Zweiter Aufsteiger, zweiter peinlicher Auftritt: Walter und Co. müssen Antworten liefern

by | 23.09.23 | 662 comments

Der HSV kann es einfach nicht. Seit Jahren hat man Probleme gegen Aufsteiger und andere Teams, deren oberstes Ziel der Klassenerhalt ist. Und nachdem man sich in Elversberg bereits blamiert hatte, tat man selbiges nun auch beim VfL Osnabrück. Erneut mit 1:2 gegen den zweiten Aufsteiger und das alles binnen einer Woche. Bitter. Nein: Bodenlos, desolat – peinlich. Warum das so ist? Die Antwort darauf werden die Verantwortlichen, allen voran Trainer Tim Walter, jetzt liefern müssen, wenn sie die aufkommenden Trainer-Diskussionen nicht lauter werden lassen wollen.

Ich erspare Euch an dieser Stelle zum zweiten Mal in Folge die Spielerbewertungen, weil sich diese einfach nicht lohnen. Bis auf Heuer Fernandes und in Teilen Glatzel und Jatta gab es heute auf dem Feld und am Rand nur Arbeitsverweigerung. Note 7 – setzen! Wie man aber zwei Spiele in Folge so abschenken kann, das bedarf einer Klärung. Ebenfalls, wie es sein kann, dass von außen erneut absolut kein Impuls gesetzt werden konnte, der dem Spiel zumindest eine Änderung brachte.

Nein, es lief einfach alles wie immer. Über 90 Minuten hinweg wusste der HSV heute mal gar nichts! Aber: Das darf einfach nicht mehr hingenommen werden! Es kann einfach nicht sein, dass man gegen die mitspielenden Gegner Schritte nach vorn macht, um dann gegen Abstiegskandidaten gefühlt wieder in die Steinzeit bzw. ins Bodenlose abzustürzen.  Konstanz? Die gibt es nur drumherum und im Bezug auf Probleme, die vermeintlich „Kleineren“ zu bespielen. Seit Jahren. Von Weiterentwicklung ist in diesem Zusammenhang absolut gar nichts zu sehen. Wie seine Vorgänger hat auch Walter bislang nicht nachweisen können, dass die Mannschaft unter ihm hier einen Schritt nach vorn macht. Problem hierbei: Es gibt noch mehr Mannschaften in der Liga, die so auftreten werden wie Elversberg und Osnabrück. Und bis zum nächsten Mal muss Walter Antworten liefern können, die seine Mannschaft sportlich auf den Platz bringt. Zumindest, wenn dieser HSV tatsächlich plant, aufzusteigen.

Anbei mein Blitzfazit für heute und ein Spielbericht: 

Ein Spielbericht von meinem Kollegen Lars Reinefeld: 

Der HSV ist in der 2. Fußball-Bundesliga auch beim zweiten Aufsteiger gestrauchelt und erlebt die erste Krise der noch jungen Saison. Eine Woche nach dem 1:2 bei der SV Elversberg verloren die Norddeutschen am Freitagabend beim Tabellenletzten VfL Osnabrück mit 1:2 (1:2) und zeigten dabei eine erschreckend schwache Vorstellung.

„Wir haben heute überhaupt nicht stattgefunden“, sagte Hamburgs Trainer Tim Walter. „Wie wir uns haben düpieren lassen, das war einfach schlecht. Und die zweite Halbzeit war dann ein Abbild davon.“

Zwar brachte Robert Glatzel die Gäste früh in Führung (12. Minute), Erik Engelhardt (16.) und Oumar Diakhite (39.) drehten die Partie aber zugunsten der Gastgeber. Für die Lila-Weißen war es vor 15.741 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke der erste Saisonsieg. „Der Sieg war verdient, großes Kompliment an die Jungs“, sagte Osnabrücks Coach Tobias Schweinsteiger. „Trotz des Sieges müssen wir weitermachen und den Weg, auf den wir hoffentlich gefunden haben, weitergehen.“

Die Gastgeber zeigten sich im Vergleich zum 0:7-Debakel bei Hannover 96 vor einer Woche wie verwandelt. Die Osnabrücker warfen sich in jeden Zweikampf und waren auch spielerisch die klar bessere Mannschaft. Allerdings versäumte es das Schweinsteiger-Team, seine vielen Chancen zu nutzen. So musste der VfL bis zum Ende zittern.

Den schwachen Hamburgern fiel aber auch in der zweiten Halbzeit nichts ein, sodass die nächste Niederlage völlig verdient war. Schon vor zwei Jahren hatte das Team von Trainer Tim Walter in Osnabrück verloren und damals in der Schlussphase der Saison den Aufstieg verspielt.

VfL-Coach Schweinsteiger hatte seine Startelf auf vier Positionen verändert und lag dieses Mal mit seinen Umstellungen richtig. Der Tabellenletzte hatte nach der Klatsche von Hannover einen Neustart ausgerufen und ließ den Worten Taten folgen. Auch der frühe Rückstand warf den VfL dieses Mal nicht um. Ganz im Gegenteil: Zunächst gelang Engelhardt nur vier Minuten nach dem Rückstand der Ausgleich, dann brachte Diakhite den VfL bei seinem Debüt für die Niedersachsen sogar in Führung. Zur Pause waren die Hamburger mit dem knappen Rückstand gut bedient.

Doch auch nach dem Seitenwechsel zeigte der Aufstiegsfavorit weiter eine erstaunlich leblose Vorstellung. Vom Esprit und Offensivgeist der ersten Spieltage war nichts zu sehen, stattdessen bestimmte der Tabellenletzte weiter das Geschehen. Nur weil Osnabrück Chance um Chance vergab, blieb der HSV im Spiel. Doch eine wirklich gute Möglichkeit auf den Ausgleich hatten die Hamburger nicht mehr. (dpa)

DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

VfL Osnabrück: Grill – Ajdini, Gyamfi, Diakhite, Kleinhansl – Gnaase, Cuisance, Tesche (68. Kunze), Wulff (76. Rorig), Conteh (68. Niemann) – Engelhardt (90.+3 Verhoek)

HSV: Heuer Fernandes – van der Brempt, Hadzikadunic (90. Nemeth), Ramos (46. Ambrosius), Heyer (46. Mikelbrencis) – Meffert, Reis (57. Königsdörffer), Benes – Jatta, Glatzel, Dompe (62. Öztunali)

Tore: 0:1 Glatzel (12.), 1:1 Engelhardt (16.), 2:1 Gyamfi (40.)

Zuschauer: 16.000 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Florian Exner (Münster)

Gelbe Karten: Tesche, Gyamfi, Cuisance, Conteh, Gnaase / Benes, Heyer, Mikelbrencis, Jatta, Königsdörffer, Heuer Fernandes

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Peter Ariel
8 Monate zuvor

Mal ganz ehrlich: Wer ist denn überrascht, dass es genauso läuft beim HSV? Alles genauso prophezeit schon vor Monaten. Es war doch von Anfang an klar, dass sich der HSV unter Walter nicht weiter entwickeln wird. Das Gegenteil ist der Fall. Das gestrige Spiel in Osnabrück gehört sicher zu den drei schlimmsten Auftritten des HSV in der 2.Liga. Der Übungsleiter ist durch seine Eindimensionalität nicht in der Lage, eine Mannschaft zu formen, die den besonderen Bedingungen der 2.Liga stand hält. Man hätte Walter schon nach dem 1.Jahr entlassen sollen (ich hätte diese Flitzpiepe gar nicht erst geholt), ihn dann aber nach dem erfolglosen zweiten Jahr weiter wurschteln zu lassen, seinen Vertrag sogar immer weiter verlängern zu wollen, grenzt an vereinsschädigendes Verhalten seitens Boldt & Co. Nun kommt auch noch erschwerend dazu, dass Walter die Mannschaft zusehends verliert. Der blutleere Auftritt in Osnabrück (nach dem Offenbarungseid in Elversberg!!), das fast schon hilflose, regungslose und weinerliche Gesicht Walters am Spielfeldrand, das Verweigern des Handschlags mit Königsdorffer nach dem Spiel – es gibt viele Indizien dafür. Schlimm ist, dass Walter Null Einfluss aufs Spielgeschehen hat. Weder Ansprachen in der Halbzeit noch Ein- und Auswechslungen bewirken irgendeine Änderung. Es wird einfach der gleiche Stiefel weiter runter gespielt. Es geht kein Ruck durch die Mannschaft. Grausam. Gruselig. Nee Leute, das Ding unter Walter ist durch. Es ist doch eindeutig, dass der HSV so wieder nicht aufsteigen wird. Es wird genauso weiter laufen wie bisher, es folgen ein paar nette Siege (wo die Muschis sich ausnahmsweise mal den Arsch ausreißen um den Schein zu wahren) und dann wieder peinliche Niederlagen gegen biedere Zweitliga-Mannschaften, die den HSV in ganz Deutschland der Lächerlichkeit preisgeben.
Und dieser weichgespülte Blödsinn von Scholle, dass Walter jetzt Antworten finden muss. Oh mein Gott, was soll das? JEDER sieht, dass der Übungsleiter das seit 2 1/4 Jahren aufgrund seines reduzierten Intellekts nicht kann, warum soll er das auf einmal können??? Nein, Walter ist fußballerisch, taktisch, konzeptionell eine Luftpumpe, von dem nichts mehr zu erwarten ist. Walter kann nur durch sein prolliges Verhalten bei den ganzen Hüpfern und Ultras punkten, weil genau das Seichte den Charakteren dieser Menschen anspricht. Erfolgreich – und das ist das Einzigste, was im Fußball zählt, wird der HSV unter Walter niemals nie werden. Je früher das die breite Masse erkennt, desto besser. Diese Schande muss doch langsam mal ein Ende haben.

