Schalke und Werder zeigen, was der HSV endlich besser machen muss

von | 22.05.21 | 503 Kommentare

Was soll ich jetzt hier großartig über den  HSV schreiben, wenn das Thema allerorts nur der Abstieg von Nordrivale Werder Bremen ist? Ganz einfach: Genau darüber. Denn auch diese Leidensverschiebungen sind es, die uns hier tatsächlich nicht weiterbringen. Für mich jedenfalls ist der Nichtaufstieg des HSV keinen Millimeter leichter zu nehmen, nur, weil jetzt Werder Bremen runterkommt. Im Gegenteil, wenn ich mir die Ansammlung von Traditionsklubs in der Zweiten Liga anschaue, untermauert das nur weiter die These, dass die alteingesessenen Klubs leider zu oft verstaubt arbeiten – und rechts überholt werden. Schalke, Werder, Nürnberg, Hannover, Düsseldorf, St. Pauli, Rostock, Dresden und der HSV – das könnte eine geile Erste Liga sein – ist aber zurecht nur die Zweite Liga.

Die Frage, die wir hier in Hamburg beantworten müssen, ist: Wo ist man falsch abgebogen – und wie bekommt man diesen Kurs korrigiert. Eine Frage, die mehr als einen Blog bedarf und die ich in den nächsten Wochen thematisieren werde.  Bis dahin werde ich mich an dieser Stelle aber doch noch einmal mit dem aktuellen Zweitligageschehen beschäftigen. Denn so, wie ich von der Mannschaft erwarte, dass sie die Saison mit 100 Prozent abschließt, so muss und will ich da mitziehen.

Fangen wir personell an, denn da gibt es heute zig Fragezeichen, was die Startelf für das Spiel morgen gegen Braunschweig (15.30 Uhr, Volksparkstadion) betrifft. Beim Abschlusstraining sind Khaled Narey und Jan Gyamerah wieder mit der Mannschaft auf dem Platz gewesen. Gideon Jung und Josha Vagnoman trainierten nur individuell, während Amadou Onana erneut voll mittrainieren konnte. Und egal, wer morgen letztlich im Kader stehen wird, eines scheint klar: Hrubesch baut um. Zurecht! Er wird Spielern die Chancen bieten, die es sich durch Trainingsfleiß verdient haben. So wird es vermutet. So hat es Hrubesch angekündigt. Und ich frage mich: Sollte es nicht immer so sein? Vielleicht ist die jahrzehntelange Berücksichtigung von Namen und etwaigen Potenzialen vor Leistungen der entscheidende Fehler gewesen. Möglich ist es.

Sicher bin ich mir dabei, dass der HSV im Rahmen seiner Zweitligazugehörigkeit nie den Mut hatte, richtig konsequent auf einen Neuanfang zu setzen. Daniel Thioune als Trainer zu holen, war eine Maßnahme, die in diese Richtung ging. Und es begann auch verheißungsvoll. Und das, obwohl die Kaderzusammenstellung mehr auf maximale Absicherung des Aufstieges denn auf Entwicklung einer neuen Mannschaft ausgelegt war. Teroddes Einjahresvertrag, Gjasulas überschaubare Restlaufzeit, ebenso Leistner – vertretbare Verpflichtungen im Hinblick auf den sofortigen Aufstieg, ok. Zumindest vorher. Im Endergebnis aber muss man anerkennen, dass es eben nicht der richtige Weg war. Auch ich habe meine Worte, diese Mannschaft sei unter Thioune mit Typen wie Leistner und vor allem Terodde dieses Jahr stabil genug, um aufzusteigen, inzwischen gefressen. Dass es vermeidbar war – dabei bleibe ich trotzdem.

Aber, und da war ich vor der Saison, und da bin ich auch jetzt wieder vor der nächsten Saison: Der HSV muss endlich einen Weg einschlagen, der auf mehr als eine Saison ausgerichtet ist. Dass dabei auch an der einen oder anderen Stelle ein Schritt rückwärts gegangen werden muss, ist für mich klar. Ich weiß, dass der HSV intern an einer Mannschaft feilt, die aufsteigen soll. Und dieses Ziel ist auch das, was ich mir als Verantwortlicher setzen würde. Aber ich würde es nicht als primäres Ziel für die Saison 2021/22 ausgeben. Weder öffentlich noch hinter vorgehaltener Hand. Denn daran wird der HSV wieder scheitern.

Nun weiß ich, dass beispielsweise ein Jonas Boldt ganz sicher nicht in eine Saison geht, in der der HSV nicht wieder als einer der Favoriten für den Aufstieg gilt – aber ich hoffe, dass man sich den Weg noch mal überlegt. Zweimal scheitern muss ausreichen, um zu erkennen, dass die Zeit reif ist, einen neuen Weg zu gehen, der so etwas wie Aufbau und Konzeption einer neuen Mannschaft und damit einer eigenen Philosophie beinhaltet.

Ich habe mir heute tatsächlich das gesamte Programm von Dritt- und Erstliga-Konferenz angetan. Und es tat weh, zu sehen, wie in der Dritten Liga Fußball gespielt wird. Ebenso, was die schwachen Erstligateams wie Werder, Schalke und in weiten Teilen auch Köln heute gespielt haben. Alles Teams, die seit Jahren auf dem Weg nach unten sind. So, wie es der HSV seit 2010 fast durchgehend bis zum Abstieg war, so hat es Werder dem HSV in den letzten Jahren gleichgemacht. Schalke noch schlimmer – weil die dort noch mehr Geld verbrannt haben als man es hier beim HSV „geschafft“ hat. Und wenn ich das aktuelle Transferverhalten der Knappen einordnen müsste, dann machen sie das, was oft der erste Reflex von Erstligaabsteigern war: Sie kaufen teuer ein. Sie gehen gleich „all-in“, um den Absturz mit enormem (finanziellen) Aufwand sofort wieder zu korrigieren. Das kann auch funktionieren – oder eben wie beim HSV laufen…

Die Parallelen der Scheiternden sind wirklich brutal. Stuttgart hat die Kurve bekommen, weil sie einen innovativen, mutigen Trainer (und einen krachend selbstzerstörerischen HSV in deren Aufstiegsjahr) haben bzw. hatten. Bielefeld hält in dieser Saison die Klasse mit Geschlossenheit und ohne große Namen im Team. Wobei: Stefan Ortega hat zusammen mit einer sehr funktionalen Defensive den Grundstein gelegt für diesen Klassenerhalt, über den ich mich persönlich echt freue. Vor allem für meinen Freund Jürgen Linnenbrügger! Aber eben auch dafür, dass die mannschaftliche Geschlossenheit belohnt wird. „Wer besser sein will, der muss mehr trainieren“ hat Hrubesch gestern gesagt. Und ich bin mir sicher, dass er damit nicht meint, dass es eine immer funktionierende Gleichung sein kann „je mehr Trainingsstunden, desto mehr Leistungsvermögen“. Vielmehr geht es Hrubesch völlig zurecht um Einstellung. Denn nur wer bereit ist, mehr zu geben, wird auch mehr erreichen. Dafür kann man eine Stunde mehr am Tag trainieren. Oder die eigentliche Einheit einfach noch konsequenter und noch intensiver angehen. Von sich aus wohlgemerkt!

