Thioune‘ s Vertrauen in seine Jungen zahlt sich aus

von | 30.03.21 | 101 Kommentare

So. liebe Leute – das passiert, wenn man sich selbst überschätzt. Soll heißen: Gut gemeint ist nicht immer auch gut gemacht. Im Gegenteil, im dazugehörigen Blog, den ich seit Anfang März als eine Art Tagebuch führe, habe ich es als Anflug von Größenwahn“ bezeichnet. Und so kann man es sicher auch nennen. Denn die Folgen sind deutlicher spürbar, als es mir lieb ist. „Ich habe Rücken“, heißt es bei älteren Menschen häufig – und ich muss mich wohl inzwischen zu dieser Generation hinzuzählen. Denn ich habe mal so richtig Rücken.  Selbstverschuldet, wie ich zugeben muss. Denn ich habe versucht, gegen die Corona-Gewichtszunahmen gegenanzuarbeiten. Einfaches Joggen machen meine beiden Knie leider noch nicht wieder mit. Dafür muss ich zum einen Gewicht abbauen, zum anderen die Muskulatur um das Kniegelenk deutlich stabilisieren. Und das wollte ich – mit dem bekannten Ergebnis. Jetzt sitze ich an meinem Rechner und versuche alles mögliche, um diesen Schmerz, diese Verspannung wegzubekommen. Funktioniert nicht. Deshalb werde ich zusehen, dass es hier heute nicht zu lang dauert.

Muss es auch nicht, denn viel passiert ist heute – abgesehen von einer wieder sehr gut besetzten Trainingseinheit – auch nicht. Dafür spielt jetzt gerade die U21, bei der Josha Vagnoman erneut in der Startelf steht und seine Sache bis jetzt wieder sehr ordentlich macht. Dass er in der U21-Nationalelf auf mehr Qualität stoße als beim HSV hatte zuletzt für etwas Irritationen gesorgt. Mich persönlich hat das eher nicht tangiert. Ich weiß, dass er es positiv in Richtung Nationalelf verstanden wissen will, nicht despektierlich gegenüber seinen HSV-Kollegen. Denn Vagnoman ist das, was man als Vorzeigeyoungster bezeichnen kann. Leistungstechnisch zum einen – aber einstellungstechnisch vor allem.

Denn es ist bei dem U21-Nationalspieler längst nicht nur das Talent, das ihn zum Stammspieler beim HSV gemacht hat. Vagnoman ist fleißig. Fleißiger als viele andere. Und das war er schon immer.  Bastian Reimhardt sagte mir mal: „Der Junge hat alles, was man braucht, um mal ein richtig guter Profi zu werden – und noch etwas mehr.“ Und mit Letztgenanntem meinte er Vagnomans schon in frühen Jahren außergewöhnliche Physis – und seinen Fleiß. Denn Vagnoman hat immer auch privat trainiert. Aktuell ist er gern vor oder auch nach den Einheiten im Fitnessraum des Volksparkstadions, um sich körperlich noch robuster zu machen. „Er zeigt gerade, dass es immer unangenehm ist, gegen ihn zu spielen. Er nimmt dem Gegner jeden Spaß“, lobte Trainer Daniel Thioune.

Allerdings hat gerade Vagnoman noch erkennbares Potenzial, was weder dem HSV noch der Konkurrenz verborgen geblieben ist. Angebote aus der Ersten Liga gab es in bislang jedem Profijahr. Zuletzt kamen zudem Angebote aus Italien und vor allem England (wo seine Spielart sicher sehr gut hinpasst) natürlich zuallererst sehr positiv zu sehen ist. Allerdings lehnte Vagnoman immer wieder ab. Auch, weil er aus meiner Sicht gut beraten wird. Zum einen von seiner Agentur, zum anderen von seinem Vater, der sich fast jede Trainingseinheit und jedes Spiel seines Filius‘ ansieht und seinem Sohn geraten haben soll, beim HSV zu bleiben. Denn, so sagt Vagnoman Senior immer, das Geld käme letztlich von allein, wenn man die richtigen Schritte geht und Ruhe bewahrt.

