Saisonanalyse: Tim Walter macht den HSV stärker

von | 11.05.22 | 255 Kommentare

Wie angekündigt werden wir uns hier nicht nur oberflächlich dem Pro und Contra bei Tim Walter widmen, sondern werden es faktisch von unseren Analysten-Freunden von Createfootball.com. beleuchten. Und zwar von allen Seiten. Und das auch unabhängig davon, ob der HSV am Ende direkt aufsteigt, über die Relegation aufsteigt, über die Relegation scheitert oder einfach nur Tabellenvierter wird.

Eine Teamanalyse für die Saison 2021/2022

Beendet der HSV die Saison 2021-22 mit dem Minimalziel Relegation oder schaffen die Hamburger sogar den direkten Aufstieg? Wieso die Mannschaft von Tim Walter einen Spieltag vor Schluss den Aufstieg noch in der eigenen Hand hat, möchten wir im folgenden Text genauer beleuchten.

Allgemeine Statistiken Thioune/Walter

StatsThiouneWalter
Punkte1.631.69
Tore1.941.94
xG1.772.18
Ballbesitz58.2%64.0%
Durchschnittliche Ballbesitzdauer16 Minuten18 Minuten
Schüsse11.714.5
Passquote, %83.5%85.5%
Erfolgreiche Pässe381458
Zweikampfquote, %50.2%48.9%
Gewonnene Zweikämpfe113110
PPDA9.976.95

Alle Daten sind auf 90 Minuten gerechnet. 

Vergleicht man die relevanten Teamstats aus der vergangenen Saison 2020/2021 bis zu seiner Entlassung unter Thioune (32 Spiele) mit denen unter Walter in dieser Saison, ist besonders die höhere Ballbesitzdominanz sowie das aggressivere Pressing auffällig. Das Team hält den Ball deutlich länger in den eigenen Reihen (16 vs. 18 Minuten) und hat dadurch längere Ballbesitzphasen mit mehr erfolgreichen Pässen (381 vs. 458 erfolgreiche Pässe). Zudem kommt die Mannschaft in dieser Saison zu mehr eigenen Chancen, da sich die Spieler in mehr Abschlusssituationen (11.7 vs. 14.5 Schüsse) in ähnlich gefährlichen Situationen bringen (unter beiden Trainern 0.15 xG pro Schuss). 

Allgemeine Statistiken

StatsGegen Top 6*Gegen Rest
Punkte1.501.77
Tore2.201.82
xG2.362.11
Gegentore1.500.73
xGa1.831.02
Ballbesitz62.5%64.7%
Schüsse12.615.4
Schüsse des Gegners13.110.2
Konter des Gegners14.715.0
Schüsse des Gegners nach Kontern 2.75 (18.7%)2.52 (16.7%)
Chancenverwertung15.3%19.0%
Chancenverwertung des Gegners18.7%16.7%

Alle Daten sind auf 90 Minuten gerechnet.

*FC Schalke 04, SV Darmstadt, SV Werder Bremen, FC St. Pauli und 1.FC Nürnberg

Unterteilt man nun die Leistungen des HSV in zwei Kategorien (gegen die weiteren Top 5-Mannschaften und den Rest der Liga), zeigt sich, dass der HSV trotz weniger Dominanz (bzgl. Ballbesitz, Schüsse und Pässe) einen höheren Output (2.20 Tore pro Spiel) gegen die Top 5-Mannschaften der 2. Bundesliga generieren hat können. Allerdings hätten es noch mehr Tore sein müssen, wie sich anhand der Expected Goals zeigt. Die Differenz (-0.16) zwischen den tatsächlichen Toren und den Expected Goals begründet sich unter anderem in der schwachen Chancenverwertung (15.3%). Der HSV hat zudem gegen die qualitativ stärkeren Top 5-Mannschaften im Schnitt 3 Schüsse mehr pro Spiel zugelassen und doppelt so viele Gegentore (1.50 zu 0.73) kassiert wie gegen die restlichen Mannschaften der Liga. Ein weiterer Punkt ist, dass der HSV gegen die stärkeren Mannschaften trotz niedriger Ballbesitzanteile mehr Abschlüsse (2.75 zu 2.52) nach Kontern (bspw. durch Ballverlusten im Spielaufbau) zugelassen hat.

Schlussendlich konnte die Mannschaft von Tin Walter nur vier von zehn Top-Spielen trotz Chancenplus und Spieldominanz für sich entscheiden, während die Gegner meist kaltschnäuziger vor dem Tor waren und so häufig in den direkten Duellen gegen Hamburg punkten konnten.

Allgemeine Statistiken bei Sieg oder Niederlage

StatsSiegNiederlage
Tore3.071.00
xG2.661.65
Ballbesitz62.8%67.4%
Schüsse16.712.0
Passquote, %85.0%85.8%
Erfolgreiche Pässe439501
Flanken20.425.8
PPDA7.516.47
Gegnerische Konter14.2114.67

Alle Daten sind auf 90 Minuten gerechnet. 

Vergleicht man die eigenen Teamstats bei Sieg oder Niederlage, fällt deutlich ins Auge, das einige relevante Stats bei Niederlagen teilweise deutlich besser sind als bei Siegen. Dieser Aspekt lässt sich dadurch erklären, dass der HSV in Rückstand noch dominanter auftreten konnte, weil der Gegner sich nach eigener Führung weiter zurückgezogen hat. Dies führte zu deutlich höheren Ballbesitzanteilen, mehr Pässen, einem deutlichen Plus an Flanken und einem noch aggressiveren Pressing. Aber auch der Gefahr häufiger vom Gegner ausgekontert zu werden.

