Der HSV gewinnt nicht nur Spiele, sondern auch neue Spieler

von | 24.10.21 | 94 Kommentare

Nicht immer in den vergangenen Wochen war der Jugendkurs beim Hamburger SV der Königsweg, diesmal aber zahlte er sich aus. Der 20-jährige Faride Alidou wurde beim 2:1 (1:1)-Sieg gegen den SC Paderborn am vergangenen Freitagabend zum „Man of the Match“ gekürt, Tommy Doyle, ein 20 Jahre alter Engländer, hatte in der Nachspielzeit das Siegtor erzielt. „Das ist der Weg, den wir eingeschlagen haben“, sagte Trainer Tim Walter. „Wenn ich sehe, wie Jonas David gegen Sven Michel verteidigt, der ja wirklich ein sehr guter Stürmer in der 2. Liga ist, dann macht mir das Freude.“ Schon zum Stamm gehört jener genannte Innenverteidiger Jonas David (20 Jahre). Auf dem Sprung ist Anssi Suhonen (20). Dazu kommen noch Manuel Wintzheimer (22), Ludovit Reis (21), Robin Meißner (22), Mikkel Kaufmann (20). Zwei sind derzeit aus Verletzungsgründen nicht dabei, waren aber zumindest zuvor jeweils feste Größen im Team: Josha Vagnoman (20) und Stephan Ambrosius (22). 

Sportvorstand Jonas Boldt machte derweil, was man in einer solchen Situation macht, wenn man sich seiner Verantwortung bewusst ist: Er relativierte und setzte alles in ein gesundes Verhältnis. Er will keine Euphorie ob der Jungen aufkommen lassen. „Auch da muss man die Kirche im Dorf lassen“, sagte er und meinte über Alidous Startelfdebüt: „Es war ein gutes Spiel. Super wäre gewesen, wenn er dann auch ein oder zwei Tore macht. Die Grundqualität hat er dafür.“ Der Flügelspieler aus dem Regionalligateam des HSV wird jedenfalls öfter zu Zweitliga-Einsätzen kommen. 

Alidou, Doyle – die nächsten Youngster drängen ins Team

Die kollektive Erleichterung über den dringend notwendigen Sieg war aber auch bei ihm zu spüren. „Nichts ersetzt Siege – und Erfolge geben auch immer den Glauben daran, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist“, sagte Boldt. „Für die Tabelle war es ein sehr wichtiger Sieg, weil dort nicht abgebildet wird, wie viel Ballbesitz und Torchancen dein Team verzeichnet.“ In diesen Statistik-Kategorien ist der HSV weiterhin absoluter Liga-Primus. „Wir sind einfach nur zufrieden mit uns», sagte Walter, dem die zunehmende Last durch die fehlenden Siege in den vergangenen Wochen mit einem Mal von den Schultern gerutscht ist. „Wir hatten es nicht einfach nach so einer Serie von drei Unentschieden“, beschrieb Kapitän Sebastian Schonlau die Gemütslage des Teams und kritisierte erneut die ungenutzten Gelegenheiten gegen Paderborn: „Und dann vergibst du wieder viele, viele Chancen.“ 

Der Makel in dieser Saison aber bleibt: das Verwerten der Torgelegenheiten. Ein Mann wie Doyle könnte da Abhilfe schaffen – glauben viele. Und auch Doyle selbst ist auf den Geschmack gekommen: „Selbstverständlich wünsche ich mir, noch mehr zu spielen. Aber so ist es im Fußball: Wenn du die Chance bekommst, dann musst du da sein“, sagte der von ManCity ausgeliehene Mittelfeldspieler, der technisch sackstark ist – physisch aber noch nicht da ist, wo Walter ihn sehen will. Boldt: „Wir haben uns ja dabei was gedacht, dass wir ihn geholt haben. Er kam aber spät dazu. Wenn Tommy so weitermacht, wird er sicherlich auch bei dem Trainer eine Chance bekommen, mehr zu spielen. Aber ich bin auch nicht bei jedem Training dabei. Der Trainer kann das besser bewerten. So wie wir bis jetzt gespielt haben, waren die anderen berechtigt auf dem Platz.“