Bislang geht Vagnoman auf jeden Fall dir richtigen Schritte. Beim DFB heute gerade – beim HSV schon seit vielen Jahren. Genau genommen seit 2015. Denn Vagnoman darf man getrost als Eigengewächs bezeichnen. „Ich war immer HSV-Fan, von daher gibt es nicht viel schöneres, als hier zu spielen“, sagt Vagnoman. Immer wieder. Und er meint es so. Denn wer ihn kennt, der weiß, dass er ehrlich ist. Und dennoch steht ein möglicher Wechsel immer wieder im Raum – weil der HSV eben nicht ausschließen kann, sein Talent irgendwann zu Geld machen zu müssen. Und ich persönlich hoffe, dass das nicht zu bald passiert. Denn Vagnoman wird seinen Wert weiter steigern, wenn er sich im gleichen Tempo weiterentwickelt. Oder wie sein Vater mir mal gesagt hat: „Joshi lernt nicht schneller als andere – aber er macht es dafür gründlicher, nachhaltiger.“

Vagnoman und Ambrosius zeigen, dass Thiounes Weg richtig ist

Nett umschrieben – aber korrekt. Denn Vagnoman ist nicht der Typ Stratege auf dem Platz. Genauso wie er schnell läuft, braucht er oft etwas, um Entscheidungen zu treffen. Handlungsschnelligkeit ist wahrscheinlich das, was Vagnoman noch am meisten fehlt. Aber genau das holt er sich über ständige Wiederholungen. Der junge Rechtsverteidiger ist der Typ Fu0ßballer, den man unter Wettkampfbedingungen formen muss, weil er nur so die nötige Ruhe entwickelt, um sich und sein Spiel dauerhaft zu verbessern. Nur so erarbeitet sich Vagnoman letztlich die Automatismen, die ihn in vier fünf Jahren zu einem Rechtsverteidiger machen können, von dem man sagt, dass er „eine Menge Erfahrung“ mitbringe und dem von da an alle Türen offen stehen.

Ich jedenfalls traue Vagnoman alles das zu und freue mich für ihn, dass er mit Daniel Thioune inzwischen den Trainer bei den Profis hat, der genau das sieht. Unter Thioune erhält Vagnoman die Spielzeit, die er braucht, um besser zu werden. Wobei ich auch klar sagen muss, dass das oben beschriebene sicher auch auf andere Youngster zutrifft – zum Beispiel auf Stephan Ambrosius, dem  der HSV-Coach schon in der Sommervorbereitung klarmachte, dass er in der Form auf ihn setzen und ihm vertrauen werde. Thioune schenkt Ambrosius ebenso wie Vagnoman das Vertrauen, was die beiden brauchen, um den nötogen Mut auf dem Platz zu haben. Und dieses Vertrauen zahlt sich aktuell aus. Vor allem aber ist genau das der Weg, den der HSV gehen muss. Jetzt, morgen – und übermorgen auch !!

Auf einem guten Weg ist auch Simon Terodde, der morgen wieder ins Training einsteigen wird. Heute hat der Toptorjäger seinen Medizincheck absolviert, nach dem er ja knappe zwei Wochen in Quarantäne verbracht hat. Und es scheint alles im Lot zu sein. Zum Glück. In diesem Sinne, mit dieser positiven Nachricht gehe ich raus aus diesem Blog. Ich kümmere mich mal um meine Alters-Nebenwirkungen… Und, ganz wichtig: Ich gratuliere der U21 zum verdienten Einzug in die K.O.-Phase nach einem sehr spannenden, hochwertigen 0:0 gegen Rumänien.