Beobachtet man den Trend in Bezug auf die Ballbesitzanteile und Pässe lässt sich feststellen, dass die Passanzahl deutlicher angestiegen ist als der Ballbesitzanteil. Daraus lässt sich schließen, dass die Mannschaft von Tim Walter im Laufe der Saison nicht nur dominanter geworden ist, sondern auch, dass der Ball schneller weitergespielt wurde, beziehungsweise die Passstafetten im eigenen Ballbesitz deutlich flüssiger gespielt wurden. Dieser Aspekt wird auch noch einmal durch das Match Tempo (die Anzahl der pro Minute in Ballbesitz gespielten Pässe) unterstrichen. Hier lässt sich ein leicht positiver Trend im Saisonverlauf erkennen.

In Bezug auf das aggressive Pressing unter Walter, kann man feststellen, dass es im Laufe der Saison einen leicht negativen Trend gibt, dass die Mannschaft den Gegner also nicht mehr ganz so hoch angelaufen ist wie noch zum Anfang der Saison. Nichts destotrotz schwankte das Anlaufverhalten der Hamburger im Saisonverlauf stark. Gegen die Aufstiegskonkurrenten Bremen und Darmstadt stand man auswärts vergleichsweise tiefer als gewöhnlich, gegen die Abstiegskandidaten Aue und Sandhausen dafür presste man sehr hoch. Bemerkenswert ist zudem, dass die Hamburger Paderborn in beiden Spielen nicht so früh im Spielaufbau störten, wie sie es gegen andere Mannschaften tun würden.

Bei den Zweikämpfen bzw. der Zweikampfquote verhält es sich ähnlich wie beim Ballbesitz und den Pässen. Zwar gibt es einen negativen Trend bezüglich der Zweikampfanzahl, allerdings hat die Erfolgsquote in Zweikämpfen im Laufe der Saison zugenommen, sodass die Anzahl der erfolgreich geführten Zweikämpfe im Laufe der Saison immer bei etwa 110 erfolgreichen Zweikämpfe lag.

Am Anfang der Saison hat der HSV seine Expected Goals (xG) noch häufiger unterperformt. Im Laufe der Saison ist allerdings deutlich zu erkennen, dass die Expected Goals immer häufiger getroffen oder überperformt wurden. Diese Entwicklung steht stark in Verbindung mit der Anzahl an herausgespielten Chancen und der Verwertung dieser Chancen. Hier lässt sich ein nahezu identischer Trend erkennen.

Ein starkes Anzeichen für das Greifen von Automatismen ist auch die Chancenverwertung. Während sich das Team von Tim Walter über die Saison gesehen durchschnittlich acht Chancen pro Spiel herausspielen konnte, stieg die Chancenverwertung von anfangs noch etwa 20% auf am Ende der Saison 30% an. Das Team spielte sich über die gesamte Saison gleichbleibend viele Chancen (ähnlich wie xG) heraus. Allerdings ist die Qualität der Abschlüsse (Chancenverwertung) gestiegen und damit der Output (von anfangs 1.5 Toren pro Spiel auf am Ende etwa 2.2 Tore pro Spiel).

Auch defensiv betrachtet, stand die Abwehr im Saisonverlauf immer stabiler. Die Defensive der Hamburger ließ anfangs etwa sieben Chancen des Gegners pro Spiel zu, zum Ende der Saison sind es gerade einmal vier Chancen pro Spiel. Bei den Gegentoren hat man in der zweiten Halbserie sechs Mal zu null gespielt (in der Hinrunde nur drei Mal). Der Negativtrend der Gegentore und Expected Goals against kann hier allerdings positiv vermerkt werden. Waren es Anfang der Saison noch über ein Gegentor pro Spiel, sind es Ende der Saison unter einem Gegentor pro Partie. Ein wichtiger Faktor hierfür ist auch Torwart Heuer Fernandes, der bis zum 17. Spieltag nur 0.17 Prevented Goals (verhinderte Tore auf Basis der Expected Goals against) aufzuweisen hatte. Einen Spieltag vor Schluss steht er bei insgesamt 3.28 Prevented Goals und konnte sich somit im Vergleich zur Hinrunde deutlich steigern.

Der HSV hatte in dieser Saison nach dem verkorksten Saisonstart einen zweiten Durchhänger vor allem zwischen den Spieltagen 23 und 27, als man insgesamt nur 2 Zähler holen konnte und es so schien als würde der „Dino“ ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga bleiben. Diese Phase hatte sich bereits angekündigt, denn wenn beide Grafiken (Gegentore/xGa und Gegnerische Chancen/Chancenverwertung) betrachtet werden, fällt auf, dass die Gegner des HSV zum Rückrundenstart zwischen den Spieltagen 18 und 22 bereits viel weniger Tore geschossen hatten als sie hätte sollen. Zwar holte der HSV in dieser Phase 11 von 15 möglichen Punkten und blieb ungeschlagen, allerdings lag es vor allem an der schlechten Chancenverwertung des Gegners, dass das Team von Tim Walter nicht weniger Punkte auf dem Tableau hatte.

Alles in allem lässt sich sagen, dass die Qualität der wichtigen Faktoren im Laufe der Saison immer besser wurden (Tore, Pässe, Zweikampfquote und Chancenverwertung). Die Spielidee von Walter (viel Ballbesitz, komplexe Passstafetten und hohes Pressing) sowie die Automatismen im Team haben im Saisonverlauf immer mehr gegriffen. Mit einem Sieg im letzten Saisonspiel würde der HSV mehr Punkte in der Rückrunde (31) als in der Hinrunde (29) geholten haben und würde sich zumindest die Relegation sichern.

Allerdings: Mit nur 15 von 30 möglichen Punkten gegen die direkte Konkurrenz – die durchaus auch schwache Phasen in dieser Saison hatten – kann sich der HSV glücklich schätzen, dass man einen Spieltag vor Schluss den Aufstieg, durch das deutlich bessere Torverhältnis, nahezu in der eigenen Hand hat. Gerade die zur Hinrunde starken Paulianer haben geschwächelt (nur 18 Punkte in der Rückrunde). Die hoch favorisierten Schalker und Bremer haben dafür die nicht so starke Hinrunde egalisiert und die Rückrunde bis hierhin stark aufgetrumpft (Rückrundentabellenplatz 2. und 1.). Der HSV bewahrt sich also auch aufgrund von zwei ähnlich starken Halbserien die Chance auf die Rückkehr in die Bundesliga.

