Zu wenig Punkte – also Reizpunkte?

by | 04.04.23 | 177 comments

Ich hatte es in den letzten Wochen immer wieder mal thematisiert – und es bleibt weiter ein großes Thema. Der HSV muss etwas verändern, wenn er den Aufstieg nicht fahrlässig gefährden will. Das zeigen schon die Ergebnisse der letzten Wochen, die sehr wohl eine Delle darstellen. Auch wenn der Trainer das immer wieder abstreitet. Dabei muss es sich nicht um drastische Maßnahmen wie einen Trainerwechsel oder Suspendierungen im Team etc. handeln, sondern lediglich um kleine Hebel. Auch kleine Dinge können große Veränderungen bewirken. Taktik, Personal, anderes Training, eine andere Ansprache – alles bietet Chancen, dass es besser wird. Allein das stoische Festhalten an ALLEM, was den HSV bis hierhin durch die Saison getragen hat kann nicht der richtige Weg sein.

Dieser Meinung bin offenbar nicht nur ich, sondern auch unser Blogfreund und Gastautor Robert, der heute noch einmal das Thema Reizpunkte aufnimmt. Denn wir wollen hier nicht nur Veränderungen fordern, sondern auch erläutern, wie diese Aussehen könnten. Daher viel Spaß mit Roberts Gastbeitrag:

Zu wenig Punkte – also Reizpunkte?

Von Robert Hoyer

Scholle hat es letzte Woche schon richtig gefordert. Ein „Weiter so!“ kann es bei den Ergebnissen der letzten Spiele nicht geben. Da kommt die Bemerkung von Bernhard Peters im letzten Abendblatt-Podcast „HSV – Wir müssen reden“ gerade richtig. Erfolgreiche Mannschaften bräuchten immer wieder neue Reizpunkte, um dauerhaft in der Erfolgsspur zu bleiben.

Was können das für „Reizpunkte“ sein? Nun, sie lassen sich auf unterschiedlichste Weise setzen. Vor der Saison und in der Winterpause gibt es die Möglichkeit, durch Transfers die Mannschaft personell zu verändern. Clemens Fritz von Delmenhorst-Ost sagte erst kürzlich, dass man im Sommer mit punktuellen Verstärkungen „den einen oder anderen Reizpunkt“ im Kader setzen wolle. Die Aufstiegseuphorie halte schließlich nicht ewig und da gelte es vorzusorgen. Ein Problem, mit dem sicher der HSV hoffentlich auch bald auseinandersetzen muss. Dass nicht jeder Transfer ein Reizpunkt ist, zeigen die Wintertransfers des HSV. Javi Montero wurde als Vuskovic-Ersatz verpflichtet, fällt jedoch hauptsächlich mit Stellungsfehlern und Gelb-Roten Karten auf. Andras Nemeth ist immerhin eine neue Alternative im Sturm und hat auch schon zweimal getroffen, blieb zuletzt aber eher blaß. Er ist noch ein junger Spieler, der als Back-Up für den gesetzten Glatzel fungiert. Abschließend noch Noah Katterbach, der hinten für personelle Entlastung sorgt und gerade im Heidenheim-Spiel frischen Wind brachte. Wäre die komplette Viererkette gesund hätte der Trainer so Muheim mal eine nötige Pause erlauben können. So muss er im Moment eher die Löcher stopfen, die durch Sperren und Verletzungen entstehen. 

Interessant wäre es aus meiner Sicht gewesen, wenn man im Winter Kittel abgegeben hätte und dafür einen neuen Offensivspieler als Ersatz geholt hätte. Was so ein Transfer für Wirkung haben kann, hat aus meiner Sicht Jean-Luc Dompe gezeigt. Auch wenn ihm nicht alles gelingt und er sicher auch schlechtere Spiele hat, er hat auf jeden Fall ein neues Element in das HSV-Spiel gebracht und für Belebung gesorgt. Generell gilt aber, dass bei neuen Spielern häufig mit einer gewissen Eingewöhnungszeit gerechnet werden muss. Benes ist hierfür ein gutes Beispiel. So tritt der Effekt, bestehende Strukturen, Hierarchien und Abläufe neu auszurichten, zumindest nicht sofort auf.

Die zweite Möglichkeit, zumindest kurzfristig einen neuen Reizpunkt zu setzen, ist der Trainerwechsel. Beim HSV häufig genug durchgeführt worden, aber langfristig nur mit mäßigem Erfolg. Die Feuerwehrmänner um Slomka, Labbadia und Gisdol waren nach der Rettung vor dem Abstieg schnell wieder Geschichte. Über Bert van Marwijk und Bernd Hollerbach wollen wir in dieser Hinsicht gar nicht erst sprechen. Und auch die aktuellen Beispiele in der Bundesliga zeigen, dass dieser Reizpunkt bei einer zuvor schlecht zusammengestellten Mannschaft nichts bringt. Interessant ist dagegen, was bei einem Stadtteilverein in Hamburg passiert. Dort scheint das Zusammenspiel von Trainerwechsel und ergänzenden Transfers genau den richtigen Reizpunkt gesetzt zu haben. Fraglich wie lange dieser Erfolg anhält. Spätestens am 29. Spieltag ist damit dann hoffentlich Schluss. Für einen Trainerwechsel beim HSV gibt es derzeit jedoch wenig gute Argumente. Erstens hat man weiterhin die besten Chancen aufzusteigen und so das ausgegebene Ziel zu erreichen. Und zweitens würde ein Trainerwechsel zu diesem Zeitpunkt die gesamte Organisation, insbesondere auch Jonas Boldt als Vorstand in Frage stellen und in eine tiefe Vertrauenskrise schicken. Schwer vorstellbar, dass in so einem Chaos noch der Aufstieg gelänge.