Stimmt. Und genau diese Unaufgeregtheit muss sich der HSV beibehalten. „Der HSV-Matchwinner – wann darf Doyle richtig ran?“ fragen die BILD-Kollegen heute Die Startelfnominierung von Alidou hatte ich vor dem Paderborn-Spiel als aktionistisch empfunden. Als Reaktion Walters auf die Kritik, nicht mutig genug auf junge Spieler in der Startelf zu setze. Und ich wurde eines Besseren belehrt, da Alidou ein sehr gutes Debüt feierte. Von daher bin ich aktuell etwas verhaltener – aber bei Doyle dann doch sicher, dass er über Teilzeiten genauso einen guten Weg und wichtig für den HSV werden kann. Siehe Paderborn, siehe zuvor Aue. Und siehe vielleicht schon am Dienstag beim schweren Auswärtsspiel in der zweiten DFB-Pokalrunde beim 1. FC Nürnberg? Schön wär’s…!

Neben der Tabelle zählt die Ausbildung mehr denn je

Fakt ist: Dieser HSV spielt spektakulär offensiv und lässt einen von der ersten bis zur letzten Sekunde daran glauben, dass man noch ein Tor erzielen kann. Und das ist wirklich wichtig für den Kopf eines jeden HSV-Spielers. Denn nur so kann man jedes Spiel gewinnen oder ggf. in den Schlusssekunden noch drehen. Fakt ist auch, dass der HSV viele junge Talente hat, die sich über die Zweitligabühne hervorragend entwickeln – und noch weiter entwickeln können. Und das wiederum könnte dieses Zweitligajahr in der Endabrechnung schon als produktiv bewerten lassen – unabhängig vom Tabellenplatz.

In diesem Sinne, eigentlich wollte ich heute pausieren – aber irgendwie ging das dann doch nicht. Bis morgen! Dann wieder mit dem MorningCall! Und mit der Vorschau auf das Pokalspiel bei den Ex-HSVern Tobi Schweinsteiger, Dieter Hecking und Chris Mathenia, die am Sonnabend Heidenheim abfertigten und eine große Hürde sein werden für den HSV. Aber eben auch ein Gegner, an dem die HSV-Youngster weiter wachsen können. Ich jedenfalls freue mich wie im Video zu sehen über späte Siege – aber eben auch über so starke Fortschritte bei Spielern wie aktuell bei David, Suhonen und jetzt Alidou… Denn auch darum MUSS es beim HSV in diesem und den nächsten Jahren IMMER gehen. Neben neuen Spielen müssen eben auch neue Profis gewonnen werden. Und da sind Walter und der HSV auf dem richtigen Weg.

Bis morgen!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Didi
1 Monat zuvor

Wir haben sicher nicht das beste Team unserer Zweitligazeit, aber vielleicht das Spannendste.

Fuxi
1 Monat zuvor

Sonntagabend, Zeit für den Rundblick.

Unsere Frauen haben in der Regionalliga erstmals Federn lassen müssen. Beim Auswärtsspiel bei Jahn Delmenhorst stand am Ende ein 2:2. Nathalie Heeren hatte den Jahn nach 20 Minuten zur Pausenführung geschossen. Der HSV kämpfte und kam durch ein Elfmetertor von Anne van Bonn zum Ausgleich (56.). Sophie Nachtigall gelang nach 64 Minuten die Hamburger Führung. Doch als alles nach dem siebten Dreier für die Rothosen aussah, traf Julia Hechtenberg in der Nachspielzeit zum 2:2. Wenn doch nur einer der drei Aluminiumtreffer drin gewesen wäre…
Trotzdem ist der HSV wieder – denn das abgesagte Derby wurde noch nicht offiziell vom NFV gewertet – Tabellenführer, weil die Konkurrenz ebenfalls patzte. Der TuS Büppel verlor das Verfolgerduell bei Hannover 96 mit 1:2 und liegt nun – vorerst punktgleich – mit dem HSV auf Rang zwei, drei Punkte vor den Hannoveranerinnen. St. Pauli gewann das Derby gegen den Walddörfer SV überraschend mit 2:1 und gab das Schlusslicht an den TSC Wellingsbüttel ab. Da droht für die Oberliga also am Saisonende Ungemach.

