Spätestens mit dem Trainingsauftakt zum neuen Jahr ist auch beim HSV wieder der sportliche Alltag zurück. Noch bevor die Mannschaft erstmals auf den Platz ging, sorgte der Verein jedoch für eine Personalentscheidung, die – zumindest nach außen – wie ein Paukenschlag wirkte: Sportvorstand Stefan Kuntz hat seinen Vertrag mit dem HSV mit sofortiger Wirkung aufgelöst.
Ganz aus dem Nichts kam dieser Schritt intern offenbar nicht. In Gesprächen und Hintergrundrunden war zuletzt durchaus thematisiert worden, dass sich bei der Personalie Kuntz perspektivisch etwas bewegen könnte. Gleichzeitig wurde aber auch über eine Verlängerung seines ursprünglich bis 2026 laufenden Vertrages diskutiert, entsprechende Gespräche befanden sich nach Clubangaben bereits auf einem guten Weg. Umso überraschender kommt nun der Zeitpunkt und die Konsequenz dieser Entscheidung – insbesondere vor dem Start in die Rückrunde, mitten in der Winter-Transferphase und nur wenige Monate nach dem gemeinsam gefeierten Bundesliga-Aufstieg.
Nach Vereinsangaben bat Kuntz den Aufsichtsrat nach den Weihnachtsfeiertagen aus persönlichen familiären Gründen um eine sofortige Beendigung seiner Tätigkeit. Das Kontrollgremium entsprach diesem Wunsch. Der 63-Jährige erklärte selbst, dass es Situationen gebe, in denen andere Dinge wichtiger seien als Fußball, und bat darum, die Hintergründe zu respektieren. Weitere Details nannte er nicht.
Kuntz hatte sein Amt im Mai 2024 übernommen und den HSV in seiner ersten Saison direkt zurück in die Bundesliga geführt. Der Aufstieg im Sommer 2025 bleibt untrennbar mit seiner Amtszeit verbunden. Zuletzt überwinterte der HSV auf einem respektablen 13. Tabellenplatz. Der Vertrag von Kuntz hätte sich bei Klassenerhalt automatisch verlängert, unabhängig davon war man im Aufsichtsrat zuletzt bestrebt, frühzeitig Klarheit auf dieser Schlüsselposition zu schaffen.
Aufsichtsratschef Michael Papenfuß dankte Kuntz für dessen Arbeit und betonte, dass der Verein trotz des Abgangs handlungsfähig sei. Vorübergehend ist Eric Huwer alleiniger Vorstand, Sportdirektor Claus Costa übernimmt insbesondere mit Blick auf die laufende Transferperiode zusätzliche Verantwortung. Parallel dazu hat der Aufsichtsrat die Suche nach einem Nachfolger aufgenommen – ohne Zeitdruck, wie betont wird.
Aus Bloggersicht bleibt festzuhalten: Auch wenn intern offenbar nicht alles völlig überraschend war, ist dieser Schritt in seiner Tragweite und zu diesem Zeitpunkt ein klarer Einschnitt. Der HSV verliert einen Sportvorstand, der nicht nur sportlich, sondern auch kommunikativ und strukturell eine wichtige Rolle gespielt hat – gerade in einer Phase, in der nach Jahren des Scheiterns wieder Stabilität, Klarheit und Richtung entstanden sind.
Was diese Entscheidung konkret für die sportliche Ausrichtung, die laufende Transferperiode und die mittelfristige Struktur im Verein bedeutet, lässt sich heute noch nicht abschließend bewerten. Genau das werden wir hier auf MoinVolkspark tun, sobald wir mit Beteiligten sprechen konnten und weitere Einblicke in die Hintergründe und die nächsten Schritte gewonnen haben.
Eine Einordnung folgt.
Scholle


Eine schlechtere Nachricht hätte es zum jetzigen Zeitpunkt nicht geben können.
Auch wenn nicht alles glänzte – aber er hatte Expertise, sportlichen Fokus, Ehrgeiz und kam vor allen Dingen von außen an diesen Verein ran.