Abschließend existiert noch die Möglichkeit, über die Aufstellung und das System neue Reize zu setzen. Dies ist innerhalb der Saison nahezu der einzige Weg, zu agieren. Die meiste Symbolkraft hat dabei der Torwartwechsel, der auch beim HSV immer mal zum Einsatz kam (bspw. Pollersbeck für Mathenia unter Titz). Darüber hinaus können Stammspieler so eine Schaffenspause erhalten und frische Spieler bringen neuen Wind. Diese Wechsel sind jedoch am effektivsten, wenn die Mannschaft selbst ein stabiles Gerüst hat und neue Spieler direkt integriert werden können. Willkürliches und vor allem zu viele Wechsel sorgen eher für Chaos und Verunsicherung. Eingespieltheit ist ein hohes Gut. Auch die Persönlichkeit der Spieler gilt es zu beachten. Manche stachelt ein Wechsel auf die Bank zu höheren Leistungen an, andere verunsichert es nachhaltig.

Aus meiner Sicht hat Walter auf diese Weise auch schon probiert, etwas zu verändern. Königsdörffer für Benes beginnen zu lassen, war jedoch nur in der Hinsicht erfolgreich, als dass Benes nach seinen Einwechslungen etwas aufblühte. Für Walter ist es aber auch nicht einfach, auf diese Weise etwas zu verändern. In den letzten Wochen setzten sich die Reizpunkte ungewollt selbst. Für jedes Spiel galt (und gilt) es, eine neue Viererkette aufstellen. Und jeder, der mal Fußball gespielt hat, weiß, dass man Rotation auf den Innenverteidigerpositionen gar nicht mag. Umso ärgerlicher, dass Walter schon länger auf das bewährte Duo Schonlau/Vuskovic verzichten muss. Hätte man mit dieser Innenverteidigung konstant gespielt, wären es sicherlich einfacher neue Reizpunkte in anderen Mannschaftsteilen zu setzen – bzw. der Druck darüber nachzudenken wäre angesichts stabilerer Ergebnisse geringer.

Bleibt die Frage, was Walter jetzt noch für Möglichkeiten hat. Personell könnte er bspw. einen Anssi Suhonen mal reinwerfen, in der Hoffnung, dass er mit seinem Wirbeln für Belebung sorgt. Gegen Düsseldorf gelang das zumindest in einigen Situationen. Auch Umstellungen am System könnten Veränderungen bringen. Gegen Düsseldorf setzte Walter auf eine Dreier-Kette, um für mehr defensive Stabilität zu sorgen – mit allerdings mäßigem Erfolg. Ich bin sowieso der Meinung, dass das 4-3-3 mit den offensiven Außen und Glatzel als Zielspieler der richtige Ansatz ist. Alternativ könnte man mit zwei Spitzen spielen und Nemeth oder Königsdörffer neben Glatzel stellen. Mit Kaufmann hatte das in der letzten Saison ein paar Mal ganz gut geklappt. Der HSV schlägt ligaweit die meisten Flanken. Mit einem Abnehmer mehr stiegen die Chancen auf einen Torerfolg. 


KURZ NOTIERT:

Einspruch: Nach dem Doping-Urteil des DFB-Sportgerichts gegen Mario Vuskovic hat die Nationale Anti-Doping-Agentur Rechtsmittel eingelegt und „nach eingehender Prüfung der Urteilsbegründung“ eine höhere Sperre verlangt. „Die NADA wird auf der Grundlage des vom DFB-Sportgericht festgestellten Verstoßes gegen Anti-Doping-Bestimmungen des Spielers eine dafür vorgesehene Vierjahressperre beantragen“, teilte die Kontrolleinrichtung am heutigen Dienstag mit. Eine Entscheidung, die so erwartet worden ist, nachdem das Sportgericht von der regelsperre in einem solchen Dopingfall abgewichen war.

Vuskovic selbst bestreitet weiter die Vorwürfe. „Ich werde mich davon nicht brechen lassen und bis zum Ende kämpfen, um die Wahrheit zu beweisen“, schrieb er zuletzt via Socialmedia (nach dem Urteil bei Instagram). Die vom DFB-Sportgericht vorgesehene Sperre würde bis zum 14. November 2024 laufen. Hiergegen wollte Vuskovic seinerseits Einspruch einlegen. Und man kann behaupten, dass sich dieser Fall inzwischen zu einem Grundsatzstreit über die Epo-Analytik entwickelt hat. Mit einem weiterhin offenen Ausgang, da es sowohl Experten gibt, die die Höchststrafe als richtig erachten, wie die, die einen Freispruch fordern. 

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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M. R. X.
10 Monate zuvor

„Für einen Trainerwechsel beim HSV gibt es derzeit jedoch wenig gute Argumente.“

Sorry Robert.
An der Stelle war ich raus.🤷‍♂️

Last edited 10 Monate zuvor by M. R. X.
Meaty
10 Monate zuvor

Da kommt die Bemerkung von Bernhard Peters im letzten Abendblatt-Podcast „HSV – Wir müssen reden“ gerade richtig. Erfolgreiche Mannschaften bräuchten immer wieder neue Reizpunkte, um dauerhaft in der Erfolgsspur zu bleiben.

.
.
Genau das ist doch das große Problem beim HSV – man ist nicht erfolgreich, aber alle Verantwortlichen des HSV glauben, dass sie und die Mannschaft zzt. unheimlich gut und erfolgreich sind!
Wenn der HSV in der 2. Liga Wackelsiege gegen Braunschweig, Rostock einfährt oder mehr als harmlose Nürnberger im Vorbeigehen 3:0 besiegt, dann sind alle im Verein hochzufrieden und posaunen groß rum, dass sie ja nächste Saison in der Bundesliga spielen würden usw. usw. . . !

