Der HSV muss nachbessern – in allen Bereichen

von | 16.08.21 | 284 Kommentare

Die Diskussionen sind nach Niederlagen immer vielseitig. Logisch. Es gibt auch immer mehr als nur einen Grund, der zu Niederlagen führt. Wer weiß das besser, als die leidgeprüften HSV-Anhänger, die mit der Derby-Niederlage gerade die Niederlage aller Niederlagen verdauen müssen? Und wenn ich nur die Gründe benenne, die als ultimativ und ausschlaggebend bezeichnet werden, ich hätte locker eine zweistellige Summe beisammen. Auch HSV-intern äußern sich die verantwortlich. Sie Und diese Diskussion ist wichtig, weil nur hierüber vorhandene Mängel und Fehler behoben werden können. Aber die Kunst, Fehler korrekt zu analysieren ist eine der größten Künste, die man beherrschen kann. Und der HSV hat sich auf diesem Gebiet in den letzten Jahren nicht besonders hervorgetan. Im Gegenteil. Von daher habe ich es mit Freude wahrgenommen, dass Trainer Tim Walter ein Mann der klaren Worte ist. Er sagt, was er sieht und denkt. Auch, wenn es mal weh tun kann. Und das ist gut so. 

Aber in diesem Anflug von Selbstkritik steckt leider auch eine Gefahr. Nämlich, die dass man die Kritik der öffentlichen Wahrnehmung anpasst. Denn dann wird es zum Populismus und kontraproduktiv. Was ich meine? Ein Beispiel: Nach dem 2:3 beim FC St. Pauli selbst hatte Walter beispielsweise davon gesprochen, dass ihm Einsatz und Wille gefehlt hätten. Und ja, ein paar Prozentpunkte können immer noch draufgepackt werden. Zudem ist der Faktor Wille und Kampfgeist immer ein Argument, das zieht. Aber ich behaupte, dass dieses platte Draufhauen am Ziel vorbei geht. Denn die Spieler wollten am Freitag – aber sie konnten nicht. Und das wiederum hat vielschichtigere Gründe, als dass man sie binnen weniger Tage behebt.

Sehr spannend in solchen Zusammenhängen finde ich immer wieder die Einschätzungen aus wissenschaftlicher Sicht. Auch diesmal habe ich unseren Blogfreund und Dr. der Psychologie, Olaf Ringelbandt, nach seinen Ansichten befragt. Und er hat geantwortet: 

Die Mentalität: Klar sind die Spieler gerannt und haben gekämpft. Aber haben sie 100% gegeben? Ich finde, nein. Man hat gesehen, wie erschrocken viele in der ersten Halbzeit geguckt haben, dass Pauli um jeden Ball und jeden Zweikampf gekämpft hat und dem lange nichts entgegensetzen konnten. Beim HSV scheint noch immer (unbewusst) eine Haltung zu sein, „wir sind der traditionsreiche HSV, wir sind eigentlich gar keine Zweitligamannschaft”. Diese Haltung war schon in den letzten Saisons tödlich, denn wenn alle davon reden, dass der HSV ein sicherer Aufstiegskandidat ist, glaubt der Verein irgendwann wirklich, dass das eine Art Automatismus sei, man müsse nur irgendwie genügend Spiele gewinnen und dann würde man aufsteigen. In den vorherigen Jahren lag diesem Glauben noch eine gewisse Realität zugrunde, denn in der Tat hatte der HSV eine der besten Mannschaften der zweiten Liga (ich nehme hier einfach mal den Marktwert und Etat als halbwegs verlässlichen Indikator für die Qualität). Von daher muss man im Rückblick sagen, dass es schon ein Kunststück war, mit diesen Etats nicht aufzusteigen. In dieser Saison ist die Lage anders, die Qualität der Mannschaft ist, na ja, halt Zweitliga-Qualität. Da ist ein Glaube, dass man nur irgendwie Punkte sammeln muss fatal. Jeder muss um jeden Ball, jeden Zweikampf, jedes zu schießende oder zu verhindernde Tor kämpfen – damit man nicht absteigt! Wenn der Trainer das der Mannschaft nicht vermitteln kann, wird der HSV nicht viele Spiele in dieser Saison gewinnen – denn es gibt mindestens ein Dutzend Mannschaften in der zweiten Liga, die genau dieses Mindset haben: sie wissen, dass sie keine Übermannschaft sind und dass sie nur mit Teamgeist, Hingabe und kompletter Kampfbereitschaft in der Liga überleben können.

Entscheidend aus meiner Sicht ist und bleibt, dass man seine Qualitäten korrekt einstuft. Und im Moment ist man sicher kein Topfavorit, hat aber eine Mannschaft, die über die Qualitäten verfügt, um die oberen Plätze mitzuspielen. Soll hei0ßen: In irgendeinem Bereich muss sich der HSV hervortun, um besser zu sein. Und wenn es aktuell die Laufbereitschaft und der Kampfgeist ist, dann ist es Walters gutes Recht, diese Tugenden immer und überall von seinen Spielern einzufordern.

ABER: Es muss auch einen Plan geben, der über das blinde Laufen hinaus geht. Wenn ich manchmal sehe, wie Jan Gyamerah und Jonas David nach einem gespielten Pass plötzlich im Sprint irgendwo hinlaufen, wo sie frei stehen – aber nicht angespielt werden können, dann macht das auf mich einen aktionistischen Eindruck. Und das merken auch die Spieler, denen irgendwann der Glaube an dieses System verloren geht, wenn es nicht erfolgreich ist.

Auch ich habe früher als Spieler (und Kapitän meiner Mannschaft) immer dem Trainerwunsch eine faire Chance gegebene, selbst wenn ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte, dass diese Idee greift. Griff sie nicht, habe ich das Gespräch mit dem Trainer gesucht und auf dem Platz selbst „Anpassungen“ vorgenommen. Den eines ist immer noch klar: Eine Mannschaft hat mehr Erfolg, wenn alle einem Plan folgen. Selbst wenn dieser kleinere Schwächen beinhaltet, funktioniert das besser, als wenn elf Spieler elf perfekte – aber unterschiedliche Pläne auf dem Platz umzusetzen versuchen.

Ich habe Olaf vor einiger Zeit mal gebeten, die Maßnahmen im Auge zu behalten, die die sportliche Leitung zur neuen Saison umsetzt. Es wurde und wird ja immer wieder davon gesprochen, dass man alle Altlasten ablegen wollte. Es sollte ein nächster Neuanfang folgen, diesmal mit Walter an oberster Stelle. Olaf’s Statement hierzu ist noch etwas kürzer, aber nicht minder interessant:

Der Trainer:  Du hattest mich ja schon mal um einen Kommentar zu unserem Trainer gebeten – leider habe ich aber noch nicht genug von ihm mitbekommen, um etwas auch nur halbwegs Qualifiziertes zu ihm sagen zu können. Aber eine Anmerkung habe ich doch: wenn ein mittelmäßiges Zweitligateam wie der HSV einige offenbar technisch und taktisch herausragende Spieler im Kader hat, dann muss es die Aufgabe des Trainers sein, diese in die Mannschaft zu integrieren, sie so stark zu machen, dass sie der Mannschaft helfen. Auch wenn ich gewisse Sympathie für hartes Durchgreifen bei Disziplinlosigkeiten habe – die „harte Hand” ist nicht die einzige Option um Spieler zu helfen, besser zu werden.