Soll heißen: Holt endlich die Spieler, die ihren Durchbruch greifbar vor sich haben und entwickelt sie genau dahin. Gebt den Spielern den Schlüssel für ihre Karriere in die Hand und führt sie dahin, die Tür selbst aufzustoßen. Damit entwickelt man nämlich neben dem Einzelnen auch die Gesamtleistungsfähigkeit. Und man dürfte das erste Mal seit vielen Jahren wieder das Gefühl haben, hier mit Arbeit das erreicht zu haben, was man sonst über teure Einkäufe versucht hatte, zu regeln. Man darf endlich wieder stolz sein! Denn man hätte endlich wieder etwas selbst geleistet und erreicht.

Wäre das nicht schön?

Da ich es damals vorher, mittendrin und nach seiner Entlassung behauptet habe, bleibe ich auch heute noch bei der These, dass der HSV heute mit einem Christian Titz als Trainer weiter wäre. Denn Titz ist genau deshalb beim HSV rausgeflogen, weil er fast alles längerfristig anlegen und neu machen wollte. Der damalige Vorstandsboss Bernd Hoffmann konnte sich mit dem vergleichsweise riskanten Neuanfang nie anfreunden, weil er seine eigene Position dadurch gefährdet sah. Ralf Becker (Glückwunsch zum Aufstieg!!) folgte auf dem Fuße, weil auch er seine Postenerhaltung über die Vernunft stellte – aber das war auch vor Becker/Hoffmann schon so. Fakt ist: Titz stand intern schon auf der Abschussliste, bevor er selbst seinen Vertrag als Cheftrainer der ersten Mannschaft unterschrieben hatte. Mit anderen Worten: Es war gescheitert, bevor es losging. Seine Ideen wurden weniger als halbherzig umgesetzt.

Inhaltlich korrekt zu bewerten war dieser Pseudo-Neuanfang jedenfalls nie. Und diese Uneinigkeit der Verantwortlichen sorgte gleich im ersten Zweitligajahr für eine schlimme Disbalance in der Kaderzusammensetzung/Spielidee/Vereinsphilosophie. Wo es hinführte, wissen wir alle noch zu gut. Und nein, es muss jetzt nicht Christian Titz als Trainer zurückgeholt werden. Das sage ich damit nicht. Aber ich würde mich darüber nicht ärgern und hielte eine solche Entscheidung für richtig, wenn man intern zu 100 Prozent davon überzeugt wäre. Da wäre es mit tatsächlich auch scheißegal, ob ich dafür von den Fans, dem Aufsichtsrat oder medial einen an die Backen kriege. Denn der HSV braucht einen Trainer, der zusammen mit dem HSV einen Plan verfolgt, der auf dem Guten aus dieser Saison und auch über die kommende Saison hinaus aufbaut – komme es, wie es wolle. 

Der Weg ist beim HSV das Ziel. Und das müssen endlich alle erkennen, bevor wir uns tatsächlich irgendwann über den Zweitligaklassenerhalt freuen müssen.

Ich wollte wirklich das letzte Saisonspiel von der Couch aus schauen. Ohne zu arbeiten, ein bisschen aus Protest. Zumindest war das meine Reaktion während und nach dem Osnabrück-Spiel. Mich nervt es bis heute, dass sich in dieser Mannschaft niemand mehr auflehnt. Nicht, weil es die Typen dafür nicht gibt – Leistner und Terodde allein könnten den ganzen Bums zusammenhalten. Nein, es ist einfach diese schleichende Designation, die am Ende hier beim HSV noch alle eingeholt hat. Auch Leistner – und selbst Terodde. Denn was alle immer mit „der HSV hat noch alle schlechter gemacht“ beschreiben, hat einen Grund: fehlenden Mut!

Es fehlt der Mut, anzuerkennen, dass man nicht mehr allein über seine vergleichsweise größere Qualität allein kommen kann, sondern dass man sich diese mühsam wieder zurückerarbeiten muss. Und das gilt für die wöchentlichen Auftritte auf dem Platz gleichermaßen wie bei der strategischen Planung der Vereinsoberen. Ich formuliere es mal etwas drastischer: Dieser HSV ist abgestürzt. Schon länger. Aber er hat bei diesem Fall auch stets alles aufgezeigt bekommen, was er nicht mehr machen darf. Oder wie Elvis es in seinem Song auch richtig anspricht!“

Mein Fazit: Lernt daraus. Werdet mutig und fangt weiter unten an, mit Veränderungen Verbesserungen zu erzeugen! Scheißt auf das, was die ahnungslosen Außenstehenden sagen und verfolgt konsequent einen Weg, wenn ihr von diesem überzeugt seid. Ich behaupte: Die nach einem Neuanfang hechelnden Fans werden folgen! Und im besten Fall entsteht ein Verbund, der den HSV über Jahre stark machen und tragen kann…

Entschuldigt, aber das musste mal raus! In diesem Sinne, bis morgen. 

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Jörg Brettschneider
3 Monate zuvor

Titz ist jetzt echt nicht dein Ernst, Scholle???

Der hat alles durcheinander gebracht und ein statisches Quergeschiebe unter schwachsinnigem Einbezug des Torwarts zu verantworten. Ich erinnere mich mit Grausen.

So jemanden zu holen, wäre nicht mutig, sondern hochgradig dumm!

Wie kann man Titz hier ernsthaft noch abfeiern. Ich fasse es nicht.

Der HSV ist ein ganz mies geführter Club. Dass Boldt, nachdem er schon zwei Mal bewiesen hat, dass er es nicht kann, immer noch im Amt ist und die neue Saison planen darf, ist ein schlechter Witz. Über den man nicht mal mehr im Ansatz lachen kann.

