Der HSV muss seine Strukturen überarbeiten

von | 06.09.21 | 181 Kommentare

Es ist nicht immer leicht, den HSV sympathisch zu finden. Und trotzdem interessiert mich dieser eine Klub am Ende immer mehr als fast alle anderen. Natürlich abgesehen von meinem meinen Heimatverein Niendorfer TSV, denn den sehe ich selbstverständlich noch ein Stück weit vor dem HSV. Dennoch, dieser HSV hat in den letzten Jahren viele Misserfolge mit sich gebracht, die so vorhersehbar waren, dass man sich darüber nur ärgern konnte – und teilweise auch noch kann. Zu lesen, dass man in einer Phase der Umstrukturierung immer wieder von einer zu hohen Erwartungshaltung spricht, auf der anderen Seite aber mal wieder auf einen Mentaltrainer verzichtet – es erschließt sich mir nicht.

Denn diese Option ist kostentechnisch keine große Belastung – birgt aber immerhin die Chance, dass man seinen jungen Spielern, auf die man in den nächsten Monaten setzen muss (und das ja auch will!), eine wichtige Hilfe anbietet. Um es noch einmal ganz klar zu formulieren: Ein Mentaltrainer ist für nichts eine Garantie – aber für vieles eine Option. Er macht nichts kaputt, er bringt nichts durcheinander. Allein wenn man ihn gar nicht erst anbieten kann, weiß man von vornherein, dass es auf dieser Seite keine Hilfe gibt.

Und ohne einem Tim Walter zu nahe zu treten: Sein Klartext ist super. Sein klarer Leistungsanspruch ist eine gute Orientierung für seine teilweise noch sehr unerfahrenen Spieler. Aber er ist eher nicht der Typ, zu dem die Spieler gehen und über mentale Probleme sprechen, wenn sie sich überfordert fühlen. Ebenso wenig wie ein Dieter Hecking und viele andere. Daher auch hier: Ein Mentaltrainer als Ergänzung MUSS nicht helfen, könnte aber. Und deshalb bleibe ich dabei: Bis auf wenige Ausnahmen auf einen Mentaltrainer zu verzichten war in den letzten Jahren schon falsch. Dieses Jahr ist es sogar noch falscher…

Aber um dieses Thema auch wissenschaftlich einmal etwas aufzuarbeiten, habe ich unseren Blogfreund Dr. Olaf Ringelband gebeten, seine Sicht auf diese Thematik einmal niederzuschreiben. In aller Regel weiß er es nämlich besser. Besser als ich und besser als die allermeisten anderen hier. Und wer sich seinen folgenden Artikel durchliest, der weiß auch, warum ich so viel Wert auf Olafs sachliche, fachliche Sicht lege. Vor allem weiß man nach dem Lesen dieses Artikels, was ein Mentaltrainer überhaupt bedeutet. Aber lest selbst: 

Braucht der HSV eine/n MentaltrainerIn?

Ich möchte die augenblickliche Diskussion um die Frage, ob der HSV eine/n MentaltrainerIn braucht oder darauf verzichten kann, dafür nutzen, einmal genauer zu beschreiben, wie Fußballvereine von mentalem Training profitieren können, um erfolgreicher zu werden. Außerdem möchte ich erklären, was ein/e MentaltrainerIn überhaupt macht.

Mentaltraining – Fitness für den Kopf

Jede/r weiß, dass „Übung den Meister macht“. Je häufiger man bestimmte Abläufe wiederholt, desto eher „sitzen“ sie. Deshalb trainieren SportlerInnen so viel: durch häufige Wiederholungen werden die Abläufe immer mehr automatisiert, verinnerlicht und idealerweise irgendwann automatisch abrufbar. Allerdings kann man sich auch Fehler antrainieren. Jede/r, die/der sich einmal eine Sportart oder beispielsweise das Schreibmaschineschreiben selbst beigebracht hat, weiß, dass man solche Fehler später nur schwer wieder herausbekommt. Deshalb ist regelmäßiges Feedback ein wichtiger Bestandteil von professionellem Training. 

Hier kommt schon etwas Psychologie ins Spiel: Effektives Training ist nämlich verteiltes Training. Die Methode „Crash Kurs“ ist zwar wirkungsvoll, aber das so Gelernte wird auch schnell wieder vergessen (wer erinnert sich etwa noch an Lerninhalte, die man sich noch schnell vor einer Prüfung „reingepaukt“ hat?!). Auch bei der Frage, wie häufig Übungen wiederholt werden sollten, hilft die Psychologie: idealerweise „überlernt“ man nämlich möglichst viele Abläufe. „Überlernen“ bedeutet, dass man etwas weiterhin trainiert, selbst wenn man es bereits kann. Der Vorteil des „Überlernens“ ist, dass man dadurch die Abläufe irgendwann wie „von selbst“ abrufen kann und dann den Kopf frei hat für andere Dinge. Wenn die Spieler z.B. beim 3-gegen-3-Konter nach einer Ecke tausendmal einstudiert haben, wer sich wohin bewegt, müssen sie darüber nicht mehr nachdenken, können sich dann also stärker auf die Dinge konzentrieren, die in der individuellen Situation passieren. Deshalb ist es absolut sinnvoll, auch die vermeintlichen „Basics“ (Freistöße, Ecken, Konter, 1-gegen-1, 2-gegen-2 etc.) immer wieder zu trainieren – und nicht umsonst sind Spieler wie Ronaldo dafür bekannt, dass sie nach dem eigentlichen Training noch Freistöße trainieren. 

Bis hierhin hat das alles noch nichts mit Mentaltraining zu tun, und ich vermute, dass dies Erkenntnisse sind, die jede/r Fußballlehrende schon in den ersten Stunden der Trainerlizenzausbildung lernt. 

Bewegungen, Gefühle und Gedanken im Einklang

Die Idee des Mentaltrainings basiert auf einer Erkenntnis der Psychologie aus den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts: man kann viele Dinge genauso effektiv lernen, wenn man sie sich nur vorstellt, wie wenn man sie tatsächlich ausführt. Jede/r hat schon einmal SkifahrerInnen oder LeichtathletInnen gesehen, die vor dem Start mit geschlossenen Augen und Kopfhörern dasitzen und in Gedanken die Strecke durchgehen. Was sie in dem Moment machen, ist, mentales Training anzuwenden. Die Technik ist recht einfach zu erlernen, und was ein/e MentaltrainerIn häufig macht, ist SportlerInnen diese Methode beizubringen. Dabei geht es darum, den Körper (die Bewegungsabläufe), die Gefühle und die Gedanken so miteinander in Einklang zu bringen, dass das Ziel – der erfolgreiche Ablauf der Bewegungen – erreicht wird.

Es gibt nämlich viele Faktoren, die verhindern können, dass man gelernte Abläufe in Perfektion umsetzen kann: Motivation, Emotionen und Kognitionen. Diese Faktoren spielen gerade im Fußball eine wichtige Rolle, da die Abläufe hier deutlich komplexer sind als etwa beim Hürdenlauf oder beim Ski-Slalom. Auch beim Fußball hilft mentales Training, aber es ist komplexer als einfach nur bestimmte Abläufe im Kopf durchzugehen. 