#WALTER RAUS

Last edited 8 Monate zuvor by Peter Ariel
Flotti McFlott
8 Monate zuvor

Waltersen hat (in Teilen) die Kabine verloren. Die Neuzugänge, enteierte wie Ambrosius und zahlreiche Weitere.

Dadurch dürfte die Stimmung in der Mannschaft vergiftet sein, da Waltersen noch eine Schar Getreuer um sich versammelt hat. Schleichfuß Schönlauch, Magic-Meffort, Körperklaus Heyer, Frodo Fernandez und Bäckerei Jutta (wobei ich denke das der auf der Kippe steht) als Beispiele.

Das sind größtenteils Spieler, die genau wissen, dass sie unter einem richtigen Trainer zwischen Bank und Tribüne pendeln werden. Niemand braucht Schönlauchs 200 Quer- und Alibipässe pro Spiel, die jedwedes Tempo killen, oder Heyers Slapstick-Einlagen.

Wir brauchen JETZT einen Trainer, der Bock darauf hat Spieler weiterzuentwickeln und nach Leistung aufstellt! ENDE

Jörg Brettschneider
7 Monate zuvor

Lieber Scholle,

wenn wir über unsere schwache Clubführung sprechen, müssen wir auch über den Einfluss der Teenie-Ultras und der Supporters-Spitze sprechen. Der tut der Clubführung alles andere als gut.

Auf Schalke gibt es ein ähnliches Problem. Der Einfluss der Ultras ist laut Alfred Draxler und Felix Magath (u. a.) ein entscheidender Grund für den Niedergang der Schalker. Außer dem „Ausstrahlungsmonster“ P. Knäbel kennt man dort niemanden mehr in der Clubführung.

Es braucht eine starke Persönlichkeit, die Ordnung in den Laden bringt, Respekt genießt und auch unpopuläre Entscheidungen treffen kann, die womöglich den Ultras nicht gefallen, den Club aber sportlich nach vorne bringen.

Derzeit herrscht sowohl auf Schalke als auch beim HSV eine Klima der Angst vor.

Wehe, du triffst eine Entscheidung, die nicht der Meinung der Ultras entspricht. Sie werden dir mächtig Ärger machen oder dich als Führungskraft enteiern. Dabei fehlt es den Ultras völlig an Fachkompetenz.

Welcher Topmanager würde unter diesen Bedingungen arbeiten wollen?

Stattdessen hast du Leute wie Boldt und Walter, die den „Jungs und Mädels“ in den Ars… kriechen und die anderen Fans abkanzeln: “ Wer sind denn diese Fans? Die sind doch nur im Internet. Hier auf der Nordtribüne sind die wahren Fans!“ (Boldt)

Was dabei herauskommt, sehen wir aktuell wieder:
– schlechte sportliche Entscheidungen, die keine Entwicklung zulassen
– Sichern der eigenen Positionen und des eigenen hohen Einkommens durch Ars…kriecherei
– Aussitzen der Probleme mit Hilfe der lokalen Journaille

Ich fordere es nicht zum ersten Mal hier, Scholle.
Wenn man die Probleme des HSV ernsthaft und objektiv angehen will, muss über den Einfluss der genannten Gruppierungen gesprochen werden. Das Thema gehört hier in den Blog.

Auch wenn es unbequem ist, weil man mit Anfeindungen rechnen muss. Es wäre schön, Scholle, wenn das Thema durch den Blogautoren endlich mal auf den Tisch käme.

Wenn die Ultras ihren Einfluss weiter ausbauen, sind Schalke und der HSV bald Kultclubs in der Dritten Liga. Außer den Ultras selbst nimmt dann aber kaum noch jemand Notiz von diesen Clubs. Sie werden dann nur noch einmal im Jahr in der Erstrunde des Pokals – in einem Atemzug mit RW Essen – bundesweit genannt.

Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit diesem Thema – bitte keine polemische oder diskreditierende – würde dem HSV wirklich guttun.

M. R. X.
8 Monate zuvor

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Peter Ariel
8 Monate zuvor

In jedem vernünftigen und seriös geführten Bundesligaverein hätte es heute vormittag um 10.00 Uhr eine Pressekonferenz gegeben, auf der die Beurlaubung des erfolglosen Trainers, verkündet worden wäre. Aber beim HSV ist alles anders. Man will nicht aufsteigen. Man ist nicht leistungsorientiert.
Die Verantwortungsträger haben sich hier in Hamburg ein autokratisches System aufgebaut, das sich jeglicher Kontrolle entzieht und nicht den normalen Mechanismen eines professionellen Vereins folgt.
Pfui, HSV.

Rotkaeppchen1966
8 Monate zuvor

Habe bis eben einen interessanten Fußball-Abend mit meinen Freunden verbracht und erst Werder gegen Köln geschaut und dann Pauli gegen Schalke.
Und selbst die Werder Fans sagten, das Zweitliga-Spiel sei um einiges besser anzuschauen, als ihr, wenn auch gewonnener, Kick gegen die Kölner.
Pauli hat den HSV nun nicht das erste mal überholt.
Das einen das ankotzt ist klar, aber was so richtig nervt ist, das nicht nur die Braun-Weißen mit wesentlich geringeren Bordmitteln bzw. eingesetzen Bordmitteln wesentlich mehr aus ihrem Team herausholen.
Sie verpflichten Hauke Wahl von Kiel ohne Ablöse -sieben Spiele ohne Niederlage-die Abwehr steht. Bei uns muss sich jeder neue insbesondere die Abwehrspieler erstmal lang und breit an den Fussball unseres von seiner eigenen Spielidee bessenenen Übungsleiters gewöhnen.
Sie holen einen Bielefelder für 300TSD und spielen attraktiven Fußball -wir holen Benes für das 5fache – und gehen, wenn es „auf die Socken gibt“, unter.
Der HSV lebt nur von den guten Tagen seiner hoch bezahlten und teuer verpflichteten Einzelspieler und kommt so einigermaßen durch die Liga -natürlich ohne aufzusteigen.
Wenn Boldt die Mittel von bspw. Pauli oder seinerzeit Heidenheim und Darmstadt zur Verfügung hätte, würde der HSV absteigen, weil er damit keine konkurrenzfähige Mannschaft zusammenstellen könnte.
Er und Walter leben nur davon, dass die Masse denkt, wenn sie beim HSV gelandet sind, müssen sie ja was können.
In der realen Welt ist der HSV leider den beiden größten Blendern der Vereinsgeschichte aufgesessen, die sich nun an ihrem Job klammern, weil sie im Leben nicht mehr besser bezahlt würden als bei unserem Lieblingsverein.
Wer erlöst den HSV von diesen beiden Dilettanten?

Last edited 8 Monate zuvor by Rotkaeppchen1966
Paulinho
8 Monate zuvor

Meine Erkenntnisse aus dieses letzten beiden Spielen ist enorm ernüchternd. Diesem ganzen Konstrukt HSV kann ich nicht mehr trauen. Was sind das für „Profis“. Nein, das sind „Muschis“! Lassen sich abkochen von einem zugegeben brennenden, aber doch braven Team. Und zwar in höchst beschämender Weise. Eigentlich über das ganze Spiel nicht eine zwingende Torchance. Der hinterlassene Eindruck ist Lustlosigkeit, Orientierungslosigkeit, Hilflosigkeit. Da würde es in jedem anderen Verein brennen.
Jetzt lass die vom Rotlicht Stadtteil noch gegen S04 gewinnen, dann wird der HSV zur Lachnummer. Wie alle Jahre wieder. Allein dass dieser Verein schon sechs Jahre in der Zweiten spielt….undenkbar war das in Frankfurt, M’Gladbach, Bremen etc. Aber der ehemalige EuropaCupSieger wird von Ahnungslosen seit Jahren in die Bedeutunhgslosigkeit geführt und hingerichtet. So geht’s nicht weiter. Soll hier noch einer diese aktuelle Situation unseres HSV beschönigen, macht er sich lächerlich. Und trotzdem hört man immer wieder, sie müssen jetzt liefern, ja, was denn, wann denn?
Scholle bläst auch ins selbe Horn. Nein, du solltest mal richtig deutlich werden, lieber Scholle. Dieser Niedergang hat doch Ursachen.