Und so sehe ich es auch. Allein die harte Hand bringt nichts, wenn die daraus resultierenden Maßnahmen nicht einem klar umrissenen Plan dienen, der von oben vorgelebt und vorgegeben wird. Und dazu zähle ich neben dem Trainer auch alle weiteren Entscheidungsträger beim HSV. Auch, nein vor allem auch: Jonas Boldt, der als Ranghöchster dem HSV den Weg vorgeben muss. Dass er sich selbst öffentlich zurückhält und sehr dosiert auftritt – es hat auch seinen Charme. Aber gerade in Phasen wie jetzt, wo alle noch ein bisschen wackeln und nicht wissen, wie der neue Weg greift, wäre seine Präsenz angebracht. Für die Mitarbeiter ebenso wie für die Fans, denn Boldt ist schon von seiner Position beim HSV her immer auch ein Orientierungspunkt. Taucht er ab oder teilt er sich nicht ausreichend mit, fehlt vielen diese Orientierung.  Aber auch das kann Olaf deutlich besser in Worte fassen: 

Leistungskultur:  Mein altes Lieblingsthema der „Hochleistungskultur beim HSV” beschäftigt mich immer noch – und ehrlich gesagt sehe ich den HSV davon noch weiter entfernt als in den letzten Jahren. Was ich vermisse, ist eine klare und sichtbare Führung im Verein. Wer gibt der ganzen Organisation Orientierung? Wer lebt das Thema „Leistung” vor? Wer gibt die Richtung und das Selbstverständnis vor? An wem können sich alle – bis hin zu den Spielern orientieren? In Wirtschaftsunternehmen gibt es aus gutem Grund so etwas wie den/die “Vorstandsvorsitzende/n”, der/die Visionen und Strategien (gemeinsam mit anderen) entwickelt, vorlebt, der/die nach innen und außen das Unternehmen und seine Kultur verkörpert. Wenn man die Kultur einer Organisation verändern will, geht das nur von oben, die Unternehmensführung muss sichtbare Zeichen setzen, damit alle sehen, was die Organisation von ihnen erwartet.

Und um hier den Bogen zu meinen einleitenden Worten zu spannen, bleibe ich bei meiner Meinung, dass dieser HSV unausgewogen ist – in fast noch allen Bereichen. Von daher nützt es auch nichts, wenn man immer mehr läuft, sofern das dazugehörige System nicht greift oder man dafür noch gar nicht das personal hat, das man braucht. Zumindest habe ich gegen den FC St. Pauli gesehen, dass der HSV den Gegner verunsichern wollte – aber noch immer selbst viel zu leicht zu verunsichern ist. Und wie Ihr seht, hat auch das mehr als nur einen Grund.

In diesem Sinne, die HSV-Führung hat noch eine Menge Arbeit vor sich. Personell wie inhaltlich. Und für alle, die sich reflexartig über die freien Tage echauffieren: Trainer Tim Walter hat dafür zwei Tage mit je zwei Einheiten ab morgen angesetzt. An mangelndem Training jedenfalls wird es bei Walter, so wie ich ihn bislang einschätze nicht fehlen. Im Gegenteil.  Also, bis morgen! Da melde ich mich dann um 7.30 Uhr wieder mit dem MorningCall bei Euch. 

Scholle

P.S.: Wie in den letzten tagen schon berichtet, wechselt Jeremy Dudziak vom HSV zum Erstligaaufsteiger Reuther Fürth. So verkündete es der HSV heute auf seiner Homepage.

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Sennsation
1 Monat zuvor

Das System von Walter war bei seiner Verpflichtung bekannt.

Ergo wäre es an der sportlichen Leitung (gnihihi) gewesen, dem Trainer rechtzeitig das passende Spielermaterial zur Seite zu stellen. Eine 8, eine 9, eine 10 auf Erstliga-Niveau, sofern man da nochmal hin will.

Und nicht wie jetzt wieder, beim Last-Second-Schrottwichteln ein paar verhaltensoriginelle Säulenspieler zu erknausern, die den Fans mittelfristig Tribünenplätze wegnehmen.

Alex
1 Monat zuvor

„Aber die Kunst, Fehler korrekt zu analysieren ist eine der größten Künste, die man beherrschen kann. Und der HSV hat sich auf diesem Gebiet in den letzten Jahren nicht besonders hervorgetan.“

Nicht nur der HSV hat sich auf diesem Gebiet in den letzten Jahren schwer getan. Gerade die Hamburger Journaille hat diesbezüglich vollkommen versagt und zwar nicht nur inhaltlich, sondern auch beim Zeitpunkt. ENDE

Polkateddy
1 Monat zuvor

Ich verstehe nicht, warum man zwanghaft Spielaufbau von ganz hinten heraus betreiben will, obwohl der Torwart mit einfachen Bällen 5-6 Paulianer überspielen kann, weil diese wie gestört vorne draufgehen. 3 Gute Bälle von Heuer Fernandez und das Anlaufen ist den Zecken abgewöhnt. Aber nein, es ist offenbar bei Strafe verboten, dieses einfache Mittel einzusetzen.

HeLuecht
1 Monat zuvor

Nur mal so.

Einschätzungen aus wissenschaftlicher Sicht und Einschätzungen eines Wissenschaftlers sind nicht per se das Gleiche.

Man mag die subjektiven Einschätzungen des Dr. Ringelband teilen, wissenschaftlich fundiert dargestellt und untermauert sind sie in diesem Blog jedoch nicht.

„Wir sind reingegangen und haben gesagt: ‚Hey, was gibt es Schöneres?'“ meinte Timo Schultz nach dem Spiel. Und wer schaut wie die Spieler des FCSP auf den Platz kommen, der sieht sie lachen, flachen, miteinander kommunizieren. Jene des HSV hingegen…

Natürlich auch nicht wissenschaftlich… Geht raus, habt Spaß und spielt Fußball, der Rest kommt von ganz allein.

Nun hat der FCSP allerdings den Vorteil, dass dort seit 5 Transferperioden konsequent in eine Richtung umgebrochen wird, der Trainer bereits eine Saison mit seinem Team hinter sich hat, in der man ihm den Rücken gestärkt hat, weil man von ihm und dem gemeinsamen Weg überzeugt ist.

Damit kann der HSV mit seinem Sportvorstand, der gefühlt halbjährlich etwas anderes probiert, nicht dienen. Wie soll da etwas wachsen?

Legendenbetreuer
1 Monat zuvor

Nachbessern wäre mit Ende der vergangenen Saison sinnvoll gewesen. Da hatte man aber Urlaub☝
Und was sollten denn Boldt und Mutzel ranschaffen?
Die haben ja nicht mal im Ansatz in den letzten 2 Jahren HSV- taugliche Spieler verpflichtet. Und wieder einmal bekommt man die Quittung in der laufenden Saison.
Zig User, Hüpfer, Hater Eventfans☝ Fast! Alle haben das erkannt.
Aber noch lassen sich ja Gehälter aufs Konto buchen🤮

Last edited 1 Monat zuvor by Legendenbetreuer
abraeumer
1 Monat zuvor

Es gab vielfältige Gründe für die Niederlage gegen Pauli. Insbesondere die Einstellung hat wieder einmal nicht gestimmt. Aber die Grundformation hat auch eine Rolle gespielt.

Fußball ist keine Wissenschaft und oftmals wird mir die Taktik, insbesondere wenn die Rede von ballfernen Zehnern ist, zu sehr verwissenschaftlicht. Aber seit Jahren ist zu beobachten, dass wir uns zu wenig nach den Stärken und Schwächen des Gegners ausrichten.