Und hier fängt die eigentliche Arbeit eine/s/r MentaltrainerIn an: nehmen wir ein typisches Beispiel: ein Spieler verliert den Ball aufgrund eines vermeintlichen Foulspiels des Gegenspielers ohne, dass der Schiedsrichter dies ahndet. Ein/e gute/r MentaltrainerIn geht eine solche Situation mit dem Spieler in Gedanken durch und gemeinsam analysieren sie die Gefühle (Emotionen) und Gedanken (Kognitionen) des Spielers. Dadurch werden potenzielle dysfunktionale Muster deutlich, z.B. dass der Spieler sich ungerecht behandelt fühlt, nicht mehr weiterspielt (aus einer Art kindlicher Trotzreaktion heraus – „das muss der Schiedsrichter doch gesehen haben!“), frustriert ist, in Gedanken schon das Revanchefoul plant…, statt einfach hinterherzulaufen, keine negativen Emotionen hochkommen zu lassen und das nicht-geahndete Foul als Motivation zu nehmen, den Ball zurückzuerobern. 

Solche Situationen, in denen bei einzelnen Spielern (oder manchmal sogar der ganzen Mannschaft) Gedanken und Gefühle entstehen, die das Abrufen der Leistung verhindern, gibt es massenhaft. Ich glaube, ich habe in der letzten Saison einmal beschrieben, wie beim HSV gegen Ende des Spiels vermutlich der leistungshemmende kollektive Gedanke „jetzt nur nicht noch das Spiel in den letzten Minuten verlieren“ im Sinne einer Sich-selbst-erfüllenden Prophezeiung gewirkt und den Aufstieg verhindert hat. 

Mit Mentaltraining kann man Spieler sogar auf Situationen vorbereiten, die sie bisher noch nicht erlebt haben: was machst Du, wenn Du in der letzten Minute alleine auf den Torwart zuläufst und den Ausgleich schießen kannst? Wie fühlst Du Dich, wenn Du den Elfmeter in der Verlängerung schießt? Was geht in Dir vor, wenn der Körper sagt, „ich kann nicht mehr“, aber Du noch einen Sprint ansetzen musst?

Es geht also nicht nur darum, bestimmte Abläufe im Kopf zu trainieren, sondern auch ganz stark darum, dass die SportlerInnen sich selbst, ihre Gefühle und Gedanken kennen und steuern lernen. Und das ist ein Job für einen Psychologen. 

Was bringt ein/e MentaltrainerIn?

Manches von dem, was MentaltrainerInnen machen, macht auch ein guter Trainer, denn häufig ist es gar nicht schwer, die Blockaden bei Spielern oder bei einem ganzen Team zu lösen. Dann reicht schon ein Satz wie „Geht’s raus und spielt’s!“ oder „Zeig der Welt, dass Du besser bist als Messi!“.  

Aber es ist nicht immer so einfach, und kein/e TrainerIn kann alle Spieler im Kader gleich intensiv betreuen. Deshalb ist es absolut sinnvoll, Teile der Trainingsarbeit zu delegieren. Genauso, wie es sinnvoll ist, eine/n TaktiktrainerIn zu haben, eine/n ErnährungsberaterIn, ein/e PhysiotherapeutIn, eine/n TorwarttrainerIn und so weiter. Klar, es geht auch ohne, und selbst wenn man für alle Bereiche die denkbar professionellste Unterstützung hat, ist der Erfolg nicht garantiert (I’m looking at you, PSG!). 

Mentaltraining ist also genauso wenig eine Erfolgsgarantie wie es das regelmäßige Trainieren von Standards oder die Einbeziehung eine/r/s ErnährungsberaterIn. Schon deshalb nicht, weil Fußball immer noch zu einem großen Teil vom Zufall bestimmt wird.

Beim Fußball fallen im Vergleich zu anderen Sportarten relativ wenig Tore, deshalb spielt der Zufall eine große Rolle. Im Basketball werden pro Spiel über 100 Punkte von beiden Mannschaften erzielt, das sorgt dafür, dass sich „Glück“ und „Pech“ meistens schon innerhalb eines Spiel die Waage halten. Im Fußball kann ein Team 5 xGoals (Expected Goals) haben sowie technisch, zweikämpferisch, taktisch und mental überlegen sein – und das Spiel trotzdem 0:1 verlieren. Aber: „Professionalität“ bedeutet, den Zufall so weit wie möglich auszuschließen, also nicht darauf zu hoffen, dass Spieler das richtige essen, Probleme offen ansprechen, Trainingsdefizite selbständig erkennen etc. 

Mentaltraining ist nur einer von vielen Bausteinen, die jeder für sich ein paar Prozent Leistungsverbesserung bringen, und ein professioneller Verein optimiert möglichst viele dieser Bausteine, angefangen bei der Struktur der Profiabteilung bis hin zum Platzwart.

Von daher lautet die Antwort auf die Frage in der Überschrift: für den Erfolg der Mannschaft ist Mentaltraining eine wichtige Komponente, aber nicht die einzige. Und: Der HSV kann auch ohne MentaltrainerIn erfolgreich sein. Kann…. 

Fehlende Professionalität bei Fußballvereinen

Warum haben dann nicht alle Profi-Vereine ein/e MentaltrainerIn? Dafür gibt es meiner Meinung nach zwei Gründe: einer liegt in der Struktur der Vereine, der andere bei den MentaltrainerInnen selbst. 

Fußballvereine sind häufig erschreckend unprofessionell gemanagt. Wenn man sich verdeutlicht, wie groß der Umsatz schon eines Zweitligavereins ist, sind die Management- und Führungsstrukturen im Vergleich dazu bei vielen Vereinen geradezu amateurhaft. Das führt zu der Haltung, dass man den Erfolg über die Stellschrauben sucht, die einem vertraut sind: An- und Verkauf von Spielern und Entlassungen von Trainern – häufig aus situativen Erwägungen heraus und ohne Einbettung in eine Strategie oder professionelle Auswahl. Und es führt zu einem Misstrauen gegen jede Art von Neuerungen, die in anderen Bereichen längst selbstverständlich sind. Selbst moderne Trainingsmethoden oder Taktikvarianten hatten es im Fußball deutlich schwerer als in anderen Sportarten.

Aber das Misstrauen gegen MentaltrainerInnen ist auch teilweise gerechtfertigt, da sich in diesem Bereich viele halb- und unwissenschaftliche Methoden finden lassen.

Es ist schwer, gute ExpertInnen zu finden

Dazu muss man wissen: nicht jede/r PsychologIn ist ein/e MentaltrainerIn (Ich selbst bin zwar promovierter Psychologe, aber kein Mentaltrainer), aber jede/r kann sich „MentaltrainerIn“ nennen. Während „Diplom-PsychologIn“, „PsychologIn (Master)“  oder „Psychologische/r PsychotherapeutIn“ geschützte Begriffe sind, gibt es viele Berufsbezeichnungen, die das nicht sind: „MentaltrainerIn“, „PotenzialtrainerIn“, „psychologische/r BeraterIn“, „Motivationstrainerin“, nach Meinung mancher Gerichte ist sogar die Bezeichnung „PsychologIn“ (etwa: „Praktische/r PsychologIn“) nicht geschützt. Zwar ist ein akademischer Abschluss als Psychologe keine Garantie dafür, dass man es mit Profis zu tun hat – genauso wenig wie bei Titeln wie „Dr. med.“, „Meister Elektrotechnik“ oder „Juristisches Staatsexamen“. Dennoch würde niemand daraus die Konsequenz ziehen, sich in Sachen Jura, Elektrotechnik oder Gesundheit eher selbsternannten „Experten“ zuzuwenden, als denen, die es gelernt haben. Wer jedoch einmal eine negative Erfahrung mit bestimmten ExpertInnen gemacht hat, mag fälschlicherweise dazu neigen, die ganze Zunft für inkompetent zu halten. Es ist nicht einfach, wirklich kompetente Hilfe zu finden, das gilt für Rechtsanwälte, Elektriker, Architekten und viele andere Berufe genauso wie für PsychologInnen und MentaltrainerInnen. Dies fängt schon bei der Frage der Vertraulichkeit an (das war, wie es gerüchteweise heißt, ein Thema beim HSV) – in diesem Punkt ist man zumindest bei studierten PsychologInnen sicher, dass diese mit Informationen 100%ig vertrauensvoll umgehen – wir unterliegen nämlich per Gesetz der Schweigepflicht. Letztendlich ist es für Laien aber schwer zu erkennen, wie professionell und kompetent jemand wirklich ist, der/die als „MentaltrainerIn“ auftritt.