Kuntz haut spontan von einem Tag auf den anderen in den Sack, derweil feilt Heinrich „Conehead“ Köhnke an einem Plan, den Verein niemals mehr den schmierigen Patschepfötchen der Vereinsmeier, Traditionalisten, Hohlhüpfer, Pyro-Trottel und versoffenen Brüllorks entreißen zu können … kein guter Start in 2026. ☝🏼
Der Verein ist mit solchen Leuten wie Papenfuß und Costa ja nun wirklich sehr gut aufgestellt…da wird einem ja kotzübel…OMG
Für Merlin Polzin kam der Rücktritt von Kuntz wohl nicht ganz überraschend. Im aktuellen Artikel des HA steht:
Außerdem:
Außerdem schreibt das Abendblatt:
Und hier wird er nun mit seiner Erfahrung und Expertise fehlen. Das macht mir momentan mehr Sorgen als alles andere. Denn die Saison geht schon in 8 Tagen weiter. Und selbst falls relativ zügig ein neuer – im besten Fall fähiger – Sportvorstand gefunden werden sollte: dieses Vertrauensverhältnis zur Mannschaft und dem ganzen sportlichen Umfeld baust du ja nicht in zwei, drei Gesprächen auf.
Der Abgang von Kuntz ist ein schweres Handicap für die Rückrunde.
GEgenvorschlag: lass doch das Spekulieren und respektiere Kuntz Wunsch
Einige hier wünschen sich doch tatsächlich Bierhoff mit der Regenbogenflagge und der Bezeichnung die Mannschaft statt Nationalmannschaft!
Sorry, bringt mich zum kotzen.
Magath oder Hoffmann wären eine Lösung!
Moin zusammen,
Stefan Kuntz ist Teil der HSV-Familie und wir sollten seinen Wunsch berücksichtigen: Die Privatspähre akzeptieren und nicht irgendwelche haltlosen Spekulationen streuen. Und bloß kein Hoffmann oder Magath mehr. Seid Ihr wahnsinnig oder hasst Ihr den HSV? Wenn wir einen Mann mit einem guten Notizbuch und „Elder Statesman“-Attitüde haben wieder haben wollen: Oliver Bierhoff. Sportdirektor dann Alexander Rosen oder Nils-Ole Book (SV Elversberg). Aber ich glaube Stefan Kuntz hat die relevanten Winter-Deals schon eingetütet. In diesem trotzdem ein frohes neuen Jahr. Gruß, Michael
Ich würde so eine Aussage wie die von Stefan Kuntz: „Manchmal gibt es wichtigere Dinge als Fußball. Das ist nun bei mir der Fall. Mehr möchte ich dazu nicht sagen und bitte darum, dies zu respektieren“, als eine sehr ernste, möglicherweise lebensbedrohende Krankheit im engsten Familienkreis interpretieren, und da kann ich so eine Entscheidung auch nachvollziehen.
Im Berufsleben ist man eher zu ersetzen, als in der Familie!
Schade ist es für den HSV ganz sicher! Zumal ich mir nicht vorstellen kann, dass es zeitnah gelingt gleichwertigen Ersatz zu finden.
Ganz ehrlich, ich verstehe hier in diesem Blog tatsächlich nicht, was in den Rücktritt von Stefan Kuntz alles reininterpretiert wird.
Lasst es doch bei seiner Darstellung, das ein triftiger privater Grund diesen Schritt leider erforderlich gemacht hat. Warum sollte hier die Unwahrheit gesprochen worden sein, ergibt gar keinen Sinn. Ich bin sehr traurig, weil ich ihn immer schon sehr gerne mochte und wünsche ihm und seiner Familie alles erdenklich Gute.
Ich habe Zweifel, ob für den Abgang von Kuntz allein familiäre Gründe ausschlaggebend waren. Das Ganze wirkt auf mich nicht einvernehmlich.