Bis morgen!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Meaty
5 Monate zuvor

Vagnoman wurde in der letzten Saison von einigen Spezalisten als Nachwuchsspieler bezeichnet, der es nie schaffen wird!
Dass ein Leistner nach dem ersten DFB Pokalspiel der Saison als völliger Fehleinkauf bezeichnet wurde, zeigt auch deutlich, dass das Umfeld des HSV (Medien, „Fans“) viel zu ungeduldig sind und nur zu gerne Spieler unfair kritisieren und abschreiben!
Glücklicherweise hat man jetzt Verantwortliche am Start, die sich nicht von den ganzen ‚Brandstiftern‘ und ‚Miesmachern‘ um den Verein verrückt machen lässt, und ihren Weg weiter gehen!

Last edited 5 Monate zuvor by Meaty
Bubu
5 Monate zuvor

Goooood mooooornnniiing @ all,

Danke für den Blog Scholle und natürlich auch gute Besserung!! Ab einem gewissen Alter sollte man eben mal kürzer treten. 😉 Mein Meister pflegte früher zu sagen „Wenn´s hinten weh tut, sollte man vorne aufhören!“… 😉
Wer den Schaden eben hat…..

Manchmal bedarf es eben bei den „Youngsters“ auch mal ein wenig mehr Geduld. Diese können sich doch nur über Einsatzzeiten und Vertrauen spielerisch weiterentwickeln! Zeit und Geduld…auch wenn es mal eine schlechtere Phase gibt! Durch Bankdrückerei ist eben noch kein Spieler besser geworden…! Bei Vagnoman schlugen die Wellen der Kritik – gerade hier im Blog – ja immer recht hoch… gerade am Anfang..

Vagnoman, Ambrosius, Onana sind doch wieder einmal deutliche  Lichtblicke beim HSV, auch wenn man Ambrosius weniger auf dem Schirm hatte. Positiv aber, dass genau diese Spieler nun ihre Chancen erhalten und zu nutzen wissen! Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden beim HSV, und dies sollte man sich seitens des Vereins immer wieder vor Augen führen – der Umgang mit den Talenten! Fördern und unterstützen, denn motiviert sind die jungen Spieler alle Mal! Wenn man dann noch einen Jungen hat, der mit Fleiß und Motivation an die Sache herangeht, der mehr erreichen möchte, dann kann man das doch nur gutheißen und belohnen! Ohne Fleiß eben keinen Preis.

Thioune scheint dies in Bezug der erwähnten Spieler richtig anzugehen, allerdings sollte man ihm einmal die Frage stellen, wieso dann Manuel Wintzheimer immer wieder „hinten“ anstehen darf, selbst ein Wood den Vorzug erhält? Angeblich hält der Trainer ja recht viel von Wintzheimer, dann sollte er ihm auch deutlich mehr Einsatzzeiten zugestehen – und nicht die ominöse Rolle des „System – Opfers!“ Das passt einfach nicht… und erinnert wieder an Luca Waldschmidt…Der blühte nach seinem Wechsel unter einem Streich auf, bin mal gespannt, ob der Fuchs das nächste „W“ bereits auf dem Schirm hat…..  😉

Bleibt alle gesund…..!!

Micky
5 Monate zuvor

Gute Besserung, Scholle!

Ja, wir haben derzeit eine wirklich gute Mannschaft mit einem Trainer der passt. Hatte ich zwar bei Titz und selbst bei Hannes Wolf auch gemeint, aber das sahen zu viele anders. Kann man ja als aussenstehender auch nicht reinschauen.

Allerdings kommt bei deinen „Lobhudeleien“ manch anderer zu kurz. Und da sehe ich auch besonders Jan Gyamerah viel zu oft unter dem Radar.
Ein flinker, fleissiger, geradezu filigraner Spieler. Vielleicht nicht ganz so robust, was er mit seinem trickreichen Spiel auszugleichen versucht. Er sollte neben fehlender Robustheit noch an seiner Torgefährlichkeit arbeiten. Aber sonst macht er einen grossartigen Job, der den Aufstieg verdient hätte..

Alex
5 Monate zuvor

Moin, ihr Didis! Heute ist Welthochbelastungstag!