Lehrlinge wie Boldt, Mutzel und Jansen haben bei einem solchen Club in der Hauptverantwortung nichts – aber auch gar nichts – verloren.

Dieses Panoptikum von Aufsichtsrat ist eine noch größere Schande für diesen Club.

Solange sich auf dieser Ebene nichts tut und Konsequenz von oben vorgelebt wird, werden „Profis“ wie Konsombi, Vagnoman, Gyamerah und ganz besonders Dudziak noch lange eierschaukelnd durch die Gegend laufen, ihren Kontoauszug freudig begutachten, Tattoos stechen lassen, Führerscheine in Vollstudienzeit machen und auf dem Platz keinen großen Widerstand leisten.

Mit solchen Leuten kannst du alles, nur „keinen Krieg gewinnen“.

So, das musste jetzt auch mal raus!

Was den Werder-Abstieg angeht, stimme ich dir zu, Scholle.

Wer glaubt, dass das eine gute Nachricht ist, hat den Schuss nicht gehört. Für den HSV bedeuten die Abstiege von Schalke, Bremen und vielleicht noch Köln ein fast unlösbare Aufgabe.

Aber Supporter-Chef Tim Oliver Horn ist ja „fein mit dieser Liga…“

Und dass die großen Traditionsclubs nach und nach fertig haben, schreibe ich hier auch schon lange.
Wer das leugnet, will es nicht sehen.

P.S.
Nichts persönlich gegen Tim Oliver Horn. Menschlich gesehen möchte ich ihn nicht abqualifizieren.
Was auch für Dudziak, Vagnoman und Co gilt.

Aber mit diesem Satz hat er – Horn – auch viel über den HSV und seine Kultur gesagt.
Für den Leistungs- und Erfolgsgedanken ist nicht ausreichend Platz beim HSV. Für Fanprojekte, Mitbestimmungsrechte und Gender-Trikots dafür zu viel.

Last edited 3 Monate zuvor by Jörg Brettschneider
ballfernerZehner
3 Monate zuvor

Moin,

völlig egal, welcher Trainer oder welcher Spieler geholt wird oder welche vereinspolitische Entscheidung der HSV trifft, grundsätzlich wird wie im benachbarten Nordkorea Blog auch hier ersma alles niedergemacht.

Wat jetzt schon wieder über Tim Walter hergezogen wird🤦🏻‍♂️

Dabei isser noch nichma offiziell verpflichtet, hat noch keinen Trainingstag geleitet oder ein Spiel begleitet.

Kann ein Trainer nich auch aus seinen Fehlern/Verhaltensweisen bei früheren Vereinen lernen und es besser machen?
Is dat denn völlig utopisch?

Manmanman…..nich zu fassen

Alex
3 Monate zuvor

„Hrubesch baut um. Zurecht! Er wird Spielern die Chancen bieten, die es sich durch Trainingsfleiß verdient haben. So wird es vermutet. So hat es Hrubesch angekündigt. Und ich frage mich: Sollte es nicht immer so sein? Vielleicht ist die jahrzehntelange Berücksichtigung von Namen und etwaigen Potenzialen vor Leistungen der entscheidende Fehler gewesen. Möglich ist es.“

Du bestätigst also, dass das Leistungsprinzip seit Jahren mit Füßen getreten wird, auch wenn du es durch die üblichen Verklausulierungen gleich wieder relativierst.

Aber warum zur Hölle hast du in deinen Blogs NIEMALS darauf hingewiesen, als es noch hilfreich gewesen wäre und vielleicht mit den Stimmen der anderen Medienvertreter noch etwas hätte bewirken können? Warum immer erst, wenn alles zu spät ist? WARUM?

Mein Fazit: Lernt daraus! Werdet mutig und fangt rechtzeitig an, auf Missstände und Fehlentwicklungen während der laufenden Saison hinzuweisen! Scheißt auf das, was die Chefredaktionen euch vorgeben oder der HSV von euch erwartet, damit die Akkreditierung erhalten bleibt. Verfolgt konsequent einen Weg ohne Hofberichterstattung, sodass ihr noch in den Spiegel schauen könnt. DAZKE! ENDE

Horizons Inc.
3 Monate zuvor

Ich gehe ja mit vielem konform, und das ist schon in der „Rautenperle“ nachvollziehbar, was den falschen Weg des ewigen All-Ins und den Verzicht auf einen wirklichen kontinuierlichen Neuaufbau des HSVs angeht.

Aber der Name Titz triggert mich leider in diesem Zusammenhang beim HSV zu sehr, als das ich nicht doch meinen Senf dazu geben müsste.
Was hat diesen Mann jemals als „Entwicklungstrainer“ qualifiziert, außer das er mangels anderer Angebote beim HSV dereinst Jungendtrainer war?
Die damaligen vermeintlichen Perlen wurden oft schon von Markus Gisdol ins Team eingeführt, einen Matti Steinmann (der auch zugebenermaßen kein großes Talent war) ließ Titz nach dem Abstieg sofort fallen um ihn gegen einen Christoph Moritz zu ersetzen. Einen persönlichen Freund, den er ernsthaft, zusammen mit dem anderen Kumpel Holtby, in eine Weltelf neben Messi und Co. platziert hat noch vor seiner Zeit beim HSV. Sollte man noch auf YouTube vielleicht finden können. Ein Stephan Ambrosius durfte einmal als RV für einige Spielminuten in einem Pokalspiel in Siegen gegen einen Fünft- (oder war es Sechst?) Ligisten auflaufen – Verletzung abgezogen, dennoch ohne wirkliches Interesse an ihm. Was war sonst an Entwicklung zu sehen, außer das Gadget mit dem Torwart an der Mittellinie, das sich – Surprise, Surprise – niemand nachhaltig zu Herzen genommen hat, hier aber zum zentralen System gehören sollte. Mit Wolf holte der HSV hingegen wirklich jemand, der Entwicklungstrainer war, und neben mehreren Deutschen Jugendmeistertiteln u.a. einen Christian Pulisic auf dem Weg zum Multimillionenseller geprägt hat, Orel Mangala betreute, etc.
Allein, genau wie bei Daniel Thioune, Trainer und Kaderzusammenstellung gingen beim HSV nicht den gleichen Weg.
Und noch mehr als Thioune fehlte Wolf die Unterstützung im Moment des Niedergangs, und aktive Spieler wurden schon zu Beginn der Rückrunde intern verabschiedet oder der Abschied nahe gelegt, sportpsychologische Hilfe aktiv ausgeschlagen…

Kollege Titz hat auch beim RWE, bei denen das knappe Scheitern an den Ansprüchen aus einem enormen finanziellen Kadervorteil (ich spreche hier bewusst nicht von Qualität) ähnlich immanent scheint wie beim HSV, keinen ruhmreichen Abschied bekommen – mit dem Unterschied das in der dortigen Fanszene kaum jemand diesem Trainersimulanten und Buchautoren eine Träne nachweint. Das viele HSV Fans da immer noch anders denken lässt sich sportlich nicht erklären – aber angesichts des Traumes vom „großen HSV“ vielleicht zumindest abbilden, aber mir nicht wirklich erklären.

