Vor dem Duell mit dem Tabellenzweiten: Was sich der HSV vom SSV Jahn Regensburg abschauen sollte

von | 19.11.21 | 342 Kommentare

„Regensburg spielt so und nur leicht verändert schon drei Jahre zusammen“ und „es ist nicht wichtig, wie viele Punkte es werden, sondern wie sich die Mannschaft präsentiert und entwickelt“ waren sinngemäß die zwei Aussagen von Tim Walter auf der gestrigen Pressekonferenz, die hier im Blogforum die größten Wellen schlugen. Sie wurden von dem einen sehr wörtlich auseinandergenommen und via Statistik belegt, dass in der letzten Startelf der Regensburger nur ein Spieler länger als drei Jahre im Verein ist. Kann man natürlich so machen. Ich versuche aber eher die Kernaussage zu nehmen und sie zu bewerten. Und die soll heißen, dass Regensburg über ein eingespieltes Team im Ganzen verfügt – und das stimmt. Dafür reicht es im heutigen Fußball ja schon, wenn mehr als sechs, sieben Spieler mal mehr als 12 Monate konstant zusammen spielen. Zumindest waren in den letzten Jahren sehr oft die Teams am stärksten, die ihre Startelf der Rückrunde zur neuen Saison weitgehend auch in der darauf folgenden Saison aufrechterhalten konnten. Ich erinnere da an Paderborn, Bochum, und jetzt auch der FC St. Pauli.

Vor allem aber gibt es eine Konstante beim nächsten HSV-Gegner, die ich besonders spannend find: Nämlich den Trainer. Denn der ist seit 2006 Angestellter des Vereins. Zuerst bis 2012 als Spieler, ehe er direkt nach dem Ende seiner Profikarriere als Cotrainer von Regensburg II anheuerte. Vier Jahre lang lernte er dort das Handwerk des Trainers, ehe er 2016 die U19 des Klubs als Cheftrainer übernahm. Parallel dazu wurde er neuer Nachwuchsleiter des Klubs. Zumindest ein Jahr lang, denn 2017 ging es die nächste Stufe empor: Selimbegovic wurde Cotrainer der ersten Mannschaft, die als Tabellenfünfter in der Zweiten Liga unter dem Cheftrainer Achim Beierlorzer positiv überraschte. Nach einer guten Saison 2018/2019 verließ Beierlorzer den Jahn in Richtung 1. FC Köln – und Selimbegovic beerbte ihn. Mit anderen Worten: Der SSV Jahn hat sich seinen heutigen Cheftrainer über viele Jahre selbst entwickelt.

Nicht ganz unwesentlich hierbei ist zu erwähnen, dass Selimbegovic in den ersten beiden Jahren die Mannschaft vom achten Tabellenplatz auf den 12. Rang (2019/2020) und dann sogar nahe an den Abstieg auf Rang 14 (2020/21) führte – und trotzdem ist er heute noch Cheftrainer. Weil die Regensburger ruhig geblieben und ihrer Überzeugung gefolgt sind. Inzwischen fahren sie erste Erfolge ein – wobei ich noch nicht über die Brücke gehe, zu behaupten, der Jahn sei inzwischen so sattelfest im oberen Drittel angesiedelt, dass man daraus eine Erwartung ableiten kann. Im Gegenteil: Erfolge zu bestätigen ist zumeist viel schwerer, als zu überraschen.

Und auch beim Jahn hat sich personell elementar etwas verändert. Denn mit Christian Keller hatten sie einen unumstrittenen starken Mann an der Spitze, der seinerseits den Weg von unten aus der Bayernliga (damals sogar nahe der Insolvenz) bis heute mitgegangen war. Wie Selimbegovic ist auch er mit dem Verein zusammen gewachsen. Und ich wähle hierbei die Vergangenheitsform wähle ich hierbei weil er inzwischen eine freiwillige Pause eingelegt hat – und seinen Nachfolger auch noch selbst gescoutet hat. Es geht also alles auch im beschaulich-vernünftigen Rahmen ohne große Streitigkeiten, Entlassungen und Abfindungen… 

Wer die ganze Geschichte hören möchte, dem sei an dieser Stelle der Podcast des Abendblattes (HSV – wir müssen reden) ans Herz gelegt!

Allein in diesem Bereich ist der nächste HSV-Gegner für mich ein gutes Beispiel für die  Zukunft hier beim HSV. Denn er beinhaltet alles, was ich mir von Spielern ebenso wie vom Trainer und den Verantwortlichen hier in Hamburg erhoffe: Einen Plan. Ich glaube zudem weiter fest daran, dass die Bindung der Verantwortlichen zum Verein ein ganz wesentlicher Katalysator sein kann. Nicht muss! Aber er kann es sein! Zumal, wenn es gut läuft. Denn dann redet man nicht mehr nur über den Identifikationsfaktor, sondern lebt es von Vereinsseite auch vor. Das hätte in so vielen Bereichen eine Wirkung, wie sie dem HSV von jetzt gerade fehlt… 

Aber wer jetzt wissen will, was ich mit dieser Identifikation meine, der braucht morgen nur mal den Trainer am Rand zu beobachten, wie der immer abgeht. Wobei ich auch gern zugebe, dass Walter am Rand nicht viel weniger emotional unterwegs ist. Aber er kann eben einfach die Bindung zum HSV mit all seinen Eigenschaften noch gar nicht so haben, wie sie ein Selimbegovic in Regensburg oder auch das personifizierte Paradebeispiel Christian Streich beim SC Freiburg haben. Denen nehme ich das zu 100 Prozent ab.