Pauli spielte mit zwei Spitzen und wir reagierten mit nur zwei Innenverteidigern ohne eine Absicherung. Die Folge waren 1 zu 1 Duelle, deren Ausgang grundsätzlich ungewiss ist. Diese verlorenen 1 zu 1 Duelle haben auch zu der Niederlage geführt.

Wir spielten hingegen nur mit einer Spitze, was Pauli mit den zwei Innenverteidigern in die Karten gespielt hat.

Pauli spielte mit einer Raute mit nur einem 6er. Mit zwei offensiven 10ern hätten wir Smith schwindelig spielen können. Wir konnten aber keinen Druck ausüben, weil wir mit Kinsombi und Reis, die beide auch noch schwach spielten, nur zwei defensive 8er dagegen gesetzt haben. 10er haben wir nämlich gar nicht mehr im Kader.

Bramfelder
1 Monat zuvor

„Allerdings missfiel Gjasula auch einiges während seiner HSV-Zeit – allen voran die Häme, die ihn über die sozialen Netzwerke erreichte. „Ich war es nicht gewohnt, nach einem schlechten Spiel aus jeder Ecke so attackiert zu werden“, wird Gjasula in dem Zeitungsbericht zitiert. „Das nimmt dir den Spaß am Fußball. Wenn du dich nicht mehr wohlfühlst, kannst du auch deine Leistung nicht abrufen.“ Die Attacken aus dem Netz seien beim HSV Gjasula zufolge „ein großes Problem“, „heftiger als anderswo“ – und auch Thema bei den Profis. „Jeder Spieler kriegt es mit, auch wenn er es nicht sagt. Man muss damit umgehen können als Profi, aber irgendwann ist auch gut. Der eine oder andere Spieler hat sich von Social Media entfernt, damit er seine Ruhe hat. Das kann es nicht sein. Du machst dir selbst den Druck, weil du es allen zeigen willst. Bei mir ist das Gegenteil eingetreten.“ Klaus Gjasula über HSV-Zeit: „Nimmt dir den Spaß am Fußball“ – kicker Hier kann sich der Pöbel-Blog HSV-Arena sowie deren Stellvertreter hier direkt angesprochen fühlen. So wie hier einige HSV-Spieler auf mieseste Art und Weise niedergemacht werden. Zudem greift hier auch keiner mehr ein und sperrt solch User. für diese permanenten Spielerbeleidigungen. Bringt halt „Klicks“. Aber Fußballer sind auch nur Menschen. Und sobald sie den Pöbel-Kosmos HSV verlassen, spielen einige einfach besser. Solchen Pöblern kann ich nur sagen: sucht Euch einfach ein anderes Hobby. Damit tut Ihr uns und Euch einen Gefallen. Oder macht zumindest einen anderen Verein nieder. Werder Bremen bietet ja im Moment viel Potential dafür. Auch das Management. So, jetzt kann mich der schräge Lachs wieder beleidigen – das hat er ja schon ein paarmal getan. Obwohl: das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Das sollten hier alle mal beachten. Gruß, Michael

abraeumer
1 Monat zuvor

Das größte Problem beim HSV ist aus meiner Sicht, die jeweilige Stimmung.

Grundsätzlich gilt zunächst, dass jeder, der kritisch ist, dem Verein etwas Böses möchte. Objektives Hinterfragen, z. B. der bisher glücklosen Boldt und Mutzel oder des nicht nur Corona bedingten Finanzdesasters von Wettstein, wird daher nicht akzeptiert. Auch schon von anderen Vereinen bekannte Problematiken um den Trainer Tim Walter werden ausgeblendet.
Erst wenn Niederlagen und Rückschläge kommen, wird erstmals über die eigentlich schon vorher bekannten Schwierigkeiten nachgedacht und die Stimmung kippt.

Meaty
1 Monat zuvor

„Mir wurde signalisiert, dass ich hier nicht mehr glücklich werde“, sagte der defensive Mittelfeldspieler dem „Hamburger Abendblatt“ (Dienstag). Vor allem die öffentliche Kritik hat dem 31-Jährigen zugesetzt.

„Ich war es nicht gewohnt, nach einem schlechten Spiel aus jeder Ecke so attackiert zu werden. Das nimmt dir den Spaß am Fußball. Wenn du dich nicht mehr wohlfühlst, kannst du auch deine Leistung nicht abrufen“,

Zitat: Klaus Gjasula

*
*
*
Tja, vermutlich auch eine kleine Wahrheit, warum die Kostics, Waldtschmidts, Gregoritschs etc. in Hamburg nicht funktionierten und woanders plötzlich aufblühten?

Last edited 1 Monat zuvor by Meaty
Thomas Franz
1 Monat zuvor

Die Jungs hier in der Laberecke sollten sich mal langsam an die eigene Nase fassen. Auch wenn das hier zum großen Teil keine echten HSV-Fans sind: Die permanente Häme ģeht an den Spielern nicht vorbei. Für mich der Hauptgrund, warum es mit dem HSV seit Jahren nicht besser wird. Bestes schlechtes Beispiel: Gideon Jung, der systematisch demontiert wurde.
Es ist besser, menschlicher mit unseren Spielern umzugehen, auch wenn sie mal grottig spielen. Wer das nicht kann, soll die Schnauze halten. Man kann auch respektvolle Kritik äußern.

InLikeFlynn
1 Monat zuvor

Es gibt zwei mögliche Wege, aufzusteigen.

1. Du hast einfach eine sehr starke Mannschaft – mit so guten Einzelspielern, dass auch ein mediocrer Coach oder chaotischer Matchplan nicht weiter ins Gewicht fallen, bzw. nicht so sehr, dass der Aufstieg verpasst wird.

—> siehe VfB oder Köln

2. Du hast eine leicht überdurchschnittliche, dafür aber bis auf punktuelle Kaderergänzungen über einen langen Zeitraum perfekt eingespielte Mannschaft samt Trainer.

—> siehe Bielefeld, Bochum

Dann gibt es noch den Hamburger Weg:

Man nehme ein gutes Pfund satte, abgehalfterte Leistungsverweigerer mit opulenten Rentenverträgen, füge fürs Herzstück, das defensive Mittelfeld, eine Mischung aus 19jährigen – aber zu recht noch überforderten – Talenten (Fein, Onana) sowie legendären Klopsfabrikanten mit Kappe oder Bun hinzu und garniere mit stündlich wechselnden IV. Bevor man anrichtet, coventriert man noch die Torwartposition.

Ist der Gast nicht zufrieden weil’s shice schmeckt, schmeißt man die Zutaten gegen hohe Entsorgungsgebühr weg und den Kellner raus.

Weiterwurschteln dürfen: die Köche.

Nochmal zur zentralen Achse:

das gerne medial vernachlässigte Unding, dass auf den für die Entwicklung essenzieller Automatismen wichtigsten Positionen IV, DM und ZM JEDE SAISON (!!!) munter durchgetauscht wird, ist mMn ein oft übersehener großer Faktor für die verpassten Aufstiege.

Man muss als Handlungsverantwortlich schon so blöd sein, dass man das Wasser nicht trifft, wenn man aus dem Boot fällt, wenn man auf den AV und LA/RA mehr Konstanz hat als zentral.

Man schaue sich gerne mal die 102 Startaufstellungen der letzten 3 Saisons an mit Blick auf die zentralen Positionen und vergleiche mit den jeweiligen Aufsteigern und Überraschungsteams.