Ja, Kollege Titz hat in Magdeburg eine gute Rückrunde hinbekommen. Ob er da „etwas entwickelt“ kann man vielleicht nächstes Jahr um diese Zeit beurteilen.
Aber weder beim HSV noch bei RWE hat dieser Mann dies tatsächlich getan.

Last edited 3 Monate zuvor by Horizons Inc.
Vamodrive
3 Monate zuvor

Dieser Blog ist zu geil, egal was aber auf jeden Fall -raus, raus- raus- Entscheidungsträger sind eh die Vollblinden,
Trainer machen alles falsch außer sie treten freiwillig zurück.
Keiner kann Bilanzen lesen aber der Finanzvorstand ist ein Jongleur.
Der Aufsichtsrat trifft sich eh nur zu Kaffee und Kuchen.
Junge Spieler einbauen aber die „Alten“ auf jeden Fall einsetzen
Echt unsere ganzen Kommentare sind eigentlich nur lachhaft (ok meine besonders)

Ich wünschte mir die Verantwortlichen hätten wirklich mal Zeit den Verein umzubauen aber nach der 2ten Niederlage geht unser Geschrei wieder los.
Wir sind als Vorstand und Trainer einfach zu gut für diesen Verein, warum erkennt es nur keiner 🙂

Frohe Pfingsten ein saftiges Steak und ein frisch Gezapftes :9

Polkateddy
3 Monate zuvor

Wie asozial jetzt schon wieder über Tim Walter geurteilt wird🗣️aaaahhh.
Könnt ihr nicht 1x die Fresse halten und zunächst nachdenken bevor ihr eure großen Probleme in die Tastatur hämmert?

FrankWestwood
3 Monate zuvor

Dieses ständige Geläster, gerade über Tim Walter, empfinde ich persönlich als sehr unsäglich. Wir hätten genau so gut aufsteigen können, dann würde es bei einigen hier heißen das es nur Glück gewesen ist, meine Güte. Ich ärgere mich als Fan und Mitglied auch, aber lasse auch die Kirche im Dorf. Manchmal gefallen mir momentan die Spiele meines HSV in Liga 2 besser als in Liga 1 jede Woche gegen den Abstieg zu ballern. Ich sage: Weiter den Weg versuchen, vielleicht springt irgendwann der Aufstieg bei raus. Mit dem Draufdreschen auf den HSV, noch dazu ohne Insiderwissen und eigene Paradelösungen ist völliger Nonsens.

MeinVerein2021
3 Monate zuvor

Als ich die Sätze zu Titz las, dachte ich: echt jetzt? Nee, ne. Das kann ich nicht glauben.
Der Weg ist das Ziel? Im Profifußball? Das glaube ich nicht.
Das Ziel heißt Aufstieg. Und dazu muss sich der HSV auf den „richtigen“ Weg machen.
Es ist nicht klug, das Ziel Aufstieg hinter verschwurbelten Sätzen von Entwicklung und Wegen, die das Ziel sein sollen, zu verstecken. Was soll das sein? Okay, wenn man ist mit einem Platz im oberen Drittel der 2. Liga glücklich ist ….
Ziele müssen klar formuliert sein. Sonst kann man sie ja gar nicht verfolgen. Sie müssen messbar sein. Also 3., 2. oder 1. Platz.
Das 4. Jahr 2. Liga steht bevor. So langsam müsste der HSV genug Zeit gehabt haben, um zu erkennen, was man vermeiden sollte. Wenn man dann noch HH eng einbindet., kann man auch lernen, was zu tun ist, um aufzusteigen.

Stadionbesucher
3 Monate zuvor

https://www.welt.de/sport/article223490920/Tim-Walter-ein-Jahr-ohne-Klub-Jeder-schreit-nach-Typen-Ich-bin-nicht-0-8-15.html

Walter: „Oftmals wird diskutiert, ob aufgrund der Qualität der Spieler keine andere Spielweise möglich sei. Es gibt den Ansatz, hinten drinzustehen, auf Konter und Standards zu lauern. Das respektiere ich. Mein Ansatz ist: Das Spielfeld ist über 100 Meter lang: Ich versuche, den Gegner möglichst früh zu attackieren, um nicht so weite Wege zum Tor zu haben. Lieber fünf Meter schnell laufen, als 40 Meter hinterherzulaufen. Das beinhaltet natürlich auch, schnell und gut im Gegenpressing zu sein. Das ist anstrengend, bringt aber am Ende den Spielern und mir mehr Spaß. Das ist meine Überzeugung, wobei es natürlich eine Konter-Absicherung braucht. Wenn ich keinen Mut habe und nicht ein gewisses Risiko eingehe, werde ich im Leben nicht weiterkommen.“

Die Aussage, genauso wie die anderen Antworten sind eigentlich sehr positiv und es würde doch gut zum HSV passen es mal offensiver zu probieren.

Fussball soll Spaß machen usw. ist doch was HH auch sagt.

Klingt jetzt nicht so als wäre er der Supergau.

Bin von seiner Philosophie eher positiv überrascht, nach dem ganzen Geläster hier im Blog.

Last edited 3 Monate zuvor by Stadionbesucher
FrankWestwood
3 Monate zuvor

Ich verstehe nicht warum hier ständig gegen Tim Walter gepestet wird. Meines Erachtens fährt er verbünftige Ansätze und stamd ja auch schon bei einigen Vereinen auf dem Zettel. Und zu behaupten, der sei ja nur arrogant, ja nun, das ist ja auch wieder mal sinnfrei. Offenbar kann unser Vorstand machen was er will, nun wird bei jeder Aktion seine Ablösung gefordert. Was soll das ? Hat hier irgendjemand eine Alternative die garantiert das alles anders wird ? Wir haben eine sehr gute Saison gespielt und schlussendlich verpackt. Schaut mal auf die Tabelle, das soll jetzt alles ein Vorstabdsproblem sein ? Und diese Behauptungem stets als Außenstehende ohne Einblick ins Geschehen. Bisher hat hier jeder Trainer seine Chance bekommen und deshalb wenn er kommt: Herzlich Willkommem !