Last edited 8 Monate zuvor by Paulinho
Flotti McFlott
8 Monate zuvor

Wer jetzt noch ernsthaft Antworten von unserem bornierten Übungsleiter erwartet, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Er liefert die geforderten Antworten seit 2,5 Jahren nicht und wird es auch nicht mehr – seit 2 Jahren weise ich darauf hin, dass es mit Rübezahl nichts wird.

Da Judas Boldt sein Schicksal an den bärtigen Problemcoach geknüpft hat, wäre es am AR nun die Reißleine zu ziehen … Schade das dieser aus sedierten Schnarchnasen besteht.🤷🏻‍♂️

Norbert Schröder
8 Monate zuvor

Walter & Co müssen Antworten liefern !!
Guter Hinweis in mehrfacher Weise.
Fangen wir vorne an:
Wer stellt denn die Fragen zu den Antworten beim HSV
a) Etwa ein AR, der bisher tatenlos alle verfehlten Ziele akzeptiert hat und sogar die Verträge mit Boldt & Walter verlängert hat.
b) Ein Vorstand Boldt, der sein Schicksal an Walter knüpft wird auf Zeit spielen. Das Wort Entwicklung ist verbrannt
c) Ein Trainer Walter, der ratlos und lethargisch am Spielfeldrand steht und feststellen muss, das war nicht meine Mannschaft die hier heute gespielt hat. Diese Erkenntnis nach über 2 Jahren “ Entwicklung “ ist entlarvend.
d) Von den Fans, ist deren Einfluß groß genug, die Wagenburg aufzubrechen ?
Reicht ein heimisches Pfeifkonzert
oder muss da mehr kommen ? Nein, alles andere würde die Sache nur eskalieren wenn ich da an unsere Pyrotechniker denke.
e) die Investoren, ja ich hatte gedacht da kommt mehr, von allen, nicht nur von Kühne. Einen Wüstefeld rauszuschmeissen ist eine Sache, neue zukunftsfähige Strukturen durchzusetzen eine andere.
f) von den Mitgliedern, ja richtig da war etwas und meine eigene bequeme Nase.
Endlich aktiv werden und an das Präsidium schreiben, eigentlich alles vorbereitet.
g) von der Öffentlichkeit & St. Pauli
keine Chance, die Welt hat besseres zu tun und die HSV Pressekonferenz ist erbärmlich und St Pauli ist dann in der Bundesliga. Siehe Bayern München und München 60. Mehr Schrecken gibt es nicht, oder ?

Eine Trainer Entlassung zum jetzigen Zeitpunkt wäre gut und lindert hoffentlich die Symptome. Der HSV ist deshalb nicht gesund,

Fortsetzung folgt…

Last edited 8 Monate zuvor by Norbert Schröder
Marcel Jacobs
8 Monate zuvor

Ich hätte es gerne geglaubt. Das mit der Entwicklung und der Lernfähigkeit von Walter. Ich bin sogar von meiner kritischen Meinung abgewichen und habe Elversberg als Ausrutscher gesehen. Ich habe vor einiger Zeit hier geschrieben das man sehen wird ob der HSV sich nach einem guten Start wieder in eine Mannschaft transformiert die denkt es läuft von alleine. Leider ist es genau so gekommen. Walter wird uns nicht zum Aufstieg führen. Wer in zwei Jahren die immer gleichen Fehler macht wird damit im dritten nicht aufhören. Mich hat der HSV ein Stück weit verloren. Dieses „Gebilde“ hat bei mir keinen Kredit mehr. Werde meine Wochenenden in Zukunft besser nutzen.

Rotkaeppchen1966
8 Monate zuvor

Wie in der Nacht noch geschrieben, ich denke, das hat Scholle zum Schluss seines Blitzfazits dann auch erwähnt, ist es mit den Antworten des sichtlich überforderten Übungsleiters nicht getan.
Viele Antworten – aber wer stellt die Fragen?
Ich, das sieht und liest man ja hier häufig, mache mir viele Gedanken um meinen/unseren HSV, dessen Möglichkeiten trotz Schuldenlast immer noch so viel größer sind als die der Konkurrenz und dessen Kader ja auch lt. Aussagen der Verantwortlichen noch mal stärker geworden sein soll – aber dieses angebliche Potenzial insbesondere bei den üblichen „Verdächtigen“ nicht auf den Platz bringt. Daher noch mal mein „Fragenkatalog“ von heute nacht/morgen:
Immerhin. In einem der letzten Sätze seines Fazits erwähnte Scholle, dass auch die Führung sich die Frage stellen muss, ob man wirklich noch zielgerecht arbeitet.
Ich denke schon seit langem, die Probleme beim HSV liegen tiefer als nur in der Person des Trainers, in Bezug auf die Führungsebenen liegen sie eher höher.
Keine Ahnung, wie nah Scholle dran ist, aber es ist meiner Ansicht nach mal erforderlich, so weit es möglich ist, dass Innenleben eines Clubs, der mit schöner Regelmäßigkeit seine Ziele verpasst und sich Jahr für Jahr für keine Blamage zu schade ist, zu untersuchen.
Jörg hat eine damit verbundene Führungsdiskussion schon oft genug angestoßen. Kann man heraus bekommen, wie die Protagonisten ticken, aber auch Vertreter der Ebenen darunter?
Warum hat sich ein Klima der Selbstzufriedenheit entwickelt, dass gepaart ist mit einer Kultur des Versagens, die jedes Aufkeim der so viel beschworenen Entwicklung sofort erstickt?
Wieso legt man auf die permanente psychologische Betreuung der Spieler so gut wie keinen Wert, wenn doch Jahr für Jahr dieselben Verhaltensmuster auszumachen sind?
Da müssen doch latente Versagensängste in einigen Beteiligten stecken, die dann in den kleinen Arenen, wo es vom Gegner auch physisch „auf die Socken“ gibt, evident werden.
Warum stehen Anhänger des HSV so beinahe schon trotzig infantil hinter einem Übungsleiter, der neben dem immergleichen Fußball auch die immergleichen Parolen raushaut?
Warum wird der selbstherrliche Vorstand, gegen den Bernd Hofmann ein Klosterschüler war, nicht ansatzweise hinterfragt, ebenso nicht seine ach so tolle Scouting Abteilung, die es mit den immer höchsten Etats der Liga es seit Jahren nicht schafft, alle Positionen im Kader doppelt zu besetzen und teure Spieler in ihren Reihen hält, die nicht mal Zweitligaformat haben („Wartet mal ein Jahr ab“ riet Walter zur Geduld bei Mikelbrencis – das Resultat haben wir heute bewundern dürfen).
Es ist so offensichtlich, dass Heyer, Schonlau und Meffert ihren HSV- und damit wohl auch Karrierezenit überschritten haben, aber es wird mit ihnen verlängert statt Ausschau zu halten nach Spielern mit wirklichen Führungsqualitäten, die sich auch ruhig mal etwas lauter artikulieren können, und Entwicklungspotenzial? Die, die es zumindest fußballerisch haben, wie Königsdörffer werden nach einer guten Einstiegssaison abgekanzelt. Würde mich nicht wundern, wenn mit Pherai dasselbe geschieht.
Hadzidkadunic und van Brempt bringen einiges mit, aber wie sollen sie auch als Leihspieler, in dieser Gemengelage Führung zeigen?
Es ist sowohl fußballerisch als auch mental meiner Ansicht nach viel zu viel beim HSV auf das Spielerische ausgelegt – Resistenz und Resilienz scheinen Fremdwörter in einem Club zu sein, der gar nicht mehr seinen Ansprüchen hinterhinken kann, weil man nach dem abermaligen desaströsen Auftreten von Osnabrück wirklich die Frage stellen sollte, ob er überhaupt noch welche hat.
Nein – nur mit der Demission Walters ist es meiner Ansicht beim HSV noch lange nicht getan.
Und ich meine, es sollten wie beschrieben weitergehende Fragen gestellt werden -nicht nur in Bezug auf Trainer und Mannschaft.

Last edited 8 Monate zuvor by Rotkaeppchen1966
Scorpion
8 Monate zuvor

Antwort liefern? Ja, da wüsste ich eine.

„Danke für die Zeit, in der ich hier meine Fußballphilosophie ausprobieren durfte und danke für den bezahlten Urlaub bis Ende der Saison, Tschüß“

YNWA
8 Monate zuvor

…selten hat sich ein Trainer mit dem HSV so identifiziert wie er

Hier spricht der liebe Stefan M. genau das aus, was seit der Ägide unter Tim Walter das eigentliche Problem ist.