Wohl bekomm‘s…

Meaty
1 Monat zuvor

Wie Kai aus der Kiste kommen und gehen hier verschiedenste User, kritisieren die Vereinsführung aufs Schärfste, erhalten in wenigen Minuten diverse Upvotes, um dann in den nächsten Wochen wieder still in der Schublade zu verschwinden!

Noch im ‚Rautenperlen Blog‘ auf seine lange Abwesenheit (dort konnte man noch genau sehen, wann der letzte Kommentar des Doppelnicks abgegeben wurde!) mit trotzdem genausten Kenntnissen der letzten Blogereignisse zustande kommt, verhaspelte sich der ‚Puppenspieler‘ in seinen Multinick-Portfolio!

Wenn das Walter System auch beim HSV noch nicht funktioniert, das Propaganda-System eines kranken Users, fünktioniert blogübergreifend immer noch sennsationell!

Last edited 1 Monat zuvor by Meaty
Kopite
1 Monat zuvor

Auch drei Tage nach dem Derby bin ich weiterhin der ehrlichen Überzeugung, dass die Träne „Mein Gott Walter!“ schon jetzt abgewirtschaftet hat. Wer schon nach dem dritten (!) Saisonspiel in Braunschweig Mannschaft und einzelne Spieler öffentlich runtermacht („Frechheit meiner Mannschaft“) hat, wie man im Derby gesehen hat, damit schon sein Pulver verschossen…
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Es wäre natürlich okay und auch angebracht gewesen, INTERN knallhart anzusprechen, wie doof einige sich beim Einwurf vor dem Gegentor hatten überrumpeln lassen. Öffentliches Runtermachen aber ist üblicherweise das Zeichen, dass ein Trainer nicht mehr weiter weiß und verzweifelt zum letzten Mittel greift. Mit anderen Worten: Dann schaut eh schon die Freistellung um’s Eck!
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Ich widerspreche auch der Einschätzung von Scholle, dass nicht fehlender Kampfgeist, sondern mangelnde Cleverness zur erneuten Derbyniederlage geführt hat. Etliche Kommentatoren, bei Sky und im Kicker äußerten: „St. Pauli wollte den Sieg mehr!“ Und genau deshalb haben sie ihn auch bekommen!
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Ja, wie Scholle schreibt, wollten unsere Spieler das Derby durchaus gewinnen, wahrscheinlich sogar gerne gewinnen. Und nein, verlieren wollten sie nicht, klar. Aber die letzten zwei Prozent Einsatz und Leidenschaft, um die es in jedem engen Fußballspiel geht, die haben viele unserer Spieler eben nicht gebracht, das Kiezteam aber schon. Es war eben ein Team und nicht nur eine 11.
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Nun müsste unser Poltergeist demzufolge mindestens die halbe 11 öffentlich runtermachen… Stattdessen kommt: „War ja nicht alles schlecht.“ Das ist ja fein, wenn wir uns auf niedrigsten Niveau zufrieden gaben! Geht Kämpfen nicht auch in der „Findungsphase“, Herr Walter?
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Zur Klarstellung und ohne Ironie: Nach der peinlichen Derbyniederlage zeigt sich besonders deutlich, wie unangemessen „Mein Gott Walter“ nach dem Sieg in Braunschweig agiert hat. Ich wäre erstaunt, wenn er sich bis Weihnachten halten könnte…
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Abschließend eine weitere Einordnung: Ich bin grundsätzlich eher gegen Trainerentlassungen, beispielsweise hätte ich an Daniel Thioune festgehalten, als Signal an unwillige Spieler.
.
Aber hier sollte der offensichtliche Fehler eingestanden und asap korrigiert werden, Herr Boldt!
.
https://www.youtube.com/watch?v=4s7zYAQ4hQk

Walker
1 Monat zuvor

Pro Magath.

Kuddel
1 Monat zuvor

„Jonas Boldt, der als Ranghöchster dem HSV den Weg vorgeben muss. Dass er sich selbst öffentlich zurückhält und sehr dosiert auftritt – es hat auch seinen Charme. Aber gerade in Phasen wie jetzt, wo alle noch ein bisschen wackeln und nicht wissen, wie der neue Weg greift, wäre seine Präsenz angebracht. „
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Boldt muss nach innen die Dinge ansprechen und nicht zwingend nach außen, um damit Stoff für neue Blogs, Podcasts, Berichte und Kommentare zu liefern. So schaut’s aus!

Schluder82
1 Monat zuvor

Guter Blog auch Danke an den Doc.

Jeder Trainer in den letzten Jahren hatte sein Für und sein Wider.

Hecking war steht’s seriös.
Thioune war ein Menschenfänger
Und TW eben der „klare“ hart Hund.

Beim HSV will ich inzwischen niemandem mehr die Mühe absprechen. Boldt und Mutzel leben eher ein try and Error vor. Vom Trainer bis hin zum Mentalitätsspieler. Grundsätzlich ok, wenn wir finanziell seit Jahren mit dem Rücken an der Wand stehen. Da ist Kreativität gefragt. Die Fans sind leidenschaftlich, ich behaupte die meisten würden einen Plan unterstützen, egal wie gut er ist. Boldt kommuniziert nicht klar was er möchte wo er hin will oder und vor allem wie er es erreichen will.

Onana war wirtschaftlich ein Glücksgriff der funktioniert hat. Ein Plan wie das nächste große Talent zu uns kommt hab ich nicht gesehen.

Allein die Marschrouten der letzten 3 Jahre..
-Mehr Qualität als der Rest der Liga,
-Achse aus Erfahrenen und nun wo die letzten finanziellen Mittel verschossen sind muss es eben mit Bereitschaft, Mut und Intensität gehen… ( kostet ja nichts )

Jeder Trainer bekommt noch ein paare Wünsche erfüllt mit dem sein Nachfolger nichts anfangen kann.

Frederix
1 Monat zuvor

Ich hatte gestern schon geschrieben: Es wird deutlich das wir noch einen Stürmer und einen 10er brauchen. Wäre es nicht mal ein Versuch wert, den Nordkoreaner Kwang-song Han zu kontaktieren. Vereinslos, jung und in Italien regelmäßig getroffen.
Marktwert 2 Mio

https://www.youtube.com/watch?v=tIR4vTfa5jk

Was denkt Ihr?

Rautenhopper
1 Monat zuvor

Wir sprechen hier immer über das Gleiche nur immer über andere Spieler.

Ist doch auch seltsam boldt und co haben doch festgestellt woran es liegt und haben demnach die Spieler eingekauft, wie es nachdem Derby aussieht die Falschen.

Schonlau nehme ich noch aussen vor hatte zwar einige fehlpässe aber sonst könnte man ihm noch bereitschaft unterstellen von Meffert und Reis war ich sichtlich enttäuscht.

Zum Thema Boldt klar kann er auf hoeness machen und drauf los prüllen und das jedes mikrofon suchen und da sein senf dazu geben aber als man boldt geholt hat, wusste man er ist nicht solch ein typ und ausserdem wenn die spieler auf dem platz die grund tugenden des fussballs vermissen lassen, was will da ein boldt machen.

Bestes beispiel gyamerah im pokal noch der beste mann aber 5 tage danach kaum mehr wieder zu erkennen fehlpässe, falsches stellungsspiel sogar ein falscher einwurf.

Der hsv muss einfach mal aufhören versuchen irgend ein besonderer fussball zu spielen und zu den basic zurückkehren. Wenn ich letztes jahr bochum und fürth angeschaut habe ganz einfacher fussball auch dieses saison mit regensburg, dresden. Diese mannschaft gewinnen die spiele mit einfachem fussball aber sie sind bereit dies über 90 minuten zu zeigen.