M. R. X.
3 Monate zuvor

Grundsätzlich ergibt sich aus dem Abstieg von Bremen, Schalke und vielleicht Köln, möglicherweise die Chance, sich im Schatten der maximal geschrumpften Erwartungen betreffend dem HSV, endlich einmal neu auszurichten.

Dazu gehört jedoch eine klare Strategie und Leute, die diese umsetzen können.

Was wir jetzt bräuchten wären ein handlungsfähiger Aufsichtsrat und vor allem einen Vorstandsvorsitzenden der einen solchen Plan mit Leben erfüllen könnte. Dazu einen findigen Sportchef, einen mutigen Trainer mit einer echten Spielidee und Spieler die physisch sowie psychisch in der Lage sind diese zu begreifen.

Um es vorsichtig auszudrücken sehe ich uns hier gerade nicht so optimal aufgestellt…..

Last edited 3 Monate zuvor by M. R. X.
Ivan69
3 Monate zuvor

Über die Charaktereigenschaften eines Tim Walter lässt sich schlecht urteilen.
Rein fußballerisch wäre das eine recht gute Entscheidung.
Der (jetzige) Kader des HSV ist schon recht deutlich auf Offensivfußball ausgerichtet.
Es wurde mit Wolf und Thioune zweimal der Fehler gemacht, dies mit einem defensiv denkenden Trainer zu kombinieren.
Mit deutlichem Offensivpressing hat die gegenwärtige Mannschaft in der abgelaufenen Saison die besten Leistungen gebracht.
Darauf aufzubauen macht Sinn.

Hamburger-Jung
3 Monate zuvor

Hier wird ja schon ordentlich auf T. Walter herumgehauen, bevor dieser überhaupt einen Vertrag bei uns unterschrieben hat. Von den Schwarzsehern hier würde ich gerne mal wissen, welchen Trainer diese gerne hätten. Kein Wunschdenken, sondern Trainer die zu haben und gewillt wären das HSV-Himmelfahrtskommando anzunehmen. Ich traue Boldt und Mutzel schon zu einen passenden Trainer zu finden. Ob er uns nun gefällt oder nicht ist doch völlig nebensächlich und wird auch nicht in die Entscheidung einfließen.

ToniHH
3 Monate zuvor

Danke Herr Hrubesch..

• beste PK‘s seit Jahren
• offen dargelegt wo es happert
• und dirch 4.platz immerhin 1 Mio
TV Gelder getettet…

Bleiben Sie dem HSV wohlgesonnen

⚫️⚪️🔵

abraeumer
3 Monate zuvor

Guter Blog, Scholle. Einige hier fordern diesen nachhaltigen Weg schon seit Jahren.

Nach meinen Informationen war es insbesondere Jansen der den Abschuss von Titz gefordert hat. Jansen war es auch, der sich für Wolf eingesetzt hat, um ihn schon nach sehr kurzer Zeit nur noch als „Jugendtrainer“ zu bezeichnen.

Hans-Werner Rieken
3 Monate zuvor

Man stelle sich vor wir hätten Scholles Wunschtrainer Titz noch und dann mit Fussballstümper Ulreich im Tor!!!??
Ansonsten hat Jörg Brettschneider hier alles richtig analysiert!!

Stadionbesucher
3 Monate zuvor

Das muss jetzt mal gesagt werden: seit Jahren lassen wir uns HSV Fans von den Brämern lächerlich machen…auf der Arbeit…im Supermarkt…ich für mich habe heute das Köln Tor gefeiert als wäre der HSV aufgestiegen…heute feier ich diesen Tag, nach 3 Jahren kommt Werder zu uns in die 2. Liga. Kann man auch mal genießen und die Brämer auslachen und verspotten – genauso wie wir es ertragen mussten. ENDE

Last edited 3 Monate zuvor by Stadionbesucher
US73
3 Monate zuvor

Und wieder legt der Blog-Vater den Finger in die falsche Wunde.
Das alles sind Symptome, Scholle!
Die Ursachen liegen viel tiefer in der Struktur des HSV.
Warum ist der letzte Titel ein mühseliges 3:2 im Pokalfinale gegen die Stuttgarter Kickers 1987, also vor 34 Jahren?

Wer beim HSV schon alles Aufsichtsrat war. Stadionsprecher, Tagesschau-Sprecherin, 83er-Trikot unterm Anzug, etc, etc.

Kein seriös geführtes Unternehmen würde sich solche Aufsichtsräte antun; von den derzeit „Abgetauchten“ ganz zu schweigen.

Es ist etwas faul im Staate Dänemark. Shakespeare, Hamlet, 1. Aufzug.

Das „Faule“ im HSV ist mittlerweile e.V.-tragend. Da verweigert der Beirat (den keiner gewählt hat von den Mitgliedern) AR-Kandidaten die „Zulassung“ zur Abstimmung, weil er sie für nicht geeignet hält. Weil die Kandidaten dem „anderen Lager“ zu zurechnen sind. Das ist nicht die Aufgabe des Beirats!

Die Satzung des e.V. ist leider auf die AG übergesprungen; ein großer Konstruktionsfehler der Ausgliederung. Wo war eigentlich der grosse Vorsitzende die letzten 4 Monate? Nach seinem Rücktritt aus dem AR habe ich von Marcel Jansen nichts mehr gehört – und das als HSV-Präsident!

Boldt schickt Mutzel über Monate zu den Interviews nach den Niederlagen; er selbst hat wahrscheinlich Besseres zu tun (nach der Roma-Charade dient er sich wahrscheinlich gerade bei Chelsea oder Real Madrid an…).

Auch 3 Jahre nach dem Abstieg zählt die Geschäftsstelle noch über 300 Mitarbeiter; für die – trotz staatlicher Hilfen – keine Kurzarbeit beantragt wurde. Wit haben es ja.

Wettstein jongliert mit Anleihen und Krediten der Bodensee-Bank; produzierte auch vor Corona jahrelang zweistellige Millionen-Verluste. Frag mal bei 1860 oder beim BVB über dessen Beleumundung nach.

