– die Effektivität hat gefehlt. Das war teilweise schon erbärmlich

– David fehlt einfach viel. Verliert beinahe jedes Kopfballduell. Und seine vielbeschriebebe Schnelligkeit suche ich noch immer vergebens.

– Wintzheimer, hier ja ein Streitpunkt im Forum, ist kein RA. Als zweite Spitze würde er bestimmt besser funktionieren.

– Kittels „sterbender Schwan“ vor dem Ausgleich war bestenfalls filmreif.

Gut gefallen hat mir die Laufbereitschaft und vor allem die Spieleröffnung von Heuer Frenandes. Da waren bärenstarke Bälle bei. Kinsombi’s neue Lust auf Fußball und Meffert, den ich nicht mehr missen möchte. Ebenso die Einsicht Walters, dass ein Heyer ins Team gehört.

Für das nächste Spiel wünsche ich mir, dass vllt mal ein Kaufmann ins Sturmzentrum rückt und Glatzel eine Pause bekommt. Fußballerisch finde ich Glatzel gut, macht Bälle fest, legt gut ab und arbeitet enorm viel. Allerdings hat er vor dem Tor gerade seine Probleme.

Schönen Sonntag zusammen

Tim Laas
2 Monate zuvor

Ich teile Deine Euphorie nur zum Teil, lieber Scholle. Geil gekämpft, super schön nach vorne gespielt. Toller Fußball. Der Sieg war verdient, aber auch glücklich: ohne Elfer hätten wir noch 2h spielen können und hätten gegen 11 keinen rein gemacht. Das ist erschreckend. Was geht da in den Köpfen vor? Die Auswechslung mit Jatta hätte ich genauso so gemacht: Wintzheimer hat bis zum Umfallen gekämpft, in den letzten 10 Minuten aber sehr viel Fehler im Passpiel gemacht, der war durch! Jatta hat so brutal viel Dampf gemacht; ich dachte, es gab nur noch einen Spieler auf dem Platz….so hatte ich das gesehen!

muckomat_34
2 Monate zuvor

Was stimmt denn mit dem Kommentarbereich hier nicht?
Wenn der HSV verliert 500 Kommentare, wenn er gewinnt 150????!

horst schlau
2 Monate zuvor

Übrigens, Herr Scholz, wie fühlt man sich den, wenn man ganz groß ein Tippspiel ankündigt, was sich dannach als absolutes Fiasko entpuppt ???

Gruß Horst

Neville-Ex-Bild
2 Monate zuvor

Der HSV hat leider keinen Knipser mehr!

Fluegelzange
2 Monate zuvor

Interessant die Aussagen von Schonlau, dass man nach dem 1:0 sinngemäß die Hosen voll hatte. Da kam ja auch kein Pass mehr über die Mittelinie, als ob man wie gelähmt war. Kittel macht mich wahnsinnig. Erst holt er den Elfer raus und macht vor dem 1:1 einen Gjasula-Gedächtnis-Faller. Wintzheimer bis zum Strafraum immer gut, dann aber mit (zu) vielen falschen Entscheidungen.

Abhaken und nicht im Derby wieder in die Hosen machen.

Kosinus
2 Monate zuvor

Terodde

BrunosErbe
2 Monate zuvor

Einen Spieler wie Glatzel kann sich der HSV nicht erlauben! Bitte für immer austauschen.

Felix Frosch
2 Monate zuvor

Okay.
*atmet durch*
Also, Walter hat Mo Heyer endlich auf dem Schirm.

Jetzt bitte noch ein anderer Mittelstürmer für Glatzel. Ich votiere für Kaufmann auf der 9.

Doktor? Doktor??? Ich brauch doch die drei Stents, über die wir gestern gesprochen haben…

Horstbertl
2 Monate zuvor

Richtig klasse, ich freue mich auch für das Team. Ein sehr guter Auftritt. Wann hat der HSV zuletzt derart offensiv und temporeich agiert? Am Abschluss muss jetzt gearbeitet werden, allerdings hat MH beim Tor alles richtig gemacht, Ballkontrolle, geschaut und reingeschoben. Überlegt gehandelt. Das in der 96. Minute, Respekt und weiter so mutig agieren. Es macht Spaß.