Seit der denkwürdigen Heimfahrt nach dem Kiel Spiel vor 2 Jahren, als Walter im Bus und Mutzel mit Wüste im Auto heim gefahren sind und Boldt danach den Treueeid zu Walter verkündigt hat, wähnt sich Walter offenbar in Sphären, in denen Er rein gar nichts verloren hat.

Es fehlt die emotionale Distanz zu seinem Arbeitgeber!

Ein Trainer ist aber lediglich ein Angestellter auf Zeit und hat professionell und mit der nötigen Neutralität seinen Job bestmöglich zu erledigen. Ohne Wenn und Aber denn genau dafür und für nichts anderes wird er sehr gut bezahlt!

Ein „Ja, manchmal ist die Liebe stärker“ gibt es da nicht, da der Trainer am Ende immer und zwar unabdingbar für das Resultat verantwortlich ist.

Bei seinem gestrigen Interview nach dem Spiel suchte er auch gar nicht mehr nach Entschuldigungen – „Nein wir waren alle schlecht – das war bodenlos!“.

Was für ein Offenbarungseid für einen Trainer der 2.Bundesliga. Hilf- und Einfallsloser geht es ja wohl nicht. Genau so lässt sich auch sein Verhalten an der Seitenlinie erklären. Keine Ideen, keine Impulse – GAR NICHTS.

Die Resignation des Teams war gestern wohl für jeden klar erkennbar. Ein Königsdörffer ist doch nur noch ein Schatten seiner Selbst. Ich gehe jede Wette, bei einem neuen Trainer geht der ab wie eine Rakete!

Mann kann es nicht oft genug wiederholen, unter diesem Trainer gibt es keine Entwicklung und die Tatsache, das Boldt das nicht wahr haben möchte ist einfach nur erschreckend.

Ebenso, wie die Untätigkeit des AR, der heute eigentlich eine Sondersitzung einberufen müsste.

Es bleibt dabei – mit Walter fällt auch Boldt…und daher wird dieser Prozess der totalen Lethargie weiter anhalten, da letzterer der nach wie vor stärkste Mann im Ring ist.

Ein WEITER SO – gibt es eigentlich seit dem Ende der letzen Saison nicht mehr – nur hier wird es weiter gelebt.

Mal sehen, wie lange das Augen-Ohren-Mund zuhalten noch funktioniert?

Last edited 8 Monate zuvor by YNWA
zanderwilli
8 Monate zuvor

Herr von Walter im Volkspark der Hansestadt,
Einen Jonas zum Glück in der Tasche hat,
Und kam die die goldene Herbsteszeit
Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn’s Mittag vom Turme scholl,
Der von Walter sich beide Taschen voll.
Und kam bis links hinten ein Steilpass daher,
So rief er: „Moritz, lauf einfach dem Mann hinterher“
Und kam ein Stürmer, so rief er: „Bleibt weg,
Lasst den Mann durch, sucht Euch schnell ein Versteck!“

So ging es viele Minuten, bis lobesam
Der Meffert das Spiel aus dem Tempo nahm.
Man fühlte das Ende, s’war Halbezeit,
Wieder lachten die Gegner weit und breit;
Da sagte von Walter: „Ich hab einen Plan:
Wir schaun uns die Gegner von hinten an.
Und ein Stück weiter vorn, in der Tiefe des Raums,
Gebt den Ball schnell zum Gegner und bewegt Euch dann kaum.“
Jatta, Laszlo und Ignace mit Feiergesicht
Sangen: „Walter meine Zuversicht!“
Nur der Heuer klagte, das Herze schwer:
„Wo seid Ihr denn alle, will echt keiner mehr?“

So klagten die Kinder. Das war nicht recht –
Ach sie kannten den alten Walter schlecht;
Der Jonas freilich, der knausert und spart,
Geld für 6er und 3er wird strenge verwahrt.
Aber der Walter, sehr vorahnend schon
Und voll Vertrauen selbst in einen Enkelsohn,
Der wusste genau, was er damals tat,
Als er um wirre Verschiebungen bat,
Und so kam auch im dritten Jahr nach der Halbzeitpaus‘
Auf dem Platz nichts als Flipper und Fehlpässe raus.

Und die Jahre gehen wohl auf und ab,
Längst drehen Idole sich in ihrem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet’s wieder weit und breit…
In blumigen Worten steht’s in der Zeitung:
„Vor allem im Zweikampf – wir bleiben bei uns.“

Last edited 8 Monate zuvor by zanderwilli
InLikeFlynn
8 Monate zuvor

Irgendwas muss in der Länderspielpause vorgefallen sein.

Ausnahmslos alle Spieler wirkten schon in Elversberg unfassbar negativ.

Was man verstehen kann, wenn man mit einem Proll wie Walter geschlagen ist.

Aber das reicht nicht für diese Leistungsverweigerung.
Es muss darüber hinaus etwas passiert sein. Walter wird sich irgendetwas geleistet haben, was in der Mannschaft so schlecht ankam, dass die Stimmung komplett gekippt ist.

Benes von 100 auf 0.
Reis dito.
Nemeth sah schon beim Aussteigen aus dem Bus aus, als wäre ihn die Wohnung gekündigt worden.

Ich halte nichts von Verschwörungstheorien – und vielleicht ist es tatsächlich möglich, unabsichtlich so schlecht zu spielen.

Aber ich habe mir heute noch mal ein paar Schlüsselszenen angeschaut – für mich sieht es so aus, als hätten die Spieler (bewusst oder unbewusst) gegen Hotzenplotz gespielt.

Nordisch
8 Monate zuvor

Es ist unbegreiflich, dass Walter von allen möglichen Seiten immer noch Kredit eingeräumt wird. Für Scholle muss er jetzt „antworten liefern“, der NDR schreibt was von, wenn gegen Düsseldorf verloren wird, sollte man mal den Trainer hinterfragen, und von Boldt oder geschweige denn dem AR hab ich überhaupt gar nichts gehört. Als ob die Zuschauer wären.

Die Reaktionen könnte ich verstehen, wenn das die erste Saison wäre. Meinetwegen auch der Anfang der zweiten. Cheftrainer Walter ist jetzt aber in der dritten Saison, hat zweimal das Saisonziel verpasst, und nach einen schon unverschämt schlechten Spiel, nach dem er Besserung gelobte, ein absolut bodenlos schlechtes Spiel abgeliefert, das schlimmste der letzten Jahre. Für mich sogar Sandhausen toppend.

In jedem normalen Verein würde jetzt der AR mit dem Vorstandsvorsitzenden (Harhar) tagen um die katastrophale Lage des Vereins zu analysieren, der Cheftrainer würde anschließend ins Büro zitiert um Fragen Zu Beantworten, und weil er dies nicht können wird — natürlich nicht, man sieht es ja — darf er danach seine Sachen packen und das war’s.

Bei uns dagegen darf man von Glück reden, dass diese Spiele jetzt schon kamen, weil sonst der Cheftrainer bereits einen Rentenvertrag unterschrieben hätte. Es ist einfach nur noch wahnwitzig.

InLikeFlynn
7 Monate zuvor

Eigentlich müsste Walter die Strafläufe machen. Alleine. Mit dem Fahrrad auf dem Rücken. Und Kapuze über dem Kopf.

Und Meffert. Der ist ein so großes Problem auf der Schlüsselposition vor der Kette, dass es mir ein Rätsel ist, wie man dies nicht erkennen kann.

Etwas so blindes, so schlechtes und so tollpatschiges wie den Meffo kann sich nicht mal ein RTL2-Zuschauer ausdenken.

Aber er fliegt vor den Usern hier, vor der Presse und vor Scholle ungestört und unbehelligt unter dem Radar.

Man muss doch mal raffen, was der Typ anrichtet. Mittlerweile würde ich lieber Mr.Bean auf der 6 sehen.

Wenn Pherai zurück ist, muss Reis ins DM. Das ist zwar auch suboptimal. Aber besser als die Situation jetzt ist es allemal. Zumindest bis Poreba aus Versehen mal fit ist.

Der Meffo ist by the way ein echter Tausendsassa. Er schafft es…

A) die IV alleine zu lassen und schlecht aussehen zu lassen. Selbst Nesta und Baresi zu ihren Glanzzeiten hätte er die Karrieren ruiniert

B) die Abstände nicht zu organisieren, ebensowenig wie konsequentes Pressing

C) den Spielaufbau zu verschleppen

D) jenseits der Mittellinie so abenteuerlich grausam schlecht zu sein, dass selbst Schlechtes daneben gut wirkt

Ich kann den Typ nicht mehr sehen und es nervt, dass keiner sieht, wie minder der Kerl leistet.

MeinVerein2021
8 Monate zuvor

Nach den ersten Spielen, insbesondere gegen Rostock, habe ich gedacht, diese Saison könnte es tatsächlich mit dem Aufstieg klappen.