Bei diesem HSV macht jeder, was er will, solange das Gehalt pünktlich kommt.
„Ein Tollhaus“ wäre noch freundlich formuliert.

Dieser Verein hat fertig. Er weiß es nur noch nicht. Aber bald wird er es wissen.
In 2022 Tabellenplatz 8-11, danach weiter unten, sollte die Insolvenz nicht vorher eintreten. Hoffentlich muss Uwe das nicht mehr erleben.
Er wird als Lehrstück in die Geschichte eingehen, wie man bar jeglicher Vernunft Millionen verbrennt, an Seilschaften festhält, sinnlose Entscheidungen trifft, und ohne Konzept weiter tanzt, bis der Strom abgestellt wird.

Auf der Titanic spielte die Kapelle auch bis zum Schluß…

Theo Lingen zitiert: „Traurig, traurig, traurig.“

Marcel Jacobs
3 Monate zuvor

Man kann es ja immer auch von zwei Seiten sehen. Das erste Mal seit Jahren arbeiten Spodi und Sportvorstand eng und vertraut zusammen. Die so genannte Teppichetage trat lieber geschlossen zurück als darauf zu warten das wieder JEDER täglich mitlesen kann was wer über wen in welchem Hinterzimmer auch immer gesagt hat. Die verschwenderische Einkaufspolitik ist Geschichte. Jedes Jahr werden Kosten gesenkt und trotzdem spielt man um den Aufstieg mit. Nachwuchsabteilung? Das Stiefmütterlich behandelte dritte ungeliebte Kind. Bitte sehr. Zwei Stammspieler aus der eigenen Jugend. Nur einen Trainer der dazu passt hat man noch nicht. Sind das nicht Situationen die wir uns vor 3 oder 4 Jahren herbeigesehnt haben? Auch das der gemeine Fan endlich erkannt hat das es nur mit Nachhaltigkeit geht (wobei ich mich schon frage warum dann so oft Mutzel raus Marcell raus Boldt sowieso raus gefordert wird) stimmt uns alle zuversichtlich. Es stimmt natürlich schon das der Aufstieg wieder verspielt wurde und die Rückrunde… Na Schwamm drüber. Der HSV hat halt das Problem jetzt immer Zweigleisig fahren zu müssen. Nämlich nachhaltig aufbauend und maximal erfolgreich am besten mit dem Aufstieg. Sonst liest man halt wieder :Bold und Mutzel haben es auch im zweiten Jahr nicht geschafft. Alle rausschmeißen (was ja dann das genaue Gegenteil von Nachhaltigkeit und Philosophie ist). Und das Gerede von jetzt kommt Schalke und Bremen und wer nicht schon alles da ist. Ich bin mir sicher das auch Schalke lieber nicht gegen einen Verein antreten will der einen Etat von 20 Millionen hat. Denen wäre Kiel oder Fürth auch lieber gewesen. Aber was weiß ich schon davon. Bin nur ein Fan der sich aufs nächste Jahr freut.

Jörg Brettschneider
3 Monate zuvor

Tim Walter?

Dieser arrogante Vogel und Phantast?

Neuer Trainer beim HSV?

Wer legt diesen Dilettanten Boldt und Mutzel endlich das Handwerk?

Es ist mehr als clubschädigend, diesen Herren weiterzuzuschauen. Der AR gehört wirklich angezeigt.

Kann da niemand eine Petition oder sowas starten?

Fragt mal in Stuttgart nach, was dieser Vogel dort getrieben hat. Dann habt ihr keinen Bock mehr auf Pfingsten.

Last edited 3 Monate zuvor by Jörg Brettschneider
Uwe Tilch
3 Monate zuvor

Oh man, es hört nicht auf! Nein kein Ende in Sicht wo wir uns von den Ahnungslosen Leuten Trennen. Im Ernst, Tim Walter neuer Trainer??? Langsam ist das alles an Peinlichkeiten nicht mehr zu Toppen.

Schluder82
3 Monate zuvor

Titz ist nicht am Risiko gescheitert. Das er von vorne herein gescheitert war, würde ich sofort unterschreiben. Titz hat Hoffmann medial überstrahlt und Hoffmann guldet keinen Erfolg neben sich. Er wollte derjenige sein, der den HSV wieder in die Bundesliga bringt. Der Erfolg wäre ihm mit Titz niemals zugeschrieben worden.

Mich freut es für ihn das er in Magdeburg erfolgreich ist.

Trotzdem brauchen wir einen neuen Weg. Einen Weg der nicht vorbelastet ist.

Last edited 3 Monate zuvor by Schluder82
Alex
3 Monate zuvor

JONNY!😍😻

Nur der HSV
3 Monate zuvor

Ulreich, nicht zu glauben.

Jörg Brettschneider
3 Monate zuvor

Der letzte Spieltag hält nochmal den Spiegel vor, wie blamabel der HSV zum dritten Mal vergeigt hat.
Greuther Fürth steigt auf. Das macht schon fassungslos.

Dass Boldt und Mutzel – die gar nicht mehr im Amt sein dürften – jetzt noch Walter holen, schlägt dem Fass den Boden aus. Die haben doch alle keinen Kredit mehr.
Merkt in Hamburg wirklich niemand was?

Für alle Fans, die auch im nächsten Jahr noch dabei bleiben möchten:
Es wird jetzt richtig übel. Stellt euch auf die Plätze 8, 9, 10 oder schlechter ein.

Alex
3 Monate zuvor

Gleich Katja Kraus im ASS.☝️

horst schlau
3 Monate zuvor

Horst Hrubesch als Sportvotstand mit einem Sportdirektor der die Transfer umsetzt und einen Finanzvorstand, der für den größt möglichen Erfolg sogar die Schwiegermutter verkaufen würde !!! Brauch auch keine Ahnung vom Fußball zu haben !!!