Und die Söldner und Jungmillionäre ackern wie die Bekloppten, trotz kaum zumutbarer Bedingungen von 20 Grad und strahlendem Sonnenschein.😱

Thioune ist ein Fuchs und hat die „Platzzeit“ beim Training drastisch erhöht, indem er seine HSV-„Stars“ in zwei Gruppen aufteilt und zeitversetzt trainieren lässt.🤓 Und es wurde verfügt, dass der Wortschatz bei den „HSV-Splittern“ um den Begriff „Wettkampfmodus“ erweitert wurde.🤗

Alles tutti! Man möchte am liebsten Mithüpfen…🤭

Jürgen Linnenbrügger
5 Monate zuvor

na ja Marcus, ich glaube Vagnoman kommt in deiner Einschätzung, die sehr wohlwollend ist, etwas zu gut weg. Seine Defizite im techn. Bereich waren nicht zu übersehen, vor allen Dingen seine Flanken waren unterirdisch. Hier kann ich Alex nur zustimmen, das sind Abläufe, die man immer wieder trainieren muss, nur so kann er sich verbessern. Und zwar in Wettbewerbsbedingungen. Auch Ambrosius hat heute Anschauungsunterricht von Pieper und Schlotterbeck erhalten. Pieper ist ja sein Jahrgang, aber dieser ist in seiner Entwicklung bereits erheblich weiter. Du siehst es gibt noch viel zu tun. Dieses geht jedoch nur wenn beide an Ihren Defiziten arbeiten, auch im täglichen Training.

Blogfan
5 Monate zuvor

Musste mal ein paar Tage Abstand halten hier im Blog.
Es wurde mir in letzter Zeit von Einigen und das zum Teil immer wieder
von den gleichen Typen ( keine Namen) in den Kommentaren rum-u.angepisst.
Dieses “ persönliche “ Angreifen ging mir sowas von auf den Sack, dass
ich keine Lust mehr hatte die Kommentare zu lesen oder aber etwas zu kommentieren.
++++

So jetzt nur ganz kurz etwas zum HSV Fussi !!

Bitte nicht soviel „lobhudeln“, es wird noch lange kein „klarer, überzeugender Fussball
gespielt, denn immer noch ist der beste Spieler beim HSV „der Zufall“!
Zum Teil fehlt es weiterhin an klaren, schnellem Spiel aus der Abwehr-durchs MF und
weiter vertikal schnell in die Spitze.
Es wird mMn noch immer zu lange der Ball durchs MF „geschleppt“, was auf die
Dauer der Spielzeit unnötige Körner kostet.
Außerdem gefällt es mir weiterhin nicht, dass sich die „einzige Spitze “ vorne alleine wundläuft und nach ca. 70 Min. Sauerstoff benötigt.
Wie letztendlich das Zahlensystem im „Matchplan“ aussieht ist mir “ sch…egal „,
ich möchte einfach nicht sehen, dass sich vorne einer alleine 70 Min.die Seele aus dem Leib rennt und zum Ende hin keine Power mehr hat um die Kiste zu treffen.
Denn sollte es gg Hannover keine 3 Pkte geben, geht das Jammern weiter bzw.
ein guter 2. Platz wird nicht erreicht.
Ein 3.Platz wäre eine verdammt schlechte Ausgangslage, da mMn der Erstliga 16.
einen stärkeren Ball spielt und beim HSV der Spieler „Zufall“ schon einen oder zwei
Sahnetage haben müsste.

Optimistisch ja…aber doch sehr, sehr verhalten.

.

Liverpool
5 Monate zuvor

Hallo Scholle klasse Artikel dem ich zu 100% zustimme und hoffe das der HSV jetzt endlich mal gemerkt hat wie es mit den eigenen U-Spielern gehen kann.

Und außerdem mach was das kannst – nämlich Fußball. Fußballer waren noch nie Langstreckenläufer sonst hättest Du heute einen Block bei den Leichtathleten.
Trotzdem gute Besserung und bleibe gesund

Ralf Lübbe
5 Monate zuvor

Guter Blog Scholle. Was jetzt zählt ist am besten 8 Siege und der Aufstieg. Wenn nicht jetzt wann dann???? Gute Besserung Scholle!
NUR DER HSV!!!!!!!