Elversberg weckte ernste Zweifel, aber Niederlagen kommen eben mal. Warum immer so gegen Aufsteiger? Den Zweifel habe ich verdrängt.

Aber seit gestern bin ich vollkommen desillusioniert. Sie können nicht konsequent durchziehen. Ist mir nicht verständlich, aber so sieht es aus.

TW hatte viel Zeit, um endlich den Aufstieg zu schaffen. Er hat auch eine Mannschaft, es zu schaffen.
Er lernt aber nicht genug. Nicht mal aus Erfolgen, die erreicht wurden, weil die Abwehr besser und dass System etwas anders organisiert war.

TW wird es nicht hinkriegen. Das finde ich schade, da ich manches an ihm auch schätze. Aber nun muss Schluss sein. Solch ein Desaster wie gestern ist ein überdeutliches Zeichen. Das negative Muster der letzten Jahre zeigt sich schon wieder. Es muss durchbrochen werden. Ein neuer Trainer muss her.

Die von Scholle geforderten Lösungen wird TW nicht finden. Wenn er das könnte, wäre das Spiel gestern anders ausgegangen. Es darf keine Zeit verloren werden.

Trotzdem hoffe ich auf einen Sieg gegen Düsseldorf. Grundsätzlich und weil wir jeden Punkt brauchen.

Peter Ariel
8 Monate zuvor

Vllt wird ja Baumgart bald frei. Läuft mit Köln suboptimal. Der würde für den HSV brennen und ist zehnmal authentischer als Walter.

Töftinger
8 Monate zuvor

Allein für diese Überschrift sollte man diesen Blog mit Ignoranz strafen.

In erster Linie hat hier eine Mannschaft auf dem Platz zu liefern. Wie so etwas aussieht konnte man gestern bei Pauli sehen, wo gefühlt jeder Spieler aggressiv einem verlorenen Ball hinterher läuft (nicht joggt).

Ich muss hier auch leider in aller Deutlichkeit sagen, dass unser Mittelfeld in seiner Gesamtheit völlig überschätzt wird und viel zu oft nicht in der Lage ist ein Spiel zu bestimmen. Im zentralen Mittelfeld sind Benes, Meffert und Reis im Zusammenspiel gegen den Ball einfach nur schwach. Dazu kommen die Außenbahnspieler wie Jatta und Dompe, die tatsächlich nur sehr alibihaft unterstützen.

Man könnte dies möglicherweise verschmerzen, sofern man denn nach vorne so stark wäre. Ist man aber leider auch nur sehr bedingt.

Im Prinzip hat man vorne nur Glatzel der die Musik macht. Die beiden Außenspieler sind von ihrer Effektivität nur durchschnittliche Zweitligaspieler von denen auch nur sehr bedingt Torgefahr ausgeht. Nachlegen kann man nur mit Leuten der Kategorie Nemeth und Königsdörffer, die sich aber auch nicht weh tun wollen und schon garnicht für Durchschlagskraft bzw. Torgefahr sorgen.

Ich erwarte aus den nächsten drei Spielen mindestens 7 Punkte und insbesondere einen überzeugenden Auftritt in Wiesbaden, anderenfalls ist für mich ein Trainerwechsel unumgänglich.

Ich befürchte aber bereits jetzt, dass man sich für den Fall der Fälle schon einen Trainer zurecht gelegt hat, der mit der selben Taktik weiter kurbelt und die gleichen Freibriefe verteilt, anstatt vielleicht mal mit zwei Stürmern zu spielen.

Es muss etwas grundlegendes geändert werden.
Ich mag sie nicht mehr sehen die Dompe‘s, Jatta‘s, Königsdörffer‘s, Nemeth‘s.

Neben Glatzel muss ein hoffentlich bald gesunder Pherai bzw. ein Sanne mit allen Freiheiten ausgestattet werden. Unabhängig davon gibt es auf dem Markt auch noch ein paar wuchtige vertragslose Mittelstürmer.

Einfach einen Trainer holen der ein Backup zu Walter wäre und dann taktisch weiter mit Jatta und Dompe auf Außen spielen läßt, wäre völlig unsinnig. Dann kann man es auch gleich lassen.

Wenn tatsächlich die Mut zur dringend notwendigen taktischen Veränderung vorhanden ist, die ich bei Boldt aber seit der Ära Walter nicht mehr ausmachen kann, dann muss dies von einem neuen Trainer ausgehen.

Ich kann nicht seriös einschätzen ob Reimers die Eier hat etwas Neues zu probieren oder ob wir dafür einen Kuntz brauchen, dem als Spieler kein Weg zu weit und kein Zweikampf zu hart war.

Eines steht für mich fest. Dieser HSV braucht gegen den Ball eine neue Spielidee mit mehr Leidenschaft und vorne mehr Unterstützung für Glatzel.

Last edited 8 Monate zuvor by Töftinger
InLikeFlynn
7 Monate zuvor

@Optimist

Du erinnerst an einen Typ, der vom 100stöckigen Hochhaus fällt.

Und auf Höhe des 1.OG sagt:

„Bis hierher ist doch alles gutgegangen…“

Aleksandar
8 Monate zuvor

Ich bin es leid, alle anderen Mannschaften funktionieren zu sehen und mein HSV entwickelt sich null weiter.

Ich will endlich eine Chance auf besseren und erfolgreichen Fußball.

Walter raus ….!

Last edited 8 Monate zuvor by Aleksandar
Peter Ariel
8 Monate zuvor

So St Pauli gewinnt und zieht damit am HSV vorbei in der Tabelle. Hannover und Kiel können morgen auch noch vorbeiziehen. Im schlechtesten Fall Platz 5 am Ende des Spieltags für den HSV. Die grauenhaft schlechte Arbeit von Walter zeichnet sich auch langsam tabellarisch aus. Vielleicht beeindruckt das ja mal langsam den AR.

#WALTER RAUS

Diaz1887
8 Monate zuvor

Ich weiß nicht, ob das schon irgendwo geschrieben wurde… aber die Gesichter der Abwehrspieler sprachen Bände. Diese hektische Unsicherheit in den Augen, insbesondere von Ramos und Hadzikadunic (aber auch Heyer), die Angst den Ball zu bekommen und geschweige dann auch noch den Ball ordentlich (und nicht in Kniehöhe) weiterzuspielen, war bezeichnend. Diese Sicherheitspässe, bei vollkommener Unbedrängtheit, immer wieder zum eigenen Torwart zu spielen, anstatt nach vorne, sprechen für sich. Wer hat den Spielern bloß eingeimpft, dass niemand mehr an seine eigene Stärke, oder die des Teams glaubt und dann so ein Angsthasenfußball ensteht..? Warum spielt Ambrosius (bei Ausfällen der Stamm-Innenverteidigung) nicht von Anfang an, obwohl er bisher als einziger bewiesen hat, dass er mit solchen Drucksituationen umgehen kann..?
Ich bin sprachlos und höre jetzt auf…..

Paulinho
8 Monate zuvor

Tja, nun ist’s passiert. St.Pauli ist auf der Überholspur. Und das zurecht, spielen einfach besser. Technisch, taktisch und ein guter Zusammenhalt. Haben die doch echte Fachleute an den Hebeln. Man darf gar nicht daran denken, was wir in diesen Positionen haben. Armselig, gruselig, zumindest aktuell.

Hamburgo
7 Monate zuvor

Mal völlig davon abgesehen, dass ich diesen Trainer und auch sein Spiel-System noch nie gemocht habe und froh wäre, wenn er lieber gestern als morgen nicht mehr da wäre, trägt er zwar einen grossen Anteil an der Krise, aber m.E. nicht die Allein-Schuld.

Ich frage mich vielmehr, was da für Charaktere von Profi-Fussballern für unseren HSV Woche für Woche auf dem Platz stehen ?

Haben diese Profies keine Berufs-Ehre ?

Wissen die überhaupt mit so einem Begriff etwas anzufangen ?

Keine Frage, ich habe zwar ganz gut gekickt, aber natürlich nicht auf professionelem Niveau. Da haben diese Jungs schon Einiges mehr drauf.

Aber wenn wir mal gegen vom Papier her viel schwächer einzuschätzende Mannschaften verloren haben, was durchaus vorgekommen ist, dann war es doch eine Frage der Ehre, dass das im Laufe einer Saison kein 2. Mal passiert.

Was sind das für charakter-lose Kicker, denen das innerhalb von 8 Tagen 2 mal passiert ?

Da braucht es doch eigentlich keinen Trainer oder Sport-Direktor, der den Jungs erst sagen muss, dass sowas nicht passieren darf !!!

Das muss doch von denen selbst kommen !!!

irgendwie bekomme ich das nicht auf die Kette, wie diese Jungs sich trauen wollen, aufrecht gegen die Fortuna ins Stadion einzumaschieren.