Apropos Oberliga: Da hat die Zweite mal ein richtiges Ausrufezeichen gesetzt. Gegen den Tabellenfünften Union Tornesch gewannen sie mit 8:2. Frau des Tages war Eigengewächs Hannah Diekhoff (die ich schon als E-Juniorin habe spielen sehen) mit fünf Treffern. Außerdem trafen Joline Floeter, Naina Fiebranz und Maiara Windszus Pessanha. Die Unionerinnen sicherten sich späte Ehrentreffer zum 1:7 und 2:8. Tabellenführer bleibt der ETV nach einem 9:1 beim Harburger TB. Wie zu erwarten war, traf Hannah Paulini sechs Mal und schraubte ihr Torkonto auf 25 – in nur acht Spielen. Neuer Dritter, vier Punkte hinter der HSV-Zweiten, ist der SC Victoria, der 3:1 bei Grün-Weiß Eimsbüttel gewann.

Das Spitzenspiel der Bezirksliga ging für den HSV leider verloren. Die Dritte unterlag Tabellenführer ETV II. mit 1:4. Komet Blankenese II. reichte dadurch ein 0:0, um den HSV auf Platz drei zu verweisen. Noch hat der HSV in der Aufstiegsfrage noch die Nase vorn, allerdings drückt von hinten der punktgleiche SV Eidelstedt, der 3:2 beim SC Ellerau gewann. Die zweite Saisonniederlage für die Rothosen macht also die Situation etwas schwieriger.

Die B-Juniorinnen in der Bundesliga hatten spielfrei, das Derby beim Harburger TB findet erst am 14. Dezember statt. Deshalb zog der SV Meppen mit einem 2:1 beim Magdeburger FFC am HSV vorbei. Spitzenreiter VfL Wolfsburg mühte sich zu einem 1:0-Auswärtssieg bei Holstein Kiel, kann am kommenden Samstag allerdings die Tabellenführung verlieren, wenn der SV Meppen sein Spiel bei Werder Bremen nachholt.

Wenn man bedenkt, dass die U23 nur 2:2 gegen St. Paulis Reserve spielte – nach 2:0-Führung – und die A-Junioren in der Bundesliga bei Werder Bremen in Unterzahl 2:4 verloren, war es ein mittelmäßiges Wochenende mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen…

Weiter geht es nun erstmal im Pokal. Mittwochabend sind alle vier Regionalligisten im Einsatz. Der HSV hat das schwerste Los, auswärts bei Ligarivale Walddörfer, während Wellingsbüttel zum SC Alstertal-Langenhorn (Landesliga) muss und St. Pauli im Duell Braun-Weiß gegen Braun-Weiß bei Komet Blankenese (Landesliga) antritt. Die Zweite spielt am kommenden Sonntag bei Bezirksligist BU, kann also im Normalfall das Ticket für’s Viertelfinale buchen.

Am Sonntag spielt die Erste nach dem anstrengenden Lotto-Pokaleinsatz auch noch im DFB-Pokal, „zuhause“ im Wolfgang-Meyer-Stadion zu Stellingen gegen Bundesligist SGS Essen. Es gibt insgesamt 200 Sitzplätze und 300 Stehplätze an der Tageskasse – Besucher müssen entweder geimpft, genesen oder vor nicht mehr als 48 Stunden (bei Schnelltest aus einem Testzentrum 24 Stunden) getestet sein, abseits des eigenen Platzes gilt Maskenpflicht. Anpfiff ist um 15 Uhr.

Die Dritte und die B-Juniorinnen haben spielfrei.

Frederix
1 Monat zuvor

Nicht nur das Ausbilden ist wichtig, das richtige Auge beim Scouten scheint, siehe St.Pauli, noch wichtiger.

Ich gebe zu, Pauli immer als linksorientierte Stadpark-Kicker eingestuft zu haben, die man nicht ernst nehmen kann. Letzte Saison hatten sie zwei glückliche Verpflichtungen, nach dem Motto, auch ein blindes Huhn…., da diese aber abwanderten, war ich mir relativ sicher, es geht wieder gegen den Abstieg.

Ich traue meinen Augen nicht, wenn ich dann aber sehe, was diese Saison abläuft, auch gegen uns.

  • Ein unglaublich abgebrühter, explodierender und technisch starker Kyereh. Wo kommt der bloß her?: Von Wehen Wiesbaden über Havelse für 600K
  • Ohne zu hoch greifen zu wollen, ein Paqarada, der mich stark an Manni Kaltz erinnert. Für mich der beste Aussenverteidiger der Liga. Ablösefrei von Sandhausen
  • Mit Aremu, einen 6er, mit gutem Auge und technisch versiert, von IK Start, aus der zweiten! norwegischen Liga für 300K
  • Jackson Irvine, sympatischer Dauerläufer der abliefert, von Hibernian aus Schottland ablösefrei
  • Abwehrchef Medic von Wehen Wisbaden, 400K
  • mit Burgstaller wurde ein etablierter Spieler geholt, ablösefrei!