Riesum
5 Monate zuvor

Krafttraining vor oder nach dem Training auf dem Platz. Man sieht halt nicht, was die Jungs in der Wohlfühloase abseits des öffentlichen Trainings so treiben.

Schluder82
5 Monate zuvor

Alles Gute, heiße Wanne und ne Runde auf der Rolle wirken Wunder …

Sind ja nicht nur Ambrosius und Vagnoman die einen Sprung gemacht haben. Onana macht es im ersten Profijahr ordentlich. Jatta ist auch noch jung und hat starke Spiele gezeigt ( leider nicht immer ), Wintzheimer hatte ne starke Phase zu Beginn.

An den U 23 Spielern hat es in dieses Jahr bisher nicht gelegen. Es waren eher die Etablierten die mal Ihre Aussetzer hatten.

Elvis
5 Monate zuvor

Glückwunsch an Josha und Stephan, hoffen wir, dass der HSV in Zukunft wirklich mehr auf seinen Nachwuchs vertraut und nicht immer erst dazu gezwungen werden muss.

Wir (Michel&ich) würden uns außerdem wahnsinnig freuen, wenn ihr mal in unseren Podcast „Leder, Labskaus, Leistenbruch“ reinhört und uns eure Meinung dazu mitteilt:

https://youtu.be/S_TMFCbb1RE

Baresi
5 Monate zuvor

Vagnoman hat wirklich enorme Fortschritte gemacht. Ich muss zugeben, dass ich sein Potential in den letzten Spielzeiten nicht erkannt habe. Mir war er da schon von der Körpersprache her zu lax und insgesamt nicht handlungsschnell genug. Ich hatte – ehrlich gesagt – nicht den Eindruck, dass er mittelfristig eine echte Verstärkung für uns werden könnte. Nun hat er mich aber tatsächlich eines Besseren belehrt. Ich halte ihn aktuell für erheblich verbessert und sehr stark. Das habe ich ihm nicht zugetraut. Insofern ein großes Kompliment an den Spieler und auch an das Trainerteam, welches hier ganz offensichtlich ein schlummerndes Potential erkannt und erfolgreich gefördert hat!