Aber genau dieses Merkmal muss bei jedem Trainer, den der HSV aussucht, meiner Meinung nach das Ziel sein. Man sollte immer versuchen, den Trainer zu holen, mit dem man theoretisch die nächsten zehn, 15 oder mehr Jahre zusammenarbeitet. Und wenn ich mir die Frage stelle, ob Walter das Potenzial dafür hat, möchte ich an dieser Stelle die Antwort noch nicht geben. Ich will es nicht ausschließen – aber das möge dann doch bitte jeder für sich entscheiden.

Ich persönlich glaube zumindest nicht, dass Sportvorstand Jonas Boldt und Sportdirektor Michael Mutzel davon ausgegangen sind, dass Walter hier zehn oder mehr Jahre Trainer bleibt. Dafür ist Walter in seiner Art zu krass und zu eindimensional. Ich glaube vielmehr, dass Boldt und Mutzel jemanden gesucht haben, der schnell neue Effekte hervorruft, denn das tut Walter zweifellos. Und auch sehr viele sehr positive, wie zum Beispiel das mutige Einbinden von jungen Spielern. Womit ich zum Eingangszitat zurückkomme. Denn dort sagte Walter, dass die Punkte nicht entscheidend seien. Aber ich glaube, er formulierte es nur falsch und meinte das Richtige.

Ich glaube zumindest, er wollte sagen, dass die Entwicklung noch wichtiger ist als der kurzfristige Erfolg. Den wolle er sicher parallel auch. Auch in Form von Siegen, die er von seiner Mannschaft erwartet. Aber das sei eben nicht der erste Maßstab für ihn, ob die Mannschaft es gut oder nicht so gut mache. Problem hierbei: Im HSV und drumherum gibt es dafür in aller Regel zu wenig Geduld. Siehe auch hier im Blog. Anders als unter Keller in Regensburg, die ruhig geblieben sind, obgleich es sportlich unter Selimbegovic zunächst einmal im Ergebnis schwächer wurde.

Nein, Regensburg ist nicht Hamburg, und der Jahn nicht der HSV. Hier denken – das hatten wir im Blog ja in den letzten Tagen zur Genüge – immer noch sehr viele, dass dieser HSV große Ansprüche haben MUSS, weil es eben der HSV ist. Und genau deshalb ist ein echter Neuanfang hier seit Jahren auch weder wirklich gewollt noch wirklich versucht worden. Weil alle Schiss vor dem Druck von außen hatten. Und das teilweise auch immer noch haben.

Aber bevor ich mich wiederhole und bevor ich diesen stark verspäteten Blog beende, noch schnell ein paar Worte  zum Spiel, das ich morgen Im Volksparkstadion live und vor Ort mit wahrscheinlich nur vergleichsweise wenigen Fans verfolgen werde: Ich freue mich darauf! Weil ich glaube, dass der HSV maximal gefordert wird. Weil ich glaube, dass der HSV es mit dem bisherigen „All-in“-Fußball von Walter nicht gewinnen kann und der Trainer schon deshalb umdenken MUSS.

Und ich freue mich auf Mario Vuskovic, dessen erstes Spiel ich deutlich besser gesehen habe als der allergrößte Teil hier. Zumindest hat der Kroate Ansätze gezeigt, die mich darauf schließen ließen, dass der eine echte Verstärkung sein kann. Wenn Walter ihn denn spielen lässt. Heute sind zumindest keine neuen Verletzten dazugekommen, lediglich Faride Alidou wurde geschont, soll aber problemlos einsetzbar sein. Jonas Meffert trainierte mit und soll auch gegen Regensburg wieder im zentral-defensiven Mittelfeld agieren. 

Entschuldigt bitte das späte Erscheinen heute.  Es ließ sich leider nicht anders machen. Morgen bin ich dafür früher dran. Dann auch wieder mit dem Blitzfazit nach dem Heimspiel, das erneut ohne die Unterstützung der Ultras auskommen muss, wie die Mopo berichtet. 

Bis morgen!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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MeinVerein2021
8 Tage zuvor

„Hier denken immer noch sehr viele, dass dieser HSV große Ansprüche haben muss, weil es eben der HSV ist. Und genau deshalb ist ein echter Neuanfang hier weder gewollt noch wirklich versucht worden. Weil alle Schiss vor dem Druck von außen hatten.“

Mich verwirrt dieser Satz. Setzt ein Neuanfang einen Verzicht auf einen Anspruch an den HSV voraus? Ist ein Neuanfang nur zum Preis des Verzichts auf Erfolg möglich?

Also Neuanfang = kleine Brötchen backen?

Das teile ich nicht. Das ist mir zu defensiv, zu klein gedacht und passt gar nicht zum HSV.