Vielen Dank, Mats Beckmann und Team von Createfootball.com für diese ausführliche und sehr aussagekräftige Analyse, die zeigt, dass der Hsv sich sportlich auf dem richtigen Weg befindet. Vor allem auch weil Tim Walter seinen Spielstil im Laufe der letzten Wochen und Monate immer weiterentwickelt hat. Es ist sicherlich noch vieles ausbaufähig, was sich schon anhand der Punktebilanz nachvollziehen lässt. Aber es ist eben auch vieles besser geworden – oder anders formuliert: Wenn sich die HSV-Führung an ihren eigenen Worten und Vorgaben orientiert, dürfte der Arbeitsplatz von Tim Walter samt Trainerteam und Sportlich Verantwortlichen gesichert sein. Denn diese Mannschaft samt Trainerteam entwickeln sich in die richtige Richtung…!

Leider musste der HSV heute im Training allerdings eisenpersonellen Rückschlag hinnehmen. Anssi Suhonen musste mit einer Knöchelverletzung vorzeitig das Training abbrechen und wurde per Golfcart in die Kabine gefahren. Der junge Finne droht somit für das Spiel am Sonntag in Rostock auszufallen – was wir alle nicht hoffen. Auch deshalb noch einmal von dieser Stelle: Alles Gute, Anssi! Werde schnell wieder gesund…!

Anssi Suhonen wird verletzt von Physiotherapeut Christian Tambach im Golfcart vorzeitig in die Kabine gefahren

In diesem Sinne, bis morgen, liebe Leute! Genießt den Feierabend und bleibt gesund!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Didi
2 Monate zuvor

Eines ist auf jeden Fall sicher.

Der HSV entwickelt sich deutlich positiver als der Kommentar-Bereich dieses Blogs.

Alex
2 Monate zuvor

Vor allem auch weil Tim Walter seinen Spielstil im Laufe der letzten Wochen und Monate immer weiterentwickelt hat.

Das Abstellen von offensichtlichen und gleichzeitig hanebüchenen Fehlern in einer so exponierten Position ist keine Weiterentwicklung, sondern eine dringend notwendige Korrektur, um überhaupt im Amt bleiben zu dürfen.

Wenn sich die HSV-Führung an ihren eigenen Worten und Vorgaben orientiert, dürfte der Arbeitsplatz von Tim Walter samt Trainerteam und Sportlich Verantwortlichen gesichert sein.

Nun ja, wenn der Begriff „Entwicklung“ so frech uminterpretiert wird, dass man diese Fehlerkorrekturen der Öffentlichkeit als Weiterentwicklung verkaufen möchte und der Aufsichtsrat diesen Mumpitz auch noch durchwinkt, dann werden sie wohl in der Tat alle schön „ihre Arbeitsplätze gesichert haben“.

Last edited 2 Monate zuvor by Alex
Grantler3006
2 Monate zuvor

In diesem Blog wird die ganze Bandbreite des HSV sichtbar.
Es ist traurig, dass der Fußball, der Blog- Inhalt und der HSV nicht mehr wirklich die Diskussionsgrundlage im Kommentarbereich ist.

Auf Grund der Vielzahl unsachlicher Kommentare der letzten zwei Tage, muss man den Blog- Autor mit in die Verantwortung ziehen. Denn scheint es wirklich nicht zu jucken.

Gestern 493 Kommentare und davon gefühlt 450 einfach nur gegenseitige Beleidigungen und die noch nicht mal spannend zu verfolgen waren.

Der HSV ist gespalten und das sieht man hier im Blog sehr deutlich.

Gute Besserung Suhonen und ein schwerer Verlust für die Mannschaft.

Die Analyse zeigt mir keine signifikante Entwicklung. sie zeigt mir aber eindeutig, dass es in Liga 2 sinnvoll erscheint, auch dem Gegner mal den Ball zu geben, besonders, wenn Mannschaften nachgewiesen haben, mit dem Spielgerät nicht ganz so gut umzugehen. Und aggressives Pressing muss schon koordiniert sein. Wenn einer nicht mitmacht, dann läuft sich der Rest einen Wolf.

Ich bin sicher und das gilt für alle Kommentatoren hier: Gewinnt der HSV am Sonntag und geht dann in die Relegation, dann freuen wir uns alle. Und wenn diese auch noch gut geht, dann freuen wir uns alle umso mehr.

ABER, dann darf man nicht die Augen verschließen und alles rosa rot sehen, sondern muss noch härter arbeiten, wachsamer, ob der Entwicklung sein und mehr Transfertreffer hinsichtlich der sportlichen Wertigkeit und finanzieller Machbarkeit erzielen, als in den vergangenen Jahren. Auf allen Ebenen!!!