Wie kommt Pauli zu solchen Spielern? Antwort: Extrem gutes Scouting.

Und wir?
Da muss erst eine Schwester ihren Bruder anbieten, um einen Spieler mit hohem Wiederverkaufswert zu haben.

Last edited 1 Monat zuvor by Frederix
Neville-Ex-Bild
1 Monat zuvor

Da der HSV ja leider nicht mehr die Nummer 1 in dieser Stadt ist (das ich so etwas bitteres erleben muss) und um einen Vergleich zu bekommen, habe ich mir heute tatsächlich das Spiel der braunen Kac…hosen reingezogen. Dazwischen liegen tatsächlich leider Welten! Und eindrucksvoll zu beobachten, wie Boldt in der Kader-Zusammenstellung und Trainerwahl mit dieser destaströsen Spielweise und Taktik einfach nur Mist verbockt hat. Im direkten Vergleich, besonders wie schnell dort umgeschaltet wird, muss man das leider so feststellen…

Kosinus
1 Monat zuvor

Der Prophet im eigenen Land war beim HSV über Jahrzehnte nix wert. Man kann nur ahnen, welche Summen uns diese Denke gekostet hat. Wir wären wohl schuldenfrei. Wenn man ehrlich ist, hatten David, Alidou, Ambrosius und Co. kaum welche auf den Schirm. Sie galten nicht als die Mega-Supertalente. Der eingeschlagene Weg ist sehr gut, Walter muss sich aber taktisch noch weiterentwickeln.

RummsBumms
1 Monat zuvor

Der HSV müsste schon zehn Onanas verkaufen, damit nur annähernd die Schulden getilgt werden können. Ich sehe kaum einen Spieler der einen ordentlichen Marktwert hat. Die Werte steigen nur, wenn wir wieder Erstligist sind. Talente ausbilden u als Zweitligaverein abgeben müssen, wird uns sportlich u auch finanziell überhaupt nicht helfen. Der HSV muss wieder Erstligist werden, damit die Jungs ins richtige Schaufenster geraten. Oder Newcastle kauft uns unseren starken Ersatzkeeper für 50 Millionen ab. Ich glaube die haben das Geld……🥸
In Nürnberg muss das Team nachlegen. Ich traue dem HSV-Braten noch nicht. Dafür spielen wir noch viel zu unausgewogen u lassen zu viel zu. NUR DER HSV

Tatortreiniger
1 Monat zuvor

Zum Pokalspiel am Dienstag: rein leistungsmäßig gäbe es kaum einen Grund für Tim Walter, die Paderborn-Startelf zu ändern.

Aber gegen Kiel wird Leibold fehlen. Sollte man evtl. Muheim die dringend nötige Spielzeit geben, um Sicherheit zu finden? Oder – was ich ohnehin favorisieren würden – sollte Gyamerah LV spielen und Heyer rechts bleiben?

Dass „Campus-Juwel“ Alidou wieder startet, dürfte nach seiner starken Vorstellung sicher sein. Hoffentlich steigen ihm die übertriebenen Schlagzeilen nicht zu Kopf:

https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/hsv-entdeckung-faride-alidou-das-fuenfte-juwel-aus-dem-campus-78048262.bild.html

Und alle würden gerne mehr von Tommy Doyle sehen, auch ich. Aber von Beginn an? Das glaube ich nicht. Doch gerne mal zumindest 30 Minuten.

Bleibt der Wunsch nicht weniger User, dass Vuskovic endlich für David auflaufen darf. Ich habe David ähnlich kritisch gesehen, wie viele andere auch. „Fein“ bin ich noch lange nicht mit ihm…aber er hat sich im Verlaufe der Saison wirklich deutlich gesteigert. Das sollte man dann auch mal anerkennen.

Und eine IV ist eine IV…da experimentiert man in einer englischen Woche nicht mal locker aus der Hüfte rum (zumal der Pokal bekanntlich eine wichtige Einnahmequelle sein kann, siehe Halbfinale 2019), sondern nutzt jedes Spiel, um dem Duo mehr Sicherheit zu geben. Ich schätze daher, Tim Walter wird auch Dienstag auf David setzen.