Was macht den HSV denn aus? Fast ewig Mitglied der 1. Liga, 6 Meisterschaften usw. , ein wirklicher Traditionsclub, Heimat von Uwe Seeler, selbst der Kaiser hat mal beim HSV gespielt usw..

Was, wenn nicht ein „Topclub“ in Deutschland zu sein, ist die DNA des HSV?

Ein Neuanfang hat doch nur den Sinn, wieder zu den Topclubs in Deutschland zu gehören, also im ersten Schritt aufzusteigen. Die schlechten letzten Jahre zu einer Phase und nicht zum Schicksal zu machen, das man akzeptiert. Egal in welcher Liga, Hauptsache Fußball?

Jeglicher Neuanfang muss doch dem Ziel dienen, wieder zu einem deutschen Topclub zu werden und dafür einen Plan für den Weg dahin zu haben. Inhaltlich, finanziell und zeitlich. Der Weg ist durch den Abstieg länger und steiniger geworden, aber deshalb kann das Ziel doch nicht aufgegeben werden.

Wer das nicht verfolgt, kann es gleich lassen und gehört entlassen. Wer Schiss vor einem solchen Erwartungsdruck hat, soll Rosen züchten oder Hunde Gassi führen.

Oder was ist das Ziel aller propagierten Entwicklung??

Last edited 8 Tage zuvor by MeinVerein2021
Jörg Brettschneider
7 Tage zuvor

Leider wieder viele falsche Grundannahmen im Blog:

Dass Selimbegovic auf Platz 14 nicht gefeuert wurde und der Jahn Geduld aufbringen konnte, lag doch an der geringen Erwartungshaltung in Regensburg. Die sind über jedes neue Zweitliga-Jahr froh. Sofern keine akute Abstiegsnot besteht, kann man doch am Trainer festhalten, ohne dass sich jemand beschweren würde.
Und du sagst es selbst Scholle:
Regensburg ist nicht Hamburg. Und Selimbegovic musste und muss nicht zwingend im ersten Drittel der Liga sein. Der HSV hatte in den letzten Jahren aber mit den höchsten Etat. Aber alles schon zig Mal analysiert hier.

Dass Walter keine konkrete Punktzahl genannt hat, liegt doch einzig und alleine daran, dass er Angst hat, sich daran messen lassen zu müssen. Er müsste ja bescheuert sein, zu sagen, wir holen mindestens 13 oder 15 Punkte. Er wird sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht holen und würde dann eine weitere Flanke öffnen.
Allerdings auf gutmenschlichste Art und Weise einen „Entwicklungsansatz“ in Walters Pk-Aussage reininterpretieren zu wollen, ist einfach nur Thema verfehlt. Walter weiß, dass Punkte unerlässlich sind. Nur sagen kann er es aus Selbstschutz nicht.

Dass der HSV keinen richtigen Neuanfang versucht hätte, ist ja wohl Labskaus.
Wie oft hat man das denn probiert? Und jedes Mal ging es eine Stufe nach unten.
Dieter Matz schrieb schon anno 2012 von jungen schnellen Spielern, die der HSV jetzt holen müsse.
Fakt ist, dass es nie funktioniert hat.
Der HSV braucht endlich fähige Leute auf allen Ebenen. Dazu muss er seine Strukturen ändern. Sonst kommen die fähigen Leute nicht zum HSV.

Der Blog kommt so nicht weiter. Er besteht nur noch aus Wiederholungen. Der User-Bereich natürlich auch.
Die Langeweile und das Desinteresse, die schon die Mannschaft seit längerem hervorrufen, haben sich mittlerweile im gesamten Umfeld festgesetzt.

US73
7 Tage zuvor

Es ist eine Bankrotterklärung, Jahn Regensburg zu fürchten.
Regensburg, das klingt wie Stade oder Husum.
Immerhin 152.000 Einwohner.
Hamburg hat 22mal soviele, aber leider auf den Jahn 6 Punkte Rückstand.

Soweit ist es also 2021 gekommen – der HSV fürchtet Jahn Regensburg.
Danke, SC. Danke, Jürgen Hunke. Ihr habt eine Weltstadt der Lächerlichkeit Preis gegeben.

Das muss man auch erstmal schaffen, so viel negative Energie in einem ehemals grossen Verein zu verankern.

Alles hat seine Zeit.

Vielleicht ist meine HSV-Zeit jetzt vorbei – gefühlt seit 7-8 Jahren bereits – aber vielleicht hilft meinem Herzensverein nur noch die Gesundung durch Bauchlandung.

Wer sich hier alles in den letzten 37 Jahren versündigt hat – die Liste ist lang, sehr lang.

Einen möchte ich sehr ausdrücklich ausnehmen – Werner Hackmann. Ohne seine Vision und Schaffenskraft hätten wir dieses ehem. sehr moderne Stadion nie bekommen.

Was war das für eine Euphorie in 1998/1999. In der CL-Saison 2001 – 20 JAHRE HER – noch einmal Sirtaki tanzen mit wildfremden 54.000 anderen.

Das war groß. Wie das 4:4 gegen Juve, und das 3:1 im Rückspiel.
Zuletzt aufgetrumpft hat mein/Euer HSV in 2009 – 12 Jahre her.
Dortmund hergespielt, in Wolfsburg gewonnen (amtierender Meister).