Ich persönlich glaube, dass der kritische Ruf, den die Psychologie bei manchen (auch hier im Forum) hat, daher rührt, dass sich in unserer Branche viel zu viele Amateure und Scharlatane tummeln. Selbst KollegeInnen mit akademischem Abschluss neigen mitunter dazu, sich wissenschaftlich fragwürdigen Methoden zuzuwenden – angefangen beim Laufen über Glasscherben und „Tschakka“-Methoden bis zum Einsatz von unseriösen Verfahren wie Myers-Briggs (ein beliebter, von zwei amerikanischen Hausfrauen entwickelter Persönlichkeitstest, der Menschen in 16 Kategorien einteilt), Reiss-Profile (ein Motivationstest), NLP (eine angeblich effektive Methode zur Manipulation von Menschen) oder DISG (ein Test, der Menschen in eine von vier Farbtypen einteilt). Im Bereich der selbsternannten Psycho-ExpertInnen dürfte das Professionalitätsniveau noch einmal deutlich niedriger sein. 

Von daher kann ich jede/n verstehen, die/der den Kontakt mit PsychologInnen scheut – wie gesagt, der Laie kann häufig gar nicht erkennen, ob es sich wirklich um eine/n ausgebildete/n und kompetente/n PsychologIn handelt. 

Die Grenzen von Mentaltraining 

Ich selbst bin, wie erwähnt, kein Mentaltrainer. Auch deshalb, weil ich den Fokus, den MentaltrainerInnen setzen, für zu eng halte. Schon die Bezeichnung „Mentaltraining“ suggeriert, dass man nur die richtige „Mentalität“ braucht, um erfolgreich zu sein. Im extremen (und unseriösen) Fall wird Mentaltraining dann ausschließlich als „positives Denken“ verstanden, nach dem Prinzip, „Du musst nur an Dich glauben, dann kannst Du alles“. Eben nicht. Im Gegenteil, erwiesenermaßen führt diese simplifizierte Art von Mentaltraining nicht nur nicht zum Erfolg, sondern auch zu Frustration und Demotivation. Deshalb zucke ich immer zusammen, wenn TrainerInnen sagen, „wir müssen nur an uns und unsere Stärke glauben“. Auch beim HSV kann man mitunter eine solche Haltung erahnen, etwa wenn es heißt: „wir müssen als beste Mannschaft der Liga unsere Dominanz zeigen“. Der Ansatz, mit vermeintlich positivem Denken Stärken herbeireden zu können, die nicht da sind, geht meistens nach hinten los.

Kurzum, die Verengung auf die „Mentalität“ als Erfolgsrezept halte ich für zu kurz gesprungen. Für mich geht es eher um „Führung“ – denn die Leistung einer Organisation (sei es ein Unternehmen oder ein Fußballverein) hängt direkt von der Qualität der Führung ab. „Führung“ heißt, wie in den verschiedenen Ebenen Ziele gesetzt, vorgelebt und erreicht werden. Auch wenn Mentaltraining für die Spieler sicher hilfreich ist, halte ich die Beratung von Top-Management und Trainer für bei weitem wichtiger. Wer ein paar meiner vorherigen Beiträge bei Scholle gelesen hat, weiß, dass ich davon überzeugt bin, dass der Schlüssel zur Höchstleistung in der Veränderung der Kultur einer Organisation liegt. Was nicht heißt, dass man nicht auch im Kleinen (z.B. bei der Mentalität der Spieler) anfangen sollte. 

Aber das kann nur ein Baustein eines umfassenden Konzepts beim HSV sein. Der Verein ist in einer kritischen Situation: rein statistisch ist im Moment die Wahrscheinlichkeit größer, in die 3. Liga abzusteigen als wieder in die 1. Liga aufzusteigen! Deshalb müsste der Verein systematisch alle Prozesse, Personen und Strukturen durchgehen und untersuchen, wie man sich in jeder Komponente stärker professionalisieren und ein paar Prozent Leistungsverbesserung herausholen kann. Mentales Training ist da nur eine, wenn auch nicht unwichtige Komponente.

Vielen Dank, Olaf!!

Mehr gibt es – zumindest aus meiner Sicht – zu diesem Thema erst einmal nicht mehr zu sagen. Es scheint so zu sein, dass der HSV einfach (noch) nicht bereit ist, seine Strukturen maximal professionell aufzustellen. Ob es so ist, weil man sich von außen keine Hilfe holen, sondern alles selbst wissen und regeln will – keine Ahnung. Der Mentaltrainer ist für fehlende Professionalität sicher auch nicht stellvertretend, sondern nur ein Beispiel. Aber es bereitet mir Sorgen, dass der HSV schon in solchen Bereichen Versäumnisse der Vorjahre wiederholt.

Mit einem großen Dankeschön für diese ausführlichen Erklärungen an Dr. Olaf Ringelband verabschiede ich mich von Euch und sage: bis morgen. Da melde ich mich wieder um 7.30 Uhr mit dem MorningCall (dann auch wieder über Soundcloud UND Spotify) bei Euch. Denn egal wie viel Mist dieser HSV auch produziert, es ist und bleibt nun mal der HSV, über den ich auch morgen berichten möchte. Und übermorgen. Und überübermorgen…

In diesem Sinne, Euch allen einen schönen Rest-Montag. Und: bleibt gesund! 

Scholle

P.S.: Stammtorhüter Daniel Heuer Fernandes konnte heute wieder voll mittrainieren und wird aller Voraussicht manch auch am Sonnabend im Heimspiel gegen den SV Sandhausen einsetzbar sein.

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Frederix
2 Monate zuvor

Mensch Scholle, ich war den ganzen Tag auf den Beitrag über Doyle gespannt, welcher schon mehrfach angekündigt war.

Und dann sowas!
Schon wieder Thema „Mentaltrainer“? Ganz schwach.

Zitat gestern:
„Anders wird es morgen hier im Blog! Da wird es aus Prinzip schon die Analyse geben über Tommy Doyle, die ich heute schon wieder weiterschiebe.“

Am besten, Du verzichtest in Zukunft auf Ankündigungen. Auch auf den Beitrag, über das erste Training der Woche, waren bestimmt Einige gespannt. Du bettelst ja geradezu darum, in Deinem eigenen Blog zerrissen zu werden.

Last edited 2 Monate zuvor by Frederix
Shlomo
2 Monate zuvor

Die Frage soll nicht despektierlich gemeint sein, aber ich muss sie so stellen: Was muss eigentlich mit einem intelligenten, gebildeten, gesunden Menschen (die Rede ist von Dr. Ringelband) passieren, dass der auf einmal allen Ernstes auf die Idee kommt, in einem Fussballblog zu gendern?