Gruß Horst

Rotkaeppchen1966
3 Monate zuvor

Was ist denn das für eine Überschrift – nein was für ein Artikel?
Meine Güte, Scholle…ehrlich, würde Toni Kroos schreiben.
Jetzt hier Schalke und Werder im Vergleich heranzuziehen ist in der Tat – mutig, aber nicht angebracht, wenn man die Situation des HSV so lange im Hype auf auf den Trainer-Gott Thioune und den tollen Nachwuchs inkl. seines Prototyps Vagnoman geradezu geleugnet hat, Scholle.
Deine Folgerung aus der Ambition Hoffmanns ist eine haltlose Unterstellung und bei den Zweitligaspielen unter dem Magdeburger Trainer scheinst du gefehlt zu haben.
Herr Becker hat den Fehler gemacht in der finalen Phase der Saison 2018/2019 öffentlich einigen Spielern ihr Ende beim HSV zu verkünden. Dass er einen Kader zusammenstellen kann, hat er in Kiel und Dresden bewiesen.
Es mutet für mich merkwüdig an, das du hier von „Mut“ und dem neuen Weg schreibst, hat dir doch selber der Mut gefehlt, die strukturellen Vakanzen und personellen Fehlentwicklungen beim HSV aufzuzeigen.
Jetzt, wo das „Kind einmal mehr in den Brunnen gefallen ist“, kommt ihr Journalisten alle mit populistischen Binsenwahrheiten aus der Deckung. Was du den vorgenannten als „Postenerhalt“ vorwirfst, könnte man dir auch als „Akkreditierungserhalt“ auslegen, Scholle.
Tja – musste auch mal raus.

Walter Knell
3 Monate zuvor

Wenn wir Titz früher geholt hätten wären wir nicht abgestiegen.Was später war kann jeder selbst beurteilen.Hollerbach war der Sargnagel

Thomas Ruf
3 Monate zuvor

Sollte TW neuer Trainer werden bin ich auch nicht begeistert
Aber sind wir Mal ehrlich welcher Trainer tut sich den HSV noch an
Schlechter wie es jetzt gerade ist kann es auch nicht werden
Außerdem brauchen wir keinen Sympathieträger sondern einen der diese Truppe ans laufen bringt

Fussballtrainer
3 Monate zuvor

Moin Scholle. Vollkommen zutreffender Blog von dir. Passt alles wie A auf Eimer.
Mann kann aber nicht einfach das Aufstiegsziel beim HSV vergessen oder übersehen oder umformulieren. Selbst wenn man den Druck nehmen will funktioniert das für die Traditionsvereine nicht in Liga 2. Man kann nicht irgendwelche 4. 5. oder 5.Plätze als Ziel ausgeben.
Jetzt kommt wohl doch Tim Walter.
Da dürfte es hier im Blog nicht langweilig werden. Schöne Pfingsten und auf eine wunderbar spannende nächste Saison, hoffentlich mit Zuschauern.

Last edited 3 Monate zuvor by Fussballtrainer
HerrHans
3 Monate zuvor

Scholle sorry, deine Ausführungen entsprechen nicht der Realität. In Hamburg ist und bleibt nur der Aufstieg das Ziel. Alle anderen Ziele sind in Hamburg nicht umzusetzen. Keiner – auch hier im Blog – würde sich mit einem langandauernden Aufbau über Jahre zufrieden geben. Warum nicht ganz klar das Ziel Aufstieg vorgeben? Alles andere ist doch „Rumgeeiere“. Wir alle wollen doch, dass der HSV der Wahrheit ins Auge blickt. Nur die Wege waren bisher nix. Vergangene Saison hieß noch, der HSV darf auch Fehler machen, es wird Zeit brauchen etc. Das funktioniert in Hamburg nicht. Hamburg erwartet und beansprucht einen Erstligisten. Die Wahrheit wäre aber eben, zu erkennen, dass es dafür mehrere Hrubesch’s im Verein benötigt und auf dem Platz. Die hat der HSV nicht. Leider erst recht nicht in der Führungsetage und deshalb ist die Führung auch nicht in der Lage solche veranlagten Spieler zu erkennen. Es braucht authentische Personen, die wirklich ehrlich mit sich selbst (wie ein Hrubesch) sind und damit auch Wahrheiten erkennen können. Ich spreche Boldt und Co keinen Sachverstand ab (das kann ich auch nicht beurteilen von meinem Sofa aus) aber wie ehrlich und authentisch sind sie? Damit fängt alles an.

Thomas Franz
3 Monate zuvor

Ganz ehrlich: Die Überschrift verstehe ich auch trotz Nachlesens nicht wirklich.
Und was soll das? “ Der HSV“ ist „abgestürzt“. Der HSV bewegt sich seit Jahren etwa auf dem gleichen Niveau. Das ist Fakt. In der Bundesliga stand man öfter mit einem Bein in der 2.Liga, in der 2.Liga stand man dreimal hintereinander mit einem Bein in der 1.Liga.
Fakt ist auch, dass wir kaum einen besseren Trainer finden werden als Thioune. Wie wir dazumal mit Titz hätten weitermachen müssen, so hätten wir mit Thioune weitermachen müssen. Wenn wir jetzt keine fünf Superspieler aus dem Hut zaubern, fängt jeder Trainer wieder bei Null an. Zudem kommen jetzt Werder, Schalke,Rostock und Dresden dazu.
Wer jetzt noch davon faselt, dass der HSV im nächsten Jahr aufsteigen MUSS, der hat den Schuss nicht gehört.
Ich hoffe auf jede Menge spannende Spiele.

Kuddel
3 Monate zuvor

Sieg in Bochum – geile Mannschaft !
Niederlage gegen Osnabrück – Vorstand raus !!
.
Etwas stimmt nicht ….

Stadionbesucher
3 Monate zuvor

Thioune sein Gesabbel in den PK’s war nach gewisser Zeit aber auch unerträglich. Ein Typ mit Bärchenaugen und Knuddeleffekt ist nicht der Richtige gewesen für den HSV.
Da ist eine gewisse Arroganz ab und zu angebracht, anstatt Phrasen dreschen und die Gegner starkreden. Auch die teilweise dummen Fragen in den PK’s mit einer leichten Arroganz zu beantworten,
fände ich nicht schlimm. Vielleicht brauchen wir mal Einen, der arrogant und von sich selbst überzeugt ist und seinen offensiven Stil durchzieht. Passt bestimmt auch gut zu Boldt. Außerdem ist Arroganz auch immer eine Interpretationssache, deshalb erstmal PRO Tim Walter, falls er tatsächlich unser Trainer wird.

https://www.socratesmagazin.de/tim-walter-interview-vfb-stuttgart-trainerjob-mentalitaetstrainer

„Um zu verhindern, als arrogant wahrgenommen zu werden?“

„Wer mich persönlich kennt, weiß, dass ich das nun wirklich nicht bin. Was ich aber durchaus bin, ist meinungsstark. Sowohl nach innen als auch nach außen. Die Alternative wäre, dass ich vor jeder Partie so etwas sage wie: „Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen.“ Und nach jedem Match: „Es war das erwartet schwere Spiel.“ Dann bekomme ich vielleicht weniger Kritik, aber das bin dann auch weniger ich.“