Hoogma ist ja derzeit ohne Verein, nachdem er über viele Jahre den kleinen Verein Almelo sehr erfolgreich gemanagt hat und zwischenzeitlich einen Job beim niederländischen Verband hatte. Den könnte ich mir vorstellen als Kuntz Nachfolger – weniger wegen seiner
HSV Vergangenheit sondern wegen seiner Arbeit als Manager.
Alles Gute, Stefan Kuntz!
Ob sein Abschied tatsächlich familiäre Gründe hat oder das Ergebnis langer Verhandlungen mit dem Aufsichtsrat um mehr Entscheidungskompetenz ist, werden wir vielleicht noch erfahren.Für Stefan Kuntz wünsche ich mir Letzteres.
Fakt ist jedoch, dass sein Ausscheiden zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt ein gefährliches Sportliches – Kompetenzloch im ohnehin schon stark von persönlichen und Ultra-Interessen geprägten HSV hinterlässt.
Im Laufe der Jahre habe ich zunehmend Zweifel an der Fantasie des Aufsichtsrats des HSV gewonnen. Ich glaube auch nicht, dass der Markt derzeit mit harter Arbeit sondiert wird. Deshalb erscheint mir eine Rückholaktion von Jonas Boldt keineswegs abwegig.
Zum neuen Jahr hatte ich mir persönlich mehr Vertrauen in die Entscheidungen und die jeweiligen Entscheider des HSV gewünscht, doch schon am zweiten Tag des Jahres 2026 scheint alles schon für den Arsch!
Kuntz ist nicht der Typ, der einfach so geht. Am Anfang einer sehr wichtigen Transferphase. Es steckt wohl leider eine sehr ernste Sache dahinter. Die Springer-Presse weiß offenbar schon mehr.
Ich wünsche Stefan Kuntz und seiner Familie jedenfalls alles Gute bzw. den bestmöglichen Ausgang der Geschichte, die wir nicht kennen. Und nein, er muss nicht konkreter in der Öffentlichkeit werden. Auch heutzutage gehen bestimmte Dinge andere Leute nichts an. Die bereits bekannten Informationen lassen den Schluss zu, dass die Begründung für den schnellen Rücktritt substanziell ist. Alles andere wäre ein starkes Stück.
Bei der Suche nach einem Nachfolger, der angesichts im HSV fehlender sportlicher Autorät und Fachkompetenz (!) hoffentlich sehr schnell kommt, sollte man berücksichtigen, dass alleine die Glaubwürdigkeit als ehemaliger Profifußballer und Europameister beim Wechsel von Boldt zu Kuntz etwas gebracht hat. Nicht ohne Grund ist der Aufstieg trotz jahrelang bester Bedingungen erst in 2025 gelungen. Boldt hat es jahrelang nicht hinbekommen, Kuntz schaffte es sofort. Nicht etwa das Wunder, sondern das Erwartbare!
Man kann bzw. muss insbesondere die letzte Sommer-Transferphase kritisch sehen. Am Ende war auch Glück dabei, dass mit den letzten Transfers ein Qualitätssprung erreicht wurde, ohne den der HSV jetzt hinter Mainz 05 stünde.
Aber Kuntz hat auch eine Leistungskultur reingebracht, mit der er zumindest das Erwartbare herausgeholt hat. Die Einforderung von sportlicher Leistung muss auch der Nachfolger zwingend fortführen, besser ausbauen!
Der neue Sportchef sollte natürlich auch Kaderzusammenstellung können. Also genau die Dinge, die wir bei Boldt nicht gesehen haben.
Ich spare mir die weitere Aufzählung der Skills, die heutzutage für einen Sportchef selbstverständlich sind, um einen Bundesligaclub, der hinter Bayern, Dortmund, Leipzig und anderen rangiert, zum Erfolg zu führen.