Good old days.

Seit 2014 – Wettstein – nur noch tiefrote Zahlen.
Seit 2017 „fein mit Liga 2“.

Aber „Haare schön-Jonas“ und eierkraulender Mutzel werden es schon richten, im 3./4.ten Anlauf.?

Alles hat seine Zeit. Die von unserem HSV ist leider abgelaufen.

Fuxi
7 Tage zuvor

Ich äußere mich mal zu einem Thema außerhalb des Üblichen – aber keine Sorge, Frauenfußball kommt auch drin vor… 😉

Scholle, meinst Du wirklich, dass der HSV in der 2. Bundesliga so gar keine Ansprüche haben darf, bzw. dass seine Ansprüche sich eher an denen des SSV Jahn oder SC Freiburg orientieren sollten – also quasi den Nichtabstieg als Ziel, aber wenn’s passiert, ist es auch kein Drama? Ein Neuanfang wäre nur unter jenen Voraussetzungen möglich?

Das Problem dabei ist, dass weder Freiburg noch Regensburg mit dem HSV auch nur ansatzweise vergleichbar sind, weil sie völlig unterschiedliche Voraussetzungen und Ausgangspunkte haben. Man kann nicht einen Verein wie den HSV im gleichen Maße schrumpfen, in dem man den Jahn aufbauen kann. Dafür hängt einfach zu viel daran.

Der Jahn hat neben dem Fußball acht Abteilungen. Zwei davon sind mangels Interesse nur noch pro forma aufgeführt. Der Jahn hat – abgesehen von einer einzigen ehemaligen Olympionikin – keinerlei internationalen Spitzensport.

Der HSV hat dagegen ganze 32(!) Sportarten. Davon werden einige neben dem Fußball als Spitzensport betrieben – Volleyball und Leichtathletik, zum Beispiel. „Sogar“ paralympische Athletinnen spielen für den HSV. Deshalb hat der HSV in der Stadt auch eine derart große Relevanz als Breitensportverein.

Diese Breite an Sportangebot, mit Spitzensportlern abseits des Fußballs, ist mittlerweile aber sehr abhängig von der Wahrnehmung des HSV als „großer Verein“. Daran hängt seine Zugkraft. Das wissen am besten die Fußballerinnen – damit bin ich wieder bei meinem Lieblingsthema. Denn nach den beiden Zwangsabstiegen 2011 und 2012 auf Befehl des FDP-Feierabendpolitikers mit der Videothekenkette hat die Amateurabteilung durchaus Bemühungen unternommen, den Frauenfußball aus eigener Kraft zu stabilisieren und wieder so professionell aufzubauen, dass Bundesligafußball eben nicht nur in Bremen, Wolfsburg, Henstedt-Ulzburg und Bramfeld denkbar ist, sondern auch wieder beim – einstmals – großen HSV. Nur leider wollten vielversprechende Spielerinnen nicht mehr zum HSV. Wer auch immer angefragt wurde – diese Spielerinnen fand man dann eben in Bramfeld oder Henstedt-Ulzburg wieder. Und die Absagen wurden immer gleich begründet: „Beim HSV habe ich ja keine Perspektive. Ihr wollt ja gar nicht in die Bundesliga, und selbst wenn, schmeißen Euch die Profis ja sowieso wieder Knüppel hin. Was soll ich bei Euch?“

Und genau diesen Zugkraftverlust würde es für den gesamten HSV geben, wenn hier nicht die Grundhaltung herrschen würde, dass der HSV in die Bundesliga aufsteigen muss. Wenn du aufhörst, Ambitionen zu haben, hörst du auch auf, dich zu bemühen. Und wenn du aufhörst, dich zu bemühen, dann steigst du ab. Das gilt aber nicht nur sportlich. Wenn der HSV versuchen würde, ein „kleiner Verein“ zu werden, würde sich das nicht nur in der Bundesliga auf die Vermarktbarkeit auswirken, sondern eben auch im Breitensport. Je kleiner die Marke HSV durch die Fußballer wird, desto schwieriger ist es, die schwindende Bedeutung dieser Marke über den Fußball hinaus zu nutzen und Partner zu gewinnen, die andere Sparten, Athleten und Mannschaften mindestens zum Teil finanzieren. Die 2. Frauen tragen nicht die Werbung einer Hamburger Kette von Waxing-Studios auf dem Trikot, weil das ja so gut passt mit Frauen und Waxing, sondern weil der Name auf dem Trikot des HSV steht. Warum unterstützen ein Sanitätshauskonzern, eine Recyclingfirma, ein Schmierstoffkonzern oder eine Krankenkasse den Amateur- und Leistungssport abseits des Fußballs? Weil sie sich einen Werbeeffekt dadurch erhoffen, dass es ausgerechnet der große HSV ist, dessen Partner sie sind. Würden die sich diesen Effekt von einem „kleinen Verein“ erwarten, würden sie vielleicht die Judoabteilung vom Niendorfer TSV sponsorn.