Das ist doch an Peinlichkeit kaum zu überbieten.

abraeumer
8 Monate zuvor

Gut, dass Boldt noch einen Vertrag bis 2025 hat, ansonsten würde der HSV vielleicht noch aufsteigen.

Arne Petersen
8 Monate zuvor

Wenn ein Trainer nach 2 verpassten Aufstiegen in der Relegation , schon nach 5-6 Soielen zwei mal solche Minusleistungen abliefert, beweist wie den in beiden Jahren zuvor, dass überhaupt keine Entwicklung stattgefunden hat und auch nicht stattfinden wird. Das ist nun keine Überraschung, da Walter aus Fehlern nicht lernt,
Die einzige Überraschung wäre, wenn Walter heute nicht sofort entlassen wird.
Damit würde die Führung des HSV zeigen, dass sie keine Ahnung hat und nicht aufsteigen will.
WALTER RAUS – BLEIB BEI DiR – NICHT BEI UNS !

Peter Ariel
7 Monate zuvor

Bei Schalke werden sie bestimmt den Trainer demnächst raus schmeißen. Die Fans gehen ja schon auf die Barrikaden. Wie vor zwei Jahren wird das S04 möglicherweise den Turnaround bringen.

Nur in Hamburg passiert nichts. Der schlechteste Vereinstrainer Deutschlands darf hier weiter wurschteln. Das ist wirklich sooo unglaublich.

Ich bin mir zu Tausend Prozent sicher, dass der HSV mit einem halbwegs vernünftigen Trainer und dem Kader relativ locker aufsteigen würde.

Rotkaeppchen1966
7 Monate zuvor

Stimmungs- oder gar Richtungswechsel beim „Abendblatt“?
„Wohlfühloase HSV: Geht es den Spielern zu gut“ kommentiert Herr Jacobs und schlussfolgert: Tim Walter und Manager Jonas Boldt sind gefragt, dieses Problem zu lösen. Nach mehr als zwei gemeinsamen Jahren mehren sich jedoch die Zweifel, ob ihnen das noch gelingt.

Last edited 7 Monate zuvor by Rotkaeppchen1966
InLikeFlynn
8 Monate zuvor

Hotzenplotz wird sich jetzt ein, zwei Spieler raussuchen und auf die Tribüne setzen. Als Sündenbock. Und um von seiner eigenen Unfähigkeit abzulenken.

Natürlich wird es keiner seiner Lieblinge sein (Heyer und Meffo, die passenderweise mit Abstand blindesten Bolzer im gesamten Kader), sondern eher ein RYK (seit Äonen auf der falschen Position eingesetzt und so vom Hotzenplotz peu a peu demontiert).

Ambrosius kann Aufstiegs-Räuber Hotzenplotz ja nicht bestrafen. Der wurde ja bereits demontiert, damit jetzt ein Klumpfuß wie Hadzikadunic in der IV stümpern kann.

Rotkaeppchen1966
8 Monate zuvor

Die Argumentation einiger Kommentatoren kann ich bedingt nachvollziehen, es bräuchte vor allem eine Alternative zu Walter.
Ich denke aber all diese sog. „weichen Faktoren“ wie seine Hingabe für die Aufgabe, seine Leidenschaft für den Job, gerne auch seine Empathie für die Spieler und die Verbindung zu den Fans führen scheinbar nicht zu dem, was letztendlich unter „Erfolg“ in diesem business zu verstehen ist: Tore, Punkte, Meisterschaft – Aufstieg!

Platt gedroschen: Identifikation schützt nicht vor Inkompetenz.

Es ist doch so etwas von offensichtlich, dass Tim Walter dem Team keine Lösungen an die Hand oder besser „in die Füße“, aber vor allem in den Kopf geben kann, die sie vor der Umklammerung in diesen kleinen Sportstätten (das sind doch keine Arenen!) der Elversberger, Osnabrücker etc. befreien können!
Die Stilmittel der i.d.R. fußballerisch unterlegenen Gegner sind immer die gleichen – und wie Scholle schreibt, unser Übungsleiter findet keine Antworten.
Und wie geschrieben, Tim Walter ist meiner Ansicht nach nur der kleinere Teil des Problems. Aber wie im Leben, wenn man vor einem Berg „Schrott/Schutt“ steht: Man kann die Dinge nur immer step by step abtragen:
Manchmal, jetzt wird es zur Mittagszeit arg küchenpsychologisch, ist das Leben wie eine schwierige Klausur: Es gilt, die sog. „Mitnahmepunkte“ einzusammeln um dann sukzessive Schritt für Schritt ans bzw. ins Ziel zu gelangen.
So ähnlich hat es „MeinVerein2021“ auch vorhin geschrieben.
Eine Demssion Walters kann nur der Beginn davon sein, den HSV endlich wieder in die Erfolgsspur, die sich und da kann es keine zwei Meinungen geben, über den Aufstieg definiert, zu führen.

Last edited 8 Monate zuvor by Rotkaeppchen1966
FrankWestwood
8 Monate zuvor

Ich bin echt keiner der gegen unseren HSV “ einfach mal so“ basht oder sonst was. Nun, gerade der letzte Auftritt unserer Truppe – nachdem Herr Walter angekündigt hatte, man hätte in Sachen Elversberg gelernt – zeigt uns offenbar wie es im inneren Kreis steht. Da ist nix mehr und das wird auch nix mehr ! Wenn Boldt ihn nicht alsbald freistellt, hat auch er verwirkt , wenn dies nicht gar der Fall ist. Der Mist, der uns hier präsentiert wird, ist weder als Mitglied noch als Fan hinnehmbar! Da muss ganz schnell neuer Zug in den Kamin, sonst muss man schon konstatieren, dass die handelnden Personen offenbar, nein, ganz offensichtlich nicht aufsteigen wollen !

Peter Ariel
8 Monate zuvor

Liebe Leute, einfach durchhalten. Die Geschichte hat uns gelehrt, dass es irgendwann mit allen Demagogen, Sonnenkönigen, Autokraten und Despoten vorbei ist. Auch die Zeit der beiden Scharlatane Boldt und Walter wird kommen. Darauf freue ich mich. Denn dann beginnen wieder bessere Zeiten beim HSV.

Last edited 8 Monate zuvor by Peter Ariel
Meaty
7 Monate zuvor

Kollege Jatta hat bei vielen HSV Fans immer noch Kultstatus.
Warum das so ist, kann ich mir eigentlich nur damit erklären, dass Jatta gelegentlich gute defensive Zweikämpfe führt und diese sogar oft für sich entscheidet.
Nun konnte man in Osnabrück aber wieder deutlich erkennen, warum ein Jatta nur ein eher (unter)durschnittlicher Zweitligakicker ist und nie 1.Bundesliga spielen kann.
Die technischen Mängel des Bakery Jatta bei dichtgestaffelten Abwehrketten und direkten Gegenspielerkontakt ust schon eklatant und nimmt dem Spieler jegliche Effektivität.
Natürlich waren Jattas Kollegen am Freitag auch alle nicht viel besser!
Einige haben bessere technische Fähigkeiten und versteckten sich aber zunehmend im Spielverlauf!
Das der HSV kein Leader Marke Effenberg oder Hrubesch auf den Platz hat, der seine Mitspieler mal auf dem Feld verbal frisch macht, zeigt die tote Kader-Zubstanz des Boldtschen-HSV!
Das ein Jatta wegen seinem unbändigen Willen immer abgefeiert wird, ist mMn die große Krux beim HSV!
Denn dieser Einsatzwille und diese Leidenschaft ist in anderen Vereinen Grundvoraussetzung eines jeden Kickers (z.B. STP).
Beim HSV gibt es keine wirkliche Leistungskultur und auch kein Streben mit erhöhter Leistungssteigerung nach Erfolg, weil dieses von den Vereinsverantwortlichen eben nicht vorgelebt wird!

Last edited 7 Monate zuvor by Meaty
abraeumer
8 Monate zuvor

Es ist ein Kreislauf, in dem der HSV gefangen ist:
Der Aufsichtsrat will das Geld von Kühne. Kühne will Boldt. Boldt will Walter.

Auf der Strecke bleibt der HSV. Es stellt sich die Frage, wer diesen Kreislauf des Misserfolgs durchbricht.