Es ist doch jedes Jahr der selbe Murks, wenn die HSV Verantwortlichen kleinste Schritte und Dinge rosiger sehen, als sie wirklich sind oder waren, weil sie einfach ihren eigenen gutbezahlten Job beim HSV nicht loswerden wollen!
Sie lügen sich selber sowas von in die Taschen: dass man ja HSV Spieler nackt erkennen würde und das 20T HSV Fans nur aufgrund ihrer Aufbauarbeit im Verein und Mannschaft auswärts begrüßen darf usw. – was stimmt denn mit dem Tim Walter nicht? Schreibt der Trainer sich demnächst auch das schöne Wetter in Hamburg auf seine Fahne … unglaublich überhebliche Selbstbeweihräucherung nenne ich das!!!

Dabei kann man es gar nicht oft genug wiederholen: dass die aktuelle Mannschaft häufig null Zugriff auf Gegner und ganze Halbzeiten hat, dass jeder Dorftrainer die eindimensionale Spielweise des HSV kennt, dass neuverpflichtete Spieler nicht einschlagen, das alte Stammkräfte regelmäßig Leistungseinbrüche haben, dass die Mannschaft immer noch keine stabile Spielweise hat und als Kollektiv auftritt, das es keinen Plan B für unangenehme Bolzertruppen gibt (usw. usw)
ist alleine Tim Walters und J. Boldts Schuld!

Man hat sich im Verein wieder mal von Nullingersiegen blenden lassen und hat diese schöner geredet, als sie wirklich waren!

Das Schlimme daran ist, das auch die Spieler das Walter-Narrativ voll gefressen haben und dieses in Interviews gebetsmühlenartig wiederholt wurden . . !
Schonlau sah häufig Spiele gut, die andere mehr als schlecht gesehen haben – und auch waren!
Sogar ein Heuer Fernandez kam das: ‚wir bleiben bei uns‘ das eine oder andere Mal über die Interviewlippen.
Die Spieler glaubten dem Trainer und waren davon überzeugt, dass sie auf einem richtig guten Weg sind . . !

Das ein Karlsruher SC oder ein Heidenheim nicht vor Ehrfurcht erstarten als der ach so große HSV vor der Tür stand, konnten einige HSV Kicker gar nicht glauben! Plötzlich stand es 0-3 oder mal 0-4 und unsere Kicker waren erneut von des Gegners willenstarker Gegenwehr überrrascht – diese Narren!

Klar, wenn du häufig eine Gewichtsklasse unter deiner eigenen boxst und haust locker alle Leichtgewichte weg, der Trainer dir auch noch dazu permanent frei gibt und dir für Wackelsiege noch auf die Schulter klopft, dann glaubst du auch irgendwann, dass du unbesiegbar bist!
Tja, bis du dann plötzlich auf ebenbürtige Gegner oder eisenharte Fighter triffst, die dir zeigen, dass sie vielleicht nicht technisch besser sind, aber dir richtig wehtun können …

Der HSV Mannschaft kann man aktuell viel zu leicht weh tun!

Ich vermisse bei den großen Maultaten vom Trainer eine richtige Reaktion und ein regelrechtes Aufbäumen und Zusammenraufen der gesamten Mannschaft!
Dass man sich endlich mal deutlich wehrt und erkennt, dass dort eine gefestigetes Kollektiv auf dem Feld steht, das sich richtig reinhaut und auch Fußball arbeiten kann!
Wenn „Ballbesitz-Schönwetter-Fußball“ nicht angesagt ist – dann muss man auch mal dreckig und schmutzig die Punkte holen – kann der HSV aber nicht!

Denn ein Plan B gibt es ja bei Tim Walter nicht – (siehe oben) ..
denn: wir bleiben immer bei uns !
[

Last edited 10 Monate zuvor by Meaty
abraeumer
10 Monate zuvor

Es wiederholt sich jedes Jahr alles. Allgemein sind die HSV Fans zu ergebnisorientiert. Erst wenn die Ergebnisse schlechter werden, wird die Kritik größer..

Grundsätzlich ist es verständlich, dass bei guten Ergebnissen alle positiv gestimmt sind und die Kritiker als Meckerpötte hingestellt werden. Aber wieviele Spiele gab es, die wirklich souverän waren? Man kann sie an einer Hand abzählen. In fast jedem Spiel hatten wir das Glück, dass die gegnerischen Stürmer in der zweiten Liga keinen Lastwagen treffen. Aber wenn die Spiele gewonnen werden, will niemand die sichtbaren Defizite sehen. 

Jedes Jahr bekomme ich hier am Anfang der Saison meine Kritik an den Transfers (obwohl ich auch einige, wenn auch wenige, lobe) um die Ohren gehauen. Jedes Jahr kritisieren die Kritiker die Kaderzusammenstellung und werden dafür heftigst kritisiert. Dabei ist es doch keine Wissenschaft, mit 10 Mio. jede Position doppelt zu besetzen. Dazu kommt die Auswahl. Seit Jahren legt der HSV auf Schnelligkeit insbesondere in der Abwehr wenig Wert. Das Fehlen von Vuskovic und Schonlau wird bedauert, aber auch sie sehen doch nur die Hacken von schnelleren Stürmern. Die Defizite von Montero hätte Boldt auch voraussehen sehen können. Das gleiche passive Verhalten von Montero war bei der 0:5 Niederlage von Istanbul gegen Dortmund zu sehen.

Hinzu kommt die seit Jahren grenzenlose Faulheit. Jedes Jahr hat uns schon Diekmeier erzählt, dass man in der Winterpause nicht so viel machen muss. Auch wenn viele meinen, dass die Mannschaft jetzt nicht mehr in der 60. Minute einbrechen würde, hat sich nichts geändert. Es hat sich nur verschoben, sie verschlafen jetzt regelmäßig die ersten 30 Minuten. Dieses Jahr war die wochenlange Winterpause im Gegensatz zu allen anderen Zweitligisten die Krönung der jahrelangen Wohlfühloase.