Vamodrive
1 Monat zuvor

Es liegt an der Mannschaft, Von Generation zu Generation wird das „Gift“ von Alex Wohlfühloase weitergegeben. Manche von denen glauben wenn mal ein Pass von ihnen ankommt sie sind der nächste Messi oder werden von ihrem Berater in die Richtung „Beraten“ Beste Beispiel Ambrosius Berater, nur weil er 5 Bälle geradeaus spielte.
Der Erfolgsunterschied zu den Bayern ist der , daß Ulli auch den Besten der Besten den Kopf wusch und wenn er dann noch nicht spurte auf die Tribüne setzte. Die Führung des HSV läßt sich seit Jahren von den Spielern verarschen und auf der Nase rumtanzen und hat wohl Angst mal Tacheles zu reden.

Olli1887
1 Monat zuvor

Einer der Wenigen, der sich immer mit dem Verein identifiziert hat und ganz sicher hätte helfen können, unterschreibt bei den Kielern….Lewis Holtby!
Wurde ja bei uns vom Hof gejagt!

Buffy
1 Monat zuvor

Ich denke, Klaus Gjasula hat recht.
In der Anhängerschaft des HSVs finden sich vergleichsweise viele Psychopaten. Oder seid ihr anderer Meinung?

Kosinus
1 Monat zuvor

Teilweise direkt und zwischen den Zeilen schreibt Scholle doch sehr deutlich, dass er vom „Walter-Style“ nicht überzeugt ist. Ich habe mich ehrlich gesagt gewundert, dass der „Aufschrei“ bei der Verpflichtung so gering war.

TW steht für einen Stil, an dem er Nullkommanix ändern wird. Das ist seine Überzeugung. Das war von Anfang an klar.

Es gibt bald wieder eine hohe Abfindung…
Nach dieser Fehlbesetzung vlt. nicht die einzige…

Uwe Öztunali
1 Monat zuvor

Der Blog endet mit : „an mangelndem Training wird es bei Walter .. nicht fehlen“. So so. Dann hoffen wir mal, dass es hier im Blog an mangelnden Kommentaren auch nicht fehlen wird….

Last edited 1 Monat zuvor by Uwe Öztunali
Grantler3006
1 Monat zuvor

Für mich ist es ein Gerücht, dass alle Spieler des HSV das komplette Spiel alles gaben. Es waren zu wenig, die wollten und leider noch weniger, die konnten. Mag an der Mentalität und des Charakters liegen, aber ich glaube , es lag an der Grundeinstellung zum Spiel und dem unbändigen Willen das Spiel zu gewinnen. Schneid abgekauft, trotzdem zum sehenswerten Ausgleich gekommen. Bis zur Fehlentscheidung des nicht gegebenen Elfers gut mit gespielt, um dann wieder mal 5% an allem vermissen zu lassen und zwei Tore zu bekommen. Dann geht doch mal ne Kirsche rein und ab da war ein Wille zu erkennen, aber in dieser Phase konnten einige nicht, wie es nötig gewesen wäre. Warum spielt Heyer nicht? Generell: warum spielen nicht die besten auf der Ideal Position: das sind Fragen die ich mir stelle. Warum wird sowas nicht bei einer PK gefragt?
Klar muss der HSV noch was tun. Alleine die Anzahl der Spieler ist knapp bemessen. Charaktere mit Fussballqualität müssen es sein. Schönwetter Kicker haben wir genug, genau wie die Schönwetter- Sportreporter, die so langweilige Fragen stellen und die platten Antworten dann zwei Tage für deren Berichterstattung in den Zeitungen zu nutzen. So wie die für Informationen arbeiten, möchte ich mal Urlaub machen.
Bin gespannt wann Walter zum Abschuss freigegeben wird. Bitte nicht falsch verstehen, außer dass ggf. Den ein oder anderen Spieler lieber sehen würde, halte ich den Trainer für das kleinste Problem, welches der Klub zu bewältigen hat.

hessenadler
1 Monat zuvor

Querulanten austauschen, die das System – egal welches – nicht mitgehen wollen !!!

Sinnvoller Weise sollte ein System vom Verein vorgegeben werden und nicht vom Trainer !!!

Und noch etwas, Herr Walter: Spieler die Sie öffentlich und vor jedem Interview an die Wand nageln, werden sich einen Dreck um Ihre weitere Karriere machen und dich genau so für Sie den Hintern aufreißen !!!

Also würde ich mal reagieren, bevor die Spieler, bzw. Verein reagier !!!

Ach noch etwas, in meinem Beitrag ging es um Mitarbeiterführung !!!

Gruß

Last edited 1 Monat zuvor by hessenadler
Micky
1 Monat zuvor

„…Wie soll da etwas wachsen?“ schreibt @HeLücht oben sehr gut.

So ist es und danke dafür.
Allerdings hat der HSV auch einen ganz anderen medialen Druck zu verkraften.
Dieser Druck, der sicherlich auch auf den Spielern des HSV gegen Pauli lastete ist nicht unerheblich.
Ein mehrfacher deutscher Meister und Europapokalsieger hat es in diesen Regionen ungleich schwerer, als einer, der sich als ewiger Underdog nach oben arbeiten will. Abgesehen von der Ruhe im Umfeld.

Auch die Spieler wissen um dieses Pfund. Hinzu kommt, dass neben den immer wieder zu hohen Gehältern, die auch hier ständig kritisiert wurden, dem HSV auch in diesem Bereich nunmehr die Luft ausgeht. Somit ist die Möglichkeit an spezielle Leistungsträger heran zukommen immer begrenzter. Ich bin mir sicher, dass auch den „Vorstandsvorsitzenden“ wie Boldt & Co. dieser Umstand mehr als bewusst ist.
Nebenbei finde ich persönlich, hat Boldt bisher finanziell das beste daraus gemacht.

Dramatischer Weise hat der HSV jetzt in der vierten Saison nicht mehr diese Zugkraft. Man hat die Chance aufzusteigen in der ersten und spätestens zweiten Saison definitiv verpasst.

Was ich dabei nicht verstehe ist, dass auch diesmal die Erwartungshaltung in der medialen und sonstigen Öffentlichkeit immer noch auf penetrante Weise an einem Aufstieg festhält.
Trainer kommen nicht mehr, Spieler kommen nicht mehr um ihren Ruf und Karriere in dieser Tretmühle HSV zu ruinieren. Gerade in diesem Blog kann man sehr gut erkennen, dass egal wer kommt oder schon da ist, über kurz oder lang zum Abschuss frei gegeben wird. Wer soll da bittesehr noch „befreit“ aufspielen können.

Du brauchst doch nur ein einziges Spiel zu verlieren und schon fallen sie wie die Hyänen über unseren HSV her. Das ist nicht akzeptabel.

Ich appelliere an jeden sich endlich bewusst zu werden, dass es diesmal wieder nicht mit dem Aufstieg klappen wird, wenn man Leute wie Tim Walter sofort in der Luft zerreisst. Einfach mal locker bleiben und zuschauen. Kritik an einem verlorenen Spiel ist normal. Allgemein bleibt es aber nur ein verlorenes. Eines von vielen, die noch kommen werden. Den Aufbau einer guten Mannschaft beobachten.
Die Spieler die man dringend braucht, werden nach Terodde nicht mehr kommen. Man könnte sie nicht bezahlen. Nun heisst es abwarten und auf gutes scouting hoffen. HSVer ist man als Spieler nicht. Man muss es erst werden. Sich verdienen. Da sehe ich Herrn Walter auf dem richtigen Weg. So macht es übrigens auch Pauli.
Nicht immer von Null auf Hundert wollen.