Ich gebe mal meine (völlig unmaßgebliche – s.o. – ) Einschätzung zu unseren weiteren jungen Spielern ab (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Ambrosius: Sehr stark und spielintelligent. Ist bereits auf einem guten Level und hat sicher noch weiteres Steigerungspotential (anders als bei Vagnoman hatte ich bei ihm von Anfang an ein gutes Gefühl. Ich habe ihn live bei seinem ersten Einsatz unter Titz in Stuttgart gesehen und fand ihn da schon sehr auffällig. Habe mich in der Folge dann gewundert, warum er kaum eingesetzt wurde. Zum Glück hat man meine – hier mal nicht ganz falsche – Einschätzung dann noch rechtzeitig geteilt …;-)). MMn definitiv bundesligatauglich
  • van Drongelen: Solide. Guter Spirit, aber m.E. insgesamt etwas zu limitiert, um eine echte Stütze sein zu können. Kopfballspiel für seine Größe zu schwach. MMn nur bedingt bundesligatauglich
  • David: Habe noch kein wirklich gutes Spiel von ihm gesehen und er hatte (zu meinem Erstaunen, da ich Ambrosius lieber gesehen hätte – s.o. – ) nach meiner Erinnerung einige Einsätze unter Wolf. Zweikampfverhalten und Körpersprache gefallen mir nicht so sehr. Ich sehe kein wirkliches Potential. MMn nicht bundesligatauglich
  • Onana: Siehe Ambrosius. Dazu auffallend gute Technik und Ballbehandlung. Wird mit weiteren Spielminuten noch wichtige Erfahrungen sammeln, die es ihm ermöglichen, sein Spiel noch kreativer und erfolgreicher zu gestalten. MMn definitiv bundesligatauglich, zudem mit internationalem Potential.
  • Wintzheimer: Ordentlich. Wie van Drongelen gute Einstellung. Kämpferisch gut, guter Zug zum Tor. M.E. aber technisch – trotz Beidfüßigkeit – und von der Spielintelligenz her nur befriedigend. Sehe ihn eigentlich nur in der Sturmspitze von seinen Anlagen her. MMn bundesligatauglich, aber ohne Anspruch auf Stamm-11
  • Heil: Ballbehandlung und Antrittsschnelligkeit sehen vielversprechend aus. Habe aber nicht genug von ihm gesehen, um ihn beurteilen zu können.
  • Meißner: Keine Meinung. Habe nicht genug von ihm gesehen, um ihn beurteilen zu können.
  • Fabisch: Keine Meinung. Habe nicht genug von ihm gesehen, um ihn beurteilen zu können.
  • Hein: Fand ihn recht lebendig bei Testspielen gesehen. Möglicherweise ist er perspektivisch zumindest ein gutes backup auf der AV-Position? Habe aber nicht genug von ihm gesehen, um ihn beurteilen zu können.
  • Kwarteng: Fand ihn teilweise auffällig gut in Testspielen und in der Zwoten. Würde ich gern mal in der Liga bei uns sehen.Habe aber nicht genug von ihm gesehen, um ihn beurteilen zu können.
  • Verliehene Spieler Opoku und Amaechi: Opoku kann ich gar nicht einschätzen. War bei Rostock wohl ganz gut in Liga 3, spielt mir in Regensburg aber nicht häufig genug. Amaechi hatte bei uns doch nur sehr kurze und zumeist unglückliche Auftritte. Ich hoffe da immer noch ein bisschen, dass der Knoten platzt (wenn es bei ihm einen gibt). Spielt auch noch zu unregelmäßig in KA.

Wie gesagt, das alles komplett aus meiner Sicht, ohne nähere Trainingseindrücke, etc.

Aradia
5 Monate zuvor

👱‍♀️Guten Mittwoch allen.

Der Berater von Terodde scheint sich zu rühren.
Laut Bild hat Schalke einen Plan mit unserem
Stürmer.
Die Gespräche mit unseren Direktoren
plätschern so dahin.
Und nun kommt Fahrt auf.
Wird auch Zeit.
Baustelle: Hunt und Terodde.

Ein bis chen Klärung gibt den nötigen Schub.

Oh….immer diese offenen Fragen.
Und das im Endspurt!

Grantler3006
5 Monate zuvor

Vielleicht hat Vagnoman das Potential, vielleicht auch nicht. Wie viele U21vNationalspieler gibt es, die hoch gelobt wurden und dann abgestürzt sind. Es würde mich für den jungen Mann und den HSV freuen, wenn er was wird. Und noch mehr freu ich mich, wenn, wie nun die komplette Woche, das regionale Scouting ein engmaschiges Netzt wird, so dass es mehr Talente zum HSV bringt, dann ausgebildet werden und den Sprung in die Profimannschaft schaffen. Ich glaube, das die Voraussetzungen geschaffen sind, aber die Perlenfischer in der Metropolregion Hamburg, die es mit dem HSV halten, einfach früher aufstehen müssen!!!!

Sportvorstand und Hotte bitte umsetzen.

Spinoza
5 Monate zuvor

Gute Besserung wünsche ich dir, Scholle! Und danke für den guten Blog Artikel.

Tatortreiniger
5 Monate zuvor

Die Mopo hat knallhart nachgerechnet und kommt – nach meiner Meinung zu optimistisch – auf die Erkenntnis, der HSV brauche noch 5 Siege aus den letzten 8 Spielen!

https://www.mopo.de/sport/hsv/das-ziel-ist-greifbar-der-hsv-braucht-noch-fuenf-siege-bis-zum-aufstieg-38241044