Tut mir leid, aber vor lauter Kopfschütteln und an den Kopf fassen war mir ein Weiterlesen nicht möglich.

Bramfelder
2 Monate zuvor

Moin zusammen,

warum nur fühlen sich alle sofort getriggert wenn man gendert? Ignoriert es doch einfach. Ich überlese es, weil es schon so normal geworden ist. Wenn jetzt nicht immer eine bestimmter Menschentyp (Marke „Evolution? Brauch ich nicht.“) immer alles beim alten haben will. Die Sprache lässt euch doch alle Möglichkeiten. Ich gendere ab und zu – wenn es passt. Was mich jetzt eher enttäuscht: wo ist der versprochene Artikel zu Tommy Doyle? Stattdessen ein ellenlanger Text zu Mentaltrainer ja/nein. Ehrlich: das interessiert mich nicht die Bohne. Vielleicht hat der HSV längst einen Mentaltrainer im UKE. Vielleicht bietet der HSV das intern den Spielern an. Was weiß denn ich? Ich bin am Sonnabend im Stadion und möchte was über die neuen Spieler erfahren. Und nicht mit irgendwelchen Hobby-Ökonomen eine gemeinsame Bilanz-Therapie durchführen – sondern schlicht und einfach über Fußball reden und schreiben. Leider ist Tobias Escher auch nicht mehr hier. Über den ist unsere Multinick-Fraktion ja erfolgreich hergezogen, so dass hier auch entsprechende Kompetenz fehlt. Zum Glück ist er ja bei Bohndesliga und neuerdings im „Mainzer Keller“. Da erfährt man immerhin was über Fußball – wenn auch nicht über den HSV. Was besonders ärgerlich ist – eine taktische Analyse vom Walter-Fußball aus „Escher-Sicht“ wäre doch sehr interessant. In diesem Sinne, habt einen schönen Abend. Gruß, Michael

Töftinger
2 Monate zuvor

Tja, ist wohl nicht so gut angekommen der heutige Gast-Kommentar.
Ich hatte nach der Einleitung irgendwie befürchtet das es wieder auf einen psychologischen Crashkurs hinausläuft.
Sorry, aber das wird auch mir langsam zu viel. Mach das Spiel und das was es dazu braucht nicht komplizierter als es ist.

Ich schließe heute mit einem Wunsch frei nach Beckenbauer:
Geh raus Scholle (gerne zum Training) und schreib über Fußball ⚽️ ⚽️ .

Olaf Ringelband
2 Monate zuvor

Liebe HSV-Fans und Blog-Gemeinde,
tut mir leid, wenn ich einige mit meinem (zugegeben, langen) Beitrag über Mentaltraining genervt habe.
Das Thema wird halt im Moment unter HSV-Fans diskutiert und auch in meinem privaten Umfeld wurde ich schon gefragt, was das denn bringen soll. Meine Antwort habt Ihr ja gelesen (wenn Ihr es bis zum Ende des Beitrags geschafft habt: „kann etwas bringen, aber ist auch aus psychologischer Sicht nicht das Allheilmittel“.
Wer schon wusste, was ein/e MentaltrainerIn macht oder wen das nicht interessiert, muss meinen Beitrag ja nicht lesen. So lange es noch ein paar LeserInnen gibt, die etwas über Psychologie im Kontext von Fußball wissen wollen, werde ich auf Scholles Wunsch hin weiter gelegentlich für Moinvolkspark schreiben.

Ein paar Worte zu denen, die sich über das Gendern aufregen: ich kann Euch verstehen. Vor gar nicht langer Zeit war ich auch gegen Gendern: „keine Deutsche Sprache, schwer zu lesen, macht Texte länger“. Ich habe ja beruflich hauptsächlich mit ManagerInnen zu tun und da war meine Erklärung, nicht zu gendern, einfach: wir haben sowieso fast nur männliche Manager – und die paar Managerinnen sind einfach mit angesprochen, wenn wir von „Managern“ reden.

Seit einiger Zeit bemühe ich mich, in meinen Texten zu gendern. Das ist anfangs mühsam und klappt nicht immer, aber es ist sinnvoll.

  1. Für viele Frauen ist es ein sichtbares Zeichen eines unbewussten Bias wenn sie mit dem grammatikalischen maskulinem Genus angeprochen werden. Wenn jemand sagt, „wir suchen einen neuen Vorstand“ und jemand fragt, „kann das auch eine Frau sein?“ heißt die Antwort, „natürlich kann der auch weiblich sein“. Aber von vornherein denkt derjenige halt nicht daran, dass „Vorstand“ auch „Vorständin“ heißen kann. Frauen von vornherein explizit zu erwähnen, fördert das Bewusstsein, dass auch Frauen gemeint sind.
  2. Es gibt zahlreiche psychologische Studien, die zeigen, dass die maskuline Sprachform beim Leser/Leserin ein Bild erzeugt, das häufig Frauen ausschließt. Ein Beispiel ist folgende Geschichte:
  3. Ein Mann hat mit seinem Sohn einen Autounfall. Der Mann stirbt, der Sohn ist schwer verletzt und kommt ins Krankenhaus. Der Chirurg sieht den Jungen auf dem OP-Tisch und sagt „Mein Gott, ich kann den Jungen nicht operieren, das ist mein Sohn!“ – Und, was ist die Auflösung der Geschichte?! 😉
  4. Natürlich verändert Gendern die gewohnte deutsche Sprache. Aber guckt Euch mal an, wie vor 400 oder 600 Jahren Deutsch gesprochen und geschrieben wurde – das kann man heute kaum noch verstehen! Sprache lebt, verändert sich – genau so wie sich Einstellungen, Haltungen und das Denken verändern. Damit müssen wir alle leben, auch wenn es nicht immer leicht fällt.

Ich würde niemanden zwingen, zu gendern, aber bin mir sicher: in 10 Jahren wird das für jeden selbstverändlich werden. Spätestens dann, wenn Trainerinnen, Schiedsrichterinnen, Vorständinnen keine bemerkenswerte Ausnahme mehr, sondern Selbstverständlichkeit geworden sind.

Mit sportlichen Grüßen
Nur der HSV!
Euer Olaf

Kosinus
2 Monate zuvor

Der Genderquatsch hat mir die Lust genommen den Text vollständig zu lesen. So macht man eine Sprache kaputt.

hsv-bundy
2 Monate zuvor

Ganz schwacher Beitrag.Der Platzwart wurde nicht gegendert.Ist es wohl nicht wert.😂😂

Kai Lorenzen
2 Monate zuvor

Ich dachte eigentlich, heute sollte nun endlich der neue Verteidiger vorgestellt werden und das Thema Mentaltrainer war schon abgefrühstückt😴

Didi
2 Monate zuvor

Bin ich hier in einem Fussball-Blog oder bei der Apotheken Umschau?

Felix Frosch
2 Monate zuvor

Die Kultur ist für große Unternehmen nicht umsonst ein wichtiges Thema, und ich durfte das über 12 Jahre in meinem kleinen Unternehmen lernen – wie bringt man Leistung, Wertschätzung, Entwicklung und Stabilität nach einem Wechsel unter einen Hut? Da sieht man, wie schwer es ist, alte Rituale und Denkweisen zu ersetzen.
Letztlich kann man diese Ziele und Werte nur glaubhaft vorleben. Dann tut sich was. Und man muss sich von denen trennen, die sich wegducken oder die Gemeinschaft untergraben.