Wird ein enges Ding in Nürnberg. Beide Teams haben von zusammen 22 Liga-Spielen nur 1 verloren. Riecht nach Verlängerung!

Last edited 1 Monat zuvor by Tatortreiniger
Paulinho
1 Monat zuvor

Walter bringt sie aber, den hoffnungsvollen Nachwuchs. Nach und nach. nur nicht verheizen. Außerdem soll es ja auch einem internen Konkurrenzkampf dienen. Es muss sich immer wieder jeder im Training aufdrängen, so soll es sein. Was aber echt m.E. den aktuellen HSV auszeichnet : sie haben Kondition wie ich es sonst noch nicht unterschreiben konnte. Die früh erworbene Kondition beugt auch Verletzungen vor, sollte man meinen. Also am Ende kackt die Ente, der 34. ist entscheidend, nicht ein Spieltag vorher.

Sascha B.
1 Monat zuvor

Ich finde wir sind auf einem guten Weg. Vor allem ist es nicht nur für die Spieler wichtig zu wissen, dass man „daran glauben kann von der ersten bis zur letzten Sekunde, dass man noch ein Tor erzielen kann.“, sondern auch für uns Fans 😉

Natürlich wäre so ein 3 oder 4:0 auch mal wieder schön, aber so weit ist dieses junge Team leider noch nicht und die Wellenbewegung wird uns (Team, Umfeld und Fans) die ganze Saison noch beschäftigen.

Zu Alidou: Ja, das Spiel gegen Paderborn war gut, aber so einen Start hatten schon einige hier im Volkspark und leider konnten viele davon in den Wochen darauf nichts mehr zeigen.

Ich hoffe, dass wir weiter oben mitspielen und es evtl. reichen könnte, aber fände es jetzt mit dem eingeschlagenden Weg auch nicht so tragisch wie die letzten Jahre, wo es ein „Muss“ war hochzugehen.

Nur der HSV.

Dennis1984
1 Monat zuvor

Meißner muss aufpassen mit bald 23 muss auch langsam mal durch gestartet werden

Polkateddy
1 Monat zuvor

Der Kader ist jedenfalls für jeden Spieler offen. Und das halte ich für die beste Lösung im Sinne des Leistungsprinzips.

uwe twiehaus
1 Monat zuvor

Dieser Last-Minute-Sieg des HSV beim SC Paderborn hat viele Gewinner, NUR NICHT DER HSV? Youngstars am laufenden Band sind noch keine Garantie. Der Glaube versetzt beim HSV keine Berge mehr, bisher sind David, Alidou, Ambrosius und Co junge Spieler mit Perspektive. Das Glücksrad alleine reicht nicht mehr, es müssen Taten folgen, viel Zeit zu verbommeln haben wir nicht mehr.

YNWA
1 Monat zuvor

Man kann es drehen und wenden, wie man will, wir brauchen ganz dringend einen Knipser! Terrode ist nicht mehr da und Glatzel ist ganz sicher ein Guter, aber viel zu sehr auf sich allein gestellt. Man hat ja gesehen, was dabei herauskommt, wenn er von einem Alidou unterstützt wird. Macht dieser in der 60ten nach Glatzels Traumvorlage die Bude, sieht die Welt gleich anders aus.

Von daher gilt es für Boldt abzuwägen, wie es hier weitergehen soll, wenn ein Kaufmann, so wie es aussieht, weiter keine Option ist!

Ich will auch ganz sicher nicht wieder die elende Terrode Leier anfangen, aber man stelle sich nur einfach mal vor, wir hätten den bei den ganzen Torchancen der Vergangenheit, auf dem Feld gehabt.

Wir hätten 2/3 der Spiele, bereits in der 1HZ vorentscheiden!

Last edited 1 Monat zuvor by YNWA
Riesum
1 Monat zuvor

Bin gespannt was mit David passiert, wenn Ambrosius wieder bei alter Stärke ist. Nach dem Leistungsprinzip muss dann Ambrosius spielen. Er ist einfach besser als David. Außerdem, weil man für ihn sicher in ein, zwei Jahren eine schöne Ablöse erzielen kann. Aber nur, wenn er spielt.

uwe twiehaus
1 Monat zuvor

Vor allen Dingen, der Vorsprung durch Technik ist bei Pauli beängstigend zu beobachten, und sollte nachdenklich stimmen, der Rest kommt beim 1 + 1 Zusammenzählen von alleine, wenn wir keine Zeit verbommeln wollen Herr Boldt!