Jörg Meyer
2 Monate zuvor

Jede Menge Statistiken und Zahlen. Alles schön und gut aber sind sie tatsächlich aussagekräftig?
Ich habe da zumindest teilweise erhebliche Zweifel. Bei dem so viel angesprochenen Ballbesitz und hoher Passquote im besonderen.
Was uns die Statistik nicht sagt ist, wo ist dieser hohe Ballbesitz und die so tolle Passquote? Ohne genaue Zahlen zu wissen, rein vom betrachten der Spiele, in der einigen Hälfte.
Und hier sind es zum größten Teil Quer und Rückpässe. Die Bälle die diagonal und in der gegnerischen Hälfte im Vergleich zum ganzen wäre eine tatsächlich interessante Angelegenheit.
Selbst eine Kreisklasenmannschaft könnte ohne Probleme gegen Bayern München eine höhere Passquote, mehr Ballbesitz haben wenn sie sich hinten ständig den Ball hin und herschieben. Bayern greift einmal an erzielt ein oder mehrere Tore und lässt sie sonst spielen. Was nützt es mir wenn nichts dabei rauskommt? Die reinen Zahlen und Statistiken kann man sich je nach Wunsch auslegen.
Das selbe gilt für gelaufene Kilometer. Wie viel davon mit Ball diagonal, wieviel quer oder rückwärts?
Am Ende ist es eine Frage der Effektivität. Gutes Stellungsspiel und schnelles abspielen sind wichtig, davon sagt die Statistik nichts.
Überall hohe Werte zu haben kann auch bedeuten es ist nicht effektiv genug.
Interessant wäre eine Statistik wie viele gewonnene Zweikämpfe und kopfbälle gab es , sowohl offensiv als auch defensiv?
Wie viele Eckbälle und Freistöße gab es und was kam dabei raus?
Am Ende zählt nur eins, die Tabelle!

Last edited 2 Monate zuvor by Jörg Meyer
Kosinus
2 Monate zuvor

Walter macht das Team mit jeder Einheit besser. Was mir HSV-nahe Personen vor einiger Zeit schon bestätigten, lässt sich nun zahlenmäßig belegen.

Danke für die Fleißarbeit, damit hat Walter und das Führungsteam gute Argumente, um eine Epoche der vertrauensvollen Zusammenarbeite zu starten.

Mein Vertrauen haben B-M-W-W in jedem Fall. – klasse Job, den die inzwischen machen.

Seriöser Kritiker
2 Monate zuvor

Geht es euch auch so…wenn ihr das ständige Gepöbel des Users „Gravesen“ lest, denkt ihr: ohne seine Kommentare wäre der Kommentarbereich wirklich angenehmer? Gestern über 80 Kommentare nur von „ihm“. @Marcus Scholz: Bitte prüfe noch mal, ob du sowas durchgehen lassen musst.
PS: „er hat angefangen“ ist Kindergarten. Wenn niemand mal zeigt, dass er ne Erziehung genossen hat, hört das Gepöbel nie auf.

Calimero
2 Monate zuvor

Die neue Blogfunktion, zum ignorieren bestimmter Personen, ist echt Weltklasse. Jetzt , kann ich mich zukünftig voll und ganz, auf die wirklich relevanten Beiträge konzentrieren. In Hamburg sagt man Tschüss, Hirnlosen du alter LügenLachs. 😂

Last edited 2 Monate zuvor by Calimero
Fuxi
2 Monate zuvor

Moin Volkspark!

Im abschließenden Gruppenspiel der U17-EM am Montag stand keine der drei Hamburgerinnen in der Startelf – auf der Gegenseite stand allerdings Helena Gavrilovic aus der U17 des HSV, die aber auch schon im Oberliga-Topspiel der Zweiten gegen den ETV eingesetzt wurde, auf dem Feld. Bundestrainierin Friederike Kromp schonte einige Stammkräfte. So verändert bestimmte Deutschland zwar das Spiel, tat sich vor dem Tor aber schwer. In den ersten 20 Minuten erarbeitete sich die Elf mit dem Bundesadler 9:0 Torabschlüsse, allerdings nichts, was Nejra Hejub im bosnischen Tor in Schwierigkeiten bringen konnte. In der 21. Minute traf Tessa Blumenberg (VfL Wolfsburg II., 2. Bundesliga) die Latte, den Abpraller setzte Melina Krüger (Magdeburger FFC), die Svea Stoldt vom HSV ersetzte, neben den Kasten. Bosnien-Herzegowina igelte sich innerhalb der eigenen 40 Meter vor dem Tor ein, das erschwerte es Deutschland zusätzlich, kreativ zu werden. In der 38. Minute traf Alara Şehitler (FV 1893 Ravensburg C-Junioren) den Pfosten, kurz darauf scheiterte Mathilde Janzen (TSG 1899 Hoffenheim II., 2. Bundesliga) an Hejub, die in der 43. Minute auch einen Freistoß von Şehitler parierte. So blieb es zur Pause beim 0:0 – bei 24:0 Torschüssen. Bedenkt man, dass die Niederlande den Gastgeber 8:0 und die Däninnen sie 6:0 schlugen, war das schon enttäuschend.
Zur 2. Halbzeit kam unter anderem Stoldt ins Spiel, und die mit ihr eingewechselte Mara Alber (TSG 1899 Hoffenheim II.) brach den Bann in der 53. Minute, als sie sich von halblinks durchtankte und ins lange Eck einschob. In der 61. Minute kamen dann auch Emily Wallrabenstein und Paulina Bartz in die Partie, die weiter einseitig blieb. Aber Deutschland tat sich bis zum Schluss schwer. So brauchte es einen Freistoß von Alber in der 88. Minute, um am Ende dann doch das Standard-Ergebnis von 2:0 zu erzielen. Deutschland ging also als Gruppensieger ins Halbfinale gegen den Zweiten der Gruppe B. Das war Frankreich, die das Spiel um den Gruppensieg gegen die spielstarken Spanierinnen mit 0:3 verloren hatten.