Die Körpersprache, Mimik und die Äußerungen von den wichtigsten Verantwortlichen (Jansen, Mutzel und Boldt) lassen mich aber nicht daran glauben, dass diese schon in irgendeiner Weise genug Selbstsicherheit besitzen, um eine Beratung zuzulassen. Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit – das ist bei Menschenführung zentral, nicht dieses blutleere Auftreten! Das Halbgrinsen von Mutzel und die arrogante Flappe von Boldt entlocken mir nur ein Stirnrunzeln…
Also, ich glaube – jetzt ohne Arroganz – den Verantwortlichen fehlt die persönliche Reife. Da hilft auch kein Mentaltrainer.

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Mein Tip: Rang 6-10, nächste Saison gegen den Abstieg. Bin immer noch Fan. Verdammt.

Frank Furt
2 Monate zuvor

Meine Güte – langsam geht es hier immer weniger um Fußball. Schade eigentlich.
Gibt es eigentlich für die HSV Spieler ein Verbot, den eigenen Mentaltrainer des Vertrauens um Rat und Tat zu fragen? Ich frage deshalb, weil ich es aus meiner eigenen Sportlervergangenheit kenne. Ein eigens vom Verein gestellter Mentaltrainer („Hier – wir setzen euch mal jemanden vor“) wäre nicht gut angekommen.

muckomat_34
2 Monate zuvor

Habe mich nach der Ankündigung gestern echt aus den Blog gefreut. Training und ein neuer Spieler klang super.
Somit ist das hier echt enttäuschen.

bahrenfelder
2 Monate zuvor

Also ich hatte früher auch zwei Mentaltrainer, einer war männlich und der andere weiblich. Ich konnte sie mir nicht aussuchen, sie wurden mir einfach vorgesetzt und es hieß ich muss mit denen klar kommen. In den Anfängen war es noch ziemlich einfach. Später wurde es schwieriger, habe aber doch noch oft auf die beiden gehört. Irgendwie ist doch noch was aus mir geworden und ich möchte mich bei meinem Papa und meiner Mama bedanken.

Was ich damit sagen will ist, die Spieler sind so jung, wenn sie Probleme haben können sie auch immer noch zu ihren Eltern gehen. Ich denke wichtigere Personen als die beiden gibt es nicht für die Spieler.
Eine neutrale bzw. vertrauensvolle Person sollte es in jedem Verein gehen. Sollte diese beim HSV nicht vorhanden sein ist hier etwas verdammt schiefgelaufen. In jedem kleinen Handwerksbetrieb, sind es auch nur 5 Mann (+ Frauen), gibt es diese Person. Der eine wendet sich an die und der andere an die Person.

@Marcus Scholz
Können wir nun auch mal wieder zum Thema Fußball wechseln. Sonst ist das Samstagspiel vorbei und man hat nichts zum Training, Mannschaftsaufstellung o.ä. gelesen.

Sind alle Gesund?
Wer von den Langzeit verletzten trainiert wieder mit und wie macht er sich?
Mal wieder einen Trainingsbericht mit bewegten Bildern hätte auch was. Hat schon mal funktioniert. Ob mit oder ohne Stativ weiß ich nicht aber es gab ihn schon.
Wer von den abgestellten Nationalspielern ist wieder gesund zurück (äh, sorry hatten wir überhaupt einen)?
Gibt es was neues betr. Zuschauerzahlen? Interessant für diejenigen die auch ins Stadion möchten.

Ach, ich denke den lieben Kollegen hier fallen noch viele andere Fragen im Zusammenhang mit Fußball ein. Denn darum geht es hier doch eigentlich im Blog – oder?

Kuddel
2 Monate zuvor

Mentaltrainer hin oder her – Meiner Meinung nach steht es Außenstehenden einfach nicht zu über das Innenleben einer Gemeinschaft bezüglich eines Mentaltrainers zu urteilen. Sie hatten Gründe einen MTrainer einzustellen und Gründe die Zusammenarbeit zu beenden – Punkt.

AD1979
2 Monate zuvor

Mentaltraining ok, von mir aus auch eine Mentaltrainerin, aber Gendersprache in einem Fussballblog???

Spike
2 Monate zuvor

Ich finde die Ausführungen von Hr. Ringelband immer sehr lesenswert. Man sollte einen Mentaltrainer nicht mit einem Psychologen verwechseln, der gerade einen Patienten mit Depressionen behandelt.

Ich finde, dass man deutlich besser und vor allem effektiver trainieren kann, wenn man halbwegs weiss, wie das Gehirn arbeitet.

Ich versuche mir nebenbei gerade ein wenig Gitarre beizubringen. Wenn man sich da mit dem Themen Übemethoden, Unterbewusstsein und Muskelgedächtnis auseinandersetzt kann man deutlich effektiver lernen.

Warum sollte dies im Fußball, wo rational betrachtet nur andere Muskelgruppen benötigt werden, anders sein.

Last edited 2 Monate zuvor by Spike
Kuddel
2 Monate zuvor

„Anders wird es morgen hier im Blog! Da wird es aus Prinzip schon die Analyse geben über Tommy Doyle, die ich heute schon wieder weiterschiebe. „
.
Nun wissen wir alles über Tommy Doyle ……


RaiDet
2 Monate zuvor

Mentaltrainer wird hier total überbewertet ! Da gibt es andere Dinge zu kritisieren.
wann kommt endlich der mehrfach angekündigte und verschobene Bericht überTommy Doyle? Kann man sich denn auf nix mehr verlassen ?

WällerHSV
2 Monate zuvor

Hier wird viel zu viel Geschiss um das Drumherum gehalten. Hatten die 83er einen Mentalcoach? Nein – die hatten einen Boss auf dem Platz (Hotte). Mentalcoach? Ich lach mich schlapp. Wenn die Herren Millionäre einen Furz quer sitzen haben, hilft der auch nicht mehr! Geht’s raus und spielt‘s Fußball…Wer dem Business nicht gewachsen ist, soll aufhören!

Christian Otto
2 Monate zuvor

Wer als Profifußballer einen Mentaltrainer braucht, hätte ihn besser schon bei der Berufswahl gebraucht? Was würden wohl Effenberg oder Haaland zu einer Trainingseinheit beim Mentaltrainer sagen? Entweder Du hast den Charakter oder Du gehst als Greenkeeper auf den Platz.

MeinVerein2021
2 Monate zuvor

Danke, Olaf Ringelband, für den sehr interessanten Beitrag.

Mentaltraining nach dieser Beschreibung ist mindestens nützlich.

Noch interessanter finde ich den Satz, dass insbesondere das Management besser wäre, wenn es sich beraten lassen würde, um die Strukturen und Prozesse und die Kultur erneuern zu können. Das teile ich total.

Ich glaube auch, dass gerade im HSV alte Zöpfe abgeschnitten werden müssen. Insofern war die Nummer mit dem Leitbild unter Beiersdorfer nicht nur doof, bei allem Spott, den das hier hervorrief. DAS Leitbild ist aber wohl verbraucht.

Wir werden wohl nicht erfahren, ob der Vorstand und das Präsidium nur im eigenen Saft braten oder beratende Begleitung in Anspruch nehmen. Der Blick von außen verändert oft die Sicht auf den eigenen Laden.

Last edited 2 Monate zuvor by MeinVerein2021
Nordisch
2 Monate zuvor

Mal was zum Blog: Find ich positiv, das Dr. Ringelband die Wünsch-Dir-Was Psychologie-Tests dahin tut wo sie hingehören, in die Jahrmarkt-Bespaßungs-Ecke. Wenn ich mich recht erinnere, war sein Hinweis auf psychologische Tests in der Arbeitswelt zur besseren Einordnung der Arbeitnehmer im allerersten Blog von ihm mein größter Kritikpunkt.