Aradia
1 Monat zuvor

Moin….

Wie der HSV zur Zeit wertig ist wird man morgen sehen.
Da es ein KO-Spiel ist, nutzen Ballbesitz und fummeln wenig.
Es muss genetzt werden.
Auch beim Elfer schiessen.
Ob da die jungen Kerle spielen, glaub nicht.

Walter wird auf Erfahrung setzen.
Von daher wird es ein zähes Spiel.
Abschenken werden wir es nicht, da wir Einnahmen brauchen.
Von daher wird schon ein taktisch eingestelltes Team
auf laufen.

Walters Auswechslungen werden auch eine Rolle spielen.

Ist er wirklich unser Zukunftstrainer?
Man wird es auch morgen sehen.
Das er junge Spieler bringt, die trickreich übern Platz
sprinten ist zwar lobenswert, aber bringen leider
keine Tore.

Der Vergleich mit den Legenden wie Kaltz/Horsti/ war ein
Jahrhundert Wurf wie es einen G.Müller gab.
Dies wird sich nicht wiederholen.
Also liebe HSV-Fans, bei aller Freude über die Kurzen
bleibt auf den Boden.

Micky
1 Monat zuvor

Aufstiegsszenario: Pauli
HSV
Schlacke in Rele
🤪
Hamburg vor!

Wobei, irgendwie find ich den HSV mit Trainer Walter richtig geil.
Nur meine Nerven nicht wirklich.
Man könnte ja mal – also ganz vorsichtig angefragt, vielleicht
ein paar klarere Siege hinterherschicken?

Wenn das Geld vom Pokal nicht so wichtig wäre, könnte ich auf ihn verzichten.
Dafür dann die Liga bis auf die ersten Plätze rocken, hätte viel mehr.
Mal sehen, was die „Rasselbande“ morgen zustande bringt.
Nicht, dass sie zuviel Körner auf dem Rasen lassen, die lütten.

Meine Kritik: Ehrlich gesagt könnte Tommy auch mal ein bisschen fröhlicher gucken.
Hat irgendwie so’n traurigen Dackelblick, der gute.

Hey,
Nur der HSV !!!

Paulinho
1 Monat zuvor

Ich hab fast den Eindruck hier gehen einige Fans von der Fahne, soviel Lob für St. Pauli….Donnerwetter! Aber sie haben es z.Z. auch verdient. Neidvoll!!!

Frank Müller
1 Monat zuvor

SCHUSSTECHNIK
alles bereits analysiert:
nach dem sonntagsschuß von Doyle muß keine EuroLeague-stimmung aufkommen.
pff….ich will ja nicht ausschließen, dass der während seines jahres hier noch ´n tor schießt,
aber: außer schußtechnik ist da nix.
zusammenspiel….fehlanzeige. deswegen wird er nicht eingesetzt.
deswegen auch die freistoß-shows wenn die anderen schon unter der dusche.
der ball muß ihm schon vor die füße fallen.
nichtsdestotrotz will Herr von und zu Boldt den „mit Doyle“-sieg natürlich für sich
selbst und seine jugend-IDEE verbucht wissen und fordert mehr und frühere einsätze,
obwohl der ja nach kurzer zeit wieder ne mücke macht.

Fluegelzange
1 Monat zuvor

Topspieler | Tor | 2. Bundesliga 2021/22 – kicker

1.) Heuer Fernandes (2,68)
2.) Patrick Drewes (2,70)
3.) Jannik Huth (2,77)

War immer ein Ferro Kritiker, aber man hat jetzt einen Torwart, der auch Spiele rettet (Grüße an Ulreich)

Last edited 1 Monat zuvor by Fluegelzange
OhnezuRuppen
1 Monat zuvor

@Marcus Scholz
Moin, Du sagst im Morningcall, dass der Alidou-Vertrag verlängert werden soll, der 2020 (!) ausläuft? Trotzdem, schön, dass es den Morningcall gibt. Aber Du musst aber keine 7 o. 8 Minuten vollmachen, wo, wie heute z. B. 2 Minuten reichen.
Du wiederholst Dich ja nicht nur einmal, sondern drei- bis viermal, mindestens. Aber wahrscheinlich macht man das ja so, wenn’s nicht soviel Neues gibt.