Nie gibt es eine Form des Innehaltens oder des Hinterfragens oder ein Wort der Selbstkritik. Im Gegenteil, entweder Spieler oder Trainer, wie zuletzt Walter, meinen, die Klappe aufreißen zu müssen und mit Überheblichkeit glänzen zu müssen.  

Wenn wie im letzten Jahr, Jansen und Mutzel, den Finger nach mehren Niederlagen in die Wunde legen, dann sind sie nicht mehr Teil des Teams, besser wohl der Sekte, und werden ausgegrenzt. Das Ende vom Lied ist, dass in diesem Jahr, keiner mehr den Finger in die Wunde legt und Reizpunkte setzt. 

„Reizpunkte setzen“ ist ein guter Ansatz, Robert. Der beste Reizpunkt wäre aus meiner Sicht ein Trainerwechsel. 

Gute Reizpunkte in der jüngeren Vergangenheit wären gewesen:

– Statt Ausstiegsklauseln für Glatzel und Reis bei Nichtaufstieg, keine Ausstiegsklauseln. 
– Verlängerungen der Verträge von Boldt, Costa, Walter und dem Trainerteam nur bei Aufstieg

Gute Reizpunkte könnten noch sein:

– Trainerwechsel
– Sportvorstand-Wechsel 
– Hinterfragen der bei Walter fast immer gesetzten Spieler Muheim, Meffert, Jatta, Dompe
– Chancen für Königsdörffer als RA und Oliveira Kisilowski als RV und Katterbach als LV und Nemeth als MS
– System mit zwei Sechsern
– harte Arbeit 
– keine überheblichen Sprüche 
– Konzentration auf das Spiel und nicht auf die Nebenschauplätze
– Standards üben

Knuspererbse
10 Monate zuvor

Das Problem ist: Walter und sein Spiel stehen für das genaue Gegenteil von Veränderung.
Und das lässt eigentlich nur eine Konsequenz zu, für die aber keiner im Verein die Eier zu haben scheint.

Last edited 10 Monate zuvor by Knuspererbse
Flotti McFlott
10 Monate zuvor

Es gibt wenig Argumente Waltersen NICHT zu feuern. ☝🏼

Jörg Brettschneider
10 Monate zuvor

Fangen wir heute unten an:

Ein Freispruch fur Vuskovic wird von einigen nicht deshalb gefordert, weil man von seiner Unschuld überzeugt ist, sondern das DFB-Sportgericht juristisch dilettantisch agiert hat. Das ist ein Feld-Wald-Wiesen-Gericht, das mit ernsthafter Juristerei nichts zu tun hat. Nur mal so zur Klarstellung.

Wenn auf das Fehlen von Schonlau/Vuskovic hingewiesen wird, möchte ich auf die unzähligen Ausfälle der Lilien hinweisen. Als Beispiele seien nur der lange verletzte Aron Seidel und aktuell Ronstadt genannt. Trotzdem haben die fünf Punkte mehr bei deutlich weniger Geldeinsatz. Der Vergleich killt eben jede Ausrede!

Ein Trainerwechsel hätte – im Gegensatz zu den Auffassungen vom Blogbetreiber und vom Gastredner – natürlich eine Wirkung. Walter geht nicht von seinem eindimensionalen, riskanten, durchschaubaren Spielstil ab. Er hat als Trainer überhaupt kein Repertoire, um auf unvorhergesehene Situationen zu reagieren. Es fehlt ihm schlicht an den notwendigen Skills.

Stattdessen faselt er von „Jungs und Mädels“, die für einen Trainer alles andere als wichtig sein dürften. Ständig lenkt er mit unsinnigen Phrasen und Nebenkriegsschauplätzen vom eigentlichen Thema ab, das da heißt:
„Hilfloser Trainer ist mit seinem Latein am Ende!“

Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass der dringend notwendige Trainerwechsel vom Gastautoren lapidar abgetan wird. Mit einer Begründung, die aus meiner Sicht völlig daneben ist.
Natürlich muss man Boldt mitfreistellen, wenn Walter seine Papiere bekommt.
In diesem Fall wäre ein kompletter Neuanfang geradezu unabdingbar. Das würde viel mehr Vertrauen schaffen, als momentan ansatzweise in Bolt und Walter gesetzt werden kann.

Oder gibt es hier ernsthaft noch jemanden, der glaubt, Boldt könne den HSV nach vier erfolglosen Jahren noch in eine gute Zukunft führen?
Es wäre das erste Mal in der Fußballhistorie, nachdem schon so viele Gegenbeweise erbracht worden sind.

Und:
Natürlich gibt es Trainer und Sportdirektoren, die sofort einen neuen „Reizpunkt“ setzen könnten. Das könnte selbst Magath in Personalunion als Trainer und Manager vorübergehend. Man muss sich aber ein bisschen kümmern und darf nicht gleich den erstbesten und günstigen Straßenköter bzw. einen Sportdirektorprostituierten wie Hotte Heldt installieren.

Es gibt aus meiner Sicht keine Alternative zu einem Trainerwechsel (Sportvorstandswechsel), wenn man wirklich noch direkt aufsteigen will. Es müssen endlich klare Entscheidungen im Sinne des HSV her.

Es ist schon ziemlich naiv, zu glauben, dass Walter und Boldt noch irgendwelche Reizpunkte setzen können. Boldt hat das noch nie rechtzeitig gemacbt. Immer erst dann, wenn das Kind schon im Brunnen lag.
Lässt man das „Duo Infernale“ weiter wurschteln und „bei sich bleiben“, geht es wieder so aus, wie in den letzten vier Jahren. Das muss doch wirklich allen klar sein.