So passt mir das schon besser. Ansonsten habe ich etwas gelernt — ich wusste tatsächlich nicht so genau, was ein Mentaltrainer tut. Danke dafür.

Bleiben wir also dabei, dass der HSV auf allen Ebenen professioneller sein könnte; dies ist dann ein weiteres Beispiel — und, ansonsten, ja, da wünschte ich mir schon mal wieder einen langen Trainingsbericht. Am besten gerade jetzt jeden Tag, damit man von außerhalb mal mitbekommt, wir Walter den Walterball pauken lässt, aber besser als „gar nicht“ ist immer noch „gelegentlich“ — es wäre doch eine nette Abwechslung. Oder?

Boxer
2 Monate zuvor

Danke für den Blog. Das Mentale abzutun, ist der größte Fehler den man machen kann.

Ich weiß gar nicht wie oft ich im persönlichen beruflichen Umfeld Menschen kennengelernt habe die fachlich top ausgebildet waren aber Mental und von der Einstellung aber das Gegenteil waren. Dann wird das nichts, ist jedesmal so gewesen.

Im Fussball wird der Mentalcoach einen Fussballer nicht schneller machen oder technisch verbessern, darum geht es auch nicht. Es geht genau darum die Spieler mental widerstandsfähiger zu machen bzw. das was im Blog beschrieben wurde. Und wenn man ehrlich ist die letzten Jahre, dann war das doch beim HSV sehr oft das große Problem.

Das Team von der Mannschaftsstärke war doch eigentlich schon aufgestiegen. Der beste Kaderwert aber eben Mental schwach. Oder vor einigen Jahren. Wie oft hat man gesagt der HSV darf mit dieser Truppe nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben um dann doch wieder unten zu stehen. Jedes Jahr das gleiche Muster. Zu wenig aus den Möglichkeiten gemacht.

Das nur am mentalen Zustand der Profis festzumachen ist natürlich auch zu einfach, es ist ein Grund von vielen. Wie auch in der Führung und der Vorgabe einer förderlichen Unternehmensstruktur, aber das ist ein anderes Thema.

Welche absoluten Topspieler sind Mental schwach? Da gibt es keinen. Dann gibt es die Spieler, denen man sofort ansieht das sie besser Spieler sein müssten es aber nicht tun weil der Kopf nicht mitspielt. Um beim HSV Bezug zu bleiben – Kittel zum Beispiel. Dann sind da die Kandidaten, wo man zuerst gedacht hat das wird nichts wie zb. Olic. Ganz sicher kein schlechter Fussballer hat aber aus seinen Möglichkeiten das Optimale rausgeholt.

Oder stellt euch einen Jarolim mit der Mentalität eines Kittel vor. Da braucht es nicht viel Vorstellungskraft um zu wissen was dann aus Jarolim geworden wäre.

Ich will damit ganz bestimmt nicht sagen das ein Mentaltrainer einen Profi komplett drehen kann, aber dort ist definitiv noch verbesserungsbedarf.

Kuchi
2 Monate zuvor

Die Mannschaft braucht auf jeden Fall einen Fitness- und Konditionstrainer, damit denen in der Rückrunde nicht wieder die Puste ausgeht.

Henning Beyer
2 Monate zuvor

Finde ein Blog über einen Psychologen hätte genügt. Grundsätzlich ist es immer schwer von außerhalb etwas zu beurteilen, ohne die Abläufe oder Gründe für die Entscheidung zu kennen. Dazu wurde nichts beigetragen in den Blogs.

Uwe Öztunali
2 Monate zuvor

Mentalcoach: Kennst du mein 820 Seiten Buch „Nicht lange fackeln“?

Stürmer : Ja

Mentalcoach: Dann denke an das Buch und gehe die wichtigsten Passagen gedanklich nacheinander im Kopf durch, wenn du das nächste Mal im Sechszehner allein mit dem Ball vorm Torwart stehst…

Last edited 2 Monate zuvor by Uwe Öztunali
Rautenhopper
2 Monate zuvor

Ich gehe mit und finde es zum Teil auch fragwürdig, dass es in den Stuff‘s soviele Trainer hat aber kaum jemanden für den Kopf.

Aber ich finde es auch falsch den Vereinen die Schuld zu geben. Ich denke dieses Thema ist auch bei den Spielern fremd und ich weiss nicht, ob viele dieses Angebot annehmen. Es muss ja auch einen Grund gegeben haben wieso man die Zusammenarbeit mit dem letzten beendet hat. Hier würde mich echt wunder nehmen wie dieses Angebot genutzt worden ist.

Ich sehe hier auch die Spieler ein Stück in der Verantwortung wenn sie bemerken, dass sie es brauchen und sie denken es könnte helfen, können sie sich auch privat hilfe holen, weil wie oft wurde schon ein privater fitnesstrainer engagiert.

InLikeFlynn
2 Monate zuvor

Wenn der Beitrag über Doyle:innen kommt, ist der/die längst wieder bei City…

Last edited 2 Monate zuvor by InLikeFlynn
Jörg Meyer
2 Monate zuvor

Der Verein ist in einer kritischen Situation: rein statistisch ist im Moment die Wahrscheinlichkeit größer, in die 3. Liga abzusteigen als wieder in die 1. Liga aufzusteigen! Deshalb müsste der Verein systematisch alle Prozesse, Personen und Strukturen durchgehen und untersuchen.
Genau das ist das Problem und die Lösung in einem. Der Grund warum es nicht umgesetzt wird liegt darin das sich unsere jetzige Führung ja nicht selbst entlassen und für unfähig erklären wird. Erst wenn es nichts mehr zu holen gibt oder die Heuschrecken ein fetteres Feld erblicken gibt es Hoffnung auf einen Neuanfang.

Aradia
2 Monate zuvor

Moin….

Eine Feministin führte gas gendern ein.
Feministin sind nervig. Ihnen fehlt ein Gen.
Und nun müssen alle gendern?

Zumal wieder Schreiberlinge es uns aufzwingen wollen.
Habt ihr nix besseres zu tun?

Ich habe auch Schulungen hinter mir.
Kein Weibchen und Männchen regte sich über Ansprachen auf.

Grantler3006
2 Monate zuvor

Ich mag die Dr. Ringelband Ausführungen ,weil man was dazu lernt. Bezogen auf den HSV wäre eine psychologische und vertrauensbasierende Anlaufstelle für die Profis sicherlich hilfreich. Wie früher der Vertrauenslehrer in der Schule. Manchmal hilft es zu reden und einen Zuhörer zu haben. Besonders im Zeitalter der neuen Medien, wo es viel Input gibt, der dem einzelnen Menschen, also auch Spieler nicht gut tut.

Da ich leider nicht glaube, dass HSV Verantwortliche den ein oder anderen Blog hier lesen, ist es müßig darüber zu diskutieren. Vielleicht kann man so was zu gegebenen Zeitpunkt nach einem Spiel in der PK mal fragen: Nach dem Motto: „Müssen Sie die Spieler nach der bitteren Niederlage nicht wieder mental aufbauen und zwar von einem Profi?“

Ich kann mir vorstellen, dass das für Profis hilfreich sein kann.

uwe twiehaus
2 Monate zuvor

Man kann nur überarbeiten, was vorhanden ist! Du kannst ja auch nicht eine Fahne, die im Wind wehen soll, an einen nicht vorhanden Mast aufhängen. Scholle unter welchen Namen schaltest Du Dich eigentlich ins Fach Kompetenzteam ein? Schließlich geht es um den HSV, und nicht um Münchhausen! Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen war ein deutscher Adliger, und wenn der einen Raum betrat, wurde es automatisch strahlend heller!