Die erste Hälfte des Semifinals gegen Frankreich war relativ ausgeglichen. Die erste Chance hatte Frankreich nach 16 Minuten, als Charline Coutel (CS Sedan-Ardennes) eine zu kurze Abwehr eines Freistoßes volley aufs Tor drosch. Eve Böttcher (RB Leipzig) im deutschen Tor musste auf der Linie nachfassen. Die erste deutsche Chance hatte Janzen, doch ihrem Treffer nach einem Freistoß von Şehitler wurde wegen Abseits die Anerkennung verweigert. Nach einer halben Stunde scheiterte Janzen nach Steckpass von Marie Steiner (TSG 1899 Hoffenheim II., 2. Bundesliga) an Frankreichs Keeperin Feerine Belhadj (Olympique Lyon). Die aufgerückte Jella Veit (Eintracht Frankfurt II., 2. Bundesliga) brachte nach 36 Minuten keinen Druck hinter eine Steiner-Flanke und stellte Belhadj nicht vor Probleme. Dann aber die Führung: Şehitler fing einen Fehlpass von Coutel ab, lief Richtung Strafraum und drückte dann aus 26 Metern ab. Die Kugel flog über Belhadj hinweg links ins Tor (40.). In der Nachspielzeit probierte es Lucie Calba (FC Metz) aus spitzem Winkel nach einer Ablage von Melina Mendy (Le Havre AC), aber Böttcher parierte. Zur Halbzeit blieb es beim 1:0.
Das die deutsche Elf, in der bei Spielstart mit Emily Wallrabenstein und Svea Stoldt wieder zwei der drei HSVerinnen standen, direkt zu erhöhen versuchte, sobald es weiterging. Şehitler bediente Steiner von links, und frei vor Belhadj lupfte sie die Kugel aus spitzem Winkel an den Außenpfosten (46.). In der 53. Minute setzte Alber einen Freistoß aus 23 Metern drüber. Frankreich bekam im Gegenzug eine Möglichkeit, als Shana Chossenotte (Stade de Reims) im Rücken von Wallrabenstein angespielt wurde und aus 22 Metern halbrechts abdrückte. Der Schuss ging aber klar vorbei (55.). Nach einer Stunde ging Stoldt dann raus, Krüger kam ins Spiel. In der 64. Minute verpasste Alber die Vorentscheidung: Annaleen Böhler, die 2021 vom HSV zu Bayern München II. in die 2. Bundesliga gewechselt war, spielte einen langen Ball, den Steiner auf Alber verlängerte. Halbrechts allein vor Belhadj scheiterte sie allerdings an der Keeperin. Mit zunehmender Spielzeit wurde es eine Frage der Kräfte, bei 30 Grad und Sonnenschein, aber Deutschland hielt Ball und Gegner gut vom eigenen Tor entfernt. Nach 72 Minuten ersetzte Paulina Bartz vom HSV dann Torschützin Şehitler. Bartz hatte dann binnen weniger Minuten drei Chancen zur Entscheidung: In der 78. Minute wurde sie fast allein vor Belhadj im Strafram noch von Taeryne Job (AS Saint-Etienne) abgegrätscht. Dann brachte Wallrabenstein das Leder per Kopf nach einer abgewehrten Ecke wieder in die Gefahrenzone auf Bartz, und die scheiterte dieses Mal an Belhadj (80.). Eine HSV-Kombination zum 2:0 – das wär’s gewesen! Und drei Minuten setzte sie den Ball nach Rückpass von Janzen neben den Kasten. Eieiei… Deutschland bekam noch einen Chance per Distanzschuss von Paulina Platner (Eintracht Frankfurt II., 2. Bundesliga), aber Belhadj parierte auch diesen strammen Kracher (88.). Frankreichs beste Möglichkeit war ein Kopfball von Lola Boisset (FC Nantes) nach einer Ecke in der Nachspielzeit, der Böttcher nicht forderte. Am Ende reichte es verdientermaßen – der vierte Zu-Null-Sieg brachte Deutschlands U17 ins Finale nach Sarajevo am Sonntag! Wer dort der Gegner sein wird, erfahren wir erst heute Abend, wenn Spanien gegen die Niederlande spielt.

Und dann noch das:

NIIIIIIE MEEEEEEEHR BEZIRKSLIGAAAAAA… NIIIIIIE MEEEEEEEHR… NIIIIIIE MEEEEEEEHR…
Die 3. Frauen haben den direkten Aufstieg in die Landesliga gepackt! Im Nachholspiel gegen den SC Nienstedten gewannen sie am Dienstagabend mit 6:1 und holten die nötigen drei Punkte, um für den ETV II., der am Wochenende bei Union Tornesch II. gepatzt hatte, als Meister der Bezirksliga West nicht mehr einholbar zu sein. Vor dem letzten Spieltag sind die Rothosen fünf Punkte vorn. Zum Saisonausklang steht nun am Sonntag nur noch das Auswärtsspiel beim abgeschlagenen Absteiger St. Pauli III. an (7 Punkte, 14:112 Tore in 21 Spielen). Friederike Saul erzielte in der 8. Minute die HSV-Führung, die Lisa-Marie Walter allerdings für Nienstedten zehn Minuten später egalisierte. Ein Doppelschlag von Leena Stahl (41.) und Florentine Döring (44.) sorgte jedoch für klare Verhältnisse beim Gang in die Kabine. Per Hattrick baute Stefanie Pätzmann das Resultat im zweiten Durchgang aus (49., 54., 82.).
Als zweiter Aufsteiger aus der Ost-Staffel steht der SC Condor fest. Um den Relegationsplatz streiten sich noch Ex-Verbandsligist SV Wilhelmsburg und HSV-Nachbar TuRa Harksheide; im direkten Duell musste TuRa gerade eine 1:6-Pleite am Exer hinnehmen. Diese Entscheidung fällt aber erst am 18. Mai, wen Harksheide als letztes Ligaspiel bei Victoria II. nachholt. Der Landesliga-Teilnehmer der Relegation steht noch nicht fest.

Schönen Donnerstagabend!

Stefan Pawlik
2 Monate zuvor

Oha, Fußball gehört zu den einfachsten Mannschaftssportarten der Welt.Wenn ich ich diese Zahlenkolonnen sehe, bin ich nur verwirrt. Wenn diese Daten belegen, daß unsere Mannschaft eine tolle Saison spielte, wieso hatte ich bei vielen Spielen den Eindruck, daß da mehr möglich wäre?

euronix
2 Monate zuvor

Ich möchte einfach noch mal darauf hinweisen, dass der HSV mit 33 Gegentoren die wenigsten aller deutschen Profimannschaften hat und dass der HSV keine Niederlage mit mehr als einem Tor Unterschied einstecken musste (ausgenommen das Pokalspiel gegen Freiburg).