Man darf den Realismus natürlich nicht aus den Augen verlieren. Das haben die Relegations- und Abstiegsjahre gezeigt. Damals haben viele Schaumschläger viele Fehler gemacht, die dazu geführt haben, dass – trotz anderslautender Zeichen – nicht der Klassenerhalt das erste Ziel war (sonst hätte es bei Spielerverpflichtungen eine andere Strategie gegeben). Noch bis kurz vor dem Gladbachspiel hatte ich immer den Eindruck, dass die Vereinsoberen noch immer nicht wahrhaben wollten, dass der Klassenerhalt erstmal erkämpft werden muss, und der HSV ist wahrscheinlich deshalb auch abgestiegen. (Gleichzeitig darf man auch nicht zu klein sein, wenn man aufsteigt – dann passiert das, was Greuther Fürth gerade in der Bundesliga widerfährt…)

Wenn man ein „großer Verein“ ist, darf man nicht aufhören, es immer wieder zu versuchen und muss sich immer wieder groß machen. Auch wenn man die Art und Weise, wie man es versucht, ändern und mehr im Kleinen denken muss. Ohne Ambitionen bist du bedeutungslos.

Töftinger
7 Tage zuvor

Nur gut das Walter den Jatta gebracht hat, ansonsten hätte ich heute überhaupt nichts zu meckern gehabt.😉
Ich bin hochzufrieden mit dieser Mannschaftsleistung und auch positiv überrascht. Mehr darf man von dieser Mannschaft auch nicht verlangen. Dürfte dicht am Leistungs-Optimum gewesen sein.
Hinten nicht viel angeboten und vorne zumindest 50% der Chancen gemacht.
Auf so ein Ergebnis habe ich gefühlt seit Ewigkeiten gewartet.

Schönes Wochenende

Kuchi
7 Tage zuvor

„dass dieser HSV große Ansprüche haben MUSS, weil es eben der HSV ist“
Das ist so nicht ganz richtig.

Ich frage mich, wenn man 4 x höhere Personalausgaben als z.B. Regensburg hat und auch wesentlich höhere als die meisten der letzten 7 Aufsteiger, wie kann man dann Mittelmaß so einfach durchgehen lassen? Der Anspruch ergibt sich allein doch aus der finanziellen Situation! Das großkotzige Auftreten kommt doch zuerst vom Verein.

Wir spielen seit 3 Jahren in der 2. Liga und dennoch machen uns andere mit geringerem finanziellen Aufwand vor, wie es geht. Das kann man akzeptieren und rumheulen, dass der Verein pleite ist und einen Neuanfang braucht. Oder man fängt endlich damit an.

Im übrigen glaube ich nicht, dass Regensburg so stark ist, wie es der Tabellenstand zur Zeit vermuten könnte. Ich glaube nach wie vor, dass wir – bis auf wenige Ausnahmen – eine richtig gute Truppe haben. Allerdings befürchte ich, dass wir quasi überrannt werden, weil alle nur nach vorne unterwegs ist und keiner mehr hinten steht. Aber das ändert sich wohl nicht mehr.

Lustigerweise ist beim HSV außer Jatta auch kein einziger länger als 3 Jahre im Team. Was Walter auf einer Pressekonferenz erzählt, sei ihm verziehen. Ich hätte bei diesen seltsamen Fragen auch irgendwann keine Lust mehr, vernünftige Antworten zu geben.

DerNordfriese
8 Tage zuvor

Morgen müssen wir die Mannschaft bedingungslos unterstützen.
Nur „Pfeifen“ pfeifen!

Frank Furt
7 Tage zuvor

Es gibt eine Maxime, die ich in jungen Jahren gelernt habe, wenn es um das Agieren eines Unternehmens am Markt geht. „Wachsen oder weichen“ hat mein Chef damals immer gesagt. „Marktanteile rennen dir nicht hinterher. Du musst sie dir holen, bevor es andere tun. Und sich zurücklehnen bedeutet immer Rückschritt.“

Das sollte sich jeder hinter die Ohren schreiben, der der Meinung ist, der HSV muss erst einmal kleinere Brötchen backen und sich mit Mittelmaß zufrieden geben. Kleinere Brötchen backen wir übrigens bereits seit drei Jahren. Um genau zu sein, sogar schon viel länger. Denn die grauen Jahre der Abstiegskämpfe in der BuLi waren schon alles andere als werbewirksam. Internationale Strahlkraft haben wir inzwischen verloren (siehe Fly Emirates). Wir sind mittlerweile auf der großen Bühne uninteressant geworden. Als nächstes werden wir vielleicht sogar im Hamburger Umfeld „kleinere Sponsoren-Brötchen“ backen müssen, wenn wir weiter so planlos rumwurschteln und unserem Stadtrivalen den Staffelstab als Nummer 1 übergeben (das haben wir ja bereits in den Derbys getan…).

Also sollte es für den HSV nur eine Richtung geben – nämlich Vorwärts.