Polkateddy
2 Monate zuvor

Gendern und Mentalcoach. Beides kann, muss aber nicht.
Ich fürchte dass man das Defizit im Bereich des Mentalcoachings nur oft genug erwähnen muss, um der Mannschaft das nächste Alibi zu liefern, falls es nicht reichen sollte dem Trainer die falsche Taktik zuzuschreiben.

ToniHH
2 Monate zuvor

Was der HSV sind zwei Aussenstürmer/inen.

Fertig.

Aleksandar
2 Monate zuvor

„geht’s raus und schreibt über Fußball“

Gerd Ackermann
2 Monate zuvor

Lieber Scholle, vielleicht kann man dich ja noch mit erstklassigen Argumenten gegen diese Sprachverschandelung des sexualisieren der Sprache, auch „gendern“ genannt erreichen:

sportjournalist schlunzi
sportjournalist schlunzi
2 Monate zuvor

Mental Coach? Tolle Sache in einem Gefüge in dem alles abgestimmt ist.
Naja allein ich kaufe ein Mentalteainer und alles wird gut zeugt von grosser Naivität Vom Training und Inhalt kann nur jemand berichten, der immer da ist Gleiches gilt für die Berichte/Recherche über neuen Spieler. Oder man wartet bis die nah an der Mannschaft schreibenden Kollegen etwas tun und kupfert ab.

Last edited 2 Monate zuvor by sportjournalist schlunzi
Houston
2 Monate zuvor

Gute Idee, diesen Gender-Unsinn nicht mitzumachen. Dann laesst sich der Blog viel einfacher lesen. Ich hatte schon kurz nach all den „in- und innen“ aufgegeben.

Dank dafuer.

Aleksandar
2 Monate zuvor

Gibt es heute mal einen Ricardo-Monitz-Blog?

Der sagt so schöne Sachen wie.

„Wir sind besser als der Gegner, wir sind der HSV, wir sind Favorit, überall wohin wir kommen. Wenn du so denkst, dann hast du die richtige Energie, dann wirst du Erfolg haben.“

* So gesehen in der mopo.

Ist das nicht die A.Hunt Mentalität?

Bubu
2 Monate zuvor

Gooood moooorninng @ all,

vielen Dank für den Blog Scholle und auch den recht interessanten Kommentar / Aufschlüsselung von Doc Ringelband bezüglich „Mentaltraining“! Hier hat man seitens des HSV Nachholbedarf und nicht nur da…!

Gerade in puncto „Führung“ kann man nur zustimmen! Dies sollten sich die HSV- Verantwortlichen mal auf die Fahne schreiben; „Die Leistung einer Organisation (sei es ein Unternehmen oder ein Fußballverein) hängt direkt von der Qualität der Führung ab. „Führung“ heißt, wie in den verschiedenen Ebenen Ziele gesetzt, vorgelebt und erreicht werden.“

Gerade in Sachen Führung des HSV ist dies doch mehr als ein wunder Punkt! Mangelnde Fachkompetenz, keine eigene Philosophie, sporadische „Veränderungen“, die mangels Ehrlichkeit schon nach kurzer Zeit wieder umgestoßen werden!

Eher lässt man sich vom Trainer seine Spielphilosophie aufschwatzen, stellt den Kader nach seinen Wünschen zusammen, entlässt Spieler mit hohen Abfindungen – trotz finanzieller Schieflage!! – damit diese gleich eine Liga höher wieder anheuern können!

Sportlich steht man eher vor dem Abgrund, darauf hat man über Jahre hinweg sorgfältig hingearbeitet. In jeder „Komponente“ des Vereins gibt es Bedarf für mehr Professionalität zu sorgen- oder für mehr Fachkompetenz auf ALLEN Ebenen.

Das Ziel kann es doch nicht sein, jedes Jahr Kader und Trainer auszutauschen, während im Bereich „Sportliche Verantwortung“ und auch höher weitergwurstelt wird! Man braucht dann auch nicht die Schiene Mentalität zu reiten, wenn es keine klaren Linien oder Strukturen im Verein gibt!

Gab es mal nicht einen Leitfaden…..?! 😉

Da kann man die Schiene in der Mannschaft mit alten oder jungen Spielern reiten wie man will – das ist am Ende auch wieder nur Augenwischerei.

Das Konzept, oder wie immer man das auch nennen mag,  dass nun Sportvorstand Boldt und Sportdirektor Mutzel saisonal mal wieder verändern, wirft viele Fragezeichen auf! Die Herren sind seit 2019 im Verein – in leitenden Positionen??!

Wenn es so weitergehen sollte … klopft man schon mal ans Tor zur Liga 3…. !

Wenn man weiter so vehement klopft, wird einem auch mit Sicherheit Einlass gewährt! 🙂

Bleibt alle gesund…!

Kosinus
2 Monate zuvor

Dieses Mal bin ich mit Kühnes Auffassung zu 100% d’accord!

Abseits
2 Monate zuvor

Zum Thema Mentaltrainer bin ich der Meinung, dass wir bereits eine gute Lösung in den eigenen Reihen haben. Horst Hrubesch, ein besserer Mentaltrainer mit Praxiserfahrung geht doch gar nicht!

Heute im Abendblatt Gespräch hat sich Klaus-Michael Kühne auch kurz zum HSV geäußert. Seine Begeisterung ist ziemlich abgeflaut. Er sieht beim HSV Pech und Unvermögen. So ganz unrecht hat der Mann damit ja leider nicht und dann, Zitat Kühne:

„Beim HSV wird herumgewurstelt wie eh und je, im vorigen Jahr setzte man auf ältere Spieler, die aus unterschiedlichen Gründen nach einem Jahr wieder abgewandert sind, jetzt will man der Jugend den Vorrang geben und verpflichtet zusammengewürfelte unbeschriebene Blätter – ich kann es nicht fassen und möchte keine weiteren Kommentare abgeben.“

Rossbacher
2 Monate zuvor

Was macht so das Tippspiel??? Rangliste??? Spiele fürs Wochenende können wann getippt werden???

Schluder82
2 Monate zuvor

Guter Blog, Danke an den Doc..

Auch wenn ich den Inhalt differenziert sehe.

Wenn der Erfolg rein auf starken Routinen basieren würde, benötigen wir keinen Mentalcoach. Tim Walter bringt ein starres System ( lässt sich nicht verbiegen ) und spricht Klartext. Das schafft starke Routinen.

Für Routinen reicht aus meiner Sicht auch ein DISG oder LIFO Modell zumindest zur Selbstreflektion. Die Jungs sind Anfang 20 und haben dazu alle noch einen Berater.

Hochleistungskultur entsteht durch außergewöhnliche Leistungen.

Das zur Routine zu bekommen gelingt äußerst selten…

In der Bundesliga gab es erst 2 Spieler die 3 Jahre in Folge Torschützenkönig geworden sind.

Bayern hat in einer Saison 17 Gegentore kassiert. Das war in 2016. danach haben Sie immer mehr kassiert, deshalb ist es ein Rekord.

Wir sollten auch mal die Kirche im Dorf lassen und dem Traum von der Rekordjagt der Hochleistungskultur abkehren.