Ich werfe auch keinen Namen in den Ring. Ich wäre zufrieden, wenn jemand kommt, der die notwendige sportliche Glaubwürdigkeit, Kompetenz, eine vernünftige Ausstrahlung, angemessene Bescheidenheit und notwendige Erfahrung mitbringt, um längerfristig beim HSV erfolgreich arbeiten zu können. Er muss definitiv keine HSV-Vergangenheit haben. Die ist vermutlich sogar schädlich.
Wie aber viele andere hier habe ich Angst vor dem „Team Papenfuß“. Seine damaligen entlarvenden Aussagen zur eigenen Fachkompetenz, die Teamzusammensetzung des Teams P. und die bevorstehende „Versammlung sehr weniger Mitglieder“ verheißen nichts Gutes…
Ich hatte große Hoffnung in Stefan Kuntz, weil er für mich sehr sympathisch und fannah rüberkam. Ich glaube auch das er einen großen Anteil am Aufstieg hatte, der ja unter seinem Vorgänger nie gelungen ist.
Nach der Vertragsverlängerung von Sportdirektor Claus Cannsnicht drehte sich bei mir die Wahrnehmung weil das Leistungsprinzip ad absurdum gesetzt wurde.
Da wir im AR null sportliche Kompetenz haben, bin ich echt gespannt wer da aus dem Hut gezaubert wird.
Die Zeit drängt….
Bitte holt nicht Jonas Boldt zurück!!!!!
Familie geht vor. Immer.
Nur das Beste, Stefan Kuntz.
Was mir Sorgen macht: der AR…
Alles Gute Herr Kuntz danke für ihre Arbeit und alles erdenklich Gute
Ich hoffe der HSV findet einen guten Ersatz
Hoogma könnte ich mir vorstellen
Wenn der HSV den Sportvorstand neu besetzt, geht es um nüchternen Bundesliga-Betrieb: Kaderwert steigern, Transfers sauber abwickeln , Leihen und Talente sinnvoll einsetzen, Kosten kontrollieren, und das alles ohne Nebenkriegsschauplätze. Ein Punkt ist zentral: Costa ist als Sportdirektor verlängert worden. Wer jetzt kommt, muss also entweder mit Costa arbeiten können oder der Verein entscheidet sich bewusst für eine größere Neuordnung. Alles andere endet im Kompetenzgerangel und im nächsten „Neuanfang“.
Aus meiner Sicht gibt es drei plausible Wege.
Erstens: interne Lösung. Costa bekommt mehr Verantwortung, entweder offiziell hochgezogen oder faktisch als starker Mann, und daneben setzt man einen Vorstand, der vor allem Organisation, Prozesse und Abstimmung mit Aufsichtsrat und Trainerteam sauber führt. Vorteil: keine lange Einarbeitung, weniger Reibung, weniger Theater. Nachteil: Costa ist ein gelehriger Schüler der Boldt’schen Blenderwerkstatt. Ich sehe ihn extrem kritisch. Seine Beförderung wäre die Festschreibung des Status quo. Dann darf man aber später nicht wieder überrascht tun.
Zweitens: Jonas Boldt. Mein persönlicher Albtraum. Der ist arbeitslos und kennt den HSV samt Umfeld, Presse und Erwartungsdruck. Das ist in einer Phase, in der jeder Fehltritt drei Tage lang diskutiert wird, möglicherweise ein Vorteil. Der Haken ist politisch und emotional: Der HSV hat sich 2024 von ihm getrennt. Wer Boldt zurückholt, müsste erklären, warum es damals nicht ging und heute plötzlich doch. Das kann man machen, aber dann bitte ohne Märchenstunde, sondern mit klarer Begründung, was sich im Verein geändert hat und was Boldt konkret anders machen soll.
Drittens: Jochen Schneider als externer Strukturmann. Er hat in mehreren Klubs gearbeitet und gilt als jemand, der eher über System und Kaderlogik kommt als über große Sprüche. Das könnte zum HSV passen, wenn man einen ruhigen, robusten Verwalter und Kaderbauer sucht, der Costa nicht öffentlich zur Seite drückt, sondern mit ihm eine klare Aufgabenverteilung hinbekommt. Ob das funktioniert, hängt weniger von der Vita ab als von der internen Machtarchitektur: Wer entscheidet am Ende, wer haftet für Fehler, und wie wird das nach außen kommuniziert?