Last edited 7 Tage zuvor by Frank Furt
Jörg Meyer
7 Tage zuvor

Moin Scholle, der heutige Blog verwundert mich. Zum einen musste ich beim lesen zwischendurch schauen ob es eine Pressemitteilung von den Herren Bolt und unserem „Direktor Fankultur“ ist und nicht der Blog Moin Volkspark. Zwischen den Zeilen immer der Vorwurf es läge an zu wenig Geduld, Vertrauen und zu hoher Erwartungen. Zum einen wenn alle klatschen und niemand für ihn ersichtlich Fehler anspricht dann behaupte ich sind wir keine Fans sondern Menschen denen alles egal ist hauptsache da schupsen 22 Mann auf einer mehr oder weniger grünen, ebenen Wiese den Ball von rechts nach links. Dann willkommen in der Waldorfschule und wir singen und klatschen alle unseren Namen. Ich bezeichne mich als Fan und freue mich und leide mit was immer auch passiert. Dieses mitleiden ist aber zum einen etwas das mich bei vielen derer die hinter den Ball treten oder in einem schicken Direktorbüro oder welches tolle Schild an ihrer Tür hängt fehlt mir. Ich bezweifle das viele in Amt und Würden so sehr daran liegt. Das ist übrigens heute der einzige Punkt bei dem ich deiner Meinung bin zu 100%. Wir brauchen auf allen Ebenen Leute die den HSV leben und nach außen repräsentieren. Du verteidigst TW in seinen Aussagen auf der PK bezüglich der Aussage das Punkte nicht so wichtig seien. Ich sehe es komplett anders . Würde ihm tatsächlich etwas am HSV liegen würde er sich besser vorbereiten und seine ganze Körpersprache und Mimik wäre eine andere. Es ist eine Mischung aus Arroganz und Abwertung jeden gegenüber der Journalisten deutlich zu spüren. Abschließend nur noch mal zu Geduld, Ausbildung, Punkte und dem ganzen was man uns einrichten möchte. Es ist Profisport und da ist es das ZIEL ZU GEWINNEN UND MÖGLICHST VIELE PUNKTE ZU BEKOMMEN!
Aber ich bin nur ein Fan der nicht pfeifen soll und immer klatschen und bezahlen, was weiß ich denn schon…

Kosinus
7 Tage zuvor

An alle Pester der letzten 45 Minuten. Wem die HSV-Leistung bis hierhin nicht gefällt, hat den Sport nie geliebt. Nur die Effizienz muss endlich mal besser werden.

Last edited 7 Tage zuvor by Kosinus
Flotti McFlott
7 Tage zuvor

Ja ne ist klar, die Hüpfer keulen sich einen und machen lustige Sprüche über die Pester, anstatt sich einfach mal über dieses gute Spiel gegen indisponierte Regensburger zu freuen.

Was uns unterscheidet: ich warte erstmal die nächsten Spiele ab, bevor ich loshüpfe… ☝🏼

Last edited 7 Tage zuvor by Flotti McFlott
Polkateddy
7 Tage zuvor

Johannsson-2
hielt, was zu halten war. Gutes Gespür, wann das Spiel schnell gemacht werden muss.
Muheim- 2,5
Aus meiner Sicht sein bisher stärkstes Spiel im HSV Dress. Offensiv wirklich flott unterwegs und einige kluge Laufwege.
Schonlau – 3
Solider Anführer der Abwehr, leider nur die Torlatte getroffen.
Vuscovic-3
In der Antizipation ähnlich veranlagt wie Ambrosius. Stark!
Heyer-3
Sehr ordentliche Begegnung, trotz einiger Stockfehler. Sehr laufstark.
Meffert – 3
Erneut unauffällig und im Zweikampf hocheffektiv.
Kittel – 1,5
Richtig spielfreudig, weiß immer wo die Pille hin muss.
Alidou- 1,5
Unfassbar geiles Spiel. Winziger Tropfen Wasser im Wein: War nach 60 Minuten endgültig vollkommen platt. Verständlich!
Jatta-5
Fällt dann eben noch mehr auf, wenn die anderen Offensiven gut funktionieren.
Glatzel – 5
Siehe Jatta
Reis-3
Einige Zweikämpfe wirken schwerfällig. Das Tor war klasse!
Wintzheimer – 5
Siehe Jatta
Suhonen – 2,5
Chance genutzt, Tor war Weltklasse (ohne Übertreibung!)

Schiedsrichter hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich habe noch einen Elfmeter aus der Anfangsphase im Kopf, klares Foul an Glatzel. Beim Elfmeter muss er mit der Nase drausgestossen werden und vergisst vor lauter Aufregung die Matchstrafe, welches gelbrot ergeben hätte. Dann die vielen widerlichen Fouls der frustrierten Regensburger, pfui.

Horstbertl
7 Tage zuvor

Super gemacht. Habt mal alle etwas mehr Geduld. Zwei Tore mehr in den Spielen zuvor und der HSV wäre… Zum Glück steht er da wo er ist. Am Ende kann es diesmal klappen. Ich drücke der Truppe und dem Trainer die Daumen 👍 Walter lässt Fußball spielen, auch wenn ihm der Wind ins Gesicht peitschte. Endlich ein Trainer mit Ideen und konsequenten handeln. Respekt.

Kopite
8 Tage zuvor

.
10 Jahre Walter – bitte nicht!
.
10 Jahre Witzboldt – noch schlimmer!
.

Rotkaeppchen1966
7 Tage zuvor

Nächste Woche kommt wahrscheinlich ein Blog, was der HSV von Ingolstadt lernen kann und zwei Wochen später von Hansa Rostock.
Und zum ersten Rückrundenspieltag erfahren wir, dass der HSV und Schalke lieber auf Ausbildung setzen sollten statt auf Aufstieg.