Polkateddy
8 Monate zuvor

Da die Statistik zum Spiel in diesem Blog nie viel hergibt, ergänze ich gerne um wesentliche Daten:

OSN-HSV
Torschüsse 17-8
Laufleistung 121,14km-117,88km
Passquote 70%-83%
angekommene Flanken 40%-33%
erfolgreiche Dribblings 45%-41%
Ballbesitz 39%-61%
gewonnene Zweikämpfe47%-53%
Luftzweikämpfe 36%-64%

Was man erkennen kann, wenn man nicht total bescheuert ist, dass der HSV mit dem Ball denkbar harmlos war. Das Gefühl während des Spiels, spiegeln die Zahlen eindrucksvoll wider. Die hohe Passquote und der Ballbesitz wurde durch seitliches Ballgeschiebe durch die eigenen Reihen erwirtschaftet und besagt nichts über Passicherheit im Sinne von Qualität, sondern im negativen Sinn, die Spieler gehen generell lieber auf Nummer sicher und spielen permanent hinten rum. Walter ist offenbar nicht imstande seiner Mannschaft während des Spiels das Werkzeug zuzuweisen, welches nötig ist. Er lässt seine Spieler allein. Dompe und Jatta zum Beispiel. Beide waren gestern unterschiedlich zahnlos. Während Jatta alle seine Offensivzweikämpfe auf engstem Raum verlor(logisch), verweigerte Dompe Zweikämpfe in seinem Spezialgebiet und hatte stattdessen 93% gespielte Sicherheitspässe.
Ein Trainer muss das sehen und seinen Spielern helfen. Beide haben übrigens nie die Seite getauscht, was eine einfache Hilfe sein kann, die man seinen Spielern einfach zuruft, aber nun denn.
In der Abwehr herrscht blankes Chaos. Das wird Walter mit seiner Topanalyse „wir waren einfach bodenlos schlecht“, sicher auf dem Schirm haben-NICHT! Ansonsten gäbe es solche Auftritte nicht am Fließband gegen Abstiegskandidaten. An der Einstellung der einzelnen Spieler liegt es übrigens eher nicht, falls hier jemand die Medizinbälle fordert. Am Boden und in der Luft wurde grundsätzlich die Mehrheit gewonnen. Warum weder Heyer, noch van der Brempt den Gegner allerdings nicht bereits bei der Ballannahme stören, sondern gerne 5m Abstand halten, müsste man mir mal erklären. Das kenne ich nämlich nicht.

Ich denke jeder wird erkannt haben, wo und wer unser Defizit ist. Mit dem Wissen, dass weder Boldt, noch der sogenannte Aufsichtsrat irgendetwas unternehmen werden, wird die Saison noch eine wilde Fahrt ins erneute Verderben. Die Dummen haben es so gewollt, die Dummen haben es so bekommen!

Last edited 8 Monate zuvor by Polkateddy
Polkateddy
8 Monate zuvor

Bestimmte User, welche stets Verwunderung äußern, weshalb nach Siegen einige User weniger schreiben, ziehen es nach 2 hochnotpeinlichen Niederlagen offenbar vor, ihre Weisheiten für sich zu behalten.

Jörg Brettschneider
8 Monate zuvor

Selten so einen Blödsinn gelesen.

„Antworten liefern“?

Walter kann keine Antworten liefern! Wie oft soll denn das noch bewiesen werden???

Die Journaille ist genauso eierlos wie der HSV. Laumänner, wo immer du hinschaust. In Hamburg fehlt es an allem, was Erfolg ausmacht.
Die seriösen und erfolgreichen Kaufleute halten sich zurück. Sicht- und hörbar sind nur die, die es nicht können. Dazu kommt, dass man sich vor den Teenie-Ultras in die Hosen macht. Die wiederum feiern die Truppe in Osnabrück auch noch ab. Wie krank ist das?

Die Spieler nehmen die Teenie-Ultras doch gar nicht mehr ernst. Weil sie wissen, dass die sowieso immer singen, saufen und abfackeln. Egal, was sportlich auf dem Platz passiert. Denen geht es nicht um Erfolg.

Dem Trainer folgen die Profis auch nicht mehr. Weil sie unterbewusst wissen, dass es mit ihm nichts mehr wird. Man muss nur in die Gesichter schauen und deren Körpersprache beobachten.

Könnte man alles korrigieren, wenn der HSV eine Clubführung hätte. Aber leider ist er der schlechtgeführteste Großclub in Deutschland. Peinlich.

Bei Jansen stelle ich mir nur die Frage, wie bekommt der sein Leben in den Griff?
Indem man ihm Zuflucht beim HSV gewährt, hilft man ihm jedenfalls nicht. Der HSV hilft sich mit solchen Witzfiguren auch nicht.

Boldt hingegen hat sein Leben finanziell in den Griff bekommen. Indem er den HSV über viele Jahre ausgenommen und dafür regelmäßig Minusleistungen geliefert hat. Er dreht Thomas Franz, AlwaysAgainst und Co eine Nase, ohne dass die das merken.

Es sei denn, Thomas Franz ist Jonas Boldt und AlwaysAgainst Tim Walter…

urgestein0511
8 Monate zuvor

Scholle, Deine ewige Schönfärberei des talentfreien, Stockfehler behafteten und unterirdisch wie lustlos performenden Jatta geht einem genauso auf den Zeiger wie die Leistung den HSV … sorry …

Air Bäron
8 Monate zuvor

Zum Glück haben wir damals Titz entlassen. Mit ihm waren wir in Gefahr, wirklich aufzusteigen.

/s

Jovanic Hugental
8 Monate zuvor

Bei allem Frust über den Sieg St.Paulis sollte nicht vergessen werden, dass St.Pauli mit Hürzeler einen Ausnahmetrainer zu haben scheint. Steigt Hürzeler gar auf mit St.Pauli wird er nicht lange am Millerntor zu halten sein.

Es gibt in ganz Europa massenhaft Clubs die nach einem jungen intelligenten Trainer lechzen und bereit sind dafür richtiges Geld in die Hand zu nehmen.

Beim HSV hingegen ist es so, dass Walter es in zwei Jahren mit einem Luxuskader nicht geschafft hat eine druckresistente Mannschaft zu entwickeln.

Übt der Gegner ernsthaft Druck aus ist es nur eine Frage von Minuten bis ein Tor fällt. Dabei ist es egal ob der Gegner über Qualität im Angriffsspiel verfügt oder nicht, solange der körperliche Einsatz stimmt und das Spiel vertikal angelegt ist.

Die Rautenpüppies knicken seit dem sie in der zweiten Liga kicken müssen viel zu schnell weg.

Männer wie Nogly, Jakobs und Boulahrouz wissen bereits seit Jahren, dass der Club unfähig ist eine Innenverteidigung zu entwickeln die diesen Namen verdient.

Last edited 8 Monate zuvor by Jovanic Hugental
Negan
8 Monate zuvor

Man kann hier ja gar nicht oberflächlich mitlesen …. da bekommt man ja Puls !

Frage: was ändert Ihr wenn Ihr Eure geistigen und hoch qualitativen Ergüsse hier in Dauerschleife zum Besten gebt ? Nichts !

Ihr belastet nur Euren Körper und Nerven ….. alle diese Einträge bringen NICHTS ! Es ist das gleiche Internet-Gemeckere, was unser Land in den letzten Jahren so groß gemacht hat !

Handelt doch mal ! Gerade die, die in Hamburg und Umgebung wohnen ! Geht NICHT mehr ins Stadion (wenn Ihr es heute noch macht), macht Stimmung in Eurem Umfeld, geht zum Training, malt Plakate (wie 2011 im Zillertal – Jarchow raus ! meine Coesfeld Fahne fand ich besser ;-)). Stellt Spieler und Verantwortliche zur Rede.

Gab es hier nicht mal einen Alex, der angeblich bei jedem Training ist, weil er so viel Zeit hat ? Soll er da mal Alarm machen, Stimmung.

Solange das Umfeld alles abfeiert, „ist alles gut“.

Mein Neffe, auch hier aus dem Münsterland, war im Gästeblock in Osnabrück. Sein Fazit: „Nur Bekloppte, zweite Halbzeit habe ich nichts gesehen, nur Rauch.“ Er fährt nicht mehr hin und kauft sich nicht einmal einen Schal, solange das mit den Offiziellen so weiter geht. Das ist konsequent. Dafür spamt er einen Blog nicht voll ….

Es wäre super, wenn es nun mutige Leute geben würde, das bezweifle ich aber, alleine schon von „Mut“ sprechen zu müssen, ist eigentlich grotesk.
Der Trainer-Markt, im Gegensatz zu vielen Meinungen, gibt viel her.

Aber auch auf den Positionen, die hier immer wieder moniert werden, gibt es vertragslose Spieler, die Erfahrung mitbringen, und auch die deutschen Ligen kennen und kaum Eingewöhnung benötigen würden, z.B.

Josuha Guilavogui
Marvin Plattenhardt
Nico Schulz
Karim Bellarabi
Amin Younes

So, und nun dreht Euch mit Euren Top-Beiträgen weiter. ohne was Konstruktives zu unternehmen, im Kreis. Das Einzige, was Euch das bringt, ist vielleicht Euer ganz eigener innerer Frieden oder R….sp…..tag. Ich gönne es Euch.

Schönen Sonntag.

Bubu
7 Monate zuvor

Good sonst was @ all.