Dann gibt es die Kategorie „unter Vertrag, aber denkbar, wenn es irgendwo knirscht oder wenn Geld fließt“. Da komme ich schnell auf Fredi Bobic. Er ist allerdings ein Typ, der viel Raum einnimmt. Das kann hilfreich sein, wenn man Führungslücke und Unruhe mit Autorität zuschütten will. Beim HSV kann es aber genauso gut zum Brandbeschleuniger werden, weil Aufsichtsrat, Medien und Publikum bei Reibung sofort am Rad drehen. Das muss man mögen. ICH würde es mögen.
Viele andere Namen kann man sich, Stand jetzt, ehrlich sparen, weil sie gebunden sind oder in einer Rolle stecken, die nicht zu einem Sportvorstand beim HSV passt. Schmadtke ist neu bei Hannover, Mislintat neu in Düsseldorf und ein Team-Gift, Schröder leider in Gladbach, Heldt ist bei Union, Knäbel meiner Meinung nach indiskutabel. Reschke kennt die Liga aus dem Effeff, arbeitet aber in einem Beraterumfeld, das für einen Sportvorstand wegen möglicher Interessenkonflikte immer ein Thema ist. Das wäre für mich nicht automatisch ein Ausschluss, aber es wäre erklärungsbedürftig.
Unterm Strich: Wenn man strukturell sauber werden will, ist ein Schneider-Typ plausibel. Und wenn man glaubt, man müsse das Umfeld mit einem starken Namen „führen“, landet man bei Bobic, nimmt aber Reibung und Risiko gleich mit in den Vertrag. Mein Favorit wäre Reschke. Er war bei Bayern, beim VfB und bei Schalke.
Das Problem ist: Costa wird hinschmeißen, wenn man ihm einen Externen vir die Nase setzt. Klar, je eher Costa weg ist, desto glücklicher bin ich. Aber ohne sportliche Führung und mit einem offenkundig unfähigen Aufsichtsrat ist der Klub am Ende.
Man sollte Kuntz wegen vereinsschädigenden Verhaltens nachträglich fristlos entlassen.
Zuallererst ein Dankeschön für die geleistete Arbeit an Stefan Kunz. Zum zweiten gilt es die privaten Gründe welche zu diesem Schritt geführt haben unbedingt zu akzeptieren. Das Leben geht weiter und der HSV soll sich in Ruhe einen neuen fähigen Spodi suchen. Dabei muss unbedingt konzentriert am Ziel Klassenerhalt gearbeitet werden und persönliche Befindlichkeiten konsequent hinten angestellt werden.
Hier schrieb jemand, er könne sich nicht entscheiden, wie er die Zeit von Kuntz einschätzen solle. Wie wäre es mit:
Den Aufstieg mit zu verantworten, vor allem als ehemaliger (National-)spieler sich auskennend mit Drucksituationen (u.a. erzählte er von Situationen als Elfmeterschütze, beinahe vor der Meisterschaft mit Kaiserslautern diese verspielt u.a.) und nah am Trainerteam und den Spielern dran. Erfahrungen als Trainer und im Management, frühzeitig erkannt, dass der Kader umgebaut werden muss (mehr Intensität, mehr defensive Stabilität), Kontakte und persönliche Kenntnisse zu Spielern (u.a. Selke), sehr positives Erscheinungsbild nach innen und außen für den HSV (endlich mal wieder!).
Siehe auch hier:
Sein Vermächtnis: Warum Stefan Kuntz dem HSV schmerzlich fehlen wird
Kommentar: Mit dem 63-Jährigen verlässt ein Gesicht des Aufstiegs Hamburg. Worauf der Aufsichtsrat jetzt achten sollte.