Last edited 3 Monate zuvor by Stadionbesucher
CK
CK
3 Monate zuvor

Scholle, ich stimme dir bei dem meisten aus deinem heutigen Blog zu. Was Titz anbelangt, sehe ich es etwas anders.
Aber das ist Geschichte, die Augen sind auf das heutige Spiel gerichtet. Aus Sicht des HSV belanglos? Nein, auf keinen Fall. Für Braunschweig geht es um viel. Auch wenn sie mir sympathischer als die Osnabrücker sind, so gilt es heute, nochmal alles und mehr zu geben.
Es darf hinterher nicht heißen, der HSV hätte Wettbewerbsverzerrung betrieben!!!
Auch deshalb hoffe ich, das Hrubesch genau abklopft, welche Spieler bereit sind, alles und mehr zu geben. Jung und Co bitte auf die Tribüne. Lasst die jungen Spieler ran. Die Graupen haben ihre Inkompetenz und Lustlosigkeit genug unter Beweis gestellt…
Wer auch immer Trainer wird, er soll seine Chance bekommen. Warum auch nicht? Ich stelle ihn ja nicht ein…
Neue Spieler müssen auf Charakter, auf ihre Einstellung zum Job abgeklopft werden. Hunt hat einen feinen Fuss, aber eine schwache Einstellung. Wer mit ihm in seinem Alter noch verlängert, vergeht sich ein Stück an der Zukunft des HSV. Hunt lebt „Null Bock“ Mentalität vor bzw. hat nur Bock wenn es ihm nutzt. Junge Spieler dürfen sich niemals an so jemanden orientieren dürfen…
Zu Werder!!!
Auch ich empfinde Schadenfreude. Könnt ihr von halten was ihr wollt. Jahrelange Häme und Spott. Egal wo und das 24/7/365… Hochgradig nervig. Und dann die letzten Jahre nicht aufgestiegen. Nur verbale Aggressivität. Man kann das eine Zeit weg lächeln, aber…“enough is enough“!
Und gerade deshalb erfreue ich mich über den Abstieg. Und mal Hand auf’s Herz. Wir alle hatten uns nach dem möglichen Aufstieg wieder auf die Derbys gefreut.
Wenn der HSV also nicht nach oben geht, kommt Werder eben runter😁!
Natürlich ist 1. Liga das Nonplusultra!
Aber da wären wir möglicherweise nur Kanonenfutter. Die 2. Liga kommende Saison sind wir end🙏lich kein Favorit!
Und haben vielleicht doch eine Chance uns im oberen Tabellendrittel zu behaupten. Was für geile Mannschaften nächste Saison dabei sind. Ich freue mich jetzt schon drauf. Und wer weiß, wenn die Erwartungshaltung endlich runter geschraubt wird in Hamburg, wer weiß, vielleicht sind wir am Ende die, die zuletzt lachen…
Habt alle noch schöne Pfingsten!

Last edited 3 Monate zuvor by CK
Travis Bickle
3 Monate zuvor

Der HSV könnte eventuell noch Vierter werden. Das wäre eine grandiose Leistung und wir könnten alle stolz sein.

abraeumer
3 Monate zuvor

Ich würde mir wünschen, dass Horst Trainer bleibt. Klare Ansagen!

Rossbacher
3 Monate zuvor

Herr Boldt und Herr Mutzel, wieso hat der Dursun hier noch nicht unterschrieben??? Bitte schnellstens erledigen!!!

Christian Otto
3 Monate zuvor

Kreativ-, technik- und taktikfreies Gekicke. Wenn es unter so unbeschwerten Umständen so lahmt, wie soll das erst einmal im Sommer werden, wenn ernsthafte Testspiele anstehen.

Stadionbesucher
3 Monate zuvor

Ulreich ist auch Gift für die Mannschaft. Bitte wieder zurück zu den Bayern schicken.

Bastrup
3 Monate zuvor

Ich wusste es. JETZT, im letzten Spiel der Saison, in dem es um NICHTS mehr geht, sind sie plötzlich wieder souverän. Das geht mir so dermaßen auf den S***!!!

Das Spiel unterstreicht doppelt und dreifach, dass diese Mannschaft nicht aufsteigen WOLLTE!!!

Ekelhaft!!

Aleksandar
3 Monate zuvor

Verrückt, ich sehe gerade die Siegerehrung mit der Meister Schale und denke so bei mir, davon hätten wir nun schon 3 Stück im Museum haben können.

CK
CK
3 Monate zuvor

Dursun sehr sympathisch im Interview👍! Macht einen ehrlich, tollen Eindruck.
Ich wünsche ihm alles Gute, egal ob er zum HSV kommt oder nicht!
Mancher Spieler des HSV kann sich eine Scheibe abschneiden von Dursuns Art!!!

FRANZ HOELSCHER
3 Monate zuvor

Mal so nebenbei, Atletico ist spanischer Meister geworden. Zwei Sprüche vom Trainer : „Ich danke den Müttern meiner Spieler für die Eier, die sie ihnen gegeben haben.“
„Meine Spieler würden für mich sterben, denn sie haben keine Angst vor dem Tod.“
Kann man sich das bzgl. unseren Spielern vorstellen ?

Knuspererbse
3 Monate zuvor

Was ist grün und spielt nächste Saison gegen den HSV? 😚

Ralf Lübbe
3 Monate zuvor

Herzlich Willkommen Ihr Bräääämer 🤣🤣 Geile 2te Liga nächste Saison!!!!!
NUR DER HSV!!!!

ToniHH
3 Monate zuvor

Aber ich würde es nicht als primäres Ziel für die Saison 2021/22 ausgeben. Weder öffentlich noch hinter vorgehaltener Hand….

• Ups….welches Unternehmensziel soll den sonst ausgerufen werden?

• was ist das Ziel für Mannschaften wie
H96 – Düsseldorf- Schalke – Bremen???
Alle wollen aufsteigen nur wir sollen
entwickeln…???

Da habe ich eine andere Meinung…..sorry

Raibi
3 Monate zuvor

Ich bin froh, das die Montagsspiele in Liga 2 abgeschafft wurden! Schalke, Bremen, Rostock, Dresden, H96, D‘dorf, Braunschweig/Osnabrück, Köln/Kiel, …

Ivan69
3 Monate zuvor

Scholle, Titz zurück zu holen, ist eine ganz ausgezeichnete Idee!