Kann alles Zufall und Glück sein. Wie wir alle wissen, bestimmen solche Faktoren jedoch keine ganze Saison.

Flotti McFlott
2 Monate zuvor

Aus der Erfahrung der letzten Jahre erwarte ich am letzten Spieltag die finale Peinlichkeit: Brähm verliert unglücklich durch ein Gegentor in der 92. Minute, während wir zu diesem Zeitpunkt schon 0:3 zurückliegen und Darmstadt geht direkt hoch…

Man soll ja den Teufel nicht an die Wand malen, aber es würde einfach zum HSV passen…

Paulinho
2 Monate zuvor

Leute, für eine abschließende Beurteilung der HSV Akteure und der Saison 21 / 22 ist es eigentlich noch zu früh. Ein wichtiges Spiel bei Hansa steht noch aus, evtl. auch die Reli. Also, so what, was soll das Geseiere bereits jetzt. Es gab so viele enttäuschende Spiele und dennoch steht der HSV da, wo er steht, also müssen doch auch ein paar gute Spiele dafür schuldig sein. Aber man muss auch festhalten, die 2. Liga hat es in sich und das haben auch die haushohen Favoriten Werder und S04 erfahren und erdulden müssen. jetzt warte ich ganz gelassen den Sonntag auch noch ab und wenn es noch ein Jahr Zweite ergeben sollte, dann kann das auch gut sein. Gut? Ja, indem man das Korsett des aktuellen Teams sinnvoll ergänzt und ganz klar den Aufstieg annonciert und nicht rumeiert, übrigens mit dem Trainer TW.

Flotti McFlott
2 Monate zuvor

Anssi mit Wadenbeinbruch… wie bitter… Einer der ganz wenigen nicht Maltafüße im Team. 🙁

Jovanic Hugental
2 Monate zuvor

Eine sehr gute Analyse auf die wir in den kommenden Monaten, ungeachtet der Liga in der der HSV spielt, sicherlich noch einige Male zurückkommen werden. Die sportliche Weiterentwicklung lässt sich eindeutig mit Zahlen belegen. Ebenfalls eindeutig in Zahlen lassen sich die positiven Transfersalden belegen. Der HSV ist mit Boldt, Mutzel, Walter auf einem guten Weg, selbst wenn dieser in der nächsten Saison in der zweiten Liga fortgesetzt werden sollte.

Last edited 2 Monate zuvor by Jovanic Hugental
Uwe
Uwe
2 Monate zuvor

Was mich bisher überrascht, dass wir unsere alljährliche jämmerliche Darbietung noch nicht abgeliefert haben, wo wir uns in ganz Deutschland zur Lachnummer und zum Gespött gemacht haben.

Oh Stopp. Das besagte Sandhausenspiel war ja auch am letzten Spieltag.

Oder wir brechen auch diese Kontinuität wie auch den Aprilfluch?

Goalero
2 Monate zuvor

Nein. TW hat den HSV nicht generell besser gemacht – der HSV spielt jetzt anders. Ob das besser ist wage ich zu bezweifeln. Besser wäre es, wenn TW bereit wäre, die Notwendigkeit einer situationsbedingten Systemveränderung akzeptieren würde. Das tut er aber nicht. Und deswegen können wir auch alle noch nicht glauben, dass das alles mit einem Aufstieg enden könnte. Und deswegen war das im Stadion gegen Hannover 96 so ungläubig ruhig, zumindest über weite Abschnitte des Spiels.

Travis Bickle
2 Monate zuvor

Am 28. Mai lädt der HSV zur großen Benefiz-Gala zugunsten der Ukraine in den Volkspark. Und die Fans dürfen sich auf einen der exzentrischsten HSV-Profis der Vergangenheit freuen: Als selbsternannte „Hümörbombe“ ging Thomas Gravesen (46) in die Geschichte des HSV ein. Nur kehrt der Däne, der von 1997 bis 2000 im Volkspark kickte und später auch für Real Madrid spielte, zurück.

Air Bäron
2 Monate zuvor

Vielleicht hätte man diese Analyse erst nach dem Spiel gegen Rostock machen sollen, denn der Kontext insgesamt hat großen Einfluss auf die gesamte Wahrnehmung.

Denn sollte das Team auswärts gewinnen, dann ist eine bisweilen katastrophale Rückrunde doch noch halbwegs gerettet worden.

Und machen wir das am Wochenende nicht klar, dann frag nachher keiner mehr groß nach der Statistik und Analyse.

Ja, das Team und der „Walter Fußball“ sind vielleicht doch etwas besser als der Ruf oder zumindest als die Mannschaft und Coaches die letzten Jahre , aber nichts desto trotz haben einige stümperhafte Auftritte sichere Punkte verschenkt.

Die bisweilen akuten Defizite im Stellungsspiel, in der Technik und in Antizipation und vor allem im Tempo lass mich jetzt schon in Panik geraten wenn ich überlege, ob wir mit dieser Mannschaft in der Ersten Bundesliga überhaupt bestehen können.
Das Pokalspiel gegen Freiburg z.B. hat den Klassenunterschied dann doch ziemlich deutlich offengelegt.

Was ich für mich festhalten muss ist, dass Glatzel auf jeden Fall mehr Performance = Tore abgeliefert hat als ich ihm zugetraut habe.

Es wäre schon eine Ironie wenn wir mit Glatzel den Relegationsplatz erreichen, zu dem uns Terodde nicht mehr geschossen hat…

Ich bin zumindest erst mal gespannt und halbwegs positiv gestimmt auf das Spiel in Rostock, und wenn es ein dreckiges Auswärtstor für uns in der letzten Minute wird, ist es auch in Ordnung.

