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Gerüchteküche brodelt - Johansson erhöht den Konkurrenzkampf beim HSV

Es hatte schon lange begonnen. Namen kursieren (nicht nur) rund um den HSV in jeder Transferphase. Und. Es sind immer ungleich mehr als am Ende wirklich zum HSV kommen –…

Gerüchteküche brodelt - Johansson erhöht den Konkurrenzkampf beim HSV

Es hatte schon lange begonnen. Namen kursieren (nicht nur) rund um den HSV in jeder Transferphase. Und. Es sind immer ungleich mehr als am Ende wirklich zum HSV kommen – logisch. Heute beispielsweise berichteten meine Freunde von „HSV1887tv“, dass der HSV an Talent Victor Jensen von Ajax Amsterdam interessiert sei. Ein Name, den ich auch schon mal genannt bekommen hatte. Dennoch soll der 21-jährige dänische U20-Nationalspieler Dänemarks, der im offensiven Mittelfeld beheimatet ist und laut Transfermarkt.de einen Marktwert von aktuell einen Million Euro haben soll, aktuell nicht realistisch sein für den HSV, was wiederum das Hamburger Abendblatt vermeldete.

Der junge Mittelfeldspieler war 2017 von der Jugend des FC Kopenhagen für 3,5 Millionen Euro in die U19 von Ajax Amsterdam gewechselt und war zuletzt an den dänischen Erstligisten Nordsjaelland ausgeliehen, wo er auf 18 Einsätze (drei Treffer, drei Vorlagen) kam. Der Vertrag des 21-Jährigen in den Niederlanden läuft noch bis Juni 2023 – wirklich durchgesetzt hatte er sich in den Niederlanden bisher aber nicht. Vom Profil her hätte das gut zum HSV gepasst. Sportlich einschätzen vermag ich Jensen allerdings nicht. Von daher – und weil der Wechsel eh eher unwahrscheinlich ist – belasse ich es auch dabei und bewerte das Gerücht nicht weiter. Denn es werden noch genügend weitere kommen und diese 14 Tage bis zum Ende dieser Transferphase schaffen wir auch noch, ohne auf jedes Gerücht anzuspringen.

Johansson will nächsten Schritt machen - beim HSV

Tatsachen geschaffen hat der HSV bei Marko Johansson, der sich heute in einer Runde persönlich vorgestellt hat. „Der erste Eindruck war super“, freut sich Johansson, der seit vier Tagen in Hamburg ist und als Grund für seinen Wechsel angab, dass der HSV die beste Lösung war, um nach seinen Spielen in Schweden den nächsten Schritt zu machen. „Ich habe zuletzt neun Spiele gemacht und wir haben alle gewonnen“, sagte Johansson, der seinen Platz als Nummer eins dennoch wieder für den erfahreneren Johan Dahlin räumen musste. Auch deshalb suchte Johansson das Weite.

Sauer war Johansson dennoch nicht. Vielmehr sieht er das Positive. „Der HSV ist ein großer Klub, hier will ich helfen, dass wir besser werden“, so der 22-Jährige, der die automatisch entstehenden Konkurrenzsituation als leistungsfördernd bezeichnet. Ob er die Chance sieht, die neue Nummer eins zu werden? Logisch. Aber er äußert sich vorsichtig, spricht von neuen Freunden im Team, auch im Kreise der Torhüter. Und davon, dass die besten Torhüter wie beispielsweise Manuel Neuer und Kevin Trapp aus Deutschland kommen und dementsprechend hier das Torarttraining besonders gut sein müsse. Sein erstes Ziel: „Ich will ein besserer Torhüter werden.“