Das schafft Erwartungen bei einem Sport der stark auf Zufälle beruht die wir nicht erfüllen werden oder in der Vergangenheit auch nicht erfüllt haben. Unabhängig der Maxime die gerade angesagt wurde.

Ich gehe komplett bei der schwachen Führung mit. Starke Führung lässt ein Profil erkennen. Das sehe gar nicht. Zumindest nicht im Handeln. Ich will Ausbildungsverein sein und verleihe meine Talente ? Wo ist der Glaube an die eigene Sache? Entweder stehe ich als Verein zu meinen Talenten und nehme die Förderung selbst in die Hand. Oder trenne mich komplett.

Wenn wir Ausbildung können oder zumindest daran glauben überlasse ich meine wertvollsten Schätze doch nicht anderen zur Behütung.

Ansonsten pro Mentalcoach: alleine für die Jungs die außen vor sind oder sich verletzen.

Moniz Sinnbildlich für einen Individualcoach halte ich für genauso sinnig , einer der aktiv sportliche Reize setzt kann auch ne Routinen schaffen.

alwaysHSV
2 Monate zuvor

Mentalcoach hin oder her. Bevor man sich über eine Entlassung oder nicht Weiterverpflichtung eines solchen Coaches hier auslässt oder deswegen irgend jemand Vorwürfe deswegen macht, wäre es doch sinnvoll gewesen sich zu erkundigen wie denn dieser Mentalcoach im letzten Jahr von den Spielern angenommen oder genutzt wurde.
Ich glaube beim besten Willen nicht, dass der nicht mehr hier wäre wenn die Tür zu seinem Beratungsraum im letzten Jahr wie ein Brummkreisel rotiert hätte und die Spieler sich sozusagen die Klinke in die Hand gegeben hätten. Sollte es aber beispielsweise so gewesen sein, dass es auf das Angebot kaum eine Nachfrage seitens der Spieler gab
stellt sich die Situation doch völlig anders dar.
Eine Information ob und wie stark der Mentalcoach genutzt wurde hätte hier unbedingt dazu gehört. Wobei ich natürlich nicht meine, dass hier stehen muss die Spieler X, Y und Z waren beim Mentalcoach.

Jürgen Fiedler
2 Monate zuvor

Moin,moin, geht es hier überhaupt noch um den HSV sprich Fußball??? Was soll das “ gendern“ bringen ? Mentaltrainer ? okay wenn ein Spieler einen braucht soll er einen nehmen / bezahlen. Alles andere ist Unsinn. Es muß vom sportlichen Leiter oder wer auch immer die Spieler aussucht,kauft darauf geachtet werden . Passt der Spieler in unser System ? was für eine Mentalität hat er . Nicht nur auf Pressekonferenzen labbern,schöne Stadt,nette Menschen usw. Es gibt nicht nur beim HSV Blender. Sabitzer hat auf einmal NUR in Bayern Bettwäsche geschlafen ,hahahah nach Thomas Doll:Da lach ich mir doch den Arsch ab. Mir gefällt der Trainer von RBL ,erstmal kommt er natürlich rüber und seine Devise ist ,das Wichtigste ist die Mentalität ob im Sport oder im Leben. Ich meinen jetzt keinen Mentaltrainer oder früherwurde gesagt “ Seelenklempner „! Diese Fehler die beim HSV gemacht werden heilt auch kein Mentaltrainer. Es ist Fußball und KEINE Wissenschaft !!! Und wenn ich schon höre,Fußball ist die schönste Nebensache der Welt.Stimmt nur für die Amateure ,für die Profis NICHT. Wenn ich sehen wie die gesamte Presse sich bepisst vor Freude das Bayern den Bremer SV 12:0 aus dem Stadion gefegt hat und Musiala tanzt und macht die Verteidiger ratlos.WOW !!“ Die halbe Mannschaft des Bremer SV hat am Vormittag noch gearbeitet. Die Profis wissen gar was das ist. So wird der Fußball kaputt gemacht . Herr Watzke sagte ungefähr,wenn kein Geld da ist durch die Zuaschauer etc wird der Fußball ein anderer sein .Stimmt nicht,der Fußball bleibt immer so wie er erfunden wurde,11 Spieler,2 Tore einfache regeln. Kaputt gemacht ,verändert wird er dur das GELD !“ Geld verdirbt den Charakter. Also , nicht nur beim HSV stinkt es gewaltig . Meine Prognose für diese Saison, 5-8 Platz . Abermeistens liege ich mit meinen Prognosen daneben. Also Luft nach oben,ABER auch nach unten.

Michael Kühnke
2 Monate zuvor

Was ich bei der Frage des Mentaltrainers, der ja seine Berechtigung haben mag, problematisch finde, ist die Frage der Praktikabilität.
Wann kommt er zum Einsatz?
Ist er für die oder den Spieler vor einem Spiel verfügbar? Oder nach einem Spiel?
Hat er in der Woche jeden Tag Sprechstunde und wie lang? Oder nur vor bzw. nach dem Training? Oder nur win- oder zweimal die Woche?
Sind es Einzelgespräche oder auch Block- bzw. Gruppengespräche?
Und wieweit greift er nicht automatisch in die Kompetenzen des hauptverantwortlichen Trainers ein?
Es gibt ja quasi auch noch nebenverantwortliche – ein ganzes Trainerteam sowie noch einen Teammanager bzw. Teammanagerin (letztere bei Bayern und Dortmund z.B.).
Also vermutlich diverse Koryphäen, die ohnehin sehr viel Expertise auf dem Feld von Fußball & Fußballpsychologie/-mentalität haben.

Vielleicht sollte man sich erstmal umhören und bei den Vereinen, die einen Mentalträiner beschäftigen, fragen, wie er zum Einsatz kommt, wo er wirklich helfen kann? Ob er mehr als Deutsch sprechen können sollte? Und ob seine Hilfe messbar erfolgreich ist?

Riesum
2 Monate zuvor

Viele Kommentare hier weisen darauf hin, dass ein Mentaltrainer mit einem Psychotherapeuten verwechselt wird. Ein MT ist nicht dafür da, psychische Probleme einzelner Spieler zu bearbeiten. Er soll das Mindset der gesamten Mannschaft im Hinblick auf einzelne Wettkampfsituationen optimieren. Daher sollte das Mentaltraining, dass üblicherweise in der Gruppe statt findet, genauso Pflichtprogramm für alle Spieler sein wie das Fußballtraining, die Stabiübungen, das Konditions-und Fitnesstraining oder die Videoanalyse. Da gehen die Spieler ja auch nicht freiwillig hin, wenn sie meinen, dass sie es brauchen. Mentaltraining kann jeden besser machen und ist in vielen Sportarten wie Tennis, Leichtathletik etc. selbstverständlich. Ein Novak Djokovic oder Roger Federer wären ohne Mentaltraining nie so dominant geworden. Mentaltraining macht den Unterschied zwischen den Guten und den Besten. Weil ganz am Ende, wenn es eng wird, der Kopf entscheidet.

Fred Stender
2 Monate zuvor

https://www.youtube.com/watch?v=N8ObP6hU-F0

das zu Gendern und zu Mentaltraining … ggf kann das auch in Co Trainer übernehmen … Ansprechpartner für Spieler die ein mentales Problem haben … oder sie schauen bei Horst R. vorbei … da ist die Tür immer offen …

in diesem Sinne NDHSV

Last edited 2 Monate zuvor by Fred Stender