„Wir waren heute schlecht, die Mannschaft war schlecht, ich war es auch.“
 
„Wir haben heute einen gebrauchten Tag erwischt, wir haben nicht statt gefunden.“

SO SIEHT DIE BANKROTT ERKLÄRUNG VON WALTER AUS!

Willkommen zurück, in der ernüchternden REALITÄT.

Unfassbar, was dieser neue, sooo ausbalancierte, reife, abgefeierte HSV in Osnabrück ablieferte! Dennoch, bei allem Ärger, es war ein gewohntes, vertrautes Bild! Wen wundert´s noch?

Die stabilisierte Defensive = stabil Vogelwild, Offensive = Fand nicht statt.

Die alte, gewohnte, abgedroschene Leier.

Laberte die Blöd erst noch etwas von „Champions – League – Reife“, kommt jetzt die „Peinlichkeit“ daher. „Walter ist für den Murks verantwortlich.“ Immerhin….

Ja, der Vollgas- Guru – Sturkopp – Trainer ist für den Gesamtschrott verantwortlich, er stellt die Mannschaft auf und auch ein. Fazit nach den Slapstick – Auftritten? Grotte….

War Elversbergen schon „scha-lecht“, dann war Osnabrück einfach nur braune Masse hoch drei! Immerhin kann sich dieser Mumpitz Verein noch steigern! 🙂

Schlecht, schlechter, Grotte, NUR DER HSV!
 
Jeder „kleine“ Verein macht es dem HSV vor, wie es mit Leistung so geht, ob Düsseldorf, St. Pippi, oder Kaiserslautern. Dagegen leistet sich die Millionen – Truppe von der Elbe, allen voran der Übungsleiter, nur große, losgelöste Sprüche.

Jetzt folgt natürlich ein „Wiedegutmachungs –Spiel“ á la Wurstgrillen hinterm Stadion. Ja, das Volk will unterhalten werden. Es kommt ja auch „nur“ Düsseldorf…. Hahahaha.

Konstanz wollte man, Konstanz hat man – wenn es ums VERKACKEN geht! 😉
 
Jetzt „Antworten“ von Walter und Boldt + Costa zu fordern… WER bitte stellt dann seitens der Medien die FRAGEN? 

Die Muppet – Show geht munter weiter, macht auf der Bühne Licht! NUR DER HSV! 🙂

…und weil´s einfach immer wieder passt;

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.aus-fuer-den-trainer-beim-vfb-stuttgart-fuenf-gruende-darum-scheiterte-tim-walter.5ff6fe73-1d8d-4dc8-ad52-f346c3929730.html

Last edited 7 Monate zuvor by Bubu
Jenson-button
8 Monate zuvor

Ich muss mich als Wendehals outen und den Kommentatoren Recht geben, die der Mannschaft unter TW und dem Trainer fast jegliche Weiterentwicklung abgesprochen haben. Die beiden Spiele haben nun gezeigt, dass es in Stresssituationen unter extremer Belastung keine Entwicklung gibt. Diese ist aber nun mal Voraussetzung dafür, dass wir irgendwann mal wieder in der 1. Liga spielen. Herr Walter hatte in über 2 Jahren genügend Chancen nachzuweisen dass er es kann. Ich habe den Glauben daran verloren, dass es unter Walter mal was werden könnte, was nur eine Konsequenz zur Folge haben kann…Das Gute an der Situation: Wir haben bisher nur zwei Spiele verloren und noch Kontakt zur Tabellenspitze. Trotzdem euch allen ein schönes Wochenende mit „guten“ Ergebnissen auf den anderen Plätzen.

Meaty
8 Monate zuvor

Wenn man noch milde mit der aktuellen HSV Mannschaft und dem Trainerteam umgehen will, dann könnte man vielleicht noch sagen: Okay, so ein Spiel hat jeder hochgehandelte Favorit mal erlebt, wo der vermeintlich kleine Gegner über sich hinauswächst und der großen gegenüberstehenden „Übermacht-Mannschaft“ ordentlich Gegenwehr bietet und diese sogar besiegt!

Dem „großen HSV“ passiert solche Spiele aber recht häufig und die Woche der Wahrheit, mit Niederlagen in Elversberg und Osnabrück zeigen etwas sehr deutlich, der HSV ist in dieser Konstellation nicht in der Lage, Gier und Hunger nach Erfolg auf seine hochbezahlten Profikicker zu übertragen!

Meiner Ansicht nach, spielen hier gewisse Dinge im Verein und um die Mannschaft herum eine entscheidende Rolle, warum man sich beim HSV ständig selber die Suppe versalzt!
Die gute Startphase, mit Spielen und Siegen gegen Mannschaften, die sich noch nicht gefunden hatten, wurden beim HSV komplett überbewertet und vom Verein und Mannschaft viel zu sehr hochgejubelt!!!

Einige HSV Kicker glaubten wohl, sie könnten ab sofort mit weniger Einsatzwillen gegen die „Fußballzwerge der Liga“ vorgehen?
Wenn man diese arrogant selbstherrliche Art Fußball spielen zu lassen auf seine Profikicker überträgt und diese dann glauben, alle kommenden Gegner kacken sich vor Angst in die Hosen, wenn sie nur die Raute auf der Brust sehen, wurden nun wieder mal sehr deutlich eines Besseren belehrt!

Tim Walter hatte mit dem HSV in zwei Saisons doch nun genug Anschauungsunterricht, wie die vermeintlich „Kleinen“ der 2. Liga auftreten können – wenn man diese nur lässt!
Gelernt hat der Trainer rein gar nichts daraus!

Und da hilft es auch nichts, wenn man deutliche Worte in den Interviews findet. Selbstkritik ist ja auch gut und schön, Herr Walter, aber man muss die Dinge doch mal klar beim Namen nennen!
Mit, „Wir waren heute alle schlecht“, ist es doch nicht getan!

War es nicht der HSV Trainer, der nach dem Elversberg Spiel beteuerte, dass man den „Gegner“ nicht unterschätzt hat?
Danach fährt man dann zum nächsten Auswärtsspiel zum nächsten kleinen Wackelkandidaten, wo jede Waschfrau aus Barmbek wusste, wie die dort Fußball ARBEITEN, und vom hochgehandelten HSV kommt schon wieder NICHTS!

Nein, dieser Trainer und auch der Sportvorstand sind beim HSV krachend gescheitert, und nur noch sehr, sehr einfältige Menschen lassen sich von solchen Blendern noch blenden!

Arne Petersen
8 Monate zuvor

Erwähnt werden als Tiefpunkte nur Elversberg und gestern Osnabrück. Was war denn mit RWEssen im Pokal? 3 von 8 Spielen mit katastrophaler Einstellung nach 2 verpassten Aufstiegen! Schluss mit Walter ! Jetzt Vertrag auflösen. Jetzt ein Trainer , der Fußball -Sachverstand hat und nach Leistung aufstellt. Schluss mit schlechter Einstellung!
Wann wachen endlich mal die Hamburger Medien auf und fordern Veränderungen?!

Johnny Calypso
8 Monate zuvor

Es macht gar keinen Sinn, einzelne Spieler rauszupicken. vdB mit ner glatten 6. Keine 5 – wenn man einen Scheißtag erwischt hat – sondern ne 6! vdB! Ein richtig, richtig guter Fußballer. Wenn solche – zumal junge – Leute so dermaßen verkacken, dann stimmt was Grundsätzliches nicht. Walter raus!

Maik Lange
8 Monate zuvor

Es ist nicht nur Walter. Es ist das gesamte Konstrukt, das sich die Welt seit Jahren schönredet. Angefangen von „Fans“, die jede noch so große Minusleistung eifrig feiert und damit den Größenwahn der Verantwortlichen erst möglich machen, über die Kaderplanung, die es wieder nicht hinbekommen hat, Charakter zu implementieren und jede Position ausreichend gut zu besetzen, bis hin zum Trainer, der immer nur ein System spielt, egal gegen wen, egal wie es steht. Und dann ist da noch der sog. Aufsichtsrat, der offensichtlich in einen Tiefschlaf versunken ist und nicht eingreifen will oder kann. Auch wenn sicher bald wieder Spiele gewonnen werden: in dieser Konstellation bleibt der HSV auf ewig in der 2. Liga. Aber vielleicht ist das ja der Anspruch. Mit Leistungsgesellschaft ist es ja eh nicht mehr so …

Osho
8 Monate zuvor

Als ich früher mit meinem Vater Fußball schaute, beschimpfte er immer den Reporter, wenn der sagte: „Die Mannschaft muss über den Kampf zum Spiel finden.“ Doch so banal dieser Satz auch ist, er trifft zu 100% zu. Gerade in der 2.Liga, was man auch im 6. Jahr noch nicht gelernt zu haben scheint. Wenn der „Trainer“ seine Spieler schon mit seiner „Taktik“ verwirrt, muss er sie wenigstens auch zu Kampfschweinen machen. So kann man leider nur zu einem Schluss kommen: Walter raus!