Last edited 2 Monate zuvor by Air Bäron
Riesum
2 Monate zuvor

Der HSV steht genau da, wo er gemäß Spieleretat hingehört. Auf Platz drei hinter den 2 Clubs mit höherem Etat. Die überkritischen User hier, die Ihren sportlichen Anspruch an den HSV häufig vom Etat ableiten, müssten demnach zufrieden sein mit der Arbeit von Boldt und TW. PUNKT.

ParryHotter
2 Monate zuvor

Anssi der Ärmste hat sich leider doch viel schwerer verletzt.
Gute Besserung auf diesem Weg für Ihn.
Nun bin ich mal gespannt ob die Kittel-Hetzer immer noch fordern, dass er auf die Bank muss…….und dann mal Alternativen benennen die dann diesen Part übernehmen sollen……

Last edited 2 Monate zuvor by ParryHotter
Horstbertl
2 Monate zuvor

Quasselt nicht. Bleibt bei euch 😉. Gewinnt in Rostock um dann zu schauen wie Werder… Holt einfach drei Punkte an der Ostsee 🍀

Jörg Brettschneider
2 Monate zuvor

Diese Datenanalysen sind eine nette Fleißarbeit. Aber anhand der Daten wird auch wieder deutlich, dass man den Fußball nicht verwissenschaftlichen sollte.

Sie vernebeln die Sinne und lenken von den übergeordneten Tatsachen ab, die hier schon oft genannt wurden.

Ich will jetzt nicht wieder die Walter-Boldt-Keule rausholen, hoffe aber, dass der AR erkennt, warum der HSV drei, ggf. vier Mal nicht aufgestiegen ist.

Unterm Strich war der direkte Aufstieg gar nicht so schwer. Schalke und Bremen (falls sie erwartungsgemäß mindestens einen Punkt holen) haben keine überragende Saison gespielt, der HSV unnötigerweise aber mehr Punkte liegen gelassen. Das hat Gründe.

Aber warten wir das Spiel in Rostock ab.
Sollen sie erstmal aufsteigen…

profikommentator
2 Monate zuvor

Bundesligamanager Boldt zu halten und Walter zu holen war ein wahrer Glücksgriff der sehr guten Vereinsführung!

IvanAusKass
2 Monate zuvor

„Schlussendlich konnte die Mannschaft von Tin Walter nur vier von zehn Top-Spielen trotz Chancenplus und Spieldominanz für sich entscheiden, während die Gegner meist kaltschnäuziger vor dem Tor waren und so häufig in den direkten Duellen gegen Hamburg punkten konnten.“

Gestern Zahn, heute Datenkonserve der Zahlen- und Daten-Nerds.

Einen „Tin „müssen wir leider abziehen, da Er beim Gegenlesen wohl mehrfach überlesen wurde.

👎🏽

Rautenhopper
2 Monate zuvor

Die Statistiken lesen sich gut und sicherlich auch spannend. Bei dem Vergleich Thioune und Walter ist aber ein kleiner Schönheitsfehler unterlaufen. Thioune wurde nachdem 31. Spieltag entlassen. Die 32 Spiele beziehen sich inkl. Pokal. So wie ich das sehe werden dann bei Walter sämtliche Spiele berücksichtigt. Weil wenn Thioune nach 31 Spieltagen 52 Pkt hat und Walter nach 31. Spieltagen 51. Punkte hat, kann Walter nicht den besseren Schnitt haben. Dann wären die weiteren Zahlen auch nicht genau.

Des weiteren wird immer viel über Ballbesitz und Passquote diskutiert. Bei der Auswertung beim Verhalten im Ballbesitz bei Sieg oder Niederlage wäre die Auswertung noch interessant gewesen wie es sich beim unentschieden verhaltet. Aber spannend bei der Auswertung zeigts, dass es trotz viel Ballbesitz nicht erfolgsversprechend ist.

Auch das Diagramm mit den zugelassenen Chancen sowie Gegentoren zeigt auf, dass wir in einigen Spielen glück gehabt haben.

ParryHotter
2 Monate zuvor

Ich bin der Meinung, dass der HSV gerade gegen die Topteams im direkten Vergleich nie schlechter war im Vergleich Hin und Rückspiel.

Schalke Auswärts 3:1 und zu Hause 1:1 4 Punkte +2 Tore
Werder Auswärts 2:0 und zu Hause 2:3 3 Punkte +1 Tor
Darmstadt Auswärts 5:0 zu Hause 1:1 4 Punkte + 5 Tore
Pauli Auswärts 2:3 zu Hause 2:1 3 Punkte +-0 Tore
Gesamt 14 Punkte und +8 Tore
Klar die Beste Ausbeute der ersten 5 , wie in den Jahren davor verkackt man ständig gegen kämpfendes Mittelmaß und woran das liegt, sollte sich wohl jeder zusammen Reimen können…..
Zum Glück gehört Hansa Rostock ja nicht dazu 🤠

Last edited 2 Monate zuvor by ParryHotter
Norbert Schröder
2 Monate zuvor

Als der HSV abgeschrieben war und nichts mehr zu verlieren gab, wurden Spiele gewonnen. In Rostock ist es jetzt genau umgekehrt. Vom Jäger zum Gejagten. Von ohne Druck, weil keiner mehr etwas erwartet. zum “ ich kann was verlieren “
Ich hoffe die Nerven halten und die neue viel beschworende Mentalität zeigt sich.
toi toi toi NUR DER HSV

Folker Mannfrahs
2 Monate zuvor

Suhonen wird wieder gesund. Gute Besserung!!!
In Rostock nun auf körperlich robuste Typen setzen.
Vagnoman oder Kinsombi.
Insgesamt hatten wir veletzungsmäßig eine gute Saison bisher.
Toi toi toi 🍀☀️😎

Flotti McFlott
2 Monate zuvor

Wenn wir noch aufsteigen, mache ich übrigens Folgendes:

https://m.youtube.com/watch?time_continue=3&v=_TCyIfPrWAA&feature=emb_logo

Achtung @Raibi, nicht angucken! ☝🏼

Jörg Brettschneider
2 Monate zuvor

Der HSV darf jetzt gerne für Suhonen in Rostock gewinnen und aufsteigen.
Gute Besserung und schnelle Genesung, Anssi!
Wirklich sehr schade für den Jungen…

Was in Rostock kommt, dürfte kein Geheimnis sein. Die Spieler müssen sich auf Rostock einstellen und aus dem anderen Auswärtsspiel an der Ostsee (Kiel) lernen. Keinesfalls darf man sich den Schneid abkaufen lassen. Und dass Verhoek weiß, wo das Tor steht, müssten Schonlau und Vuskovic schon länger wissen.