Für die HSV-Anhänger begann das neue Jahr mit einer echten Schocknachricht: Statt wie angenommen seinen Vertrag zu verlängern, verlässt Stefan Kuntz den Club aus persönlichen Gründen. Zunächst gilt es, ihm zu wünschen, dass sich die Dinge, die den Sportvorstand zum Rücktritt bewogen haben, zum Positiven wenden. Für den HSV ist sein Abgang ein großer Verlust. Diese Lücke zu schließen, ist für den Aufsichtsrat eine echte Aufgabe.
Sein Name wird für immer mit dem Aufstieg im Mai 2025 verbunden bleiben. Denn er hatte den Mut, nach dem gescheiterten Engagement von Steffen Baumgart im November 2024 das Risiko mit Merlin Polzin und seinem jungen Team einzugehen. Der 63-Jährige beließ es aber nicht dabei, sondern suchte stets den direkten Kontakt zur Mannschaft, um als Ratgeber und Unterstützer zu helfen. Als überaus erfolgreicher Ex-Profi und Trainer weiß er nur zu genau, wie Spieler ticken, wie gerade schwierige Phasen zu überstehen sind.
Kuntz hat den HSV fit für die Bundesliga gemacht
Bemerkenswert auch, wie konsequent und radikal Kuntz das Team nach dem Aufstieg veränderte, um den HSV nach sieben Jahren Zweitklassigkeit wieder konkurrenzfähig in der Bundesliga zu machen. Nicht nur die 16 Punkte nach 15 Spieltagen (Platz 13), sondern auch etliche Auftritte sind ein Beleg dafür, dass sich der HSV in der Bundesliga etablieren kann.
Kuntz war und ist zudem ein Vollprofi vor der Kamera, er sorgte für eine bessere Außendarstellung des Clubs. Daraus aber zu folgern, er sei auch intern nur Everybody’s Darling gewesen, wäre falsch. Sein Ehrgeiz, der ihn schon als Sportler auszeichnete, konnte ihn auf der Geschäftsstelle durchaus unangenehm werden lassen. Mit seinem Co-Vorstand Eric Huwer hatte er ein sehr kollegial-produktives Verhältnis, was aber nicht bedeutete, dass nicht heftig diskutiert und gestritten wurde.
Der Aufsichtsrat steht nun vor der Herausforderung, ein zentrales Rädchen in einem funktionierenden Gebilde zu ersetzen, ohne dabei andere Teile zu beschädigen. Wie vor der Verpflichtung von Kuntz erneut auf die nötige Sportkompetenz zu achten, ist eine Selbstverständlichkeit. Vor allem aber sollte auch Kuntz‘ Nachfolger ein Teamplayer sein, sonst droht ein Rückfall in alte Muster.
Menschen, die vor allem ihre eigene Agenda verfolgten, hatte der HSV in der Vergangenheit zur Genüge. Der Aufsichtsrat sollte sich deshalb bei seiner Auswahl die nötige Zeit nehmen.
Hamburger Abendblatt, 02.01.2026
Erinnert an Huub Stevens Abgang
Bei Krankheit in der Familie wünsche ich alles Gute.
Gute Nacht wenn Costa Teilaufgaben übernehmen soll, der konnte es in seiner eigentlichen Funktion nicht.
Jetzt muss einer wie Magath oder Hofmann her
Sollten tatsächlich andere Gründe als die in der PM genannten vorliegen, wäre das noch schlimmer, als vier Jahre Boldt nicht zu entlassen. Das mag ich nicht glauben. Selbst wir schaffen es nicht, in der kritischsten Saisonphase die entscheidend gegen den Abstieg ist, unseren Sportvorstand zu gehen.
Aber egal wie, für den HSV (und der interessiert mich, auch wenn ich wieder jeder andere Kuntz alles Gute wünsche) ist das eine Katastrophe die so nicht hätte passieren dürfen. Selbst nur zwei oder drei extra Wochen hätten ja noch geholfen.