Bubu
10 Monate zuvor

Good morning @ all.

„Reizpunkte“ könnte das neue HSV – Unwort der Saison 22 / 23 werden.
 
 
„Der neue HSV“

„Die Mannschaft ist reifer / erwachsener / abgezockter geworden.“

„Wir wissen das Ergebnis einzuordnen.“

„Halbzeiten verpennen!“

„Schwimmbad – Wach – Werden – Mentalität“

„Wir waren sooooo dominant.“

„Mehr Effizienz im Abschluss, das ein oder andere Tor mehr machen.“

„Wir geben den 2. Platz nicht mehr her.“

 „Man muss sich auch einmal von der Tabelle lösen.“ Genau, völlig losgelöst Major Tim!

„Wir verändern NICHTS!“ Wozu auch…..

„Neuer Team – Spiritus“

 „Der Kader bleibt größtenteils zusammen, es folgen nur punktuelle Verwerfungen.“ …. So geschehen….

 „Wir brauchen mehr Geld, Geduld und Demut.“

„Wenn ihr meine Jungs und Mädels nackt über den Platz laufen lassen würdet, würde jeder erkennen „Boah, das ist ein ….was auch immer….Spieler!“

Genau, vielleicht einfach mal gegen St. Pippi dann mal völlig entfasert auflaufen, mit aufgeklebten Rückennummern und Palmenwedel als Feigenblatt…. 😉

„Ich habe ein gutes Spiel meiner Mannschaft gesehen!“ Again and again….Gäääähnnn..

„Leistungsprinzip gleich nach der Belastungssteuerung.“

„Die Spieler müssen den Kopf mal freibekommen, deshalb machen wir auch öfters gerne mal drei Tage Pause, Training wird überbewertet, der Weg nach Hause ist weit.“

„Rotationsprinzip, na klar, immer mal wieder Reizpunkte und Veränderungen im Kader setzen, bedeutet die Positionen untereinander zu tauschen!“

„Natürlich ist unser System sehr sehr variabel! Wir spielen nicht nur kreuz sondern auch quer, vor und zurück und irritieren die Gegner indem wir Angriffe einfach abbrechen. Wenn das man nicht variabel ist!“

„Den langen Pfanzerl nach vorn mag ich gar nicht, das ist wenig spielerisch!“

Linientreuer Vollgas – Walter; „Die anderen da, die interessieren mich nicht!“

Jonas Boldt; „Wir stehen wieder für was…“  Ohne Worte!

„Die Jungs und Mädels, die da auf der Tribüne sind, die kommen nicht nur immer nur des Ergebnisses wegen. Die kommen, weil wir Werte vorleben.“

Genau, Ergebnis + Punkte waren gestern, heute dominiert das Spektakel! Viel Werte – voller!

Doch, ja, wenn ich darüber nachdenke, Reizpunkte können eine ganze Menge bewirken, vor allem wenn der Bonsche auf´n Punkt gelutscht ist! Dann kann man ganz befreit und souverän neue Ziele / Reizpunkte setzen….

…auch das Erreichen der Relegation wäre ein lukrativer Reizpunkt…

…dabei sein ist eben alles…. 😉

Last edited 10 Monate zuvor by Bubu
Ludwig van
Ludwig van
10 Monate zuvor

Der HSV schlägt ligaweit die meisten Flanken.

Was für eine nutzlose Aussage, wenn man nicht auch die Qualität dieser Flanken bewertet. Und die sind in der Regel unter aller Sau, von den verstörenden Bolzversuchen des gambischen Altherrenkickers mal ganz abgesehen.

Da nützt ein weiterer Abnehmer in der Box rein gar nichts. Viel wichtiger wäre es, dass Flanken bis zum Erbrechen trainiert werden, genauso wie Ecken und Freistöße.

Da der entrückte Übungsleiter solche Trainingseinheiten seit jeher als überflüssig betrachtet, wird sich unter einem Trainer Tim Walter auch nichts ändern.

Schade für Königsdörffer, schade für die Fans, schade für den HSV.

Last edited 10 Monate zuvor by Ludwig van
CoburgerMohr
10 Monate zuvor

Das Einzige, was dieser „Catch me if you can“-Trainer Woche für Woche zuverlässig auslöst, ist Brechreiz!!!

urgestein0511
10 Monate zuvor

Man soll ja nicht sagen, wir würden nur meckern und nicht kreative Lösungen anbieten ! Auch wenn der eine oder andere Leser nun mit den Augen rollen wird: Zu meiner Zeit waren zwei Stürmer als Vorlagenverwerter gesetzt und hinten stopfte ein Libero die Löcher. Als die Viererkette kam, wollte man davon freilich nichts mehr wissen, weil diese Abwehrformation anders und vor allem durch Überzahl im Mittelfeld erfolgreich war. Da heute aber fast alle so spielen, ist der Effekt natürlich verpufft. Warum also nicht den Spieß einfach umdrehen und aus Altem Neues schaffen ? Weg von den (Ver-) Flankengöttern und (Ver-) Dribbelkönigen auf den Außenbahnen, hin zu zwei Stürmern und damit mehr Präsenz in der Box; weg von der fehlerbehafteten Viererkette, hin zu zwei Innenverteidigern, zwischen die sich bei Ballbesitz des Gegners ein defensiver Mittelfeldspieler als Libero fallen lässt, um die immer wieder auftretenden Löcher zu stopfen.