Eine Willensleistung ist erforderlich und nicht zu viel verlangt.

Und bitte keine riskanten Spielchen mit oder ausgehend von Heuer F. im eigenen Sechzehner!!!
Es wäre noch fataler, wenn dadurch – in der jetzigen Situation – Punkte flöten gingen. Das muss Walter unterbinden!
Rostock wartet nur darauf…

Last edited 2 Monate zuvor by Jörg Brettschneider
Seriöser Kritiker
2 Monate zuvor

Suhonen verletzt…erneut zeigt sich, dass der HSV mit dem dünn besetzten Kader bislang einfach nur Glück hatte. Nicht auszudenken, wenn Glatzel sich verletzt hätte. Das Geld für die Leihgebühr und ggf das Handgeld / Gehalt für Chakvetadze hätte man sich auch sparen können. Erneut ein sinnloser Transfer von Boldt.

Kosinus
2 Monate zuvor

Eine Ergänzung: Der HSV ist die Vorjahre wegen seiner Angst- und Versagensmentalität nicht aufgestiegen. Auch etwas, was Walter geschafft hat. Wir sind wieder Winner mit Siegergen, unabhängig vom Ausgang am Sonntag.

MeinVerein2021
2 Monate zuvor

Am Ende zählt der Tabellenplatz.

Ich finde den HSV grundsätzlich besser in dieser Saison. Insbesondere bezogen auf die mannschaftliche Geschlossenheit mit der Folge, noch spät zu treffen statt spät Gegentore zu kassieren.

Aber am Ende zählt allein der Tabellenplatz. Besser als 4. Platz. Dann kann man von Entwicklung sprechen.

Sonst gibt’s auch eine Entwicklung, s. Absatz 2, aber sie wäre eben nicht so produktiv.

Optimist
2 Monate zuvor

Vielen Dank für die Faktenbasierte Analyse.

Jeder der sich mit Sport und dem Leistungsprinzip auskennt, fühlt sich jetzt bestätigt.

Auch wenn viele Pässe ‚hinten rum‘ gespielt werden ist dies eine Frage der Intelligenz als Stur nach Vorne zu schlagen. Auch beim Torhüter, allerdings mit der Anpasdung auch mal den Befreiungsschlag spielen zu können.

Riesum
2 Monate zuvor

Anssi verletzt. Scheiße !

Gravesen
2 Monate zuvor

ANSSI SUHONEN ERLEIDET WADENBEINBRUCH

Sehr schade für Anssi, damit fällt er länger aus, wollen wir nicht hoffen, dass dadurch seine Karriere gefährdet ist, aber es wird erstmal wieder zurückfallen.

Danach muss man schauen, wie er es im Kopf verarbeitet, siehe Kinsombi.

https://www.hsv.de/news/anssi-suhonen-erleidet-wadenbeinbruch

Riesum
2 Monate zuvor

Obgleich nie bzw. schlecht am Torabschluss gearbeitet wird, hat sich die Chancenverwertung enorm verbessert. Sachen gibts…

alwaysHSV
2 Monate zuvor

Es gibt ein neues Fußball Magazin. Es heißt 2 x 45. Artikel in der ersten Ausgabe: „Dein neuer Fußball-Coach. 15 geniale Übungen für mehr Tempo, Zweikampfstärke, saubere Grätschen“ oder auch „Mach ihn rein! So optimierst du deine Schusstechnik“ oder der beste Artikel “ Wann Bier als Sportgetränk perfekt ist“.
Tim Walter könnte doch mal ein paar Ausgaben davon an die Spieler verteilen. Am besten noch vor dem Rostock Spiel und der möglichen Relegation. Dann kann nichts mehr schief gehen. 😄

Last edited 2 Monate zuvor by alwaysHSV
Jürgen Fiedler
2 Monate zuvor

Moin, zuviel Statistik verdirbt mir den Spaß am Fußball. Es genügen ein paar Leute mit SACHVERSTAND , das unbedingte wollen und eine auf dem Platz harmonierende Mannschaft. Schauen wir unds Freiburg an,vor ein paar Jahren abgestiegen,zusammen mit RB Leipzig aufgestiegen ,als Meister der 2.Liga und klopfen jetzt an die Tür der Championsleag.Fast zur gleichen Zeit E.Frankfurt in der Relegation und jetzt im Finale der Euroleague. Fußball kann so einfach sein ,auch in der heutigen Zeit “ mit falscher neun,Dreier-oder Viererkette. Deshalb ist der Fußball auch immer noch so populär. Der Totengräber ist höchstens das Geld,also PROFIT machen. Bestes Beispiel ist Harling der Hochgelobte. Was hat er schon geleistet außer das er ein gewisses Talent hat. Wird aber mit 21 Jahren schon mit Geld “ zugeschissen “ ,sorry für diesen Ausdruck.

Kosinus
2 Monate zuvor

HSV, B-M-W, Ole, Ole…🎶

RAIBI
2 Monate zuvor

Wie wäre es eigentlich mit Wintzheimer gegen Rostock? 😂

HarryH
2 Monate zuvor

Aufhören!! Einfach forchtbar…… Mein Fußball – das Statistikopfer.