Mit dem heutigen Tag und der aus meiner Sicht in der Kurzfristigkeit nicht nachvollziehbaren (und nicht freiwilligen!) Vertragsauflösung von Kuntz dürfte dann der endgültige Abstieg des HSV besiegelt worden sein.
Dass nun Nichtsnutz Costa quasi alleine im Januar die existenziell notwendigen Transfers für den Klassenerhalt bewerkstelligen muss, ist der sportliche Super-GAU für den HSV.
Papenfuß und Costa fehlt jegliche sportliche Expertise. Der Untergang des HSV hat zwei Namen.
Die Sportbild schreibt von einem schweren Krankheitsfall im engsten Familienkreis.
https://sportbild.bild.de/fussball/hamburger-sv/stefan-kuntz-darum-trat-er-als-hsv-sportvorstand-zurueck-6957c46224b6e14cd2236709
Schade da Kuntz irgendwie Ruhe in den Verein gebracht hat.
Hoogma wäre eine gute Lösung, kann ich mir vorstellen.
Es werden ja Sachen vorbereitet worden sein. Macht das Beste draus.
Kuntz hat hier weitergemacht, wo er in Lautern aufgehört hat:
ohne Eigenständigkeit.
Einen Versuch hat es gegeben: Costa jmd an die Seite zu stellen.
An der Boldt-Gruppe gescheitert (Papenfuss, Costa, Polzin, etc)
Eigene Mache:… a) Flop-Leihe von Richter.
b) Befürwortung der vorzeitigen Vertragsverlängerung von Costa.
Ansonsten -> President of Passivität
Nicht mal Kontrolle von Costa – sonst hätt´es diese Mebude-Dinger
nicht geben können.
Ein merkwürdiger Typ!
Wenn ich irgendwann merke, dass es hier nur läuft, wenn ich mich
bei der Papenfuss-Gruppe einschleime, sattel ich doch ab !!
Nur, um für mich den Posten zu halten ?
Kuntz ist kein Verlust für den HSV.
Die Unwägbarkeiten bestehen aber jetzt darin, dass der AR
keine Alternative hat und nicht vernetzt ist.
Nun ist es soweit, der Plan kann umgesetzt werden.
Vorstandsvorsitzender: Felix Magath
Sportdirektor: Stefan Effenberg
Scouting: Ben Manga
PS: Natürlich traurig, wenn der Vater schwer krank ist aber mit 87 Jahren ist so etwas nicht ungewöhnlich und leider absehbar.
Daran sieht man mal, wie wichtig der Club ihm wirklich war.
Denn, ich glaube, da wäre ihm der HSV auch in anderer Hinsicht entgegen gekommen ohne alles hinschmeißen zu müssen.
Ich weiß, dass ich hier jetzt wieder viel verbale Prügel bekomme aber das ist meine persönliche Meinung.
Bei schwerer Krankheit von Kind oder Partnerin hätte ich es komplett verstanden.
Das Ganze klingt für mich leider auch eher danach, dass man sich nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen konnte.
Würde mich auch nicht wundern, wenn Costa zeitnah befördert wird.
Stefan Kuntz wünsche ich alles Gute und danke, dass wir endlich wieder Bundesliga spielen.
Es fehlt ja nun nur noch, dass Costa Cordalis auch noch befördert wird.
Familiäre Vorkommnisse sind immer sehr schlimm. Ich wünsche Herrn Kuntz und seiner Familie alles erdenklich gute.
Das alles lässt sehr viel Raum für Spekulationen.
Ich persönlich habe schon länger mit dem Abschied von Kuntz gerechnet. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sportliche Kompetenz mit dem neuen Präsidenten, der aus den Reihen der Ultras kommt, zusammen funktioniert.
Wie gesagt, meine eigene spekulative Sicht.
Das Herr Kuntz das Haifischbecken HSV verlässt, finde ich sehr schade.
Bitter, Familie geht aber definitiv immer vor.