RummsBumms
7 Tage zuvor

……kann man bei Walter jetzt mal endlich den Impfpass prüfen….. ich glaube da ist ein Aufkleber mit Bild u Herzchen von Joni Boldt drin.

Maozen
7 Tage zuvor

Oh nein Ihr Bäscher, erst Tor Jatta und jetzt doch noch 2:1, wo ihr euch doch alle nach einer Niederlage sehnt..ihr seid echte Fans

Last edited 7 Tage zuvor by Maozen
Air Bäron
7 Tage zuvor

Das wird für die Pester und Anti HSV Trolle ein schwieriger Nachmittag 😁😏

Kosinus
7 Tage zuvor

Eilmeldung: Der Arena-Blog ist bis zur nächsten Niederlage geschlossen. Pesten (mit Lügen) macht bei so Leistungen einfach zu wenig Spaß…

Last edited 7 Tage zuvor by Kosinus
Maozen
7 Tage zuvor

Ist wohl nicht flottis Tag… 3:1 und top Leistung

Maozen
7 Tage zuvor

Jetzt kommts knüppeldick für Flotti… TV Reporter:’Jatta hat wieder mal ein starkes Spiel gemacht ‚

Oliver Flesch
7 Tage zuvor

Fast noch lustiger als der hohe Sieg ist ja, wie die Hüpfer nun wieder die CL ausrufen!
Sie lernen es einfach nicht. Sie kommen mir vor wie Hunde, die vergessen, dass sie vom Herrchen gerade erst wieder getreten wurden und ihn nun vor lauter Dankbarkeit abschlecken.
Wenn sie nicht so nerven würden, könnten sie einem schon fast leid tun.

Sophies Papa
7 Tage zuvor

Joa.
Fazit 1: Kittel hatte Bock…
Fazit 2: Das war ein klarer Elfer Mr. Sky-Reporter…
Fazit 3: Die jungen Wilden funktionieren langsam
Fazit 4: Pauli geht unter
Fazit 5: Macht Sinn,einen zweiten Torwart zu kaufen
Fazit 6: Die Saison ist lang und Vuskovic bekommt seine Chance

Ein schöner Samstag

P.S. Samstag war ich auf einem spontanen Kurztrip, um meiner Tochter (Sophie) endlich mal mein Wohnzimmer zu zeigen…als wir auf dem Parkplatz standen, kamen Bakery, Sonny und…..Rodolfo Esteban Cardoso vorbei. Leider konnten wir nur in den Aussenbereich, aber Sophie hat es sehr gefallen, dass Stadion mal in Natura zu sehen.

Last edited 7 Tage zuvor by Sophies Papa
bahrenfelder
8 Tage zuvor

Das ganze gesappel um den Trainer und der Teppichetage wage ich jetzt hier mal auf einen Punkt runterzubrechen.

  1. Der HSV muss in den nächsten 5 Spielen mindestens 12 Punkte erreichen
  2. Davon mindestens 9 Punkte aus den Heimspielen

Das wären 3 Heimsiege

Sollte dies nicht möglich sein, sehe ich die Zukunft von TW als Trainer beim HSV stark gefährdet. Dies habe ich übrigens schon des öfteren geschrieben und bleibe bei meiner Meinung. Lasse mich gerne eines besseren belehren, glaube aber nicht dran.

Und so leid es mit tut, morgen wird der Abschied von TW eingeleitet
HSV : Jahn 1:2

Oliver Flesch
7 Tage zuvor

Verzweifelt auf illusorische Rettungsanker zu hoffen („Ausbildungsverein“), hach, das ist so lahm. Erinnert mich immer mehr an die Unverbesserlichen, die noch im April 1945 auf Armeen gehofft haben, die es schon längst nicht mehr gab.

Auch das Gerede vom klammen Verein kann ich nicht mehr hören. Die Schwarze Null ist eine Verliererzahl. Kennen wir von Verlierern wie Bruchhagen nur allzu gut. Mit ner Schwarzen Null ist noch nie jemand erfolgreich geworden. Gewinner besorgen sich Geld und investieren. So einfach ist das.

Buffy
7 Tage zuvor

Gibt es einen Grund, heute ins Stadion zu gehen?
Okay, wenn man aus Regensburg kommt und das Ganze mit einem Hamburg Wochenende verbindet vielleicht.

Aleksandar
7 Tage zuvor

Könnte bitte jemand den Impfpass von Tim Walter kontrollieren.

Irgendwann muss dieser Verein doch mal Glück haben.

Flotti McFlott
7 Tage zuvor

Das Stolpervogel Jatta weiterhin in der Startelf rumstümpern und Flanken in den Oberrang knolzen darf belegt, dass Wim Waltersen fertig hat. Dazu trotz dünner Personaldecke Doyle und Suhonen auf der Bank? Es ist der Popel auf dem ranzigen Sahnehäubchen auf dem dampfenden Scheißhaufen… 🤦🏾‍♂️

PS: BMW raus!