Mal sehen, wie jetzt Mannschaften darauf reagieren, die sich angewöhnt haben, nur hinten zu stehen und auf Konter zu warten. Herrjeh – man müsste sich ja ganz neu auf den HSV einstellen ! Das geht ja gar nicht ! Aber keine Sorge, werte Konkurrenz : Ihr habt es mit Tim Walter zu tun, und eine derartige Umstellung wäre gleichbedeutend mit einem Komplettversagen seiner bisherigen Spielphilosophie … Und wenn Egomanen eines NICHT können, dann ist es das Eingestehen eigener Fehler und Prinzipien !

Aleksandar
10 Monate zuvor

Holt einen neuen Trainer.

Es muss ja nicht mal „The Special One“ sein, Hauptsache das Walter „The Proll One“ den HSV nicht weiter mit seiner größenwahnsinnigen Inkompetenz nachhaltig beschädigt.

Gegen Walter war Thomas Doll ein echter intelligenter Konzepttrainer sowie ein Meister des geschliffenen und feinsinnigen Wortes. (Sorry Dolly)

Es muss kein Trainer sein, der den Erfolg garantiert, es langt mir zumindest, dass er die Aussicht auf Erfolg bietet, die ich bei Walter schon lange verloren habe.

Und Ja! ……Auch mit diesem Kader.

Es liegt sicher an mir, aber ich glaube diesem Möchtegern Profi-Trainer kein Wort mehr.

Last edited 10 Monate zuvor by Aleksandar
Frank Müller
10 Monate zuvor

VERÄNDERUNGEN GIBTS NICHT
Der Trainer ist Herr Anti-Veränderung.
Der bringt ja nicht mal Katterbach für Muheim – obwohl doppelt so gut.
Sebastian Wolff nennt klar die NICHT-Performer: David, Montero, Muheim
und für das Düdörf-Spiel den Performer: Kittel.
Nützt wohl nix.
Er nahm Kittel genau DA raus, wo er drauf und dran war ein Tor zu machen.
Die beiden oberen Konkurrenten: konstant, St. Pauli im Flow.
Bei uns keine Aufstiegsstimmung.
Man stelle sich diese Superblamage vor: Pauli -> Aufsteiger; wir 4. oder so.
Gerade DAS müßte doch Gegenkräfte freimachen.
Laues Lüftchen.
Eine Möglichkeit aus dem Blog für Änderung:
HSV schlägt die meisten Flanken…..Grund für den Versuch einer Doppelspitze.
Gegen Lautern und Pauli wird sich alles weisen.
Im Moment sich es so aus, als „bleiben wir ganz bei uns“.

Fussball-Magier
10 Monate zuvor

wenn ich lese „Für einen Trainerwechsel beim HSV gibt es derzeit jedoch wenig gute Argumente“ stimmt das nicht – jetzt müssen Boldt und Walter freigestellt werden.

Kosinus
10 Monate zuvor

@Marcus Scholz: Was hindert eigentlich alle Journalisten bei den PKs daran, auch mal kritische Fragen zu stellen? Scholle du hast berechtigte Kritik und interessante Punkte, die man bei der PK doch mal äußern könnte? Tatsächlich macht das aber kein Journalist, es bleiben die Alibifragen, ob alle fit sind und ob Eratzspieler XY seinen Schnupfen auskurieren konnte.

Ist es so, dass unbequeme Journalisten nicht mehr zugelassen werden? Oder will man sich einfach mit den Protagonisten lieb haben?

Blogfan
10 Monate zuvor

Auch der Blog und der Gastbeitrag alles nur weichgespülte Worte !!
Andeutungen und blablabla Zeilen….

Geht doch mal knallhart in die Offensive und nicht wie der einfallslose
HSV Fußball…das quer und zurück Geschiebe.

Sprockhöveler HSV
10 Monate zuvor

Ich denke es wird dem DFB nicht gefallen, dass die Vuskovic Anwälte in Berufung vor den CAS ziehen.
Da auch die NADA in Berufung geht müssen jetzt alle Karten auf den Tisch und werden von den Richtern in der Schweiz Berücksichtigung finden.
Also anders als bei dem deutschen Richter, der den Lügendetektor Test nicht zulassen durfte, das Hautscreening offensichtlich nicht berücksichtigt hat und sich bei der C-Probe von der WADA hat an der Nase rumführen lassen.
Das zudem der DFB kurz vor Urteilsverkündung Vuskovic einen Deal anbieten wollte, hinterlässt ein Geschmäckle mit Raum zur eigenen Interpretation.
Meine ist, dass der DFB Panik hat, sollte Vuskovic noch freigesprochen werden, das der HSV bei Nichtaufstieg Einspruch gegen sämtliche Spiele ohne ihn einlegt, also Chaos für den Spielplan.
MMn dann, zurecht, schließlich ist Vuskovic nicht irgendein Ergänzungsspieler aus der 2. Mannschaft, sondern Stammspieler dessen Fehlen Punkte kostet.

Möge der CAS die Wahrheit rausfinden, so oder so.

Viele Grüße aus dem südlichsten Südwestfalen.

Uwe
Uwe
10 Monate zuvor

Ich begrüße es sehr, dass alle Beteiligte in Berufung gehen.

Hoffentlich wird abschließend das gerechnete Urteil gesprochen, nämlich schuldig des Dopings und das volle Strafmaß.

Damit den Nebelkerzenwerfern endlich mal die Leviten gelesen werden.

Last edited 10 Monate zuvor by Uwe
Jörg Meyer
10 Monate zuvor

Sie Verträge der Spieler und des Trainers Leistungsorientiert vergeben. Ein kleines Grundgehalt das durch Leistung und Punkte sowie Tabellenplatz zu einem sehr gutem Gehalt wird.