Dann bin ich mal gespannt, wen wir uns jetzt reinholen…
Wer soll das auflösen ?
Ich weine Kuntz keine Träne nach. Er wirkte von Beginn an und blieb ein eher blasser Sportvorstand. Nennenswerte Initiativen, Strategien oder Transfers, die man klar und ausschließlich ihm zuschreiben könnte, sind mir nicht erinnerlich. Stattdessen hieß es gefühlt immer: Costa hier, Costa da.
Fakt ist: Kuntz hat, laut HSV, nebelhaften „familiären Gründen“ um eine sofortige Vertragsauflösung gebeten. Wenn man schon nach konkret Greifbarem sucht, dann fällt vor allem das auf: Kuntz hat öffentlich sehr sichtbar auf Costa gesetzt und dessen Vertrag im November verlängern lassen. Ob das in der Wahrnehmung als „Kuntz-Projekt“ hängen bleibt, ist eine andere Frage.
Der einzige nachvollziehbare Grund, mitten in dieser Phase hinzuschmeißen, wäre ein echter familiärer Notfall. Das kann eine Erkrankung sein, muss es aber nicht; „familiäre Gründe“ ist bewusst unkonkret, und mehr Details sind Privatsache. Genau deshalb ist der Vergleich mit Huub Stevens nur bedingt passend: Bei Stevens war die Erkrankung seiner Frau damals öffentlich Thema und wurde als wesentlicher Faktor für seine Rückzugsüberlegungen benannt, aber auch das lief am Ende über das Stichwort „privat“.
Was mich stört: Diese Art Abgang lässt Raum für Spekulationen, und die fressen sich bei einem Klub wie dem HSV sofort fest. Wenn Kuntz Transparenz wollte, hätte er sie herstellen können; wenn er sie nicht will, muss man das akzeptieren. Aber dann sollte auch klar sein: Wer nichts sagt, überlässt die Deutung anderen.
Sobald Kuntz nicht mehr nebelhafte „familiäre Gründe“ (die wirklich ALLES sein können) vorschiebt, hat seine Entscheidung mein volles Verständnis. Aber erst dann. Bei Diekmeier waren hier doch alle begeistert, dass er die Erkrankung seiner Tochter öffentlich gemacht hat (was kein Vater tun sollte!).
Was für ein Zufall, dass die „familiären Gründe“ ausgerechnet zum 01.01.2926 virulent werden, nicht wahr?
So geil hier:
Man kritisiert hier den ( mal wieder) schleppenden Transferbeginn unseres HSV und wird mal wieder beschimpft und während die anderen sich verstärken ( Tietz z.B.zu Mainz 05) verlässt uns SK und neue Spieler immer noch Fehlanzeige.
Ich habe mir Gedanken gemacht, wie es auf der Position von Kuntz weitergehen könnte. Alexander Rosen, der die TSG Hoffenheim bis 2024 geführt hat, wäre vielleicht eine gute Wahl. Natürlich fehlen mir Informationen über seine genaue Arbeitsweise. Aber gemessen an seinen irrsinnig guten Transferergebnissen, ist zumindest diesbezüglich ein gutes Auge vorhanden. Und ein wenig Dienstaufsicht kann ja nicht schaden, um Costa nicht unbeaufsichtigt zu lassen.🤭
Alles was ich über ihn gelesen habe, lässt mich ein wenig verwundert zurück, warum der Mann seit März 2025(dann wurde sein Vertrag offiziell aufgelöst) noch kein Angebot angenommen hat. 🤔
Nur eine kleine Notiz angesichts der heutigen Haupt-Nachricht: laut HA darf Peretz erst nach England, wenn der HSV einen neuen zweiten Torwart gefunden hat.
Naja, da man sich auch ohne Kuntz „gut aufgestellt sieht“ und auch noch nicht weiß, ob man die Stelle überhaupt neu besetzen will (wozu auch? Kosta KannAlles kann das ja einfach mitmachen), war die Stelle wohl nicht sooo wichtig.