Last edited 7 Tage zuvor by Flotti McFlott
Air Bäron
7 Tage zuvor

2:1, und fast so laut wie die Freude ist das Lachen über die Walter Hater in den Kommentaren hier

Brotsuppe
7 Tage zuvor

Faride hat das Wappen geküsst. Ich hoffe, das bedeutet wirklich was

Tobi Petersen
7 Tage zuvor

Heute bin ich zufrieden.
Am Ende ein souveräner Sieg.
Und am schönsten: zwei geile Tore von den beiden Youngstern Alidou und Suhonen🙏

PS.Kittel für mich bester HSVer heute.

Last edited 7 Tage zuvor by Tobi Petersen
Maozen
7 Tage zuvor

Wirklich nicht flottis und seiner trollarmees Tag 4:1

Jörg Brettschneider
7 Tage zuvor

Gratulation HSV zum 4:1!

Auch wenn die Effektivität weiter zu wünschen übrig lässt. Das muss man trotz vier Buden sehen.

Die Gesamtleistung war natürlich sehr gut. Da gibt’s heute mal nichts zu meckern.

Blogfan
7 Tage zuvor

Nicht viel sabbeln, nicht viel schreiben…..das war endlich mal ein gutes Spiel.
Der SchwedenTW macht einen coolen Job….gute Ausstrahlung.

Endlich,endlich mal schnell durchs MF….

uwe twiehaus
8 Tage zuvor

Was sich der HSV vom SSV Jahn Regensburg abschauen soll! Wenn es so einfach wäre, warum nicht gleich vom FC Liverpool?

Meaty
7 Tage zuvor

Eine Weiterentwicklung der gesamten Mannschaft möchte natürlich jeder beim HSV gerne sehen. Dazu gehört aber auch einige Stammkräfte der letzten Jahre mal auf Vordermann zu bringen!
Warum einige namenhafte Spieler in dieser Saison noch nicht annährend an eine durschnittliches Leistungsniveau gekommen sind, ist schon wirklich bedenklich!
Es wird langsam Zeit, dass die Kinsombis, Wintzheimers, Gymerahs und Jattas mal aus`m Knick kommen und endlich wieder richtig abliefern!
Das Trainerteam um Walter hatte nun lange genug Zeit mal zu ergründen, warum die genannten Herren noch nicht ansatzweise in der Saison sind?

alles hat seine zeit
7 Tage zuvor

Der Blogautor schon jetzt auf der Suche nach Ausreden

Paulinho
7 Tage zuvor

Bin ich dankbar, nie ein BremerFan gewesen zu sein, aber schaut mal rüber an die Weser. was sich da nun abspielt, was sich Anfang da offenbar geleistet hat. Donnerwetter, Werder, ihr wollt unserm HSV die Schlagzeilen nehmen. Das tät uns an der Elbe auch mal gut. Schalke, Werder, HSV, was sind in diesen Vereinen bloss für Ahnungslose am Ruder!

Oliver Flesch
7 Tage zuvor

Meine Bet636-Wette heute: HSV gewinnt beide Hälften. Beide Mannschaften erzielen ein Tor. Mehr als acht Ecken.
15er-Quote. Einsatz: 60 Euro, Gewinn: 900 Euro.

Werde ich die verlieren? Aber sicher.

Tobi Petersen
7 Tage zuvor

Ist der HSV eigentlich gestört? Schon wieder ein 1:1 fünf Sekunden nach der Führung. Die wollen uns noch verarschen. Ist das versteckte Kamera? Jedes Spiel der gleiche Kack.
Pfeif ab, das Ergebnis steht schon wieder fest . Was ein elender Trümmerhaufen.

Vamodrive
7 Tage zuvor

BÄM und dann BÄM BÄM es wird langsam lächerlich

Flotti McFlott
7 Tage zuvor

Diesem Verein ist echt nicht mehr zu helfen…😂

Horst Becker
7 Tage zuvor

Unglaublich. Und das hat mit Charakter zu tun .

Tobi Petersen
7 Tage zuvor

Sorry der HSV ist aktuell einfach nur noch peinlich. JEDES Spiel läuft gleich.

Tobi Petersen
7 Tage zuvor

Bin ich eigentlich der Einzige, der der Meinung ist, dass das der schlechteste HSV mt dem schlechtesten Kader, dem schlechtesten Trainery dem schlechtesten Vorstand und der schlechtesten Stimmung der Vereinsgeschichte ist???

Kosinus
7 Tage zuvor

Vertrag sofort verlängern, der Junge ist so gefällig anzusehen

Jörg Meyer
7 Tage zuvor

Toll das wir führen aber die vergebenen Großchancen sind definitiv fehlende Qualität. In der Masse so nicht mehr mit Pech zu erklären. Jetzt hoffen das wir es über 90 Minuten durchziehen und am Ende drei Punkte reicher sind.

Bramfelder
7 Tage zuvor

Kittel und Alidou zusammen spielen zu sehen ist ein wahrer Augenschmaus. Technisch mit das Beste was die 2. Liga im Moment zu bieten hat.

Flotti McFlott
7 Tage zuvor

Witzig ist ja, dass Jatta und Alidou angeblich die gleiche Sportart betreiben. ☝🏼

Kosinus
7 Tage zuvor

Klarer Elfer