Mahlzeit
Hüpf !

Kuchi
1 Monat zuvor

Kinsombi ist beim aktuellen Trainer gesetzt.
Der braucht sich beim Training gar nicht groß anstrengen. Macht er im Spiel ja auch nicht.
Der spielt gegen Darmstadt. Da können die anderen sich anstrengen, wie sie wollen.
Also wieder nur mit 10 Mann auf’m Platz

Rautenliebe
1 Monat zuvor

Das „System Walter“ und damit auch der Trainer ist gescheitert!
Jetzt schon, am 3ten Spieltag?
Nein – schon vor dem ersten Spieltag!

Ein Trainer, der ohne jemals Erfolge aufgewiesen zu haben, stolz den Ruf eines eigenen Systems vor sich herträgt, ist schnell als Blender oder auch wahlweise selbstherrlich oder ggf. auch größenwahnsinnig entlarvt.
Wer meint den Fußball neu erfinden zu können/müßen, weil die anderen Trainer dieser Welt diesen tiefen Einblick, diese göttliche Analyse oder auch brilliante Krativität nicht haben, sollte zunächst an sich selber arbeiten, bevor er mit einer Mannschaft arbeiten darf.

Natürlich hat jeder Trainer seine eigenen Ideen und taktischen Präferenzen.
Wenige inkl. Klopp, Guardiola, Nagelsmann oder Rose kämen aber auf die Idee, dass ein IV unbedingt zwischenzeitlich 10er Spielen muß, ein linker Verteidiger im Sturmzentrum auftauchen soll usw – diese unfassbare Genialität hat unser TW eben exklusiv.
Ich warte schon gespannt auf die nächsten Geistesblitze, wenn die Torwartposition zwischenzeitlich von Glatzel übernommen wird und im Gegenpressing die Dame vom Würstchenstand auftaucht.

Es gibt Trainer, die wollen eine Mannschaft entwickeln, taktische Formationen trainieren und individuell verbessern – es gibt aber eben auch einige (zum Glück wenige), die wollen der Welt beweisen, dass sie es besser können als andere, dass sie es besser verstanden haben, dass sie es einfach besser wissen…

So einen, nicht zu Unrecht lange arbeitslosen Trainer, haben unsere Granden in ihrer epischen Ratlosig- und Unfähigkeit zum HSV geholt und lassen ihn nun bis zur unausweichlichen Freistellung mit dem schlechtesten Kader der Vereinsgeschichte, den sie natürlich selber zu verantworten haben, weiter dilletieren…

Interessant und von unserem Psychologen leider nicht be- oder angemerkt fand ich am Freitag auch die Tatsache, dass ein ansonsten für sehr aktives Coaching bekannter Trainer, im traditionsreichen Derby fast durchgehend phlegmatisch auf der Bank verharrt.
Seine öffentliche Kritik sehe ich als weiteres Indiz dafür, dass er bereits jetzt die Mannschaft verloren hat – zumindest hierin übertrifft er fast alle anderen Trainer.

Um eine Mannschaft derartig früh zu verlieren muß man allerdings viel anstellen:
Man muß die eigenen abstrusen und unsinniger Ideen von Fußball durchsetzen wollen (auch gegen vorhandenes Spielerpotential), man muß fernab jedes Potentials oder Leistung Spieler aufstellen und sie auch bei totaler Arbeitsverweigerung durchspielen lassen und dann sollte man einzelne oder auch die Mannschaft kollektiv medial abwatschn.
Insofern – alles richtig gemacht!

Zum Glück haben wir zu allem Überfluss nicht auch noch finanzielle Sorgen… 😤

Der HSV ist, obwohl ich es mir bis vor kurzem nicht hätte vorstellen können, im Abwärtsstrudel in Richtung unbezahltem Fußball unterwegs – zumindest ist dann die Zeit von Mond-Gehältern und Abfindungen bei uns vorbei.

Kuddel
1 Monat zuvor

Vagnoman verletzt?
Boldt raus!!!
😁

Töftinger
1 Monat zuvor

Dieser Vagnomann ist ein Typ wie ein Bär, aber so robust wie eine Primaballerina.
Das hat irgendwann nicht mehr mit Pech zu tun. Müller und Lewandowski haben überhaupt keine Muskelfasern. Es ist zum Kopfschütteln und mit so Jungs wollen wir uns irgendwann sanieren.

ToniHH
1 Monat zuvor

Inhalt vom Blog – hatten wir alles schon.

Alle Defizite aufgezählt….und?

Nix passiert….der Aufsichtsrat versagt völlig. e.V. als Mehrheit Beteiligter versagt völlig. Der Rest der AG Anteile
totale Stille…der einzige der da redet ist TM ….und nur bla bla….

Qualität der Truppe immer schlechter,
ähnliches Niveau wie die Hamburger Presselandschaft.

Noch 15 Tage warten auf das „Wunder
von der Elbe“…

bahrenfelder
1 Monat zuvor

Als Optimist würde ich sagen, man es sind noch 31 Spiele.
Als HSV Fan würde ich sagen, wenn da nicht was entscheidendes passiert in den nächsten 2 Wochen bekommen wir zu Weihnachten einen neuen Trainer. Die Milliönchen aus dem Transferüberschuss müssen ja irgendwo hin. Bin jetzt schon auf die Ausreden von Boldt und Mutzel gespannt.

Als Blogfan hier möchte ich sagen, man Scholle was soll das. Einen Tag aussetzen bedeutet ein Tag keine Pöbeleien hier 😉(is nur Spasss).

Meaty
1 Monat zuvor

Herausragende Spieler in den Kader integrieren?

Das haben doch hier alle vorherigen Trainer versucht und sind an vielen Spielern gescheitert!
Bestes Beispiel ist doch Sonny Kittel, der letzte Saison nach Kritik, er würde nicht genug Einsatz zeigen, lächelnd mit Gelb-Rot vom Platz flog!
Daniel Thioune (von einigen Spezialisten hier als Inklusionsonkel tituliert), versuchte danach alles, um Sonny wieder in die Spur zu bringen!
Kittel zahlte nach seiner Sperre kurzzeitig mit Topleistungen zurück!
Die Rückzahlung hielt aber nicht lange, denn in den wichtigen Auswärtsspielen in der Rückrunde versteckte sich Kittel wieder! Also, wie immer in den letzten Jahren!

Zum Einsatz der Mannschaft kann man auch sagen, dass wenn ein Trainer in der PK grosmundig erzählt, >wir sind der HSV, wir müssen das Spiel machen< schon für den Gegner einfach macht!
Man schiebt die Favoritenrolle seinem Team zu und die Spieler des Gegners brauchen nur noch auf das reagieren, was das Auswärtsteam anbietet!
Da das erste Ziel der Kiezkicker (wie in fast jedem Derby!) sowieso heißt, das Spiel des HSV zu zerstören, spielt so eine arrogante Herangehensweise eines Auswärtsteams natürlich deutlich der Heimmannschaft in deren Karten!

TW hat seine Spieler im Vowege vermutlich mit Taktikgerede und alle anderen Dingen ins Derby geschickt, jedoch vergessen, dass es in einem ‚Kampfspiel‘ zuerst einmal auf die Grundtugenden im Fußball ankommt, und alles andere erstmal zweitrangig ist!