Norbert Schröder
10 Monate zuvor

Reizpunkte setzen ?!
Für viele ist Walter der Reizpunkt schlechthin…. und er arbeitet daran, dies zu untermauern
Für mich gibt es z. Zt. bzw eigentlich immer den Reizpunkt überhaupt, nämlich Leistung.
Es werden Spieler bis zur 85 min durchgeschleppt die eigentlich schon zur Halbzeit ausgewechselt werden sollten.
Wenn man einen Spieler wegen Verspätung nicht spielen läßt ( Jatta) dann sollte endlich diese Vorgehensweise auch auf dem Platz gelten, ich nenne das Leistungsdisziplin
Klare Ansprache an die Spieler. Ab Minute 45. werden die Karten neu gemischt !!
PS. unter uns, 90 min schafft ihr eh nicht

Blumi64
10 Monate zuvor

Zuerst mal wieder folgendes:
Ich dachte, wir haben alle das Gleiche Interesse und die gleiche Leidenschaft nämlich unseren HSV.
Von daher versteht man nicht, warum man hier für jeden Beitrag gebasht wird.
Ich habe im vorblog mit keiner Silbe Vuscovic unterstellt das ER (!!) die Proben vertauscht hat,sondern mal in den Raum gestellt, das bei der Dopingprobe im September 22 von den Controller die Proben ausversehen vertauscht wurden und auf dem Vuscovic Urin Becher Amaeci und umgekehrt Vuscovic stand.
Denn, Amaechi hätte eher einen Grund gehabt etwas zu tun für einen neuen Vertrag als Vuscovic.
Nur eine Vermutung und 🙏mir nicht unterstellen das ich jemand etwas unterschieben möchte.
Sollte Vuscovic gedopt haben hat er im Sport nichts zu suchen.

Ach und Harry Potter oder Potter Harry oder Patter Hotter ach egal..ich habe dir doch angeboten unsere schulischen oder beruflichen Werdegänge nebeneinander zu legen.
Wahrscheinlich lebst du in einer dunklen Einzimmerwohnung in irgendeiner finsteren Ecke und dein einziges Hobby ist Leute zu beleidigen weil keiner mit Dir spielt.
Mir ist auch aufgefallen das Du wenig selbst Kommentare schreibst aber oft pestet.
Bist wohl heimlich Werner Brähm oder Schrank Mauli Fan

Scorpion
10 Monate zuvor

Der „Last exit“ für eine Verbesserung der Situation hätte spätestens während der Länderspielpause befahren werden müssen.

Wurde er aber nicht. Warum?

Weil die HSV Reisegruppe weder von ihrer intellektuellen, noch von ihren sportlichen Kompetenz in der Lage war und ist, diese letzte Ausfahrt zu Liga 1 zu erkennen und zu befahren.

Sie ist viel mehr damit beschäftigt, ihren dümmlichen „Wir bleiben bei uns“ Weg weiterhin zu gehen, und glaubt, dass allein die Aufschrift ihres veralteten und aus Ersatzteilen zusammengebauten Reisebusses „Wir spielen nächste Saison in der ersten Liga“ automatisch zum Ziel führt.

Nein, der HSV wird nicht aufsteigen. Nicht diese Saison und nicht die nächsten, wenn immer wieder die gleichen Busfahrer mit dem gleichen desaströßen Mindset am Steuer sitzen.

Aber so lange die Insassen dieses Busses noch klatschen, ist das Ziel doch völlig egal, oder?

Eine Busfahrt die kann, so man keine besonderen Ziele erreichen will, lustig sein. Bis zur nächsten Panne.

HSV-Seks-Hool
10 Monate zuvor

Wenn Fanboys Beiträge schreiben, kommt so etwas wie der von Robert raus.

Goczol
10 Monate zuvor

Sehr gut geschrieben von Robert Hoyer , mal sehen was die ganzen Meckerer schreiben ✍️ Natürlich muss die Mannschaft langsam in die Puschen kommen, denn die ersten sieben spielen noch gegeneinander.

Aleksandar
10 Monate zuvor

Interessant ist dagegen, was bei einem Stadtteilverein in Hamburg passiert. Dort scheint das Zusammenspiel von Trainerwechsel und ergänzenden Transfers genau den richtigen Reizpunkt gesetzt zu haben. Fraglich wie lange dieser Erfolg anhält. Spätestens am 29. Spieltag ist damit dann hoffentlich Schluss. Für einen Trainerwechsel beim HSV gibt es derzeit jedoch wenig gute Argumente.

Sicher, aus der Sicht von Pauli gibt es keine Argumente, den HSV-Trainer vor dem Derby zu wechseln.
Ich kann die Jungs und Mädels in Braunweiß in ihren vergammelten und versifften Kitzkneipen schon lachen hören.

Arne Petersen
10 Monate zuvor

Wir brauchen keine Reizpunkte, sondern Struktur und Sicherheit!
Neben fehlender Sicherheit kommt jetzt Druck dazu, das lähmt, da helfen keine Reizpunkte, sondern nur Erfolge!
Wie Frank Müller schreibt – und dazu muss man kein Trainer sein – Katterbach auf links Verteidiger und Muheim davor. Dann ist endlich mal die linke Seite zu. Dann Meffert etwas defensiver , um David als IV zu helfen. Kompakt stehen, kein Tor fangen. Und dann mit Glatzel, Jatta und Dompe treffen wir immer 1 Tor mindestens. Einfach mal gegen einen Gegener 45min das Spiel kaputt machen.
Aber nein, wir bleiben ja bei uns und lassen uns überlaufen.

Kuchi
10 Monate zuvor

Der Einspruch der NADA ist ein übles Revanchefoul, weil Spieler und Verein deren Tätigkeit und Seriosität grundsätzlich in Frage gestellt haben. Wäre der DFB dem gefolgt, hätte die NADA ein erhebliches Vertrauensproblem.