RolloWikinger
2 Monate zuvor

WARUM WIRD MEIßNER NICHT EINGESETZT ?!?

Uwe Öztunali
2 Monate zuvor

Mir kommen die folgenden 3 Informationen in Scholles Analyse zu kurz:
a) Es war, nach Papierform das leichteste aller 34 Spiele – Heimspiel gegen Sandhausen.
b) Beide HSV Treffer haben ein Geschmäckle- der 11er war zweifelhaft ( war ein allgemeines Gerangel), der Siegtreffer fiel in der 6. Minute der Nachspielzeit obwohl nur 4 Minuten angezeigt waren
c) der Gegner agierte am Ende in Unterzahl ( fragwürdige rote Karte) und kommt in Unterzahl dennoch zum Ausgleich.

Frederix
2 Monate zuvor

Prognose gegen Bremen:

76% Ballbesitz
14:2 Ecken
21:4 Torchancen

0:2 Niederlage

Last edited 2 Monate zuvor by Frederix
Polkateddy
2 Monate zuvor

Es sollte zwingend zur Dauereinrichtung werden, dass der HSV am Samstagabend live gezeigt wird. Es ist tatsächlich mit weitem Abstand der spektakulärste Fussball, den die zweite Liga seit Hoffenheim oder RB Leipzig gesehen hat. Nur, wir haben keinen Demba Ba, Obasi oder Poulsen. Bei uns spielen Wintzheimer und Glatzel. Naja, hat ja jeder gesehen, welche Defizite wir kompensieren müssen.
Aber es gibt ja genug Erfreuliches. Der HSV hat gespielt wie im Rausch und hätte mit durchschnittlicher Chancenverwertung sicherlich 2-3 Tore zur Halbzeit erzielt. Jatta hat gezeigt das er ein klassischer Einwechseler ist. Nachdem der Gegenspieler von Wintzheimer sich auf diesen und sein Niveau eingegrooved hat, kam Jatta mit Vollgas und hat den Typen richtig runtergenudelt. Kinsombi hat das Vertrauen des Trainers gerechtfertigt, Kittel hat Spaß gehabt und bis auf wenige Ausnahmen war die Mannschaft voll da.

Tim Walter wird wahrscheinlich das Saisonende nicht als HSV-Trainer erleben. Aber der Fussball macht Spaß.

Polkateddy
2 Monate zuvor

Eine kurze ergänzende Anmerkung zum anstehenden Spiel gegen Werder, welches von einigen als schon verloren gewertet wird. Chancenwucher vorausgesetzt, wird es definitiv schwer. Aber Werder ist nicht in der Lage den Ball so laufen zu lassen, wie wir es können. Sie werden hinterherlaufen und können kontern. Erstmal abwarten, wie gut die das können.

uwe twiehaus
2 Monate zuvor

Schwacher Blog, ohne Sinn und viel hätte ist immer geil? I Can’t Dance!

Horst Wegner
2 Monate zuvor

Hallo, einen schönen Sonntag euch allen. Nachdem ich den Blog gelesen und mir Scholles Blitzfazit (sehr gut!) angehört habe und dies mit den gestrigen Einträgen während des Spiels verglichen habe, konnte man vermuten, dass es hierbei um zwei verschiedene Spiele ging. Auch ich habe mich von den Beiträgen während des Spiel negativ beeinflussen lassen, und das war nicht gut. Mein Sohn ist absoluter MSV-Fan, will sogar zum Spiel gegen München 1860 mit fünf Freunden eine Tagestour per Bahn nach München machen. Er hat mir versichert, in dem wichtigsten MSV-Diskussionsforum ist es während eines Spiels nicht möglich Beiträge einzustellen. Ich hoffe, das ist richtig so. Ich habe ihm geglaubt und es nicht überprüft. Nach den gestrigen Beiträgen bin ich der Meinung, man sollte den Blog für Beiträge zwischen Anpfiff und Abpfiff, eventuell noch 15 Minuten länger, sperren. Wenn sich die Gemüter etwas beruhigt haben, dann kann die Diskussion losgehen. Was meint ihr?
Horst aus Duisburg