STP kam über den Kampf ins Spiel, der HSV versuchte Fußball zu spielen und verlor den Kampf – so einfach ist das!

Mag ja sein, dass etwas dran ist an dieser fehlenden Leistungskultur und „der Fisch stinkt vom Kopf!“ Jedoch verstehe ich dann nicht, warum der HSV unter der ach so starken Führungspersönlichkeit von Bernd Hoffmann nicht aufgestiegen ist?
BH war sogar mit Hannes Wolf und Dieter Hecking als Trainer gleich an zwei Nichtaufstiegen beteiligt!
In der ersten Zweitligasaison des Vereins war auch noch kein Bold da, der hier ja auch immer in der Kritik steht! Also, wenn es dann nur am Kopf liegt, dann hätte der HSV eigentlich schon lange wieder in der ersten Liga spielen müssen!
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Last edited 1 Monat zuvor by Meaty
horst schlau
1 Monat zuvor

Morgen Sennsation,

sei dir mal sicher, dass Herr Boldt – oder wer auch immer – jetzt erst mal hofft, einen „Bankdrücker“ aus der ersten Liga (oder ähnlichem) auszuleihen und wenn es ohne Kaufoption ist. Erst wenn hier sich keine Möglichkeit auftut, wird in die Kategorie Vertragslos geschaut.

Und noch etwas, Marmoush aus Wolfsburg wird es nicht, der hat seit dem Wochenende Lunte gerochen !

Boxer
1 Monat zuvor

Ich bin auch nicht von Tim Walters Taktik überzeugt, aber wenn die Spieler in der Rückwärtsbewegung nicht mitmachen, dann ist es wie er sagt Einstellungssache.
Ist nur bitter, daß die Spieler schon jetzt keine Lust mehr haben.
Man kann es aber drehen und wenden wie man möchte. Man weiß, was man bekommt wenn der Trainer TW heisst. Das war vorher bekannt. Entweder ich unterstütze ihn und stelle Ihm ein Team zur Verfügung mit dem er arbeiten kann oder er wird scheitern. Das Team passt aber nicht. Also wird TW scheitern. Das ist höchst fahrlässig, um nicht zu sagen dämlich.
Man kann nur hoffen, daß dies dann auch das Ende von Boldt und Mutzel bedeutet. Das ist schon längst überfällig und hätte schon längst passieren müssen.

Grantler3006
1 Monat zuvor

Es muss auch einen Plan geben, der über das blinde Laufen hinaus geht. Wenn ich manchmal sehe, wie Jan Gyamerah und Jonas David nach einem gespielten Pass plötzlich im Sprint irgendwo hinlaufen, wo sie frei stehen – aber nicht angespielt werden können, dann macht das auf mich einen aktionistischen Eindruck. Und das merken auch die Spieler, denen irgendwann der Glaube an dieses System verloren geht, wenn es nicht erfolgreich ist.

Als Spieler auf dem Niveau weiß man definitiv in welche Räume man laufen sollte, um wieder anspielbar zu sein. Das zumindest würde ich als Trainer voraussetzen. Warum halte ich hier dagegen? Weil ich zwar nie Kapitän war, aber im Spiel ohne Ball, mangels Qualität und Erfahrung auf die besseren Mitspieler bzw. Trainer angewiesen war. Allerdings nur solange, bis mir der Trainer oder bessere Mitspieler erzählte, wie ich in bestimmten Situationen nach einem Abspiel wieder in Position zu kommen habe. Ich, früher nur Bezirksliga Kicker, benötigte ca. 4 Spiele und 8Trainingseinheiten.

Das Spiel ohne Ball ist beim HSV seit 10 Jahren ein großes Problem und hat sicherlich was mit Training, Grundkondition und Laufbereitschaft zu tun!!! Alles Kopfsache.

Last edited 1 Monat zuvor by Grantler3006
JEANLUCHH
1 Monat zuvor

Eigentlich ist Walter ne arme Sau! Wird mit einer gewissen Idee verpflichtet, aber bekommt keine passenden Spieler. Ein König ohne Königreich. Der sagt dann irgendwann: „Beim HSV war ich auch mal…“

Vielleicht sollten Boldt und Mutzel mal zum SK1830 gehen, – beim Schach lernt man nämlich vorausschauendes Denken!

Aber die beiden werden sich irgendwann in die Augen sehen und unisono feststellen:“Tjoa, der Walter ,das war man auch nix…“ 🤷‍♂️

Und so geht das Spiel weiter und weiter…

Für was bitteschön bekommen die eigentlich Geld?

Ist wie bei „immer wieder Sonntags“: die Show bleibt die Gleiche, nur die Künstler wechseln …

Langsam wird es langweilig.

Ist der HSV eigentlich noch eine „Marke“? Wofür steht der HSV?

uwe twiehaus
1 Monat zuvor

Möglicherweise hängt für den HSV von dem kommenden Aufstieg alles ab, und möglicherweise ist: sollte es nicht gelingen wieder einmal die sportliche Leitung dafür hauptverantwortlich! Dann hilft eben nur noch ein chinesischer Scheich der, wenn er will den Club für ein paar Euronen übernimmt, das wird unser Salbenkönig bestimmt noch hinbekommen und als Elbe wunder vermarkten. Jeder Tag ist wichtig, und ohne HSV verloren allerdings muss er in allen Bereichen nachbessern!

sportjournalist schlunzi
sportjournalist schlunzi
1 Monat zuvor

Einen Trainer zu verpflichten der nur ein System kann und kennt, dann dazu händeringend Spieler zu kaufen, die es nicht können…das ist halt Bolft und Mutzel HSV Live in Konzert.
Albern diese Spieler jetzt suchen. albern

Paulinho
1 Monat zuvor

Diese 2. hat was, muss man zugeben. Spannende Spiele, also ich weiss nicht, diese Liga macht Spass. Und unsere Traditionellen bekommen ordentlich auf die Lamellen. Na und? Nun lasst erst einmal so 10 Runden gespielt sein, dann schauen wir, ob unser HSV oben dabei ist oder er ein Fernglas braucht. Und? Schon gegen die 98er dürfen sie Charakter offenbaren, den sie etwas leider im Verborgenen halten.

abraeumer
1 Monat zuvor

Im Nachbarblog ist heute auf eine sehr anschauliche Weise dargestellt worden, welche drei Gruppen schuld an dem Desaster der letzten Jahre haben. Sehr lesenswert.