Ich halte es für eine äußerst fragwürdige Vorgehensweise dieser Organisation, wenn sie eine höhere Strafe fordert als das Gericht. Das Gericht war offensichtlich nicht sicher in die eine noch in die andere Richtung und hat den vermeintlich „sicheren“ Weg der Mitte gewählt. Der Sünder war halt irgendwie nur halb schwanger oder so, aber eben doch.

Es ist Aufgabe der NADA, Dopingvergehen aufzuklären, nicht aber Delikte nach ihren Wünschen zu ahnden oder höhere Strafen zu fordern.

Im übrigen würde ich den Vorschlag aufnehmen, eine DNA Kontrolle durchzuführen. Dann wäre eine Seite mit Sicherheit praktisch „Schach matt“ – aber dann hat der Zirkus ein Ende.

Sascha Wagner
Sascha Wagner
10 Monate zuvor

Scholle, deine Blogs haben Tiefe. Ein hoher Mehrwert. Weiter so. Der heutige Blog….ich finde ihn zu kritisch. Warum Veränderungen? Es läuft doch. Samstag sind wir zweiter und im Mai 1. Ligist.

BrunosErbe
10 Monate zuvor

Tuchel in München vor dem Aus.

Folker Mannfrahs
10 Monate zuvor

Tuchel ist bald frei!
Unsere Chance 😃☀️

Meaty
10 Monate zuvor

Glückwunsch SC Freiburg zum Erreichen des DFB Halbfinale!
Zeigt dieser Sieg gegen übermächtige Bayern doch, dass man mit einem klar strukturierten, stabilen Kollektiv auch die großen Bayern besiegen kann – wenn auch glücklich!
Auffällig dabei, dass ein Christian Streich nach Abpfiff vom Platz schlendert, als ob er gerade Magen-Darmbeschwerden verarbeitet!
Wenn ich nur daran denke, wie sich unser Trainer nach Siegen und anderen minimalistischen Teilerfolgen aufbläst, wie ein schwangerer Kugelfisch … lassen wir das!

Kai Lorenzen
10 Monate zuvor

Was lese ich immer von einigen Experten. Die Bayern-Führung ist Weltklasse und konsequent 😂😂😂. Geiler Fußball-Abend, hat mich glatt mal ein bisschen von unserem Chaos ablenken lassen.

Norbert Schröder
10 Monate zuvor

Trainer zu entlassen ich nachwievor die einfachste Sache, auch für Boldt.
Ich bin mit der Spielweise des HSV auch nicht zufrieden und Walter ist der Trainer
Folge.. Trainer raus ????
Ich möchte noch einmal den Focus auf die Spieler legen. Ist die Leistungsbereitschaft über 90 min gegeben? Kämpft jeder für jedem im Team ? Ist der eigeneTorjubel wichtiger als das Gemeinschaftsgefühl ?
Wer ist der aktuelle Führungsspieler?
Gibt es einen Teamspirit ? Wofür stehen die heutigen HSV Spieler ? Ist Eigenverantwortung zu spüren ? Wer will den Ball ? Gegenseitige Motivation ?

MeinVerein2021
10 Monate zuvor

https://www.ndr.de/sport/fussball/Viererkette-Fuenferkette-Perlenkette-Der-HSV-und-sein-Abwehrproblem,hsv26790.html

Der Stand der Dinge aus Sicht von Hanno Bode vom NDR.

Nicht schön, ist aber leider so.
Mehr Konzentration wäre gut.

Kay Hopfe
10 Monate zuvor

Die Nada geht übrigens auch in Berufung und verlangt eine 4 Jährige Strafe!
Systemkampf auf dem Rücken eines jungen Sportlers.
Allerdings nicht überraschend, wären die nicht in Berufung gegangen, hätte es noch mehr Fragen aufgeworfen.

Schwalbenkönig
10 Monate zuvor

Wir lassen die Saison auslaufen, toll.
Hüpf

Gravesen
10 Monate zuvor

So Tuchel will lieber Kräfte sparen und mag wohl deshalb den Pokal nicht.
Glückwunsch Freiburg

Ballholer
10 Monate zuvor

Es fehlt der Mannschaft einfach an Galligkeit und Kampfgeist (Heuer-Fernandez mal ausgenommen) ! Dieses ewige, sinnlose Hin- und Hergeschiebe des Balls ist nicht mehr auszuhalten ! Auch die (vielen) Ecken werden immer noch katastrophal ausgeführt ! Jatta ist seit Wochen ein Totalausfall ! Und immer weiter dieses Dummgequatsche von Trainer und sonstigen (hochbezahlten) Verantwortlichen…Wenn der Hebel jetzt nicht endlich wieder umgelegt wird, hat der HSV den Aufstieg leider auch nicht verdient.

d0nr0n
10 Monate zuvor

17.04.2023
Nach der 1:0 Niederlage bei den roten Teufeln musste Jonas Boldt die Reißleine ziehen.
Boldt: „Nach der Leistung am Samstag musste ich mich ernsthaft fragen, ob der Trainer noch die Mannschaft erreicht.“ Boldt, der für den sportlichen Bereich beim HSV zuständig ist, sah am 28. Spieltag keine andere Möglichkeit mehr, als den Trainer freizustellen. Daher Boldt weiter: „Ich hatte schon nach der Winterpause kein gutes Gefühl mehr und daher frühzeitig Kontakt zu Dimitrios aufgenommen.“
Für Dimitrios Grammozis, der schon selbst als Spieler von 1999-2001 für den HSV aktiv war, ist es eine herzensangelegenheit.
Grammozis: „Ich gucke nicht auf die Tabelle, wir gucken jetzt nur auf Freitag und das Spiel gegen Pauli, alles andere ist egal. Also wirklich!“

Defensor
10 Monate zuvor

Ein neuer Trainer würde mich schon reizen…

FRANZ HOELSCHER
10 Monate zuvor

Nächste 2 Liga Saison mit Glatzel und Terodde ..?