https://soundcloud.com/user-36211795/do-19-08-2021-johansson-will

Heute im Communitytalk wurde ich auch gefragt, ob Johansson die neue Nummer eins werden könne – und verneinen kann ich das natürlich nicht. Zumal Daniel Heuer Fernandes heute das Nachmittagstraining mit einem dicken Verband am linken Fuß beendete. Allerdings würde ich es aktuell für falsch halten, den Keeper zu wechseln, da Daniel Heuer Fernandes bislang konstant gut gespielt hat und es nicht verdient hätte, erneut vor den Kopf gestoßen zu werden. Zumindest wäre das dann dritte Mal, dass er degradiert würde, ein fatales Zeichen an Heuer Fernandes, der gerade dabei ist, sein Selbstvertrauen wieder aufzubauen und von Trainerseite das Vertrauen entgegengebracht bekommen hat, das er brauchte. Aber: Noch ist das trotz ordentlicher Leistungen Heuer Fernandes‘ alles sehr wackelig. Und ich würde da nichts riskieren – im Gegenteil. Denn der HSV braucht Stabilität. Defensiv vor allem. Und der Torwart spielt hierbei zweifellos eine entscheidende Rolle.

Genehmigt: Heimspiel gegen Darmstadt mit Gästefans

Entschieden ist übrigens, dass der HSV am Sonntag auch wieder Gästefans zulassen darf.  Demnach steht dem HSV im Heimspiel gegen Darmstadt 98 ein höheres Kartenkontingent als zuletzt zur Verfügung. Das Hamburger Gesundheitsamt hatte den HSV am Mittwoch darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich beim Heimspiel am Sonntag durch die zugelassenen Gäste-Fans die mögliche Anzahl an Zuschauern im Volksparkstadion von zuletzt 17.100 auf 17.955 erhöht.

Hintergrund: Der Verein hatte in der vergangenen Woche bei der Stadt einen Antrag auf die Zulassung von 25 000 Zuschauern für seine Heimspiele gestellt. Er hoffte schon für die Partie gegen Darmstadt 98 auf eine Genehmigung. Im ersten Heimspiel gegen die SG Dynamo Dresden am 1. August wurde die erlaubte Kapazität von 17 100 Fans voll ausgeschöpft. In das Volksparkstadion passen etwa 57 000 Besucher. Sämtliche Tickets sind über den HSV -Ticketshop frei erhältlich, auch die Gäste-Anhänger können sich auf diesem Weg ihren Platz in der Arena sichern. Eine Versendung an Darmstadt 98 sei „aufgrund der Kürze der Zeit nicht mehr möglich gewesen. Der Kartenverkauf findet ausschließlich online statt“, teilte der HSV dazu weiter mit.

In diesem Sinne, bis morgen. Anbei noch die neue Ausgabe des Communitytalks von heute und ein Hinweis in eigener Sache: Unser IT-Fachmann und Blogfreund Janik hat seit letzter Woche ein Tippspiel für unsere Community installiert. Jede/r hier Angemeldete kann daran teilnehmen und sowohl den Spieltagsgewinn als auch den Gesamtsieg einfahren. Und obwohl das Ganze eigentlich selbsterklärend ist, werden wir Euch noch eine Anleitung hier reinstellen, wie Ihr daran teilnehmen könnt. Am Tippsiel am vergangenen Spieltag gegen den FC St. Pauli haben insgesamt schon mehr als 100 von uns teilgenommen.   Und: Die Teilnahme ist kostenlos! Aber dazu morgen und Freitag mehr!

Bis dahin wünsche ich Euch erst einmal einen schönen Abend! Ich melde mich dann morgen früh wieder mit dem MorningCall um 7.30 Uhr bei Euch. 

Bis dahin!
Scholle

P.S.: Der HSV hat heute „das kleine Stadtderby“ in der Regionalliga gegen den FC St. Pauli mit 1:0 gewonnen. Torschütze des einzigen Treffers war Valon Zumberi (17.). Das Spiel fand ohne Zuschauer im Edmund-Plambeck-Stadion in Norderstedt statt. Unterstützt wurde die U21-Startelf von den Profis Aaron Opoku und Robin Meißner, der endlich wieder einsetzbar ist und der Profimannschaft schon am Sonntag als Alternative für den Angriff zur Verfügung stehen könnte.

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