Leon
1 Monat zuvor

Moin, ich sehe es so , dass man im Moment nur mit dem aktuellen Kader auskommen muss.
Und da bin ich voll gespannt auf die Super Videoanalyse. Weil die wird die Fehler gnadenlos aufdecken. Man muss sie natürlich auch erkennen und verstehen. In einer so großen Gruppe ist es auch klar das von 10 Personen 7 verschiedene Meinungen dargestellt werden.
Ich versuche es mal mit meiner. Fangen wir mir dem Spielerpersonal an. Seit mehren Spielen ist es gerade der Altbestand welcher einen absoluten Leistungsabfall hat. Hier stechen für mich die Spieler Kittel, Leibold, Gyarmerah und Kinsombi heraus. Kinsombi hat seit er beim HSV verweilt, gerade mal 3-4 gute Spiele geleistet. Seit geraumer Zeit irrt er immer nur auf dem Platz rum. Tribüne. Leibold ist ein Alibifussballer wie Kittel, beide gehört einfach mal eine Auszeit aufgebrummt. Und Gyarmerah ist einfach überfordert.
Alternativen hierzu gibt es, werden leider nur nicht genutzt.
Das wichtigste in meinen Augen ist , wir müssen mit einer Doppelspitze (Glatzel,Kaufmann) spielen. Dazu gehört für mich unbedingt Heyer in die Startelf, keine Ahnung was er getan , dass er nicht berücksichtigt wird. Damit würde Reis hinter die Spitzen rücken und bitte gibt ihm ein wenig Zeit. Es sei denn , Boldt zaubert noch einen 10er aus dem Hut 🤷‍♂️.
So und dann die beiden Aussenverteidiger tauschen. Muheim und Vagnoman rein.
Zu TW vertrete ich die Meinung , er ist nicht der richtige Trainer für den HSV. Sollte er aber den 12. Spieltag überstehen, werden wir ihn auch am Saisonende noch haben. Glaube aber das System passt nicht, aber lasse mich gerne eines besseren Belehren.
Meine Meinung zu Boldt und Mutzel , sie machen einen guten Job, lasst sie in Ruhe arbeiten. Sie stehen nicht auf dem Platz und machen die Taktik. Es muss Ruhe einkehren und nicht andauern das Personal tauschen. Bringt nichts , nur Rückschritt.
So nun seid ihr dran 😜

uwe twiehaus
1 Monat zuvor

Unser HSV Jobs beim HSV Hier findest du alle offenen Stellen: Festanstellungen Scholle? Interessant wäre es einmal in Erfahrung zu bringen wie hoch sich diese Kosten laufend bewegen, und was an kostenpflichtige Studien an welche Institutionen von wem im Auftrag gegeben wurde und werden! Des Weiteren würde mich schon Interessieren, ob du im Dienst des HSV stehst (Hofberichterstatter) oder standest, und was an Studien aus dem Blog ausgewertet wird und wurde? Für die Transparenz, vielen Dank im vorraus.

Broerken,Walter
1 Monat zuvor

Bin gespannt ob es Neuzugänge gibt.Bestimmt am 32. oder 33. August

RolloWikinger
1 Monat zuvor

Ist vielleicht nicht so wichtig, aber bin ich der einzige den das Bild eines tätowierten Paulianers im Beitrag stört ?
Zur Lage des HSV:
Ich kann weder diese extrene „Schwarzmalerei“ noch zu großen Optimismus verstehen.
Es ist und bleibt „nur“ Fussball, manchmal ist abwarten und sehen was die Hinrunde so bringt auch mal ganz angebracht.
Ähm… nur mal so nebenbei….wie hoch sind die Schulden von Barca ?!?

Bubu
1 Monat zuvor

Gooood moooorniiing @ all,

danke für den Blog Scholle!

Gewiss gibt es immer diverse Gründe für Niederlagen, im Umfeld wird immer rauf und runter diskutiert. Wie es dann vereinsintern beim HSV aussehen mag? Man faselt gerne von „Analyse“, das dann und wann jeder Stein umgedreht und auf den Prüfstand muss… muss… und dann…Umbru…??

Halt! Erst einmal – Abstand! Die „Massen“ werden sich schon wieder beruhigen, wenn die sich genügend an Spielern, Trainer und dem Rest Verantwortung abgearbeitet hat. Klar, jetzt kriegt jeder erst einmal sein „Fett“ weg, und kein Stein …. Ach nee… die bleiben ja eh nicht übereinander! Benötigt man fachliche Hilfe bei der pedantischen Fehler – Analyse? Nö…Beruhigend!  😉

HSV Mentalität…alles neu macht der Mai, mit anschließendem prognostiziertem, sportlichem Kollaps … Untertitel; Was interessiert mich das Gefasel von gestern…! 🙂

Man gibt sich dann und wann „diskussionsbereit“, so wie bei der Entlassung vom boldtschen, entdeckten Entwickler Thioune, der am Ende ein weiteres Opfer in der brutalen Fehlerkette der Strahlkraft des HSV … man wollte doch mehr Kontinuität… äh… einnahm. Die temporär – zwingend nötige Trainer – Entlassung ist beim HSV immerhin etwas Kontinuierliches. Kommen die Verantwortlichen da nicht von alleine drauf, wird seitens des Umfeldes nachgeholfen.

So beugte man vor und wich eh ausbleibenden, kritischen Fragen geschickt gleich mal aus! Treuen Blickes mit der Bekenntnis nicht anders handeln zu können, obwohl man nach wie vor vom Trainer überzeugt war / ist… and so on!

Dann nimmt man das gestrandete, kollabierte Kollektiv auseinander, sucht unbedingt Schuldige für die Misere, gibt diese dann – plus Abfindung!!!  -ab…weg von der payroll.

Dudziak geht für € 800.000,- jetzt auch nach Fürth?? Marktwert 2 Mio??? Habe ich da etwas nicht so ganz mitbekommen? Wer ist gleich noch nach Fürth gegangen?
Und einer nach Düsseldorf, der ja so gar nicht Fußball spielen kann…. Schon klar.. 😉

Qualitativ zeigt die Kurve im Kader weiter nach unten, und man wird diese Saison noch kleinere 2. Liga Brötchen backen dürfen.

Aber… man darf nun sooooo gespannt sein, was noch „alles“ verpflichtet wird, uiuiuiuiui!
Weit ist man ja mit den ewigen Umbrüchen / Neuanfängen im Kader nicht so gekommen, auch mit dem ständigen Spielertausch / Verbrennen / Vergraueln macht man auch keinen Staat, eher bleibt es bei „typisch HSV“. Im vierten Jahr nach diesem ominösen  „Ausrutscher“.

Der HSV sollte eigentlich unlängst nachgebessert haben, in allen Bereichen. Hat er? Hat er aus den letzten Jahren gelernt? Eher hat man das Gefühl der Verein sucht sich immer noch….

Die Wahrheit liegt bekanntlich auf dem Rasen….. und auch im Umfeld…. Oder wie war das gleich noch?

Warten wir es einfach ab, noch ist die Saison taufrisch….es verbleiben noch genügend Spiele, in der sich der „neue“ HSV festigen kann, aller Anfang ist eben schwer. 🙂

Bleibt alle gesund…. !!

alles hat seine zeit
1 Monat zuvor

Boldt fehlt Führungspersönlichkeit.
Es ist ein bekanntes Problem. Schwätzer erkennen sich nicht selbst.
Und wer sich selbst nicht wirklich kennt, kann auch Mitarbeiter nicht wirklich einschätzen.
Er wurde in Lev – der ewige Verliererclub – für die Praxis ausgebildet.
Nun versucht er sich in Hamburg.

Tatortreiniger
1 Monat zuvor

Muskelfaserriss bei Vagnoman und Lewis Holby vor Unterschrift bei Holstein Kiel!

Quelle: Mopo.de

tobyseal
1 Monat zuvor

Oh Mann Josh, was ist mit dir los? Jetzt hast du den notorischen Faulpelz aus D‘dorf aber richtig unter Zugzwang gesetzt…er muss jetzt nicht nur 2 kreative offensiv wie defensiv flexibel einsetzbare MF holen, sondern auch noch einen RV…der wünscht sich bestimmt, du wärst nach England gegangen…dann hätte er auch noch etwas Kohle für dich gekriegt und wäre vielleicht auch auf die bahnbrechende Idee gekommen, Dehm ablösefrei zu verpflichten…

Buffy
1 Monat zuvor